Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #209658 > unrolled thread

Arduini USB Problem, 3D-Drucker

Started byStefan <df9bi@arcor.de>
First post2016-06-21 14:33 +0200
Last post2016-06-23 16:02 +0200
Articles 17 — 9 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-21 14:33 +0200
    Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-21 13:24 +0000
      Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-21 15:42 +0200
        Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-21 15:55 +0200
          Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-21 16:55 +0200
            Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-21 17:04 +0200
    Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-21 16:52 +0200
      Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-06-21 17:15 +0200
      Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-22 08:20 +0200
        Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2016-06-22 06:33 -0700
          Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-22 15:47 +0200
            Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-22 16:15 +0200
              Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-22 21:16 +0200
                Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-06-23 08:05 +0200
                  Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-23 09:34 +0200
              Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-22 22:08 +0200
                Re: Arduini USB Problem, 3D-Drucker Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-23 16:02 +0200

#209658 — Arduini USB Problem, 3D-Drucker

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-21 14:33 +0200
SubjectArduini USB Problem, 3D-Drucker
Message-ID<nkbc6l$5is$1@news.albasani.net>
Hallo,

ich ärgere mich seit Jahren damit herum, dass mein 3D-Drucker 
gelegentlich die Verbindung zum PC verliert. Heute hatte ich das Problem 
zweimal, einmal nach 1/2 Stunde, und dann nach ca. 2h.

Es handelt sich um einen Eigenbau Mendel-Max der zuerst mit einem 
Sanguinololu Board ausgerüstet war. Inzwischen hab ich den auf Ramps und 
Mega-Aduino umgestellt.

Das Problem bleibt dasselbe.

Den PC hab ich auch schon ausgetauscht. Ich hab auch schon den Drucker 
über ein Notebook angesteuert. Immer dasselbe Problem.

Es scheint mit dem Stromnetz zusammen zu hängen, d.h. wenn ich an 
derselben Phase an der der Drucker hängt eine Elektroheizung betreibe, 
dann kackt der USB-Baustein ab. Der Arduino läuft weiter, die 
Temperaturregelung funktioniert offenbar noch, aber die Verbindung zum 
PC ist weg.

Wenn es im Umfeld ruhig ist, also keine größeren elektrischen Anlagen 
geschaltet werden, läuft der Drucker den ganzen Tag durch.

Ich hab schon die 5V Versorgung am USB-Stecker aufgetrennt, ein 
zusätzliches Massekabel vom PC zum Drucker gezogen. Alles ohne 
durchschlagenden Erfolg.

Jetzt die Frage:

Gibt es ein generelles Problem mit den Arduinos und der USB-Schnittstelle?

Ein wenig hab ich noch das Netzteil in Verdacht. Das ist ein 
chinesisches No-Name Schaltnetzteil 12V 200VA oder so.

Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus, 
lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...

Gruß

Stefan

[toc] | [next] | [standalone]


#209660

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2016-06-21 13:24 +0000
Message-ID<XnsA62E9CC75948BAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#209658
Stefan <df9bi@arcor.de>:

> Wenn es im Umfeld ruhig ist, also keine größeren elektrischen Anlagen 
> geschaltet werden, läuft der Drucker den ganzen Tag durch.
> 
> Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus, 
> lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...

Ne Lösung für Dein Problem hab ich nicht, aber nen Workaround:
http://www.bb-elec.com/Products/USB-Connectivity/USB-Isolators.aspx

M.
-- 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209661

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-21 15:42 +0200
Message-ID<nkbg90$dcp$1@news.albasani.net>
In reply to#209660
Am 21.06.2016 um 15:24 schrieb Matthias Weingart:
> Stefan <df9bi@arcor.de>:
>
>> Wenn es im Umfeld ruhig ist, also keine größeren elektrischen Anlagen
>> geschaltet werden, lÀuft der Drucker den ganzen Tag durch.
>>
>> Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus,
>> lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...
>
> Ne Lösung für Dein Problem hab ich nicht, aber nen Workaround:
> http://www.bb-elec.com/Products/USB-Connectivity/USB-Isolators.aspx
>
> M.
>

Ich hab schon überlegt, die USB-Schnittstelle abzuklemmen und einem 
max232 einzubauen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209662

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-21 15:55 +0200
Message-ID<nkbh0q$eke$1@news.albasani.net>
In reply to#209661
Am 21.06.2016 um 15:42 schrieb Stefan:
> Am 21.06.2016 um 15:24 schrieb Matthias Weingart:
>> Stefan <df9bi@arcor.de>:
>>
>>> Wenn es im Umfeld ruhig ist, also keine größeren elektrischen Anlagen
>>> geschaltet werden, lÀuft der Drucker den ganzen Tag durch.
>>>
>>> Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus,
>>> lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...
>>
>> Ne Lösung für Dein Problem hab ich nicht, aber nen Workaround:
>> http://www.bb-elec.com/Products/USB-Connectivity/USB-Isolators.aspx
>>
>> M.
>>
>
> Ich hab schon überlegt, die USB-Schnittstelle abzuklemmen und einem
> max232 einzubauen
>

Hab mir gerade mal das Schaltbild des Arduino mega gezogen:

https://www.arduino.cc/en/uploads/Main/arduino-mega2560_R3-sch.pdf

Demnach sitzt da kein FTDI o.ä. drin sondern ein ATmega16U2 der die 
USB-Verbindung macht

Das Sanguinololu-Board hat aber einen FTDI:

http://domoticx.com/3d-printer-main-board-sanguinololu/

Aber einen Bug bezüglich der 5V Versorgung für den FT232

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209665

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-06-21 16:55 +0200
Message-ID<r41o3d-lg3.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#209662
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:

 >Das Sanguinololu-Board hat aber einen FTDI:

 >http://domoticx.com/3d-printer-main-board-sanguinololu/

Verdammt, ich hab das Schaltbild gesehen und muss jetzt kotzen. :-)

Olaf


[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209667

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-06-21 17:04 +0200
Message-ID<dst3clFb86nU1@mid.individual.net>
In reply to#209665
Am 21.06.2016 um 16:55 schrieb Olaf Kaluza:
> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>
>   >Das Sanguinololu-Board hat aber einen FTDI:
>
>   >http://domoticx.com/3d-printer-main-board-sanguinololu/
>
> Verdammt, ich hab das Schaltbild gesehen und muss jetzt kotzen. :-)

Empfehlung: Wer weniger ißt, muß weniger kotzen. Ist preiwerter und 
spart am Körpergewicht. ;-)

-- 
---hdw---

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209664

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-06-21 16:52 +0200
Message-ID<3v0o3d-lg3.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#209658
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:


 >Es scheint mit dem Stromnetz zusammen zu hängen, d.h. wenn ich an 
 >derselben Phase an der der Drucker hängt eine Elektroheizung betreibe, 

jain. Ich kenne das Problem. Ich hab hier dieselbe Elektronik und bei
mir kackt sie ab wenn ich meinen Loetkolben oder die
Arbeitsplatzbeleuchtung einschaltet. 
Die ist einfach von unfaehigen zusammengetuedelt und irgendwann wollte
ich mich auch mal aufraffen da was dran zu tun. Aber man kommt ja zu
nix....


 >Ein wenig hab ich noch das Netzteil in Verdacht. Das ist ein 
 >chinesisches No-Name Schaltnetzteil 12V 200VA oder so.

Das ist nicht der Grund. Bei mir wird der Drucker ueber ein altes
Trafonetzteil betrieben.

 >Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus, 
 >lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...

Ich hab mir die Schaltung noch nie angeschaut, aber ich denke da ist
die Massefuehrung total bananne, es gibt zu wenig Kondensatoren an
richtiger Stelle und eine SIMID-Induktivitaet in der Versorgung koennte
auch nicht schaden. Ausserdem sollte man vielleicht Leistungsteil und
Logic besser entkoppeln.
Andererseits so sensibel wie die Kiste ist, es wuerde mich auch nicht
wundern wenn der Entwickler irgendeinen wichtigen Pin nicht auf
definiertes Potential gelegt hat.

Es gibt viel zu tun, pack es an und berichte. :-)

Olaf

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209668

FromBernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>
Date2016-06-21 17:15 +0200
Message-ID<dst40qFbd9gU1@mid.individual.net>
In reply to#209664
Am 21.06.2016 um 16:52 schrieb Olaf Kaluza:

> Die ist einfach von unfaehigen zusammengetuedelt und irgendwann wollte

Sowas passiert auch anderen. Ich erinnere mich an ein sündhaft teures 
Multibus-II-Prozessorplatinchen von Intel mit einem i386 drauf, das 
reproduzierbar in den Latchup ging, wenn das an der RS232 angeschlossene Gerät 
vor dem Rechnerboard eingeschaltet war...

Bernd
-- 
Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen.
P.Liedermann in defa

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209680

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-22 08:20 +0200
Message-ID<nkdanl$s1m$1@news.albasani.net>
In reply to#209664
Am 21.06.2016 um 16:52 schrieb Olaf Kaluza:
> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>
>
>  >Es scheint mit dem Stromnetz zusammen zu hängen, d.h. wenn ich an
>  >derselben Phase an der der Drucker hängt eine Elektroheizung betreibe,
>
> jain. Ich kenne das Problem. Ich hab hier dieselbe Elektronik und bei
> mir kackt sie ab wenn ich meinen Loetkolben oder die
> Arbeitsplatzbeleuchtung einschaltet.
> Die ist einfach von unfaehigen zusammengetuedelt und irgendwann wollte
> ich mich auch mal aufraffen da was dran zu tun. Aber man kommt ja zu
> nix....
>
>
>  >Ein wenig hab ich noch das Netzteil in Verdacht. Das ist ein
>  >chinesisches No-Name Schaltnetzteil 12V 200VA oder so.
>
> Das ist nicht der Grund. Bei mir wird der Drucker ueber ein altes
> Trafonetzteil betrieben.
>
>  >Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus,
>  >lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...
>
> Ich hab mir die Schaltung noch nie angeschaut, aber ich denke da ist
> die Massefuehrung total bananne, es gibt zu wenig Kondensatoren an
> richtiger Stelle und eine SIMID-Induktivitaet in der Versorgung koennte
> auch nicht schaden. Ausserdem sollte man vielleicht Leistungsteil und
> Logic besser entkoppeln.

Hab ich auch schon gedacht.

Ich hab jetzt erst einmal eine SD-Karte angeschlossen. Ich hatte noch so 
ein Full Graphic LCD mit SD-Karte für das Ramps-Board rumliegen.

SD-Karte funktioniert. LCD hab ich nicht ans Laufen gebracht. Aber man 
kann den Druck auch vom PC aus von SD-Karte starten.

Gruß

Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209690

Fromwernertrp <wernertrp@googlemail.com>
Date2016-06-22 06:33 -0700
Message-ID<8e4f4a39-bda9-451f-849e-03f0b708ec1e@googlegroups.com>
In reply to#209680
Am Mittwoch, 22. Juni 2016 08:20:38 UTC+2 schrieb Stefan:
> Am 21.06.2016 um 16:52 schrieb Olaf Kaluza:
> > Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
> >
> >
> >  >Es scheint mit dem Stromnetz zusammen zu hängen, d.h. wenn ich an
> >  >derselben Phase an der der Drucker hängt eine Elektroheizung betreibe,
> >
> > jain. Ich kenne das Problem. Ich hab hier dieselbe Elektronik und bei
> > mir kackt sie ab wenn ich meinen Loetkolben oder die
> > Arbeitsplatzbeleuchtung einschaltet.
> > Die ist einfach von unfaehigen zusammengetuedelt und irgendwann wollte
> > ich mich auch mal aufraffen da was dran zu tun. Aber man kommt ja zu
> > nix....
> >
> >
> >  >Ein wenig hab ich noch das Netzteil in Verdacht. Das ist ein
> >  >chinesisches No-Name Schaltnetzteil 12V 200VA oder so.
> >
> > Das ist nicht der Grund. Bei mir wird der Drucker ueber ein altes
> > Trafonetzteil betrieben.
> >
> >  >Aber wie geschrieben: Dem Arduino macht das eigentlich nichts aus,
> >  >lediglich die USB-Schnittstelle macht Ärger...
> >
> > Ich hab mir die Schaltung noch nie angeschaut, aber ich denke da ist
> > die Massefuehrung total bananne, es gibt zu wenig Kondensatoren an
> > richtiger Stelle und eine SIMID-Induktivitaet in der Versorgung koennte
> > auch nicht schaden. Ausserdem sollte man vielleicht Leistungsteil und
> > Logic besser entkoppeln.
> 
> Hab ich auch schon gedacht.
> 
> Ich hab jetzt erst einmal eine SD-Karte angeschlossen. Ich hatte noch so 
> ein Full Graphic LCD mit SD-Karte für das Ramps-Board rumliegen.
> 
> SD-Karte funktioniert. LCD hab ich nicht ans Laufen gebracht. Aber man 
> kann den Druck auch vom PC aus von SD-Karte starten.
> 
> Gruß
> 
> Stefan

ebenso sehr selten bei mir.
USB zum Rechner.
Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.
Ich drucke jetzt per SD-Karte.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209691

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-22 15:47 +0200
Message-ID<nke4tt$ce2$1@news.albasani.net>
In reply to#209690
Am 22.06.2016 um 15:33 schrieb wernertrp:
> Am Mittwoch, 22. Juni 2016 08:20:38 UTC+2 schrieb Stefan:
>> Am 21.06.2016 um 16:52 schrieb Olaf Kaluza:
>>> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>>>

>
> ebenso sehr selten bei mir.
> USB zum Rechner.
> Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.

Glaub ich nicht. Das Problem ist die USB-Verbindung zum PC. Der Port ist 
dann weg und kommt nicht wieder. Verschiedene Druckprogramme kacken ab 
und lassen sich nicht beenden, auch nicht mit dem Taskmanager.

Das ist auch merkwürdig, weil ich das Problem bei meinen eigenen 
Delphi-Programmen nicht habe. Wenn da der Port weg ist, bekomme ich das 
mit und kann eine Fehlermeldung ausgeben bzw. das Programm problemlos 
beenden.

Beim Arduino mega2560 ist für die USB Schnittstelle ein ATmega8 oder ein 
ATmega16 drin. Die setzen einfach das serielle Signal auf USB um. Der 
Sanguinololu hat einen FTDI-Chip drin. Dass der USB-Port abkackt hat 
also mit der Marlin Software nichts zu tun.

> Ich drucke jetzt per SD-Karte.

Mach ich auch gerade...

Gruß

Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209693

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-06-22 16:15 +0200
Message-ID<dsvkvuFqtu5U1@mid.individual.net>
In reply to#209691
Stefan schrieb:
> Am 22.06.2016 um 15:33 schrieb wernertrp:

>> Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.
> 
> Glaub ich nicht. Das Problem ist die USB-Verbindung zum PC. Der Port ist 
> dann weg und kommt nicht wieder. Verschiedene Druckprogramme kacken ab 
> und lassen sich nicht beenden, auch nicht mit dem Taskmanager.
[...]
> Beim Arduino mega2560 ist für die USB Schnittstelle ein ATmega8 oder ein 
> ATmega16 drin. Die setzen einfach das serielle Signal auf USB um. Der 
> Sanguinololu hat einen FTDI-Chip drin. Dass der USB-Port abkackt hat 
> also mit der Marlin Software nichts zu tun.

Zu FTDI Chips gibt es viele Fehlermeldungen, die entweder von 
gefälschten Chips oder - IMO wahrscheinlicher - von Treibern herrühren, 
die solche Fakes ausbremsen wollen.

Wenn nicht mal mehr der Taskmanager Programme abbrechen kann, dann liegt 
das Problem doch eindeutig auf der Windows-Seite.

DoDi

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209715

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-22 21:16 +0200
Message-ID<nkeo62$i39$1@news.albasani.net>
In reply to#209693
Am 22.06.2016 um 16:15 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Stefan schrieb:
>> Am 22.06.2016 um 15:33 schrieb wernertrp:
>
>>> Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.
>>
>> Glaub ich nicht. Das Problem ist die USB-Verbindung zum PC. Der Port
>> ist dann weg und kommt nicht wieder. Verschiedene Druckprogramme
>> kacken ab und lassen sich nicht beenden, auch nicht mit dem Taskmanager.
> [...]
>> Beim Arduino mega2560 ist für die USB Schnittstelle ein ATmega8 oder
>> ein ATmega16 drin. Die setzen einfach das serielle Signal auf USB um.
>> Der Sanguinololu hat einen FTDI-Chip drin. Dass der USB-Port abkackt
>> hat also mit der Marlin Software nichts zu tun.
>
> Zu FTDI Chips gibt es viele Fehlermeldungen, die entweder von
> gefälschten Chips oder - IMO wahrscheinlicher - von Treibern herrühren,
> die solche Fakes ausbremsen wollen.
>
> Wenn nicht mal mehr der Taskmanager Programme abbrechen kann, dann liegt
> das Problem doch eindeutig auf der Windows-Seite.

Das ist eines der Probleme.

Offenbar sind die Routinen für die serielle Kommunikation bei Python 
nicht so toll. Die üblichen Programme mit denen man die G-Codes zum 
Drucker schickt sind in Python programmiert und zeigen das beschriebene 
Verhalten auch dann, wenn man einfach den USB-Stecker zieht. Wie schon 
geschrieben ist das ein Problem, dass ich bei den von mir geschriebenen 
Programmen nicht habe. Ich verwende allerdings Delphi und nicht Python.

Das zweite Problem ist, dass die USB-Schnittstelle abkackt wenn 
irgendwelche elektromagnetischen Störungen auftreten. Ein Effekt, den 
ich bei meinen eigenen Microcontrollersystemen (meist AVR, einige noch 
8031 und STM32) ebenfalls nicht beobachte. Ich verwende allerdings 
durchweg dort eine normale RS232 Schnittstelle und bei Bedarf dann 
handelsübliche USB zu Seriell Wandler.

Gruß

Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209734

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2016-06-23 08:05 +0200
Message-ID<nkfu8a$rc7$1@news.albasani.net>
In reply to#209715
Stefan wrote:
> Das zweite Problem ist, dass die USB-Schnittstelle abkackt wenn
> irgendwelche elektromagnetischen Störungen auftreten. Ein Effekt, den
> ich bei meinen eigenen Microcontrollersystemen (meist AVR, einige noch
> 8031 und STM32) ebenfalls nicht beobachte.

Für den Arduino-Uno kann ich bestätigen, dass der USB-Port
EMV-empfindlich ist. Hatte hier einige Zeit einen größeren Aufbau
herumstehen und beim Licht einschalten (Leuchtstoffröhren) war da ein
paar Male plötzlich die Verbindung weg. In den Devices (Linux) konnte
ich dann sehen, dass sich der Arduino neu angemeldet hatte und neben der
bestehenden ttyACM0 plötzlich noch eine ttyACM1 vorhanden war. Das
eigentliche Gerät lief ungestört weiter, wird aber nicht aus Zufall an
eine Logging-Software angeschlossen. Also Programm beenden und Arduino
ab- und anstecken, danach ging es wieder.

Ich wollte zwar noch überprüfen, ob das Problem auch mit Gehäuse
auftritt, warte aber seit Monaten darauf, dass die Rückwände gefräst
werden...

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209741

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-23 09:34 +0200
Message-ID<nkg3ed$56n$1@news.albasani.net>
In reply to#209734
Am 23.06.2016 um 08:05 schrieb Edzard Egberts:
> Stefan wrote:
>> Das zweite Problem ist, dass die USB-Schnittstelle abkackt wenn
>> irgendwelche elektromagnetischen Störungen auftreten. Ein Effekt, den
>> ich bei meinen eigenen Microcontrollersystemen (meist AVR, einige noch
>> 8031 und STM32) ebenfalls nicht beobachte.
>
> Für den Arduino-Uno kann ich bestätigen, dass der USB-Port
> EMV-empfindlich ist.

Der hat offenbar dieselbe Lösung mit dem ATmega16 für die 
USB-Schnittstelle wie der Arduino mega2560.

Gruß

Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209723

FromEric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2016-06-22 22:08 +0200
Message-ID<dt09ijFtrfdU2@mid.individual.net>
In reply to#209693
Am 22.06.2016 um 16:15 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Stefan schrieb:
>> Am 22.06.2016 um 15:33 schrieb wernertrp:
>
>>> Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.
>>
>> Glaub ich nicht. Das Problem ist die USB-Verbindung zum PC. Der Port
>> ist dann weg und kommt nicht wieder. Verschiedene Druckprogramme
>> kacken ab und lassen sich nicht beenden, auch nicht mit dem Taskmanager.
> [...]
>> Beim Arduino mega2560 ist für die USB Schnittstelle ein ATmega8 oder
>> ein ATmega16 drin. Die setzen einfach das serielle Signal auf USB um.
>> Der Sanguinololu hat einen FTDI-Chip drin. Dass der USB-Port abkackt
>> hat also mit der Marlin Software nichts zu tun.
>
> Zu FTDI Chips gibt es viele Fehlermeldungen, die entweder von
> gefälschten Chips oder - IMO wahrscheinlicher - von Treibern herrühren,
> die solche Fakes ausbremsen wollen.

Waren das nicht die Andern?


-- 
http://www.headless-brewing.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#209764

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-23 16:02 +0200
Message-ID<nkgq61$fge$1@news.albasani.net>
In reply to#209723
Am 22.06.2016 um 22:08 schrieb Eric Brücklmeier:
> Am 22.06.2016 um 16:15 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>> Stefan schrieb:
>>> Am 22.06.2016 um 15:33 schrieb wernertrp:
>>
>>>> Ich tippe auf einen Softwarefehler in der Arduino Marlin-Firmware.
>>>
>>> Glaub ich nicht. Das Problem ist die USB-Verbindung zum PC. Der Port
>>> ist dann weg und kommt nicht wieder. Verschiedene Druckprogramme
>>> kacken ab und lassen sich nicht beenden, auch nicht mit dem Taskmanager.
>> [...]
>>> Beim Arduino mega2560 ist für die USB Schnittstelle ein ATmega8 oder
>>> ein ATmega16 drin. Die setzen einfach das serielle Signal auf USB um.
>>> Der Sanguinololu hat einen FTDI-Chip drin. Dass der USB-Port abkackt
>>> hat also mit der Marlin Software nichts zu tun.
>>
>> Zu FTDI Chips gibt es viele Fehlermeldungen, die entweder von
>> gefälschten Chips oder - IMO wahrscheinlicher - von Treibern herrühren,
>> die solche Fakes ausbremsen wollen.
>
> Waren das nicht die Andern?
>
>

Egal.

Mir ist heute noch was aufgefallen, und zwar nachdem ich das 
Grafik-Display in Betrieb genommen habe. Wie geschrieben hat das 
zunächst nicht funktioniert. Lag an einem der 10-poligen Flachbandkabel 
zwischen dem Adapter und der Displayplatine.

Das Display funzelte so vor sich hin, war schlecht ablesbar und lief nur 
wenn der PC an war. Der Arduino bekam also seinen Strom vom USB-Anschluss.

Hab dann probeweise ein externes 12V Netzteil an die Hohlsteckerbuchse 
des Arduino angeschlossen und siehe da: Das Display leuchtet hell und 
ist gut ablesbar.

Gruß

Stefan

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web