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Groups > de.sci.electronics > #224562 > unrolled thread

Mehrfachsteckdosen kaskadieren?

Started byHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
First post2017-03-16 15:16 +0100
Last post2017-03-21 09:41 +0100
Articles 17 — 10 participants

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Contents

  Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-16 15:16 +0100
    Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Thorsten Just <newsgroups@thojumail.de> - 2017-03-16 17:23 +0100
      Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2017-03-16 18:20 +0100
      Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2017-03-16 15:27 -0700
        Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-17 06:40 +0100
    Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> - 2017-03-16 18:46 +0100
      Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-16 23:00 +0100
    Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2017-03-16 19:26 +0100
    Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-03-17 08:16 +0100
      Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-17 10:24 +0100
    Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Wolf gang P u f f e <vitacola@hotmail.com> - 2017-03-18 18:06 +0100
      Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-03-18 19:18 +0100
        Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-19 05:24 +0100
          Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-03-19 10:41 +0100
            Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Wolf gang P u f f e <vitacola@hotmail.com> - 2017-03-19 18:06 +0100
              Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-19 18:30 +0100
                Re: Mehrfachsteckdosen kaskadieren? Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-21 09:41 +0100

#224562 — Mehrfachsteckdosen kaskadieren?

FromHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
Date2017-03-16 15:16 +0100
SubjectMehrfachsteckdosen kaskadieren?
Message-ID<eivl2rFfpjvU1@mid.individual.net>
Im Fernsehen sind Mehrfachsteckdosenprobleme aktuell:

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/brandrisiko-mehrfachsteckdose-100.html

http://www.swr.de/marktcheck/themenvorschau/-/id=100834/did=13786948/nid=100834/1xv5yqk/index.html

Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg

Bei einfachen schaltbaren Steckdosen habe ich mehrfach
beobachtet, das ab ca 4 PCs manchmal die 16A Sicherung
den Haushaltsstrom wegdreht.

Alternativ habe ich jetzt einige Amazons
Special Tower 16er-Steckdosenturm
wobei die zu helle LEDs haben und einige LEDs schon defekt sind.

Für meine vielen raspberry pis denke ich an die Kombination
einzeln schaltbare Steckdosenleiste +
3m Verlängerungskabel mit 2 Dosen mit 3 Dosen von ELV
Eine Dose für das Steckernetzteil vom raspberry pi
und eine Dose für einen aktiven USB-Hub ( Festplatte + Arduino)
Ob das als Kaskadierung zählt?

Bei der Plusminussendung wurde Probleme bei Geräten
in der kiloWattklasse gezeigt.

Bei den vielen Geräten der Elektronik und computer
bin ich aber in einem Bereich um die 10 W pro Gerät.
(Abgesehen von Monitore und Desktop PCs.)
Wobei ich bei den Steckernetzteile das Ein- und Ausschaltverhalten
nicht kenne.

Hermann
    der gerne auf der sicheren Seite ist
    und auch ausschließen mag,
    das sich die Geräte gegenseitig beeinflussen.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#224566

FromThorsten Just <newsgroups@thojumail.de>
Date2017-03-16 17:23 +0100
Message-ID<oaee65$q9b$1@news.albasani.net>
In reply to#224562
Zwei Dinge sind dabei letztlich zu beachten

1) Gesamtbelastung durch alle angeschlossenen Geräte; bei geschalteten
Dosen auch der Einschaltstrom

2) Schutzleiterwiderstand; der wird mit jeder zwischengesteckten Dose
größer und irgendwann zu groß für seine Schutzfunktion

Thorsten

Am 16.03.2017 um 15:16 schrieb Hermann Riemann:
> Im Fernsehen sind Mehrfachsteckdosenprobleme aktuell:
> 
[...]

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#224568

FromChristian Müller <spamalottomat@yahoo.de>
Date2017-03-16 18:20 +0100
Message-ID<oaei01$oe6$1@news.albasani.net>
In reply to#224566
Thorsten Just schrieb:

> Zwei Dinge sind dabei letztlich zu beachten
>
> 1) Gesamtbelastung durch alle angeschlossenen Geräte; bei geschalteten
> Dosen auch der Einschaltstrom

Das gilt aber auch für die scheinbar unabhängigen Steckdosen
innerhalb einer Wohnung.
Wenn die alle an einer Sicherung hängen, hast du dort trotz solider
Kabel zu jeder Steckdose ein Limit von 16A für alle Steckdosen
zusammen - möglicherweise auch für die im Keller...


> 2) Schutzleiterwiderstand; der wird mit jeder zwischengesteckten Dose
> größer und irgendwann zu groß für seine Schutzfunktion

Tausche "Schutzleiterwiderstand" gegen "Leiterwiderstand" - Schleifenwiderstand.
Denn ein Kurzschluss zwischen L und N wird vom Schutzleiter
überhaupt nicht wahrgenommen.


Gruß Christian 

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#224600

FromStefan Engler <Lehrerfreund@web.de>
Date2017-03-16 15:27 -0700
Message-ID<2aab1403-6a55-48dd-8842-8bb6705cc782@googlegroups.com>
In reply to#224566
Am Donnerstag, 16. März 2017 17:23:35 UTC+1 schrieb Thorsten Just:
> Zwei Dinge sind dabei letztlich zu beachten
> 1) Gesamtbelastung durch alle angeschlossenen Geräte; bei geschalteten
> Dosen auch der Einschaltstrom
> 2) Schutzleiterwiderstand; der wird mit jeder zwischengesteckten Dose
> größer und irgendwann zu groß für seine Schutzfunktion

Wie viele Dosen kann ich problemlos hintereinander Schalten (Faustregel, jede Mehrfachsteckdose mit einfacher thermischer Sicherung)?

Muss ich bei  besseren China-Mehrfachdosen mit richtigen Sicherungen (16A 
Auslösecharakteristik C, 2-Polig) was beachten?

Wie hoch darf der Schutzleiterwiderstand (50Hz, Heimgebrauch) werden
(ich fand unterschiedlich Angaben)?

Bringt es etwas ggf. auf FI-Dosen (Schutzverteiler) zurückzugreifen 
(300mA->30mA->10mA)?

Wie verhindere ich Spannungen gegen Erde auf USB und Netzwerk, wenn die moderne
PC's nur noch mit einem Eurostecker angeschlossen werden?

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#224608

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-03-17 06:40 +0100
Message-ID<oafsn6$o4p$1@dont-email.me>
In reply to#224600
Am 16.03.2017 um 23:27 schrieb Stefan Engler:

> Muss ich bei  besseren China-Mehrfachdosen mit richtigen Sicherungen (16A
> Auslösecharakteristik C, 2-Polig) was beachten?
>
C liegt immerhin schon bei 160A.

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#224569

FromChristian Müller <spamalottomat@yahoo.de>
Date2017-03-16 18:46 +0100
Message-ID<oaej26$n41$1@news.albasani.net>
In reply to#224562
Hermann Riemann schrieb:

> Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
> http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg

Naja, ich vermute, dass die vier Mehrfachsteckdosen
jeweils an einem Ausgang vom Power-Manager hängen.
Damit hast du eine Kaskadierungstiefe von 2.
Das ist nichts besonderes.


> Bei einfachen schaltbaren Steckdosen habe ich mehrfach
> beobachtet, das ab ca 4 PCs manchmal die 16A Sicherung
> den Haushaltsstrom wegdreht.

Vielleicht hing an dieser einen Sicherung noch was
anderes - eventuell ein Untertischwarmwasserbereiter.
Wenn der 2kW Aufnahmeleistung hat, bleiben von den 16A
nur noch 6A für die PCs.


> Für meine vielen raspberry pis denke ich an die Kombination
> einzeln schaltbare Steckdosenleiste +
> 3m Verlängerungskabel mit 2 Dosen mit 3 Dosen von ELV
> Eine Dose für das Steckernetzteil vom raspberry pi
> und eine Dose für einen aktiven USB-Hub ( Festplatte + Arduino)
> Ob das als Kaskadierung zählt?

Kaskadierung ist, wenn die Teile in Reihe geschaltet sind.
Wenn ein zentraler Verteiler die Steckdosenleisten speist,
ist es eine Sternverteilung.

Das Problem bei der Kaskadierung ist nicht etwa die Anzahl
der nutzbaren Steckdosen.
Du kannst an einer ganz kurzen 2er Steckdosenleiste mit
2 Heizlüftern wunderbar eine Überlastung der Leitung erzeugen.

Vielmehr ist es die Reihenschaltung der Leitungen und der
Steckverbindungen. Dabei erhöht sich der Widerstand der Leitung.
Nun kommt es zu diesem Paradoxon:
Du kannst an die vielen Steckdosen sogar _mehr_ Geräte mit
einer in Summe _höheren_ _aufgedruckten_ Gesamtleistungsaufnahme
anschließen. Denn die lange Leitung erzeugt einen Leistungsverlust
und die Geräte bekommen in Abhängigkkeit der Leitungslänge
eine geringere Netzspannung als beim direkten Anschluss an die
Wandsteckdose.

Das ist zunächst kein Problem, solange du die ganzen Leitungen
nicht aufrollst.
Die Leitungen werden zwar warm, aber die Wärme kann in die
Umgebung abfließen.
Bei einer Gesamtbelastung von bis zu 16A wird nichts passieren.
Bei einer geringen Überlastung wird nach einigen Minuten,
bei einer hohen Überlastung nach einigen Sekunden die Sicherung auslösen.
Das geschieht, weil in der Sicherung ein thermischer Wächter ist.

Bei einem Kurzschluss reagiert die Sicherung anders:
Jetzt zieht ein Elektromagnet an und unterbricht den Stromkreis.
Dafür muss der Kurzschlusstrom allerdings ausreichend hoch sein.
Wenn du deine Kaskadierung der Steckdosen als eine extrem lange
Leitung betrachtest, dann hat diese lange Leitung einen hohen Widerstand.
Dieser hohe Widerstand verhindert, dass der Kurzschlussstrom ausreichend
hoch wird, dass der elektromagnetische Teil der Sicherung anspricht.
Die Sicherung wird den hohen Strom nur durch die Erwärmung wahrnehmen.
DAS ist das Problem - es fließt über einige Sekunden bis Minuten ein
extremer Strom, welcher die Steckverbindungen und die Leitungen
überlastet und zu einem Brand führen kann.


> Bei den vielen Geräten der Elektronik und computer
> bin ich aber in einem Bereich um die 10 W pro Gerät.
> (Abgesehen von Monitore und Desktop PCs.)
> Wobei ich bei den Steckernetzteile das Ein- und Ausschaltverhalten
> nicht kenne.

Da passiert nichts.
Die Geräte hängen eh alle parallel an dem Kabel, was in dein Haus geht.
Du musst nur zuverlässig ausschließen, dass an der letzten Steckdose
deiner Kaskadierung jemand einen Kurzschluss verursacht.
Und nein, du kannst keine 16A vor die letzte Dose setzen,
denn die wird ebensowenig wie die Sicherung im Sicherungskasten
auslösen, sollte durch die Leitungslänge der Kurzschlussstrom
*so klein* sein, dass die Sicherung keinen sofortigen Handlungsbedarf sieht.


Gruß Christian 

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#224599

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-03-16 23:00 +0100
Message-ID<oaf1on$nbh$1@dont-email.me>
In reply to#224569
Am 16.03.2017 um 18:46 schrieb Christian Müller:

> Bei einem Kurzschluss reagiert die Sicherung anders:
> Jetzt zieht ein Elektromagnet an und unterbricht den Stromkreis.
> Dafür muss der Kurzschlusstrom allerdings ausreichend hoch sein.
> Wenn du deine Kaskadierung der Steckdosen als eine extrem lange
> Leitung betrachtest, dann hat diese lange Leitung einen hohen Widerstand.
> Dieser hohe Widerstand verhindert, dass der Kurzschlussstrom ausreichend
> hoch wird, dass der elektromagnetische Teil der Sicherung anspricht.
> Die Sicherung wird den hohen Strom nur durch die Erwärmung wahrnehmen.
> DAS ist das Problem - es fließt über einige Sekunden bis Minuten ein
> extremer Strom, welcher die Steckverbindungen und die Leitungen
> überlastet und zu einem Brand führen kann.

Ein üblicher B16A-Leitungsschutzschalter schaltet erst bei 80A 
zuverlässig und schnell ab. Wie du richtig sagst, wird dieser Strom 
hinter kaskadierten Mehrfachsteckdosen oft nicht erreicht.

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#224578

FromVolker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de>
Date2017-03-16 19:26 +0100
Message-ID<ej03ivFbngcU1@mid.individual.net>
In reply to#224562
Am 16.03.17 um 15:16 schrieb Hermann Riemann:
> Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
> http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg

grusel.

http://www.ibb-ihb.de/mbl/ovMst.pdf


V.

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#224609

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-03-17 08:16 +0100
Message-ID<oag2ge$5of$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#224562
Hallo Hermann,
> Im Fernsehen sind Mehrfachsteckdosenprobleme aktuell:

Da schreibt einer vom anderen ab...

> Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
> http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg

Leider sieht man ja nicht, was am Ende all dieser Leitungen hängt.

> Bei einfachen schaltbaren Steckdosen habe ich mehrfach
> beobachtet, das ab ca 4 PCs manchmal die 16A Sicherung
> den Haushaltsstrom wegdreht.

Das ist zunächst einmal ein gutes Zeichen, das Dir sagt, dass die 
Übergangs und Leitungswiderstände nicht das Problem sind ;-)

Das Dumme an diesen Schaltnetzteilen (möglicherweise noch ohne 
funktionierende PFC?) ist der Stromstoß im Einschaltmoment, wenn die 
Kondensatoren gleich nach dem Primärgleichrichter geladen werden. Das 
gibt mal schnell herzhaft viel Strom für wenige ms. Das zieht manchmal 
heftig helle Lichtbögen an Schalter und Stecker, deren 
Übergangswiderstände dadurch nicht besser werden.

Das Hauptproblem, das derzeit durch die Medien getrieben wird, bleiben 
aber die Nutzer, die sinnlos Verbraucher mit sehr hohen Lasten an teils 
zu billige Steckdosenleisten gehängt werden. Da der Unterschied zwischen 
Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosenleiste im gemeinen Volk auch 
nicht mehr bekannt ist und Mehrfachsteckdosenleisten mit 1,2 m 
Anschlussleitung so billig an jeder Ecke zu bekommen sind, werden diese 
eben so lange aneinander gehängt, bis es passt. Und dann werden da eben 
drangehängt, was ansteckbar ist. Schon eine Weile her, da ward eine 
Studi-WG-Küche gesehen (2 Künstler ein Bauing und eine ETEC-Studentin, 
die gar nicht mal schlecht abgeschlossen hatte!) In der Altbauküche gab 
es genau zwei Steckdosen, eine für den Kühlschrank und eine für den 
Rest. An dem hingen dann gefühlte 5 solcher Dreifachsteckdosenleisten 
mit 1,2 m Anschlussleitung hintereinander. Daran verteilt: Ein 
Wasserkocher, eine Doppelherdplatte, Ein 
Mikrowellen-Backofen-Grill-Kombigerät, ein Thermomix und diverses 
Kleinzeugs.
Solange jeder nur allein in der Küche werkelte war das alles unkritisch, 
als aber mal mehrere dieser Geräte gemeinsam in Aktion gehen mussten 
(Geburtstagsparty mit gemeinsamem Kochen) meinten zwei der 
dazwischenliegenden Leisten, das Schmoren beginnen zu müssen...
Der 16 A Sicherung war das anscheinend noch gar nicht aufgefallen, aber 
den Steckern wurde es empfindlich zu warm. Alle überlasteten 
Mehrfachsteckdosen die ich bisher gesehen hatte, fehlte es hierbei nie 
an den Leitungsquerschnitten (die nominell auch sehr oft zu dünn 
ausgelegt sind), Die Schmorstellen langen immer um die Stecklöcher. Die 
Übergangswiderstände dominieren hier ganz deutlich das Schadensbild.
Gern gesehen auch Flüssigkeiten, die über die eingestecketen Stecker 
liefen udn sich als Kapillarfilm unter die Stecker ziehen konnten, dort 
einen Stromfluß etablierten, der eine Kohleschicht auf dem Kunststoff 
bildete, der sich dann nach und nach soweit etablierte, bei das Große 
Stinken begann.

Solange Du nur Steckernetzteile hinten dran setzt, die hoffentlich 
intern auch mit kleineren Schmelzsicherungen abgesichert sind, würde ich 
jetzt keine Gefahr sehen, wenn hinten aber viel leistung gefordert ist 
und möglicherweise die Stechdosen auch noch Wasser abbekommen könnten, 
dann schon.

Marte

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#224621

FromHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
Date2017-03-17 10:24 +0100
Message-ID<ej1obaFsfg6U1@mid.individual.net>
In reply to#224609
Am 17.03.2017 um 08:16 schrieb Marte Schwarz:
> Hallo Hermann,
>> Im Fernsehen sind Mehrfachsteckdosenprobleme aktuell:
>
> Da schreibt einer vom anderen ab...
>
>> Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
>> http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg

> Leider sieht man ja nicht, was am Ende all dieser Leitungen hängt.

Bei Kaskadierung gerne die Kombination kvm-switch (110 W) Monitor

Die Kaskadierung war vielleicht weniger bedenklich
als die Leistungsgrenze einzelner Schalter bei den power Manager.
Ein Teil von denen ging schlechter und dann garnicht mehr.

Heutzutage an eine einzeln schaltbare Steckdosenleiste
mal cd 5 computer a 100-150 W Ruhestrom.

Kaskadierung eher viel Kleinzeug wie Nuc, raspberry pi, odroid,
USB-Festplatten, HSB-Hubs demnächst auch Arduinos,
Fischertechnik .. und diverse Elektronik.

>> Bei einfachen schaltbaren Steckdosen habe ich mehrfach
>> beobachtet, das ab ca 4 PCs manchmal die 16A Sicherung
>> den Haushaltsstrom wegdreht.

> Das ist zunächst einmal ein gutes Zeichen, das Dir sagt, dass die
> Übergangs und Leitungswiderstände nicht das Problem sind ;-)

> Das Dumme an diesen Schaltnetzteilen (möglicherweise noch ohne
> funktionierende PFC?) ist der Stromstoß im Einschaltmoment, wenn die
> Kondensatoren gleich nach dem Primärgleichrichter geladen werden. Das
> gibt mal schnell herzhaft viel Strom für wenige ms. Das zieht manchmal
> heftig helle Lichtbögen an Schalter und Stecker, deren
> Übergangswiderstände dadurch nicht besser werden.

Da war anscheinend je nach Einschaltmoment (50 Hz Phasenstellung) anders.

> Das Hauptproblem, das derzeit durch die Medien getrieben wird, bleiben
> aber die Nutzer, die sinnlos Verbraucher mit sehr hohen Lasten an teils
> zu billige Steckdosenleisten gehängt werden.
 > ..
> In der Altbauküche gab es genau zwei Steckdosen,
> eine für den Kühlschrank und eine für den Rest.
> An dem hingen dann gefühlte 5 solcher Dreifachsteckdosenleisten
> mit 1,2 m Anschlussleitung hintereinander. Daran verteilt: Ein
> Wasserkocher, eine Doppelherdplatte, Ein Mikrowellen-Backofen-Grill-Kombigerät,
> ein Thermomix und diverses Kleinzeugs.

Das Kleinzeug dann wenigstens 1,3 kW Mixer,
  1 kW Heizstab 2 kW Heizstrahler ..
  ( und irgendwo 1,5 kW Staubsauger ..)

Heutzutage ist das die Gelegenheit für ioT
( mit Kinder, oder rachsüchtigen Nachbarn, Einbrecher ..)

 > ..

> Solange Du nur Steckernetzteile hinten dran setzt, die hoffentlich
> intern auch mit kleineren Schmelzsicherungen abgesichert sind, würde ich
> jetzt keine Gefahr sehen,

Bei den Steckernetzteile sehe ich nie, was da drin ist.
Ich kann schon froh sein wenn ich die vorgesehene Spannung und Strom 
sehen kann.
( Wenn es irgendwo raucht oder stinkt,
   war etwas falsch. Z.B. die Polung.)

Hinzu kommt, das ich für Schaltnetzteile extra (3m?) Kabel brauchen,
weil die Schaltnetzteile nicht nebeneinander in die Steckdosenleiste passen.

Außerdem, mit den 50 mA bei 220W werden ein paar cm beheizt,
mit den 2 A bei ca 5 V vielleicht durch einen
  vermutlich sehr dünnen Draht ca 1 m.

> wenn hinten aber viel Leistung gefordert ist und möglicherweise die Steckdosen
> auch noch Wasser abbekommen könnten, dann schon.

Ich weiß nicht was passiert, wenn ich bei vielen verteilten 
Steckernetzteile  den gemeinsamen Stecker "ziehe",
und die dann ihre Kondensator Ladungen und Spulen Energien
als Strom und Spannungsimpulse auf die Reise schicken,
und dann irgendwo etwas wie eine Monsterwelle zusammenkommt.

Hermann
    der sich noch an einen einfachen Wagnerschen Hammer erinnert:
    Klein-Trafo aus einem Transistorradio,
    Hochspannungsseite angefasst,
    Niederspannungsseite kurz mit einer Batterie verbunden.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#224732

FromWolf gang P u f f e <vitacola@hotmail.com>
Date2017-03-18 18:06 +0100
Message-ID<oajp8i$fa$1@dont-email.me>
In reply to#224562
Am 16.03.2017 um 15:16 schrieb Hermann Riemann:
> Im Fernsehen sind Mehrfachsteckdosenprobleme aktuell:
>
>
> Früher habe ich bedenkenlos kaskadiert:
> http://www.hermann-riemann.de/pic/mein_esstisch.jpg
>
> Bei einfachen schaltbaren Steckdosen habe ich mehrfach
> beobachtet, das ab ca 4 PCs manchmal die 16A Sicherung
> den Haushaltsstrom wegdreht.
>

Das Problem ist wohl der Einschaltstrom.
Mein erster PC XT im Jahre 1992 hat beim Starten regelmäßig den
Steckdosenkreis entstromt. Der Sicherungautomat in der Wand (damals
noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles nicht.
Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schlatbaren Steckdose, das
ist schon sportlich.
Das Problem kennen wir ja auch im Advent, wo die komplette
Festbeleuchtung unbedingt mit einem Stecker/Schalter funktionieren soll.
Hier recht gut im Film dargestellt.
https://www.youtube.com/watch?v=B88OOlQ3sIc

W. ;-)

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#224740

FromVolker Bartheld <news2017@bartheld.net>
Date2017-03-18 19:18 +0100
Message-ID<1qxc1t8b98z0s$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#224732
On Sat, 18 Mar 2017 18:06:06 +0100, Wolf gang P u f f e wrote:
> Der Sicherungautomat in der Wand (damals
> noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles nicht.
> Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schlatbaren Steckdose, das
> ist schon sportlich.

Mal andersrum formuliert: Wo bitte kann ich dieses Steckdose kaufen? Ich
wäre auf Knien dankbar, nicht ständig einen neuen Wippschalter aus der
großen Marquardt-Tüte reindrücken zu müssen. ;-)

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 7 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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#224761

FromHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
Date2017-03-19 05:24 +0100
Message-ID<ej6ff5Fr52bU1@mid.individual.net>
In reply to#224740
Am 18.03.2017 um 19:18 schrieb Volker Bartheld:
> On Sat, 18 Mar 2017 18:06:06 +0100, Wolf gang P u f f e wrote:
>> Der Sicherungautomat in der Wand (damals
>> noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles nicht.
>> Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schaltbaren Steckdose, das
>> ist schon sportlich.

> Mal andersrum formuliert: Wo bitte kann ich dieses Steckdose kaufen?

Meine Steckdosenleisten stammten aus normalen Kaufhäuser.
Wenn die die 3,5 kW  schalten können sollen, müsste es gehen.

Hermann
    der noch eine große Falt-Kiste
    mit alten meist schaltbaren Steckdosenleisten hat.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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#224767

FromVolker Bartheld <news2017@bartheld.net>
Date2017-03-19 10:41 +0100
Message-ID<1egoatziypnj$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#224761
On Sun, 19 Mar 2017 05:24:05 +0100, Hermann Riemann wrote:
> Am 18.03.2017 um 19:18 schrieb Volker Bartheld:
>> On Sat, 18 Mar 2017 18:06:06 +0100, Wolf gang P u f f e wrote:
>>> Der Sicherungautomat in der Wand (damals
>>> noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles nicht.
>>> Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schaltbaren Steckdose, das
>>> ist schon sportlich.
>> Mal andersrum formuliert: Wo bitte kann ich dieses Steckdose kaufen?
> Meine Steckdosenleisten stammten aus normalen Kaufhäuser.
> Wenn die die 3,5 kW  schalten können sollen, müsste es gehen.
> Hermann
>     der noch eine große Falt-Kiste
>     mit alten meist schaltbaren Steckdosenleisten hat.

Also: Stichworte sind "alten" und die Zusatzfrage lautet: "wie oft?". Fakt
ist, daß meine olle Huschiwuschi-Steckdose an induktiven/kapazitiven
Lasten, Schaltnetzteilen, PCs, usw. verblüffend lange gehalten hat.
Irgendwann ist dann der Wippschalter verschmort (erst einseitig
Dauerdurchgang, dann beidseitig), weswegen ich einen von den Abmaßen her
gleichen Marquardt-Wippschalter montiert habe. Sogar mit 20A statt derer
10, wie auf dem Original. Damit begann das Ärgernis, das vermutlich
zumindest großteils auf den (nun inzwischen) verwendeten
Kontaktmaterialien beruhte.

Mehr im Thread 'Perpetuum Mobile: "Schaltsteckdosenleiste"...?' mit
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Volker

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#224796

FromWolf gang P u f f e <vitacola@hotmail.com>
Date2017-03-19 18:06 +0100
Message-ID<oamdkb$kaj$1@dont-email.me>
In reply to#224767
Am 19.03.2017 um 10:41 schrieb Volker Bartheld:
> On Sun, 19 Mar 2017 05:24:05 +0100, Hermann Riemann wrote:
>> Am 18.03.2017 um 19:18 schrieb Volker Bartheld:
>>> On Sat, 18 Mar 2017 18:06:06 +0100, Wolf gang P u f f e wrote:
>>>> Der Sicherungautomat in der Wand (damals
>>>> noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles nicht.
>>>> Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schaltbaren Steckdose, das
>>>> ist schon sportlich.
>>> Mal andersrum formuliert: Wo bitte kann ich dieses Steckdose kaufen?
>> Meine Steckdosenleisten stammten aus normalen Kaufhäuser.
>> Wenn die die 3,5 kW  schalten können sollen, müsste es gehen.
>> Hermann
>>      der noch eine große Falt-Kiste
>>      mit alten meist schaltbaren Steckdosenleisten hat.
>
> Also: Stichworte sind "alten" und die Zusatzfrage lautet: "wie oft?". Fakt
> ist, daß meine olle Huschiwuschi-Steckdose an induktiven/kapazitiven
> Lasten, Schaltnetzteilen, PCs, usw. verblüffend lange gehalten hat.

Das kommt vielleicht auf die Art der PC-Netzteile an.
Manche sind unauffällig, andere, besonders die alten aus der Zeit XTs
und ATs sind sehr einschaltstromgierig.
Es gab auch Laptop- bzw. Netbook-Netzteile, wo die Steckdose beim
Einstecken des Netzsteckers kurz aufleuchtete und ein fatschendes
Geräusch erzeugte.
In so einem Falle möchte ich kein Schalter an der Steckdosenleiste sein.

W.

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#224798

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-03-19 18:30 +0100
Message-ID<oamf8d$p59$1@news.bawue.net>
In reply to#224796
On 03/19/2017 06:06 PM, Wolf gang P u f f e wrote:
> Am 19.03.2017 um 10:41 schrieb Volker Bartheld:
>> On Sun, 19 Mar 2017 05:24:05 +0100, Hermann Riemann wrote:
>>> Am 18.03.2017 um 19:18 schrieb Volker Bartheld:
>>>> On Sat, 18 Mar 2017 18:06:06 +0100, Wolf gang P u f f e wrote:
>>>>> Der Sicherungautomat in der Wand (damals
>>>>> noch mit E27 Gewinde) mochte den Einschaltstrom des PC-Netzteiles
>>>>> nicht.
>>>>> Du zündest gleich 4 PC mit einer einfachen schaltbaren Steckdose, das
>>>>> ist schon sportlich.
>>>> Mal andersrum formuliert: Wo bitte kann ich dieses Steckdose kaufen?
>>> Meine Steckdosenleisten stammten aus normalen Kaufhäuser.
>>> Wenn die die 3,5 kW  schalten können sollen, müsste es gehen.
>>> Hermann
>>>      der noch eine große Falt-Kiste
>>>      mit alten meist schaltbaren Steckdosenleisten hat.
>>
>> Also: Stichworte sind "alten" und die Zusatzfrage lautet: "wie oft?".
>> Fakt
>> ist, daß meine olle Huschiwuschi-Steckdose an induktiven/kapazitiven
>> Lasten, Schaltnetzteilen, PCs, usw. verblüffend lange gehalten hat.
>
> Das kommt vielleicht auf die Art der PC-Netzteile an.
> Manche sind unauffällig, andere, besonders die alten aus der Zeit XTs
> und ATs sind sehr einschaltstromgierig.
> Es gab auch Laptop- bzw. Netbook-Netzteile, wo die Steckdose beim
> Einstecken des Netzsteckers kurz aufleuchtete und ein fatschendes
> Geräusch erzeugte.

So eines habe ich hier. Bringt 'nur' 12V/3A, aber man hat sich 
anscheinend die Einschaltstrombegrenzung gespart.

  Gerrit

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#224900

FromHermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de>
Date2017-03-21 09:41 +0100
Message-ID<ejc78vF10mkU1@mid.individual.net>
In reply to#224798
Am 19.03.2017 um 18:30 schrieb Gerrit Heitsch:

>> Es gab auch Laptop- bzw. Netbook-Netzteile, wo die Steckdose beim
>> Einstecken des Netzsteckers kurz aufleuchtete und ein fatschendes
>> Geräusch erzeugte.

> So eines habe ich hier. Bringt 'nur' 12V/3A, aber man hat sich
> anscheinend die Einschaltstrombegrenzung gespart.

Und da bin ich bei den Steckernetzteilen unsicher.

Hermann
    den noch nicht seine zig Steckernetzteile
    alle gleichzeitig eingeschaltet hat.

-- 
http://www.hermann-riemann.de

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