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Groups > de.sci.electronics > #226895 > unrolled thread
| Started by | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2017-05-01 19:08 +0200 |
| Last post | 2017-05-08 09:35 +0200 |
| Articles | 9 — 4 participants |
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Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-01 19:08 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-06 17:57 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2017-05-07 10:08 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-07 11:12 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-05-07 15:26 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-07 10:53 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-10 20:06 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-05-13 11:16 +0200
Re: Am Wochenende: make munich Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2017-05-08 09:35 +0200
| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-01 19:08 +0200 |
| Subject | Am Wochenende: make munich |
| Message-ID | <oe7pt1$saj$1@dont-email.me> |
Zenith / Kulturhalle, Lilienthalallee 29, 80939 München Samstag und Sonntag jeweils 10:00 ... 18:00 http://make-munich.de/besucherinformationen/ Es gibt zwei parallele Vortragsprogramme: http://make-munich.de/talks-maker-stage/ http://make-munich.de/talks-future-zone/ Workshops: http://make-munich.de/veranstaltung/ Überblick Aussteller: http://make-munich.de/programm/ Nicht alles ist nützlich: http://make-munich.de/portfolio/papierflieger-faltmaschine-2017/ Aber an Anregungen wird es nicht fehlen. MfG JRD
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-06 17:57 +0200 |
| Message-ID | <oekrj0$5dh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #226895 |
Besseres Wetter als zu erwarten war. Mehr Aussteller,
aber nicht unbedingt mehr Besucher.
Die flugfähigen Quadrocopter wurden in einer grossen
Voliere untergebracht in der reger Betrieb war.
Die libellengrossen kleinen schwirrten in den Gängen
rum. Nächstesmal Fliegenklatsche mitbringen.
Auffällig war das unauffällige Comeback der
3D-Drucker. Grosse die hässliche neonfarbige Vasen
werkelten. Aber auch betont kleine Miniaturgeräte.
Bei den Ausstellern gab es die Etablierten
( Intel, Infineon, Arrows, Audi ) die dem ihnen fremden
Trend irgendwie folgen wollten. Conrad hat sich zumindest
mit lowtech Holzmöblierung optisch gut eingefügt.
Der Dinosaurier von ehedem, Autodesk hatte einen sehr gut
besuchten Vortrag für sein neues cloud-based kostenloses
CAD-Programm.
Zwischen Vergangenheit und Zukunft steht der (staatliche)
"MakerSpace" der TU München. Sein amerikanischer Manager
Phill Handy hielt eine energiegeladene Eröffnungsrede
der Messe. Hochbefriedigt, daß seine Mannen bei Elon
Musks Hyperloop abgeräumt haben. "Musk" ist bekanntlich
der gold standard der new industry, "Industrie 4.0" der
deja vu.
Die Verschiebung ist zu langsam als daß man sie schon
klar fixieren könnte. Aber der Trend der Messe geht weg
vom Arduino-Bastler, hin zum Startup. Wie auch von
Kommunalpolitiker in der Eröffnungsrede formuliert:
der Unterschied zwischen Berlin und München ist, daß man
hier ein industrielles Umfeld hat in dem man die "Maker"
verankern will.
Einer der gehaltvollsten Vorträge war dann auch von
Teja Philipp
http://mr-beam.org/
dessen Kickstarter finanzierter Lasercutter "Mr Beam II"
das zweitüppigst finanzierte deutsche Projekt dort ist.
http://www.chartup.com/ war auch diesesmal wieder Aussteller.
Die makerbeam die ich letztesmal auf der Messe gefunden
habe sind bei mir schon im Einsatz:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/Makerbeam.pdf
MfG JRD
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
|---|---|
| Date | 2017-05-07 10:08 +0200 |
| Message-ID | <en830fF9cpoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #227109 |
Rafael Deliano schrieb: > [...] Erstmal danke für den lesenswerten Bericht. > http://www.chartup.com/ war auch diesesmal wieder Aussteller. > Die makerbeam die ich letztesmal auf der Messe gefunden > habe sind bei mir schon im Einsatz: > http://www.embeddedFORTH.de/temp/Makerbeam.pdf Sind das nicht einfach die altbekannten Bosch-Rexroth-Aluprofile (oder ein Nachbau davon) mit einem "makertauglichen" Namen? Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-07 11:12 +0200 |
| Message-ID | <oemo71$4ka$1@dont-email.me> |
| In reply to | #227132 |
> Sind das nicht einfach die altbekannten Bosch-Rexroth-Aluprofile (oder > ein Nachbau davon) mit einem "makertauglichen" Namen? Bosch-Rexroth kenne ich nur in Möbelformat. Profile sind sicher nicht neu, ich habe in 80ern welche von Isel verbaut. Die hatten auch M3-Nutensteine, waren aber ca. 12x12mm. Meterware, nicht gestaffelt in verschiedenen Längen verfügbar, keine M3-Gewinden an den Enden. Ich habe damals auch wie ehedem als üblich propagiert mit Aluplatten gearbeitet, war ja noch 19-Zoll Zeit. Alu bearbeiten ist aber elend mühsam wenn man keine geeignete Werkstatt hat. Die neuen https://www.makerbeam.com/ http://www.chartup.com/ sind filigraner ( 10x10mm ), haben üppiges Programm Zusatzkleinteile, StarterKits ( BOXED ) die in stabilen Kunstoffschachteln für Lagerung kommen, geeignetes Vertriebssystem Webshop für nicht-Industrie Endkunden. Ja, das Zeug kostet. Aber Qualität setzt sich meist durch. Zur Mechanik hat Teja Philipp in seinem Vortrag angemerkt, daß sein ursprünglicher "Mr Beam" 3D-Druckteile verwendete. Für "Mr Beam II" war das nichtmehr möglich: 3D-Druckteile vom Dienstleister sind arg teuer, Werkzeugkosten für Spritzguß aber zu hoch. Der beruht also auf Blechbiegeteilen, in Deutschland kostenffektiv fertigbar. Blechbiegen wird auch durch bezahlbare CAD-Software wie das Alibre das ich verwende unterstützt. Hat man natürlich wieder Problem des Prototyping. Da kann altmodisches Plastiktiefziehen von Interesse sein. Gabs auch einen Austeller: http://make-munich.de/portfolio/flow-a3desk-2017/ http://www.floweasythermoforming.com/ MfG JRD
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2017-05-07 15:26 +0200 |
| Message-ID | <590F2073.DB50F024@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #227136 |
Rafael Deliano wrote: > waren aber ca. 12x12mm. > Meterware, nicht gestaffelt in verschiedenen Längen > verfügbar, keine M3-Gewinden an den Enden. Isert hat schon immer neben der Meterware auch konfektionierte Einzelteile verkauft. Gewinde hatten sie zwar keins, aer Alu ist weich und die Nuten waren immer so gestaltet, daß man vom Ende aus Stahlschrauben eindrehen und sich ihr eigenes Gewinde drücken lassen konnte. > Alu bearbeiten ist aber elend mühsam Im Vergleich zu was? Alu ist so weich, daß man Holzbohrer verwenden kann und eckige Ausschnitte gehen mit dem Knabber schnell und mühelos. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-07 10:53 +0200 |
| Message-ID | <oemn4b$1ev$1@dont-email.me> |
| In reply to | #227109 |
Alle Vorträge gibt es jetzt auch auf youtube: > Teja Philipp > http://mr-beam.org/ > dessen Kickstarter finanzierter Lasercutter "Mr Beam II" > das zweitüppigst finanzierte deutsche Projekt dort ist. https://www.youtube.com/watch?v=gzPINT3JtXg > Zwischen Vergangenheit und Zukunft steht der (staatliche) > "MakerSpace" der TU München. Sein amerikanischer Manager > Phill Handy hielt eine energiegeladene Eröffnungsrede > der Messe. https://www.youtube.com/watch?v=81PHM0NLUr8 MfG JRD
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-10 20:06 +0200 |
| Message-ID | <oevkll$dr9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #227133 |
Wenig Videos von Besuchern diesmal, können aber etwas atmosphärischen Eindruck geben: https://www.youtube.com/watch?v=7hAnt0hr7m0 https://www.youtube.com/watch?v=WiDw70bAt0k MfG JRD
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-13 11:16 +0200 |
| Message-ID | <of6inb$dsu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #227291 |
http://www.linux-magazin.de/NEWS/Impressionen-von-der-Make-Munich-2017 / 130 Aussteller lockten immerhin rund / 8000 Besuche an. Neben Branchengrößen wie Intel, Das ist also wohl die offizielle Besucherzahl, angekündigt wurde vorher die runde Zahl "10'000". Letzteres dürfte eine Schallmauer sein die wohl in München nicht überschritten wird. MfG JRD
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2017-05-08 09:35 +0200 |
| Message-ID | <r970hchr5el39hinb4uh2o2c3jc3tc077r@4ax.com> |
| In reply to | #227109 |
On Sat, 06 May 2017 17:57:25 +0200, Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote: > Die Verschiebung ist zu langsam als daß man sie schon >klar fixieren könnte. Aber der Trend der Messe geht weg >vom Arduino-Bastler, hin zum Startup. Wie auch von >Kommunalpolitiker in der Eröffnungsrede formuliert: >der Unterschied zwischen Berlin und München ist, daß man >hier ein industrielles Umfeld hat in dem man die "Maker" >verankern will. Ich war am Sonntag drin... Ja, mehr Startups, mehr "kommerziellere" Angebote... Gefühlsmäßig weniger Bastler die eigene Ideen vorstellen. Von einer vorherigen Make war mir ein Schüler in Erinnerung, der mit einem Budget von deutlich unter 100€ einen funktionierenden 3-D-Drucker gebaut hat. Fand ich beeindruckend, und war charmant. Sowas ist weniger geworden... Die 3d-gedruckten Blumenvasen waren größer und hässlicher, dafür hab ich keinen einzigen Yoda gesehen. Da ist der Markt wohl gesättigt. Die Miet-Werkstätten wie Makerlab, Fablab, HEi, waren gut vertreten, und fanden bei den jüngeren Zulauf. Auch der Stand mit "Postapokalyptischen Schmuck" war gut belagert: Kids bauen was aus altem Kram (also das was der usenetlesende Bastler in der Grabbelkiste hat, Platinen und E-Schrott und Gehäusefragmente). Thomas Prufer
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