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Icom IC-04E Problem mit Potis

Started byStefan <df9bi@arcor.de>
First post2016-09-20 09:06 +0200
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  Icom IC-04E Problem mit Potis Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-09-20 09:06 +0200
    Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-09-20 10:47 +0200
      Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-09-20 11:55 +0200
      Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-09-20 22:56 +0200
    Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2016-09-20 13:29 +0200
      Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-09-20 14:31 +0200
        Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2016-09-20 18:00 +0200
        Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-09-21 22:46 +0200
          Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-09-21 23:15 +0200
            Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-11 22:10 +0100
              Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-11-11 22:24 +0100
                Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-11-11 23:10 +0100
            Re: Icom IC-04E Problem mit Potis "Horst-D.Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-11-12 13:25 +0100
          Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-09-21 23:28 +0200
            Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2016-09-22 00:47 +0200
      Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-09-20 10:03 -0700
        Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-09-20 23:44 +0200
          Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-09-21 08:47 +0200
            Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-09-21 11:41 +0200
              Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-09-21 08:27 -0700
            Re: Icom IC-04E Problem mit Potis Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-09-21 12:12 +0200
              Re: Icom IC-04E Problem mit Potis "Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lund-nielsen@xyz123desy.de> - 2016-09-23 13:48 +0200

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#214045 — Icom IC-04E Problem mit Potis

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-09-20 09:06 +0200
SubjectIcom IC-04E Problem mit Potis
Message-ID<nrqn60$vlc$1@news.albasani.net>
Hallo,

ich hab gestern mal mein altes IC-04E (70cm Handfunkgerät aus den 80ern) 
rausgekramt und getestet.
Ergebnis: tot

Habs dann mal aufgemacht und als erstes einen Wackelkontakt im Bereich 
des Keyboards festgestellt. Wenn ich auf den Hauptchip gedrückt hab, kam 
plötzlich was aus dem Lautsprecher. Die Pins, die ich in Verdacht hatte 
hab ich nachgelötet, keine Verbesserung.

Dann weiter geklopft und gedrückt, bis ich zum Masseanschluss des 
Lautsprechers kam. Da sitzt eine Schraube, die mit einer Lötöse den 
Rahmen des Lautsprechers mit der Leiterplatte verbindet. Hier ist auch 
der Masseanschluss des Lautsprechers angelötet. Die Schraube gelöst und 
wieder festgezogen und siehe da: Es macht Lärm.

Soweit so gut. Nächstes Problem, Squelch geht nicht. Problem ist 
offenbar das Poti. Also hin- und herbewegt solange, bis ich eine Stelle 
gefunden hab, wo die Squelch einschaltet.

Drittes Problem: Lautstärkeregler (hab ich schon vor einigen Monaten 
repariert), einfach zwei SMD Widerstände parallel gelötet, jetzt kommt 
Signal aus dem Lautsprecher, Lautstärke läßt sich aber nicht einstellen.

Die Potis sind offenbar fertig.

Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich, 
was ich noch machen kann?

Gruß

Stefan

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#214054

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-09-20 10:47 +0200
Message-ID<MPG.324b15fd3eba2a49989774@news.albasani.net>
In reply to#214045
Stefan:
> Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich, 
> was ich noch machen kann?

Wenn Du extrem vorsichtig bist, kannst Du die Potis auslöten, zerlegen 
und die Widerstandsflächen mit Isopropanol abwischen... und wieder 
zusammenbauen. Faule Zeitgenossen spülen mit Tuner600.

Bei Icom von vor 1987 hast Du später noch das Problem, dass Icom eine 
schlechte Kombination Durchkontaktierungs-Hülsen und Zinn benutzt hat. 

Falk D. 

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#214062

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-09-20 11:55 +0200
Message-ID<nrr135$heq$1@news.albasani.net>
In reply to#214054
Am 20.09.2016 um 10:47 schrieb Falk Duebbert:
> Stefan:
>> Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich,
>> was ich noch machen kann?
>
> Wenn Du extrem vorsichtig bist, kannst Du die Potis auslöten, zerlegen
> und die Widerstandsflächen mit Isopropanol abwischen... und wieder
> zusammenbauen. Faule Zeitgenossen spülen mit Tuner600.
>
> Bei Icom von vor 1987 hast Du später noch das Problem, dass Icom eine
> schlechte Kombination Durchkontaktierungs-Hülsen und Zinn benutzt hat.
>
> Falk D.
>

Das ist wohl von Modell zu Modell unterschiedlich.

Ich habe hier ein IC-2E seit 1980 in Betrieb das wie am ersten Tag 
spielt. Ich meine aber, dass ich da Ende der 80er schon mal das 
Lautstärkepoti gewechselt habe. Problem war der Ruftonschalter. Anderes 
Problem war die BNC-Buchse, da waren die kleinen Haltepins weggebrochen.
Außerdem habe ich da den Endtransistor gewechselt, aber nicht wegen 
Defekt, sondern für höhere Sendeleistung.

Das IC-04-E ist da doch einiges anfälliger. Ich kann mich jedenfalls 
erinnern, dass Kollegen da früher schon das ein oder andere ernste 
Problem hatten.

Probleme mit Durchkontaktierungen kenne ich von ICOM Mobilgeräten aus 
der Zeit.

Gruß

Stefan

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#214127

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-09-20 22:56 +0200
Message-ID<nrs7p4$bur$2@news.albasani.net>
In reply to#214054
Am 20.09.2016 um 10:47 schrieb Falk Duebbert:

> Wenn Du extrem vorsichtig bist, kannst Du die Potis auslöten, zerlegen
> und die Widerstandsflächen mit Isopropanol abwischen... und wieder
> zusammenbauen. Faule Zeitgenossen spülen mit Tuner600.
Und Fetten anschließend nach, WICHTIG!

Butzo

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#214070

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2016-09-20 13:29 +0200
Message-ID<nrr6i4$rfb$1@news.albasani.net>
In reply to#214045
Am 20.09.2016 um 09:06 schrieb Stefan:
> Hallo,
>
> ich hab gestern mal mein altes IC-04E (70cm Handfunkgerät aus den 80ern)
> rausgekramt und getestet.
> Ergebnis: tot
>
> Habs dann mal aufgemacht und als erstes einen Wackelkontakt im Bereich
> des Keyboards festgestellt. Wenn ich auf den Hauptchip gedrückt hab, kam
> plötzlich was aus dem Lautsprecher. Die Pins, die ich in Verdacht hatte
> hab ich nachgelötet, keine Verbesserung.
>
> Dann weiter geklopft und gedrückt, bis ich zum Masseanschluss des
> Lautsprechers kam. Da sitzt eine Schraube, die mit einer Lötöse den
> Rahmen des Lautsprechers mit der Leiterplatte verbindet. Hier ist auch
> der Masseanschluss des Lautsprechers angelötet. Die Schraube gelöst und
> wieder festgezogen und siehe da: Es macht Lärm.
>
> Soweit so gut. Nächstes Problem, Squelch geht nicht. Problem ist
> offenbar das Poti. Also hin- und herbewegt solange, bis ich eine Stelle
> gefunden hab, wo die Squelch einschaltet.
>
> Drittes Problem: Lautstärkeregler (hab ich schon vor einigen Monaten
> repariert), einfach zwei SMD Widerstände parallel gelötet, jetzt kommt
> Signal aus dem Lautsprecher, Lautstärke läßt sich aber nicht einstellen.
>
> Die Potis sind offenbar fertig.
>
> Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich,
> was ich noch machen kann?
Hallo,

kürzlich bekam ich Ballistol als Tipp,
das besitzt "reinigende" Kraft -> s. wiki

Entferne anschließend das Ballistol mit Isoprolanol
und gebe etwas neutrales Weißöl auf die Widerstandsbahn (Penatenöl?).


peter

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#214073

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2016-09-20 14:31 +0200
Message-ID<nrra31$n3o$1@news.mixmin.net>
In reply to#214070
Am 20.09.2016 um 13:29 schrieb Peter Thoms:
> Am 20.09.2016 um 09:06 schrieb Stefan:
>> Hallo,
>>
>> ich hab gestern mal mein altes IC-04E (70cm Handfunkgerät aus den 80ern)
>> rausgekramt und getestet.
>> Ergebnis: tot
>>
>> Habs dann mal aufgemacht und als erstes einen Wackelkontakt im Bereich
>> des Keyboards festgestellt. Wenn ich auf den Hauptchip gedrückt hab, kam
>> plötzlich was aus dem Lautsprecher. Die Pins, die ich in Verdacht hatte
>> hab ich nachgelötet, keine Verbesserung.
>>
>> Dann weiter geklopft und gedrückt, bis ich zum Masseanschluss des
>> Lautsprechers kam. Da sitzt eine Schraube, die mit einer Lötöse den
>> Rahmen des Lautsprechers mit der Leiterplatte verbindet. Hier ist auch
>> der Masseanschluss des Lautsprechers angelötet. Die Schraube gelöst und
>> wieder festgezogen und siehe da: Es macht Lärm.
>>
>> Soweit so gut. Nächstes Problem, Squelch geht nicht. Problem ist
>> offenbar das Poti. Also hin- und herbewegt solange, bis ich eine Stelle
>> gefunden hab, wo die Squelch einschaltet.
>>
>> Drittes Problem: Lautstärkeregler (hab ich schon vor einigen Monaten
>> repariert), einfach zwei SMD Widerstände parallel gelötet, jetzt kommt
>> Signal aus dem Lautsprecher, Lautstärke läßt sich aber nicht einstellen.
>>
>> Die Potis sind offenbar fertig.
>>
>> Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich,
>> was ich noch machen kann?
> Hallo,
>
> kürzlich bekam ich Ballistol als Tipp,
> das besitzt "reinigende" Kraft -> s. wiki
>
> Entferne anschließend das Ballistol mit Isoprolanol
> und gebe etwas neutrales Weißöl auf die Widerstandsbahn (Penatenöl?).

Igitt! Ballistol! Das würde ich ja nichtmal einem Revolver antun.

Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
sogar bei tropfenden Wasserhähnen.


Gruß Karl

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#214094

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2016-09-20 18:00 +0200
Message-ID<nrrmfi$9k3$1@news.albasani.net>
In reply to#214073
Am 20.09.2016 um 14:31 schrieb Karl Sauer:
> Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
> sogar bei tropfenden Wasserhähnen.
Hallo,

wohl nicht jeder, weil Ballistol in seiner Eigenschaft dagegen 
offengelegt ist.

Es gibt Leute die Kontakt 60 erfolgreich meiden.


Peter

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#214229

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-09-21 22:46 +0200
Message-ID<nrurj9$nde$1@dont-email.me>
In reply to#214073
Karl Sauer schrieb:
>
> Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
> sogar bei tropfenden Wasserhähnen.

Hilft sogar dem Fachhandel. Nach meiner Erfahrung reinigt das
Zeug zwar extrem gut (=extrem stark), begünstigt aber erneute
Korrosion. Dann muss man es immer häufiger anwenden, bis
das Poti oder was auch immer definitiv weggegammelt ist.
KOC selber scheint mittlerweile zwischen den Zeilen K60plus
zu empfehlen.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#214232

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2016-09-21 23:15 +0200
Message-ID<20160921231540.62f8e612@puma.das.netz>
In reply to#214229
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> schrieb:

> Karl Sauer schrieb:
> >
> > Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
> > sogar bei tropfenden Wasserhähnen.
> 
> Hilft sogar dem Fachhandel. Nach meiner Erfahrung reinigt das
> Zeug zwar extrem gut (=extrem stark), begünstigt aber erneute
> Korrosion.

Weswegen man die Dose ab genügendem Alter in einer Auffangwanne lagern
sollte. Ich bin bestimmt nicht der einzige, dem der Inhalt die Dose
durchgefressen hat. Gut, daß der klebrige Belag sich nur im
Plastikkasten ausgebreitet hat...

Marc

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#216663

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-11-11 22:10 +0100
Message-ID<o05c3b$b6f$2@dont-email.me>
In reply to#214232
Marc Santhoff schrieb:
> Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> schrieb:
>
>> Karl Sauer schrieb:
>>>
>>> Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
>>> sogar bei tropfenden Wasserhähnen.
>>
>> Hilft sogar dem Fachhandel. Nach meiner Erfahrung reinigt das
>> Zeug zwar extrem gut (=extrem stark), begünstigt aber erneute
>> Korrosion.
>
> Weswegen man die Dose ab genügendem Alter in einer Auffangwanne lagern
> sollte. Ich bin bestimmt nicht der einzige, dem der Inhalt die Dose
> durchgefressen hat. Gut, daß der klebrige Belag sich nur im
> Plastikkasten ausgebreitet hat...

Die schaffen es auch, dass selbst nichtkorrosive Sachen wie
Lötlack sich von innen durchfressen. Und ja, das pappt auch
ganz wunderbar.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#216665

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-11-11 22:24 +0100
Message-ID<o05cv4$fqg$1@gioia.aioe.org>
In reply to#216663
Am 11.11.2016 um 22:10 schrieb Rolf Bombach:

[Kontakt Chemie]
> Die schaffen es auch, dass selbst nichtkorrosive Sachen wie
> Lötlack sich von innen durchfressen. Und ja, das pappt auch
> ganz wunderbar.

Bei dir also auch. Ich hab kürlich im Schrank entdeckt, dass die recht 
neue Dose unten leckt, die wenigstens 20 Jahre alte nicht. Wundert mich 
eigentlich gar nicht, die alte Dose hat unten keinen Falz, ist nahtlos 
tiefgezogen.


Gruß Dieter

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#216669

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-11-11 23:10 +0100
Message-ID<27shfd-nv5.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#216665
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote:

 >> ganz wunderbar.

 >Bei dir also auch. Ich hab kürlich im Schrank entdeckt, dass die recht 

Ich habs auch zweimal erlebt. Einmal mit meiner privaten Dose und
einmal mit der Firmendose. 

 >neue Dose unten leckt, die wenigstens 20 Jahre alte nicht. Wundert mich 
 >eigentlich gar nicht, die alte Dose hat unten keinen Falz, ist nahtlos 
 >tiefgezogen.

Hm..ich denke es war umgekehrt. Die neu gekaufte Dose ist jetzt
nahtlos, die alten hatten eine Schweissnaht und einen Rand.


Ich hatte aber auch mal eine Plastik 70 Dose die unten an der Naht
einen immer groesser werdenden Plastikbobbel entwickelt hat...

Olaf

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#216699

From"Horst-D.Winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-11-12 13:25 +0100
Message-ID<e8og24F47hfU1@mid.individual.net>
In reply to#214232
Am 21.09.2016 um 23:15 schrieb Marc Santhoff:

> Weswegen man die Dose ab genügendem Alter in einer Auffangwanne lagern
> sollte. Ich bin bestimmt nicht der einzige, dem der Inhalt die Dose
> durchgefressen hat. Gut, daß der klebrige Belag sich nur im
> Plastikkasten ausgebreitet hat...

Dafür bieten sich ausgewaschen Plastikschachteln aus der 
Lebensmittelindustrie an. zB Kartoffelsalat oder Eis in Schachtel. :-)

-- 
---hdw---

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#214237

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2016-09-21 23:28 +0200
Message-ID<e4gcbkFl9ftU1@mid.individual.net>
In reply to#214229
Am 21.09.2016 um 22:46 schrieb Rolf Bombach:

>> Für Potis nimmt man Kontakt 60. Kontakt 60 hilft gegen alles,
>> sogar bei tropfenden Wasserhähnen.
>
> Hilft sogar dem Fachhandel. Nach meiner Erfahrung reinigt das
> Zeug zwar extrem gut (=extrem stark), begünstigt aber erneute
> Korrosion. Dann muss man es immer häufiger anwenden, bis
> das Poti oder was auch immer definitiv weggegammelt ist.

Ursprünglich war Kontakt 60 wohl mal für sowas wie die 
Unterbrecherkontakte in Automotoren der 60er Jahre. Also eher grobes Zeug.

Ich erinnere mich an einen Erfahrungsbericht, wo durch Kontakt 60 gleich 
die Widerstandsbahn mit aus dem Poti rausgelaufen ist. Ist vielleicht 
die Ausnahme, aber möchte mans riskieren...

Gerüchteweise soll man nach Kontakt 60 zur Reinigung Kontakt 61 
benutzen, um den gereinigten Kontakt vor erneuter Korrosion zu schützen.

Hanno

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#214242

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2016-09-22 00:47 +0200
Message-ID<nrv2mv$504$1@news.albasani.net>
In reply to#214237
> Weswegen man die Dose (Kontakt 60) ab genügendem Alter in einer
> Auffangwanne lagern sollte. Ich bin bestimmt nicht der einzige,
> dem der Inhalt die Dose durchgefressen hat. Gut, daß der klebrige
> Belag sich nur im Plastikkasten ausgebreitet hat...

Willkommen im Club. Minimum ist eine dichte Plasiktüte!
Wir könnten ja einen Wettbewerb aufmachen wer die älteste Dose ohne
Leck hat.
Bei mit startet es immer an der Naht mit einem kleinen Fleck. Dann mit 
der Naht nach oben hinlegen damit nur das Treibgas entweicht.

>> Nach meiner Erfahrung reinigt das Zeug zwar extrem gut (=extrem
>> stark), begünstigt aber erneute Korrosion. Dann muss man es immer
>> häufiger anwenden, bis das Poti oder was auch immer definitiv
>> weggegammelt ist.
> Ich erinnere mich an einen Erfahrungsbericht, wo durch Kontakt 60
> gleich die Widerstandsbahn mit aus dem Poti rausgelaufen ist. Ist
> vielleicht die Ausnahme, aber möchte mans riskieren...
>
> Gerüchteweise soll man nach Kontakt 60 zur Reinigung Kontakt 61
> benutzen, um den gereinigten Kontakt vor erneuter Korrosion zu
> schützen.

Das ist kein Gerücht. Kontakt 60 ist (war?) säurehaltig um die
Schichten zu lösen. In der Anwendungsvorschrift stand, dass hinterher
alles mit WL zu waschen sei und dann mit 61 ein neuer Schmierfilm
aufzutragen ist.

mfG Wolfgang Martens

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#214101

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-09-20 10:03 -0700
Message-ID<e4d8foFsph9U1@mid.individual.net>
In reply to#214070
On 2016-09-20 04:29, Peter Thoms wrote:
> Am 20.09.2016 um 09:06 schrieb Stefan:
>> Hallo,
>>
>> ich hab gestern mal mein altes IC-04E (70cm Handfunkgerät aus den 80ern)
>> rausgekramt und getestet.
>> Ergebnis: tot
>>
>> Habs dann mal aufgemacht und als erstes einen Wackelkontakt im Bereich
>> des Keyboards festgestellt. Wenn ich auf den Hauptchip gedrückt hab, kam
>> plötzlich was aus dem Lautsprecher. Die Pins, die ich in Verdacht hatte
>> hab ich nachgelötet, keine Verbesserung.
>>
>> Dann weiter geklopft und gedrückt, bis ich zum Masseanschluss des
>> Lautsprechers kam. Da sitzt eine Schraube, die mit einer Lötöse den
>> Rahmen des Lautsprechers mit der Leiterplatte verbindet. Hier ist auch
>> der Masseanschluss des Lautsprechers angelötet. Die Schraube gelöst und
>> wieder festgezogen und siehe da: Es macht Lärm.
>>
>> Soweit so gut. Nächstes Problem, Squelch geht nicht. Problem ist
>> offenbar das Poti. Also hin- und herbewegt solange, bis ich eine Stelle
>> gefunden hab, wo die Squelch einschaltet.
>>
>> Drittes Problem: Lautstärkeregler (hab ich schon vor einigen Monaten
>> repariert), einfach zwei SMD Widerstände parallel gelötet, jetzt kommt
>> Signal aus dem Lautsprecher, Lautstärke läßt sich aber nicht einstellen.
>>
>> Die Potis sind offenbar fertig.
>>
>> Hat irgendjemand das Problem schon mal gehabt und einen Tipp für mich,
>> was ich noch machen kann?
> Hallo,
>
> kürzlich bekam ich Ballistol als Tipp,
> das besitzt "reinigende" Kraft -> s. wiki
>

Es soll sogar gut gegen Durchreiten sein, habe ich aber noch nicht probiert.


> Entferne anschließend das Ballistol mit Isoprolanol
> und gebe etwas neutrales Weißöl auf die Widerstandsbahn (Penatenöl?).
>

Stefan: In Rock Bands wird dafuer oft Fader Lube benutzt. Man muss 
jedoch eine kleine Oeffnung haben oder schaffen, um das reinzubringen.

https://www.amazon.com/Hosa-F5S-H6-CAIG-DeoxIT-Faderlube/dp/B00006LVF1

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#214144

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-09-20 23:44 +0200
Message-ID<e4duj8F3iamU6@mid.individual.net>
In reply to#214101
Joerg schrieb:
> On 2016-09-20 04:29, Peter Thoms wrote:

>> kürzlich bekam ich Ballistol als Tipp,
>> das besitzt "reinigende" Kraft -> s. wiki
>>
> 
> Es soll sogar gut gegen Durchreiten sein, habe ich aber noch nicht 
> probiert.

Und gegen Würmer - zumindest bei Jagdhunden.

DoDi

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#214157

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-09-21 08:47 +0200
Message-ID<MPG.324c4b617b2eaf1b98978b@news.albasani.net>
In reply to#214144
Hans-Peter Diettrich:
> > Es soll sogar gut gegen Durchreiten sein, habe ich aber noch nicht 
> > probiert.
> 
> Und gegen Würmer - zumindest bei Jagdhunden.

Ganz ehrlich... Ich tu Ballistol an genau gar nichts und habe auch keine 
Ahnung, wo dieser Glaube an "Opas gutes Öl" herkommt. 

Leder wird damit zu weich und in Waffen verharzt es furchtbar. Das mag 
an einer Büchse oder Bockdoppelflinte ohne Stecher noch gehen, aber dann 
kann man auch Rapsöl nehmen und bei einer modernen Waffe mit 
Gasdrucklader hat es im Interesse der Sicherheit einfach nichts 
verloren.  Hunde akzeptieren eine Wurmkur vom Tierarzt in einer 
Leberwurst auch eher als Öl im Futter. 

Das gleiche gilt übrigens für WD40 und Teebaumöl. Das eine ist ein 
Lagerungsöl (Water Displacement Rezeptur #40) um Blechteile zu lagern 
und das andere hat bislang keine nachgewiesene Wirkung außer zu stinken. 

Falk D. 

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#214171

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2016-09-21 11:41 +0200
Message-ID<e4f2tiFbbtlU1@mid.individual.net>
In reply to#214157
Am 21.09.2016 08:47 schrieb Falk Duebbert:

> Ganz ehrlich... Ich tu Ballistol an genau gar nichts und habe auch keine
> Ahnung, wo dieser Glaube an "Opas gutes Öl" herkommt.
>
> Leder wird damit zu weich

Na ja, damit hab ich meine BW-Stefel aus dem Keller nach 30 Jahren 
überhaupt wieder benutzbar bekommen. Das Leder war steinhart.

> und in Waffen verharzt es furchtbar.

Weißöl verharzt nicht.

> Das gleiche gilt übrigens für WD40 und Teebaumöl. Das eine ist ein
> Lagerungsöl (Water Displacement Rezeptur #40) um Blechteile zu lagern
> und das andere hat bislang keine nachgewiesene Wirkung außer zu stinken.

Na ja, es ist allergen...

Hanno

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#214206

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-09-21 08:27 -0700
Message-ID<e4fn6qFg70nU1@mid.individual.net>
In reply to#214171
On 2016-09-21 02:41, Hanno Foest wrote:
> Am 21.09.2016 08:47 schrieb Falk Duebbert:
>
>> Ganz ehrlich... Ich tu Ballistol an genau gar nichts und habe auch keine
>> Ahnung, wo dieser Glaube an "Opas gutes Öl" herkommt.
>>
>> Leder wird damit zu weich
>
> Na ja, damit hab ich meine BW-Stefel aus dem Keller nach 30 Jahren
> überhaupt wieder benutzbar bekommen. Das Leder war steinhart.
>

Bei meinen brach die Sohle :-(

Ballistol war auch gut zur Oelung von Schneckentrieben in Oszillatoren 
(VFO), damit alles schoen spielfrei blieb. Jedenfalls habe ich auch hier 
in der Diaspora immer ein Puelleken Ballistol bereitstehen.

[...]

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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