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Groups > de.sci.electronics > #223697 > unrolled thread
| Started by | Andreas Weber <info@tech-chat.de> |
|---|---|
| First post | 2017-02-22 19:56 +0100 |
| Last post | 2017-02-25 11:16 -0800 |
| Articles | 4 — 2 participants |
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Ab wann Längenanpassung bei parallelem Bus? Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2017-02-22 19:56 +0100
Re: Ab wann Längenanpassung bei parallelem Bus? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-02-22 12:48 -0800
Re: Ab wann Längenanpassung bei parallelem Bus? Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2017-02-24 19:50 +0100
Re: Ab wann Längenanpassung bei parallelem Bus? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-02-25 11:16 -0800
| From | Andreas Weber <info@tech-chat.de> |
|---|---|
| Date | 2017-02-22 19:56 +0100 |
| Subject | Ab wann Längenanpassung bei parallelem Bus? |
| Message-ID | <o8kmsd$2t3$1@news2.open-news-network.org> |
Hallo zusammen. Ab wann macht es eigentlich Sinn, die einzelnen Datenleitungen eines parallelen Bus über Mäandrierung gleich lang fürs Platinenlayout zu machen? Konkret geht es um einen LVDS Transmitter (SN75LVDS83B) der über 28 Pins (3x8Bit RGB, Hsync, Vsync, DE, PCLK) an einem Raspberry Comuter Module 3 hängt. Der Pixelclock beträgt 65MHz, ohne Anpassung der Länge wäre die kürzeste Leitung ca 40mm lang und die Längste 100mm. Die Laufzeitdifferenz wäre damit ca. 60e-3/2e8 = 0.3ns entspricht ca. 2% der Periodendauer bei 65MHz. Hört sich für mich nicht problematisch an. Ist das soweit richtig gedacht? Und ist es z.B. aus Sicht etwaiger Emissionen nicht sogar vorteilhaft, wenn die einzelen Bits versetzt eintrudeln? TIA, Gruß Andy
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2017-02-22 12:48 -0800 |
| Message-ID | <eh6bpbF21goU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #223697 |
On 2017-02-22 10:56, Andreas Weber wrote: > Hallo zusammen. > > Ab wann macht es eigentlich Sinn, die einzelnen Datenleitungen eines > parallelen Bus über Mäandrierung gleich lang fürs Platinenlayout zu machen? > Wenn ein guter Teil des set-up Fensters aufgebraucht ist. Einige zig Prozent davon. > Konkret geht es um einen LVDS Transmitter (SN75LVDS83B) der über 28 Pins > (3x8Bit RGB, Hsync, Vsync, DE, PCLK) an einem Raspberry Comuter Module 3 > hängt. > > Der Pixelclock beträgt 65MHz, ohne Anpassung der Länge wäre die kürzeste > Leitung ca 40mm lang und die Längste 100mm. Die Laufzeitdifferenz wäre > damit ca. 60e-3/2e8 = 0.3ns entspricht ca. 2% der Periodendauer bei > 65MHz. Hört sich für mich nicht problematisch an. > Ist es auch nicht. 65MHz ist ja auch gemuetlich. > Ist das soweit richtig gedacht? Und ist es z.B. aus Sicht etwaiger > Emissionen nicht sogar vorteilhaft, wenn die einzelen Bits versetzt > eintrudeln? > Das bringt kaum etwas. Selbst wenn Du sie bewusst um 180 Grad gegeneinander phasenversetzt sendest und empfaengst, weiss man nie, welche davon Low und welche High sind. Nutzen taete symmetrische Uebertragung, doch dann hast Du die doppelte Zahl an Leitungen. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Andreas Weber <info@tech-chat.de> |
|---|---|
| Date | 2017-02-24 19:50 +0100 |
| Message-ID | <o8pva1$8g3$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #223698 |
Am 22.02.2017 um 21:48 schrieb Joerg: > On 2017-02-22 10:56, Andreas Weber wrote: >> Konkret geht es um einen LVDS Transmitter (SN75LVDS83B) der über 28 Pins >> (3x8Bit RGB, Hsync, Vsync, DE, PCLK) an einem Raspberry Comuter Module 3 >> hängt. >> >> Der Pixelclock beträgt 65MHz, ohne Anpassung der Länge wäre die kürzeste >> Leitung ca 40mm lang und die Längste 100mm. Die Laufzeitdifferenz wäre >> damit ca. 60e-3/2e8 = 0.3ns entspricht ca. 2% der Periodendauer bei >> 65MHz. Hört sich für mich nicht problematisch an. >> > > Ist es auch nicht. 65MHz ist ja auch gemuetlich. Okay, danke. Also ist die Empfehlung die Leitungslängen einfach zu ignorieren oder zumindest schauen, dass PCLK gleich lang wie die längste Datenleitung ist? Gruß Andy
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2017-02-25 11:16 -0800 |
| Message-ID | <ehe3ggFj0l6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #223753 |
On 2017-02-24 10:50, Andreas Weber wrote: > Am 22.02.2017 um 21:48 schrieb Joerg: >> On 2017-02-22 10:56, Andreas Weber wrote: >>> Konkret geht es um einen LVDS Transmitter (SN75LVDS83B) der über 28 Pins >>> (3x8Bit RGB, Hsync, Vsync, DE, PCLK) an einem Raspberry Comuter Module 3 >>> hängt. >>> >>> Der Pixelclock beträgt 65MHz, ohne Anpassung der Länge wäre die kürzeste >>> Leitung ca 40mm lang und die Längste 100mm. Die Laufzeitdifferenz wäre >>> damit ca. 60e-3/2e8 = 0.3ns entspricht ca. 2% der Periodendauer bei >>> 65MHz. Hört sich für mich nicht problematisch an. >>> >> >> Ist es auch nicht. 65MHz ist ja auch gemuetlich. > > Okay, danke. Also ist die Empfehlung die Leitungslängen einfach zu > ignorieren oder zumindest schauen, dass PCLK gleich lang wie die längste > Datenleitung ist? > Im Prinzip ja. Wichtig sind Setup Und Hold Zeiten, die es einzuhalten gilt. Die Daten sollten nur weit ausserhalb dieses Fensters wechseln. IME ist die Leitungsanpassung wichtiger als Maeander und all solche Tricks. Woebi das bei 65MHz und 100mm ebenfalls noch nicht sehr kritisch ist. Ein alter Trick, die "Gesundheit" der ankommenden Daten in Sachen Timing im Verhaeltnis zum Takt sowie auf Ausschwinger zu untersuchen, ist der Anschluss des Oszilloskops ueber Koaxkabel. Da man die Datenleitungen nicht zusaetzlich mit 50 Ohm belasten kann, nimmt man 20:1 Spannungsteiler oder aehnlich. So, dass sich fuer das Koaxkabel etwa 50 Ohm ergibt. Die Oszilloskop-Eingaenge dann ebenfalls auf 50 Ohm schalten oder mit Abschluss versehen. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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