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Groups > de.sci.electronics > #213873 > unrolled thread
| Started by | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
|---|---|
| First post | 2016-09-17 12:01 +0200 |
| Last post | 2016-09-24 19:15 +0200 |
| Articles | 17 — 11 participants |
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Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-17 12:01 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-09-17 12:34 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom "MaWin" <me@private.net> - 2016-09-17 13:24 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-09-17 17:00 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-09-17 18:42 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-18 13:22 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2016-09-17 23:58 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-09-18 05:26 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-18 14:17 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-09-18 18:38 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Chris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com> - 2016-09-18 23:12 +1000
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-18 15:49 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-09-18 22:37 +0800
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-22 12:12 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-09-22 21:44 +0800
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-09-23 17:36 +0200
Re: Kondensator-Kurzschlussstrom Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-09-24 19:15 +0200
| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-09-17 12:01 +0200 |
| Subject | Kondensator-Kurzschlussstrom |
| Message-ID | <kd4qtbdn2qgedeama7pecgkpafujgj6k4t@4ax.com> |
Nach Durchforstung einer grösseren Zahl von Datenblättern konnte ich immer noch keinen Anhaltspunkt dafür gewinnen, was man einem Elko an Entladestrom periodisch zumuten kann. Wenn im Datenblatt steht "kurzschlussfest", so scheint das eher auf die Tolerierung eines einmaligen Vorgangs hinzudeuten. Auch bei den für Foto-Blitze per Entladung durch Xenon-Röhren verwendbaren Foto- Caps hält man sich mit Daten zurück. Am ehesten könnte man sich noch am erlaubten Ripple-Strom orientieren, aber der ist nicht allzu gross. Zumal man bei einer Parallel-Schaltung von Caps noch Ausgleichswiderstände vorsehen muss, um die Belastung einigermassen zu verteilen. Wer weiss mehr? Grüße, und Dank, H.
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
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| Date | 2016-09-17 12:34 +0200 |
| Message-ID | <nrj685$f6n$1@dont-email.me> |
| In reply to | #213873 |
> was man einem Elko an Entladestrom periodisch zumuten kann. Vemute Alu-Elko. Und vernünftigerweise nicht die kleinste Bauform. Auf Breadboard der Schaltung testen. Der Innenwiderstand wird die Temperatur erhöhen. Die kann man messen. Und dann abschätzen ob die Lebensdauer erträglich sein wird. MfG JRD
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
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| Date | 2016-09-17 13:24 +0200 |
| Message-ID | <nrj94q$qfh$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #213873 |
"Heinz Schmitz" <HeinzSchmitz@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag news:kd4qtbdn2qgedeama7pecgkpafujgj6k4t@4ax.com... > Am ehesten könnte man sich noch am erlaubten Ripple-Strom orientieren, > aber der ist nicht allzu gross. Das ist der rms Strom. Bei wenigen kurzen Impulsen kannst du den rms Wert selber ausrechnen. Wenn du ihn nur die halbe Zet fliessen lässt, sind 1.414 mal mehr erlaubt, bei 1/100 der Zeit 10 mal mehr. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2016-09-17 17:00 +0200 |
| Message-ID | <nrjlpm$oah$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #213878 |
On 17.09.16 13.24, MaWin wrote: >> Am ehesten könnte man sich noch am erlaubten Ripple-Strom orientieren, >> aber der ist nicht allzu gross. > > Das ist der rms Strom. Bei wenigen kurzen Impulsen kannst du den rms > Wert selber ausrechnen. Wenn du ihn nur die halbe Zet fliessen lässt, > sind 1.414 mal mehr erlaubt, bei 1/100 der Zeit 10 mal mehr. Ist die Begrenzung tatsächlich rein thermisch? Irgendwie ist mir, als gäbe es da bei sehr hohen Strömen noch Unterschiede bei den Kontaktierungen im Inneren. Marcel
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2016-09-17 18:42 +0200 |
| Message-ID | <e45aplFnjjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #213883 |
Marcel Mueller schrieb: > Ist die Begrenzung tatsächlich rein thermisch? > Irgendwie ist mir, als gäbe es da bei sehr hohen Strömen noch > Unterschiede bei den Kontaktierungen im Inneren. Vielleicht ist das ja die Definition von "kurschlußfest", daß der Innenwiderstand die EM Effekte in mechanisch vertretbaren Grenzen hält? DoDi
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-09-18 13:22 +0200 |
| Message-ID | <grsstbhln747g5v3e72itmp0ejeph676p5@4ax.com> |
| In reply to | #213883 |
Marcel Mueller wrote: >Ist die Begrenzung tatsächlich rein thermisch? >Irgendwie ist mir, als gäbe es da bei sehr hohen Strömen noch >Unterschiede bei den Kontaktierungen im Inneren. Da ist dann der Effekt vermutlich "regional"-thermisch :-). Ein "geschoppter" Anschluss der Folien, also über die Fläche gleicher Kontakt, sollte sich günstig auswirken. Diese Bauform wird auch als induktionsarm beworben. Grüße, H.
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| From | Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> |
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| Date | 2016-09-17 23:58 +0200 |
| Message-ID | <nrkeam$34o$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #213873 |
> Nach Durchforstung einer grösseren Zahl von Datenblättern konnte > ich immer noch keinen Anhaltspunkt dafür gewinnen, was man einem > Elko an Entladestrom periodisch zumuten kann. Ja, das ist das Problem, wenn man Bauteile zu Zwecken einsetzt die der Hersteller nicht eingeplant hatte. Da bleibt nur probieren. Der rms-Tip vom MaWin und die Temperaturmessempfehlung helfen sicher weiter. Ich befürchte aber, dass die innere Induktivität der limitierende Faktor bei Pulsentladung ist. Eine weitere Frage ist ob die magnetischen Kräfte vom Strompuls im inneren Schaden anrichten. Zum parallelschalten würde ich nach ESR sortieren. Die Magentspulenpulser die ich gesehen habe hatten alle Batterien parallelgeschalteter Becherfolienkondensatoren. Für Folienkondensatoren würde ich bei WIMA nachfragen. mfG Wolfgang Martens
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
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| Date | 2016-09-18 05:26 +0200 |
| Message-ID | <e46fqnF9cfbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #213895 |
Am 17.09.2016 um 23:58 schrieb Wolfgang Martens: >> Nach Durchforstung einer grösseren Zahl von Datenblättern konnte >> ich immer noch keinen Anhaltspunkt dafür gewinnen, was man einem >> Elko an Entladestrom periodisch zumuten kann. > > Ja, das ist das Problem, wenn man Bauteile zu Zwecken einsetzt die der > Hersteller nicht eingeplant hatte. Da bleibt nur probieren. Desterwegen werden in den Datenblätter die relevanten Testbedingen beschrieben. > Der rms-Tip vom MaWin und die Temperaturmessempfehlung helfen sicher > weiter. Die Temperatur ist der bestimmende Parameter. Steigt die Temperatur, steigt der innere Gasdruck. Die Ionenbeweglichkeit wie auch die Alterung(Stufung /10°K) nehmen zu. > Ich befürchte aber, dass die innere Induktivität der > limitierende Faktor bei Pulsentladung ist. Es gab(gibt) für die unterschiedlichen Anforderungen entsprechende Klassen von Al-Elkos. > Eine weitere Frage ist ob die > magnetischen Kräfte vom Strompuls im inneren Schaden anrichten. Zum > parallelschalten würde ich nach ESR sortieren. Das ist eine gute Idee. > Die Magentspulenpulser die ich gesehen habe hatten alle Batterien > parallelgeschalteter Becherfolienkondensatoren. > Für Folienkondensatoren würde ich bei WIMA nachfragen. Es gibt eigentlich nur einen Einsatz für Al-Elkos bei denen sie für Impulse genutzt werden. Das ist mW als Energiespeicher bei Blitzlichtgeräten. -- ---hdw---
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-09-18 14:17 +0200 |
| Message-ID | <o7ustb51b8hotcrlbnsj9q2fpcliknq2nr@4ax.com> |
| In reply to | #213899 |
horst-d.winzler wrote: >Es gibt eigentlich nur einen Einsatz für Al-Elkos bei denen sie für >Impulse genutzt werden. Das ist mW als Energiespeicher bei >Blitzlichtgeräten. Obwohl aus den Beschreibungen dieser Foto-Caps auch nicht hervorgeht, aufgrund welcher Massnahmen sie denn nun wieviel surge discharge abkönnen. Auf meiner to-do-Liste steht seit längerem ein Gerät zur "Erforschung" der Eigenschaften bekernter Induktivitäten. Dazu fand ich u.a. diese Vorschläge: http://www.elm-chan.org/works/lchk/report.html mit Schaltbild http://www.elm-chan.org/works/lchk/lchk_sch.png http://www.dos4ever.com/flyback/flyback.html -> Figure 5 Circuit diagram of the inductor test bench http://www.mikrocontroller.net/topic/320395#3482766 unter " Autor: Hermann (Gast) Datum: 16.06.2014 13:48" mit Schaltbild http://www.mikrocontroller.net/attachment/220896/L-Sat-Meter.gif http://www.ed-k.de/media/Dokumente/Induktivitaetsmessung_bei_50Hz-Netzdrosseln.pdf "Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln" -> S.3, di/dt-Impulsmeßverfahren Bei der Google-Suche finden sich ausser dieser Anwendung auch exotischere, wie Rail-Gun https://de.wikipedia.org/wiki/Railgun oder Coil-Gun https://en.wikipedia.org/wiki/Coilgun Grüße, H.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2016-09-18 18:38 +0200 |
| Message-ID | <nrmfu6$6fm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #213899 |
horst-d.winzler schrieb: > > Es gibt eigentlich nur einen Einsatz für Al-Elkos bei denen sie für Impulse genutzt werden. Das ist mW als Energiespeicher bei Blitzlichtgeräten. Sehe ich auch so. Auch ist dort die totale Anzahl Entladungen überschaubar. Ebenfalls begrenzt die Ladeelektronik die Anzahl Blitze pro Minute. Seitdem die Blitzregelung auf Löschthyristor und dann auf IGBT umgestellt wurde, entschärfte sich die Beanspruchung auch im Vergleich zur Quenchröhre. Das war echt Murks. Aber irknwie hat der Elko auch das überlebt. Im Laser hab ich Folie, da scheint 1 Mio Entladungen kein Problem zu sein. Jedenfalls nicht im Regelfall, Kapazitäts- änderungen nach Störungen, 30% Abnahme oder so, sind aber auch schon vorgekommen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Chris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com> |
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| Date | 2016-09-18 23:12 +1000 |
| Message-ID | <VowDz.657772$Yo3.515089@fx27.fr7> |
| In reply to | #213873 |
On 17/09/2016 20:01, Heinz Schmitz wrote: > Nach Durchforstung einer grösseren Zahl von Datenblättern konnte ich > immer noch keinen Anhaltspunkt dafür gewinnen, was man einem Elko > an Entladestrom periodisch zumuten kann. > Wenn im Datenblatt steht "kurzschlussfest", so scheint das eher auf > die Tolerierung eines einmaligen Vorgangs hinzudeuten. Auch bei den > für Foto-Blitze per Entladung durch Xenon-Röhren verwendbaren Foto- > Caps hält man sich mit Daten zurück. > Am ehesten könnte man sich noch am erlaubten Ripple-Strom orientieren, > aber der ist nicht allzu gross. Zumal man bei einer Parallel-Schaltung > von Caps noch Ausgleichswiderstände vorsehen muss, um die Belastung > einigermassen zu verteilen. > Wer weiss mehr? > > Grüße, und Dank, > H. > > Hier gibt es einen Wert: http://www.maxwell.com/images/documents/K2_3V_DS_3001423_EN_1.pdf
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-09-18 15:49 +0200 |
| Message-ID | <c76ttbp1kr8t97pqk0elel3ldio1jqkum6@4ax.com> |
| In reply to | #213903 |
Chris Jones wrote: >Hier gibt es einen Wert: >http://www.maxwell.com/images/documents/K2_3V_DS_3001423_EN_1.pdf Nicht nur einen :-): Absolute Maximum Current 2,200 A Short Circuit Current, typical (Current possible with short circuit from rated voltage. Do not use as an operating current.) 11,000 A Maximum Continuous Current (dT = 15°C) [6] 130 ARMS Maximum Continuous Current (dT = 40°C) [6] 210 ARMS [6] dT=IRMS^2 x ESR x Rca Mouser: Pro Stück 55 Euro. Mit Super-Caps habe ich mich noch nicht befasst. Sie sind für den vorgesehenen Zweck eigentlich zu gross, haben eine zu geringe Spannungsfestigkeit, dafür aber einen hohen Preis. Grüße, H.
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| From | Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> |
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| Date | 2016-09-18 22:37 +0800 |
| Message-ID | <nrm8qg$de2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #213904 |
AT Sunday 18 September 2016 21:49, Heinz Schmitz wrote: > Chris Jones wrote: > >>Hier gibt es einen Wert: >>http://www.maxwell.com/images/documents/K2_3V_DS_3001423_EN_1.pdf > > Nicht nur einen :-): > Absolute Maximum Current 2,200 A > > Short Circuit Current, typical > (Current possible with short circuit from rated > voltage. Do not use as an operating current.) 11,000 A > > Maximum Continuous Current (dT = 15°C) [6] 130 ARMS > > Maximum Continuous Current (dT = 40°C) [6] 210 ARMS > [6] dT=IRMS^2 x ESR x Rca Ja, Datenblatt lesen ist eine Wissenschaft für sich (no pun intended). Also mal übersetzen: Abs max 2kA Short curcuit = 11kA, das würde passieren, wenn du ihn kurzschließt. Ist größer als Abs max. Solltest du also nicht machen. Max continuous: Du kannst dir aussuchen, je nach dem was in deiner Anwendung als Erwärmung zulässig ist. Z.B. unter Beachtung der max vorkommenden Umgebungstemperatur und dem Tmax des Bauteils. Das ganze hilft dir aber auch nicht für deinen Kurzschlussstrom. Die Angaben kann auch wahrscheinlich keiner so einfach machen. Es gibt evtl wie oben einen Iabs-max. Für repetierende Anwendung ist auch noch die Wiederholrate wichtig, wegen der Abkühlung zwischen den Pulsen. Bei großen Pausen geht halt mehr, bis zu Imax. -- Reinhardt
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-09-22 12:12 +0200 |
| Message-ID | <gab7ubh5fb69v26mf4c1avjmhnt5o3b36m@4ax.com> |
| In reply to | #213907 |
Reinhardt Behm wrote: >Das ganze hilft dir aber auch nicht für deinen Kurzschlussstrom. Die Angaben >kann auch wahrscheinlich keiner so einfach machen. Es gibt evtl wie oben >einen Iabs-max. Für repetierende Anwendung ist auch noch die Wiederholrate >wichtig, wegen der Abkühlung zwischen den Pulsen. Bei großen Pausen geht >halt mehr, bis zu Imax. Dann ist wohl die hier verwendete Methode die geeignetste, https://ludens.cl/Electron/lmeter/lmeter.html "Power inductor tester" nämlich eine grössere Zahl von Kondensatoren parallel zu schalten und die Belastung zu verteilen. Grüße, H.
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| From | Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> |
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| Date | 2016-09-22 21:44 +0800 |
| Message-ID | <ns0n8h$7ii$1@dont-email.me> |
| In reply to | #214279 |
AT Thursday 22 September 2016 18:12, Heinz Schmitz wrote: > Reinhardt Behm wrote: > >>Das ganze hilft dir aber auch nicht für deinen Kurzschlussstrom. Die >>Angaben kann auch wahrscheinlich keiner so einfach machen. Es gibt evtl >>wie oben einen Iabs-max. Für repetierende Anwendung ist auch noch die >>Wiederholrate wichtig, wegen der Abkühlung zwischen den Pulsen. Bei großen >>Pausen geht halt mehr, bis zu Imax. > > Dann ist wohl die hier verwendete Methode die geeignetste, > https://ludens.cl/Electron/lmeter/lmeter.html > "Power inductor tester" > > nämlich eine grössere Zahl von Kondensatoren parallel zu schalten > und die Belastung zu verteilen. Ich würde mal annehmen, dass es auf jeden Fall nicht schadet. Und wenn einer von vielen etwas schwächer wird, ist es dann auch nicht so schlimm. -- Reinhardt
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
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| Date | 2016-09-23 17:36 +0200 |
| Message-ID | <ns3i58$76s$1@dont-email.me> |
| In reply to | #214279 |
Am 22.09.2016 um 12:12 schrieb Heinz Schmitz: > Dann ist wohl die hier verwendete Methode die geeignetste, > https://ludens.cl/Electron/lmeter/lmeter.html > "Power inductor tester" > > nämlich eine grössere Zahl von Kondensatoren parallel zu schalten > und die Belastung zu verteilen. Andere bauen ähnliche Schaltungen mit wesentlich weniger Elkos. http://www.elm-chan.org/works/lchk/lchk_sch.png
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-09-24 19:15 +0200 |
| Message-ID | <0ocdub9dhipca4ka6jrs68o5uef4tjn9al@4ax.com> |
| In reply to | #214488 |
horejsi wrote: >Andere bauen ähnliche Schaltungen mit wesentlich weniger Elkos. >http://www.elm-chan.org/works/lchk/lchk_sch.png Natürlich. Auf den Schaltplan hatte ich ja schon hingewiesen, und die "Wenig-C"-Methode war der Anlass zu meiner OP-Frage. Es macht aber wohl wenig Sinn, ein Gerät für den Lebensdauertest von Elkos zu bauen, das eigentlich einem anderen Zweck dienen soll. Ich würde die Schaltung mit vielen Cs machen und ausserdem noch eine Abschaltung des Netzteils während der Entladedauer vorsehen, um dessen Strombegrenzung sparen zu können. Grüße, H.
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