Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #209736 > unrolled thread

Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen

Started byThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
First post2016-06-23 08:59 +0200
Last post2016-06-24 07:32 +0200
Articles 20 on this page of 41 — 19 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-06-23 08:59 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-23 09:21 +0200
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-23 07:27 +0000
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-06-23 19:25 +0200
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-06-23 19:25 +0200
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-24 08:57 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-06-23 11:59 +0200
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-23 12:16 +0000
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-06-23 14:42 +0200
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2016-06-23 18:30 +0200
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-24 18:46 +0200
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Karl Davis <me@privacy.org> - 2016-06-24 19:08 +0000
            Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2016-06-25 00:21 +0200
              Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-25 00:32 +0200
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-06-23 19:25 +0200
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-23 19:26 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-23 13:33 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-23 15:11 +0200
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-23 16:13 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-23 07:07 -0700
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-24 08:59 +0200
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-24 11:07 +0000
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-24 07:34 -0700
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-06-24 22:33 +0200
            Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-27 09:55 +0200
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-27 09:53 +0200
            Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-27 08:04 +0000
              Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-27 17:09 +0200
            Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-27 10:15 +0200
              Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2016-06-27 17:13 +0200
                Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-08-08 21:37 +0200
                  Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2016-08-08 21:51 +0200
                    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-08-08 21:55 +0200
                    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-08-09 05:14 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-23 16:14 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-23 17:05 +0200
      Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-23 18:03 +0200
        Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-23 18:08 +0200
          Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-23 18:17 +0200
            Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-23 19:02 +0200
    Re: Batterie ausgelaufen, danach: Kontakte schuetzen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-06-24 07:32 +0200

Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →


#209800

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2016-06-24 08:59 +0200
Message-ID<nkilol$vg0$2@news.albasani.net>
In reply to#209765
Joerg wrote:
> Da koennte Polfett oder Vaseline den Verfall hinauszoegern.

Ist Vaseline leitfähig? Selbst ein paar mV können bei Batteriegeräten ja
schon entscheidend sein.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209805

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2016-06-24 11:07 +0000
Message-ID<XnsA631856F43D0DAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#209800
"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>:

> Joerg wrote:
>> Da koennte Polfett oder Vaseline den Verfall hinauszoegern.
> 
> Ist Vaseline leitfähig? Selbst ein paar mV können bei Batteriegeräten ja
> schon entscheidend sein.

Die wird doch weggedrückt und sorgt an den Stellen, die sie bedeckt, dafür, 
dass die Korrosion gering bleibt. Prinzip Polfett beim Autoakku.

M.
-- 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209811

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-06-24 07:34 -0700
Message-ID<dt4umkFsug2U1@mid.individual.net>
In reply to#209805
On 2016-06-24 04:07, Matthias Weingart wrote:
> "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>:
>
>> Joerg wrote:
>>> Da koennte Polfett oder Vaseline den Verfall hinauszoegern.
>>
>> Ist Vaseline leitfähig? Selbst ein paar mV können bei Batteriegeräten ja
>> schon entscheidend sein.
>
> Die wird doch weggedrückt und sorgt an den Stellen, die sie bedeckt, dafür,
> dass die Korrosion gering bleibt. Prinzip Polfett beim Autoakku.
>

So isses. Sie soll nur verhindern, dass zu viel Luft an die 
Kontaktstelle kommt.

Daher findet man dieses Fett auch auf den Schleifbahnen der Drehschalter 
von Vielfachmessgeraeten. Selbst in den $5 Varianten vom Chinamann, was 
mich echt erstaunte.

Nach dem Einsetzen der Batterien kann es gut sein, die ein wenig anzudrehen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209830

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2016-06-24 22:33 +0200
Message-ID<nkk5eb$7pu$1@dont-email.me>
In reply to#209805
Am 24.06.2016 um 13:07 schrieb Matthias Weingart:
> "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>:
>
>> Joerg wrote:
>>> Da koennte Polfett oder Vaseline den Verfall hinauszoegern.
>>
>> Ist Vaseline leitfähig? Selbst ein paar mV können bei Batteriegeräten ja
>> schon entscheidend sein.
>
> Die wird doch weggedrückt und sorgt an den Stellen, die sie bedeckt, dafür,
> dass die Korrosion gering bleibt. Prinzip Polfett beim Autoakku.
>
> M.
>

Ich denke, es geht dabei nicht um die Leitfähigkeit, sondern um die 
Isolierfähigkeit, also um Kriechströme, die bei Batteriebetrieb nerven 
könnten.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209984

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2016-06-27 09:55 +0200
Message-ID<nkqm4l$578$2@news.albasani.net>
In reply to#209830
horejsi wrote:
> Ich denke, es geht dabei nicht um die Leitfähigkeit, sondern um die
> Isolierfähigkeit, also um Kriechströme, die bei Batteriebetrieb nerven
> könnten.

In meinem Fall hat sehr wahrscheinlich Schmierfett in Schraubengewinden
für eine unglaublich perfekte Isolierung gesorgt. Mit 100V wär das nicht
passiert, aber mit fahrradüblichen 6V.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209983

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2016-06-27 09:53 +0200
Message-ID<nkqm0t$578$1@news.albasani.net>
In reply to#209805
Matthias Weingart wrote:
> Die wird doch weggedrückt und sorgt an den Stellen, die sie bedeckt, dafür, 
> dass die Korrosion gering bleibt. Prinzip Polfett beim Autoakku.

Bei Polfett war ich mir nicht sicher, ob es Substanzen enthält, die es
leitfähig machen. Sonst könnte man doch beinahe x-beliebiges Schmierfett
nehmen, oder? Bei x-beliebigem Schmierfett habe ich wiederum Fälle
erlebt, wo selbst die Flächenpressung von Schrauben nicht ausreicht, um
eine leitfähige Verbindung zwischen zwei Stahlteilen herzustellen:
Gepäckträger von Fahrrädern.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209985

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2016-06-27 08:04 +0000
Message-ID<XnsA6346666DCB62AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#209983
"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>:

> Matthias Weingart wrote:
>> Die wird doch weggedrückt und sorgt an den Stellen, die sie bedeckt,
>> dafür, dass die Korrosion gering bleibt. Prinzip Polfett beim Autoakku.
> 
> Bei Polfett war ich mir nicht sicher, ob es Substanzen enthält, die es
> leitfähig machen. Sonst könnte man doch beinahe x-beliebiges Schmierfett
> nehmen, oder? Bei x-beliebigem Schmierfett habe ich wiederum Fälle
> erlebt, wo selbst die Flächenpressung von Schrauben nicht ausreicht, um
> eine leitfähige Verbindung zwischen zwei Stahlteilen herzustellen:
> Gepäckträger von Fahrrädern.

Klingt danach, das da eher eloxiertes Alu das Problem war und das 
Schmiermittel das Ankratzen der harten nichtleitenden Aluoberfläche 
verhindert hat. 

M.
-- 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#210024

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2016-06-27 17:09 +0200
Message-ID<nkrfjp$nf4$1@news.albasani.net>
In reply to#209985
Matthias Weingart wrote:
> "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>:
>> Bei Polfett war ich mir nicht sicher, ob es Substanzen enthält, die es
>> leitfähig machen. Sonst könnte man doch beinahe x-beliebiges Schmierfett
>> nehmen, oder? Bei x-beliebigem Schmierfett habe ich wiederum Fälle
>> erlebt, wo selbst die Flächenpressung von Schrauben nicht ausreicht, um
>> eine leitfähige Verbindung zwischen zwei Stahlteilen herzustellen:
>> Gepäckträger von Fahrrädern.

> Klingt danach, das da eher eloxiertes Alu das Problem war und das 
> Schmiermittel das Ankratzen der harten nichtleitenden Aluoberfläche 
> verhindert hat. 

Nope, Stahlrahmen + Gebäckträger aus gleichem Material. Und kein Rost zu
sehen.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209986

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-06-27 10:15 +0200
Message-ID<mu374d-2l4.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#209983
Chr. Maercker <Zweistein@gmx-topmail.de> wrote:

 >Bei Polfett war ich mir nicht sicher, ob es Substanzen enthält, die es
 >leitfähig machen. 

Das ist gewiss nicht der Fall. Selbst wenn das Polfett nur 0.1Ohm
haette wuerde dein Auto nicht anspringen weil beim Anlassen zuviel
Spannung abfallen wuerde.  Das Fett wird also einfach weggedrueckt.

 >Sonst könnte man doch beinahe x-beliebiges Schmierfett
 >nehmen, oder? Bei x-beliebigem Schmierfett habe ich wiederum Fälle

Auf keinen Fall. Bei Schmierfett handelt es sich im Prinzip um Oel das
man verseift hat. Diese Verseifung wird aber durch Saeure
zerstoert. Es fliesst dann einfach davon.
Es gibt aber extra saeurefeste Fette und dazu wird Polfett gehoeren. 

Olaf

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#210027

From"Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de>
Date2016-06-27 17:13 +0200
Message-ID<nkrfrj$oa4$1@news.albasani.net>
In reply to#209986
Olaf Kaluza wrote:
> Das ist gewiss nicht der Fall. Selbst wenn das Polfett nur 0.1Ohm
> haette wuerde dein Auto nicht anspringen weil beim Anlassen zuviel
> Spannung abfallen wuerde.  Das Fett wird also einfach weggedrueckt.

Sollte man bei solchen Kräften auch annehmen. Wobei manche Öle/Fette
eigens für hohe Flächenpressung ausgelegt werden, damit so was nicht
passiert, z.B. Motorenöl oder Kettenfett für Fahrräder.

> Auf keinen Fall. Bei Schmierfett handelt es sich im Prinzip um Oel das
> man verseift hat. Diese Verseifung wird aber durch Saeure
> zerstoert. Es fliesst dann einfach davon.

Hm, aus dem Chemieunterricht habe ich in Erinnerung, Schmierfette wären
einfach eine andere Fraktion als die Öle bei der Erdöldestillation, also
langkettigere Kohlenwasserstoffe als Benzin oder Öle.

> Es gibt aber extra saeurefeste Fette und dazu wird Polfett gehoeren. 

Gut das wäre ein Alleinstellungsmerkmal.
-- 


			CU	Chr. Maercker.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#212375

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-08-08 21:37 +0200
Message-ID<noan1h$m4o$1@dont-email.me>
In reply to#210027
Chr. Maercker schrieb:
> Olaf Kaluza wrote:
>> Das ist gewiss nicht der Fall. Selbst wenn das Polfett nur 0.1Ohm
>> haette wuerde dein Auto nicht anspringen weil beim Anlassen zuviel
>> Spannung abfallen wuerde.  Das Fett wird also einfach weggedrueckt.
>
> Sollte man bei solchen Kräften auch annehmen. Wobei manche Öle/Fette
> eigens für hohe Flächenpressung ausgelegt werden, damit so was nicht
> passiert, z.B. Motorenöl oder Kettenfett für Fahrräder.
>
>> Auf keinen Fall. Bei Schmierfett handelt es sich im Prinzip um Oel das
>> man verseift hat. Diese Verseifung wird aber durch Saeure
>> zerstoert. Es fliesst dann einfach davon.
>
> Hm, aus dem Chemieunterricht habe ich in Erinnerung, Schmierfette wären
> einfach eine andere Fraktion als die Öle bei der Erdöldestillation, also
> langkettigere Kohlenwasserstoffe als Benzin oder Öle.

Schmierfett existiert nicht als Reinsubstanz.
Es gibt inerte Fette wie Vaseline, das ist so was zwischen Paraffinöl
und Paraffinwachs, aber die schmiert nicht richtig.
Und dann gibt es Schmierfette, die im Wesentlichen aus Schmieröl bestehen
plus ca. 10% Verdicker. Diese Verdicker sind die oben genannte Seifen,
typischerweise Napalm oder Lithiumstearat oder was gerade Mode ist.
Plus Additive für oder gegen was auch immer, alkalische Reserve...

Irgendwie kann man also schon Horrorszenarien konstruieren, wo Schmierfett
eine gewisse Ionenleitfähigkeit aufweist. Halte ich aber für praxisfern.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#212376

FromAndreas Neumann <an5275@sedo.com>
Date2016-08-08 21:51 +0200
Message-ID<noansf$1etg$1@gioia.aioe.org>
In reply to#212375
Rolf Bombach wrote:

> Und dann gibt es Schmierfette, die im Wesentlichen aus Schmieröl bestehen
> plus ca. 10% Verdicker. Diese Verdicker sind die oben genannte Seifen,
> typischerweise Napalm 

Soso.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#212377

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-08-08 21:55 +0200
Message-ID<noao1r$1g4j$1@gioia.aioe.org>
In reply to#212376
Am 08.08.2016 um 21:51 schrieb Andreas Neumann:
> Rolf Bombach wrote:
>
>> Und dann gibt es Schmierfette, die im Wesentlichen aus Schmieröl bestehen
>> plus ca. 10% Verdicker. Diese Verdicker sind die oben genannte Seifen,
>> typischerweise Napalm
>
> Soso.

Aber sicher doch.


Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#212391

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-08-09 05:14 +0200
Message-ID<e0t04sF2lraU3@mid.individual.net>
In reply to#212376
Am 08.08.2016 um 21:51 schrieb Andreas Neumann:
> Rolf Bombach wrote:
>
>> Und dann gibt es Schmierfette, die im Wesentlichen aus Schmieröl bestehen
>> plus ca. 10% Verdicker. Diese Verdicker sind die oben genannte Seifen,
>> typischerweise Napalm
>
> Soso.
>

Es gibbet auch das hervorragende Schmiermittel namens Geld.

-- 
---hdw---

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209767

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-23 16:14 +0200
Message-ID<nkgqmv$klv$2@gioia.aioe.org>
In reply to#209736
Am 23.06.2016 08:59, schrieb Thomas Prufer:

> Die Federn sind auch leicht angegriffen -- die Chromschicht ist stellenweise ab.
> Nach meiner Erfahrung korrodieren die Federn und das Blech nach einer
> ausgelaufenen Batterie viel schneller als im Neugerät.
>
> Also, was tun um das hinauszuzögern?

Batteriepolfett, aber welches mit Benzotriazol.


Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209773

FromManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2016-06-23 17:05 +0200
Message-ID<nkgtr9$mcn$1@news.albasani.net>
In reply to#209736
On 06/23/2016 08:59 AM, Thomas Prufer wrote:
> In einem billigen (< 10 Eur) mobilen Gerät sind die Batterien (2 x Mignon in
> Serie) ausgelaufen. Ich hab aufgemacht, die Kontaktbleche (Messing?) aus dem
> Batteriefach ausgelötet und raus, die weißen und blauen Beläge mit der Bürste
> und Schmirgel runter, dazu mit Essigsäure blankgemacht.

Ich hätte sofort den Essig genommen.

Bei dem Zeugs, das aus Alkaline rausläuft, wirkt der echt Wunder. Egal 
wie schlimm es zunächst aussieht: Im Essig kommt es sofort zu einer 
heftigen Reaktion unter starker Blasenbildung und am Ende sind die 
Kontakte nicht selten wie neu.

Ich hatte schon mal eine "supertolle" LED-Taschenlampe mit ausgelaufenen 
Zellen von jemandem zum Reparieren bekommen. Ich habe die kleine 
Platine, die komplett mit dem weißen Kristallzeug überzogen war, einfach 
komplett in Essig eingelegt. Dann mit Seifenlauge und zuletzt mit viel 
klarem Wasser gespült. Hat dann ausgesehen wie neu und ebensogut 
funktioniert!

Mit mechanischen Mitteln rauhst du nur das Material auf und trägst 
eventuell noch intakte Beschichtung hab. Das sollte immer nur das letzte 
Mittel sein, wenn die Chemie nicht mehr hilft.

> - Verzinnen: Lötzinn auf Blech an den Kontaktstellen, evtl. auch die Feder-Enden
> mit Löthonig oder Kolophonium probieren?

Meiner Erfahrung nach bleibt etwas verzinntes nicht lange schön. Könnte 
daran liegen, dass Zinn edler ist wie Eisen. Bei Einwirkung von 
Feuchtigkeit wird sich also das Eisen auflösen, also rosten.

> - Öl/Fett/Wachs drauf?

Besser als nichts.

Gruß

Manuel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209775

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-06-23 18:03 +0200
Message-ID<nkh0dp$885$1@news.bawue.net>
In reply to#209773
On 06/23/2016 05:05 PM, Manuel Reimer wrote:
> On 06/23/2016 08:59 AM, Thomas Prufer wrote:
>> In einem billigen (< 10 Eur) mobilen Gerät sind die Batterien (2 x
>> Mignon in
>> Serie) ausgelaufen. Ich hab aufgemacht, die Kontaktbleche (Messing?)
>> aus dem
>> Batteriefach ausgelötet und raus, die weißen und blauen Beläge mit der
>> Bürste
>> und Schmirgel runter, dazu mit Essigsäure blankgemacht.
>
> Ich hätte sofort den Essig genommen.
>
> Bei dem Zeugs, das aus Alkaline rausläuft, wirkt der echt Wunder. Egal
> wie schlimm es zunächst aussieht: Im Essig kommt es sofort zu einer
> heftigen Reaktion unter starker Blasenbildung und am Ende sind die
> Kontakte nicht selten wie neu.

Klar, was da rauskommt ist eine Lauge, normalerweise Kalilauge, also KOH.

  Gerrit


[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209776

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-23 18:08 +0200
Message-ID<nkh1as$11nr$1@gioia.aioe.org>
In reply to#209775
Am 23.06.2016 18:03, schrieb Gerrit Heitsch:
> On 06/23/2016 05:05 PM, Manuel Reimer wrote:
>> Ich hätte sofort den Essig genommen.
>>
>> Bei dem Zeugs, das aus Alkaline rausläuft, wirkt der echt Wunder. Egal
>> wie schlimm es zunächst aussieht: Im Essig kommt es sofort zu einer
>> heftigen Reaktion unter starker Blasenbildung und am Ende sind die
>> Kontakte nicht selten wie neu.
>
> Klar, was da rauskommt ist eine Lauge, normalerweise Kalilauge, also KOH.

Und die reagiert mit dem CO_2 aus der Luft zu Kaliumcarbonat.


Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209778

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-06-23 18:17 +0200
Message-ID<nkh17g$8qu$1@news.bawue.net>
In reply to#209776
On 06/23/2016 06:08 PM, Dieter Wiedmann wrote:
> Am 23.06.2016 18:03, schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 06/23/2016 05:05 PM, Manuel Reimer wrote:
>>> Ich hätte sofort den Essig genommen.
>>>
>>> Bei dem Zeugs, das aus Alkaline rausläuft, wirkt der echt Wunder. Egal
>>> wie schlimm es zunächst aussieht: Im Essig kommt es sofort zu einer
>>> heftigen Reaktion unter starker Blasenbildung und am Ende sind die
>>> Kontakte nicht selten wie neu.
>>
>> Klar, was da rauskommt ist eine Lauge, normalerweise Kalilauge, also KOH.
>
> Und die reagiert mit dem CO_2 aus der Luft zu Kaliumcarbonat.

Aber nicht sofort und ausserdem gibt es da ein Gleichgewicht, es bleibt 
immer KOH übrig und wenn dir so eine Batterie oder ein NiCd-Akku auf 
einer Platine ausläuft hast du ziemlich schnell zerfressene Leiterbahnen.

  Gerrit

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209781

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-23 19:02 +0200
Message-ID<nkh4gs$16vu$1@gioia.aioe.org>
In reply to#209778
Am 23.06.2016 18:17, schrieb Gerrit Heitsch:

>> Und die reagiert mit dem CO_2 aus der Luft zu Kaliumcarbonat.
>
> Aber nicht sofort

Das geht flott.


> und ausserdem gibt es da ein Gleichgewicht, es bleibt
> immer KOH übrig

Nö.


> und wenn dir so eine Batterie oder ein NiCd-Akku auf
> einer Platine ausläuft hast du ziemlich schnell zerfressene Leiterbahnen.

Dazu reicht K_2CO_3.



Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web