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Groups > de.sci.electronics > #227285 > unrolled thread

Warum wird alles digitalisiert ?

Started bywernertrp <vintage1918@yahoo.de>
First post2017-05-10 07:07 -0700
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  Warum wird alles digitalisiert ? wernertrp <vintage1918@yahoo.de> - 2017-05-10 07:07 -0700
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-05-10 17:03 +0200
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-05-10 17:06 +0200
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-05-11 10:30 +0200
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-05-11 11:23 +0200
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2017-05-10 21:49 +0200
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2017-05-10 22:14 +0200
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-05-10 18:35 -0400
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-05-11 08:40 +0200
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-05-11 09:02 +0200
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2017-05-11 11:13 +0200
          Re: Warum wird alles digitalisiert ? Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> - 2017-05-11 22:25 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2017-05-11 22:55 +0200
              Re: Warum wird alles digitalisiert ? Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> - 2017-05-11 23:40 +0200
                Re: Warum wird alles digitalisiert ? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-05-12 01:25 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-05-12 07:55 +0200
              Re: Warum wird alles digitalisiert ? Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> - 2017-05-12 09:17 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? thom45@gmx.ch - 2017-05-17 12:31 -0700
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? wernertrp <vintage1918@yahoo.de> - 2017-05-11 04:42 -0700
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? wernertrp <vintage1918@yahoo.de> - 2017-05-11 04:44 -0700
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? wernertrp <vintage1918@yahoo.de> - 2017-05-11 04:45 -0700
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? lesichnicht@gmx.de (Bernd Windisch) - 2017-05-11 21:55 +0200
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2017-05-13 19:46 +0200
    Re: Warum wird alles digitalisiert ? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-05-15 10:58 +0200
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-05-16 19:03 +0200
      Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-05-16 19:36 +0200
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-05-16 20:25 +0200
        Re: Warum wird alles digitalisiert ? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-05-18 17:19 +0200
          Re: Warum wird alles digitalisiert ? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-05-18 21:14 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-05-19 07:27 +0200
          Re: Warum wird alles digitalisiert ? Udo Pi <UpNg$0001@ifmd.de> - 2017-05-19 00:08 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-05-19 07:32 +0200
            Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-05-19 09:06 +0200
              Re: Warum wird alles digitalisiert ? Udo Pi <UpNg$0001@ifmd.de> - 2017-05-19 11:18 +0200
                Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-05-19 17:46 +0200
                  Re: Warum wird alles digitalisiert ? Udo Pi <UpNg$0001@ifmd.de> - 2017-05-20 16:45 +0200
                    Re: Warum wird alles digitalisiert ? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-05-21 09:46 +0200

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#227316

Fromwernertrp <vintage1918@yahoo.de>
Date2017-05-11 04:45 -0700
Message-ID<eb05c205-e6c5-412a-8a64-d9e3f1bd3a42@googlegroups.com>
In reply to#227315
Am Donnerstag, 11. Mai 2017 13:44:47 UTC+2 schrieb wernertrp:
> Am Donnerstag, 11. Mai 2017 13:42:40 UTC+2 schrieb wernertrp:
> > Am Mittwoch, 10. Mai 2017 16:07:32 UTC+2 schrieb wernertrp:
> > > Den Schlafschafen wird eingeredet:
> > > "wegen der besseren Qualität."
> > > Die ein wenig aufgewachteren Schlafschafe wissen es besser:
> > > "Man kann das Codierte gegen Decodieren bezahlen lassen."
> > > 
> > > Wer rechnet mal kurz vor wieviel Milliarden das wohl werden fließem lassen ?
> > > 
> > > 
> > > "Ich will unbedingt einen Kopfhörer mit USB Schnittstelle und USB Kabel dran."
> > > schreit das Schlafschaf laut: 
> > > 
> > > Endlich ist dieser Steve Jobs verreckt.
> > 
> > 
> > 
> > Kabel BW schaltet analoge ab am 1 Juni.
> > Für 5 digitale von 200 sind dann ca. 5.- Euro pro Monat mehr zu bezahlen.
> > Mal 5 Millionen mal 12 sind 300 Millionen pro Jahr fürs nichts tun.
> 
> 
> die fünf sind aber immer noch mit Werbung, andere ohne Werbung kosten viel viel mehr.

...  man guck nicht soviel Rammelfilme.

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#227321

Fromlesichnicht@gmx.de (Bernd Windisch)
Date2017-05-11 21:55 +0200
Message-ID<1n5vrbh.1y1dvny1heqqljN%lesichnicht@gmx.de>
In reply to#227314
wernertrp <vintage1918@yahoo.de> wrote:

> Kabel BW schaltet analoge ab am 1 Juni.
> Für 5 digitale von 200 sind dann ca. 5.- Euro pro Monat mehr zu bezahlen.
> Mal 5 Millionen mal 12 sind 300 Millionen pro Jahr fürs nichts tun.

und was hat da Steve Jobs mit zu tun? 
Überhaupt über irgend jemanden zu sagen: "Endlich ist er verreckt!" ist
unterirdisch!


-- 
Grüsse, Bernd

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#227387

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2017-05-13 19:46 +0200
Message-ID<of7gpq$b1t$3@news.albasani.net>
In reply to#227314
Am 11.05.2017 um 13:42 schrieb wernertrp:

> Kabel BW schaltet analoge ab am 1 Juni.
> Für 5 digitale von 200 sind dann ca. 5.- Euro pro Monat mehr zu bezahlen.
Pro Endgerät?


Butzo

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#227458

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2017-05-15 10:58 +0200
Message-ID<ofbqk6$kbs$2@news.albasani.net>
In reply to#227285
wernertrp wrote:
> Den Schlafschafen wird eingeredet:
> "wegen der besseren Qualität."

Hast Du jemals ein analoges Gerät gebaut oder repariert, das wenigstens
ein Minimum an Störfestigkeit haben musste? Schon bei simplen
Tonbandgeräten bedurfte es einiger Kopfstände, um Brummen + Rauschen
wenigstens zu minimieren. Von Beseitigen rede ich besser gar nicht erst.

-- 


			CU	Chr. Maercker.

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#227534

Fromgunther nanonüm <g-h-w@gmx.de>
Date2017-05-16 19:03 +0200
Message-ID<offbdu$i9l$1@news.albasani.net>
In reply to#227458
"Chr. Maercker"  schrieb im Newsbeitrag 
news:ofbqk6$kbs$2@news.albasani.net...

> Tonbandgeräten bedurfte es einiger Kopfstände, um Brummen + Rauschen
> wenigstens zu minimieren. Von Beseitigen rede ich besser gar nicht erst.

Hi,
Fack! Aber Schlafschafe kaufen dafür den Lautstärkeregelknopf aus 
salzversteinertem Holz, wegen der klareren Obertöne. Ich denke dabei immer 
an schrilles Lustgeschrei, wenn der Holzschnitzer sein Konto abfragt...

--
mfg,
guntHer 

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#227537

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-05-16 19:36 +0200
Message-ID<eo0rk6Fr0krU1@mid.individual.net>
In reply to#227458
Am 15.05.2017 um 10:58 schrieb Chr. Maercker:

> Hast Du jemals ein analoges Gerät gebaut oder repariert, das wenigstens
> ein Minimum an Störfestigkeit haben musste? Schon bei simplen
> Tonbandgeräten bedurfte es einiger Kopfstände, um Brummen + Rauschen
> wenigstens zu minimieren. Von Beseitigen rede ich besser gar nicht erst.

Das Brummen müsste man ähnlich wie beim Antischall "rausrechnen" können.
Die Brummwelle durch eine Welle mit entgegengesetzter Amplitude überlagern.

Das Rauschen könnte mit Filter, die nur bestimmte Frequenzen
durchlassen, bzw. neu erzeugen, kleiner werden.
Um sie ganz zu eliminieren, müsste man zusätzlich
bei jeder Schwingung die Amplitude auf geeignete Werte anpassen.

Hermann
    der vermutet, digitale Werte seien wegen ECC & Co haltbarer.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#227538

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2017-05-16 20:25 +0200
Message-ID<oupbu6p54yh7$.1enu91x8y392d.dlg@40tude.net>
In reply to#227537
Am Tue, 16 May 2017 19:36:06 +0200 schrieb Hermann Riemann:

> Das Brummen müsste man ähnlich wie beim Antischall "rausrechnen" können.
> Die Brummwelle durch eine Welle mit entgegengesetzter Amplitude überlagern.

Das gab es schon ganz analog, eine Spule in der Nähe des Tonkopfs die so
gebogen wurde dass das z.B. vom Netztrafo eingestreute Brummen sich
möglichst gut aufhob.

> Das Rauschen könnte mit Filter, die nur bestimmte Frequenzen
> durchlassen, bzw. neu erzeugen, kleiner werden.
> Um sie ganz zu eliminieren, müsste man zusätzlich
> bei jeder Schwingung die Amplitude auf geeignete Werte anpassen.

Auch das waren die analogen Vorfahren recht kreativ, Dolby und so ...

Irgendwo sind dann Grenzen, sofern das Signal nicht digitalisiert vorliegt.
Andererseits fehlen dem durch die erforderliche Quantisierung manche Werte
aber auch auch völlig.

Man kann nicht alles haben.

Lutz

-- 
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im 
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin 
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

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#227618

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2017-05-18 17:19 +0200
Message-ID<ofke17$9kc$1@news.albasani.net>
In reply to#227537
Hermann Riemann wrote:
> Das Brummen müsste man ähnlich wie beim Antischall "rausrechnen" können.
> Die Brummwelle durch eine Welle mit entgegengesetzter Amplitude überlagern.

Theoretisch ja, kenne aber keine einzige Schaltung, bei der das gemacht
wurde.

> Das Rauschen könnte mit Filter, die nur bestimmte Frequenzen
> durchlassen, bzw. neu erzeugen, kleiner werden.
> Um sie ganz zu eliminieren, müsste man zusätzlich
> bei jeder Schwingung die Amplitude auf geeignete Werte anpassen.

Mit Dolby A..C ist man seinerzeit recht weit gekommen. Aber auch erst im
letzten Jahrzehnt der analogen Ton(band)technik.

> Hermann
>    der vermutet, digitale Werte seien wegen ECC & Co haltbarer.

Das hängt ganz stark vom Speichermedium ab. Am haltbarsten erweist sich
bisher Keilschrift auf Tontafeln, gefolgt von Papyrus. ;-)
-- 


			CU	Chr. Maercker.

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#227622

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2017-05-18 21:14 +0200
Message-ID<591DF2B2.2F2C7298@Berger-Odenthal.De>
In reply to#227618
"Chr. Maercker" wrote:
> gefolgt von Papyrus. ;-)

Das scheint nur so, weil die Region seiner Benutzung mit den optimalen
Lagerungsbedingungen zusammenfällt. Zum Teil sind genau diese
Bedingungen aber auch genau für Papyrus optimal.

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#227629

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2017-05-19 07:27 +0200
Message-ID<oflvns$qlm$1@news.albasani.net>
In reply to#227622
Axel Berger wrote:
> Das scheint nur so, weil die Region seiner Benutzung mit den optimalen
> Lagerungsbedingungen zusammenfällt. Zum Teil sind genau diese
> Bedingungen aber auch genau für Papyrus optimal.

Mäuse fressen Papyrus nicht so gern wie z.B. Pergament.
Quelle: Mosaik, DDR-Kinderszeitschrift, Mitte 1960er ;-)
Wobei dessen Autoren (Hannes Hegen u.v.a.) für hervorragende Recherchen
bekannt waren.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

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#227624

FromUdo Pi <UpNg$0001@ifmd.de>
Date2017-05-19 00:08 +0200
Message-ID<ofl60i$ffd$1@news.albasani.net>
In reply to#227618
Am 18.05.2017 um 17:19 schrieb Chr. Maercker:
> Hermann Riemann wrote:
>> Das Brummen müsste man ähnlich wie beim Antischall "rausrechnen" können.
>> Die Brummwelle durch eine Welle mit entgegengesetzter Amplitude überlagern.
Theoretisch ja, wenn der spektrale Aufbau nebst Amplitude und zeitlichem 
Verlauf bekannt ist. Sonst wird der "Antischall" zum "Antiantischall", 
d.h. keine Auslöschung sondern Einkopplung eines unerwünschten Signals.

Das Brummen war nicht das primäre Thema bei Magnetbandaufzeichnungen, 
eher das Rauschen.

>
> Theoretisch ja, kenne aber keine einzige Schaltung, bei der das gemacht
> wurde.
>
>> Das Rauschen könnte mit Filter, die nur bestimmte Frequenzen
>> durchlassen, bzw. neu erzeugen, kleiner werden.
>> Um sie ganz zu eliminieren, müsste man zusätzlich
>> bei jeder Schwingung die Amplitude auf geeignete Werte anpassen.
Das würde bedeuten, dass bitteschön keine unerwünschten Frequenzen im 
Nutzsignal enthalten sein sollten, z.B. ca. 50Hz oder 100Hz, ob das im 
Sinne des HiFi-Gedankens ist?
>
> Mit Dolby A..C ist man seinerzeit recht weit gekommen. Aber auch erst im
> letzten Jahrzehnt der analogen Ton(band)technik.
dbx wäre noch zu erwähnen...

- Udo

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#227630

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2017-05-19 07:32 +0200
Message-ID<ofm01e$q7g$1@news.albasani.net>
In reply to#227624
Udo Pi wrote:
> Das Brummen war nicht das primäre Thema bei Magnetbandaufzeichnungen,
> eher das Rauschen.

Brummen war ein generelles Thema aller Geräten mit Netzanschluss - oder
der Möglichkeit von Erdschleifen.
Rauschen war bei Magnetbandtechnik natürlich besonders ätzend, aber auch
bei UKW-Empfang u.v.a. ein Problem. Hinzu kamen Störungen im HF-Bereich
und und und ...
... alles so Zeugs´, was heute in der Lücke zwischen LOW & HIGH
verschwindet. ;-)

Bei Plattenspielern kamen die bekannten Rumpelfilter hinzu.


-- 


			CU	Chr. Maercker.

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#227632

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-05-19 09:06 +0200
Message-ID<eo7jqsFdp29U1@mid.individual.net>
In reply to#227624
Am 19.05.2017 um 00:08 schrieb Udo Pi:

>>> Das Rauschen könnte mit Filter, die nur bestimmte Frequenzen
>>> durchlassen, bzw. neu erzeugen, kleiner werden.
>>> Um sie ganz zu eliminieren, müsste man zusätzlich
>>> bei jeder Schwingung die Amplitude auf geeignete Werte anpassen.

> Das würde bedeuten, dass bitteschön keine unerwünschten Frequenzen im 
> Nutzsignal enthalten sein sollten, z.B. ca. 50Hz oder 100Hz, ob das im 
> Sinne des HiFi-Gedankens ist?

Ja. Der nächste Schritt wäre Frequenzergänzungen per KI,
so wie es bei Bilder in c't 11/2017 beschrieben ist.

Bei sci Töne (Frequenzen) stehen nicht angenehmes Zuhören
sondern u.a. Genauigkeit Signale der Quellen im Vordergrund.
Da stehen Frage wie rausrechnen von Fehlerquellen der
Meßinstrumente ( u.a. auch Genauigkeit bei floatingpoint..)
im Vordergrund.
Das Rauschen lässt sich sich durch Wiederholungen
von Messungen und z.B. Mittelung teilweise rausrechnen.

Hermann
    der vermutet, dass es irgendwann
    individuell + Zustand
    komplett zugeschnittene synthetische Musik gibt.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#227638

FromUdo Pi <UpNg$0001@ifmd.de>
Date2017-05-19 11:18 +0200
Message-ID<ofmd9i$u70$1@news.albasani.net>
In reply to#227632
Am 19.05.2017 um 09:06 schrieb Hermann Riemann:
> Das Rauschen lässt sich sich durch Wiederholungen
> von Messungen und z.B. Mittelung teilweise rausrechnen.

Das geht doch nur, wenn das unverfälschte Signal mehrfach durch den 
verrauschenden Kanal geschickt wird, erst dann macht dieses Verfahren 
Sinn, weil ansonsten das Rauschen schon Teil des Nutzsignals ist und 
auch möglicherweise erwünscht war?

Gute Frage: Ist das _Bandrauschen_ reproduzierbar, d.h. bei jedem 
Abspielen identisch oder ist auch das ein statistischer Prozess?
Im Übertragungsweg ist das zugefügte Rauschen garantiert nicht 
reproduzierbar, aber möglicherweise das auf dem Band durch die 
magnetische Struktur schon?


Hmm..

Gruss Udo

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#227646

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-05-19 17:46 +0200
Message-ID<eo8ib0FkqcbU1@mid.individual.net>
In reply to#227638
Am 19.05.2017 um 11:18 schrieb Udo Pi:
> Am 19.05.2017 um 09:06 schrieb Hermann Riemann:
>> Das Rauschen lässt sich sich durch Wiederholungen
>> von Messungen und z.B. Mittelung teilweise rausrechnen.
> 
> Das geht doch nur, wenn das unverfälschte Signal mehrfach durch den 
> verrauschenden Kanal geschickt wird, erst dann macht dieses Verfahren 
> Sinn, weil ansonsten das Rauschen schon Teil des Nutzsignals ist und 
> auch möglicherweise erwünscht war?

Ich würde eher sagen, das hängt von der Rauschursache ab.
Thermisches (und quantenmechnisches) Rauschen bei gleichen Signalen
müsste sich rausmitteln lassen.

> Gute Frage: Ist das _Bandrauschen_ reproduzierbar, d.h. bei jedem 
> Abspielen identisch oder ist auch das ein statistischer Prozess?

Wenn da bei der Aufnahme dabei ist, kommt das immer wieder.
Wenn das Rauschen bei Übertragung  passiert
kann man das bei Wiederholungen rausmitteln,
( Zumindest reduzieren)

Hermann
    der meint, bei mehrfacher analoger Datenspeicherung
    könnte man auch ein bei der Lagerung
    entstehendes Rauschen reduzieren.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#227676

FromUdo Pi <UpNg$0001@ifmd.de>
Date2017-05-20 16:45 +0200
Message-ID<ofpkph$40o$1@news.albasani.net>
In reply to#227646
Am 19.05.2017 um 17:46 schrieb Hermann Riemann:
> Ich würde eher sagen, das hängt von der Rauschursache ab.
> Thermisches (und quantenmechnisches) Rauschen bei gleichen Signalen
> müsste sich rausmitteln lassen.

Nun ist die Aufzeichnung auf Draht meines Wissens kurz vor dem Postulat 
der Quantenmechanik erfunden worden, allerdings dauerte es bis zur 
Markteinführung des Magnetbandes noch ca. 30 Jahre.
Jetzt kann man darüber streiten, ob quantenmechanisches Rauschen auf 
Magnetbändern überhaupt zugelassen ist, bei thermischem Rauschen sehe 
ich da eindeutig bessere Aussichten...

- Udo


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#227695

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2017-05-21 09:46 +0200
Message-ID<eocuumFl5n8U1@mid.individual.net>
In reply to#227676
Am 20.05.2017 um 16:45 schrieb Udo Pi:

> Nun ist die Aufzeichnung auf Draht meines Wissens kurz vor dem Postulat 
> der Quantenmechanik erfunden worden, allerdings dauerte es bis zur 
> Markteinführung des Magnetbandes noch ca. 30 Jahre.
> Jetzt kann man darüber streiten, ob quantenmechanisches Rauschen auf 
> Magnetbändern überhaupt zugelassen ist, bei thermischem Rauschen sehe 
> ich da eindeutig bessere Aussichten...

Quantenmechanisches Rauschen gibt es immer,
nur ist es bei makroskopische Ausmaße meist vernachlässigbar gering.

Hermann
    dessen quantenmechanische Aufenthaltswahrscheinlichkeit
    auf dem Mond >0 ist, aber deswegen nicht erwartet, dort zu sein.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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