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Groups > de.sci.electronics > #218405 > unrolled thread
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| First post | 2016-12-13 03:35 -0800 |
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Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-13 03:35 -0800
Re: Lebensdauer EMR Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-13 13:28 +0100
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-13 04:54 -0800
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Re: Lebensdauer EMR Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-14 16:21 +0100
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Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-14 08:07 -0800
Re: Lebensdauer EMR "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-12-14 16:19 +0000
Re: Lebensdauer EMR Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-12-17 11:15 +0100
Re: Lebensdauer EMR Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-12-17 11:12 +0100
Re: Lebensdauer EMR Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-17 12:27 +0100
Re: Lebensdauer EMR Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-12-17 21:27 +0100
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Re: Lebensdauer EMR Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-12-19 10:37 +0100
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Re: Lebensdauer EMR Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-12-19 10:31 +0100
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-18 23:09 +0100
Re: Lebensdauer EMR Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-19 08:25 +0100
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-19 18:31 +0100
Re: Lebensdauer EMR Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-19 19:00 +0100
Re: Lebensdauer EMR Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-19 20:33 +0100
Re: Lebensdauer EMR Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-20 17:24 +0100
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-23 21:53 +0100
Re: Lebensdauer EMR Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-12-13 21:55 +0100
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-14 00:51 -0800
Re: Lebensdauer EMR Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-12-15 00:04 +0100
Re: Lebensdauer EMR Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-12-15 08:39 +0100
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-13 22:10 +0100
Re: Lebensdauer EMR Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-13 22:12 +0100
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-15 22:24 +0100
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-16 00:26 -0800
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-14 00:52 -0800
Re: Lebensdauer EMR "MaWin" <me@private.net> - 2016-12-14 00:02 +0100
Re: Lebensdauer EMR "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2016-12-13 21:01 -0300
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-14 00:48 -0800
Re: Lebensdauer EMR Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-13 15:27 -0800
Re: Lebensdauer EMR news.bernd.nebendahl@gmail.com - 2016-12-14 00:57 -0800
Re: Lebensdauer EMR Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-15 22:27 +0100
Re: Lebensdauer EMR Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-12-16 08:10 +0100
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| From | news.bernd.nebendahl@gmail.com |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 03:35 -0800 |
| Subject | Lebensdauer EMR |
| Message-ID | <a25bfbb1-dd21-4204-80f1-27fb1df4e924@googlegroups.com> |
Hallo, in einer Funksteckdose(FS20 ST) ist ein elektromechanisches Relais verbaut. Leider macht der Hersteller keine Angaben zur Lebensdauer. Das Relais wird vermutlich um die 30.000 Zyklen pro Jahr machen. Laut Datenblatt können Leistungen bis 3680 W (also 16 A) geschaltet werden. Im konkreten Anwendungsfall wird ein Schaltnetzteil (Ausgang 24 VDC, Strom 2A) geschaltet. Die Angaben zur Lebensdauer von EMRs sind schwankend, aber eine Lebensdauer von 100.000 Zyklen scheint mir relativ sicher erreichbar. D.h. die Steckdose kommt schon nach drei Jahren in den Bereich wo ein Ausfall wahrscheinlich werden könnte. Folgende Fragen ergeben sich: 1. Erhöht sich bei der erwarteten Leistung von unter 100W die Lebensdauer und wenn ja um wieviel? 2. Was passiert am Ende der Lebensdauer (Widerstand steigt an, Relais schliesst oder öffnet nicht mehr)? Ein nicht öffnen sollte nach Möglichkeit vermieden werden (es stirbt niemand, aber im schlimmsten Fall könnte ein Wasserschaden entstehen). Soweit ich erkennen konnte, kann man das Relais ausbauen und durch ein solid state relais ersetzen. Bei diesen scheint die Lebensdauer im zulässigen Bereich hauptsächlich von der Lebensdauer der LED im Optokoppler begrenzt. D.h. sind nicht die Zyklen sondern die angeschaltete Zeit entscheidend. Da immer nur für wenige Sekunden angeschaltet wird, kommem pro Jahr nur rund 100h zusammen. Um die Betriebssicherheit zu verbessern kann man also das EMR regelmäßig ersetzen (ist nicht schön, aber würde gehen, vor allem wenn das Wechselintervall wegen der niedrigeern Belastung größer als 3 Jahre wird). Ein SSR einsetzen. Würde es helfen die 24V Gleichstrom zu schalten (Last ist ein Bürstenmotor)? Einen zusätzlichen Timer vorsehen der nach einer gewissen Zeit die Verbindung auf jeden Fall unterbricht (Redundanz). Welche anderen Vorschläge gibt es noch unter den oben angegebenen Rahmenbedingungen? Vielen Dank Bernd
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 13:28 +0100 |
| Message-ID | <s365id-6c8.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218405 |
news.bernd.nebendahl@gmail.com wrote: >in einer Funksteckdose(FS20 ST) ist ein elektromechanisches Relais > verbaut. Leider macht der Hersteller keine Angaben zur Lebensdauer. Das kann der auch garnicht so genau sagen weil er deine Last nicht kennt. >1. Erhöht sich bei der erwarteten Leistung von unter 100W die >Lebensdauer und wenn ja um wieviel? Kann man so allgemein auch nicht sagen weil es vom Netzteil abhaengt. Also Einschaltstrom und ob der Hersteller des Netzteils den irgendwie begrenzt oder nicht. >2. Was passiert am Ende der Lebensdauer (Widerstand steigt an, >Relais schliesst oder öffnet nicht mehr)? Der haeufigere Fall duerfte ein verschweissen der Kontakte sein. Das Relais bleibt also dauerhaft an. Wenn dir das nicht gefaellt dann brauchst du eine zusaetzlich Ueberwachung und Sicherheitsabschaltung. >Soweit ich erkennen konnte, kann man das Relais ausbauen und durch >ein solid state relais ersetzen. Bei diesen scheint die Lebensdauer >im zulässigen Bereich hauptsächlich von der Lebensdauer der LED im >Optokoppler begrenzt. Wirklich? Da waer ich jetzt so auf die schnelle nicht drauf gekommen. Ich hab aber schon Optotriacs gesehen die ihr Leben auch mit einem Dauerkurzschluss beendet haben. >Einen zusätzlichen Timer vorsehen der nach einer gewissen Zeit die >Verbindung auf jeden Fall unterbricht (Redundanz). Das ist die Richtung in der ich weiter denken wuerde. Olaf
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| From | news.bernd.nebendahl@gmail.com |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 04:54 -0800 |
| Message-ID | <44ddaebb-3fe8-436b-bf76-2eb26de0fb90@googlegroups.com> |
| In reply to | #218407 |
Am Dienstag, 13. Dezember 2016 13:30:03 UTC+1 schrieb Olaf Kaluza: > news.bernd.nebendahl@gmail.com wrote: > > Das kann der auch garnicht so genau sagen weil er deine Last nicht kennt. Er könnte ja die Angaben seines Zulieferes weiterreichen (mit Angabe der Bedingungen, aber egal). > >Soweit ich erkennen konnte, kann man das Relais ausbauen und durch > >ein solid state relais ersetzen. Bei diesen scheint die Lebensdauer > >im zulässigen Bereich hauptsächlich von der Lebensdauer der LED im > >Optokoppler begrenzt. > > Wirklich? Da waer ich jetzt so auf die schnelle nicht drauf > gekommen. Ich hab aber schon Optotriacs gesehen die ihr Leben auch mit > einem Dauerkurzschluss beendet haben. Das hat ein Hersteller in einer Appnote behauptet. > >Einen zusätzlichen Timer vorsehen der nach einer gewissen Zeit die > >Verbindung auf jeden Fall unterbricht (Redundanz). > > Das ist die Richtung in der ich weiter denken wuerde. Ja, erscheint mit inzwischen auch am besten. Die gesuchte Funktion wird im deutschen Sprachraum als "Einschaltwischer" bezeichnet und macht eigentlich genau das gesuchte. Gibt's z.B. von Finder --> 80.21.0.240.000 Bernd
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 20:29 +0100 |
| Message-ID | <4qu5id-sbi.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #218407 |
Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: > news.bernd.nebendahl@gmail.com wrote: >> 2. Was passiert am Ende der Lebensdauer (Widerstand steigt an, Relais >> schliesst oder öffnet nicht mehr)? > Der haeufigere Fall duerfte ein verschweissen der Kontakte sein. Das > Relais bleibt also dauerhaft an. Lautsprecher-Relais werden gerne auch hochohmig und schließen nicht mehr (mechanisch zwar schon, aber elektrisch nicht). Weiß jemand, was dabei passiert? Oxidieren die Kontaktoberflächen? Danke und Gruß Martin
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 21:04 +0100 |
| Message-ID | <sq06id-tg9.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218422 |
Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> wrote: >Lautsprecher-Relais werden gerne auch hochohmig und schließen nicht >mehr (mechanisch zwar schon, aber elektrisch nicht). Klar, das machen sie. Deshalb muss ich meinen Yamaha A700 alle 10Jahre aufmachen und mal wieder die Kontakte putzen. >Weiß jemand, was dabei passiert? Oxidieren die Kontaktoberflächen? Genau. Grund dafuer ist das der Strom zu gering ist. Mit anderen Worten wir hoeren zu leise. Aber mach das mal den Nachbarn klar das es gut fuer eine lange Lebensdauer und der Umwelt ist wenn man 'etwas' lauter hoert. :-) Wundert mich eigentlich das es keine Highend-Endstufe mit einem Quecksilberschalter gibt der durch einen Motor gekippt wird. Das waere doch ziemlich cool oder? Olaf
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 21:49 +0100 |
| Message-ID | <ebb576F18pjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218431 |
Am 13.12.2016 um 21:04 schrieb Olaf Kaluza: > > Wundert mich eigentlich das es keine Highend-Endstufe mit einem > Quecksilberschalter gibt der durch einen Motor gekippt wird. Das waere > doch ziemlich cool oder? Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) Gerald
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 22:08 +0100 |
| Message-ID | <o2po18$1han$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218435 |
Am 13.12.2016 um 21:49 schrieb Gerald Oppen: > Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) Ja, die gibts.
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 00:14 +0100 |
| Message-ID | <ebbdnkF3b51U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218438 |
Am 13.12.2016 um 22:08 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 13.12.2016 um 21:49 schrieb Gerald Oppen: > >> Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) > > Ja, die gibts. Wenn ich das richtig interpretiere ist das schon fast ehr ein "gabs" statt gibts: https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/6988 https://www.qz-online.de/news/normen-richtlinien/artikel/gueltigkeit-von-rohs-ausnahmen-laeuft-ab-991992.html Gerald
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 01:20 +0100 |
| Message-ID | <o2q38u$4i9$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218469 |
Am 14.12.2016 um 00:14 schrieb Gerald Oppen: > Am 13.12.2016 um 22:08 schrieb Dieter Wiedmann: >> Am 13.12.2016 um 21:49 schrieb Gerald Oppen: >> >>> Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) >> >> Ja, die gibts. > > Wenn ich das richtig interpretiere ist das schon fast ehr ein "gabs" > statt gibts: > > https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/6988 > > https://www.qz-online.de/news/normen-richtlinien/artikel/gueltigkeit-von-rohs-ausnahmen-laeuft-ab-991992.html Nein, die gibts, und eben nicht per Ausnahme.
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-15 00:54 +0100 |
| Message-ID | <ebe4dcFn8k9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218475 |
Am 14.12.2016 um 01:20 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 14.12.2016 um 00:14 schrieb Gerald Oppen: >> Am 13.12.2016 um 22:08 schrieb Dieter Wiedmann: >>> Am 13.12.2016 um 21:49 schrieb Gerald Oppen: >>> >>>> Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) >>> >>> Ja, die gibts. >> >> Wenn ich das richtig interpretiere ist das schon fast ehr ein "gabs" >> statt gibts: >> >> https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/6988 >> >> https://www.qz-online.de/news/normen-richtlinien/artikel/gueltigkeit-von-rohs-ausnahmen-laeuft-ab-991992.html >> > > Nein, die gibts, und eben nicht per Ausnahme. Hast Du da auch Details dazu? Gerald
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 22:57 +0100 |
| Message-ID | <1f76id-aq9.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218435 |
Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> wrote: >Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) Ach, fuer Hifi gibt es doch sicher eine Ausnahmeregelung. Notfalls ein beheiztes Roehrschen mit Gallium oder so. Das muss dann erst warm werden dann wird auch der Klang warm. Hm..noch besser: Koennte man nicht die Lautsprecher ueber einen kleinen Galinstan Springbrunnen anschalten? Angetrieben ueber eine Messingpumpe im Steampunklook? Olaf
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 11:48 +0100 |
| Message-ID | <cq825ctfv313i6o83er9oa3dovpf41s69j@4ax.com> |
| In reply to | #218435 |
On Tue, 13 Dec 2016 21:49:42 +0100, Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> wrote: >Am 13.12.2016 um 21:04 schrieb Olaf Kaluza: > >> >> Wundert mich eigentlich das es keine Highend-Endstufe mit einem >> Quecksilberschalter gibt der durch einen Motor gekippt wird. Das waere >> doch ziemlich cool oder? > >Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) > >Gerald "Mercury wetted relais" In der Meßtechnik für Thermospannungen und so'n Zeuchs. w.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
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| Date | 2016-12-15 01:25 +0100 |
| Message-ID | <ebe68aFnciuU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #218492 |
Am 14.12.2016 um 11:48 schrieb Helmut Wabnig: >> Gibt es denn die Quecksilberschalter in RoHS-Ausführung? ;-) > > "Mercury wetted relais" > > In der Meßtechnik für Thermospannungen und so'n Zeuchs. Echt Quecksilber? Ich hätte jetzt auf Galinistan getippt... Hanno
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-15 07:09 +0100 |
| Message-ID | <qlo9id-j73.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218549 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Echt Quecksilber? Ich hätte jetzt auf Galinistan getippt... Ich glaub das Problem von Galinstan ist das es ueberall dran pappt und sehr gerne Legierungen bildet. Klingt so als wenn man damit nicht viel machen koennte. Olaf
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-15 09:37 +0100 |
| Message-ID | <o2tkol$1a00$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #218552 |
Am 15.12.2016 um 07:09 schrieb Olaf Kaluza: > Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: > > > >Echt Quecksilber? Ich hätte jetzt auf Galinistan getippt... > > Ich glaub das Problem von Galinstan ist das es ueberall dran pappt und > sehr gerne Legierungen bildet. Klingt so als wenn man damit nicht viel > machen koennte. Die Probleme sind längst gelöst. Gruß Dieter
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 22:32 +0100 |
| Message-ID | <s066id-7gi.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #218431 |
Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: > Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> wrote: >> Lautsprecher-Relais werden gerne auch hochohmig und schließen nicht >> mehr (mechanisch zwar schon, aber elektrisch nicht). > Klar, das machen sie. Deshalb muss ich meinen Yamaha A700 alle 10Jahre > aufmachen und mal wieder die Kontakte putzen. Das Putzen hält 10 Jahre? Nicht schlecht. Versiegelst Du die Kontakte nach dem Putzen irgendwie? Und wie putzt Du? Mechanisch oder chemisch? >> Weiß jemand, was dabei passiert? Oxidieren die Kontaktoberflächen? > Genau. Grund dafuer ist das der Strom zu gering ist. Oxidieren sie, weil ein geringer Strom fließt, oder würden sie auch ohne Strom oxidieren? > Mit anderen Worten wir hoeren zu leise. Aber mach das mal den Nachbarn > klar das es gut fuer eine lange Lebensdauer und der Umwelt ist wenn man > 'etwas' lauter hoert. :-) Ich höre freiwillig ziemlich leise. Aber das Thema hatten wir, glaube ich, schon mal ;-) > Wundert mich eigentlich das es keine Highend-Endstufe mit einem > Quecksilberschalter gibt der durch einen Motor gekippt wird. Das > waere doch ziemlich cool oder? Quecksilber ist halt ein ziemlich schlechter Leiter. Aber wie wäre es mit einem Vakuum- oder Schutzgasrelais? Oder würde das auch oxidieren? Gruß, Martin
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| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-13 23:09 +0100 |
| Message-ID | <o2prkb$g1j$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218447 |
Am 13.12.2016 um 22:32 schrieb Martin Klaiber: > Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: >> Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> wrote: > >>> Lautsprecher-Relais werden gerne auch hochohmig und schließen nicht >>> mehr (mechanisch zwar schon, aber elektrisch nicht). > >> Klar, das machen sie. Deshalb muss ich meinen Yamaha A700 alle 10Jahre >> aufmachen und mal wieder die Kontakte putzen. > > Das Putzen hält 10 Jahre? Nicht schlecht. Versiegelst Du die Kontakte > nach dem Putzen irgendwie? Und wie putzt Du? Mechanisch oder chemisch? > >>> Weiß jemand, was dabei passiert? Oxidieren die Kontaktoberflächen? > >> Genau. Grund dafuer ist das der Strom zu gering ist. > > Oxidieren sie, weil ein geringer Strom fließt, oder würden sie auch > ohne Strom oxidieren? Oder so: Wie sollte ein stärkerer Strom die Oxydation verhindern? Ist ja wohl Quatsch. >> Mit anderen Worten wir hoeren zu leise. Aber mach das mal den Nachbarn >> klar das es gut fuer eine lange Lebensdauer und der Umwelt ist wenn man >> 'etwas' lauter hoert. :-) > > Ich höre freiwillig ziemlich leise. Aber das Thema hatten wir, glaube > ich, schon mal ;-) > >> Wundert mich eigentlich das es keine Highend-Endstufe mit einem >> Quecksilberschalter gibt der durch einen Motor gekippt wird. Das >> waere doch ziemlich cool oder? > > Quecksilber ist halt ein ziemlich schlechter Leiter. Aber wie wäre es > mit einem Vakuum- oder Schutzgasrelais? Oder würde das auch oxidieren? Ich für meinen Teil habe seit einigen Jahren Printrelais drin - da vergammelt so schnell nichts, denke ich. Die sind ja vollkommen "dicht" - (waschfest für die Platinenherstellung) ... -- http://www.hkraus.eu/
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 16:30 +0100 |
| Message-ID | <5658id-8e5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218453 |
Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> wrote: >Oder so: Wie sollte ein stärkerer Strom die Oxydation verhindern? Ist ja >wohl Quatsch. Noe. Du hast bloss keine Ahnung. Kuckt du minimale Schaltlast: http://www.finder-relays.net/de/Finder-technische-erlaeuterungen-de.pdf Es ist gewiss kein Zufall das gerade die Relais in Verstaerkern welche die Lautsprecher zuschalten so gerne ausfallen. Einfach weil da in der Regel beim Schalten so gut wie kein Strom drueber fliest. Olaf
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| From | Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 20:52 +0100 |
| Message-ID | <o2s806$huv$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #218517 |
Am 14.12.2016 um 16:30 schrieb Olaf Kaluza: > Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> wrote: > > >Oder so: Wie sollte ein stärkerer Strom die Oxydation verhindern? Ist ja > >wohl Quatsch. > > Noe. Du hast bloss keine Ahnung. > > Kuckt du minimale Schaltlast: > > http://www.finder-relays.net/de/Finder-technische-erlaeuterungen-de.pdf > > Es ist gewiss kein Zufall das gerade die Relais in Verstaerkern welche > die Lautsprecher zuschalten so gerne ausfallen. Einfach weil da in der > Regel beim Schalten so gut wie kein Strom drueber fliest. Na gut, mangels Erfahrungswerten will ich das mal glauben. ;) "Minimale Kontaktleistung, die in Verbindung mit der Stromuntergrenze oder der Spannungsuntergrenze nicht unterschritten werden sollte, um unter normalen Industriebedingungen eine ausreichende Zuverlässigkeit zu erzielen. So bedeutet 300 mW (5 V/5 mA): 300 mW darf nicht unterschritten werden, wobei bei 24 V ein Mindeststrom von 12,5 mA oder bei 5 mA eine Mindestspannung von 60 V gegeben sein sollte. Bei hartvergoldeten Kontakte sollten 50 mW (5 V/2 mA) nicht unterschritten werden. Zum Schalten kleinerer Lasten bis herunter zu 1 mW (0,1 V/1 mA), wie z.B. Messwerte, Sollwerte oder Analogwerte wird die Parallelschaltung von zwei hartvergoldeten Kontakten empfohlen." Was heißt nun "unter normalen Industriebedingungen"? Herrschen die in einem üblichen Verstärker? Und in gekapselten (also quasi luftdicht abgeschlossenen) Relais - schwer vorstellbar, dass Gold da überhaupt nennenswert oxidiert ... Und "ausreichende Zuverlässigkeit" - naja, nun ein sehr dehnbarer Begriff ... -- http://www.hkraus.eu/
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-12-14 22:36 +0100 |
| Message-ID | <djq8id-hl6.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #218532 |
Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> wrote: >Was heißt nun "unter normalen Industriebedingungen"? Herrschen die in Naja, das heisst nur wir wissen es auch nicht so genau. :-) >einem üblichen Verstärker? Und in gekapselten (also quasi luftdicht >abgeschlossenen) Relais - schwer vorstellbar, dass Gold da überhaupt >nennenswert oxidiert ... Und "ausreichende Zuverlässigkeit" - naja, nun >ein sehr dehnbarer Begriff ... Wieso Gold? Falls da ueberhaubt Gold drauf war dann nicht ewig. Auch wenn die Relais in einem Verstaerker meistens lastlos schalten, manchmal schalten sie aber auch wenn gerade doch mal Musik uebertragen wird. Dann brennt dir so eine Schutzschicht weg. Es ist wohl moeglich Relais zu bauen die immer nur wenig schalten, und man kann auch welche bauen die immer viel schalten. Bloss wenn sie beides machen sollen wird es problematisch. Ich frag mich aber ob man da nicht mittlerweile OptoMos einsetzen kann. Da gibt es bereits relativ kleine Schnuckel in SOT23-5 die unter 1Ohm liegen. Da kommt man zumindest langsam in Bereich wo man drueber nachdenken koennte. Olaf
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