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Groups > de.sci.electronics > #216548 > unrolled thread

Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen?

Started by"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
First post2016-11-09 08:27 +0000
Last post2016-12-13 05:27 +0100
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  Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-11-09 08:27 +0000
    Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2016-11-09 09:53 +0100
      Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Wolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de> - 2016-11-11 18:39 -0800
        Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2016-11-12 08:30 +0100
        Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-11-12 11:44 +0100
          Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-05 18:46 +0100
            Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-05 18:50 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-07 21:49 +0100
                Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-08 10:17 +0100
                  Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-12-08 10:29 +0100
                    Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-08 13:05 +0100
                      Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-12-08 13:13 +0100
                    Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-09 23:14 +0100
            Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2016-12-05 19:07 +0100
            Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-07 17:21 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-07 17:37 +0100
                Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-07 17:54 +0100
            Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-07 17:52 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-07 19:57 +0100
                Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-07 21:59 +0100
                  Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-07 22:12 +0100
                    Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-08 10:31 +0100
        Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-11-12 13:37 +0100
          Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-11-12 14:48 +0100
            Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2016-12-09 13:40 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-09 13:57 +0100
                Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-09 14:49 +0100
                  Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-09 15:02 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-12-09 14:49 +0100
              Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-12 20:55 +0100
                Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-12 22:10 +0100
                  Re: Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-13 05:27 +0100

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#216548 — Wie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen?

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-11-09 08:27 +0000
SubjectWie arbeiten die Regelungen in programmierbaren Labornetzteilen?
Message-ID<e8g4vdF45jdU1@mid.individual.net>
weiss jemand, wie in programmierbaren Labornetzgeräten von Rigol oder
Siglent die Strom- und Spannungsregelung aufgebaut ist.
Wird das rein per µC geregelt, d.h. der µC liest die Istwerte aus,
vergleicht sie mit den Sollwerten und erzeugt dann die entsprechende
Stellgrösse. Oder gibt der µC nur die Werte, die der Anwender eingibt,
an einen analogen Regelkreis weiter?


-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#216549

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2016-11-09 09:53 +0100
Message-ID<nvuo78$rf4$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#216548
Peter Heitzer wrote:
> weiss jemand, wie in programmierbaren Labornetzgeräten von Rigol oder
> Siglent die Strom- und Spannungsregelung aufgebaut ist.
> Wird das rein per µC geregelt, d.h. der µC liest die Istwerte aus,
> vergleicht sie mit den Sollwerten und erzeugt dann die entsprechende
> Stellgrösse. Oder gibt der µC nur die Werte, die der Anwender eingibt,
> an einen analogen Regelkreis weiter?

Die genannten Geräte kenne ich zwar nicht, aber ein entweder/oder sehe
ich gar nicht, denn den analogen Regelkreis hat man wohl immer dabei,
alleine aus Geschwindigkeitsgründen:

Der µC gibt die Stellgröße für den Regelkreis aus, liest die Istwerte
und regelt dann die Stellgröße nach. Der Kackpunkt ist das Wort "liest",
je genauer das sein soll, desto länger dauert es. Diese Schleife ist
also sehr langsam, das können durchaus 180ms sein (z.B. AD-Wandler
LTC2400) und damit kann man nicht direkt regeln, Laständerungen oder
schnelle Impulse müssen also vom Analogkreis ausgeregelt werden.

Anders gesagt ersetzt der µC das Drehen am Poti, aber die eigentliche
Regelung ist üblicherweise nach wie vor analog.

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#216678

FromWolfgang Schreiber <cool-it@gmx.de>
Date2016-11-11 18:39 -0800
Message-ID<eab78b55-7bd0-40cd-8196-b485f7b19aa1@googlegroups.com>
In reply to#216549
Am Mittwoch, 9. November 2016 09:54:00 UTC+1 schrieb Edzard Egberts:
> Peter Heitzer wrote:
> > weiss jemand, wie in programmierbaren Labornetzgeräten von Rigol oder
> > Siglent die Strom- und Spannungsregelung aufgebaut ist.
 
> Die genannten Geräte kenne ich zwar nicht, aber ein entweder/oder sehe
> ich gar nicht, denn den analogen Regelkreis hat man wohl immer dabei,
> alleine aus Geschwindigkeitsgründen:
[...]
> Anders gesagt ersetzt der µC das Drehen am Poti, aber die eigentliche
> Regelung ist üblicherweise nach wie vor analog.

Ich weiß es auch nur von einem Hameg Arbiträr-Netzteil, daß die
DA-Wandler den Sollwert an den Opamps für den Regelkreis einspeisen,
egal ob Handwert vom Bedienteil oder programmierte Funktionskurve.
Alternativ möglich: eine Analogqelle von außen an den Opamp.

Und ich kenne das Gegenbeispiel, einen Akkulader BC/IPC 800,900 oder
wie diese Klon-Reihe heißt. Dort wird über den yC geregelt, der gerne
mal abstürzt. Führt dann zu glühenden Akkus, denen der Schrumpfschlauch
runterläuft, da der getaktete Ausgangstransistor durchgeschaltet bleibt.
Die beiden NTC für Übertemperatur werden dabei leider auch nicht
abgefragt. Brandgefährlich.

In einem Labornetzteil also eigentlich undenkbar.

Auch mathematisch: Eine auf 10 oder 12 bit stufige Sollspannung ist ja
ok, je 1024 überspannt 10,24 V in Stufen von 10 mV. Aber die *Regelung*
des aktuellen Durchlaßstroms der Transistoren in diskreten Schritten,
seien es auch noch soviele? Dürfte abenteuerlich aussehen. Ähnlich
wie die Fahrstrecke bei einem Autolenkrad, das nur in Stellung links,
Mitte oder rechts einrastet (so mußte man beim C64 Pitstop spielen,
weil Digitaljoysticks.)

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#216680

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2016-11-12 08:30 +0100
Message-ID<o06gdr$so6$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#216678
Wolfgang Schreiber schrieb:
> Auch mathematisch: Eine auf 10 oder 12 bit stufige Sollspannung ist ja
> ok, je 1024 überspannt 10,24 V in Stufen von 10 mV. Aber die *Regelung*
> des aktuellen Durchlaßstroms der Transistoren in diskreten Schritten,
> seien es auch noch soviele? Dürfte abenteuerlich aussehen.

Bitstream durch einen Filter schicken, dann hängt die Genauigkeit von
der Zeitkonstante des Filters ab. So etwas nennt sich
Klasse-D-Verstärker oder Digitalverstärker.

Der Teil der Regelung ist also machbar, aber ebenso langsam wie die
Rückkopplung durch den A/D-Wandler. Auf diese Art kann man nur statisch
etwas einstellen, aber an so Sachen wie "Impulsantwort" braucht man gar
nicht zu denken, da sind OpAmps unschlagbar.

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#216694

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-11-12 11:44 +0100
Message-ID<qwitraw9njie$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#216678
Servus!

[sup: 6000*4=24000, es geht schon wieder los... ;-)]

On Fri, 11 Nov 2016 18:39:04 -0800 (PST), Wolfgang Schreiber wrote:
> einen Akkulader BC/IPC 800,900 oder wie diese Klon-Reihe heißt. Dort wird
> über den yC geregelt, der gerne mal abstürzt. Führt dann zu glühenden
> Akkus, denen der Schrumpfschlauch runterläuft, da der getaktete
> Ausgangstransistor durchgeschaltet bleibt.

Ohne Scherz? Alter Schwede! Dieser BC800/900-Lader wird doch quasi
gebetsmühlenartig als Non-Plus-Ultra zur Pflege von edlen Eneloops
empfohlen. Da bin ich dann doch froh, ein AV4m gekauft zu haben (gibt es
von MEC-Energietechnik und als handverlesene Mössinger-Variante von
http://www.accu-select.de, ob das nun Schlangenöl ist, möge jeder selbst
entscheiden).

Der Watchdogtimer für Microcontroller wurde doch nun wirklich schon
erfunden, ist das so schwer in einem Ladegerät wie dem BC800/900
einzubauen? Beim Arduino funktioniert das WIMRE ohne auch nur ein einziges
externes Bauteil, allerdings müßte man den Ausgangstransistor trotzdem
schon irgendwie so beschalten, daß er im Fehlerfall aufmacht, schließlich
kann der uC ja auch durch irgendein Phänomen komplett abnippeln und der
interne Watchdog ist putt.

> Die beiden NTC für Übertemperatur werden dabei leider auch nicht
> abgefragt. Brandgefährlich.

Super Sache. Bei NiMH brennt Dir vielleicht noch nicht gleich die Bude ab,
aber man stelle sich sowas in einem LiIon-Lader vor. Aber, klar: Einfach
ins Kleingedruckte schreiben: "Nicht unbeaufsichtigt laden!" und alles ist
gut. Kennen wir ja.

> In einem Labornetzteil also eigentlich undenkbar.

Jo. Wäre schon geil: Plötzlich liegen 30V und 10A an.

Weil wir gerade über unerwartet hohe Ströme und Spannungen reden: Ich
erinnere mich noch zu gut an eine nicht wirklich ruhmreiche Aktion, wo ich
eine ELV Transistorzündanlage für meinen noch kontaktgesteuerten Golf II
nachgebaut habe:
http://www.elv.de/High-Speed-Transistorzuendung-mit-automatischer-Z%C3%BCndstromunterbrechung/x.aspx/cid_726/detail_33020
Schwierig ist die nicht, allenfalls den verwendeten BUY50
(http://alltransistors.com/de/transistor.php?transistor=30687) müßte man
finden, bzw. - so wie ich - durch einen mit ähnlichen Werten (d. h. u. A.
geeignet für den periodischen Avalanchebetrieb) ersetzen.

Irgendwann hatte ich dann hocherfreut die Schaltung fertiggestellt, mit
meinem Labornetzteil, Signalgenerator und einer Zündspule vom Schrott
verbunden und überlegte, was man wohl für Frequenzen einstellt.

Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
24kHz", so meine damalige Abschätzung. Also, angeschlossen, den
Frequenzregler aufgedreht, ab 100Hz gabs schon nette Büschelentladungen um
die Hochspannungsseite, bei guten 2kHz dann Ozongeruch, es waberte
bläulich um die Elektrode herum. Noch etwas weiter aufgedreht und es tat
einen lauten Schlag und die Kappe vom Transistor steckte in der
Zimmerdecke über mir. Upsi.

Nachdenken schadet ja bekanntlich nie, in meinem Fall wäre vorher besser
gewesen - aber auch nachher kam ich relativ zwanglos auf den Faktor 60, den
ich verschlampt hatte.

Also die o. g. Schaltung kann ich wärmstens empfehlen, die hat im Golf 10
Jahre überlebt und das Auto gleich mit. Außerdem lief der Motor echt
besser, nie mehr Kontaktabstand einstellen.

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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#217915

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-05 18:46 +0100
Message-ID<o2492q$icl$1@dont-email.me>
In reply to#216694
Volker Bartheld schrieb:
>
> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
> 24kHz", so meine damalige Abschätzung. Also, angeschlossen, den
> Frequenzregler aufgedreht, ab 100Hz gabs schon nette Büschelentladungen um
> die Hochspannungsseite, bei guten 2kHz dann Ozongeruch, es waberte
> bläulich um die Elektrode herum. Noch etwas weiter aufgedreht und es tat
> einen lauten Schlag und die Kappe vom Transistor steckte in der
> Zimmerdecke über mir. Upsi.
>
> Nachdenken schadet ja bekanntlich nie, in meinem Fall wäre vorher besser
> gewesen - aber auch nachher kam ich relativ zwanglos auf den Faktor 60, den
> ich verschlampt hatte.

Oder 120. Oder so was.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#217916

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-12-05 18:50 +0100
Message-ID<yl9yhctcj6p0$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#217915
On Mon, 5 Dec 2016 18:46:17 +0100, Rolf Bombach wrote:
> Volker Bartheld schrieb:
>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>> 24kHz", [...] Noch etwas weiter aufgedreht und es tat
>> einen lauten Schlag und die Kappe vom Transistor steckte in der
>> Zimmerdecke über mir. Upsi.
>> Nachdenken schadet ja bekanntlich nie, in meinem Fall wäre vorher besser
>> gewesen - aber auch nachher kam ich relativ zwanglos auf den Faktor 60, den
>> ich verschlampt hatte.

> Oder 120. Oder so was.

Mei. 1-2 Zehnerpotenzen halt. Bin Physiker, die halten sich nicht mit
Kleinkram auf.

Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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#218073

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-07 21:49 +0100
Message-ID<o29shf$k04$1@dont-email.me>
In reply to#217916
Volker Bartheld schrieb:
> On Mon, 5 Dec 2016 18:46:17 +0100, Rolf Bombach wrote:
>> Volker Bartheld schrieb:
>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>> 24kHz", [...] Noch etwas weiter aufgedreht und es tat
>>> einen lauten Schlag und die Kappe vom Transistor steckte in der
>>> Zimmerdecke über mir. Upsi.
>>> Nachdenken schadet ja bekanntlich nie, in meinem Fall wäre vorher besser
>>> gewesen - aber auch nachher kam ich relativ zwanglos auf den Faktor 60, den
>>> ich verschlampt hatte.
>
>> Oder 120. Oder so was.
>
> Mei. 1-2 Zehnerpotenzen halt. Bin Physiker, die halten sich nicht mit
> Kleinkram auf.

Seh ich auch so. Wichtig ist nur, dass alle Kurven auf dem gleichen
Diagramm Platz haben. Im gleichen Quadranten ist schon Luxus, sieht
aber gut aus.
Wirklich wichtig ist nur, welchen Impact Factor das Käseblatt, in
dem man zu publizieren denkt, in drei Jahren hat (unfreiwillig
mitgehörtes Gespräch im Nachbarbüro).

-- 
mfg Rolf Bombach

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#218104

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-12-08 10:17 +0100
Message-ID<1dg0o55xzdazj$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#218073
On Wed, 7 Dec 2016 21:49:06 +0100, Rolf Bombach wrote:
> Volker Bartheld schrieb:
>> On Mon, 5 Dec 2016 18:46:17 +0100, Rolf Bombach wrote:
>>> Volker Bartheld schrieb:
>>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>>> 24kHz", [...] aber auch nachher kam ich relativ zwanglos auf den Faktor 60, den
>>>> ich verschlampt hatte.
>>> Oder 120. Oder so was.
>> Mei. 1-2 Zehnerpotenzen halt. Bin Physiker, die halten sich nicht mit
>> Kleinkram auf.

> Wirklich wichtig ist nur, welchen Impact Factor das Käseblatt, in
> dem man zu publizieren denkt, in drei Jahren hat (unfreiwillig
> mitgehörtes Gespräch im Nachbarbüro).

*ka-tsching* Wieder eine Münze in meiner Bullshitbingokasse. Ich finde, die
die Verbaldiarrhoe aus dem Marketing kann man mit unterdrücktem Audio ganz
gut aushalten. Nachdem es auf dem Schlips dafür keinen Knopf gibt, suche
ich nur noch genügend kleine In-Ohr-Kopfhörer. Dann machen Meetings wieder
richtig Spaß...

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
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#218105

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2016-12-08 10:29 +0100
Message-ID<584927E2.2A5FBE7C@B.Maus.De>
In reply to#218104
Volker Bartheld wrote:
> Wieder eine Münze in meiner Bullshitbingokasse.

Na ja, es macht schon einen Unterschied ob ein neuer Fund in der nature
publiziert wird oder in "Altertümer und Heimatkunde im Kreis
Hintertupfing". Wobei heute bei einer aussagefähigen Überschrift und
einer vernünftigen Onlineindizierung (fehlt auch bei bekannten
bundesweiten Zeitschrften der Archäologie nach wie vor oft völlig) auch
der letztgenannte eine gute Chance hat, rezipiert und zitiert zu werden.

Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#218116

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-12-08 13:05 +0100
Message-ID<1c4o80f772y0i.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#218105
>> On Wed, 7 Dec 2016 21:49:06 +0100, Rolf Bombach wrote:
>>> Wirklich wichtig ist nur, welchen Impact Factor das Käseblatt, in
--------------------------------------^^^^^^^^^^^^^
>>> dem man zu publizieren denkt, in drei Jahren hat (unfreiwillig
>>> mitgehörtes Gespräch im Nachbarbüro).

On Thu, 08 Dec 2016 10:29:06 +0100, Axel Berger wrote:
> Volker Bartheld wrote:
>> Wieder eine Münze in meiner Bullshitbingokasse.
-------------------------------^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Na ja, es macht schon einen Unterschied ob ein neuer Fund in der nature
> publiziert wird oder in "Altertümer und Heimatkunde im Kreis
> Hintertupfing".

Ja, ja, das macht völlig Sinn, da bin ich komplett mit Dir. Ich fürchte, Du
mußt mich zum Impact Factor von "Altertümer und Heimatkunde im Kreis
Hintertupfing" noch ein bißchen aufschlauen, das Thema habe ich bisher nur
kurz angedacht. Stell mir doch fix ein Meeting bis heute EOB ein, dann
detaillieren wir das Spannungsfeld noch ein bißchen.

Mit freundlichen Grüßen / Best Regards / Cordialement, 
Volker


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the unknown will be gratified to learn that there is no hidden message
revealed by reading this warning backwards, so just ignore that Alert
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ANTIDOTE: However, by pouring a complete circle of salt around yourself and
your computer you can ensure that no harm befalls you and your pets. If
you have received this email in error, please add some nutmeg and egg
whites, whisk and place in a warm oven for 40 minutes.

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3W: www.bartheld.net

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#218118

FromEric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2016-12-08 13:13 +0100
Message-ID<eat148FiquvU1@mid.individual.net>
In reply to#218116
Am 08.12.2016 um 13:05 schrieb Volker Bartheld:


>
> Ja, ja, das macht völlig Sinn, da bin ich komplett mit Dir. Ich fürchte, Du
> mußt mich zum Impact Factor von "Altertümer und Heimatkunde im Kreis
> Hintertupfing" noch ein bißchen aufschlauen, das Thema habe ich bisher nur
> kurz angedacht. Stell mir doch fix ein Meeting bis heute EOB ein, dann
> detaillieren wir das Spannungsfeld noch ein bißchen.
>

Du mußt unbedingt dort abholt werden, wo Du stehst!

-- 
www.headless-brewing.com

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#218193

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-09 23:14 +0100
Message-ID<o2fa9j$mdf$1@dont-email.me>
In reply to#218105
Axel Berger schrieb:
> Volker Bartheld wrote:
>> Wieder eine Münze in meiner Bullshitbingokasse.
>
> Na ja, es macht schon einen Unterschied ob ein neuer Fund in der nature
> publiziert wird oder in "Altertümer und Heimatkunde im Kreis
> Hintertupfing".

Ja, das ist so, leider. Und irgendwie ist man letztendlich gezwungen, mitzumachen.

Eine Publikation in einer dieser Sci-Porn-Hochglanzbroschüren dient
der eigenen Verkaufsreklame sowie der Beruhigung der Geldgeber. Die
sind oft selber nicht die hellsten.
Handkehrum haben, irgend wer hat's gezählt, 60% oder noch mehr dieser
Publikationen keine wirklich wissenschaftliche Folgepublikation in
einer wirklich wissenschaftlichen Zeitschrift zur Folge. Allein
das sollte zu denken geben.
Die verkaufen Sensationen und nicht Informationen, Stories und nicht Resultate.
Das sieht man ja auch daran, wie tief die ihre Filter einstellen, wenn was
sensationelles in Aussicht steht. Der Batlogg/Schön-Skandal war ja nur ein
Beispiel von vielen.
Ich weiss nicht, vieviel hundert oder tausend Arbeiten ich so in den
letzten 40 Jahren (huch) zitiert habe, aber an eine aus Nature oder
dergleichen kann ich mich nicht erinnern. Mein etwas älterer Kollege meint,
vor genau dieser Zeit hätte er genau eine Arbeit zur Ramanstreuung zitiert,
und das war's dann.

 > Wobei heute bei einer aussagefähigen Überschrift und
 > einer vernünftigen Onlineindizierung (fehlt auch bei bekannten
 > bundesweiten Zeitschrften der Archäologie nach wie vor oft völlig) auch
 > der letztgenannte eine gute Chance hat, rezipiert und zitiert zu werden.

Ich wüsste jetzt nicht, wie man diesen schleichenden Zerfall in Richtung
Wahnsinn noch stoppen oder gar umkehren könnte. Vielleicht bringt der
open access-Ansatz da neue Impulse.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#217918

FromBernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de>
Date2016-12-05 19:07 +0100
Message-ID<ealoncFqu5lU1@mid.individual.net>
In reply to#217915
Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:

> Oder 120. Oder so was.

Wenn nur noch 1 Zylinder läuft, reisst die Transistorzündung auch nicht 
mehr so viel heraus...

Bernd

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#218053

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2016-12-07 17:21 +0100
Message-ID<o29d0g$pcu$1@news.albasani.net>
In reply to#217915
Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
> Volker Bartheld schrieb:
>>
>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung.

Von wegen. Läppische 3kHz, also nicht 6000*4, sondern 6000/4*2. (Von 4 
Zylindern zünden pro Kurbelwellenumdrehung zwei - wenn's ein Viertakter 
ist.) ;)

-- 
http://www.hkraus.eu/

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#218055

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-12-07 17:37 +0100
Message-ID<o29abl$v3o$1@news.bawue.net>
In reply to#218053
On 12/07/2016 05:21 PM, Hartmut Kraus wrote:
> Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
>> Volker Bartheld schrieb:
>>>
>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung.
>
> Von wegen. Läppische 3kHz, also nicht 6000*4, sondern 6000/4*2. (Von 4
> Zylindern zünden pro Kurbelwellenumdrehung zwei - wenn's ein Viertakter
> ist.) ;)

Das sind aber 6000 U/_min_. Also 100 U/sec. Ergibt 200 Zündungen pro 
Sekunde bei einem Vierzylinder/Viertakter.

  Gerrit


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#218058

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2016-12-07 17:54 +0100
Message-ID<o29etl$ntb$2@news.albasani.net>
In reply to#218055
Am 07.12.2016 um 17:37 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 12/07/2016 05:21 PM, Hartmut Kraus wrote:
>> Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
>>> Volker Bartheld schrieb:
>>>>
>>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung.
>>
>> Von wegen. Läppische 3kHz, also nicht 6000*4, sondern 6000/4*2. (Von 4
>> Zylindern zünden pro Kurbelwellenumdrehung zwei - wenn's ein Viertakter
>> ist.) ;)
>
> Das sind aber 6000 U/_min_. Also 100 U/sec. Ergibt 200 Zündungen pro
> Sekunde bei einem Vierzylinder/Viertakter.

Ah richtig. Also 200Hz, das ist doch erst recht gar nix. ;)

-- 
http://www.hkraus.eu/

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#218057

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2016-12-07 17:52 +0100
Message-ID<o29eqe$ntb$1@news.albasani.net>
In reply to#217915
Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
> Volker Bartheld schrieb:
>>
>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung. Also, angeschlossen, den
>> Frequenzregler aufgedreht, ab 100Hz gabs schon nette
>> Büschelentladungen um
>> die Hochspannungsseite, bei guten 2kHz dann Ozongeruch, es waberte
>> bläulich um die Elektrode herum. Noch etwas weiter aufgedreht und es tat
>> einen lauten Schlag und die Kappe vom Transistor steckte in der
>> Zimmerdecke über mir.

Das hätte auch ins Auge gehen können.

-- 
http://www.hkraus.eu/

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#218066

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-12-07 19:57 +0100
Message-ID<28zi58si45k$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#218057
On Wed, 7 Dec 2016 17:52:33 +0100, Hartmut Kraus wrote:
> Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
>> Volker Bartheld schrieb:
>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung. Also, angeschlossen, [...] Noch
>>> etwas weiter aufgedreht und es tat einen lauten Schlag und die Kappe
>>> vom Transistor steckte in der Zimmerdecke über mir.

> Das hätte auch ins Auge gehen können.

De facto ging es etwa 30cm daran vorbei. Man muß schon auch Glück haben im
Leben, um es nennenswert über das Teeniealter hinaus zu schaffen.

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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#218074

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2016-12-07 21:59 +0100
Message-ID<o29t9v$1s8$2@news.albasani.net>
In reply to#218066
Am 07.12.2016 um 19:57 schrieb Volker Bartheld:
> On Wed, 7 Dec 2016 17:52:33 +0100, Hartmut Kraus wrote:
>> Am 05.12.2016 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
>>> Volker Bartheld schrieb:
>>>> Klar, "ein Vierzylinder dreht vielleicht 6000 Sachen, mal vier macht
>>>> 24kHz", so meine damalige Abschätzung. Also, angeschlossen, [...] Noch
>>>> etwas weiter aufgedreht und es tat einen lauten Schlag und die Kappe
>>>> vom Transistor steckte in der Zimmerdecke über mir.
>
>> Das hätte auch ins Auge gehen können.
>
> De facto ging es etwa 30cm daran vorbei. Man muß schon auch Glück haben im
> Leben, um es nennenswert über das Teeniealter hinaus zu schaffen.

Naja, man muss nicht unbedingt den Teufel am Bart zupfen, dann schafft 
man's auch mit etwas weniger Glück etwas weiter. ;)

-- 
http://www.hkraus.eu/

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