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Groups > de.sci.electronics > #227892 > unrolled thread

optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku

Started byLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
First post2017-05-23 16:38 +0200
Last post2017-05-25 14:44 -0400
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Contents

  optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-05-23 16:38 +0200
    Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "MaWin" <me@private.net> - 2017-05-23 16:58 +0200
    Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-05-24 07:00 +0200
    Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Peter Bösche <myself@domain.invalid> - 2017-05-24 07:01 +0200
      Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-05-24 08:43 +0200
        Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "MaWin" <me@private.net> - 2017-05-24 10:01 +0200
          Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-05-24 11:01 +0200
        Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Peter Bösche <myself@domain.invalid> - 2017-05-24 11:04 +0200
          Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-05-24 15:45 +0000
            Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "Daniel Mandic" <daniel_mandic@hotmail.com> - 2017-05-25 09:57 +0000
              Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-05-25 13:43 +0200
                Re: optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-05-25 14:44 -0400

#227892 — optimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2017-05-23 16:38 +0200
Subjectoptimale Erhaltungsladung fuer Bleiakku
Message-ID<7djzu0ro82x.1ka6ja0tic2wr.dlg@40tude.net>
Hallo,

ich habe hier einen Bleiakku (12 Volt, 100 Ah, typische Starterbatterie),
der selten mal als Notstromquelle an einem Inverter zum Einsatz kommt.

In der Zeit dazwischen würde ich den gern mit einer Erhaltungsladung am
möglichst langen Leben und immer gut gefüllt halten. (Nachladung nach
Einsatz erfolgt separat)

Was wäre da optimal? Falls das eine Rolle spielt: die Raumtemperatur liegt
im Sommer bei max. 25 Grad, im Winter um die 5 Grad Celsius.

Spielt die Restwelligkeit auch eine Rolle oder können auch einfache
Netzteile zum Einsatz kommen? Ich habe hier z.B. einen kleinen Trafo mit
10,6 Volt und 700 mA, Leerlaufspannung 12,8 Volt liegen.

Danke für eure Tips.

Lutz

-- 
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#227894

From"MaWin" <me@private.net>
Date2017-05-23 16:58 +0200
Message-ID<og1imm$6vs$1@news.albasani.net>
In reply to#227892
"Lutz Schulze" <lschulze@netzwerkseite.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:7djzu0ro82x.1ka6ja0tic2wr.dlg@40tude.net...

> Was wäre da optimal? Falls das eine Rolle spielt: die Raumtemperatur
> liegt im Sommer bei max. 25 Grad, im Winter um die 5 Grad Celsius.

Da könnte man schon über eine Temperaturkompensation der Ladeschaltung
nachdenken.

> Spielt die Restwelligkeit auch eine Rolle

Die ist am Akku 0.

nur der Strom hat eine Welligkeit, und die macht nichts aus.

> oder können auch einfache Netzteile zum Einsatz kommen?

Nein, die sind nicht spannungsbegrenzt, verhindern also nicht das
Überladen des Akkus.

Wie wäre es mit dem:
https://www.voelkner.de/products/272339/Bleiakku-Ladegeraet-Al-800-2-6-12-V.html?ref=43&products_model=A77769&gclid=CK6LrO6ihtQCFRHhGwodnxUC_Q

Selbatbau ? Vielleicht PB137. Oder siehe Datenblatt des L200 von ST.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#227927

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-05-24 07:00 +0200
Message-ID<eokibjFe690U3@mid.individual.net>
In reply to#227892
Am 23.05.2017 um 16:38 schrieb Lutz Schulze:
> Hallo,
>
> ich habe hier einen Bleiakku (12 Volt, 100 Ah, typische Starterbatterie),
> der selten mal als Notstromquelle an einem Inverter zum Einsatz kommt.
>
> In der Zeit dazwischen würde ich den gern mit einer Erhaltungsladung am
> möglichst langen Leben und immer gut gefüllt halten. (Nachladung nach
> Einsatz erfolgt separat)

AFAIR mögen es Bleiakkus, wenn sie ab und zu mal "getreten" werden, d.h. 
richtig Strom entnommen wird. Bei einer permanenten "schonenden" 
Nachladung könnten sie träge werden, und im Bedarfsfall einen höheren 
Innenwiderstand oder verringerte Kapazität zeigen.

DoDi

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#227929

FromPeter Bösche <myself@domain.invalid>
Date2017-05-24 07:01 +0200
Message-ID<334aic9ufk94dfb1trtablel6cr2mgnc0g@4ax.com>
In reply to#227892
On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
<lschulze@netzwerkseite.de> wrote:

>Hallo,
>
>ich habe hier einen Bleiakku (12 Volt, 100 Ah, typische Starterbatterie),
>der selten mal als Notstromquelle an einem Inverter zum Einsatz kommt.
>
>In der Zeit dazwischen würde ich den gern mit einer Erhaltungsladung am
>möglichst langen Leben und immer gut gefüllt halten. (Nachladung nach
>Einsatz erfolgt separat)
>
Siehe http://www.peter-boesche.de/bleierha.htm

>...

Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung 
(2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse) 
war beim 
"Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
auf 10 Ohm angestiegen.

Peter

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#227936

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-05-24 08:43 +0200
Message-ID<eokobrFfeu3U1@mid.individual.net>
In reply to#227929
Am 24.05.2017 um 07:01 schrieb Peter B�sche:
> On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
> <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:

> Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung
> (2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse)
> war beim
> "Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
> enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
> auf 10 Ohm angestiegen.

Hier die Erklärung & Lösung:

http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq16.html
-- 
---hdw---

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#227938

From"MaWin" <me@private.net>
Date2017-05-24 10:01 +0200
Message-ID<og3elp$i42$1@news.albasani.net>
In reply to#227936
"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:eokobrFfeu3U1@mid.individual.net...
> Am 24.05.2017 um 07:01 schrieb Peter B�sche:
>> On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
>> <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:
>
>> Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung
>> (2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse)
>> war beim
>> "Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
>> enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
>> auf 10 Ohm angestiegen.
>
> Hier die Erklärung & Lösung:
>
Nicht wirklich, denn dort steht

"Die beste Methode zur Vermeidung von Sulfatierung ist es, eine Bleibatterie 
immer voll geladen zu halten, weil sich dann kein Bleisulfat bildet. Das 
kann man auf drei Wege erreichen. Die beste Lösung ist der Einsatz eines 
externen Ladegeräts in einem gut belüfteten Bereich je nach verwandtem 
Batterytyp, das eine durchgehende, temperaturkompensierte Erhaltungsladung 
mit der vom Hersteller empfohlenen Float- oder Erhaltungsspannung liefern 
kann. Bei 12-Volt-Batterien hat man je nach Batterietyp normalerweise eine 
feste Erhaltungsspannung von zwischen 13,1 VDC und 13,9 VDC, gemessen bei 
26,7° C mit einem genauen digitalen Voltmeter (0,5% oder besser). "

also daß genau diese dauernde Erhaltungsladung das beste ist was dem Akku
passieren kann, weil da die Platten blank sind und sich nichts bilden
kann was den Innenwiderstand heraufsetzt.

Wenn man jedoch zu geringe Spannung hat, können sich grosse Sulfatkristalle
bilden und Teile der Platten abdecken, hat man zu hohe Spannung kann
Elektrolyt zersetzt werden und verdunsten so daß Platten, die nur noch zum
Teil in Elektrolyt stehen, natürlich erhöhten Widerstand haben.

Die Geschichte mit dem Innenwiderstand galt eher für NiCd/NiMH Akkus,
schnell laden bei Hochstromanwendungen (Nachteil hohe Selbstentlaudung),
langsam landen bei Niedrigstrom (hoher Innenwiderstand macht nichts).

-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#227943

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-05-24 11:01 +0200
Message-ID<eol0fvFha91U1@mid.individual.net>
In reply to#227938
Am 24.05.2017 um 10:01 schrieb MaWin:
> "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> schrieb im Newsbeitrag 
> news:eokobrFfeu3U1@mid.individual.net...
>> Am 24.05.2017 um 07:01 schrieb Peter B�sche:
>>> On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
>>> <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:
>>
>>> Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung
>>> (2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse)
>>> war beim
>>> "Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
>>> enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
>>> auf 10 Ohm angestiegen.
>>
>> Hier die Erklärung & Lösung:
>>
> Nicht wirklich, denn dort steht
> 
> "Die beste Methode zur Vermeidung von Sulfatierung ist es, eine 
> Bleibatterie immer voll geladen zu halten, weil sich dann kein 
> Bleisulfat bildet. Das kann man auf drei Wege erreichen. Die beste 
> Lösung ist der Einsatz eines externen Ladegeräts in einem gut belüfteten 
> Bereich je nach verwandtem Batterytyp, das eine durchgehende, 
> temperaturkompensierte Erhaltungsladung mit der vom Hersteller 
> empfohlenen Float- oder Erhaltungsspannung liefern kann. Bei 
> 12-Volt-Batterien hat man je nach Batterietyp normalerweise eine feste 
> Erhaltungsspannung von zwischen 13,1 VDC und 13,9 VDC, gemessen bei 
> 26,7° C mit einem genauen digitalen Voltmeter (0,5% oder besser). "
> 
> also daß genau diese dauernde Erhaltungsladung das beste ist was dem Akku
> passieren kann, weil da die Platten blank sind und sich nichts bilden
> kann was den Innenwiderstand heraufsetzt.
> 
> Wenn man jedoch zu geringe Spannung hat, können sich grosse Sulfatkristalle
> bilden und Teile der Platten abdecken, hat man zu hohe Spannung kann
> Elektrolyt zersetzt werden und verdunsten so daß Platten, die nur noch zum
> Teil in Elektrolyt stehen, natürlich erhöhten Widerstand haben.
> 
> Die Geschichte mit dem Innenwiderstand galt eher für NiCd/NiMH Akkus,
> schnell laden bei Hochstromanwendungen (Nachteil hohe Selbstentlaudung),
> langsam landen bei Niedrigstrom (hoher Innenwiderstand macht nichts).
> 

Ich verstehe jetzt nicht so genau worauf du hinaus willst? Denn die 
"harte" Sulfatierung macht sich in höherem Ri der Zelle bemerkbar. 
Dieser Zustand ist unumkehrbar. Und der Memory-Effekt bezieht sich 
tatsächlich auf NC-Akkus.

Für Pb-Accu ist die Ladungserhaltungsspannung von der Temperatur der 
Zelle abhängig. Das steht im Artikel. Was vielleicht wichtig wäre, ist, 
jeder Pb-Accu müßte beim Laden kurz in die Gasungszone gefahren werden. 
Nur so bekommt man den Akku wirklich voll. Abhängig vom Strom sollte 
dann die Spannung unter die Gasungsspannung sacken und so verbleiben.

-- 
---hdw---

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#227944

FromPeter Bösche <myself@domain.invalid>
Date2017-05-24 11:04 +0200
Message-ID<eaiaictfptfso12kuq71cc8bkqf63lgcbh@4ax.com>
In reply to#227936
On Wed, 24 May 2017 08:43:07 +0200, "horst.d.winzler"
<horst.d.winzler@web.de> wrote:

>Am 24.05.2017 um 07:01 schrieb Peter B?sche:
>> On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
>> <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:
>
>> Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung
>> (2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse)
>> war beim
>> "Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
>> enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
>> auf 10 Ohm angestiegen.
>
>Hier die Erklärung & Lösung:
>
>http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq16.html

gut möglich, der Akku steht am Fenster im Gartenhaus und betreibt
zeitweise einen 3W-Lüfter. Da ist er (der Akku) im Sommer durchaus
längere Zeit Temperaturen von >27° C ausgesetzt; die konstante
Ladeerhaltungsspannung von 13,38V, die eine Überladunjg verhindern
soll, hätte vielleicht temperaturabhängig dann höher sein müssen. Da
diese Spannung zudem von einem Solarpanel geliefert wird, ist sie auch
nur bei Sonnenschein verfügbar.

Danke für den informativen Link
Peter

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#227965

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2017-05-24 15:45 +0000
Message-ID<XnsA77FB4B8969C9AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#227944
Peter Bösche <myself@domain.invalid>:

> On Wed, 24 May 2017 08:43:07 +0200, "horst.d.winzler"
><horst.d.winzler@web.de> wrote:
> 
>>Am 24.05.2017 um 07:01 schrieb Peter B?sche:
>>> On Tue, 23 May 2017 16:38:35 +0200, Lutz Schulze
>>> <lschulze@netzwerkseite.de> wrote:
>>
>>> Meine Erfahrung mit reiner Erhaltungsladung
>>> (2,23V/Zelle, also ohne kurzzeitige Entladeimpulse)
>>> war beim
>>> "Multipower Bleiakku MP12-12 (12V / 12Ah), wartungsfrei"
>>> enttäuschend: Innerhalb von 3 Jahren ist hierbei der Innenwiderstand
>>> auf 10 Ohm angestiegen.
>>
>>Hier die Erklärung & Lösung:
>>
>>http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq16.html
> 
> gut möglich, der Akku steht am Fenster im Gartenhaus und betreibt
> zeitweise einen 3W-Lüfter. Da ist er (der Akku) im Sommer durchaus
> längere Zeit Temperaturen von >27° C ausgesetzt; die konstante
> Ladeerhaltungsspannung von 13,38V, die eine Überladunjg verhindern
> soll, hätte vielleicht temperaturabhängig dann höher sein müssen. Da
> diese Spannung zudem von einem Solarpanel geliefert wird, ist sie auch
> nur bei Sonnenschein verfügbar.

Was die Lebensdauer unabhängig von dem Sulfatierungseffekt verringert, sind 
ebenfalls hohe Temperaturen >30°C (Der Effekt beginnt aber auch schon bei 
niedriegeren Temperaturen). Es gibt da eine bestimmte chemische Reaktion, 
die bei hohen Temperaturen begünstigt wird. (d.h. USV's mit eingebautem 
Akku - in dnen die Abwärme der Elektronik den Akku auch noch heizt sind 
ziemlich ungünstig, nicht umsonst muss man bei den Dingern alle 3 Jahr die 
Zellen wechseln).

M.
-- 

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#227986

From"Daniel Mandic" <daniel_mandic@hotmail.com>
Date2017-05-25 09:57 +0000
Message-ID<og69qk$nju$1@news.albasani.net>
In reply to#227965
Matthias Weingart wrote:
 
> Was die Lebensdauer unabhngig von dem Sulfatierungseffekt verringert,
> sind ebenfalls hohe Temperaturen >30C (Der Effekt beginnt aber auch
> schon bei niedriegeren Temperaturen). Es gibt da eine bestimmte
> chemische Reaktion, die bei hohen Temperaturen begnstigt wird. (d.h.
> USV's mit eingebautem Akku - in dnen die Abwrme der Elektronik den
> Akku auch noch heizt sind ziemlich ungnstig, nicht umsonst muss man
> bei den Dingern alle 3 Jahr die Zellen wechseln).
> 
> M.

Hallo Matthias!


Was man mit Autobatterien tun kann wenn sie nur noch ~10,8V
Leerlaufspannung haben (vollgeladen bei ~13,8V lt. Anzeige und Messung,
Strom scheint ebenfalls geflossen zu sein da das Ladegerät seinen
Lüfter aktiviert hat nachdem es immer wärmer wurde), wurde bis jetzt in
diesem Thread noch nicht erwähnt.
Auch nicht in dem tollen Link (Danke!) über Sulfatierung, Impulsladung
u.dgl.

Irgendwo hab ich mal gehört, daß dies Sulfatierungsreste sein sollen
die sich am Boden der Autobatterie absetzen und eine leitende
Verbindung von einer Zelle zu einer anderen Zelle verursachen können.
Für Hobbyelektroniker (Maker...) kaum zu reparieren, oder?


-- 
Daniel Mandic

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#227996

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-05-25 13:43 +0200
Message-ID<eonvgvF7vlnU1@mid.individual.net>
In reply to#227986
Am 25.05.2017 um 11:57 schrieb Daniel Mandic:

> Irgendwo hab ich mal gehört, daß dies Sulfatierungsreste sein sollen
> die sich am Boden der Autobatterie absetzen und eine leitende
> Verbindung von einer Zelle zu einer anderen Zelle verursachen können.

Jein. Bei den chemischen Reaktionen kann sich Blei von der Oberfläche 
der Platten lösen, und sich dann als Bleischlamm am Boden der Zellen 
anhäufen. Da dieser Schlamm aus metallischem (leitendem) Blei besteht, 
kann er die Elektroden kurzschließen.

Die Zellen sind vollständig voneinander getrennt, die können nur von 
außen kurzgeschlossen werden. Wenn man auf eine defekte Zelle verzichten 
kann, kann man sie kurschließen und die restlichen Zellen weiterhin 
benutzen, mit entsprechend kleinerer Batteriespannung.

> Für Hobbyelektroniker (Maker...) kaum zu reparieren, oder?

Möglicherweise kann man den Bleischlamm absaugen oder ausspülen, wenn er 
noch nicht vom Kurzschlußstrom zusammengeschweißt wurde. Ich fürchte 
jedoch, daß gerade bei solchen Aktionen gerne Kurzschlüsse entstehen, 
die dann nicht mehr wegzukriegen sind. Deshalb sollte man wohl besser 
alle Zellen der Batterie vorher vollständig entladen, was dann aber 
wieder der Batterie nicht besonders gut tut.

DoDi

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#228013

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2017-05-25 14:44 -0400
Message-ID<E1Wa6qazQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#227996
 On 25 May 17 at group /de/sci/electronics in article eonvgvF7vlnU1@mid.individual.net
 <DrDiettrich1@aol.com>  (Hans-Peter Diettrich)  wrote:

> Die Zellen sind vollständig voneinander getrennt, die können nur von
> außen kurzgeschlossen werden. Wenn man auf eine defekte Zelle verzichten
> kann, kann man sie kurschließen und die restlichen Zellen weiterhin
> benutzen, mit entsprechend kleinerer Batteriespannung.

Jau, im berühmten Film 'Das Boot' kann man das hautnah miterleben :)


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

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