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Groups > de.sci.electronics > #223714 > unrolled thread

AT42QT1010 gestorben

Started byHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
First post2017-02-24 10:32 +0100
Last post2017-02-27 23:38 +0100
Articles 10 — 4 participants

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Contents

  AT42QT1010 gestorben Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-02-24 10:32 +0100
    Re: AT42QT1010 gestorben Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-02-24 10:39 +0100
      Re: AT42QT1010 gestorben Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-02-24 11:37 +0100
    Re: AT42QT1010 gestorben Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-02-24 11:04 +0100
      Re: AT42QT1010 gestorben Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-02-24 11:38 +0100
        Re: AT42QT1010 gestorben Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-02-24 11:42 +0100
          Re: AT42QT1010 gestorben Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-02-24 11:56 +0100
    Re: AT42QT1010 gestorben Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-02-24 16:56 +0100
      Re: AT42QT1010 gestorben Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-02-27 11:58 +0100
        Re: AT42QT1010 gestorben Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-02-27 23:38 +0100

#223714 — AT42QT1010 gestorben

FromHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2017-02-24 10:32 +0100
SubjectAT42QT1010 gestorben
Message-ID<58AFFD9B.9514B5AF@hrz.tu-chemnitz.de>
Hallo Leute, 

es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB) 
Zum eigentlichen Chip, der da tut, schreibt der Hersteller u.A.: 
"The location of the corruption is random." Dieser besagte Ort ist 
jetzt mein Werktisch geworden. 
Aber vielleicht habe ich tatsächlich irgendwas nicht bedacht. 
Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit 
3 mA (1k + LED) belastet, für Rs 680R genommen und als Antenne ein 
Stück isolierte Leitung zur Schnecke gemacht. 
Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die 
Stromaufnahme angestiegen. Und nach etwa 10 Minuten war's vorbei. 
Ich hoffe, das da jemanden was dazu einfällt. 

MfG
hjs

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#223717

FromEric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2017-02-24 10:39 +0100
Message-ID<ehadbdFq85cU2@mid.individual.net>
In reply to#223714
Am 24.02.2017 um 10:32 schrieb Hans-Jürgen Schneider:
> Hallo Leute,
>
> es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB)
> Zum eigentlichen Chip, der da tut, schreibt der Hersteller u.A.:
> "The location of the corruption is random." Dieser besagte Ort ist
> jetzt mein Werktisch geworden.
> Aber vielleicht habe ich tatsächlich irgendwas nicht bedacht.
> Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit
> 3 mA (1k + LED) belastet, für Rs 680R genommen und als Antenne ein
> Stück isolierte Leitung zur Schnecke gemacht.
> Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die
> Stromaufnahme angestiegen. Und nach etwa 10 Minuten war's vorbei.
> Ich hoffe, das da jemanden was dazu einfällt.

Irgendwas mit den Cs nicht i.O.? Schwingt sich da was auf?

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#223722

FromHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2017-02-24 11:37 +0100
Message-ID<58B00CCE.C097EDE9@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#223717
Eric Bruecklmeier schrieb:
> 
> Am 24.02.2017 um 10:32 schrieb Hans-Jürgen Schneider:
> > Hallo Leute,
> >
> > es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB)
> > Zum eigentlichen Chip, der da tut, schreibt der Hersteller u.A.:
> > "The location of the corruption is random." Dieser besagte Ort ist
> > jetzt mein Werktisch geworden.
> > Aber vielleicht habe ich tatsächlich irgendwas nicht bedacht.
> > Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit
> > 3 mA (1k + LED) belastet, für Rs 680R genommen und als Antenne ein
> > Stück isolierte Leitung zur Schnecke gemacht.
> > Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die
> > Stromaufnahme angestiegen. Und nach etwa 10 Minuten war's vorbei.
> > Ich hoffe, das da jemanden was dazu einfällt.
> 
> Irgendwas mit den Cs nicht i.O.? Schwingt sich da was auf?

Prinzipbedingt, ja. Es lässt sich schlecht einschätzen, ab wann 
es ihm zu viel wird. Ich kann ja mal einen Wert probieren. 

MfG 
hjs

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#223721

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-02-24 11:04 +0100
Message-ID<o8p0fs$q3d$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#223714
Hans-Jürgen Schneider wrote:
> Hallo Leute, 
> 
> es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB) 
> Zum eigentlichen Chip, der da tut, schreibt der Hersteller u.A.: 
> "The location of the corruption is random." Dieser besagte Ort ist 
> jetzt mein Werktisch geworden. 
> Aber vielleicht habe ich tatsächlich irgendwas nicht bedacht. 
> Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit 
> 3 mA (1k + LED) belastet, für Rs 680R genommen und als Antenne ein 
> Stück isolierte Leitung zur Schnecke gemacht. 
> Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die 
> Stromaufnahme angestiegen. Und nach etwa 10 Minuten war's vorbei. 
> Ich hoffe, das da jemanden was dazu einfällt.

Zuerst habe ich an Latchup gedacht, aber ein Blick auf die Schematics
sagt "Schwingneigung!": "Note: A bypass capacitor should be tightly
wired between Vdd and Vss and kept close to pin 5". Das beschriebene
Verhalten würde genau hinkommen, so habe ich auch schon Schaltungen
sterben gesehen.


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#223723

FromHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2017-02-24 11:38 +0100
Message-ID<58B00D2D.B26482A7@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#223721
Edzard Egberts schrieb:
> 
> Hans-Jürgen Schneider wrote:
> > Hallo Leute,
> > es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB)
> > Aber vielleicht habe ich tatsächlich irgendwas nicht bedacht.
> > Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit
> > 3 mA (1k + LED) belastet, für Rs 680R genommen und als Antenne ein
> > Stück isolierte Leitung zur Schnecke gemacht.
> > Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die
> > Stromaufnahme angestiegen. Und nach etwa 10 Minuten war's vorbei.
> > Ich hoffe, das da jemanden was dazu einfällt.
> 
> Zuerst habe ich an Latchup gedacht, aber ein Blick auf die Schematics
> sagt "Schwingneigung!": "Note: A bypass capacitor should be tightly
> wired between Vdd and Vss and kept close to pin 5". Das beschriebene
> Verhalten würde genau hinkommen, so habe ich auch schon Schaltungen
> sterben gesehen.

Den hab ich natürlich drangepappt. Beim nächsten Versuch kommt dort 
noch ein Elko dazu. Vielleicht hilft's. 

MfG
hjs

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#223724

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-02-24 11:42 +0100
Message-ID<o8p2o1$rm7$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#223723
Hans-Jürgen Schneider wrote:
> Edzard Egberts schrieb:
>>
>> Hans-Jürgen Schneider wrote:
>>> Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet
>>
>> Zuerst habe ich an Latchup gedacht, aber ein Blick auf die Schematics
>> sagt "Schwingneigung!": "Note: A bypass capacitor should be tightly
>> wired between Vdd and Vss and kept close to pin 5". Das beschriebene
>> Verhalten würde genau hinkommen, so habe ich auch schon Schaltungen
>> sterben gesehen.
> 
> Den hab ich natürlich drangepappt. Beim nächsten Versuch kommt dort 
> noch ein Elko dazu. Vielleicht hilft's.

Meistens muss man noch an der Leiterplatte arbeiten, wenn etwas
schwingt, Lochraster ist da immer so eine Sache.

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#223726

FromHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2017-02-24 11:56 +0100
Message-ID<58B0116C.3E92F81D@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#223724
Edzard Egberts schrieb:
> 
> Hans-Jürgen Schneider wrote:
> > Edzard Egberts schrieb:
> >>
> >> Hans-Jürgen Schneider wrote:
> >>> Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet
> >>
> >> Zuerst habe ich an Latchup gedacht, aber ein Blick auf die Schematics
> >> sagt "Schwingneigung!": "Note: A bypass capacitor should be tightly
> >> wired between Vdd and Vss and kept close to pin 5". Das beschriebene
> >> Verhalten würde genau hinkommen, so habe ich auch schon Schaltungen
> >> sterben gesehen.
> >
> > Den hab ich natürlich drangepappt. Beim nächsten Versuch kommt dort
> > noch ein Elko dazu. Vielleicht hilft's.
> 
> Meistens muss man noch an der Leiterplatte arbeiten, wenn etwas
> schwingt, Lochraster ist da immer so eine Sache.

Die Löcher benutze ich nicht, die stören sogar. Da ist alles SMD. 
Aber irgend einen Träger braucht man ja für den Kram. 

MfG
hjs

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#223748

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-02-24 16:56 +0100
Message-ID<o8pl2u$33s$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#223714
Hi Hans-Jürgen,
> es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB)

> Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit
> 3 mA (1k + LED) belastet

unter 3.9.3 steht "The OUT pin is active high and can sink or source up 
to 2 mA. When a large value of Cs (>20 nF) is used the OUT
current should be limited to <1 mA to prevent gain-shifting side effects"

ich weiß, in den Specs später stehen andere Zahlen, aber ich wäre da im 
Zweifelsfall immer bei den kleineren Zahlen dabei.

> Erstmal hat das Ding funktioniert. Dann ist kontinuierlich die
> Stromaufnahme angestiegen.

Das klingt nach Erwärmung. Diese Wärme muss man außen noch nicht 
nennenswert spüren, wenn's innen ein CMOS-Päärchen schon killt.
Du scheinst das Teil bei 5V zu benutzen. Die DC-Spec sind bei 3.0 V 
beschrieben. Ich würds mal mit 3k3 als Widerstand vor der LED probieren 
und dann ggfs auch mal auf 3 V Versorgung gehen. Wenn das spielt, dann 
kann man sich mal vorsichtig höher wagen. Wenn der Strom zu steigen 
beginnt, würd' ich zügig ausschalten.

Das Datenblatt ist mir ohnehin suspekt, scheint mit schneller Nadel ohne 
Review geschrieben zu sein. Fig. 1-2 Note: Ja ja, schließt den 
Bypasskondi ruhig an den Ausgang...

Was sich mir nicht erschließen mag, wozu braucht man den eigentlich 
noch? Sowas geht doch heutzutage mit jedem µC direkt am GPIO. UNd wenn 
kein µC drin ist, tut's ein XOR oder 2 NAND.

Marte



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#223798

FromHans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2017-02-27 11:58 +0100
Message-ID<58B40650.C6BEB5D8@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#223748
Marte Schwarz schrieb:
> 
> Hi Hans-Jürgen,
> > es geht um dieses Erzeugnis: http://tinyurl.com/jmmotdm (PDF,700KB)
> 
> > Die wenigen Teile habe ich auf Lochraster gelötet, den Ausgang mit
> > 3 mA (1k + LED) belastet
> 
> unter 3.9.3 steht "The OUT pin is active high and can sink or source up
> to 2 mA. When a large value of Cs (>20 nF) is used the OUT
> current should be limited to <1 mA to prevent gain-shifting side effects"
> 
> ich weiß, in den Specs später stehen andere Zahlen, aber ich wäre da im
> Zweifelsfall immer bei den kleineren Zahlen dabei.

Ja. Keine Ahnung wieso (ist ja eigentlich ein ganz normaler Portpin), 
aber 3 mA machen das Ding kaputt. Das hab ich derweil an einem zweiten 
Exemplar erfolgreich getestet. 

> Das Datenblatt ist mir ohnehin suspekt, scheint mit schneller Nadel ohne
> Review geschrieben zu sein. Fig. 1-2 Note: Ja ja, schließt den
> Bypasskondi ruhig an den Ausgang...

Ein Marketingunternehmen mit angeschlossener Chipfabrik. 

> Was sich mir nicht erschließen mag, wozu braucht man den eigentlich
> noch? Sowas geht doch heutzutage mit jedem µC direkt am GPIO. UNd wenn
> kein µC drin ist, tut's ein XOR oder 2 NAND.

Der Kleine ist damit vollkommen ausgelastet: 
http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/01014a.pdf
Und es liegt voll im Trend, immer wiederkehrende, einfache und 
arbeitsintensive Aufgaben zu delegieren. Oder so ähnlich. 

MfG
hjs

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#223810

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-02-27 23:38 +0100
Message-ID<o929of$250$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#223798
Hi Hans-Jürgen,

>> unter 3.9.3 steht "The OUT pin is active high and can sink or source up
>> to 2 mA. When a large value of Cs (>20 nF) is used the OUT
>> current should be limited to <1 mA to prevent gain-shifting side effects"

> Ja. Keine Ahnung wieso (ist ja eigentlich ein ganz normaler Portpin),
> aber 3 mA machen das Ding kaputt. Das hab ich derweil an einem zweiten
> Exemplar erfolgreich getestet.

Nur weil Atmel die µC mit so fetten Porttreibertransistoren ausstattet, 
heisst das noch lange nicht, dass das normal sein muss.

>> Was sich mir nicht erschließen mag, wozu braucht man den eigentlich
>> noch? Sowas geht doch heutzutage mit jedem µC direkt am GPIO. UNd wenn
>> kein µC drin ist, tut's ein XOR oder 2 NAND.
>
> Der Kleine ist damit vollkommen ausgelastet:
> http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/01014a.pdf

Man kann das auch noch komplizierter machen... ich frag mich wozu?

> Und es liegt voll im Trend, immer wiederkehrende, einfache und
> arbeitsintensive Aufgaben zu delegieren. Oder so ähnlich.

IMHO liegt der Trend eher dahin, das alles in einem µC zu erledigen.
Texas und Atmel braucvhen dafür jedenfalls minimal Rechenzeit und eben 
den einen Pin zum Einlesen und einen weiteren zum Ansteuern. Wenn N 
Touchtasten gebraucht werden reicht ein Out-Pin und N Eingänge.

Marte

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