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Groups > de.sci.electronics > #220446 > unrolled thread

Re: Draht hitzebestaendig isolieren

Started byStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
First post2017-01-09 17:03 +0100
Last post2017-01-27 23:01 +0100
Articles 4 — 3 participants

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  Re: Draht hitzebestaendig isolieren Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2017-01-09 17:03 +0100
    Re: Draht hitzebestaendig isolieren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-01-21 22:01 +0100
      Re: Draht hitzebestaendig isolieren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-01-21 22:20 +0100
        Re: Draht hitzebestaendig isolieren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-01-27 23:01 +0100

#220446 — Re: Draht hitzebestaendig isolieren

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2017-01-09 17:03 +0100
SubjectRe: Draht hitzebestaendig isolieren
Message-ID<o50c7m$op4$1@news.albasani.net>
Matthias Taube wrote:

> Hi, ich möchte gerne einen Heißleiter in einem Aluminiumröhrchen
> anbringen. Dieser soll signalisieren, wenn jemand unter das Röhrchen ein
> Feuerzeug hält.
> 
> Wie kann ich die Anschlussdrähte des Heißleiters hitzebeständig (und
> günstig) isolieren? Schrumpfschlauch scheint mir da zu wenig
> hitzbeständig zu sein.
> 

Drähte spannen, so dass sie das Rohr nicht berühren, und dann mit Zement 
füllen?

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#221400

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-01-21 22:01 +0100
Message-ID<o60i3u$jef$1@dont-email.me>
In reply to#220446
Stefan Heimers schrieb:
> Matthias Taube wrote:
>
>> Hi, ich möchte gerne einen Heißleiter in einem Aluminiumröhrchen
>> anbringen. Dieser soll signalisieren, wenn jemand unter das Röhrchen ein
>> Feuerzeug hält.
>>
>> Wie kann ich die Anschlussdrähte des Heißleiters hitzebeständig (und
>> günstig) isolieren? Schrumpfschlauch scheint mir da zu wenig
>> hitzbeständig zu sein.
>>
>
> Drähte spannen, so dass sie das Rohr nicht berühren, und dann mit Zement
> füllen?

Ich kenne Heizpatronen mit einzementiertem Thermoelement. Das endete
immer mit Ärger. Je nach Temperatur/Feuchtigkeitshistorie gibt es
dann Leckströme, die nie wieder ganz weggehen. Siehe auch die Diskussionen
mit FI-Auslösungen bei Heizelementen dieser Konstruktion.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#221404

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-01-21 22:20 +0100
Message-ID<eei1liFu2cdU2@mid.individual.net>
In reply to#221400
Am 21.01.2017 um 22:01 schrieb Rolf Bombach:
> Stefan Heimers schrieb:
>> Matthias Taube wrote:
>>
>>> Hi, ich möchte gerne einen Heißleiter in einem Aluminiumröhrchen
>>> anbringen. Dieser soll signalisieren, wenn jemand unter das Röhrchen ein
>>> Feuerzeug hält.
>>>
>>> Wie kann ich die Anschlussdrähte des Heißleiters hitzebeständig (und
>>> günstig) isolieren? Schrumpfschlauch scheint mir da zu wenig
>>> hitzbeständig zu sein.
>>>
>>
>> Drähte spannen, so dass sie das Rohr nicht berühren, und dann mit Zement
>> füllen?
>
> Ich kenne Heizpatronen mit einzementiertem Thermoelement. Das endete
> immer mit Ärger. Je nach Temperatur/Feuchtigkeitshistorie gibt es
> dann Leckströme, die nie wieder ganz weggehen. Siehe auch die Diskussionen
> mit FI-Auslösungen bei Heizelementen dieser Konstruktion.
>

Wenn man es nicht so genau braucht, könnte doch das Heizelement selbst 
zur Temperaturfeststellung genutzt werden?
-- 
---hdw---

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#221966

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-01-27 23:01 +0100
Message-ID<o6gfss$dqt$1@dont-email.me>
In reply to#221404
horst.d.winzler schrieb:
> Am 21.01.2017 um 22:01 schrieb Rolf Bombach:
>> Stefan Heimers schrieb:
>>> Matthias Taube wrote:
>>>
>>>> Hi, ich möchte gerne einen Heißleiter in einem Aluminiumröhrchen
>>>> anbringen. Dieser soll signalisieren, wenn jemand unter das Röhrchen ein
>>>> Feuerzeug hält.
>>>>
>>>> Wie kann ich die Anschlussdrähte des Heißleiters hitzebeständig (und
>>>> günstig) isolieren? Schrumpfschlauch scheint mir da zu wenig
>>>> hitzbeständig zu sein.
>>>>
>>>
>>> Drähte spannen, so dass sie das Rohr nicht berühren, und dann mit Zement
>>> füllen?
>>
>> Ich kenne Heizpatronen mit einzementiertem Thermoelement. Das endete
>> immer mit Ärger. Je nach Temperatur/Feuchtigkeitshistorie gibt es
>> dann Leckströme, die nie wieder ganz weggehen. Siehe auch die Diskussionen
>> mit FI-Auslösungen bei Heizelementen dieser Konstruktion.
>>
>
> Wenn man es nicht so genau braucht, könnte doch das Heizelement selbst zur
> Temperaturfeststellung genutzt werden?

Eher nein, da die Widerstandslegierungen (Chromnickel oder wasauchimmer)
nur einen kleinen Temperaturkoeffizienten des Widerstands haben.
Was anderes sind Miniaturanwendungen, wo Reinmetalle (Nickel, Wolfram etc.)
als Heizer verwendet werden. Dort kann man dann in einer Regelschleife
direkt die Temperatur des Heizers regeln. Siehe Pirani-Vakuummeter oder
Hitzdraht-Anemometer.

-- 
mfg Rolf Bombach

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