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Groups > de.sci.electronics > #220988 > unrolled thread
| Started by | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2017-01-15 23:56 +0100 |
| Last post | 2017-02-15 22:22 +0100 |
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OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-15 23:56 +0100
Re: OP-Subtrahierer? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-01-15 21:03 -0300
Re: OP-Subtrahierer? Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2017-01-16 08:02 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-01-16 08:36 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-16 12:50 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-01-16 08:36 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-01-17 18:29 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-01-18 13:44 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-01-19 19:02 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-01-21 13:27 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-01-24 21:39 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-01-25 11:50 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2017-01-16 10:41 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-16 12:57 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2017-01-16 16:19 +0100
Re: OP-Subtrahierer? "MaWin" <me@private.net> - 2017-01-16 10:49 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-16 13:17 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-16 13:47 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-01-16 14:35 +0100
Re: OP-Subtrahierer? "MaWin" <me@private.net> - 2017-01-16 13:56 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2017-01-16 15:05 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-01-16 18:59 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-01-18 18:46 +0100
Re: OP-Subtrahierer? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-01-18 20:13 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-01-18 21:28 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-01-18 21:53 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-01-19 05:30 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-01-17 10:19 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-01-17 10:47 +0100
Re: OP-Subtrahierer? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-01-17 11:31 -0300
Re: OP-Subtrahierer? astroelectronic@t-online.de - 2017-01-17 03:14 -0800
Re: OP-Subtrahierer? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-01-17 15:38 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2017-01-22 20:11 +0100
Re: OP-Subtrahierer? wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2017-01-23 03:14 -0800
Re: OP-Subtrahierer? Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> - 2017-01-23 20:17 +0100
Re: OP-Subtrahierer? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-02-15 22:22 +0100
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-15 23:56 +0100 |
| Subject | OP-Subtrahierer? |
| Message-ID | <o5gumk$vk8$1@news.albasani.net> |
Hallo Leute!
Zum Zwecke einer Meßspreizung von Signalen welche einen DC-Offset
enthalten, habe ich versucht einen vierfach-OP LM324 zu nehmen und als
Subtrahierer zu verschalten.
Vorweg ein paar Worte zum Zweck des ganzen:
Ich will Signale mit passabler Meßauflösung messen, welche einen
DC-Offset enthalten.
Es geht mir dabei um zwei Arten von Signalen:
Variante 1: Eingangssignale die als (positive) variable Spannung auf
einer DC-Offset liegt. Beispielsweise 2,53V bis 4,21V. Soll aufgespreizt
werden auf ein Ausgangssignal von 0,00 - 5,00V.
Varinate 2: Eingangssignale welche symmetrisch um einen DC-Offset herrum
liegen. Beispielsweise +-200mV um etwa 4V DC-Offset (3,80-4,20V) welche
symmetrisch um 0V gelegt (-200mV bis +200mV) und dann variabel verstärkt
werden können bis maximal +-5V.
Da beide Aufgaben ziemlich ähnlich sind, und es immer darum geht einen
beliebigen DC-Offset vom Signal zu subtrahieren, habe ich mir folgedes
gebastelt:
IC1a
Input |\
o----------|+\ ___
2,53-4,2V | >--o o--|___|- o
+-|-/ | | |
| |/ | | |
| | ___ | |\IC1c |
o-------o-|___|---o--|-\ | |\IC1d
+9V ___ | >---o--------|+\ Out
o o-|___|---o--|+/ | >----o---o
| IC1b | | |/ o---|-/ |
.-. |\ | | | |/ |
P1 | |<-------|+\ | | 4x100K | |
| | | >--o .-. | .-.
'-' o--|-/ | | | o--------->| | P2
| | |/ | | | | |
o | | '-' '-'
-9V o--------o | |
- |
GND -
GND
Also IC1a + IC1b als Impedanzwandler für das (hochohmige) Eingangssignal
(etwa 500k Impedanz) und einmal für P1 (100k) womit ich den DC-Offset
anpassen will.
IC1c ist der eigentliche Subtrahierer gefolgt von IC1d als Verstärker.
Der LM324 wird symmetrisch mit +-9V versorgt.
Dummer weise aber verhält sich die Schaltung nicht so wie ich hoffte:
P1 abgeglichen auf 2,53V ergibt ein Input von 2,53V richtiger weise
einen Output von 0V. Steigt der Input aber auf 4,2V dann erhalte ich ein
invertiertes Ausgangssignal von -0,86V statt der erhofften +1,67V.
(P2 auf Linksanschlag, somit V von IC1d =1).
OK, soweit logisch, das Meßsignal über IC1a liegt ja auch auf den
invertierenden Eingang von IC1c. Somit wird offenbar das Meßsignal vom
DC-Offset P1 abgezogen.
Also kurzerhand probiert den Schleifer von P1 an IC1a und das Meßsignal
an IC1b ran. Allerdings ist das Ergebnis immer noch das selbe.
Sind die Spannungen von IC1a und IC1b identisch, liegt das
Ausgangssignal richtiger weise auf 0V.
Steige aber eine der beiden Spannungen, dann fällt das Ausgangssignal in
den negativen Bereich *grumel*.
Daher hier die Frage:
Hilft es IC1d zu einem invertierenden Verstärker um zu bauen, oder ist
der Subtrahierer den IC1c bildet schlichtweg nicht geeignet für das was
ich vorhabe?
Grüße
Jürgen Hüser
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| From | "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> |
|---|---|
| Date | 2017-01-15 21:03 -0300 |
| Message-ID | <DtwEg+oUQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #220988 |
On 15 Jan 17 at group /de/sci/electronics in article o5gumk$vk8$1@news.albasani.net <dg7gj@gmx.de> (Jürgen Hüser) wrote: > Hallo Leute! > Zum Zwecke einer Meßspreizung von Signalen welche einen DC-Offset > enthalten, habe ich versucht einen vierfach-OP LM324 zu nehmen und als > Subtrahierer zu verschalten. > Vorweg ein paar Worte zum Zweck des ganzen: > Ich will Signale mit passabler Meßauflösung messen, welche einen > DC-Offset enthalten. > Es geht mir dabei um zwei Arten von Signalen: > Variante 1: Eingangssignale die als (positive) variable Spannung auf > einer DC-Offset liegt. Beispielsweise 2,53V bis 4,21V. Soll aufgespreizt > werden auf ein Ausgangssignal von 0,00 - 5,00V. > Varinate 2: Eingangssignale welche symmetrisch um einen DC-Offset herrum > liegen. Beispielsweise +-200mV um etwa 4V DC-Offset (3,80-4,20V) welche > symmetrisch um 0V gelegt (-200mV bis +200mV) und dann variabel verstärkt > werden können bis maximal +-5V. > Da beide Aufgaben ziemlich ähnlich sind, und es immer darum geht einen > beliebigen DC-Offset vom Signal zu subtrahieren, habe ich mir folgedes > gebastelt: > IC1a > Input |\ > o----------|+\ ___ > 2,53-4,2V | >--o o--|___|- o > +-|-/ | | | > | |/ | | | > | | ___ | |\IC1c | > o-------o-|___|---o--|-\ | |\IC1d > +9V ___ | >---o--------|+\ Out > o o-|___|---o--|+/ | >----o---o > | IC1b | | |/ o---|-/ | > .-. |\ | | | |/ | > P1 | |<-------|+\ | | 4x100K | | > | | | >--o .-. | .-. > '-' o--|-/ | | | o--------->| | P2 > | | |/ | | | | | > o | | '-' '-' > -9V o--------o | | > - | > GND - > GND > Also IC1a + IC1b als Impedanzwandler für das (hochohmige) Eingangssignal > (etwa 500k Impedanz) und einmal für P1 (100k) womit ich den DC-Offset > anpassen will. > IC1c ist der eigentliche Subtrahierer gefolgt von IC1d als Verstärker. > Der LM324 wird symmetrisch mit +-9V versorgt. > Dummer weise aber verhält sich die Schaltung nicht so wie ich hoffte: > P1 abgeglichen auf 2,53V ergibt ein Input von 2,53V richtiger weise > einen Output von 0V. Steigt der Input aber auf 4,2V dann erhalte ich ein > invertiertes Ausgangssignal von -0,86V statt der erhofften +1,67V. > (P2 auf Linksanschlag, somit V von IC1d =1). > OK, soweit logisch, das Meßsignal über IC1a liegt ja auch auf den > invertierenden Eingang von IC1c. Somit wird offenbar das Meßsignal vom > DC-Offset P1 abgezogen. > Also kurzerhand probiert den Schleifer von P1 an IC1a und das Meßsignal > an IC1b ran. Allerdings ist das Ergebnis immer noch das selbe. > Sind die Spannungen von IC1a und IC1b identisch, liegt das > Ausgangssignal richtiger weise auf 0V. > Steige aber eine der beiden Spannungen, dann fällt das Ausgangssignal in > den negativen Bereich *grumel*. > Daher hier die Frage: > Hilft es IC1d zu einem invertierenden Verstärker um zu bauen, oder ist > der Subtrahierer den IC1c bildet schlichtweg nicht geeignet für das was > ich vorhabe? Hab jetzt kein Datenblatt zur Hand. Was ist die zulässige Spannungsdifferenz an +- Eingängen? Ich würde IC1c und d jeweils als invertierende Verstärker bauen. Also IC2b über 100k an -IC1c. Dann Tausch die Spannungen am Poti P1. Differenzverstärker (also IC2c) sind häufig tückisch. Irgendwowas in der Sättigung oder Offset Korrektur daneben... Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 08:02 +0100 |
| Message-ID | <587C7002.23120F16@hrz.tu-chemnitz.de> |
| In reply to | #220988 |
Jürgen Hüser schrieb: > IC1a > Input |\ > o----------|+\ ___ > 2,53-4,2V | >--o o--|___|- o > +-|-/ | | | > | |/ | | | > | | ___ | |\IC1c | > o-------o-|___|---o--|-\ | |\IC1d > +9V ___ | >---o--------|+\ Out > o o-|___|---o--|+/ | >----o---o > | IC1b | | |/ o---|-/ | > .-. |\ | | | |/ | > P1 | |<-------|+\ | | 4x100K | | > | | | >--o .-. | .-. > '-' o--|-/ | | | o--------->| | P2 > | | |/ | | | | | > o | | '-' '-' > -9V o--------o | | > - | > GND - > GND > Dummer weise aber verhält sich die Schaltung nicht so wie ich hoffte: > P1 abgeglichen auf 2,53V ergibt ein Input von 2,53V richtiger weise > einen Output von 0V. Steigt der Input aber auf 4,2V dann erhalte ich ein > invertiertes Ausgangssignal von -0,86V statt der erhofften +1,67V. Du machst Dir falsche Hoffnungen. Mal angenommen, IC1b liefert null. Dann hättest Du einen stinknormalen invertierenden Verstärker. IC1c liefert dann -2.53V...-4.2V. In Deiner Konstellation schaltest Du einfach noch einen Offset drauf, der über einen Spannungsteiler halbiert wird. MfG hjs
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 08:36 +0100 |
| Message-ID | <o5ht60$q8a$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #220988 |
Jürgen Hüser wrote: > Zum Zwecke einer Meßspreizung von Signalen welche einen DC-Offset > enthalten, habe ich versucht einen vierfach-OP LM324 zu nehmen und als > Subtrahierer zu verschalten. Wie schnell sind die Signale denn? Bei "DC-Offset" denke ich eher an Eingangskondensator, als an OpAmp-Subtrahierer.
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 12:50 +0100 |
| Message-ID | <o5ic1t$ij$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221004 |
Hallo! Am 16.01.2017 um 08:36 schrieb Edzard Egberts: > Wie schnell sind die Signale denn? Bei "DC-Offset" denke ich eher an > Eingangskondensator, als an OpAmp-Subtrahierer. Genau da liegt der Hase: Frequenzgang reicht von DC bis etwa 10kHz. Um der Allgemeinheit mal zu verdeutlichen worum es bei den Meßsignalen geht: Das sind Basisbandsignale (Flat Audio oder auch als Diskriminatorsignale bekannt) sowie RSSI-Pegel von Betriebsfunkgeräten. Beide Signale kommen aus Demodulatorchips die leider alle durchweg mit einer viruellen Masse bei halber Betriebsspannung arbeiten. Bekommt der Demodulator also unsymmetrische 6V, haben diese Ausgangssignale leider einen DC-Offset von beispielsweise 3V. Die Quellsignale können ziemlich hochohmig sein und sollten durch die Schaltung nicht belastet werden. Die Unterschiede je nach dem welche der beiden Signalarten verarbeitet sollen, lassen sich auf folgende Punkte runterbrechen: Basisbandsignale haben eine Amplitude von grob 150~200mV, liegen roh also im Bereich von 2,90 - 3,10V vor welche eben um 3V runtergezogen werden sollen um symetrisch auf die Nulllinie zu kommen: Min -75mV und max +75mV - nachfolgend Phasenrichtige Verstärkung auf 3~5VSS RSSI-Messgrößen kennen und brauchen keinen negativen Bereich unterhalb der Nulllinie. Dort muss nur der DC-offset, von beispielsweise 3V subtrahiert werden damit bei minimaler Feldstärke auch die Messspannung möglichst weit auf GND kommt, im idealfall tatsächlich 0,00V. Somit wäre theoretisch das RSSI mit ein paar Rail-to-Rail OP's zu erschlagen, wenn denn der Subtrahierer nicht generell in den negativen Bereich wollte. Wichtig in beiden Fällen ist eine untere Grenzfrequenz von 0Hz, da neben dynamischen Signalen bis 10kHz freilich auch statische Signale ohne Messfehler erfasst werden sollen. Ich ahne das es reichen könnte IC1d um zu bauen in einen invertierenden Verstärker. Muss gleich mal gucken wo ich mein Steckboard vergraben habe um das mal zu checken. Dumm ist halt nur das ich hier zwei Wochen auf die 20 Briefmarkenplatinen (24x29mm) gewartet habe die wahrscheinlich nicht Umbaukapazitäten bieten. Riecht nach Tonne und wieder 2 Wochen auf neue Platinen warten..:-( Jürgen Hüser
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 08:36 +0100 |
| Message-ID | <o5ht69$sid$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #220988 |
Am 15.01.2017 um 23:56 schrieb Jürgen Hüser: > Hallo Leute! > > Zum Zwecke einer Meßspreizung von Signalen welche einen DC-Offset > enthalten, habe ich versucht einen vierfach-OP LM324 zu nehmen und als > Subtrahierer zu verschalten. > > Vorweg ein paar Worte zum Zweck des ganzen: > > Ich will Signale mit passabler Meßauflösung messen, welche einen > DC-Offset enthalten. > Es geht mir dabei um zwei Arten von Signalen: > > Variante 1: Eingangssignale die als (positive) variable Spannung auf > einer DC-Offset liegt. Beispielsweise 2,53V bis 4,21V. Soll aufgespreizt > werden auf ein Ausgangssignal von 0,00 - 5,00V. > > Varinate 2: Eingangssignale welche symmetrisch um einen DC-Offset herrum > liegen. Beispielsweise +-200mV um etwa 4V DC-Offset (3,80-4,20V) welche > symmetrisch um 0V gelegt (-200mV bis +200mV) und dann variabel verstärkt > werden können bis maximal +-5V. Die Aufgabe hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Meßverstärker für eine DMS-Brücke. Deine Spannungen sind höher, insofern ist das etwas weniger kritisch. Was kritisch sein kann ist die Offset-Drift. Deshalb würde ich da zu etwas moderneren Verstärkern raten, aber vieleicht ist das auch kein Problem. Hier in dem Bild sieht man ganz gut, wie man so einen Verstärker aufbaut. https://www.mikrocontroller.net/topic/109972 https://www.mikrocontroller.net/attachment/39458/amp2.png Die erste Stufe besteht aus zwei OP-Amps. Die Verstärkung ergibt sich aus dem Verhältnis von R1 zu R7. Wenn man nun anstelle der DMS-Brücke einmal deine zu messende Eingangsspannung und dann eine über ein Poti einstellbare Spannung anlegt, sollte das genau das machen, was du willst. Gruß Stefan
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-17 18:29 +0100 |
| Message-ID | <ee72jrF9vu7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #221005 |
Am 16.01.17 um 08:36 schrieb Stefan: > Am 15.01.2017 um 23:56 schrieb Jürgen Hüser: >> Hallo Leute! >> >> Zum Zwecke einer Meßspreizung von Signalen welche einen DC-Offset >> enthalten, habe ich versucht einen vierfach-OP LM324 zu nehmen und als >> Subtrahierer zu verschalten. >> >> Vorweg ein paar Worte zum Zweck des ganzen: >> >> Ich will Signale mit passabler Meßauflösung messen, welche einen >> DC-Offset enthalten. >> Es geht mir dabei um zwei Arten von Signalen: >> >> Variante 1: Eingangssignale die als (positive) variable Spannung auf >> einer DC-Offset liegt. Beispielsweise 2,53V bis 4,21V. Soll aufgespreizt >> werden auf ein Ausgangssignal von 0,00 - 5,00V. >> >> Varinate 2: Eingangssignale welche symmetrisch um einen DC-Offset herrum >> liegen. Beispielsweise +-200mV um etwa 4V DC-Offset (3,80-4,20V) welche >> symmetrisch um 0V gelegt (-200mV bis +200mV) und dann variabel verstärkt >> werden können bis maximal +-5V. > > Die Aufgabe hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Meßverstärker für > eine DMS-Brücke. Deine Spannungen sind höher, insofern ist das etwas > weniger kritisch. Was kritisch sein kann ist die Offset-Drift. Deshalb > würde ich da zu etwas moderneren Verstärkern raten, aber vieleicht ist > das auch kein Problem. > > Hier in dem Bild sieht man ganz gut, wie man so einen Verstärker aufbaut. > > https://www.mikrocontroller.net/topic/109972 > > https://www.mikrocontroller.net/attachment/39458/amp2.png Bei IC1C scheint + und - Eingang vertauscht zu sein! > > Die erste Stufe besteht aus zwei OP-Amps. Die Verstärkung ergibt sich > aus dem Verhältnis von R1 zu R7. > > Wenn man nun anstelle der DMS-Brücke einmal deine zu messende > Eingangsspannung und dann eine über ein Poti einstellbare Spannung > anlegt, sollte das genau das machen, was du willst. > > Gruß > > Stefan > > > > > > > > -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-18 13:44 +0100 |
| Message-ID | <o5nnum$elm$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221088 |
Am 17.01.2017 um 18:29 schrieb Roland Krause: > Bei IC1C scheint + und - Eingang vertauscht zu sein! Das sollte eigentlich egal sein, bzw. hängt davon ab, welchen Eingangspin man als + und welchen man als - definiert. Es gibt aber einen anderen Fehler, und zwar ist da V- mit GND verbunden. Das sollte nicht so sein, wird aber in dem Thread auch diskutiert. Gruß Stefan
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-19 19:02 +0100 |
| Message-ID | <eecd9nFj24nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #221160 |
Am 18.01.17 um 13:44 schrieb Stefan: > Am 17.01.2017 um 18:29 schrieb Roland Krause: > >> Bei IC1C scheint + und - Eingang vertauscht zu sein! > > Das sollte eigentlich egal sein, bzw. hängt davon ab, welchen > Eingangspin man als + und welchen man als - definiert. > > Es gibt aber einen anderen Fehler, und zwar ist da V- mit GND verbunden. > Das sollte nicht so sein, wird aber in dem Thread auch diskutiert. > > > > > Gruß > > Stefan > Nicht ganz, der -Eingang muss über einen Widerstand mit dem Ausgang verbunden sein! -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-21 13:27 +0100 |
| Message-ID | <o5vk3j$qvu$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221303 |
Am 19.01.2017 um 19:02 schrieb Roland Krause: > Am 18.01.17 um 13:44 schrieb Stefan: >> Am 17.01.2017 um 18:29 schrieb Roland Krause: >> >> >> >> Gruß >> >> Stefan >> > Nicht ganz, der -Eingang muss über einen Widerstand mit dem Ausgang > verbunden sein! > Keine Ahnung, worauf du hinaus willst. Die einzelnen OPs haben alle eine Gegenkopplung, also den Widerstand vom invertierenden Eingang zum Ausgang. Der Fehler ist die Verbindung zwischen GND und V-, jedenfalls dann, wenn eine symmetrische Versorgung vorgesehen ist. Gruß Stefan
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| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-24 21:39 +0100 |
| Message-ID | <eepsbgFqfpcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #221376 |
Am 21.01.17 um 13:27 schrieb Stefan: > Am 19.01.2017 um 19:02 schrieb Roland Krause: >> Am 18.01.17 um 13:44 schrieb Stefan: >>> Am 17.01.2017 um 18:29 schrieb Roland Krause: >>> >>> >>> >>> Gruß >>> >>> Stefan >>> >> Nicht ganz, der -Eingang muss über einen Widerstand mit dem Ausgang >> verbunden sein! >> > > > Keine Ahnung, worauf du hinaus willst. > > Die einzelnen OPs haben alle eine Gegenkopplung, also den Widerstand vom > invertierenden Eingang zum Ausgang. Der Fehler ist die Verbindung > zwischen GND und V-, jedenfalls dann, wenn eine symmetrische Versorgung > vorgesehen ist. Na klar, beim Subtrahierer geht man vom Ausgang auf den -Eingang, wie im Entwurf von Jürgen. Deine Schaltung findest Du hier http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/diffamp.htm korrekt dargestellt. Siehe Bild 4! Es geht um A3 in diesem Bild. > > Gruß > > Stefan -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-25 11:50 +0100 |
| Message-ID | <o69vud$iu0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221642 |
Am 24.01.2017 um 21:39 schrieb Roland Krause: > Am 21.01.17 um 13:27 schrieb Stefan: >> Am 19.01.2017 um 19:02 schrieb Roland Krause: >>> Am 18.01.17 um 13:44 schrieb Stefan: >>>> Am 17.01.2017 um 18:29 schrieb Roland Krause: >>>> >>>> >>>> >>>> Gruß >>>> >>>> Stefan >>>> >>> Nicht ganz, der -Eingang muss über einen Widerstand mit dem Ausgang >>> verbunden sein! >>> >> >> >> Keine Ahnung, worauf du hinaus willst. >> >> Die einzelnen OPs haben alle eine Gegenkopplung, also den Widerstand vom >> invertierenden Eingang zum Ausgang. Der Fehler ist die Verbindung >> zwischen GND und V-, jedenfalls dann, wenn eine symmetrische Versorgung >> vorgesehen ist. > Na klar, beim Subtrahierer geht man vom Ausgang auf den -Eingang, wie im > Entwurf von Jürgen. Deine Schaltung findest Du hier > http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/diffamp.htm > korrekt dargestellt. Siehe Bild 4! Es geht um A3 in diesem Bild. > Ich versteh immer noch nicht, worauf du hinaus willst. In dem von dir verlinktem Schaltbild ist da R3 am OP A3 und in dem von mir verlinkten Schaltbild heißt der Widerstand R4 und der OP heißt IC1C. Gruß Stefan
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 10:41 +0100 |
| Message-ID | <20170116104125.2ec7ad7a@puma.das.netz> |
| In reply to | #220988 |
Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> schrieb: > Daher hier die Frage: > Hilft es IC1d zu einem invertierenden Verstärker um zu bauen, oder ist > der Subtrahierer den IC1c bildet schlichtweg nicht geeignet für das > was ich vorhabe? Sollt eso sein. Guckst Du da: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm Viel Spaß, Marc
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 12:57 +0100 |
| Message-ID | <o5iceh$i1t$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221007 |
Hallo! Am 16.01.2017 um 10:41 schrieb Marc Santhoff: > Sollt eso sein. Guckst Du da: > > http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm Ja, genau da habe ich die Inspiration her für IC1c Jürgen Hüser
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 16:19 +0100 |
| Message-ID | <20170116161947.684b468d@puma.das.netz> |
| In reply to | #221012 |
Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> schrieb: > Hallo! > > Am 16.01.2017 um 10:41 schrieb Marc Santhoff: > > Sollt eso sein. Guckst Du da: > > > > http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm > > Ja, genau da habe ich die Inspiration her für IC1c Du schriebst ja schon was von zu müde, da steht ja: Ua = Ue2 - Ue1 mit e1 als invertierendem Eingang. Also Eigänge vom Subtrahier-OP tauschen, wenn's falsch rechnet. Marc
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 10:49 +0100 |
| Message-ID | <o5i4vr$7er$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #220988 |
"Jürgen Hüser" <dg7gj@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:o5gumk$vk8$1@news.albasani.net... > > Dummerweise aber verhält sich die Schaltung nicht so wie ich hoffte: > P1 abgeglichen auf 2,53V ergibt ein Input von 2,53V richtiger weise > einen Output von 0V. Steigt der Input aber auf 4,2V dann erhalte ich ein > invertiertes Ausgangssignal von -0,86V statt der erhofften +1,67V. > (P2 auf Linksanschlag, somit V von IC1d =1). Minus nach dem IC1c ist aber richtig, die höhere Eingangsspannung kommt ja an den - Eingang des OpAmps, also wird der Ausgang so weit ins negative gehene, bis am - Eingang keine höhere Spannung anliegt als am + Eingang. Der nachfolgende IC1d invertiert die Spannung auch nicht. Deine Schaltung tut also wie du sie gebaut hast. Du willst die Differenz einfach andersrum haben, also Eingänge vertauschen. Aber die ist unnötig aufwändig und sehr unpräzise und erfordert die +/-9V. Es geht einfacher (inklusive Kennlinienlinearisierung): +------+---+--------- AVCC | | | 20k 19k6 | TS507 | | | +------)---)-48k3-+ | | | | +------)--|+\ | | | | >----+-- 0 bis 100 GradC | +--|-/ | | | | | Pt1000 +---)-582k-+ | | | | 1k | | | | +------+---+--------- AGND Berechnung http://www.ti.com/general/docs/lit/getliterature.tsp?baseLiteratureNumber=slyt442 http://www.ti.com/lit/an/slyt437/slyt437.pdf (Seite 21 mit RTD_Linearization_v7.xls aus slyt442.zip auch als Dreidrahtanschluss) http://www.bramcam.nl/Diversen/RTD_Linearization_v7.xls http://www.linear.com/docs/1544 (letzte Seite, auf 0.1 GradC einstellbar genau) http://de.wikibooks.org/wiki/Linearisierung_von_resistiven_Sensoren/_Pt100 > Daher hier die Frage: > Hilft es IC1d zu einem invertierenden Verstärker um zu bauen, oder ist > der Subtrahierer den IC1c bildet schlichtweg nicht geeignet für das was > ich vorhabe? Der LM358 als der allerbilligste aller OpAmps ist eine eher blöde Wahl. Er ist ungenau und kann, wenn er mit 5V versorgt wird, lediglich Spannungen bis 3.5V verarbeiten, und kommt mit dem Ausgang nicht auf 0V, wenn ein Widerstand ihn in Richtung plus zieht. Mit einem Rail-To-Rail-OpAmp wie dem MCP6V11 (Reichelt) geht es einfacher. Es gibt auch viele andere TLC2652 (1uV http://www.ebay.de/itm/TLC2652-Chopper-Amplifier-Module-DC-Signal-Amplifiers-Weak-Acquisition-Module-/191848843270 ) LTC2051HV/LTC2052HV (3uV zerodrift bis 12V Reichelt) LTC2057HV (4uV zerodrift bis 60V) LMP2021 (5uV max) LTC1050/LTC1250 (5uV chopperstabilisiert) MCP6V11 (8uV zerodrift 1.6-5.5V, Reichelt) TSZ121 (8uV, ST, 1.8-5.5V) LTC1049/LTC1152 (10uV zerodrift, Ladungspumpe, Reichelt) AD8551 (1uV typ 10uV max, zero drift, Reichelt 2.7-5.5V) AD8622 (10uV) LMP2015/LMP2016 (800nV typ. 10uV max. 2.7..5.25V) AD8671 (20uV) OPA177F/OPA188 (25uV max, 36V) OPA376/2376/4376 (5uV typ 25uV max 2.2-5.5VR2R TI) LT1078 (35uV, 0.3mV max) OPA192 (5uV typ 75uV max, 36V) AD8603/7/9 (50uV, 700uVmax, 1pA, 500pAmax, 2.8-5V, R2R) AD820 (100uV typ 1.2mV max) TS507 (100uV, 0.4mV max). -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 13:17 +0100 |
| Message-ID | <o5idk8$etq$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221008 |
Hallo MaWin! Am 16.01.2017 um 10:49 schrieb MaWin: > Der nachfolgende IC1d invertiert die Spannung auch nicht. > Deine Schaltung tut also wie du sie gebaut hast. > Du willst die Differenz einfach andersrum haben, also Eingänge vertauschen. Naja, genau deshalb bin ich gestern Abend hier gelandet. Diese Idee hatte ich nämlich schon: Statische Spannung vom Netzteil an IC1a und am P1 eben die zu messene Spannung gemessen. Verhalten am Ausgang von IC1c identisch, so zumindest mein Eindruck gestern Abend. Schaue ich mir nachher aber nochmal an. > Aber die ist unnötig aufwändig und sehr unpräzise und erfordert die +/-9V. > > Es geht einfacher (inklusive Kennlinienlinearisierung): > > +------+---+--------- AVCC > | | | > 20k 19k6 | TS507 > | | | > +------)---)-48k3-+ > | | | | > +------)--|+\ | > | | | >----+-- 0 bis 100 GradC > | +--|-/ | > | | | | > Pt1000 +---)-582k-+ > | | | > | 1k | > | | | > +------+---+--------- AGND Gut, wäre vielleicht machbar für rein positive Signale. Aber ein Signal mit 2,5-3,5V DC-Offset symmetrisch auf 0V runter ziehen, so das 200mV Nutzsignal eben zwischen -0,100 und +0,100V rauskommen wird auch ein Rail-to-Rail nicht ohne negative Verorgung schaffen..:-) >> Daher hier die Frage: >> Hilft es IC1d zu einem invertierenden Verstärker um zu bauen, oder ist >> der Subtrahierer den IC1c bildet schlichtweg nicht geeignet für das was >> ich vorhabe? > > Der LM358 als der allerbilligste aller OpAmps ist eine eher blöde Wahl. > Er ist ungenau und kann, wenn er mit 5V versorgt wird, lediglich > Spannungen bis 3.5V verarbeiten, und kommt mit dem Ausgang nicht auf > 0V, wenn ein Widerstand ihn in Richtung plus zieht. LM324, ist aber Jacke wie Hose. Allerbilligst und nicht gerade HighEnd sehe ich durchaus ein. Aber wenn er 3dB oder weniger zwischen DC und 5kHz (max 10kHz) schafft, sollte er m.E. doch eigentlich reichen? > Mit einem Rail-To-Rail-OpAmp wie dem MCP6V11 (Reichelt) geht es einfacher. Ja, theoretisch schon...aber: Als ich meinen vergleblichen Schnellschuß als Gerber versendet habe, dachte ich was universelles geschustert zu haben. Zwei Brücken drauf, ein paar SMD-Krümel weniger, und alles passt für unsymmetrische Versorgung und statt nem LM324 ist ein MCP6004 vorgesehen. Funktioniert aber noch weniger. Jürgen Hüser
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 13:47 +0100 |
| Message-ID | <o5ifdc$a3t$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221014 |
Huch...Nachtag: Am 16.01.2017 um 13:17 schrieb Jürgen Hüser: > Naja, genau deshalb bin ich gestern Abend hier gelandet. > Diese Idee hatte ich nämlich schon: > Statische Spannung vom Netzteil an IC1a und am P1 eben die zu messene > Spannung gemessen. > Verhalten am Ausgang von IC1c identisch, so zumindest mein Eindruck > gestern Abend. Schaue ich mir nachher aber nochmal an. Gestern Abend war ich wohl nicht mehr ganz beisammen. Gerade nochmal probiert: Am Messeingang IC1a eine variable Spannung angelegt und mit P1 das zu messende Signal imitiert. Läuft doch! Ich weiß grad nicht was mich gestern Abend in die Tischkante beißen lies, mag sein das ich da Mist gemessen habe. Und ein kreuzen von IC1a auf den nichtinvertierenden und IC1b auf den invertierenden Input von IC1c wäre zumindest möglich. Durchbohren/auftrennen zweier Dukos und mit CuL patchen. Nicht hübsch, aber machbar. Jürgen Hüser
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| From | Edzard Egberts <news@edzeg.net> |
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| Date | 2017-01-16 14:35 +0100 |
| Message-ID | <o5ii71$5tc$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #221016 |
Jürgen Hüser wrote: > Gestern Abend war ich wohl nicht mehr ganz beisammen. Die Erfahrung habe ich auch gerade wieder gemacht: Nach langer Zeit einmal wieder ein Hobbyprojekt in Angriff genommen und abends muss ich wirklich darauf achten, dass ich abbreche, bevor ich mehr Fehler mache, als dass ich weiter komme. Wenn sich ein Problem irgendwie nicht mehr lösen lässt, besser vertagen...
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-16 13:56 +0100 |
| Message-ID | <o5ifuc$8cs$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #221014 |
"Jürgen Hüser" <dg7gj@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:o5idk8$etq$1@news.albasani.net... > so das 200mV Nutzsignal eben zwischen -0,100 und +0,100V rauskommen wird > auch ein Rail-to-Rail nicht ohne negative Verorgung schaffen..:-) Wozu ? Das kann dein A/D sowieso nicht messen, der will 0V bis (2.5 oder 5) Volt. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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