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Groups > de.sci.electronics > #205851 > unrolled thread
| Started by | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| First post | 2016-04-02 17:46 +0200 |
| Last post | 2016-05-03 21:45 +0200 |
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Laserdiode Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-04-02 17:46 +0200
Re: Laserdiode Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-04-02 18:13 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-05-02 20:23 +0200
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-02 18:14 +0200
Re: Laserdiode Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-04-02 11:48 -0700
Re: Laserdiode Andreas Weber <andy.weber.aw@gmail.com> - 2016-04-04 08:41 +0200
Re: Laserdiode Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-04-04 10:57 +0200
Re: Laserdiode "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-04-04 11:26 +0200
Re: Laserdiode Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2016-04-04 16:15 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-04 22:42 +0200
Re: Laserdiode Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2016-04-05 09:41 +0200
Re: Laserdiode all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-04-05 08:26 -0300
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-06 22:11 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-02 23:05 +0200
Re: Laserdiode Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-04-04 00:36 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-06 22:18 +0200
Re: Laserdiode Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-04-02 18:27 +0200
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-03 00:40 +0200
Re: Laserdiode Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-04-03 16:46 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-04-03 22:52 +0200
Re: Laserdiode Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-04-02 20:05 +0200
Re: Laserdiode "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-04 01:02 +0200
Re: Laserdiode Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-04-04 20:53 +0200
Re: Laserdiode "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-04 22:52 +0200
Re: Laserdiode Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-04-05 08:42 +0200
Re: Laserdiode "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-05 12:03 +0200
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-10 12:51 +0200
Re: Laserdiode Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2016-04-10 10:34 -0700
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-10 22:23 +0200
Re: Laserdiode "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-10 20:19 +0200
Re: Laserdiode Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-04-10 21:02 +0200
Re: Laserdiode "MaWin" <me@private.net> - 2016-04-10 21:24 +0200
Re: Laserdiode Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-04-10 21:45 +0200
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-10 23:13 +0200
Re: Laserdiode Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-04-10 22:45 +0200
Re: Laserdiode Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-05-03 21:45 +0200
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-02 20:05 +0200 |
| Message-ID | <20160402200503.7db5d9f1@puma.das.netz> |
| In reply to | #205851 |
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> schrieb: > Zum Ausprobieren habe ich mir ein paar billige Laserdioden zugelegt, Alles und ein bischen mehr: http://www.repairfaq.org/sam/lasersam.htm Marc
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 01:02 +0200 |
| Message-ID | <nds7er$bb6$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #205851 |
"Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag news:dma7rnFf882U1@mid.individual.net... > Zum Ausprobieren habe ich mir ein paar billige Laserdioden zugelegt, rot, > nominell 5V/50mA. Kai Neahnung, was für eine Technologie dahintersteckt, > leuchten tun sie jedenfalls mit 3*1,5V. Klingt nicht wie Laserdioden, sondern wie ien ganzes Lasermodul, mit Elektronik, Diode und Linse. Denn eine Laserdiode hat keine 5V, die ist dann schon längst kaputt. Wie jede leuchtende Diode legt man keine feste Spannung an, sondern einen definierten Strom. Die Spannung stellt sich dann nach Lust und Laune und vor allem Temperatur ein. > Frage: kann man diese Dioden auch mit höherer Spannung pulsen? Warum sollte man ? Eine laserdiode hat 4 Betriebsarten: Aus, leuchten wie eine LED weil das Lasern noch nicht einsetzt, lasern, leuchten wie eine LED weil es zu viel war. > Ab wann wird es gefährlich, für die Diode bzw. den Getroffenen? Tja, genau das ist dein Problem. Eine Laserdiode darf eine bestimmte Strahlleistung haben, z.B. 1mW. Hat sie zu viel, z.B. 3mW, brennt sie sich die Spiegel weg. Hat sie zu wenig, war sie zu teuer gekauft denn eine schwächere hätte es auch getan. Damit man die Strahlleistung regeln kann, ist eine Photodiode eingebaut. Die produziert einen Strom abhängig von der Strahlleistung. beispielsweise bei 1mW halt 10uA...50uA. Blöderweise 10 oder 50 oder was dazwischen, d.h. trotz Photodiode weisst du aus dem Strom alleine nicht, welche Strahlleistung der Laser hat. Du musst messen mit einem normierten Laserleistungsmesser, und dir merken, welcher Strom dem 1mW entsprach, z.B. 20uA. Dann baust du eine Regelschaltung, die den Strom durch die Laserdiode so regelt, daß der Photodiodenstrom 20uA beträgt. Bei der nächsten deiner Laserdioden beträgt der Strom vielleicht 40uA für 1mW obwohl baugleich. Das sind halt die Toleranzen. Du brauchst also erst ein Laserpowermeter, bevor du dir die Schaltung zum Betrieb das Lasers bauen kannst. Hast du aber nicht. Aber du hast vermutlich ein Modul. Das ist eingestellt und regelt den Strom auf was verträögliche, egal ob 4.5, 5 oder 3.6V anliegen. Freue dich. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 20:53 +0200 |
| Message-ID | <dmfri6Fs2glU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205933 |
MaWin schrieb: > "Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag > news:dma7rnFf882U1@mid.individual.net... > >> Zum Ausprobieren habe ich mir ein paar billige Laserdioden zugelegt, >> rot, nominell 5V/50mA. Kai Neahnung, was für eine Technologie >> dahintersteckt, leuchten tun sie jedenfalls mit 3*1,5V. > > Klingt nicht wie Laserdioden, sondern wie ien ganzes Lasermodul, > mit Elektronik, Diode und Linse. Vermutlich, ja. > Denn eine Laserdiode hat keine 5V, die ist dann schon längst kaputt. > Wie jede leuchtende Diode legt man keine feste Spannung an, sondern > einen definierten Strom. Die Spannung stellt sich dann nach Lust und > Laune und vor allem Temperatur ein. Klar, mir ging's erst mal um Impulsbetrieb an sich. >> Frage: kann man diese Dioden auch mit höherer Spannung pulsen? > > Warum sollte man ? Weil die Konstruktion so aussieht, als ob sie für höhere Leistungen ausgelegt ist. Und weil ich neugierig bin. Und weil die Dioden so billig sind. Reicht das? ;-) > Eine laserdiode hat 4 Betriebsarten: > Aus, > leuchten wie eine LED weil das Lasern noch nicht einsetzt, > lasern, > leuchten wie eine LED weil es zu viel war. Verblüffend einfach :-) >> Ab wann wird es gefährlich, für die Diode bzw. den Getroffenen? > > Tja, genau das ist dein Problem. > Eine Laserdiode darf eine bestimmte Strahlleistung haben, z.B. 1mW. > Hat sie zu viel, z.B. 3mW, brennt sie sich die Spiegel weg. Das wäre ja eine eingebaute Sicherung gegen gefährliche Experimente. > Hat sie zu wenig, war sie zu teuer gekauft denn eine schwächere hätte > es auch getan. > Damit man die Strahlleistung regeln kann, ist eine Photodiode eingebaut. [...] Die Interna sind gut verpackt, es kommen nur 2 Drähte raus. > Aber du hast vermutlich ein Modul. Das ist eingestellt und regelt den > Strom auf was verträögliche, egal ob 4.5, 5 oder 3.6V anliegen. Freue > dich. Testhalber habe ich mal einen Signalgenerator (Dreieck) über einen Widerstand angeschlossen, und Strom und Spannung mit dem Oszi geschätzt. Von 2 bis knapp 7V steigt der Strom linear mit der Spannung, bis auf 75mA. Darüber scheint der Signalgenerator schlapp zu machen. Obwohl, nach oben könnte der Anstieg auch steiler werden, ist schwer zu erkennen. Wenn ich mir das so anschaue, dann hängt da nicht viel mehr als ein Widerstand vor der Diode. DoDi
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
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| Date | 2016-04-04 22:52 +0200 |
| Message-ID | <nduk6g$ui9$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #205984 |
"Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag news:dmfri6Fs2glU1@mid.individual.net... > Wenn ich mir das so anschaue, dann hängt da nicht viel mehr als ein > Widerstand vor der Diode. Dann bist du verarscht worden (billig kaufen ist eben manchmal doch nicht gut) und deine Laser-Diode ist schon längst kaputt. Und wenn es nicht kaputt ist, kamen bei 5V keine 1mW raus sondern vielleicht 0.1mW so dass bei 7V nun die 0.2mW auch nichts ausmachen. Tja, wenn Werbung von "<1mW" redet... Kauf dir halt mal was ordentliches, Laser im Modul mit Regelung und der tatsächlich versprochenen Leistung. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-05 08:42 +0200 |
| Message-ID | <dmh569F75ehU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #205998 |
MaWin schrieb: > "Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag > news:dmfri6Fs2glU1@mid.individual.net... > >> Wenn ich mir das so anschaue, dann hängt da nicht viel mehr als ein >> Widerstand vor der Diode. > > Dann bist du verarscht worden (billig kaufen ist eben manchmal doch > nicht gut) und deine Laser-Diode ist schon längst kaputt. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Mir reicht so eine Diode zum Aufbau einer Lichtschranke/-Vorhang, oder zum Verscheuchen von Tauben vom Balkon - dafür hat mich das Pulsen interessiert. Heute nacht habe ich festgestellt, daß der Lichtpunkt noch in über 100m Entfernung erkennbar ist. Damit weiß ich jetzt mehr über die ungefährlichen Anwendungsmöglichkeiten solcher Dioden in eigenen Schaltungen oder Modellen. > Kauf dir halt mal was ordentliches, Laser im Modul mit Regelung und > der tatsächlich versprochenen Leistung. Wofür? DoDi
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-05 12:03 +0200 |
| Message-ID | <ne02i4$h0s$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206007 |
"Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag news:dmh569F75ehU1@mid.individual.net... > Mir reicht so eine Diode zum Aufbau einer Lichtschranke/-Vorhang, oder zum > Verscheuchen von Tauben vom Balkon - Offenkundig gelogen.... > dafür hat mich das Pulsen interessiert. ...denn warum solltest du sonst versuchen, Pulse höherer Leistung damit zu erzeugen ? Spiel schön weiter. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
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| From | Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 12:51 +0200 |
| Message-ID | <nedb83$2dk$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #205998 |
MaWin wrote: > "Hans-Peter Diettrich" <DrDiettrich1@aol.com> schrieb im Newsbeitrag > news:dmfri6Fs2glU1@mid.individual.net... > >> Wenn ich mir das so anschaue, dann hängt da nicht viel mehr als ein >> Widerstand vor der Diode. > > Dann bist du verarscht worden (billig kaufen ist eben manchmal doch > nicht gut) und deine Laser-Diode ist schon längst kaputt. Das lässt sich leicht mit einem Blick auf den Lichtfleck feststellen, den die Laserdiode auf ein Stück Papier wirft. Wenn der Fleck irgendwie merkwürdig körnig, griselig aussieht, ist die Laserdiode intakt. Das Stichwort zum Thema ist "Speckles". https://de.wikipedia.org/wiki/Speckle > Und wenn es nicht kaputt ist, kamen bei 5V keine 1mW raus sondern > vielleicht 0.1mW so dass bei 7V nun die 0.2mW auch nichts ausmachen. > > Tja, wenn Werbung von "<1mW" redet... ...dann kommt bei Laserpointern trotzdem öfter Mal deutlich mehr raus. Über Gründe kann man spekulieren. Einer wird sein, dass die Laserdioden aus dem Bereich der DVD-Brenner kommen, wo deutlich mehr Leistung gebraucht wird. > Kauf dir halt mal was ordentliches, Laser im Modul mit Regelung und > der tatsächlich versprochenen Leistung. Wer in dse mitschreibt, sollte in der Lage sein, ohne viel Anlauf eine Regelung selber zu bauen. Dafür reicht wie gesagt, ein LM317 mit einem einzelnen Widerstand.
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| From | Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 10:34 -0700 |
| Message-ID | <2a7dca41-6da1-4477-8393-e7605700fce3@googlegroups.com> |
| In reply to | #206449 |
Am Sonntag, 10. April 2016 12:51:48 UTC+2 schrieb Kai-Martin: > Wer in dse mitschreibt, sollte in der Lage sein, ohne viel Anlauf eine > Regelung selber zu bauen. Dafür reicht wie gesagt, ein LM317 mit einem > einzelnen Widerstand. Ich hätte zwei 7805 genommen. Der LM317 ist aber besser. Hier würde ich auch zwei nehmen (einen zur Begrenzung der Spannung und einen als eigentlichen current regulator). Ein Kondensator und einen Trimmpotentiometer würde ich dem ganzen schon noch spendieren. Der LM317 stammt aus einer Zeit wo die Beispiele aus den Datasheets noch einfach übernommen werden konnten (und man sich diese noch als Buch kaufen konnte). Seit man sich das Zeug für lau um die halbe Welt schicken lassen kann, ist der Preisunterschied minimal.
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| From | Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 22:23 +0200 |
| Message-ID | <neecnf$kdb$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #206504 |
Stefan Engler wrote: > Ich hätte zwei 7805 genommen. Hmm. Wie realisiert man denn mit einem Festspannnungsregler eien Stromregelung? > Der LM317 ist aber besser. > Hier würde ich auch zwei nehmen (einen zur Begrenzung der Spannung > und einen als eigentlichen current regulator). So eine Spannungsbegrenzung habe ich in unserem High-End-Lasertreiber als Notbremse, für den Fall dass der Anwender das Strom-Poti über die vorher eingestellte Obergrenze dreht -- weil die Signale im Experiment gerade so schön sind. Bei einem einfachen DC-Treiber wie wir ihn hier diskutieren, kommt er mir redundant vor. > Ein Kondensator Ok. Blockkondensatoren an jede Form von IC setze ich so gewohnheitsmäßig, dass ich sie innerlich nicht zur Schaltung zähle... > und einen Trimmpotentiometer würde ich dem ganzen > schon noch spendieren. Ein Trimmer ist natürlich praktisch, wenn man den Strom einstellen kann/muss. Und wenn wir schon dabei sind: Eine Diode in Reihe vor den LM317 verhindert, dass bei verpoltem Anschluss LM317 und Laserdiode geröstet werden. ---<)kaimartin(>---
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 20:19 +0200 |
| Message-ID | <nee5el$em3$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206449 |
"Kai-Martin" <kmk@lilalaser.de> schrieb im Newsbeitrag news:nedb83$2dk$1@gwaiyur.mb-net.net... > Wer in dse mitschreibt, sollte in der Lage sein, ohne viel Anlauf eine > Regelung selber zu bauen. Dafür reicht wie gesagt, ein LM317 mit einem > einzelnen Widerstand. Blödsinn, das regelt gar nicht. Man muss schon die Photodiode auswerten. Und da weiss man halt nicht, welchen Strom die bei Nennelistung erzeugt (weil das Dateblatt locker von -50%..+100% redet), also muss man messen. Und zum Messen braucht man ein Laserpowermeter. Und damit endet der Selbstbau. Wer natürlich Zugang zu so was hat, kann aich selbst bauen. Die Elektronik ist billigst. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 21:02 +0200 |
| Message-ID | <oikqtc-ffr.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #206513 |
Am 10.04.2016 um 20:19 schrieb MaWin: > Man muss schon die Photodiode auswerten. Und da weiss man halt nicht, > welchen Strom die bei Nennelistung erzeugt (weil das Dateblatt locker > von -50%..+100% redet), also muss man messen. Und zum Messen braucht > man ein Laserpowermeter. Und damit endet der Selbstbau. Naja... so eng ist der zulässige Strombereich nun auch wieder nicht. Ein willkürlich aus den Google-Suchergebnissen gefischtes Datenblatt einer 1.6W-Diode nennt für den Strom rund Faktor fünf zwischen einsetzen des Laserbetriebs (200-300mA) und "Maximum rating" (1.6A). Wenn man damit leben kann, die Leistung der Diode nicht voll auszureizen, sollte es auch ohne teure Messtechnik und ggf. sogar ohne Regelschleife nicht schwer fallen, sich in einem sicheren Bereich zu bewegen. Hergen
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 21:24 +0200 |
| Message-ID | <nee9a9$m8l$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206517 |
"Hergen Lehmann" <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag news:oikqtc-ffr.ln1@hergen.dyndns.org... > Naja... so eng ist der zulässige Strombereich nun auch wieder nicht. Bei den kleinen schon http://www.roithner-laser.com/datasheets/ld_div/ql65d6sa.pdf 1mW hab ich nicht gefunden, aber 5mW rot mit Photodiode: Lasert ab 30-45mA, und liefert 5mW Strahl bei 40-55mA, dabei kann der Photodiodenstrom 0.1..0.5mA betragen. Da kann man nicht einfach 45mA draufgeben und hoffen, daß sie nicht kaputt geht. Und man kann auch nicht auf 200uA Photodiodenstrom regeln und hoffen daß es etwa 5mW sind. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 21:45 +0200 |
| Message-ID | <73nqtc-6nr.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #206519 |
Am 10.04.2016 um 21:24 schrieb MaWin: > Lasert ab 30-45mA, und liefert 5mW Strahl bei 40-55mA, Oha, das ist wirklich etwas knapper. > Da kann man nicht einfach 45mA draufgeben und hoffen, > daß sie nicht kaputt geht. Und man kann auch nicht auf > 200uA Photodiodenstrom regeln und hoffen daß es etwa > 5mW sind. Man kann aber den Photodiodenstrom ganz langsam und vorsichtig hoch regeln, bis es anfängt zu lasern, und dann noch 10% drauf geben. Vor allem, wenn man die Diode für Centbeträge erstanden hat, und das eine oder andere Opfer verkraften kann. Hergen
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| From | Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 23:13 +0200 |
| Message-ID | <neefmj$rjo$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #206519 |
MaWin wrote: > Bei den kleinen schon > http://www.roithner-laser.com/datasheets/ld_div/ql65d6sa.pdf > > 1mW hab ich nicht gefunden, aber 5mW rot mit Photodiode: > > Lasert ab 30-45mA, und liefert 5mW Strahl bei 40-55mA, > dabei kann der Photodiodenstrom 0.1..0.5mA betragen. > > Da kann man nicht einfach 45mA draufgeben und hoffen, > daß sie nicht kaputt geht. Erfahrungsgemäß geht das durchaus. Besser ist es aber ein Verfahren, dass sich an der tatsächlichen Laserschwelle orientiert. Als ersten Schritt fährt man den Strom langsam hoch und notiert den Wert, bei dem die Lasertätigkeit einsetzt. Ja, das ist deutlich erkennbar (nicht direkt in die Diode schauen!). Ab dieser Schwelle steigt die optische Leistung im wesentlichen linear mit dem Strom. Diese Steigung ist im Datenblatt angegeben. Bei der von Dir verlinkten Diode sind es zwischen 0.4 und 0.8 mW/mA. Für eine Ausgangsleistung im Bereich von 2 mW gibt man der Diode also eine Strom, der 3 mA oberhalb der Laserschwelle liegt. (Die 2 mW sind deshalb sinnvoll, weil an einer preiswerten Kollimationslinse etwa die Hälfte der optischen Leistung hängen bleibt. Der entstehende Strahl hat dann ungefähr 1 mW optische Leistung und ist damit weitgehend unproblematisch, was die Lasersicherheit angeht) ---<)kaimartin(>---
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| From | Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 22:45 +0200 |
| Message-ID | <neee0f$n99$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #206513 |
MaWin wrote: > "Kai-Martin" <kmk@lilalaser.de> schrieb im Newsbeitrag > news:nedb83$2dk$1@gwaiyur.mb-net.net... > >> Wer in dse mitschreibt, sollte in der Lage sein, ohne viel Anlauf >> eine Regelung selber zu bauen. Dafür reicht wie gesagt, ein LM317 >> mit einem einzelnen Widerstand. > > Blödsinn, das regelt gar nicht. Unsere Justage- und Test-Laser funktionieren seit Jahren genau so. (ok, die Test-Laser haben ein zusätzliches Bias-T für schnelle Modulation und vor dem LM317 gibt es die üblichen 100n gegen Schwingneigung) > Man muss schon die Photodiode auswerten. Und da weiss man halt > nicht, welchen Strom die bei Nennelistung erzeugt (weil das > Dateblatt locker von -50%..+100% redet), also muss man messen. Und > zum Messen braucht man ein Laserpowermeter. Jedes Laserdioden-Datenblatt, dass ich bisher gesehen habe, hat den Maximal-Strom der Laserdiode spezifiziert. Das galt sogar für die, die Reichelt ziemlich lange im Programm hatte. Dazu gibt es bei etwas besseren einen Graph für den Zusammenhang zwischen Strom und optischer Leistung. Bei ernsthaft teuren Dioden ist der Graph einzeln vermessen. Sonst ist wurde er beispielhaft für die Charge ermittelt. Aber der OP will ja keine speziellen Spezial-Laser bauen, sonder erste Laserdiodenschritte wagen. Also wird er sich am unteren Ende der Preisskala orientieren. Damit landet er bei den Dioden für 3,50 EUR Einzelpreis, die eigentlich für DVD gedacht sind. Die arbeiten in der Nähe von gut sichtbaren 650 nm und haben mit > 5 mW von der maximalen Leistung deutlich Luft nach oben, wenn die Experimente "eye-safe" ausfallen sollen. ---<)kaimartin(>---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-05-03 21:45 +0200 |
| Message-ID | <ngautj$g14$1@dont-email.me> |
| In reply to | #206449 |
Kai-Martin schrieb: > > Das lässt sich leicht mit einem Blick auf den Lichtfleck feststellen, > den die Laserdiode auf ein Stück Papier wirft. Wenn der Fleck > irgendwie merkwürdig körnig, griselig aussieht, ist die Laserdiode > intakt. Das Stichwort zum Thema ist "Speckles". > https://de.wikipedia.org/wiki/Speckle Nun ja, wenn ich die Brille abnehme, sehe ich bei jeder etwas weiter entfernten monochromen LED ein Speckle-Muster. Anders gesagt, man muss obiges schon "üben", damit man eindeutige Aussagen machen kann. Pikosekunden-Weisslicht zeigt auch Speckles, das sieht dann wirklich schräg aus. -- mfg Rolf Bombach
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