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Groups > de.sci.electronics > #224070 > unrolled thread
| Started by | Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2017-03-08 14:30 -0800 |
| Last post | 2017-04-17 03:52 +0200 |
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Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-08 14:30 -0800
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2017-03-09 00:51 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-09 07:25 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-09 10:10 -0800
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-03-09 20:11 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-09 20:56 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-10 07:27 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Heinz Saathoff <newshsaat@arcor.de> - 2017-03-10 09:37 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-10 19:52 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-18 09:10 -0700
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-03-18 17:44 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Heinz Saathoff <newshsaat@arcor.de> - 2017-03-20 08:36 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-03-18 17:44 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlackreparieren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-03-18 18:48 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlackreparieren Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-03-18 19:49 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2017-03-18 19:14 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-18 13:56 -0700
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-18 22:03 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2017-03-19 07:12 +0000
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2017-03-18 21:10 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-03-18 21:37 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-18 21:50 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-18 14:02 -0700
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-18 22:04 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-18 22:37 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2017-03-18 23:50 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-03-19 00:18 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2017-03-19 18:45 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-21 13:32 -0700
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2017-03-21 23:18 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-22 08:54 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-03-19 22:38 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-20 06:48 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-21 13:38 -0700
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-03-10 15:18 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-03-10 19:54 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-03-09 10:13 -0800
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-03-09 22:25 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-10 05:53 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> - 2017-03-10 06:08 +0000
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2017-03-10 16:01 +0800
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren "Wilhelm C. Schütze" <wil.c@web.de> - 2017-03-09 09:14 +0100
Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> - 2017-03-09 22:30 +0100
Kontakt-Chemie 71 Urethan - eine dicke oder viele dünne Schichten? (War: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren) Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2017-04-16 16:45 -0700
Re: Kontakt-Chemie 71 Urethan - eine dicke oder viele dünne Schichten? (War: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren) Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2017-04-17 03:52 +0200
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| From | Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-08 14:30 -0800 |
| Subject | Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlack reparieren |
| Message-ID | <9342cc8d-fda0-4f8c-839d-eaf5274bdf9f@googlegroups.com> |
Ich habe einen alten, "analogen" Schweißtrafo erbeutet, der wiederbelebt werden möchte. Google mit "SB 200 Schweißtrafo" liefert Bilder, und hier auf den letzten 2 Seiten hat es Schaltpläne: http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/03cf/0900766b803cf497.pdf Wobei mein Gerät noch 2 Anschlußkabel für die Umschaltung 230/380V hat (BJ 1989, heute wohl verboten.) Der Trafo hat zwei getrennte Kammern für Primär- und Sekundärwicklung, beide mit CuL. Dazwischen ein verschiebbares Eisenstück zur Strom- einstellung. Folgende Beschädigung habe ich entdeckt: Die Primärwicklung schwebt nackt sehr nah an der geerdeten Drehachse dieser Verstellung. Durch die Sechskantmutter auf der Achse sinkt die Luftstrecke auf weniger als 1 mm bei bestimmten Stellungen zu einigen der Drähte. Und davon sind 3 durch Funkenüberschlag beschädigt. Also Isolierung weggebrannt und leichte Querschnittsverengung. "Leichter" Konstruktionsfehler: auch wenn die Mutter vielleicht nicht original ist, der Luftraum ist einfach zu knapp. So wie es aussieht, gab es die Überschläge *nur* zur Mutter hin. D.h. die Wicklungen nebeneinander sind noch isoliert. Und auch in der Tiefe dürfte nichts weiter kaputt sein. Zwischen den Windungen einer Lage liegen nach Adam Riese eh nur 1, 2 V? Der Draht ist ca. 2-2,5 mm stark. Die angeschmolzene Stelle ist vielleicht ein Drittel eingeengt auf einem halben mm Länge. Ich würde da nun einfach einen Isolierlack draufpinseln, die Mutter entfernen (dahinter ist noch eine zweite mit Sicherungsscheibe) und die Achse noch mit 2 Lagen Schrumpfschlauch isolieren. Hat Uhu Endfest 300 eine definierte oder bekannte Isolierfähigkeit? Ich weiß, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, aber ich habe gerade keins und deshalb die Worte gewählt. :) Ist die leicht gekerbte Stelle thermisch ein Problem? Bei maximal 16A Strom (an 380V wären es glaube ich 32A, aber so werde ich ihn wohl nie betreiben)?
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| From | Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-09 00:51 +0100 |
| Message-ID | <o9q5er$h48$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #224070 |
> Schweißtrafo Beschädigung: Primärwicklung Drähte: 3 durch > Funkenüberschlag beschädigt. Also Isolierung weggebrannt und > leichte Querschnittsverengung. > > Ich würde da nun einfach einen Isolierlack draufpinseln Oder mehrere dünne Schichten Plastik 70 aufsprühen. PDF: www.uni-kl.de/elektronik-lager/498105 mfG Wolfgang Martens
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-09 07:25 +0100 |
| Message-ID | <o9qsbu$tgp$1@dont-email.me> |
| In reply to | #224070 |
Am 08.03.2017 um 23:30 schrieb Wolfgang Schreiber: > > Ich habe einen alten, "analogen" Schweißtrafo erbeutet, der > wiederbelebt werden möchte. Google mit "SB 200 Schweißtrafo" liefert > Bilder, und hier auf den letzten 2 Seiten hat es Schaltpläne: > http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/03cf/0900766b803cf497.pdf > Wobei mein Gerät noch 2 Anschlußkabel für die Umschaltung 230/380V hat > (BJ 1989, heute wohl verboten.) Warum sollte eine Spannungsumschaltung verboten sein? Wir haben übrigens 400V, nicht 380. 230V mal Wurzel(3). > > Ist die leicht gekerbte Stelle thermisch ein Problem? Bei maximal > 16A Strom (an 380V wären es glaube ich 32A, aber so werde ich > ihn wohl nie betreiben)? > Bei 400V ist die Stromaufnahme geringer als bei Betrieb mit 230V.
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| From | Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-09 10:10 -0800 |
| Message-ID | <ab6025b0-79a7-4553-9244-fd22c47584b3@googlegroups.com> |
| In reply to | #224073 |
Am Donnerstag, 9. März 2017 07:25:44 UTC+1 schrieb horejsi: > Am 08.03.2017 um 23:30 schrieb Wolfgang Schreiber: > > Wobei mein Gerät noch 2 Anschlußkabel für die Umschaltung 230/380V hat > > (BJ 1989, heute wohl verboten.) > > Warum sollte eine Spannungsumschaltung verboten sein? Wir haben übrigens > 400V, nicht 380. 230V mal Wurzel(3). > > > > > Ist die leicht gekerbte Stelle thermisch ein Problem? Bei maximal > > 16A Strom (an 380V wären es glaube ich 32A, aber so werde ich > > ihn wohl nie betreiben)? > > > > Bei 400V ist die Stromaufnahme geringer als bei Betrieb mit 230V. Es hängen zwei Anschlußkabel aus dem Gerät, mit Schuko und CEE-Dose. Wie ich hier mal las, darf ein Gerät nur eine Stromzuführung haben. Die aktuellen Geräte haben alle nur CEE-Dose und ein Adapter für 230V. In beiden Fällen muß man manuell die Wicklung umschalten. Und dem Schaltplan nach scheint dadurch sichergestellt, daß nicht einfach L1 und N in den beiden Steckern parallel geschaltet sind. :) Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch auch der Primärstrom höher ist.
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-09 20:11 +0100 |
| Message-ID | <o9s9d1$ovp$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #224088 |
Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch > auch der Primärstrom höher ist. Nein, es wird ja auch das Übersetzungsverhältnis geändert.
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-09 20:56 +0100 |
| Message-ID | <eidqahFtja0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #224088 |
Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch > auch der Primärstrom höher ist. Nicht unbedingt. Entscheidend ist die Magnetisierungskurve des Kerns. Üblicherweise wird das Kernmaterial bis fast zum Horizontalen Bereich ausgefahren. -- ---hdw---
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-10 07:27 +0100 |
| Message-ID | <o9tgqk$fg8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #224088 |
Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Es hängen zwei Anschlußkabel aus dem Gerät, mit Schuko und CEE-Dose. > Wie ich hier mal las, darf ein Gerät nur eine Stromzuführung haben. > Die aktuellen Geräte haben alle nur CEE-Dose und ein Adapter für > 230V. In beiden Fällen muß man manuell die Wicklung umschalten. > Und dem Schaltplan nach scheint dadurch sichergestellt, daß nicht > einfach L1 und N in den beiden Steckern parallel geschaltet sind. :) Dann bau das bitte wieder auf DEIN System um, entweder CEE oder Schuko. Beide Stecker dran ist gefährlich, da im Betrieb auf dem ungenutzten Stecker Spannung anliegt. > Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch > auch der Primärstrom höher ist. Das ist so sicher nicht richtig.
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| From | Heinz Saathoff <newshsaat@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-10 09:37 +0100 |
| Message-ID | <6po4cctvooi6qdumavio83j77jdf3mtsqa@4ax.com> |
| In reply to | #224101 |
horejsi schrieb: >Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > >> Es hängen zwei Anschlußkabel aus dem Gerät, mit Schuko und CEE-Dose. >> Wie ich hier mal las, darf ein Gerät nur eine Stromzuführung haben. >> Die aktuellen Geräte haben alle nur CEE-Dose und ein Adapter für >> 230V. In beiden Fällen muß man manuell die Wicklung umschalten. >> Und dem Schaltplan nach scheint dadurch sichergestellt, daß nicht >> einfach L1 und N in den beiden Steckern parallel geschaltet sind. :) > >Dann bau das bitte wieder auf DEIN System um, entweder CEE oder Schuko. >Beide Stecker dran ist gefährlich, da im Betrieb auf dem ungenutzten >Stecker Spannung anliegt. Mein Vater hatte früher (70er Jahre) auch mal ein Schweißgerät mit 220 / 380V Anschlußkabeln. Ich glaube, dass am Gerät der Eingang umgeschaltet wurde und damit auch das jeweils ungenutzte Kabel _nicht_ unter Spannung stand. >> Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch >> auch der Primärstrom höher ist. > >Das ist so sicher nicht richtig. Ich weiß noch, wie mein Vater fluchte, wenn er das Gerät nur auf 220V betreiben konnte. Entweder war der Schweißstrom zu klein oder die Sicherung flog. Er hat sich dann extra eine Kraftstrom legen lassen. Mit 380V (ja, damals noch 380 und nicht 400) konnte der Schweißstrom hoch genug eingestellt werden, um damit auch dickere Bleche gut schweißen zu können. Ich vermute mal, dass Wolfgang sich mit höherem Schweißstrom auf ähnliches bezieht. - Heinz
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-10 19:52 +0100 |
| Message-ID | <o9usfv$180$1@dont-email.me> |
| In reply to | #224108 |
Am 10.03.2017 um 09:37 schrieb Heinz Saathoff: > horejsi schrieb: > >> Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Ich weiß noch, wie mein Vater fluchte, wenn er das Gerät nur auf 220V > betreiben konnte. Entweder war der Schweißstrom zu klein oder die > Sicherung flog. Er hat sich dann extra eine Kraftstrom legen lassen. > Mit 380V (ja, damals noch 380 und nicht 400) konnte der Schweißstrom > hoch genug eingestellt werden, um damit auch dickere Bleche gut > schweißen zu können. > > Ich vermute mal, dass Wolfgang sich mit höherem Schweißstrom auf > ähnliches bezieht. > > > - Heinz > > Die Spannung ist um Wurzel(3) höher, also ist die entnehmbare Leistung um den gleichen Faktor höher - bei gleichem Strom. Damit kann man einen um den Faktor 1,73 höheren Schweisstrom bei gleichem Primärstrom erreichen.
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| From | Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 09:10 -0700 |
| Message-ID | <607354d9-bae0-492d-8609-63872fdb0828@googlegroups.com> |
| In reply to | #224108 |
Am Freitag, 10. März 2017 09:37:46 UTC+1 schrieb Heinz Saathoff: > horejsi schrieb: > > >Am 09.03.2017 um 19:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > > > >> Es hängen zwei Anschlußkabel aus dem Gerät, mit Schuko und CEE-Dose. > >Dann bau das bitte wieder auf DEIN System um, entweder CEE oder Schuko. > >Beide Stecker dran ist gefährlich, da im Betrieb auf dem ungenutzten > >Stecker Spannung anliegt. > Mein Vater hatte früher (70er Jahre) auch mal ein Schweißgerät mit 220 > / 380V Anschlußkabeln. Ich glaube, dass am Gerät der Eingang > umgeschaltet wurde und damit auch das jeweils ungenutzte Kabel _nicht_ > unter Spannung stand. Es wird sowohl nach Messungen an meinem Exemplar als auch nach den im Netz zu findenden (aber nicht exakt passenden) Schaltplänen jeweils eines der Kabel allpolig abgeschaltet, mit Ausnahme des Schutzleiters. Also es gibt einen Hauptschalter, der von 0 nach 220 oder 380 V umgelegt werden kann. Aber dennoch wohl nach aktuellen Normen verboten, nichtmal einen PC darf man mit 2 Netzteilen an zwei Netzkabeln betreiben. Die Gefahr ist, daß man denkt, der Stecker liegt ja auf dem Gerät oder ist in meiner Hosentasche, und dann stochert man erleichtert mit dem Schraubenzieher in die Netzspannung des anderen Kabels. > >> Bei 380V ist ein höherer Schweißstrom erlaubt bzw. möglich, wodurch > >> auch der Primärstrom höher ist. (...) > Mit 380V (ja, damals noch 380 und nicht 400) konnte der Schweißstrom > hoch genug eingestellt werden, um damit auch dickere Bleche gut > schweißen zu können. > > Ich vermute mal, dass Wolfgang sich mit höherem Schweißstrom auf > ähnliches bezieht. Laut Typenschild meines Exemplars muß er an 220 V hinter einer 16A Träge (gibts doch gar nicht als Automat) und bei 380V an 25 AT hängen. Und nach Skala am Zeiger darf man bei 380V den Nebenschlußkern weiter rein (oder raus, was auch immer) drehen, um höhere Sekundärströme zu erhalten. 130A zu 200A. 130A*(380V/220V) = 214A. Der tatsächlich Primärstrom bleibt also bei 380V gleich. Die 25A meinen also nicht, wie ich dachte, eine höhere Leistungsaufnahme. Die Begrenzung auf 16A liegt also wohl gar nicht am Trafo (denn wenn die ganze Primärspule 25A aushält, sollte das auch der Teil zwischen den 220V- Abgriffen tun), sondern an der Zuleitung und der Spezifikation des Schuko-Systems. Es ist ohnehin Baumarktware, die Aufschriften werden nicht von einem Ingenieur berechnet worden sein sondern von der Werbeabteilung ermittelt. Der 20kg-Trafo ist mit 4 Blechschräubchen befestigt, deren Gewinde ca. 5 mm aus dem jeweiligen Loch im Trafofußblechlein reagt. Also nie vom Tisch werfen oder robust schräg aufsetzen, sonst Totalschaden. Auch 1989 wurde demnach schon gepfuscht. Der Deckel mit dem Tragegriff hängt an noch dünneren Blechschrauben, aber immerhin 8 oder 10 davon. Ich habe übrigens gelogen: Es hängt gar kein roter Stecker am zweiten Kabel, sondern nur die blanken Kabelenden. Insofern relevant, als mein Gerät nur eine Phase für 380V hat. Heutige greifen den Schaltplänen nach aber meist zwei Phasen ab. Nach all dem Anekdotischen noch eine Frage: Ich habe den Trafo nun mal getestet, an 230V. Im Leerlauf zieht er 5A, gemessen allerdings mit einem alten Metrawatt-VDE0701-Tester mit Zeigerinstrument. Kann das die Scheinleistung sein? Denn es roch nicht nach 1kW Wirkleistung. :) Ein in Reihe geschalteter 600W-Halogenstab bekam etwa 120 V ab. Wie kann ich das prüfen? Ich habe leider gerade kein Energiemeßgerät mit cos phi zur Verfügung. Sekundär mit 2 LKW-Birnen 24V/5A reihenbeschaltet leuchteten diese schön bei gemessenen 40V Wechselspannung. Die Kurzschlußprüfung mußte ich mir aber wegen nicht feuersicherer Umgebung noch verkneifen. Auch flog mein uralter 16A "H"-Schraubautomat nicht vom Einschalt- stromstoß, was ich als gutes Zeichen sehe. Und da ich die "Turbo"- Version habe, pustete auch das Lüfterchen mit seinem Alupropeller ordentlich vor sich hin.
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| From | Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 17:44 +0100 |
| Message-ID | <ej56f1Fjd07U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #224722 |
Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Laut Typenschild meines Exemplars muß er an 220 V hinter einer > 16A Träge (gibts doch gar nicht als Automat) und bei 380V an 25 AT hängen. Dann liegt der offenbar gar nicht an 400V, sondern im Stern zwischen einem Aussenleiter und N und man benutzt den CEE-Anschluß nur, um einen höheren Strom als 16A ziehen zu können. > Und nach Skala am Zeiger darf man bei 380V den Nebenschlußkern > weiter rein (oder raus, was auch immer) drehen, um höhere Sekundärströme > zu erhalten. 130A zu 200A. 130A*(380V/220V) = 214A. Der tatsächlich Ich vermute eher 130A*25A/16A=203A. Es bleiben immer 230V an der Primärwicklung. Bernd
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| From | Heinz Saathoff <newshsaat@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-20 08:36 +0100 |
| Message-ID | <ed1vccpf43r1tjqn0oh698s7dufqrmch5n@4ax.com> |
| In reply to | #224727 |
Bernd Laengerich schrieb: >Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > >> Laut Typenschild meines Exemplars muß er an 220 V hinter einer >> 16A Träge (gibts doch gar nicht als Automat) und bei 380V an 25 AT hängen. > >Dann liegt der offenbar gar nicht an 400V, sondern im Stern zwischen >einem Aussenleiter und N und man benutzt den CEE-Anschluß nur, um einen >höheren Strom als 16A ziehen zu können. Was wiedr blöd ist. Da es sich um ein Gerät aus dem Baumarkt handelt, ist es wohl für Heimwerker gedacht. Bei Heimwerkern sind aber eher CEE-16 Dosen als CEE-32 zu finden. Bei CEE-16 brächte diese Schaltung gar keinen Vorteil. - Heinz
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 17:44 +0100 |
| Message-ID | <oajo56$19t8$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #224722 |
Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Ich habe den Trafo nun mal getestet, an 230V. Im Leerlauf zieht er 5A, > gemessen allerdings mit einem alten Metrawatt-VDE0701-Tester mit > Zeigerinstrument. Kann das die Scheinleistung sein? Das passt schon, ist ja wohl ein Streufeldtrafo. Gruß Dieter
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 18:48 +0100 |
| Subject | Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlackreparieren |
| Message-ID | <58CD72DB.D913735E@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #224722 |
Wolfgang Schreiber wrote: > Insofern relevant, als mein Gerät nur eine Phase für 380V hat. ??? Dann sind es 230 V. Die 400 V liegen ZWISCHEN den Phasen an. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 19:49 +0100 |
| Subject | Re: Schweißtrafowicklung, beschädigten Isolierlackreparieren |
| Message-ID | <oajvf2$1n3b$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #224735 |
Am 18.03.2017 um 18:48 schrieb Axel Berger: > Die 400 V liegen ZWISCHEN den Phasen an. Gerade mal nachgemessen: 690V, wie erwartet.
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 19:14 +0100 |
| Message-ID | <oajte9$ju1$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #224722 |
Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > Aber dennoch wohl nach aktuellen Normen verboten, nichtmal einen PC > darf man mit 2 Netzteilen an zwei Netzkabeln betreiben. Soso, der Lonovo DoppelXeon Server neulich hat genau dies. http://www.lenovo.com/images/products/system-x/pdfs/datasheets/x3500_m5_ds.pdf Butzo
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| From | Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 13:56 -0700 |
| Message-ID | <4a896c23-703e-4fc8-aecb-09cc63a42a3c@googlegroups.com> |
| In reply to | #224739 |
Am Samstag, 18. März 2017 19:14:34 UTC+1 schrieb Klaus Butzmann: > Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: > > Aber dennoch wohl nach aktuellen Normen verboten, nichtmal einen PC > > darf man mit 2 Netzteilen an zwei Netzkabeln betreiben. > Soso, > der Lonovo DoppelXeon Server neulich hat genau dies. > > http://www.lenovo.com/images/products/system-x/pdfs/datasheets/x3500_m5_ds.pdf > Wurde hier oder drüben bei .elektrotechnik mal durchgekaspert. Kann sein, daß der Server bei Rackmontage nicht mehr ortsveränderlich ist und dann beliebig bestromt werden darf. Aber es gibt wohl eine (oder diverse) Vorschriften, daß ein bewegliches Gerät nach Ziehen "des" Netzsteckers stromlos sein muß. Außerdem noch die Frage, ob der Eingangs-Hauptschalter technisch und formal sicher genug trennt, daß man mit der Zunge an den blanken Stiften des jeweils anderen Steckers gefahrlos herumspielen kann.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-18 22:03 +0100 |
| Message-ID | <oak7a8$r1d$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #224747 |
On 03/18/2017 09:56 PM, Wolfgang Schreiber wrote: > > Außerdem noch die Frage, ob der Eingangs-Hauptschalter technisch und > formal sicher genug trennt, daß man mit der Zunge an den blanken Stiften > des jeweils anderen Steckers gefahrlos herumspielen kann. Normalerweise versorgt jeder Eingang ein Netzteil und erst deren Ausgänge sind zusammengeschaltet. Damit läuft der Computer weiter, aber der nicht angeschlossene Eingang ist stromlos. Ein Schaltnetzteil funktioniert schliesslich nicht rückwärts. Gerrit
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| From | Jochen Pawletta <jochen@hin.de> |
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| Date | 2017-03-19 07:12 +0000 |
| Message-ID | <slrnocsbrj.49j.jochen@joshua.hin.de> |
| In reply to | #224739 |
Hallo On 2017-03-18, Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> wrote: > Am 18.03.2017 um 17:10 schrieb Wolfgang Schreiber: >> Aber dennoch wohl nach aktuellen Normen verboten, nichtmal einen PC >> darf man mit 2 Netzteilen an zwei Netzkabeln betreiben. > Soso, > der Lonovo DoppelXeon Server neulich hat genau dies. > > http://www.lenovo.com/images/products/system-x/pdfs/datasheets/x3500_m5_ds.pdf Hier ein weiteres solches Beispiel: https://noteboox.de/Fujitsu-Primergy-TX200-S6_2 mfg Jochen -- ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
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| Date | 2017-03-18 21:10 +0100 |
| Message-ID | <lbg0qd-6gm.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #224722 |
Wolfgang Schreiber schrieb: > Aber dennoch wohl nach aktuellen Normen verboten, nichtmal > einen PC darf man mit 2 Netzteilen an zwei Netzkabeln betreiben. Natürlich darf man das. MfG Rupert
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