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Bundestag beschließt Digitale Stromzähler

Started bywernertrp <wernertrp@googlemail.com>
First post2016-06-24 11:22 -0700
Last post2016-06-25 14:01 +0200
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  Bundestag beschließt Digitale Stromzähler wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2016-06-24 11:22 -0700
    Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-25 05:50 +0200
    Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 08:23 +0200
      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-25 08:38 +0200
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 10:46 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-25 11:56 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-25 13:01 +0200
            Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 13:10 +0200
              Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-25 16:07 +0200
                Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 16:36 +0200
                  Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-26 17:28 +0200
                Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-06-25 21:50 +0200
                  Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-26 17:28 +0200
                    Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-06-26 17:49 +0200
                      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-27 00:28 +0200
                      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2016-06-28 08:48 +0200
                Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-26 12:24 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-06-25 13:47 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-25 16:07 +0200
            Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 16:41 +0200
              Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-26 17:28 +0200
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-06-25 13:41 +0200
      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Myn Seudop <seudop@freenet.de> - 2016-06-25 07:12 +0000
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-25 11:54 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-25 11:57 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Holm Tiffe <holm@freibergnet.de> - 2016-06-25 12:12 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-25 11:19 +0000
            Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-25 13:27 +0200
              Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-06-25 13:39 +0200
                Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-25 16:07 +0200
                Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-27 08:15 +0200
            Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-06-25 14:48 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-25 13:31 +0200
      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-25 16:07 +0200
    Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-25 10:34 +0200
      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2016-06-25 02:01 -0700
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-25 11:28 +0200
      Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-25 15:32 +0200
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-25 16:44 +0200
          Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-26 12:33 +0200
        Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-06-25 15:14 +0000
          Re: Bundestag beschließt Digitale   Stromzähler Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-26 12:41 +0200
            Re: Bundestag beschließt Digitale   Stromzähler Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-06-26 12:21 +0000
              Re: Bundestag beschließt Digitale   Stromzähler Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2016-06-27 22:31 +0200
    Re: Bundestag beschließt Digitale Stromzähler Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-06-25 14:01 +0200

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#209834 — Bundestag beschließt Digitale Stromzähler

Fromwernertrp <wernertrp@googlemail.com>
Date2016-06-24 11:22 -0700
SubjectBundestag beschließt Digitale Stromzähler
Message-ID<4773d252-f669-4d91-9c68-7e20b337cc3f@googlegroups.com>
Bundestag beschließt digitale Stromzähler mit WLAN als Plicht.

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#209840

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-06-25 05:50 +0200
Message-ID<dt6dcvF746oU1@mid.individual.net>
In reply to#209834
Am 24.06.2016 um 20:22 schrieb wernertrp:
> Bundestag beschließt digitale Stromzähler mit WLAN als Plicht.
>

Ein neues Betätigungsfeld für Bastler mit Phantasie. Es wird nicht 
langweilig. ;-)

-- 
---hdw---

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#209841

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-25 08:23 +0200
Message-ID<nkl80o$cl4$1@pi.h5.or.at>
In reply to#209834
wernertrp <wernertrp@googlemail.com> wrote:
> Bundestag beschließt digitale Stromzähler mit WLAN als Plicht.

Mit WLAN? Seriously? 

Bei uns in Österreich werden die Zähler per Powerline ausgelesen,
und leider kriegt man überhaupt keinen direkten Zugang zu den
Daten (nur den Viertelstundenwerten indirekt über das EVU,
eventuell gegen Bezahlung).

/ralph

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#209844

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-06-25 08:38 +0200
Message-ID<dt6n76F8qv1U1@mid.individual.net>
In reply to#209841
Am 25.06.2016 um 08:23 schrieb Ralph Aichinger:
> wernertrp <wernertrp@googlemail.com> wrote:
>> Bundestag beschließt digitale Stromzähler mit WLAN als Plicht.
>
> Mit WLAN? Seriously?
>
> Bei uns in Österreich werden die Zähler per Powerline ausgelesen,
> und leider kriegt man überhaupt keinen direkten Zugang zu den
> Daten (nur den Viertelstundenwerten indirekt über das EVU,
> eventuell gegen Bezahlung).

Welchen Vorteil hat nun der Endverbraucher, wenn er alle 15min den 
Verbrauch auslesen kann?
Ein anderes Szenarium dürfte wirklichkeitsnäher sein. Die EVUs senken in 
verbrauchsschwachen Zeiten (morgens um 1...5h) überproportional den 
Preis, um ihn dann, in der Hauptverbrauchszeit, entsprechend zu erhöhen. 
Im Durchschnitt muß sich dann der Strompreis nicht ändern. Und diesen 
Zusatzverdienst mit dem Hinweis, der Endkunde kennt ja den Preis, er muß 
halt "beweglicher" sein. Methode Mario Draghi halt, den er den deutschen 
Sparern empfohlen hat.

-- 
---hdw---

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#209858

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-25 10:46 +0200
Message-ID<nklgda$ifb$1@pi.h5.or.at>
In reply to#209844
horst-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:
> Welchen Vorteil hat nun der Endverbraucher, wenn er alle 15min den 
> Verbrauch auslesen kann?

Ich fände 15min immer noch zu wenig. Ich will eigentlich den 
momentanen Verbrauch haben, also z.B. derzeitige Leistung 4kW,
davon 3 auf Phase 1 und je 500W auf 2 und 3.

Einerseits weil ich es interessant finde, andererseits weil man
nur so z.B. einen Warnung ausgeben kann, wenn man im Begriff ist
das Haus zu verlassen, aber noch 3kW Leistung auf Phase 2 aktiv
sind (natürlich braucht man noch irgendeinen Messwert oder eine
Heuristik um Geschirrspüler oder Waschmaschine auszuschließen,
die legitim 3kW brauchen dürfen während man nicht aus dem Haus ist,
aber sonst bleiben noch Herd/Backrohr, etc. über, die man nicht
vergessen will).

Ich überlege mir, hinter dem offizeiellen Zähler deswegen einen
zweiten unter meiner Kontrolle einzubauen.

> Ein anderes Szenarium dürfte wirklichkeitsnäher sein. Die EVUs senken in 
> verbrauchsschwachen Zeiten (morgens um 1...5h) überproportional den 

Das werden aber langsam auch die produktionsschwachen Zeiten (Sonnen-
energie).

/ralph

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#209860

FromManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2016-06-25 11:56 +0200
Message-ID<nklkgg$jil$2@news.albasani.net>
In reply to#209858
On 06/25/2016 10:46 AM, Ralph Aichinger wrote:
> Ich fände 15min immer noch zu wenig. Ich will eigentlich den
> momentanen Verbrauch haben, also z.B. derzeitige Leistung 4kW,
> davon 3 auf Phase 1 und je 500W auf 2 und 3.

Da gebe ich dir recht.

Allerdings sehe ich das nicht ein, dass ich sowas dann auf der Webseite 
des EVU ablesen kann.

Wenn ich sowas will, dann logge ich die Daten auf einem von mir 
betriebenen System.

Das EVU braucht eigentlich nur abrechnungsrelevante Daten. Einmal am Tag 
ist da eigentlich noch zu viel, denn ich bekomme schließlich nicht 
täglich Rechnungen.

Gruß

Manuel

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#209866

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-06-25 13:01 +0200
Message-ID<dt76jpFbrh2U1@mid.individual.net>
In reply to#209858
Am 25.06.2016 um 10:46 schrieb Ralph Aichinger:
> horst-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:
>> Welchen Vorteil hat nun der Endverbraucher, wenn er alle 15min den 
>> Verbrauch auslesen kann?
> 
> Ich fände 15min immer noch zu wenig. Ich will eigentlich den 
> momentanen Verbrauch haben, also z.B. derzeitige Leistung 4kW,
> davon 3 auf Phase 1 und je 500W auf 2 und 3.
> 
> Einerseits weil ich es interessant finde, andererseits weil man
> nur so z.B. einen Warnung ausgeben kann, wenn man im Begriff ist
> das Haus zu verlassen, aber noch 3kW Leistung auf Phase 2 aktiv
> sind 

Wieviel male ist es dir in den letzten Jahren passiert, das du vergessen
hast, zB den Backofen auszuschalten? Backöfen haben in der Regel eine Uhr.
Allerdings, wenn öfter vergessen wird, die Herdplatte auszuschalten,
dann lautet die Diagnose wohl eher Altersdemenz. ;-)


(natürlich braucht man noch irgendeinen Messwert oder eine
> Heuristik um Geschirrspüler oder Waschmaschine auszuschließen,
> die legitim 3kW brauchen dürfen während man nicht aus dem Haus ist,
> aber sonst bleiben noch Herd/Backrohr, etc. über, die man nicht
> vergessen will).

Direkte Messung des Verbrauches ist wesentlich präziser.

> Ich überlege mir, hinter dem offizeiellen Zähler deswegen einen
> zweiten unter meiner Kontrolle einzubauen.

Entweder Ableseeinheit vor den Zähler klemmen oder, wenn die
Phasenbelastung gewünscht wird, eben 4-Wandler. Der 4.Wandler ist zur
Fehlerkontrolle sehr praktisch.

>> Ein anderes Szenarium dürfte wirklichkeitsnäher sein. Die EVUs senken in 
>> verbrauchsschwachen Zeiten (morgens um 1...5h) überproportional den 
> 
> Das werden aber langsam auch die produktionsschwachen Zeiten (Sonnen-
> energie).

Obwohl, Wind weht auch nachts.

-- 
---hdw---

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#209867

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-25 13:10 +0200
Message-ID<nkloro$q7k$1@pi.h5.or.at>
In reply to#209866
horst-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:
> Wieviel male ist es dir in den letzten Jahren passiert, das du vergessen
> hast, zB den Backofen auszuschalten? Backöfen haben in der Regel eine Uhr.
> Allerdings, wenn öfter vergessen wird, die Herdplatte auszuschalten,
> dann lautet die Diagnose wohl eher Altersdemenz. ;-)

Selten, aber manchmal doch die Herdplatte. Wobei sich mein
aktueller Herd (Induktion) eh abschaltet wenn er zu heiß
wird. Einmal das Bügeleisen vom Hemdenbügeln.

> Direkte Messung des Verbrauches ist wesentlich präziser.

Klar.

> Entweder Ableseeinheit vor den Zähler klemmen oder, wenn die
> Phasenbelastung gewünscht wird, eben 4-Wandler. Der 4.Wandler ist zur
> Fehlerkontrolle sehr praktisch.

Wenn du mit Ableseeinheit ein an die Infrarotschnittstelle zu
adaptierendes Interface meinst, dann glaube ich nicht, daß das
mein EVU freigeschaltet hat. Wobei derzeit habe ich eh noch einen
mechanischen Zähler. Aber in eine Ableseeinheit für den möchte ich
auch nicht mehr viel investieren, weil der beim nächsten Zählertausch
sicher zum Smart Meter wird.

> Obwohl, Wind weht auch nachts.

Ja, mal sehen wie das in 20 Jahren sein wird.

/ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
          Hobbykeramikern o.ä.

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#209882

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-06-25 16:07 +0200
Message-ID<sh0tmbhkh4ep6p9itbvk5hdtfnvkg3qjon@4ax.com>
In reply to#209867
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> schrieb:

>/ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
>          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
>          Hobbykeramikern o.ä.

Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. Man sollte das
Keramikhobby einfach mal gesetzlich regulieren (am besten gleich
EU-weit). Ich stelle mir das so vor, daß der Hobbykeramiker bei einer
staatlichen Stelle anrufen muß, bevor er brennt (oder gleich alle
Brennöfen staatlich fernsteuerbar sein müssen). 

Das dürfte die Stabilität unserer Stromnetze ganz erheblich verbessern.

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#209888

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-25 16:36 +0200
Message-ID<nkm4tf$3e2$1@pi.h5.or.at>
In reply to#209882
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. Man sollte das

Natürlich nicht. 

Nur gibt es sicher einiges an Anwendungen, bei denen ein Verschieben
unkritisch ist. 

/ralph

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#209952

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-06-26 17:28 +0200
Message-ID<j74umbpkleko7vs8hbcc8llhn8k4je09sf@4ax.com>
In reply to#209888
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> schrieb:

>> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
>> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. 

>Natürlich nicht. 

Echt? Aber der Ladestrom der vielen Ironiedetektoren spielt sicher eine
große Rolle. Deiner beispielsweise ist aktuell lotterleer.

>Nur gibt es sicher einiges an Anwendungen, bei denen ein Verschieben
>unkritisch ist. 

Zähl sie doch einfach mal auf, dann wissen wir auch, um wieviel Strom es
sich dabei handelt. 

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#209900

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2016-06-25 21:50 +0200
Message-ID<nkmn9i$qpt$1@dont-email.me>
In reply to#209882
Am 25.06.2016 um 16:07 schrieb Martin Gerdes:
> Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> schrieb:

>> /ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
>>          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
>>          Hobbykeramikern o.ä.
> 
> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. Man sollte das
> Keramikhobby einfach mal gesetzlich regulieren (am besten gleich
> EU-weit). Ich stelle mir das so vor, daß der Hobbykeramiker bei einer
> staatlichen Stelle anrufen muß, bevor er brennt (oder gleich alle
> Brennöfen staatlich fernsteuerbar sein müssen). 
> 
> Das dürfte die Stabilität unserer Stromnetze ganz erheblich verbessern.

Warum so kompliziert? Mit einem automatischen bidirektionalen
Stromhandelssystem für alle würde einfach der Strompreis steigen, wenn
der Ofen eingeschaltet wird. Diesen höheren Strompreis kriegen auch die
Nachbarn mit, die dann z.B. ihre stromproduzierende Heizung anwerfen
(die eigene natürlich auch). Jedenfalls, wenn gleichzeitig noch irgendwo
Platz für Nutzwärme ist (z.B. zum Trocknen der Grünlinge). Oder aber der
Ofen wird nach Wetterlage eingeschaltet. Wenn also die Sonne scheint
und/oder der Wind weht. Gerade wenn's nur ein Hobby ist, muss der
Zeitpunkt des Brennens ja nicht über's Knie gebrochen werden.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#209953

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-06-26 17:28 +0200
Message-ID<0d4umbdo4adjltgrdcsh1s681l8f1jug5p@4ax.com>
In reply to#209900
Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> schrieb:

>>> /ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
>>>          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
>>>          Hobbykeramikern o.ä.
 
>> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
>> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. 

>Mit einem automatischen bidirektionalen Stromhandelssystem für alle 
>würde einfach der Strompreis steigen, wenn der Ofen eingeschaltet wird. 

Na klar. 

>Diesen höheren Strompreis kriegen auch die
>Nachbarn mit, die dann z.B. ihre stromproduzierende Heizung anwerfen

Natürlich. Speziell in dieser heißen Jahreszeit ist das besonders
attraktiv.

>Gerade wenn's nur ein Hobby ist, muss der Zeitpunkt des Brennens 
>ja nicht über's Knie gebrochen werden.

Stimmt. Den könnte man locker um ein halbes Jahr verschieben, wenn die
Nachbarn wirklich ihre stromproduzierende Heizung anschalten. Wer will
schon im Hochsommer Keramik brennen?

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#209956

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2016-06-26 17:49 +0200
Message-ID<nkotjc$e40$1@dont-email.me>
In reply to#209953
Am 26.06.2016 um 17:28 schrieb Martin Gerdes:
> Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> schrieb:

>>>> /ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
>>>>          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
>>>>          Hobbykeramikern o.ä.
>  
>>> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
>>> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. 
> 
>> Mit einem automatischen bidirektionalen Stromhandelssystem für alle 
>> würde einfach der Strompreis steigen, wenn der Ofen eingeschaltet wird. 
> 
> Na klar. 
> 
>> Diesen höheren Strompreis kriegen auch die
>> Nachbarn mit, die dann z.B. ihre stromproduzierende Heizung anwerfen
> 
> Natürlich. Speziell in dieser heißen Jahreszeit ist das besonders
> attraktiv.

Selbst da soll's Leute geben, die nicht nur mit kaltem Leitungswasser
duschen. Ich habe auch schon von Betrieben gehört, die Wärme zum Backen
oder Trocknen (z.B. von Lacken) brauchen, irgendwas aushärten wollen.
Sogar im Sommer! Es soll auch vorkommen, dass es im Sommer regnet. Da
macht es sich nicht besonders gut, seine Wäsche im Freien auf die Leine
zu hängen. Für solche Zwecke werden dann gerne Wäschetrockner verwendet.
Die gibt's inzwischen auch mit Warmwasseranschluss (z.B. von Miele). Und
- du glaubst es nicht - selbst der Hobby-Keramiker möchte Wasser aus
seinen Teilen (Grünlingen) austreiben, was meistens mit viel
Wärmeenergie vonstatten geht. Schade, dass du von alledem noch nichts
gehört hast. Vielleicht ist diese Aufzählung ja eine kleine Anregung für
dich.

>> Gerade wenn's nur ein Hobby ist, muss der Zeitpunkt des Brennens 
>> ja nicht über's Knie gebrochen werden.
> 
> Stimmt. Den könnte man locker um ein halbes Jahr verschieben, wenn die
> Nachbarn wirklich ihre stromproduzierende Heizung anschalten. Wer will
> schon im Hochsommer Keramik brennen?

Ein Hoch auf die Schwarz-Weiß-Malerei. Sie werden die Realität mit ihren
vielen Zwischentönen wahrscheinlich nie begreifen. Sie wissen nämlich
garnicht, was Zwischentöne sind. Aber dort spielt sich das reale Leben
in seiner ganzen Buntheit ab. Solchen Menschen den Unterschied zwischen
Einfalt und Vielfalt erklären zu wollen, wird wohl scheitern. Wie soll
man jemandem, der nur 0 und 1 kennt, den Wert 0,5 oder irgend einen
anderen dazwischen erklären?

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#209972

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-06-27 00:28 +0200
Message-ID<2ml0nb59v3ol28f4c24qisnq39n7o76h4k@4ax.com>
In reply to#209956
Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> schrieb:

>>>> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
>>>> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. 
 
>>> Mit einem automatischen bidirektionalen Stromhandelssystem für alle 
>>> würde einfach der Strompreis steigen, wenn der Ofen eingeschaltet wird. 
 
>> Na klar. 
 
>>> Diesen höheren Strompreis kriegen auch die
>>> Nachbarn mit, die dann z.B. ihre stromproduzierende Heizung anwerfen
 
>> Natürlich. Speziell in dieser heißen Jahreszeit ist das besonders
>> attraktiv.

> Selbst da soll's Leute geben, die nicht nur mit kaltem Leitungswasser
> duschen. 

Schalt gelegentlich mal Deine stromerzeugende Heizung ein und lade
Deinen Ironiedetektor. Wenn der dann geladen ist, wirst Du
möglicherweise erkennen können, daß ich Dich mit Deinen Schnapsideen
schon lange nicht mehr für ernst nehme.

Nein, das mit den "stromerzeugenden Heizungen" wird nie hinhauen,
jedenfalls nicht in Einfamlienhäusern. Da stimmen nämlich die
Größenordnungen nicht. 

Es könnte Dir klar werden, wenn Du nachrechnen würdest. Öffentlich tust
Du das aber nicht, begreiflicherweise, und läßt Dich auch auf keine
Diskussion ein. Das hat auch seinen guten Grund.

Vermutlich hast Du längst nachgerechnet und erkannt, daß das so nicht
hinhaut. Aber Du willst Dir halt wohl von schlichter Rechnerei Dein
Luftschloß nicht kaputtmachen lassen.

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#210066

FromWolfgang <wsc.allmail@web.de>
Date2016-06-28 08:48 +0200
Message-ID<nkt6k6$t48$1@news.albasani.net>
In reply to#209956
Am 26.06.2016 um 17:49 schrieb Christoph Müller:
................
>> Stimmt. Den könnte man locker um ein halbes Jahr verschieben, wenn die
>> Nachbarn wirklich ihre stromproduzierende Heizung anschalten. Wer will
>> schon im Hochsommer Keramik brennen?
>
> Ein Hoch auf die Schwarz-Weiß-Malerei. Sie werden die Realität mit ihren
> vielen Zwischentönen wahrscheinlich nie begreifen. Sie wissen nämlich
> garnicht, was Zwischentöne sind. Aber dort spielt sich das reale Leben
> in seiner ganzen Buntheit ab. ............

Genau das ist der Punkt und genau _du_ hast ihn nicht wirklich begiffen. 
Wenn das Leben so bunt ist, warum dann diese schxx Regulierwut? Der eine 
brennt seine Töpfe morgens, der andere abends und der 3. brennt seinen 
Schnaps nachts. Und schon ist automatrisch alles schön verteilt, 
gänzlich ohne daß einer "geregelt" hat.

Der Zweck dieser Überwachungszähler ist doch sowieso ein ganz anderer.

Wolfgang

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#209915

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-06-26 12:24 +0200
Message-ID<dt9qheFs0anU2@mid.individual.net>
In reply to#209882
Martin Gerdes schrieb:
> Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> schrieb:
> 
>> /ralph -- prinzipiell spricht ja nix dagegen zeitlich verschiebbare
>>          Verbraucher wirklich zu verschieben, z.B. Brennöfen von 
>>          Hobbykeramikern o.ä.
> 
> Dem Vernehmen nach spielen Brennöfen von Hobbykeramikern im
> Gesamtstromverbrauch prozentual eine bedeutende Rolle. Man sollte das
> Keramikhobby einfach mal gesetzlich regulieren (am besten gleich
> EU-weit). Ich stelle mir das so vor, daß der Hobbykeramiker bei einer
> staatlichen Stelle anrufen muß, bevor er brennt (oder gleich alle
> Brennöfen staatlich fernsteuerbar sein müssen). 
> 
> Das dürfte die Stabilität unserer Stromnetze ganz erheblich verbessern.

Staatliche Regulierung ist da garnicht notwendig, solche Versuche gehen 
meist eh nur nach hinten los. Früher gab es Tag- und Nachttarif (HT/NT), 
und die Energieverteilung konnte die Nachtstromgeräte für ganze 
Stadtviertel jederzeit zu- und abschalten, um den Verbrauch zu 
nivellieren. Da standen die Energiespeicher bei den Kunden, und mußten 
nicht erst irgendwo als neue Großprojekte in den Sand gesetzt werden, 
wie das heute von denjenigen Firmen vorgeschlagen wird, die daran 
verdienen wollen.

Es ist reine Verhandlungssache zwischen Anbietern und Abnehmern, um über 
vernünftige Spar-Angebote zum gewünschten Verhalten zu kommen. Früher 
gab es noch Geld für Altpapier und Schrott, da hat das Recycling 
automatisch funktioniert. Heute wird eine große Werbeaktion an Schulen 
losgetreten, z.B. Alu Verpackungen zu sammeln, und Preise an die 
eifrigsten Sammler verteilt. Als dieser Anreiz nachher wegfiel, fühlte 
sich diese ganze Generation verarscht, und sah keinerlei Grund dafür, 
weiterhin den Müll zu trennen. Der Markt würde auch im Kleinen und bei 
Kleinen funktionieren, wenn man ihn nur zulassen und fördern würde, 
statt ihn zu reglementieren.

DoDi

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#209873

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2016-06-25 13:47 +0200
Message-ID<nklqvt$pc9$1@dont-email.me>
In reply to#209858
Am 25.06.2016 um 10:46 schrieb Ralph Aichinger:
> horst-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:

>> Welchen Vorteil hat nun der Endverbraucher, wenn er alle 15min den 
>> Verbrauch auslesen kann?
> 
> Ich fände 15min immer noch zu wenig. Ich will eigentlich den 
> momentanen Verbrauch haben, also z.B. derzeitige Leistung 4kW,
> davon 3 auf Phase 1 und je 500W auf 2 und 3.

Solche Daten lassen sich gut vermarkten. Vorbild Facebook und Co...

> Einerseits weil ich es interessant finde,

die Werbeindustrie erst...

> andererseits weil man
> nur so z.B. einen Warnung ausgeben kann, wenn man im Begriff ist
> das Haus zu verlassen, aber noch 3kW Leistung auf Phase 2 aktiv
> sind (natürlich braucht man noch irgendeinen Messwert oder eine
> Heuristik um Geschirrspüler oder Waschmaschine auszuschließen,
> die legitim 3kW brauchen dürfen während man nicht aus dem Haus ist,
> aber sonst bleiben noch Herd/Backrohr, etc. über, die man nicht
> vergessen will).

Das solltest du besser deinem eigenen lokalen Automaten überlassen. Den
Stromversorger draußen geht das einen feuchten Kehricht an.

> Ich überlege mir, hinter dem offizeiellen Zähler deswegen einen
> zweiten unter meiner Kontrolle einzubauen.

Sollte gar nicht mal so schwer sein. Die intelligenten Zähler geben
Zählticks aus, die man lokal auswerten kann. Auf Ferrariszähler klebte
man gerne eine Reflexlichtschranke, die die Drehung der Zählerscheibe
erfassten.

>> Ein anderes Szenarium dürfte wirklichkeitsnäher sein. Die EVUs senken in 
>> verbrauchsschwachen Zeiten (morgens um 1...5h) überproportional den 
> 
> Das werden aber langsam auch die produktionsschwachen Zeiten (Sonnen-
> energie).

Mit ASTROHS wäre das kein Problem.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#209881

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-06-25 16:07 +0200
Message-ID<okvsmb9lmebtmd5pctpjle2r3balnp8686@4ax.com>
In reply to#209858
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> schrieb:

>> Welchen Vorteil hat nun der Endverbraucher, wenn er alle 15min den 
>> Verbrauch auslesen kann?

> Ich fände 15min immer noch zu wenig. Ich will eigentlich den 
> momentanen Verbrauch haben, also z.B. derzeitige Leistung 4kW,
> davon 3 auf Phase 1 und je 500W auf 2 und 3.

> Einerseits weil ich es interessant finde, andererseits weil man
> nur so z.B. einen Warnung ausgeben kann, wenn man im Begriff ist
> das Haus zu verlassen, aber noch 3kW Leistung auf Phase 2 aktiv
> sind (natürlich braucht man noch irgendeinen Messwert oder eine
> Heuristik, um Geschirrspüler oder Waschmaschine auszuschließen,
> die legitim 3kW brauchen dürfen während man nicht aus dem Haus ist,
> aber sonst bleiben noch Herd/Backrohr, etc. über, die man nicht
> vergessen will).

Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zuteil.

> Ich überlege mir, hinter dem offiziellen Zähler deswegen einen
> zweiten unter meiner Kontrolle einzubauen.

>> Ein anderes Szenarium dürfte wirklichkeitsnäher sein. Die EVUs senken in 
>> verbrauchsschwachen Zeiten (morgens um 1...5h) überproportional den 
>> Preis, um ihn dann, in der Hauptverbrauchszeit, entsprechend zu erhöhen.

> Das werden aber langsam auch die produktionsschwachen Zeiten (Sonnen-
> energie).

Ich bitte immer wieder die Freunde dieser Systematik um eine
Musterrechnung. Bisher ist nie eine gekommen. 

Ein Energieversorger hier in der Gegend hat mal einen Feldversuch mit
wechselnden Strompreisen gemacht, die er zum Zweck des Versuchs
absichtlich drastisch überhöht hat (m.W. zwischen 0 und 50 ct/kWh).
Einige der Testfamilien haben begeistert mitgemacht, nicht
berücksichtigend die Tatsache, daß ein Privathaushalt seinen
Stromverbrauch nur in ganz engen Grenzen schieben kann. Was macht es
schon aus, wenn ich Waschmaschine nachts um drei laufen lasse? Damit
habe ich gerade mal 1 kWh zeitlich verschoben -- und das ist schon der
größte Stromverbrauch beschrieben, bei dem das geht. Wenn ich mir einen
Toast bereiten will oder Licht im Zimmer haben will, dann will ich das
genau jetzt haben und nicht erst in fünf Stunden. 

Und was bringt mir das dann? Würde man mir den Strom nachts zwischen
zwei und vier umsonst anbieten (Extremszenario!), würde ich dann meine
Wäschewaschaktion verschieben? Nein, ich würde die Waschmaschine zu
einem Zeitpunkt meiner Wahl laufen lassen und dafür dann die Riesensumme
von 30 ct an Strom investieren. 

Man könnte als Normal-Einfamilienhaushalt vielleicht tatsächlich helfen,
die Photovoltaik-Mittagsspitze zu entschärfen, bei der aktuell Geld
dafür bezahlt wird, daß das Ausland uns den überschüssigen Strom
abnimmt. Dazu brauche ich in der Tat einen elektronischen Zähler, dazu
"nur" eine zusätzliche elektrische Heizpatrone in meinem
Brauchwasserspeicher, eine Steuermimik und eine Strippe dorthin. Günstig
gerechnet wären das 500 Euro Investitionskosten. Aktuell bekomme ich für
500 Euro 10.000 kWh Heizgas; 10 kWh/d brauche ich im Sommer für die
Brauchwasserbereitung. Das heißt: bis ich die 500 Euro Investition
wieder herein habe, vergehen 1000 Nutzungstage, bei 100% Deckung etwa 10
Jahr (100 Nur-Brauchwassertage pro Jahr). Und nach diesen 10 Jahren geht
dann das große sparen los.

Eine Gegenrede zu dieser Musterrechnung habe ich bisher noch nicht
gelesen. Vielleicht stimmt sie ja auch einfach nur. 

Strom ist trotz prozentual heftiger staatlicher Abgaben immer noch
spottbillig. Stromsparen lohnt für viele Haushalte einfach nicht, gerade
deswegen (weil das Sparen so ineffizient ist) muß der Staat die Leute ja
so zwingen. Käme die Investition in zwei oder drei Jahren wieder herein,
würden die Leute nur zu gern darauf eingehen.

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#209890

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-25 16:41 +0200
Message-ID<nkm560$3i9$1@pi.h5.or.at>
In reply to#209881
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
> 
> Ich bitte immer wieder die Freunde dieser Systematik um eine
> Musterrechnung. Bisher ist nie eine gekommen. 

Wird sich sicher auch derzeit nicht bringen lassen.

Interessant wird das nur mit höherem Wind- und Solarstromanteil werden.

> Strom ist trotz prozentual heftiger staatlicher Abgaben immer noch
> spottbillig. Stromsparen lohnt für viele Haushalte einfach nicht, gerade
> deswegen (weil das Sparen so ineffizient ist) muß der Staat die Leute ja
> so zwingen. Käme die Investition in zwei oder drei Jahren wieder herein,
> würden die Leute nur zu gern darauf eingehen.

Vollkommen deiner Meinung. Viele dieser Dinge sind derzeit nur
Gedankenexperimente. Und man weiß nicht, ob sie jemals relevant
werden.

/ralph

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