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Groups > de.sci.electronics > #209236 > unrolled thread

Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

Started byR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
First post2016-06-11 22:02 +0200
Last post2016-06-13 07:48 +0000
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Contents

  Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-11 22:02 +0200
    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-11 22:06 +0200
      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-11 22:28 +0200
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-11 22:33 +0200
      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-12 19:08 +0200
    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-11 13:50 -0700
      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-11 22:58 +0200
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-11 14:21 -0700
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-12 08:45 +0200
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-06-12 19:07 +0200
          Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-12 19:16 +0200
            Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-12 19:37 +0200
            Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-12 19:39 +0200
              Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-12 19:56 +0200
          Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-12 19:57 +0200
            Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-13 06:46 +0200
              Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-13 07:38 +0200
              Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-13 17:35 +0200
                Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-13 17:55 +0200
                  Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-14 01:17 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-14 02:36 +0200
                      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-14 16:46 +0200
                Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2016-06-13 22:30 +0200
                Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-14 00:55 +0200
      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-11 23:13 +0200
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-06-11 23:29 +0200
          Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 00:32 +0200
        Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-11 14:43 -0700
          Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 00:07 +0200
            Re: Warum waren früher     DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-11 15:34 -0700
              Re: Warum waren früher     DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 01:18 +0200
                Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-12 05:07 +0200
                Re: Warum waren früher     DC-DC-Wandler so aufwendig? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-12 09:06 +0200
                  Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-12 12:43 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-12 12:46 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-12 12:54 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-12 13:00 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Falk Willberg <faweglassenlk@falk-willberg.de> - 2016-06-13 21:14 +0200
                Re: Warum waren früher       DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-12 07:07 -0700
                  Re: Warum waren früher       DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 19:44 +0200
                    Re: Warum waren früher         DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-13 07:03 -0700
                      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lund-nielsen@xyz123desy.de> - 2016-06-13 16:06 +0200
                        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-13 09:50 -0700
                      Re: Warum waren früher         DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-13 16:29 +0200
                        Re: Warum waren früher         DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-13 16:44 +0200
                        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-06-13 18:34 +0200
                  Re: Warum waren früher       DC-DC-Wandler so aufwendig? Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2016-06-12 22:10 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Ingolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de> - 2016-06-13 00:07 +0200
                    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-13 04:18 +0200
                      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-13 07:08 -0700
            Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-12 01:19 +0200
              Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-13 11:02 +0200
                Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-06-13 13:29 +0200
          Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? "MaWin" <me@private.net> - 2016-06-12 11:13 +0200
            Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-12 11:25 +0200
            Re: Warum waren früher   DC-DC-Wandler so aufwendig? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-12 07:13 -0700
    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "MaWin" <me@private.net> - 2016-06-11 23:28 +0200
      Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 00:32 +0200
        Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-12 01:08 +0200
          Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-12 01:29 +0200
            Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-12 02:39 +0200
    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-06-12 08:51 +0200
    Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-06-13 07:48 +0000

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#209361 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-06-13 07:03 -0700
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<ds7soaF3crqU1@mid.individual.net>
In reply to#209314
On 2016-06-12 10:44, Ralf Kiefer wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
>
> Genau darum geht's doch: keine Feindsender mehr hören können.
>

Uber Internet geht das ja noch. Aber das ist natuerlich staatlich 
kontrollierbar.


> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwelle#Nutzung_der_Mittelwelle_in_Eu
> ropa>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwellensender>
>
> Die Mittelwelle ist erst seit ein paar Monaten hier tot. Die Langwelle
> starb vor 1,5 Jahren. BTW ausgerechnet AFN sendet offensichtlich noch
> über Mittelwelle.


Daran wird sich auf lange Zeit nichts aendern.


>              ... Nur liefern die im Krisenfall garantiert keine
> nicht-marktkonformen Informationen.
>

:-)

>
>> Bei uns haben sie den Rundfunk so belassen wie er war und das ist gut
>> so. Aber beim TV haben sie den Fehler gemacht, alles auf digital
>> umzustellen und den VHF-Bereich teilweise anderweitig zu verhoekern.
>> Seitdem oft kein Ton und nur Kloetzchen auf dem Bild. Besonders die
>> Jugend ist laengst aufs Internet abgedampft, Filme werden von Netflix
>> oder Hulu besorgt und die Werbeeinahmen sausen in den Keller.
>
> DAB(+) bezeichnen viele als Totes Pferd. Es muß allerdings geritten
> werden, weil soviel Geld aus der Rundfunksteuer da ist.
>

Bei uns sollte man "HD-Radio" auf UK eingefuehrt werden. Wurde ein 
voller Rohrkrepierer und e blieb alles bei FM. Nach der guten alten 
Regel "If it ain't broken do not try to fix it".

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#209362

From"Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lund-nielsen@xyz123desy.de>
Date2016-06-13 16:06 +0200
Message-ID<ds7sukF3degU1@mid.individual.net>
In reply to#209361
Am 13.06.2016 um 16:03 schrieb Joerg:
> On 2016-06-12 10:44, Ralf Kiefer wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
>>
>> Genau darum geht's doch: keine Feindsender mehr hören können.
>>
>
> Uber Internet geht das ja noch. Aber das ist natuerlich staatlich
> kontrollierbar.
>
>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwelle#Nutzung_der_Mittelwelle_in_Eu
>> ropa>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwellensender>
>>
>> Die Mittelwelle ist erst seit ein paar Monaten hier tot. Die Langwelle
>> starb vor 1,5 Jahren. BTW ausgerechnet AFN sendet offensichtlich noch
>> über Mittelwelle.
>
>
> Daran wird sich auf lange Zeit nichts aendern.
>
>

Du irrst da glaube ich:

<http://www.radioszene.de/80231/afn-trennt-sich-von-vielen-frequenzen-deutschland.html>

...


Jorgen

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#209371

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-06-13 09:50 -0700
Message-ID<ds86hmF5ee0U1@mid.individual.net>
In reply to#209362
On 2016-06-13 07:06, Lund-Nielsen, Jorgen wrote:
> Am 13.06.2016 um 16:03 schrieb Joerg:
>> On 2016-06-12 10:44, Ralf Kiefer wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>>>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
>>>
>>> Genau darum geht's doch: keine Feindsender mehr hören können.
>>>
>>
>> Uber Internet geht das ja noch. Aber das ist natuerlich staatlich
>> kontrollierbar.
>>
>>
>>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwelle#Nutzung_der_Mittelwelle_in_Eu
>>> ropa>
>>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwellensender>
>>>
>>> Die Mittelwelle ist erst seit ein paar Monaten hier tot. Die Langwelle
>>> starb vor 1,5 Jahren. BTW ausgerechnet AFN sendet offensichtlich noch
>>> über Mittelwelle.
>>
>>
>> Daran wird sich auf lange Zeit nichts aendern.
>>
>>
>
> Du irrst da glaube ich:
>
> <http://www.radioszene.de/80231/afn-trennt-sich-von-vielen-frequenzen-deutschland.html>
>
>

Wow, tatsaechlich! Das haette ich bei Amerikanern nie gedacht. Zumal 
hier im Land die Mittelwelle blueht und gedeiht.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#209364 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
Date2016-06-13 16:29 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<1mosic4.l62mhmuw6jjlN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
In reply to#209361
Joerg wrote:

> On 2016-06-12 10:44, Ralf Kiefer wrote:
> > Joerg wrote:
> >
> >> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
> >> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
> >
> > Genau darum geht's doch: keine Feindsender mehr hören können.
> >
> 
> Uber Internet geht das ja noch. Aber das ist natuerlich staatlich 
> kontrollierbar.

Nicht nur, daß eine staatliche Firewall nach Belieben filtern kann. Sie
kann noch mehr: z.B. kann sie aufzeichnen, wer wann und somit welche
Teile des Programms geholt hat. Oder die Firewall ist ganz böse und
verändert die Inhalte, so daß beim Konsument was ganz anderes ankommt
als das, was der Feindsender eigentlich zu liefern hoffte. Aber
letzteres ist in .de per Gesetz verboten. Also kann sowas nienimmernicht
passieren. Nicht bei uns, denn wir sind bekanntlich die Guten. 

Das Schöne am Radio ist, daß man es völlig anonym und mit
geringstmöglichem technischen Aufwand konsumieren kann und sich (fast)
sicher sein kann, daß alle dasselbe hören.

Bau auf dieser Basis mal einen Internet-Zugang inkl. VLC-Player ;-)
http://www.radiomuseum.org/forum/apfelradio_zum_basteln.html

Gruß, Ralf

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#209365 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-13 16:44 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<njmgro$18qa$1@gioia.aioe.org>
In reply to#209364
Am 13.06.2016 16:29, schrieb Ralf Kiefer:

> Bau auf dieser Basis mal einen Internet-Zugang inkl. VLC-Player ;-)
> http://www.radiomuseum.org/forum/apfelradio_zum_basteln.html

Bau mal auf dieser Basis ein Radio:
https://de.wikipedia.org/wiki/Faustkeil


Gruß Dieter

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#209369

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-06-13 18:34 +0200
Message-ID<1v5aba9p3l6k9$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#209364
On Mon, 13 Jun 2016 16:29:12 +0200, Ralf Kiefer wrote:
> Das Schöne am Radio ist, daß man es völlig anonym und mit
> geringstmöglichem technischen Aufwand konsumieren kann und sich (fast)
> sicher sein kann, daß alle dasselbe hören.
> Bau auf dieser Basis mal einen Internet-Zugang inkl. VLC-Player ;-)

Digitale Signaturen existieren. Soviel zum Thema "dasselbe hören". Und
natürlich gäbe es da noch Tor, VPN (z. B. Opera/SurfEasy) & Konsorten.
Aber vermutlich macht man sich ungleich verdächtiger, sein Surfverhalten
zu verschleiern, als wenn man direkt vom Taliban streamt.

Natürlich ist im Internet Schicht im Schacht, wenn mal ein paar relevante
Stecker gezogen wurden. Deswegen verdient Rohde und Schwarz ja auch gutes
Geld mit HF/VHF/UHF-Funkkommunikationssystemen, SDR und den zugehörigen
Modems. Da kannst Du Deinen Porno dann Endpoint-to-Endpoint verschlüsseln,
mit bis zu 3600 Bit/s (M3TR, HF) oder satten 72kBit/s (VHF/UHF).

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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#209323 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromRupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
Date2016-06-12 22:10 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<elr03d-0vb.ln1@nntp.haselbeck-net.de>
In reply to#209293
Joerg schrieb:

> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.

Deutlich besser, und vor allem von deutlich mehr Menschen empfangbar als die 
antiquierte Mittelwelle oder gar Langwelle, beides Wellenbereiche, wofür 
praktisch niemand mehr einen Empfänger hat, sind Satelliten. 
Satellitenempfänger sind seit mehr als zwanzig Jahren deutlich häufiger zu 
finden als Mittelwellen- oder Langwellenempfänger. Und sehr viel schwerer zu 
stören sind satellitengestützte Sendungen dann ja auch noch.

> Weil die sehr schmnalbandige Filter haben. Aus einem Quarz bestehend
> oder bei besseren zwei.

Funktioniert jedenfalls trotz Kosten von 6,90 Euro einwandfrei, meist sogar 
tagsüber

MfG
Rupert

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#209331

FromIngolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de>
Date2016-06-13 00:07 +0200
Message-ID<njkmeo$n3r$1@dont-email.me>
In reply to#209323
Am 12.06.2016 um 22:10 schrieb Rupert Haselbeck:
> Joerg schrieb:
> 
>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
> 
> Deutlich besser, und vor allem von deutlich mehr Menschen empfangbar als die 
> antiquierte Mittelwelle oder gar Langwelle, beides Wellenbereiche, wofür 
> praktisch niemand mehr einen Empfänger hat, sind Satelliten. 
> Satellitenempfänger sind seit mehr als zwanzig Jahren deutlich häufiger zu 
> finden als Mittelwellen- oder Langwellenempfänger. Und sehr viel schwerer zu 
> stören sind satellitengestützte Sendungen dann ja auch noch.

Rupert, wenn Du Dich da mal nicht irrst, in fast jedem PKW langweilt
sich ein AM-teil des Autoradios und in vielen Haushalten gibt es mehrere
Radios, die u.a. AM Empfangen können... Und Satellitenempfänger nebst
Schüssel sind doch eher bei Hauseigentümern, denn bei Bewohnern in
Mehrfamilienhäusern vorhanden, oder?

Ein nationales, überregionales Programm (DLF oder D-Radio Kultur) hätte
man schon noch auf AM lassen können. DAB(+) oder UKW geht lange nicht so
einfach zu empfangen wie MW, auch nicht im Auto, in der Bahn, auf dem
Fahrrad, Segelboot, Camping, Bastelkeller, Röhrenradio...

Ich find's schade, ich habe früher oft DLF via MW auf dem Fahrrad
und/oder im Auto gehört, weil UKW hier etwas dünn ist... da ist auch
Satellit keine Alternative...

Ing.olf





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#209337

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-06-13 04:18 +0200
Message-ID<ds6jgiFq1uiU1@mid.individual.net>
In reply to#209323
Am 12.06.2016 um 22:10 schrieb Rupert Haselbeck:
> Joerg schrieb:
>
>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
>
> Deutlich besser, und vor allem von deutlich mehr Menschen empfangbar als die
> antiquierte Mittelwelle oder gar Langwelle, beides Wellenbereiche, wofür
> praktisch niemand mehr einen Empfänger hat, sind Satelliten.
> Satellitenempfänger sind seit mehr als zwanzig Jahren deutlich häufiger zu
> finden als Mittelwellen- oder Langwellenempfänger. Und sehr viel schwerer zu
> stören sind satellitengestützte Sendungen dann ja auch noch.

Satempfänger betreibbar zB mit einfachen Monozellen. Die notwendigen 
Antennen sind ja auch sehr handlich. Denn auf das Netz wäre bei einem 
großflächigen Ausfall kein Verlass. Somit fällt alles, was vom Netz 
abhängig ist, aus.
Die alten LW/MW/KW Sender besaßen durchweg Generatoren und eben auch ein 
Notstudio. Konnten folglich autark arbeiten. Ob es so klug war, die alle 
zu verschrotten, wird sich zukünftig herausstellen.
-- 
---hdw---

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#209363

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-06-13 07:08 -0700
Message-ID<ds7t31F3f22U1@mid.individual.net>
In reply to#209337
On 2016-06-12 19:18, horst-d.winzler wrote:
> Am 12.06.2016 um 22:10 schrieb Rupert Haselbeck:
>> Joerg schrieb:
>>
>>> Oh, Mittelwelle auch? Das halte ich fuer eine Fehlentscheidung. Wenn
>>> irgendwann was dickes passiert, hat man das Medium dann nicht mehr.
>>
>> Deutlich besser, und vor allem von deutlich mehr Menschen empfangbar
>> als die
>> antiquierte Mittelwelle oder gar Langwelle, beides Wellenbereiche, wofür
>> praktisch niemand mehr einen Empfänger hat, sind Satelliten.
>> Satellitenempfänger sind seit mehr als zwanzig Jahren deutlich
>> häufiger zu
>> finden als Mittelwellen- oder Langwellenempfänger. Und sehr viel
>> schwerer zu
>> stören sind satellitengestützte Sendungen dann ja auch noch.
>
> Satempfänger betreibbar zB mit einfachen Monozellen. Die notwendigen
> Antennen sind ja auch sehr handlich.


Kann man bei Regen aber umdrehen und auch bei Feindbeschuss als Helm 
benutzen :-)


>                             ... Denn auf das Netz wäre bei einem
> großflächigen Ausfall kein Verlass. Somit fällt alles, was vom Netz
> abhängig ist, aus.


Das raffen "die da oben" zumindest bei Euch schon lange nicht mehr. Hier 
manchmal auch nicht, aber bis zur Schnapsidee, MW abzuschalten, haben 
sie es noch nicht geschafft.


> Die alten LW/MW/KW Sender besaßen durchweg Generatoren und eben auch ein
> Notstudio. Konnten folglich autark arbeiten. Ob es so klug war, die alle
> zu verschrotten, wird sich zukünftig herausstellen.


Das wird man sehen, nachdem irgendwas dickes passiert ist, oder die 
Mullahs oder Vladimir durchgedreht sind.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#209257 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-12 01:19 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<nji6ad$1fn2$1@gioia.aioe.org>
In reply to#209250
Am 12.06.2016 00:07, schrieb Ralf Kiefer:

>> Ohne Scherz, fuer den Consumer-Bereich sind Sachen wie TL497 oder NE555
>> meist nicht drin. Das muss im einstelligen Cent-Bereich bleiben.

So gehts halt wenn man die Preise nicht kennt aber die Klappe nicht 
halten kann.


> Dann frage ich mich, weswegen es in der Zeit vor rund 20 Jahren
> +/-einige in Consumer-Geräten wie VHS-Rekorder o.ä. typischerweise
> kleine Schaltnetzteile mit 4, manchmal 6 Ausgangsspannungen gab.

Das waren oft RCC. Aber auch richtige SMPS-Controller waren da nicht 
unüblich, z.B. TDA4605 oder UC384x.


> Ein Buch aus meiner Jugend: ausschließlich dem NE555 gewidmet, und was
> man damit alles anstellen kann :-)

Hans Camenzind war selbst erstaunt wofür sein Chip so alles verwendet 
wurde. Nicht ohne Grund werden immer noch mehrere 100 Millionen pro Jahr 
hergestellt.



Gruß Dieter

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#209353 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2016-06-13 11:02 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<njlsqk$cko$1@news.albasani.net>
In reply to#209257
Dieter Wiedmann wrote:

> Hans Camenzind war selbst erstaunt wofür sein Chip so alles verwendet
> wurde. Nicht ohne Grund werden immer noch mehrere 100 Millionen pro Jahr
> hergestellt.

Ich habe den 555er auch lange verschmäht und als langweilige Blinkschaltung 
angesehen. Unterdessen habe ich ihn aber mal ausprobiert und festgestellt, 
dass sich damit sehr einfache und effiziente Step-Down Wandler bauen lassen. 
( < 2mA Ruhestrom)

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#209356

FromBernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>
Date2016-06-13 13:29 +0200
Message-ID<ds7joqF1gajU1@mid.individual.net>
In reply to#209353
Am 13.06.2016 um 11:02 schrieb Stefan Heimers:

> angesehen. Unterdessen habe ich ihn aber mal ausprobiert und festgestellt,
> dass sich damit sehr einfache und effiziente Step-Down Wandler bauen lassen.
> ( < 2mA Ruhestrom)

Mein EPROM-Brenner (AFAIR aus der mc) aus den 80ern hatte einen NE555 als 
Stepup 5 auf 25V mit Spannungsregelung. Der Wirkungsgrad war erstaunlich hoch.

Bernd
-- 
Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen.
P.Liedermann in defa

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#209270 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-06-12 11:13 +0200
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<njj955$d8l$1@news.albasani.net>
In reply to#209249
"Joerg" <news@analogconsultants.com> schrieb im Newsbeitrag 
news:ds3f0gF74coU1@mid.individual.net...

> Das hoechste der Gefuehle bei Consumer ist der MC34063, aber nur, weil da 
> der Schalttransistor und der Ueberstromschutz bereits enthalten ist.

Glücklicherweise sind diese Zeiten seit mehr als 10 Jahren vorbei,
heute werden Schaltregler nicht mehr nur von amerikanischen und
europäischen Firmen gebaut die für jede über den 34063 hinausgehende
Funktion Geld haben wollen, sondern heute gibt es eine Vielzahl von
kleinen und sehr sehr billigen Schaltrgler.-ICs aus Ostasien, nach
dem die Firmen dort es endlich gelernt haben, und Schaltregler zu dem
preis bauen, den das Silizium kostet und nicht dem Wuchepreise der
Marketingsfuzzies des technologisch schon lange angehängten Westens.

Ich finde eigentlich kein Gerät mehr mit MC34063, weder das
KFZ-Handyladegerät noch die LED-Taschenlampe noch den TFT Fernseher
oder den Ulttraschall-Entfernungenmesser, alle haben kleinere und
bessere Chips drin die - nicht zuletzt auf Grund der kleineren Spule
und Elkos - billiger einzubauen sind als der MC34063.

Der grösste Bremser für den technischen Fortschritt war jahrzehntelang
die übermässige Gewinngier der westlichen Verkäuferschar. Glücklicherweise
rechnen Chinesen anders, Herstellungskosten * festen Faktor. ohne
Neuheitsaufschlag, ich_bin_mehr_wert-Extrapreis, der_1_Kunde_zahlt_doch-
Steuer, Luxus_nur_zum-Luxuspreis-Gammelware.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#209271

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-06-12 11:25 +0200
Message-ID<njj3t4$all$1@news.bawue.net>
In reply to#209270
On 06/12/2016 11:13 AM, MaWin wrote:
>
> Ich finde eigentlich kein Gerät mehr mit MC34063, weder das
> KFZ-Handyladegerät noch die LED-Taschenlampe noch den TFT Fernseher
> oder den Ulttraschall-Entfernungenmesser, alle haben kleinere und
> bessere Chips drin die - nicht zuletzt auf Grund der kleineren Spule
> und Elkos - billiger einzubauen sind als der MC34063.

Es gibt sie aber noch. Ich habe so eine Doppelsteckdose für das Auto die 
auch noch 2 x USB hat. Welcher Schaltregler sitzt da auf der Platine? 
Der erwähnte MC34063...

Interessanter finde ich allerdings den MP1584 von Monolithic Power 
Systems. Fertige Module damit gibts auf Ebay zu den üblichen 
chinesischen Preisen.

  Gerrit

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#209294 — Re: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-06-12 07:13 -0700
SubjectRe: Warum waren früher DC-DC-Wandler so aufwendig?
Message-ID<ds58vgFhs6iU1@mid.individual.net>
In reply to#209270
On 2016-06-12 02:13, MaWin wrote:
> "Joerg" <news@analogconsultants.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:ds3f0gF74coU1@mid.individual.net...
>
>> Das hoechste der Gefuehle bei Consumer ist der MC34063, aber nur, weil
>> da der Schalttransistor und der Ueberstromschutz bereits enthalten ist.
>
> Glücklicherweise sind diese Zeiten seit mehr als 10 Jahren vorbei,
> heute werden Schaltregler nicht mehr nur von amerikanischen und
> europäischen Firmen gebaut die für jede über den 34063 hinausgehende
> Funktion Geld haben wollen, sondern heute gibt es eine Vielzahl von
> kleinen und sehr sehr billigen Schaltrgler.-ICs aus Ostasien, nach
> dem die Firmen dort es endlich gelernt haben, und Schaltregler zu dem
> preis bauen, den das Silizium kostet und nicht dem Wuchepreise der
> Marketingsfuzzies des technologisch schon lange angehängten Westens.
>

Klar, kommerziell entwickle ich viel mit Richtek und so. Aber meist ist 
bei denen schon unterhalb 20V Schluss in Sachen Eingangsspannung. Sind 
auch leicht teurer.


> Ich finde eigentlich kein Gerät mehr mit MC34063, weder das
> KFZ-Handyladegerät noch die LED-Taschenlampe noch den TFT Fernseher
> oder den Ulttraschall-Entfernungenmesser, alle haben kleinere und
> bessere Chips drin die - nicht zuletzt auf Grund der kleineren Spule
> und Elkos - billiger einzubauen sind als der MC34063.
>

Ich habe z.B. eine Fahrradrueckleuchte damit gebaut. Der MC34063 ist 
genial. Einen benutze ich als LED Stromregler, einen zweiten, um eine 
"Blitzbakenfunktion" wie bei Flugzeugen aufzumodulieren, wozu der nur 
ein externes Bauteil benoetigt. Solche Leuchten koennte man ansonsten 
nur von Dinotte kaufen, kosten dort aber um $150 (pro Leuchte!) und ist 
nicht 8.2V busfaehig wie meine.


> Der grösste Bremser für den technischen Fortschritt war jahrzehntelang
> die übermässige Gewinngier der westlichen Verkäuferschar. Glücklicherweise
> rechnen Chinesen anders, Herstellungskosten * festen Faktor. ohne
> Neuheitsaufschlag, ich_bin_mehr_wert-Extrapreis, der_1_Kunde_zahlt_doch-
> Steuer, Luxus_nur_zum-Luxuspreis-Gammelware.


Das konnte die Japaner auch, so haben sie ihr Wirtschafstwunder 
gezimmert. Doch leider ist es schon vorbei.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#209246

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-06-11 23:28 +0200
Message-ID<njhvpr$1ki$1@news.albasani.net>
In reply to#209236
"Ralf Kiefer" <R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:1mop86e.p8t5id18oyp2gN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de...

> Kann das auch nur ansatzweise funktionieren?

Ansatzweise schon, zufriedenstellend eher nicht.

Die Schaltfrequenz ist hoch, die MOSFETs im Chip schalten schnell
und niederohmig durch, damit ist die Basis für einen modernen
Schaltregler (im gegensatz zum MC34063=uA78S40) gegeben, die
Bauteile werden keliner, vor allem Spule und Elkos.

ABER: Bei den Chinaplatinen ist die Leistungsangaben meist massiv
übertrieben, es fehlen Kühlkörper wie sie der Hersteller für den
Chip vorschreibt und trotzdem wird mit Maximalleistungen geworben,
auch die Elkos halten selten den benötigten Strom auf Dauer aus.

Früher, als es noch keine MOSFETs gab, waren Schaltregler an die
niedrigen Schaltgeschwindigkeiten der bipolaren Transistoren
gebunden, mehr als 25kHz war kaum drin, und die grossen Bauteile
erzeugten massive Nebeneffekte, Streuinduktivität der Spulen z.B.
machten Snubber-Netzwerke notwendig, daher aufwändiger, für mehr
Leistung dann gar Thyristoren mit Abschaltung oder GTO, das macht
auch keinen Spass bei der Entwicklung.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#209252

FromR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
Date2016-06-12 00:32 +0200
Message-ID<1mopfnn.1deqyyr1i0sv87N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
In reply to#209246
MaWin wrote:

> ABER: Bei den Chinaplatinen ist die Leistungsangaben meist massiv
> übertrieben, es fehlen Kühlkörper wie sie der Hersteller für den
> Chip vorschreibt und trotzdem wird mit Maximalleistungen geworben,
> auch die Elkos halten selten den benötigten Strom auf Dauer aus.

Ich merke es an dem LM2596, den die Chinaleute mit 2A ohne Kühlkörper,
bis 3A mit Kühlkörper bewerben. Wenn der ein paar Stunden mit 1A bis
1,5A Ausgangsleistung bei 5V läuft, hat die Spule eine Temperatur, die
meine Finger nicht mehr aushalten. Den Wirkungsgrad "bis 92%" glaube ich
in demselben Maß, wie ich der Telekom die DSL-Raten glaube ;-) 


> Früher, als es noch keine MOSFETs gab, waren Schaltregler an die
> niedrigen Schaltgeschwindigkeiten der bipolaren Transistoren
> gebunden, mehr als 25kHz war kaum drin

Bei oben erwähntem LM2596 hatte ich recht intensiv mit dem Oszi in der
Schaltung gestochert: meiner läuft mit um die 50kHz, die Chinesen
liefern unterschiedliche Angaben zwischen 65 und 150kHz. D.h. so extrem
viel mehr Frequenz hat der nicht. 


Gruß, Ralf

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#209254

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-06-12 01:08 +0200
Message-ID<nji5jm$1eqi$1@gioia.aioe.org>
In reply to#209252
Am 12.06.2016 00:32, schrieb Ralf Kiefer:

> Bei oben erwähntem LM2596 hatte ich recht intensiv mit dem Oszi in der
> Schaltung gestochert: meiner läuft mit um die 50kHz, die Chinesen
> liefern unterschiedliche Angaben zwischen 65 und 150kHz. D.h. so extrem
> viel mehr Frequenz hat der nicht.

Dann war das kein LM2596.



Gruß Dieter

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#209258

FromR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
Date2016-06-12 01:29 +0200
Message-ID<1mopicz.gqre8gbmgp0lN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
In reply to#209254
Dieter Wiedmann wrote:

> Am 12.06.2016 00:32, schrieb Ralf Kiefer:
> 
> > Bei oben erwähntem LM2596 hatte ich recht intensiv mit dem Oszi in der
> > Schaltung gestochert: meiner läuft mit um die 50kHz, die Chinesen
> > liefern unterschiedliche Angaben zwischen 65 und 150kHz. D.h. so extrem
> > viel mehr Frequenz hat der nicht.
> 
> Dann war das kein LM2596.

Die Chinesen behaupten es. Platinenaufdruck und Chipbeschriftung sagen
LM2596S. Fehlte Dir das 'S'?

Das sind die Teile, die zuhauf von chin. Ebay-Händlern als Modul mit
Poti zur Einstellung der Ausgangsspannung verkauft werden (10er Packung
ab 7,89EUR inkl. Versand).

Gruß, Ralf

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