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Groups > de.sci.electronics > #209467 > unrolled thread
| Started by | Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> |
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| First post | 2016-06-15 13:10 +0200 |
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Farnell wird offenbar verkauft Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> - 2016-06-15 13:10 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Klaus Bahner <Klaus.Bahner@ieee.org> - 2016-06-15 13:11 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-06-15 13:12 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-15 13:33 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-15 13:52 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-15 13:57 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-15 14:37 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-15 14:19 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-06-15 14:50 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-15 15:27 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-15 16:58 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-06-15 18:56 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-15 19:18 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-15 19:30 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-15 23:38 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-15 23:56 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-15 22:24 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-16 06:44 +0000
Re: Farnell wird offenbar verkauft Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-16 08:57 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-16 09:13 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-06-16 10:25 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-16 09:19 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2016-06-17 09:32 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-17 10:01 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-18 17:08 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-18 18:37 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-20 22:29 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2016-06-21 17:16 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2016-06-16 10:49 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-16 11:02 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> - 2016-06-16 11:33 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-16 11:47 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-16 13:38 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-06-16 14:15 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-06-16 09:58 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-16 10:45 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-18 11:43 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-18 18:16 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-19 10:27 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-20 20:12 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2016-06-19 14:00 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Ernst Keller <müller@gmail.com> - 2016-06-20 02:00 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2016-06-20 18:40 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-20 19:56 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2016-06-21 08:11 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-06-21 13:02 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2016-06-21 14:58 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-18 17:20 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-06-15 13:59 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2016-06-15 14:02 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2016-06-15 17:59 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-15 14:03 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-15 07:39 -0700
Re: Farnell wird offenbar verkauft Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2016-06-16 07:54 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-16 09:06 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-16 11:50 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-16 12:02 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-16 12:37 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-06-16 11:01 +0000
Re: Farnell wird offenbar verkauft all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-16 07:38 -0300
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-16 15:06 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-16 15:53 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-16 16:13 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-16 16:58 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-16 17:28 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-16 13:04 -0300
Re: Farnell wird offenbar verkauft Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-22 21:06 +0200
Re: Farnell wird offenbar verkauft all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-16 13:00 -0300
Re: Farnell wird offenbar verkauft Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-16 07:28 -0700
Re: Farnell wird offenbar verkauft Michael Limburg <mlimb@gmx.de> - 2016-06-15 14:39 +0000
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| From | horejsi <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 10:25 +0200 |
| Message-ID | <njtnpn$3a4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #209500 |
Am 16.06.2016 um 09:13 schrieb Stefan Heimers: > Eine Senkung der Löhne um 25% hätte exakt den gleichen Effekt. Nur ohne > Enteignung der Sparer. > Nein, denn eine Wechselkursänderung wirkt sich auch auf vorhandene Lagerbestände aus. Eine Lohnänderung nicht. Der Olivenbauer würde also eine Wechselkursänderung sofort merken, eine Lohnsenkung erst nach der nächsten Ernte.
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 09:19 +0200 |
| Message-ID | <dsf28vFh21eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209498 |
Am 16.06.2016 um 08:57 schrieb Marcel Mueller: > On 16.06.16 08.44, Matthias Weingart wrote: >> Naja, auch wenn die Griechen den Kurs ihrer Währung selbst bestimmen >> könnten, >> würde es ihnen damit auch nicht besser gehen. > > Doch, eine Abwertung ihrer Währung um 25% würde sie auf einen Schlag > konkurrenzfähig im Export machen. > Die Frage ist nur, ob es dabei geblieben wäre. Bei 90% hätten sie andere > Probleme. Da wären die Regale leer. Zumindest wären ihre eigenen Produkte, im Verhältnis zu ausländischen, wesentlich billiger. >> Das Problem war von denen von >> Anfang an selbstgemacht, sie hatten sich mit gefälschten Zahlen in die EU >> reingeschummelt, irgendwann rächen sich Schwindeleien dann eben doch >> mal... Ist das Recht auf Staatsbankrotte nicht in der griechischen Verfassung festgeschrieben? > In diesen Dimensionen meistens nicht. Du darfst halt nur nicht das > kleine Schlusslicht sein. > Guck Dir die Verschuldung von Japan, den USA oder Frankreich an. Die Verschuldung dieser Länder können nicht so weiteres verglichen werden. zB ist Japan lediglich bei der eigenen Bevölkerung verschuldet. Die französischen Staatsschulden vergemeinschaftet gerade die EZB. Und die US-Amerikaner regeln ihre Verschuldung geschickt durch die Leitwährung Dollar. ;-) Und die Deutschen finanzieren ihr "Vollbeschäftigung" über die Targetschulden selbst. Und alle machen weiter bis zum...Das würde mich auch interessieren. ;-) -- ---hdw---
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| From | Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-17 09:32 +0200 |
| Message-ID | <dshnbuF2rctU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209501 |
Am 16.06.2016 um 09:19 schrieb horst-d.winzler: > > Ist das Recht auf Staatsbankrotte nicht in der griechischen Verfassung > festgeschrieben? > Es hat zumindest Tradition. Der weise Solon plante einen allgemeinen Schuldenerlass um die Bauern bei Laune zu halten, und seine adligen Freunde haben ihr Insiderwissen flugs benutzt um Ländereien auf Pump zu kaufen. Gruß, Gerhard (mit Motorrad im verregneten Wales)
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-17 10:01 +0200 |
| Message-ID | <dshp2pF34cbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209530 |
Am 17.06.2016 um 09:32 schrieb Gerhard Hoffmann: > Am 16.06.2016 um 09:19 schrieb horst-d.winzler: > (mit Motorrad im verregneten Wales) Hals & Beinbruch. ;-) -- ---hdw---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 17:08 +0200 |
| Message-ID | <nk3o4j$fgj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #209530 |
Gerhard Hoffmann schrieb: > > (mit Motorrad im verregneten Wales) Sonnencreme nicht vergessen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 18:37 +0200 |
| Message-ID | <dslbldFp9v4U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209544 |
Am 18.06.2016 um 17:08 schrieb Rolf Bombach: > Gerhard Hoffmann schrieb: >> >> (mit Motorrad im verregneten Wales) > > Sonnencreme nicht vergessen. > Eher Vaseline ;-) -- ---hdw---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 22:29 +0200 |
| Message-ID | <nk9jnq$qlt$1@dont-email.me> |
| In reply to | #209551 |
horst-d.winzler schrieb: > Am 18.06.2016 um 17:08 schrieb Rolf Bombach: >> Gerhard Hoffmann schrieb: >>> >>> (mit Motorrad im verregneten Wales) >> >> Sonnencreme nicht vergessen. >> > > Eher Vaseline ;-) Egal, Hauptsache Abperleffekt. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-21 17:16 +0200 |
| Message-ID | <dst42qFbdlkU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209544 |
Am 18.06.2016 um 17:08 schrieb Rolf Bombach: > Gerhard Hoffmann schrieb: >> >> (mit Motorrad im verregneten Wales) > > Sonnencreme nicht vergessen. > Wales war gar nicht so schlecht. > 65 % ok. Belgien & Frankreich waren die Katastrophe. 100% Regen. Ich bin in Wales mal eine Stunde ohne Handschuhe gefahren wegen Reaktionszeit für Photos, da hatte ich knallrote Handrücken. Gestern war Dover-Saarbrücken, was für eine Seeschlacht! Gruß, Gerhard
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| From | Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 10:49 +0200 |
| Message-ID | <h32a8jf6ipz1.195d1x3ulpr8l.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #209498 |
Am Thu, 16 Jun 2016 08:57:20 +0200 schrieb Marcel Mueller: > Doch, eine Abwertung ihrer Währung um 25% würde sie auf einen Schlag > konkurrenzfähig im Export machen. Was sollen denn das für sagenhafte Exportgüter sein? Das Lebensniveau wurde mit dem Euro durch günstige Kredite künstlich aufgepumpt, und das wird sich mit den Strukturen dort ohne weiteres Geld von aussen nicht halten lassen. Wahrscheinlich müsste es sich etwa auf dem Niveau von Bulgarien bewegen. Lutz -- Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 11:02 +0200 |
| Message-ID | <dsf89sFi7s9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209506 |
Am 16.06.2016 um 10:49 schrieb Lutz Schulze: > Am Thu, 16 Jun 2016 08:57:20 +0200 schrieb Marcel Mueller: > >> Doch, eine Abwertung ihrer Währung um 25% würde sie auf einen Schlag >> konkurrenzfähig im Export machen. > > Was sollen denn das für sagenhafte Exportgüter sein? zB Batterien. Siehe Link: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/unternehmer-in-griechenland-warum-die-exporte-so-schwach-sind-a-839575.html -- ---hdw---
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| From | Ole Jansen <remove.this.Kaspernasebaer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 11:33 +0200 |
| Message-ID | <dsfa3fFiiusU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209507 |
Am 16.06.2016 um 11:02 schrieb horst-d.winzler: > Am 16.06.2016 um 10:49 schrieb Lutz Schulze: >> Am Thu, 16 Jun 2016 08:57:20 +0200 schrieb Marcel Mueller: >> >>> Doch, eine Abwertung ihrer Währung um 25% würde sie auf einen Schlag >>> konkurrenzfähig im Export machen. >> >> Was sollen denn das für sagenhafte Exportgüter sein? > > zB Batterien. Siehe Link: > > http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/unternehmer-in-griechenland-warum-die-exporte-so-schwach-sind-a-839575.html > Ja, und jede Menge Software... <https://www.google.de/search?q=trojanische+programme> SCNR, O.J.
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 11:47 +0200 |
| Message-ID | <njtsi0$1olr$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #209508 |
Am 16.06.2016 11:33, schrieb Ole Jansen: > Ja, und jede Menge Software... > <https://www.google.de/search?q=trojanische+programme> Troja war nie griechisch! > SCNR, Ebenso. Gruß Dieter
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 13:38 +0200 |
| Message-ID | <dsfhdbFk19nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209509 |
Am 16.06.2016 um 11:47 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 16.06.2016 11:33, schrieb Ole Jansen: > >> Ja, und jede Menge Software... >> <https://www.google.de/search?q=trojanische+programme> > > Troja war nie griechisch! Wurde von den Griechen sogar bekämpft. > >> SCNR, > > Ebenso. > Dito. -- ---hdw---
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 14:15 +0200 |
| Message-ID | <ju55mbtui56o66u94cdj1e9a8dh9jdts0i@4ax.com> |
| In reply to | #209509 |
Dieter Wiedmann wrote: >Troja war nie griechisch! Aber die erste Frau im Staate, und das Pferd. Bis die Griechen alles kaputt schlugen. Grüße, H.
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
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| Date | 2016-06-16 09:58 +0200 |
| Message-ID | <njtm85$680$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #209497 |
Matthias Weingart wrote: > Edzard Egberts <ed_09@tantec.de>: >> Aber die Schweizer Geldpolitik wird nicht von der EZB vorgegeben, >> sondern die Schweiz kann den Frankenkurs selber bestimmen >> (http://www.focus.de/finanzen/boerse/devisen/franken-hammer-deshalb-musst >> e-sich-die-schweiz-wirklich-vom-euro-abkoppeln_id_4418702.html), von so >> etwas können z.B. die Griechen nur noch trÀumen. > > Naja, auch wenn die Griechen den Kurs ihrer Währung selbst bestimmen könnten, > würde es ihnen damit auch nicht besser gehen. Das Problem war von denen von > Anfang an selbstgemacht, sie hatten sich mit gefälschten Zahlen in die EU > reingeschummelt, irgendwann rächen sich Schwindeleien dann eben doch mal... In Griechenland lag und liegt tatsächlich einiges im Argen, aber die von der Troika durchgesetzten Sparmaßnahmen und "Hilfspakete" zur Bankenrettung haben diese Situation noch einmal deutlich verschärft: https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise: "Die während der Finanzkrise ab 2008 einsetzende Rezession vertiefte sich mit dem Beginn der griechischen Schuldenkrise und setzte sich bis ins Jahr 2013 fort, im Vergleich zu 2007 brach das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Griechenlands bis 2013 um 26 % ein. Erst 2014 gab es erstmals wieder eine geringfügige Erholung mit einem Zuwachs von 0,4 %.[11] Die Arbeitslosigkeit stieg von 7,4 % im Juli 2008 auf 27,2 % im Januar 2013.[258] Die Krise trifft insbesondere die sozial Schwächeren. Als Sparmaßnahme sind die Renten gesenkt worden. Viele Bürger Griechenlands haben nichts zu essen und sind obdachlos." BIP minus 26% durch Maßnahmen der EU! Das hat die Staatsschuldenquote fast verdoppelt und mit einer Staatsverschuldung von 175% des BIP sehe ich nicht, wie die sich unter diesen Rahmenbedingungen jemals wieder erholen sollen. "Inseln privatisieren" als Lösungsvorschlag ist in meinen Augen der Gipfel des Zynismus. Und wenn in Deutschland durch weitere Lohndrückerei nichts mehr zu holen ist, fangen auch hier die Privatisierungen mit TTIP an, aus Wasser, Straßen, Windparks und kommunalen Betrieben lässt sich *bestimmt* noch mehr herausholen, zahlt doch die Allgemeinheit. Zumindest die Rente ist sicher - bei einem neuerdings angestrebten Pensionsalter von 73+ arbeitet man entweder bis zum Verrecken, oder wird als Gammelfleisch aussortiert und landet bei HarzIV. "Selbstgemachtes Problem" hin und her, für mich ist Griechenland eine Warnung, welchen Stellenwert das Wohlergehen der Bevölkerung in der EU-Politik wirklich hat - wir sind Pack!
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-16 10:45 +0200 |
| Message-ID | <dsf791Fi1f8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209503 |
Am 16.06.2016 09:58 schrieb Edzard Egberts: > Und wenn in Deutschland durch weitere Lohndrückerei nichts mehr zu holen > ist, fangen auch hier die Privatisierungen mit TTIP an, aus Wasser, > Straßen, Windparks und kommunalen Betrieben lässt sich *bestimmt* noch > mehr herausholen, zahlt doch die Allgemeinheit. Bei Wasser und Strom sollte das bekannt sein. Für die Straßen wird es auch schon konkret: http://www.zeit.de/2016/22/verkehrspolitik-autobahn-verkehr-reform-autobahngesellschaft-teilprivatisierung Aber daß der Neoliberalismus eine Refeudalisierung der Gesellschaft (alles gehört den oberen ~1000) anstrebt ist ja wohl bekannt. Oder? Letztendlich ist das aber alles nicht so schlimm - wir müssen nur aufpassen, daß die Polizei nicht so gut bewaffnet wird, daß sie sich gegen einen größeren Aufstand durchsetzen kann. Aber dafür gibt es ja die Bestrebungen, den Einsatz der Bundeswehr im Inneren zuzulassen. Nachdem die Wehrpflicht abgeschafft wurde, haben die verbleibenden Söldner vermutlich auch weniger Hemmungen, auf den Rest der Bevölkerung zu schießen. Hanno
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 11:43 +0200 |
| Message-ID | <nk356t$qq4$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #209503 |
On 16.06.16 09.58, Edzard Egberts wrote: > In Griechenland lag und liegt tatsächlich einiges im Argen, aber die von > der Troika durchgesetzten Sparmaßnahmen und "Hilfspakete" zur > Bankenrettung haben diese Situation noch einmal deutlich verschärft: Das ist außer Frage. Deren primäres Ziel war ja auch nie die Rettung Griechenlands, sondern der Schutz der europäischen Finanzmärkte vor den Auswirkungen. Wenn Griechenland dabei gerettet wird - auch gut. > BIP minus 26% durch Maßnahmen der EU! Das hat die Staatsschuldenquote > fast verdoppelt und mit einer Staatsverschuldung von 175% des BIP sehe > ich nicht, wie die sich unter diesen Rahmenbedingungen jemals wieder > erholen sollen. Wesentlich interessanter ist indes die Frage, wie sich die Alternativen ausgewirkt hätten - also faktisch eine andere Währung. Gut möglich, dass das Ergebnis auch nicht besser wäre. Ich wäre geneigt zu sagen, die Auswirkungen wären noch drastischer. Also Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, extreme Kriminalität, möglicherweise Schlimmeres. In jedem Fall sofortiger Austritt aus dem Schengen Raum. Die anderen würden sofort die Grenzen schließen. Aber es weiß eben keiner. Den schwarzen Peter übernehmen, und die Schulden im wesentlichen erlassen, macht keiner. Warum auch? Dann wäre das Geld ja offiziell bei ihm weg. Das ist es so natürlich auch, aber solange noch Zinserträge tröpfeln, merkt es halt offiziell keiner. Diesen Schritt muss Griechenland schon selber tun. Und wirklich niemand von außen könnte es daran hindern. Nur würde das dummerweise den reichen Griechen, die darüber entscheiden, am meisten schaden. Also PAL-Feld drum, und weiter geht's. Vielleicht ist es aber auch einfach nur die nicht unberechtigte Angst vor Anarchie. > Und wenn in Deutschland durch weitere Lohndrückerei nichts mehr zu holen > ist, fangen auch hier die Privatisierungen mit TTIP an, aus Wasser, > Straßen, Windparks und kommunalen Betrieben lässt sich *bestimmt* noch > mehr herausholen, zahlt doch die Allgemeinheit. Mach's doch besser! Ich sehe das nicht so einseitig. Klar, gibt es die Fälle. Aber ich sehe auch wie sich manchmal Gemeinden und ihre Mitglieder zusammen raufen und gemeinsam durchaus ihre Probleme lösen. Und da kann es durchaus mal passieren, dass dann z.B. die Stromversorgung wieder in eigener Hand ist. > Zumindest die Rente ist > sicher - bei einem neuerdings angestrebten Pensionsalter von 73+ > arbeitet man entweder bis zum Verrecken, oder wird als Gammelfleisch > aussortiert und landet bei HarzIV. Die Demographie ist eindeutig und mit einem vernünftigen Vorhersagezeitraum von 30 Jahren wohl so ziemlich das einzige, was man über die Zukunft einigermaßen sicher weiß. Wir können uns jetzt nur noch überlegen, wie wir damit umgehen. Irgendwie müssen wir die älteren Menschen mit durchfüttern, denn Notschlachtungen wird man wohl kaum vertreten können. (Kennt einer noch Soylent Green?) In Japan kann man sich schon mal angucken, wie das so aussehen kann. Die sind in dem Problem schon mitten drin. > "Selbstgemachtes Problem" hin und her, für mich ist Griechenland eine > Warnung, welchen Stellenwert das Wohlergehen der Bevölkerung in der > EU-Politik wirklich hat - wir sind Pack! Ich würde eher sagen, man hilft sich gegenseitig genau so lange, wie es nicht viel Aufwand erfordert. Und darüber hinaus macht jeder sein eigenes Ding. Das gilt aber im Kleinen genauso. Da guckt man dem Nachbarn bei der Schwarzarbeit zu und freut sich gar noch mit ihm. Da ist der Umweltschutz genau so lange gut, wie er nicht vor der /eigenen/ Haustür statt findet. Das ist Egoismus in seiner Reinstform. Wie kann man erwarten, dass "die Großen" besser sind als man selbst? Das sind auch nur Menschen. Also nicht meckern, besser machen! Da reicht schon ein kleines bisschen. Wenn das ein kollektiver Effekt ist, ist die Wirkung erheblich. Oder halt, wenn man keine Lust hat, selbst etwas beizutragen, den Mund halten. Leave it or change it, würden die Angelsachsen sagen. Marcel
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 18:16 +0200 |
| Message-ID | <dslae2Fp22gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209539 |
Am 18.06.2016 um 11:43 schrieb Marcel Mueller: > On 16.06.16 09.58, Edzard Egberts wrote: >> In Griechenland lag und liegt tatsächlich einiges im Argen, aber die von >> der Troika durchgesetzten Sparmaßnahmen und "Hilfspakete" zur >> Bankenrettung haben diese Situation noch einmal deutlich verschärft: > > Das ist außer Frage. Deren primäres Ziel war ja auch nie die Rettung > Griechenlands, sondern der Schutz der europäischen Finanzmärkte vor den > Auswirkungen. Wenn Griechenland dabei gerettet wird - auch gut. Die Griechen müssen sich schon selbst "retten". "Rettung" von außen wird immer als aufoktroyiert angesehen. Das ist für die Entwicklung einer Gesellschaft nie von Vorteil. > Wesentlich interessanter ist indes die Frage, wie sich die Alternativen > ausgewirkt hätten - also faktisch eine andere Währung. Gut möglich, dass > das Ergebnis auch nicht besser wäre. Ich wäre geneigt zu sagen, die > Auswirkungen wären noch drastischer. Also Zusammenbruch der öffentlichen > Ordnung, extreme Kriminalität, möglicherweise Schlimmeres. In jedem Fall > sofortiger Austritt aus dem Schengen Raum. Die anderen würden sofort die > Grenzen schließen. > Aber es weiß eben keiner. Den wievielten Staatsbankrott haben die Griechen jetzt hintersich? Die dürften genügend Erfahrungen gesammelt haben. Bisschen mehr Vertrauen sollte man in das Volk schon haben. > Den schwarzen Peter übernehmen, und die Schulden im wesentlichen > erlassen, macht keiner. Warum auch? Dann wäre das Geld ja offiziell bei > ihm weg. Aber dem schlechten Geld gutes hinterher zu werfen, ist dann wohl besser? Zumal das förderst ersteinmal Buchgeld ist. > Das ist es so natürlich auch, aber solange noch Zinserträge tröpfeln, > merkt es halt offiziell keiner. Doch, der griechische Staatshaushalt merkt das schon. > Diesen Schritt muss Griechenland schon selber tun. Und wirklich niemand > von außen könnte es daran hindern. Nur würde das dummerweise den reichen > Griechen, die darüber entscheiden, am meisten schaden. Also PAL-Feld > drum, und weiter geht's. > Vielleicht ist es aber auch einfach nur die nicht unberechtigte Angst > vor Anarchie. die reichen Griechen dürften ihre Vermögen zugriffssicher zB nach Deutschland transferiert haben? > >> Und wenn in Deutschland durch weitere Lohndrückerei nichts mehr zu holen >> ist, fangen auch hier die Privatisierungen mit TTIP an, aus Wasser, >> Straßen, Windparks und kommunalen Betrieben lässt sich *bestimmt* noch >> mehr herausholen, zahlt doch die Allgemeinheit. > > Mach's doch besser! Die Frage ist falsch gestellt. Die Frage müßte lauten, ließe man es ihn besser machen? Welche mächtigen Interessen wären dann tangiert? > Ich sehe das nicht so einseitig. Klar, gibt es die Fälle. > Aber ich sehe auch wie sich manchmal Gemeinden und ihre Mitglieder > zusammen raufen und gemeinsam durchaus ihre Probleme lösen. Und da kann > es durchaus mal passieren, dass dann z.B. die Stromversorgung wieder in > eigener Hand ist. Das wird nur funktionieren, wenn die Kommunen ausgewiesenen Fachleute in diese Schlüsselstellungen berufen. >> Zumindest die Rente ist >> sicher - bei einem neuerdings angestrebten Pensionsalter von 73+ >> arbeitet man entweder bis zum Verrecken, oder wird als Gammelfleisch >> aussortiert und landet bei HarzIV. > > Die Demographie ist eindeutig und mit einem vernünftigen > Vorhersagezeitraum von 30 Jahren wohl so ziemlich das einzige, was man > über die Zukunft einigermaßen sicher weiß. > Wir können uns jetzt nur noch überlegen, wie wir damit umgehen. > Irgendwie müssen wir die älteren Menschen mit durchfüttern, denn > Notschlachtungen wird man wohl kaum vertreten können. (Kennt einer noch > Soylent Green?) > In Japan kann man sich schon mal angucken, wie das so aussehen kann. Die > sind in dem Problem schon mitten drin. Schonmal daran gedacht, das die Arbeitseffektivität seit der der "Steinzeit" erheblich gewachsen ist. Das die Politik unter tätiger Mithilfe von Richtern aus der beitragspflichtigen Rente Menschen alimentiert, die nie etwas eingezahlt haben! Dieser Fehlbetrag den der Staat der Rentenversicherung schuldet soll sich auf 32_Milliarden pro Jahr belaufen. Warum werden diese Fakten eigentlich nie thematisiert? > >> "Selbstgemachtes Problem" hin und her, für mich ist Griechenland eine >> Warnung, welchen Stellenwert das Wohlergehen der Bevölkerung in der >> EU-Politik wirklich hat - wir sind Pack! > > Ich würde eher sagen, man hilft sich gegenseitig genau so lange, wie es > nicht viel Aufwand erfordert. Und darüber hinaus macht jeder sein > eigenes Ding. Falsche Einstellung! Hilfe schafft Abhängigkeit. Mithilfe jedoch schafft Selbstständigkeit! > Das gilt aber im Kleinen genauso. Da guckt man dem Nachbarn bei der > Schwarzarbeit zu und freut sich gar noch mit ihm. Die sog. Schwarzarbeit ist ein Zeichen dafür das offizielle Arbeit inzwischen für viele unerschwinglich geworden ist. Gründe kann sich jeder selbst zusammenreimen. Im Übrigen, die Offiziellen sollen bezüglich Schwarzarbeit sehr ruhig sein, denn an dem verbrauchten Material verdient Staat und Firmen nicht schlecht. > Da ist der > Umweltschutz genau so lange gut, wie er nicht vor der /eigenen/ Haustür > statt findet. Das ist Egoismus in seiner Reinstform. Wie kann man > erwarten, dass "die Großen" besser sind als man selbst? Das sind auch > nur Menschen. Und die Batterie der Mülltonnen pro Haus wächst unaufhaltsam! Wer sowas zu verantworten hat, verharrt, mit Verlaub, in seiner Entwicklung im vorigen Jahrhundert. Er hat von der Entwicklung von Müllsortieranlagen wenig bis nichts mitbekommen. > Also nicht meckern, besser machen! Da reicht schon ein kleines bisschen. > Wenn das ein kollektiver Effekt ist, ist die Wirkung erheblich. > Oder halt, wenn man keine Lust hat, selbst etwas beizutragen, den Mund > halten. Leave it or change it, würden die Angelsachsen sagen. Gern. Fangen wir mal bei dem Beitragsservice der ÖRR an. Die Politik hebt die Einkommensgarantie auf und die ÖRR verschlüsseln ihr Produkt. Die Voraussetzung dafür ist seit der Digitalisierung so günstig wie nie. Ich gehe nicht fehl in der Annahme, das dadurch viel Energie eingespart und mindestens ebensoviel mentaler Schrott reduziert würde. -- ---hdw---
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 10:27 +0200 |
| Message-ID | <nk5l55$ivk$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #209548 |
On 18.06.16 18.16, horst-d.winzler wrote: > Den wievielten Staatsbankrott haben die Griechen jetzt hintersich? Die > dürften genügend Erfahrungen gesammelt haben. > Bisschen mehr Vertrauen sollte man in das Volk schon haben. :-) >> Den schwarzen Peter übernehmen, und die Schulden im wesentlichen >> erlassen, macht keiner. Warum auch? Dann wäre das Geld ja offiziell bei >> ihm weg. > > Aber dem schlechten Geld gutes hinterher zu werfen, ist dann wohl > besser? Zumal das förderst ersteinmal Buchgeld ist. > >> Das ist es so natürlich auch, aber solange noch Zinserträge tröpfeln, >> merkt es halt offiziell keiner. > > Doch, der griechische Staatshaushalt merkt das schon. Da ist aus Sicht der Kreditoren auch ein PAL-Feld drum. >> Mach's doch besser! > > Die Frage ist falsch gestellt. Die Frage müßte lauten, ließe man es ihn > besser machen? Welche mächtigen Interessen wären dann tangiert? Die Kunst ist es, das herauszufinden. ;-) >> Ich sehe das nicht so einseitig. Klar, gibt es die Fälle. >> Aber ich sehe auch wie sich manchmal Gemeinden und ihre Mitglieder >> zusammen raufen und gemeinsam durchaus ihre Probleme lösen. Und da kann >> es durchaus mal passieren, dass dann z.B. die Stromversorgung wieder in >> eigener Hand ist. > > Das wird nur funktionieren, wenn die Kommunen ausgewiesenen Fachleute in > diese Schlüsselstellungen berufen. In den Fällen, die mir bekannt sind (Energie, Internet), lief es eher anders herum. Einer, üblicherweise vom Fach zettelt vielleicht noch mit ein paar Kumpels etwas an, sucht sich passive Mitstreiter in der Gemeinde, die sich an Kosten, Nutzen und letztlich mit ihrem Einsatz auch am Risiko beteiligen, und die Gemeinde unterstützt das nur organisatorisch und auch finanziell, indem sie z.B. Ressourcen zur Verfügung stellt oder bei den Steuern ein Auge zu drückt. Das ist eigentlich eher so eine Art Crowd-Funding im Kleinen. Aber die Gemeinde versucht eben nicht, alles selber zu machen und es muss sich eben auch nicht jeder in der Gemeinde beteiligen. Da wären sonst immer welche dabei, die die Sache aufreiben würden. Die Kunst ist es bekanntlich nicht, alles zu können, sondern genug gute Leute für sich arbeiten zu lassen, denen man vertrauen an, und denen im Gegenzug nicht ins Handwerk zu pfuschen. Wie gesagt, das /kann/ funktionieren. Eine ordentliche Portion Teamgeist und Vertrauen erfordert es allerdings schon. Mit dem üblichen Egoismus - wie bekomme ich für mich am meisten raus, und scheiß auf die anderen - wird das nichts. Da findet man sich dann schnell auf der Seite der eigentlichen Verlierer wieder, die halt von großen Konzernen gemolken werden. Kooperation führt fast immer zu substanziell besseren Ergebnissen. Aber es müssen halt genug Personen mitmachen. [Alternde Bevölkerung] >> In Japan kann man sich schon mal angucken, wie das so aussehen kann. Die >> sind in dem Problem schon mitten drin. > > Schonmal daran gedacht, das die Arbeitseffektivität seit der der > "Steinzeit" erheblich gewachsen ist. Ja, und mit ihr die Ansprüche. Alleine unsere Ernährungsgewohnheiten in Deutschland sind überhaupt nicht auf 7 Mrd. Menschen skalierbar. Dafür genügt die Erdoberfläche nicht zur Nahrungsgewinnung. Auch nicht mit Monsanto, Glyphosat und Konsorten und Tierhaltung ohne Rücksicht auf Verluste, und schon gar nicht mit dem neuen Bio-Boom. > Das die Politik unter tätiger Mithilfe von Richtern aus der > beitragspflichtigen Rente Menschen alimentiert, die nie etwas eingezahlt > haben! > Dieser Fehlbetrag den der Staat der Rentenversicherung schuldet soll > sich auf 32_Milliarden pro Jahr belaufen. > > Warum werden diese Fakten eigentlich nie thematisiert? Weil es niemand wissen will. Wenn man Geld braucht, und in der Rentenkasse gerade etwas drin ist, wird sie geplündert, fertig. _B_ürgernahe _A_mtsschimmer _f_ür _ö_rtliche _G_roßvorhaben, oder wie war das? ;-) Und wenn sie dann leer ist, wird geheult und jede Schraube eine Umdrehung enger gedreht. >>> "Selbstgemachtes Problem" hin und her, für mich ist Griechenland eine >>> Warnung, welchen Stellenwert das Wohlergehen der Bevölkerung in der >>> EU-Politik wirklich hat - wir sind Pack! >> >> Ich würde eher sagen, man hilft sich gegenseitig genau so lange, wie es >> nicht viel Aufwand erfordert. Und darüber hinaus macht jeder sein >> eigenes Ding. > > Falsche Einstellung! Hilfe schafft Abhängigkeit. Mithilfe jedoch schafft > Selbstständigkeit! Tja, erkläre das den Menschen! Bei den Flüchtlingen kann man schön sehen, wie weit es mit der Hilfe geht. Je weniger die Leute damit zu tun haben, desto mehr hauen sie drauf. Und die meisten Flüchtlinge sind durchaus motiviert, ihren Beitrag zu leisten, was in unseren Breiten ja auch nicht immer selbstverständlich ist. Aber wie man es auch dreht, Theoretisiererei hilft nicht. Man braucht Lösungen, die menschliche Natur einschließlich typischer Fehlverhalten mit berücksichtigen, sonst funktioniert es nur auf dem Papier. >> Das gilt aber im Kleinen genauso. Da guckt man dem Nachbarn bei der >> Schwarzarbeit zu und freut sich gar noch mit ihm. > > Die sog. Schwarzarbeit ist ein Zeichen dafür das offizielle Arbeit > inzwischen für viele unerschwinglich geworden ist. Gründe kann sich > jeder selbst zusammenreimen. Ja, es ist schlecht, weil es schlecht ist. Griechenlands Staatshaushalt wäre weitgehend saniert, wenn er die Steuerschulden der letzten 10 Jahre eintreiben könnte. Blöderweise sind Eintreiber und Hinterzieher dieselben Menschen. > Im Übrigen, die Offiziellen sollen bezüglich Schwarzarbeit sehr ruhig > sein, denn an dem verbrauchten Material verdient Staat und Firmen nicht > schlecht. Das hätten sie auch so. >> Da ist der >> Umweltschutz genau so lange gut, wie er nicht vor der /eigenen/ Haustür >> statt findet. Das ist Egoismus in seiner Reinstform. Wie kann man >> erwarten, dass "die Großen" besser sind als man selbst? Das sind auch >> nur Menschen. > > Und die Batterie der Mülltonnen pro Haus wächst unaufhaltsam! Wer sowas > zu verantworten hat, verharrt, mit Verlaub, in seiner Entwicklung im > vorigen Jahrhundert. Er hat von der Entwicklung von Müllsortieranlagen > wenig bis nichts mitbekommen. Korrekt. Einige Gemeinden haben den Schuss schon gehört und umgestellt. Selbstverständlich haben sich viele Firmen durch langfristige Verträge die Pfründe gesichert, was Veränderungen stark erschwert. Das DSD ist einer der übelsten Verträge dieser Art. Das kann eine einzelne Gemeinde leider nicht selber anpacken, obwohl es AFAIK auch da schon Einzelfälle gibt, wo die Gemeinden dagegen klagen. >> Also nicht meckern, besser machen! Da reicht schon ein kleines bisschen. >> Wenn das ein kollektiver Effekt ist, ist die Wirkung erheblich. >> Oder halt, wenn man keine Lust hat, selbst etwas beizutragen, den Mund >> halten. Leave it or change it, würden die Angelsachsen sagen. > > Gern. Fangen wir mal bei dem Beitragsservice der ÖRR an. Die Politik > hebt die Einkommensgarantie auf und die ÖRR verschlüsseln ihr Produkt. Wo hast Du verschlüsseltes ÖRR in D gefunden? Das kenne ich nur aus Österreich, und das hat da ganz andere Gründe. Die können es sich einfach nicht leisten, nicht zu verschlüsseln, denn die Senderechte für Ausstrahlungen werden nach der Anzahl der damit erreichten Zuschauer kalkuliert. Und da müsste Österreich gerade bei SAT für halb Europa mit bezahlen. > Die Voraussetzung dafür ist seit der Digitalisierung so günstig wie nie. Das ist so. Aber bisher schützt uns der Rundfunk-Staatsvertrag noch davor. Sobald ein wesentlicher Teil des Angebots verschlüsselt und nur gegen Cash freigeschaltet wird, wäre die Haushaltspauschale kaum mehr haltbar. Und damit wären die Tage des ÖRR gezählt. Wenn ich mir so ansehe, was bei den Privaten so über den Äther geht, und wie die so beeinflusst werden, fände ich das das weitaus größere Übel. > Ich gehe nicht fehl in der Annahme, das dadurch viel Energie eingespart > und mindestens ebensoviel mentaler Schrott reduziert würde. ? Dunkel ist deiner Worte Sinn. Ist der mentale Schrott nicht bisher noch vorwiegend die Domäne der Privaten? Also die können ihre Werbung in HD von mir aus gerne verschlüsseln. Gerade in den letzten 10 Jahren haben die nochmal kräftig abgebaut. Marcel
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 20:12 +0200 |
| Message-ID | <dsqq06Frr5nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209567 |
Am 19.06.2016 um 10:27 schrieb Marcel Mueller: > On 18.06.16 18.16, horst-d.winzler wrote: >> Gern. Fangen wir mal bei dem Beitragsservice der ÖRR an. Die Politik >> hebt die Einkommensgarantie auf und die ÖRR verschlüsseln ihr Produkt. > > Wo hast Du verschlüsseltes ÖRR in D gefunden? Sie könnten zum Wettbewerb gezwungen werden, dann müßten sie verschlüsseln. Dazu wäre lediglich eine Anpassung des 1.Rundfunkurteils durch das BVerfG, an die sich inzwischen doch sehr geänderte Bedingungen, notwendig. Denn die Einkommensgarantie der ÖRR ist ja nicht durch ein demokratisch gewähltes Gremium legitimiert. ;-) >> Die Voraussetzung dafür ist seit der Digitalisierung so günstig wie nie. > > Das ist so. Aber bisher schützt uns der Rundfunk-Staatsvertrag noch davor. > Sobald ein wesentlicher Teil des Angebots verschlüsselt und nur gegen > Cash freigeschaltet wird, wäre die Haushaltspauschale kaum mehr haltbar. > Und damit wären die Tage des ÖRR gezählt. In der alten Form sicherlich. Allerdings wozu brauch Bürger ZDF + ARD + DLF? DLF hat seine weitreichenden Sender (LW+MW) aufgegeben. Wozu die ARD mit ihren 9 Landesrundfunkanstalten und ihren vielen Unterprogrammen? > Wenn ich mir so ansehe, was bei den Privaten so über den Äther geht, und > wie die so beeinflusst werden, fände ich das das weitaus größere Übel. Die Privaten müssen sich durch Werbung finanzieren. Sie bringen das, was offensichtlich von ihren Kunden gewünscht wird. Darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Wer meint, die ÖRR seien politikfern, dem sei die Causa Brender empfohlen. >> Ich gehe nicht fehl in der Annahme, das dadurch viel Energie eingespart >> und mindestens ebensoviel mentaler Schrott reduziert würde. > > ? > Dunkel ist deiner Worte Sinn. > Ist der mentale Schrott nicht bisher noch vorwiegend die Domäne der > Privaten? Also die können ihre Werbung in HD von mir aus gerne > verschlüsseln. Gerade in den letzten 10 Jahren haben die nochmal kräftig > abgebaut. Wie sich letzten Jahres wiedermal gezeigt hat, sind die ÖRR bezüglich der Nachrichtenneutralität von der BBC als Beispiel noch Jahre entfernt. -- ---hdw---
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