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Groups > de.sci.electronics > #225785 > unrolled thread
| Started by | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
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| First post | 2017-04-06 13:06 +0200 |
| Last post | 2017-04-10 08:38 +0200 |
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[Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-06 13:06 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2017-04-06 15:25 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-04-06 15:30 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-06 16:01 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-04-11 21:24 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 08:46 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2017-04-12 09:47 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 10:08 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-04-12 12:36 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-04-12 14:37 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2017-04-15 22:38 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2017-04-16 00:23 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-04-16 16:07 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2017-04-16 16:48 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-04-16 17:44 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-04-16 21:24 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-04-17 00:27 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-04-12 13:20 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 13:27 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2017-04-12 13:44 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-04-12 17:29 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 17:47 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-04-12 18:12 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2017-04-12 11:16 +0300
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 10:21 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-04-12 11:01 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-12 11:04 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2017-04-12 12:06 +0300
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Michael Limburg <mlimb@gmx.de> - 2017-04-06 15:26 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-06 15:56 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-04-08 11:29 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-09 15:45 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Markus Marquardt <adrock0905@alice.de> - 2017-04-14 12:25 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-14 12:46 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-18 18:33 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2017-04-09 23:56 +0200
Re: [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-04-10 08:38 +0200
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-06 13:06 +0200 |
| Subject | [Q] brauchbarer "In-Ear" Kopfhörer |
| Message-ID | <ekmlpuFdqrjU1@mid.individual.net> |
Hab meinen leider verlegt und bin nun auf der Suche nach was Brauchbarem, eher im unteren Preissegment (um die 30 Eumels). Sennheiser wäre mir nicht unsympathisch, die scheinen aber ganz massive Qualitätsprobleme zu haben. Und mein geliebter Creative EP 630 scheint nun auch nur noch übelster Chinaramsch zu sein. Hat jemand eine konkrete Empfehlung?
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| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-06 15:25 +0200 |
| Message-ID | <oc5fl7$b7t$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #225785 |
Am 06.04.2017 um 13:06 schrieb Eric Bruecklmeier: > Sennheiser wäre mir nicht unsympathisch, die scheinen aber ganz massive > Qualitätsprobleme zu haben. Das kann ich bestätigen. Das zuletzt gekaufte Ding von Sennheiser war übelst überteuerter, billiger Ramsch mit dem schlechtesten Klang, den ich je auf einem Kopfhörer gehört habe. Sennheiser sieht mich nie wieder. > Hat jemand eine konkrete Empfehlung? Als ich neue Ohrstöpsel gebraucht habe, habe ich einfach das gekauft, was gerade im Sonderangebot war (Auslauf-Spitzenmodell des Vorjahres). Damit bin ich bis heute zufrieden. Was letztes Jahr Top-of-the-Pops war, ist heute immer noch sehr gut. Gruß Gregor -- X-ggl-piss-off: yes
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| From | Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2017-04-06 15:30 +0200 |
| Message-ID | <dtgsahq7tyot.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #225787 |
On Thu, 6 Apr 2017 15:25:58 +0200, Gregor Szaktilla wrote: > Das kann ich bestätigen. Das zuletzt gekaufte Ding von Sennheiser war > übelst überteuerter, billiger Ramsch mit dem schlechtesten Klang, den > ich je auf einem Kopfhörer gehört habe. > Sennheiser sieht mich nie wieder. Das MKE 600 finde ich gar nicht schlecht. Ist zwar quasi das Gegenteil von einem Kopfhörer, befördert aber meine Aussage, daß man nicht alles über einen Kamm scheren sollte. Ciao, Volker, dessen Sony-Ohrstöpsel schon seit 10 Jahren wunderbar tut. -- @: W E B 2 0 1 7 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-06 16:01 +0200 |
| Message-ID | <ekn01pFfqavU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #225789 |
Am 06.04.2017 um 15:30 schrieb Volker Bartheld: > On Thu, 6 Apr 2017 15:25:58 +0200, Gregor Szaktilla wrote: >> Das kann ich bestätigen. Das zuletzt gekaufte Ding von Sennheiser war >> übelst überteuerter, billiger Ramsch mit dem schlechtesten Klang, den >> ich je auf einem Kopfhörer gehört habe. >> Sennheiser sieht mich nie wieder. > > Das MKE 600 finde ich gar nicht schlecht. Ist zwar quasi das Gegenteil von > einem Kopfhörer, befördert aber meine Aussage, daß man nicht alles über > einen Kamm scheren sollte. Man fragt sich trotzdem, ob es sich für einen Hersteller mit bis dato ganz gutem Ruf rechnet, die Kunden dermaßen zu vergraulen. Wenn bei mir ein Hersteller auf die schwarze Liste kommt, dann mit allen seinen Produkten, alleine schon deshalb, weil er mich augenscheinlich mit einem Produkt verarschen wollte. > Ciao, > Volker, > dessen Sony-Ohrstöpsel schon seit 10 Jahren wunderbar tut. Sony steht nebst Panasonic auch in der engeren Wahl...
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2017-04-11 21:24 +0200 |
| Message-ID | <ocjab8$m08$1@dont-email.me> |
| In reply to | #225794 |
Eric Bruecklmeier schrieb: > > Man fragt sich trotzdem, ob es sich für einen Hersteller mit bis dato ganz gutem Ruf rechnet, die Kunden dermaßen zu vergraulen. Wenn bei mir ein Hersteller auf die schwarze Liste kommt, dann mit > allen seinen Produkten, alleine schon deshalb, weil er mich augenscheinlich mit einem Produkt verarschen wollte. Wie es bei genau diesem Hersteller ist, weiss ich nicht. Beispiele wie Jecklin oder Bose zeigen aber, was alles passieren kann. Irgendwann wird halt der Name/Brand verkauft und allerlei geht in den freien Fall über. Für die Heuschrecken reicht es wohl, wenn das nächste Quartalsergebnis noch gut ist. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 08:46 +0200 |
| Message-ID | <el60qaFdoheU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #226123 |
Am 11.04.2017 um 21:24 schrieb Rolf Bombach: > Eric Bruecklmeier schrieb: >> >> Man fragt sich trotzdem, ob es sich für einen Hersteller mit bis dato >> ganz gutem Ruf rechnet, die Kunden dermaßen zu vergraulen. Wenn bei >> mir ein Hersteller auf die schwarze Liste kommt, dann mit >> allen seinen Produkten, alleine schon deshalb, weil er mich >> augenscheinlich mit einem Produkt verarschen wollte. > > Wie es bei genau diesem Hersteller ist, weiss ich nicht. Das ist ja das Merkwürdige, Sennheiser ist noch familiengeführt - ich würde da ein wenig mehr auf meinen Ruf achten und z.B. auf die teils grottenschlechten Rezensionen reagieren oder halt in diesem Segment nichts anbieten, wenns wirtschaftlich nicht machbar ist. Ich z.B. hatte die durchaus auf dem Zettel, wurde aber von den Berichten im Netz abgeschreckt, so schnell kanns gehen...
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| From | Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> |
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| Date | 2017-04-12 09:47 +0200 |
| Message-ID | <el64daFeqalU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #226155 |
Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> wrote: >Das ist ja das Merkwürdige, Sennheiser ist noch familiengeführt - ich >würde da ein wenig mehr auf meinen Ruf achten und z.B. auf die teils >grottenschlechten Rezensionen reagieren Als ich vor ca. 40 Jahren für einen Selbstbau-Infrarotsender Bauteile benötigte, hat mir Sennheiser sehr unbürokratisch und preiswert geholfen. Das war noch unter der Leitung von Fred Warnke www.fred-warnke.de bei dem ich später (1984) an einem mehrtägigen Seminar "Microport / Infraport" bei Sennheiser teilgenommen habe. Vor zwei oder drei Jahren hätte ich gerne nähere Informationen zu Funk-Kopfhörern gehabt und mich deshalb an drei verschiedene Stellen im Hause Sennheiser gewandt. Keine einzige Antwort; das wäre unter Fred Warnke garantiert nicht passiert.
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
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| Date | 2017-04-12 10:08 +0200 |
| Message-ID | <el65jlFdoheU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #226156 |
Am 12.04.2017 um 09:47 schrieb Juergen Roesener: > Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> wrote: > >> Das ist ja das Merkwürdige, Sennheiser ist noch familiengeführt - ich >> würde da ein wenig mehr auf meinen Ruf achten und z.B. auf die teils >> grottenschlechten Rezensionen reagieren > > Als ich vor ca. 40 Jahren für einen Selbstbau-Infrarotsender Bauteile > benötigte, hat mir Sennheiser sehr unbürokratisch und preiswert > geholfen. Das war noch unter der Leitung von Fred Warnke > www.fred-warnke.de bei dem ich später (1984) an einem mehrtägigen > Seminar "Microport / Infraport" bei Sennheiser teilgenommen habe. > > Vor zwei oder drei Jahren hätte ich gerne nähere Informationen zu > Funk-Kopfhörern gehabt und mich deshalb an drei verschiedene Stellen > im Hause Sennheiser gewandt. Keine einzige Antwort; das wäre unter > Fred Warnke garantiert nicht passiert. > Interessant ist in diesem Zusammenhang (Achtung: Wikipedia, muß also nicht direkt den Tatsachen entsprechen): "Bereits Anfang der 1990er Jahre versuchte das Unternehmen, Teile der Produktion von Funkmikrofonen nach Shanghai zu verlagern. Aufgrund von Qualitätsmängeln, Transportschäden und illegaler Nachbauten der Produkte durch die Partnerunternehmen brachte Sennheiser die Produktion wieder zurück nach Deutschland.[8] Seit ca. 1998 kauft das Unternehmen wieder Produkte und Bauteile in Asien ein, insbesondere in Südchina. Es werden keine eigenen Werke betrieben, sondern Aufträge an andere Firmen vergeben. Zu Beginn der Produktion musste sich das Unternehmen mit ähnlichen Problemen wie in den 1990er Jahren auseinandersetzen. Die Produkte entsprachen nicht der nötigen Qualität, und es wurden abermals Produkte illegal kopiert. Sennheiser reagierte und errichtete ein „Chinese Office“ in der Nähe der Produktionsstätten in Südchina. Durch diese Außenstelle wurde die Kontrolle der chinesischen Partner verbessert. Als Kontrolleure fungieren chinesische Mitarbeiter, die in Deutschland geschult wurden." Die versuchen also mit Gewalt den lowend Sektor zu bedienen und so richtig gut scheints nicht zu klappen...
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 12:36 +0200 |
| Message-ID | <ocl005$iks$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226157 |
Eric Bruecklmeier wrote: > Die versuchen also mit Gewalt den lowend Sektor zu bedienen und so > richtig gut scheints nicht zu klappen... ... und ruinieren sich damit ihren Namen. HP ist ein ähnliches Beispiel der Transformation einer Edelmarke für Messtechnik zu einer Marke unter vielen. Daimler dagegen hat seinem Kleinstwagen "Smart" eine eigen Marke gegeben. In meiner Jugend habe ich voller Ehrfurcht das Zweiweg-Mikrofon Sennheiser MD 421 ausprobiert. Es war damals oft im Fernsehen zu sehen. Erstaunlicher Weise gibt es das immer noch. Von Zweiweg ist nicht mehr die Rede, wahrscheinlich bekommt man das heute mit /einem/ Wandler hin, denn das damals aktuelle Nachfolgemodell in anderem Design hatte auch nur noch einen Wandler. Immerhin war die Idee bestechend und ich konnte ihre positive Wirkung mit dem Parallelbetrieb zweier unterschiedlicher Amateur-Mikrofone gut nachvollziehen. | MD 421-II | Extrem vielseitige, robuste Mikrofon-Legende. Einfache | Handhabung durch ausgeprägte Richtcharakteristik (Niere). | Dank transparenter Klangübertragung in allen Bereichen einsetzbar. | 5-facher Bass-Schalter. | € 474,81 inkl. MwSt. - kostenloser Versand http://de-de.sennheiser.com/aufnahme-mikrofon-tontechnik-md-421-ii Ein fürstlicher Preis. Ich kenne mich nicht aus, vermute aber, dass man brauchbare Qualität auch schon für 100 € bekommt. Der Abstand zu den billigen Electret-Kapseln, ist ohnehin gering geworden. Es ist wie bei den mechanischen Edel-Uhren: Man muss so etwas wollen. Ihr Nutzwert erreicht kaum den einer billigen Quarzuhr. Es ist nicht leicht für solche Firmen, wenn ihre einst innovativen Spitzenprodukte sowohl von der allgemeinen technischen Entwicklung als auch von Billiglohnländern her in die Zange genommen werden. Sie agieren dann am Limit und haben weder für Qualitätssicherung noch für hervorragenden Service oder für weitere Innovationen das Geld übrig. Es geht nur noch ums Überleben. -- Gruß Werner http://vera-lengsfeld.de/2017/03/12/viele-viele-bunte-einzelfaelle
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 14:37 +0200 |
| Message-ID | <ocl732$1gm$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226171 |
Werner Holtfreter wrote: > In meiner Jugend habe ich voller Ehrfurcht das Zweiweg-Mikrofon > Sennheiser MD 421 ausprobiert. Es war damals oft im Fernsehen zu > sehen. > > Erstaunlicher Weise gibt es das immer noch. Von Zweiweg ist nicht > mehr die Rede, wahrscheinlich bekommt man das heute mit /einem/ > Wandler hin, denn das damals aktuelle Nachfolgemodell in anderem > Design hatte auch nur noch einen Wandler. Das war das MD 441. Man kann es immer noch neu kaufen, für 950 €. -- Gruß Werner http://vera-lengsfeld.de/2017/03/12/viele-viele-bunte-einzelfaelle
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| From | Falk Duebbert <falk@duebbert.com> |
|---|---|
| Date | 2017-04-15 22:38 +0200 |
| Message-ID | <MPG.335ca32966e70d939896e6@reader.albasani.net> |
| In reply to | #226171 |
Werner Holtfreter: > Ich kenne mich nicht aus, vermute aber, dass > man brauchbare Qualität auch schon für 100 € bekommt. Ähm ... nein. Es mag sein, dass man mal was brauchbares für 100,- bekommt, aber ein Broadcast-fähiges Universalmikro ist mit 400,- eher "günstig". Neumann (mittlerweile auch Sennheiser) ist beim NDR die billige Marke. Falk D.
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-16 00:23 +0200 |
| Message-ID | <ocu6ho$u1d$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226300 |
Am 15.04.2017 um 22:38 schrieb Falk Duebbert: > aber ein Broadcast-fähiges Universalmikro ist mit 400,- eher > "günstig". Neumann (mittlerweile auch Sennheiser) ist beim NDR die > billige Marke. Ich merk's an meiner Demokratieabgabe :-( Butzo
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-16 16:07 +0200 |
| Message-ID | <ocvtr9$po9$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226303 |
Klaus Butzmann wrote: > Am 15.04.2017 um 22:38 schrieb Falk Duebbert: >> aber ein Broadcast-fähiges Universalmikro ist mit 400,- eher >> "günstig". Neumann (mittlerweile auch Sennheiser) ist beim NDR >> die billige Marke. > Ich merk's an meiner Demokratieabgabe :-( Das wird wohl eher an den fürstlichen Gehältern liegen. Trotzdem: Ist ein "Broadcast-fähiges Universalmikro" denn mess- und hörbar besser oder sind billigere Mikros einfach unter der Würde des zwangsfinanzierten Rundfunks? -- Gruß Werner http://vera-lengsfeld.de/2017/03/12/viele-viele-bunte-einzelfaelle
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| From | Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-16 16:48 +0200 |
| Message-ID | <od0077$nbe$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #226315 |
Werner Holtfreter wrote: > Das wird wohl eher an den fürstlichen Gehältern liegen. Trotzdem: > Ist ein "Broadcast-fähiges Universalmikro" denn mess- und hörbar > besser Zuverlässiger reicht schon. Bei Live-Sendungen möchte man keine spontan auftretenden Ausfälle. > oder sind billigere Mikros einfach unter der Würde des > zwangsfinanzierten Rundfunks? Zur Abschätzung, welchen Anteil die Anschaffungskosten für Mikrofone an den Produktionskosten einer Sendung haben: Die Dinger sind recht langlebig und haben wenig Verschleiß. Zehn Jahre sind da nix. Über entsprechend viele Produktionen verteilt sich die Investition. Die hilfreichen Hände, die die Mikrophone passend platzieren, verkabeln, einschalten, konfigurieren und (bei Funken) für geladene Batterien sorgen, müssen auch bei jeder Produktion anwesend sein. Sie werden aus nachvollziehbaren Gründen so bezahlt, dass sie in diesem Land mit etwas Abstand zur Armutgrenze leben können. Das kostet den Arbeitgeber um und bei 50 €/Stunde. Nein, das ist nicht wirklich fürstlich und und es ist auch nicht eins-zu-eins der Betrag, der bei der hilfreichen Hand auf dem Konto ankommt. Trotzdem übersteigen diese Kosten bei weitem diejenigen fürs Mikrofon. ---<)kaimartin(>---
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-16 17:44 +0200 |
| Message-ID | <od03gq$kfn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226323 |
Kai-Martin wrote: > Die hilfreichen Hände, die die Mikrophone > passend platzieren, verkabeln, einschalten, konfigurieren und (bei > Funken) für geladene Batterien sorgen, müssen auch bei jeder > Produktion anwesend sein. Sie werden aus nachvollziehbaren Gründen > so bezahlt, dass sie in diesem Land mit etwas Abstand zur > Armutgrenze leben können. Das kostet den Arbeitgeber um und bei 50 > €/Stunde. Nein, das ist nicht wirklich fürstlich und und es ist > auch nicht eins-zu-eins der Betrag, der bei der hilfreichen Hand > auf dem Konto ankommt. Trotzdem übersteigen diese Kosten bei > weitem diejenigen fürs Mikrofon. Mein Reden. Nur, dass ich mit den fürstlichen Gehältern diejenigen der prominenten Sprecher und der Führungskräfte gemeint habe. -- Gruß Werner http://vera-lengsfeld.de/2017/03/12/viele-viele-bunte-einzelfaelle
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-16 21:24 +0200 |
| Message-ID | <elhunvFnqrvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #226327 |
Am 16.04.2017 um 17:44 schrieb Werner Holtfreter: > Kai-Martin wrote: > >> Die hilfreichen Hände, die die Mikrophone >> passend platzieren, verkabeln, einschalten, konfigurieren und (bei >> Funken) für geladene Batterien sorgen, müssen auch bei jeder >> Produktion anwesend sein. Sie werden aus nachvollziehbaren Gründen >> so bezahlt, dass sie in diesem Land mit etwas Abstand zur >> Armutgrenze leben können. Das kostet den Arbeitgeber um und bei 50 >> €/Stunde. Nein, das ist nicht wirklich fürstlich und und es ist >> auch nicht eins-zu-eins der Betrag, der bei der hilfreichen Hand >> auf dem Konto ankommt. Trotzdem übersteigen diese Kosten bei >> weitem diejenigen fürs Mikrofon. > > Mein Reden. > > Nur, dass ich mit den fürstlichen Gehältern diejenigen der > prominenten Sprecher und der Führungskräfte gemeint habe. > Jedem der beim ÖRR (also auch der GEZ) fest angestellt ist, bekommt neben seiner ihm zustehenden Rente noch eine Betriebspension die sich oberhalb von €_1500 abspielt. Ich laß mich aber gern eines Besseren belehren. -- ---hdw---
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| From | Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-17 00:27 +0200 |
| Message-ID | <od0r5b$sc$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #226329 |
horst.d.winzler wrote: > Am 16.04.2017 um 17:44 schrieb Werner Holtfreter: >> Kai-Martin wrote: >> >>> Die hilfreichen Hände, die die Mikrophone >>> passend platzieren, verkabeln, einschalten, konfigurieren und >>> (bei Funken) für geladene Batterien sorgen, müssen auch bei >>> jeder Produktion anwesend sein. Sie werden aus nachvollziehbaren >>> Gründen so bezahlt, dass sie in diesem Land mit etwas Abstand >>> zur Armutgrenze leben können. Das kostet den Arbeitgeber um und >>> bei 50 €/Stunde. Nein, das ist nicht wirklich fürstlich und und >>> es ist auch nicht eins-zu-eins der Betrag, der bei der >>> hilfreichen Hand auf dem Konto ankommt. Trotzdem übersteigen >>> diese Kosten bei weitem diejenigen fürs Mikrofon. >> >> Mein Reden. >> >> Nur, dass ich mit den fürstlichen Gehältern diejenigen der >> prominenten Sprecher und der Führungskräfte gemeint habe. >> > > Jedem der beim ÖRR (also auch der GEZ) fest angestellt ist, > bekommt neben seiner ihm zustehenden Rente noch eine > Betriebspension die sich oberhalb von €_1500 abspielt. Ich laß > mich aber gern eines Besseren belehren. Da kommt eins zum anderen. Wir hatten mal die Diskussion über die formal ehrenamtliche Mitarbeit der Rundfunkräte. Es stellte sich dann heraus, dass Spesen und "Aufwandsentschädigungen" gezahlt werden, die Otto-Kleinverdiener erblassen lassen und das Amt so attraktiv machen, dass man es nicht durch durch Aufmüpfigkeit gefährdet, wenn man es einmal errungen hat. Aber das kennen wir ja von den Abgeordnetensitzen. -- Gruß Werner http://vera-lengsfeld.de/2017/03/12/viele-viele-bunte-einzelfaelle
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 13:20 +0200 |
| Message-ID | <ocl2jh$l9f$1@news4.open-news-network.org> |
| In reply to | #226157 |
Eric Bruecklmeier wrote: > Seit ca. 1998 kauft das Unternehmen wieder Produkte und Bauteile in > Asien ein, insbesondere in Südchina. Es werden keine eigenen Werke> > betrieben, sondern Aufträge an andere Firmen vergeben. Zu Beginn der > Produktion musste sich das Unternehmen mit ähnlichen Problemen wie > in den 1990er Jahren auseinandersetzen. Die Produkte entsprachen > nicht der nötigen Qualität Ich dachte kürzlich, "die Chinesen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren", aber dann ist das wohl Standard: 25 Elektroniken von einem deutschen Bestücker liefen fehlerfrei, die gleiche Zahl als Chinaware halb so teuer und ich vergnüge mich immer noch mit meinem neuen Testsystem: Bauteile falsch herum und Pins nicht angelötet waren bisher die Hauptfehler, aber ich habe gerade die nächste Elektronik mit einer neuen spannenden Sache... :o/ Das, was mein Chef an der Elektronik gespart hat, geht jetzt für meine Arbeitszeit drauf...
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 13:27 +0200 |
| Message-ID | <el6h94Fh5bpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #226172 |
Am 12.04.2017 um 13:20 schrieb Edzard Egberts: [...] > Das, was mein Chef an der Elektronik gespart hat, geht jetzt für meine > Arbeitszeit drauf... > Tja, Sodakosten halt...
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| From | Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> |
|---|---|
| Date | 2017-04-12 13:44 +0200 |
| Message-ID | <el6i90Fhfo0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #226157 |
1984Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> wrote: >"Bereits Anfang der 1990er Jahre versuchte das Unternehmen, Teile der >Produktion von Funkmikrofonen nach Shanghai zu verlagern. Auffällig das zeitliche Zusammentreffen: Fred Warnke hat das Unternehmen 1990 verlassen. Als ich 1984 dort war, wurde m.W. noch alles in Wedemark produziert. Das war eine sehr sympathische und hochprofessionelle Truppe, wobei mir der erwähnte Fred Warnke als ein im positiven Sinn "Getriebener" erschien.
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