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Groups > de.sci.electronics > #225071 > unrolled thread
| Started by | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| First post | 2017-03-26 15:36 +0200 |
| Last post | 2017-03-27 10:18 +0000 |
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Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-03-26 15:36 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-03-26 17:58 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-03-26 18:28 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-03-26 21:05 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-03-26 19:44 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-03-26 20:13 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-03-26 20:55 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? "MaWin" <me@private.net> - 2017-03-26 20:32 +0200
Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-03-26 20:47 +0200
Re: Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-03-27 08:15 +0000
Re: Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-03-27 10:18 +0000
| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-26 15:36 +0200 |
| Subject | Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? |
| Message-ID | <ejpufrFnh6sU1@mid.individual.net> |
Bei einem Versuchsaufbau mit einem LM76 CHM-5 erhalte ich einen Messwert, der mehrere Grad (3-4) über der erwarteten Temperatur liegt. Ich betreibe insgesamt 4 Sensoren (mit den 4 möglichen I2C-Adressen die zum Vergleich mit Tesafilm auf eine wassergefüllte Kunstoffflasche geheftete sind und von außen mit Schaumstoff gegen die Umgebungsluft thermisch isoliert. Der Aufbau ist sicher nicht ideal, dennoch würde ich hier erwarten, dass der Ausgabewert zumindest auf +/-1°C genau ausgegeben wird. Untereinander liegen die 4 Sensoren in diesem Bereich, aber der Offset von mehreren Grad (bei einer Wassertemperatur von 14 Grad, 1h Wartezeit zum stabilisieren der Temperaturverhältnisse) kann ich mit nicht so recht erklären. Erzeugt der Chip so viel Eigenwärme? Kann ich aber auch nicht so recht glauben da die ersten Werte nach dem Einschalten dann genauer sein müßten... Gerald
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-26 17:58 +0200 |
| Message-ID | <ob8o9n$kl2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #225071 |
> Erzeugt der Chip so viel Eigenwärme? Test ist ja trivial: kalten Chip einschalten und mit der in Anwendung vorgesehenen samplerate loggen. Vgl. aber den Plot rechts, Umgebungstemperatur ist selten konstant genug: http://www.embeddedFORTH.de/temp/Dallas2.pdf Der Chip hat durch seine Drähte unangenehme Kopplung zur Umwelt, selbst mit dünnem Kupferlackdraht. Dallas ist zwar nicht das nonplusultra ( ich bin kein Maxim-Fan ) aber hat halt weniger Verdrahtung. > über der erwarteten Temperatur liegt. Kunstoffflasche Das ist das Problem der Ankopplung an das Meßobjekt. Ich vermute die Wassertemperatur sollte bestimmt werden. Aluflasche z.B. ( Zigarrenrohr von ebay.de ) koppelt themisch besser als Plastik. Manche Kalibriervorrichtngen haben intern Umwälzpumpen für die Flüssigkeit, wenns grössere Menge ist. MfG JRD
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-26 18:28 +0200 |
| Message-ID | <ob8q2e$qk1$1@dont-email.me> |
| In reply to | #225082 |
> z.B. ( Zigarrenrohr von ebay.de ) http://www.embeddedFORTH.de/temp/zigarrenrohr.pdf Gibts in Glas, Plastik, Alu. Für Versuchsaufbauten manchmal nützlich. > Manche Kalibriervorrichtngen haben intern Umwälzpumpen für > die Flüssigkeit, wenns grössere Menge ist. Das Minigerät ist ohne: http://www.embeddedFORTH.de/temp/gallium.pdf http://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2050601.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.Xgallium.TRS0&_nkw=gallium&_sacat=0 MfG JRD
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-26 21:05 +0200 |
| Message-ID | <ejqhniFrdj9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #225082 |
Am 26.03.2017 um 17:58 schrieb Rafael Deliano: >> Erzeugt der Chip so viel Eigenwärme? > > Test ist ja trivial: kalten Chip einschalten und mit der > in Anwendung vorgesehenen samplerate loggen. > Vgl. aber den Plot rechts, Umgebungstemperatur ist selten > konstant genug: > http://www.embeddedFORTH.de/temp/Dallas2.pdf > Der Chip hat durch seine Drähte unangenehme Kopplung zur Umwelt, > selbst mit dünnem Kupferlackdraht. Dallas ist zwar nicht das > nonplusultra ( ich bin kein Maxim-Fan ) aber hat halt weniger Verdrahtung. >> über der erwarteten Temperatur liegt. Kunstoffflasche > > Das ist das Problem der Ankopplung an das Meßobjekt. Ich vermute > die Wassertemperatur sollte bestimmt werden. Aluflasche > z.B. ( Zigarrenrohr von ebay.de ) koppelt themisch besser > als Plastik. > Manche Kalibriervorrichtngen haben intern Umwälzpumpen für > die Flüssigkeit, wenns grössere Menge ist. Ein halbes oder ganzes Grad wäre ja OK, aber 3-4Grad? Da muß ich noch mal Vergleichsmessungen entsprechend Deinen Hinweisen machen.. Gruß Gerald
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2017-03-26 19:44 +0200 |
| Message-ID | <ob8ule$f0l$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #225071 |
On 26.03.17 15.36, Gerald Oppen wrote: > Der Aufbau ist sicher nicht ideal, dennoch würde ich > hier erwarten, dass der Ausgabewert zumindest auf +/-1°C genau > ausgegeben wird. Untereinander liegen die 4 Sensoren in diesem Bereich, > aber der Offset von mehreren Grad (bei einer Wassertemperatur von 14 > Grad, 1h Wartezeit zum stabilisieren der Temperaturverhältnisse) kann > ich mit nicht so recht erklären. Das Delay ist ein recht eindeutiges Kennzeichen dafür, dass die thermische Ankopplung an das zu messende Objekt unbrauchbar ist. Dein Problem ist vermutlich der hochwertige Wärmeisolator Kunststoff in Kombination mit dem kleinen Luftpolster zum Sensor - ich nehme mal an, dass die Wärmeleitpaste auch noch fehlt. Falls der Kunststoff dicker ist, hast Du folgende Möglichkeiten: 1. Anderes Wandmaterial für die Messung nehmen (Metall). 2. Kunststoff anbohren und Sensor mit besserem Wärmekontakt an die Flüssigkeit montieren. Z.B. an einem dickeren Metallstift, der in die Flüssigkeit ragt. 3. Die Fläche massiv vergrößern. Also eine größere Metallfläche flächig mit wenig Wärmeleitpaste dicht an den Kunststoff drücken und darauf ebenfalls mit Paste den Sensor befestigen. Dann alles zusammen Wärmeisolieren. Das ist die schlechteste Lösung, da es immer noch langsam reagiert. Marcel
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
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| Date | 2017-03-26 20:13 +0200 |
| Subject | Re: Temperaturmessung mit LM76 - Abweichung durch Eigenerwärmung? |
| Message-ID | <58D804BA.C698577C@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #225084 |
Marcel Mueller wrote: > hast Du folgende Möglichkeiten: Für mich sah die Beschreibung nach einen groben Vortest der Hard- und Software aus, ob es überhaupt funktioniert - mit einem unerwarteten Ergebnis das Fragen aufwarf. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
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| Date | 2017-03-26 20:55 +0200 |
| Message-ID | <ejqh45Fr9o2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #225084 |
Am 26.03.2017 um 19:44 schrieb Marcel Mueller: > On 26.03.17 15.36, Gerald Oppen wrote: >> Der Aufbau ist sicher nicht ideal, dennoch würde ich >> hier erwarten, dass der Ausgabewert zumindest auf +/-1°C genau >> ausgegeben wird. Untereinander liegen die 4 Sensoren in diesem Bereich, >> aber der Offset von mehreren Grad (bei einer Wassertemperatur von 14 >> Grad, 1h Wartezeit zum stabilisieren der Temperaturverhältnisse) kann >> ich mit nicht so recht erklären. > > Das Delay ist ein recht eindeutiges Kennzeichen dafür, dass die > thermische Ankopplung an das zu messende Objekt unbrauchbar ist. Das es ein Delay gibt ist mir bewußt - darum habe ich auch eine Stunde gewartet um diesen Einfluß auszuschließen. > Dein Problem ist vermutlich der hochwertige Wärmeisolator Kunststoff in > Kombination mit dem kleinen Luftpolster zum Sensor - ich nehme mal an, > dass die Wärmeleitpaste auch noch fehlt. das schließe ich als Erklärung fasst aus. Ein anderer Test war die Sensoren in der Hand zu halten, das führte schon nach wenigen Minuten zu einem Meßwert um die 38°C während andere Messungen (Thermoelement, Wärmebildkamera, Fieberthermometer) hier nur zwischen 34°C und 35°C ergaben. Umrechungsfehler kann ich auch ausschließen da meine Messwerte mit den Beispielen im Datenblatt übereinstimmen. Gerald
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
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| Date | 2017-03-26 20:32 +0200 |
| Message-ID | <ob91gj$ceb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #225071 |
"Gerald Oppen" <Gerald.Oppen@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:ejpufrFnh6sU1@mid.individual.net... > Bei einem Versuchsaufbau mit einem LM76 CHM-5 erhalte ich einen Messwert, > der mehrere Grad (3-4) über der erwarteten Temperatur liegt. Abblockkondensator direkt am IC ? -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
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| Date | 2017-03-26 20:47 +0200 |
| Message-ID | <ejqglgFr6g1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #225088 |
Am 26.03.2017 um 20:32 schrieb MaWin: > "Gerald Oppen" <Gerald.Oppen@web.de> schrieb im Newsbeitrag > news:ejpufrFnh6sU1@mid.individual.net... > >> Bei einem Versuchsaufbau mit einem LM76 CHM-5 erhalte ich einen >> Messwert, der mehrere Grad (3-4) über der erwarteten Temperatur liegt. > > Abblockkondensator direkt am IC ? Ja. Fehlt der, geht der Temperaturmeßwert nochmal 2-3Grad nach oben. Gerald
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
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| Date | 2017-03-27 08:15 +0000 |
| Message-ID | <XnsA745684A861CEAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #225089 |
Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>: > Am 26.03.2017 um 20:32 schrieb MaWin: >> "Gerald Oppen" <Gerald.Oppen@web.de> schrieb im Newsbeitrag >> news:ejpufrFnh6sU1@mid.individual.net... >> >>> Bei einem Versuchsaufbau mit einem LM76 CHM-5 erhalte ich einen >>> Messwert, der mehrere Grad (3-4) über der erwarteten Temperatur liegt. >> >> Abblockkondensator direkt am IC ? > Ja. Fehlt der, geht der Temperaturmeßwert nochmal 2-3Grad nach oben. Pack doch mal die Sensoren mehr _in_ die Flüssigkeit, nicht irgendwie aussen dran. D.h. am besten in ein kleines Gefäss. Der verbleibende Raum wird bei Tmeperatursensoren in Hülse übrigens gern mit Al2O3 gefüllt, das ist elektrisch isolierend, aber thermisch noch gut leitfähig, allerdings auch hygroskopisch, das spielt aber für einen kurzen Test nur eine geringe Rolle. http://www.mineraliengrosshandel.com/Siliciumcarbid- Schleifpulver/Polierpulver-Aluminiumoxid-01112-0-25-kg::803.html Oder die Sensoren gut einschrumpfen (Schrumpfschlauch mit Heisskleber) und direkt ins Wasserbad - so kommst du auf 0,1° Genauigkeit oder besser. Versuche mal, testweise die Versorgungsspannung noch besser zu filtern (RC- Glied mit grossem guten Elko, der geringen ESR hat), so dass sie keinerlei Rippel mehr hat. Das Ding hat letztlich auch nur einen normalen ADC on Chip, der auf Ripple empfindlich reagiert. M. --
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-27 10:18 +0000 |
| Message-ID | <XnsA7457D46BB4DBAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #225115 |
Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>: > Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>: > >> Am 26.03.2017 um 20:32 schrieb MaWin: >>> "Gerald Oppen" <Gerald.Oppen@web.de> schrieb im Newsbeitrag >>> news:ejpufrFnh6sU1@mid.individual.net... >>> >>>> Bei einem Versuchsaufbau mit einem LM76 CHM-5 erhalte ich einen >>>> Messwert, der mehrere Grad (3-4) über der erwarteten Temperatur >>>> liegt. Guck Dir mal das Datenblatt zum LM76 von TI an: Seite 3, erste Fussnote: 0.08°C Abweichung bei 1% Abweichung von Vs für den 5V Typ. Hat der LM76-5 wirklich Vs=5.000V, oder doch nur Vs=3V? Anscheinend haben die dem LM76 keine besonders gute Referenz gegönnt. M. --
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