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Groups > de.sci.electronics > #203693 > unrolled thread
| Started by | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| First post | 2016-03-07 01:37 +0100 |
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Lebensdauer Peltierelemente? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-03-07 01:37 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-07 07:16 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Thorsten Just <newsgroups@thojumail.de> - 2016-03-07 12:47 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-03-07 20:32 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> - 2016-03-08 02:57 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-08 04:44 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-03-15 21:48 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-15 21:54 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-15 22:01 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-15 23:45 +0000
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2016-03-16 08:52 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-16 09:52 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-03-16 10:14 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2016-03-16 10:25 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-16 11:13 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-16 13:27 +0000
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-16 16:41 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-16 22:07 +0000
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-17 22:00 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-03-17 22:09 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-18 07:48 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-20 18:39 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Christoph Brinkhaus <C.Brinkhaus@t-online.de> - 2016-03-18 20:40 +0000
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Thorsten Just <newsgroups@thojumail.de> - 2016-03-08 10:15 +0100
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-09 22:17 +0000
Re: Lebensdauer Peltierelemente? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-09 20:07 +0100
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-07 01:37 +0100 |
| Subject | Lebensdauer Peltierelemente? |
| Message-ID | <dk40q0Fug0lU1@mid.individual.net> |
Durch was ist die Lebensdauer (außer durch mechanische Gewalteinwirkung) von Peltierelementen begrenzt? Gibt es irgendwelche zeitlichen Effekte die den Wirkungsgrad herabsetzen (wie z.B. bei einer LED die nach x kh nur noch 50% der Anfangshelligkeit hat)? Gerald
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-07 07:16 +0100 |
| Message-ID | <mvivqc-f75.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #203693 |
Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> wrote: >Durch was ist die Lebensdauer (außer durch mechanische Gewalteinwirkung) >von Peltierelementen begrenzt? Zum Beispiel durch betauung. Das sollte nicht vorkommen oder aber man muss ein Element verwenden das komplett geschlossen ist. >Gibt es irgendwelche zeitlichen Effekte die den Wirkungsgrad herabsetzen >(wie z.B. bei einer LED die nach x kh nur noch 50% der Anfangshelligkeit >hat)? Ja. Der Wirkungsgrad sinkt irgendwann. Und man sollte auch einen Gedanken an die Mechanik verschwenden. Also aendert sich der Waermeuebergang im laufe der Zeit weil eine Waermeleitpaste altert oder weil sich etwas ganz leicht lockert. Olaf
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| From | Thorsten Just <newsgroups@thojumail.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-07 12:47 +0100 |
| Message-ID | <nbjpop$n4r$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #203693 |
Am 07.03.2016 um 01:37 schrieb Gerald Oppen: > Durch was ist die Lebensdauer (außer durch mechanische Gewalteinwirkung) > von Peltierelementen begrenzt? > Gibt es irgendwelche zeitlichen Effekte die den Wirkungsgrad herabsetzen > (wie z.B. bei einer LED die nach x kh nur noch 50% der Anfangshelligkeit > hat)? Neben dem schon von Olaf genannten Thema der Betauung scheint die Zyklenzahl bzw. Wechselbelastung ein Thema zu sein. http://www.quick-cool.de/ hat in deren Anwendungsinfos da recht viel zusammen getragen. Musst du dich einfach mal durchwühlen. Gruß Thorsten
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-07 20:32 +0100 |
| Message-ID | <dk63b9FgfcnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #203718 |
Am 07.03.2016 um 12:47 schrieb Thorsten Just: > Am 07.03.2016 um 01:37 schrieb Gerald Oppen: >> Durch was ist die Lebensdauer (außer durch mechanische Gewalteinwirkung) >> von Peltierelementen begrenzt? >> Gibt es irgendwelche zeitlichen Effekte die den Wirkungsgrad herabsetzen >> (wie z.B. bei einer LED die nach x kh nur noch 50% der Anfangshelligkeit >> hat)? > > Neben dem schon von Olaf genannten Thema der Betauung scheint die > Zyklenzahl bzw. Wechselbelastung ein Thema zu sein. Vielen Dank, auch an Olaf. Mit der Zyklenzahl ist dann wirklich nur das umpolen gemeint oder auch das einfache Ein-/Auschalten? Ich muss nur in eine Richtung die Wärme transportieren. Können die Peltierelemente auch derart kaputt gehen dass sie nur noch heizen, also die elektrische Leistung in beide Richtungen als Wärme abgegeben wird? Gerald
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| From | Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> |
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| Date | 2016-03-08 02:57 +0100 |
| Message-ID | <nblbht$asi$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #203747 |
Gerald Oppen wrote: > Mit der Zyklenzahl ist dann wirklich nur das umpolen gemeint oder auch > das einfache Ein-/Auschalten? Ich muss nur in eine Richtung die Wärme > transportieren. > Peltierelemente werden mit einem speziellen Nieder-Temperatur-Lot hergestellt. Dieses Lot ist mechanisch eher weniger stabil als normales Lötzinn. Vor allem ist es empfindlich gegen wechselnde Belastung. Deswegen brechen die Anschlusskabel so leicht an der Lötstelle ab. Das Peltier-Material hat einen recht hohen Ausdehnungskoeffizienten. Vermutlich passt der nicht ganz zum Lot. Also ist jede drastische Erwärmung eine mechanische Belastung der Lötstellen. Das führt zu Mikrorissen. An den Rissen erhöht sich der Widerstand. Das führt zu heißen Stellen, mehr Temperatur-Gradient, mehr Risse, ... wenn ich mich dabei nicht völlig vergaloppiert habe, würde das bedeuten, dass es auf Zyklen in der Temperatur ankommt, nicht auf den Transport von Wärme. ---<)kaimartin(>--- -- Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-08 04:44 +0100 |
| Message-ID | <nblhp4$10og$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #203778 |
Am 08.03.2016 02:57, schrieb Kai-Martin Knaak: > Gerald Oppen wrote: > >> Mit der Zyklenzahl ist dann wirklich nur das umpolen gemeint oder auch >> das einfache Ein-/Auschalten? Ich muss nur in eine Richtung die Wärme >> transportieren. Dann mach das nicht mit einem Zweipunktregler. > Peltierelemente werden mit einem speziellen Nieder-Temperatur-Lot > hergestellt. Dieses Lot ist mechanisch eher weniger stabil als normales > Lötzinn. Vor allem ist es empfindlich gegen wechselnde Belastung. Deswegen > brechen die Anschlusskabel so leicht an der Lötstelle ab. > > Das Peltier-Material hat einen recht hohen Ausdehnungskoeffizienten. > Vermutlich passt der nicht ganz zum Lot. Also ist jede drastische > Erwärmung eine mechanische Belastung der Lötstellen. Das führt zu > Mikrorissen. An den Rissen erhöht sich der Widerstand. Das führt zu heißen > Stellen, mehr Temperatur-Gradient, mehr Risse, ... > > wenn ich mich dabei nicht völlig vergaloppiert habe, würde das bedeuten, > dass es auf Zyklen in der Temperatur ankommt, nicht auf den Transport von > Wärme. Du liegst vollkommen richtig. man Schwingbruch man Rekristallisation Gruß Dieter
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
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| Date | 2016-03-15 21:48 +0100 |
| Message-ID | <dkraoiFfdqbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #203779 |
Danke (an alle) für die Hinweise. Noch eine Frage zum Betrieb: Die Peltierelemente sollen beidseitig um das zu kühlende Objekt angeordnet werden. Ist es zwingend notwendig diese getrennt zu regeln oder kann man die beiden Hälften bedenkenlos parallel schalten? Gerald
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-15 21:54 +0100 |
| Message-ID | <nc9sob$7hb$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #204533 |
Am 15.03.2016 21:48, schrieb Gerald Oppen: > Danke (an alle) für die Hinweise. > Noch eine Frage zum Betrieb: > Die Peltierelemente sollen beidseitig um das zu kühlende Objekt > angeordnet werden. Ist es zwingend notwendig diese getrennt zu regeln > oder kann man die beiden Hälften bedenkenlos parallel schalten? Letzteres. Gruß Dieter
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2016-03-15 22:01 +0100 |
| Message-ID | <nc9om4$8lv$3@news.bawue.net> |
| In reply to | #204538 |
On 03/15/2016 09:54 PM, Dieter Wiedmann wrote: > Am 15.03.2016 21:48, schrieb Gerald Oppen: >> Danke (an alle) für die Hinweise. >> Noch eine Frage zum Betrieb: >> Die Peltierelemente sollen beidseitig um das zu kühlende Objekt >> angeordnet werden. Ist es zwingend notwendig diese getrennt zu regeln >> oder kann man die beiden Hälften bedenkenlos parallel schalten? > > Letzteres. So es die Spannungsversorgung erlaubt müsste Reihenschaltung ebenso funktionieren. Gerrit
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-15 23:45 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5CD7C0EE0E1AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #204541 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>: > On 03/15/2016 09:54 PM, Dieter Wiedmann wrote: >> Am 15.03.2016 21:48, schrieb Gerald Oppen: >>> Danke (an alle) für die Hinweise. >>> Noch eine Frage zum Betrieb: >>> Die Peltierelemente sollen beidseitig um das zu kühlende Objekt >>> angeordnet werden. Ist es zwingend notwendig diese getrennt zu regeln >>> oder kann man die beiden Hälften bedenkenlos parallel schalten? >> >> Letzteres. > > So es die Spannungsversorgung erlaubt müsste Reihenschaltung ebenso > funktionieren. Peltierelemente werden in erster Linie über den Strom geregelt. Die Spannung über dem Element ergibt sich (ein wenig) aus der Temperaturdifferenz. Wenn nicht wirklich sichergestellt ist, dass die Elemente die gleiche Temperaturdifferenz haben, würde ich die immer in Reihe schalten. Dann ist sicher, dass beide gleich kühlen. M. --
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| From | Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 08:52 +0100 |
| Message-ID | <dkshlgFo8blU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204553 |
Am 16.03.2016 um 00:45 schrieb Matthias Weingart: > > Peltierelemente werden in erster Linie über den Strom geregelt. Die Spannung > über dem Element ergibt sich (ein wenig) aus der Temperaturdifferenz. Wenn > nicht wirklich sichergestellt ist, dass die Elemente die gleiche > Temperaturdifferenz haben, würde ich die immer in Reihe schalten. Dann ist > sicher, dass beide gleich kühlen. Ergibt auf jeden Fall handlichere Betriebspannungen. Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht gefiltert. Gruß, Gerhard
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 09:52 +0100 |
| Message-ID | <jejnrc-ev3.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #204562 |
Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> wrote: >Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter >Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht >gefiltert. Das mit dem Vertragen ist so eine Sache. Ich glaube nicht das ein Element alleine durch die Wechselspannung kaputt geht. Aber Wechselspannung (oder Regelung mit PWM) bedeutet ja das ein Element immer mal fuer einige Zeit ausgeschaltet ist. Und in dieser Zeit fliesst dann Waerme von der heissen Seite zur kalten zurueck. Sobald das Element dann wieder eingeschaltet ist muss es diese Leistung mit seinem schlechtem Wirkungsgrad zusaetzlich auf die andere Seite bringen. Damit wird der Gesamtwirkungsgrad unterirdisch werden und das verringert dann die Lebensdauer. Ich glaube wenn ich das naechste mal was mit so einem Element machen wuerde, dann wuerde ich einen modernen Schaltregler im Regler verwenden. BTW: Eigentlich wollte ich ja irgendwann bei Gelegenheit mal eine kleine Klimakammer bauen mit der man einzelne Platinen testen kann ohne jedesmal gleich alles in den grossen Klimaschrank packen zu muessen. Naja, Weihnachten oder so.... Olaf
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 10:14 +0100 |
| Message-ID | <dksmg3Fp745U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204562 |
Am 16.03.2016 08:52 schrieb Gerhard Hoffmann: > Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter > Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht > gefiltert. Wo ist das Problem dabei? Da fällt mir gerade kein guter Grund für ein. Hanno
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| From | Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 10:25 +0100 |
| Message-ID | <dksn4cFpkrlU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204569 |
Am 16.03.2016 um 10:14 schrieb Hanno Foest: > Am 16.03.2016 08:52 schrieb Gerhard Hoffmann: > >> Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter >> Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht >> gefiltert. > > Wo ist das Problem dabei? Da fällt mir gerade kein guter Grund für ein. Die einzelnen Halbleiterstrecken sind wohl klein genug, dass sie sich bei 50Hz spürbar erwärmen/abkühlen. Nicht viel, aber oft. Ich habe mal ganz früher (TM) eine peltier-gekühlte/ erwärmte Bühne für einen Halbleitertester gebaut, da stand das im Datenblatt. Gruß, Gerhard
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 11:13 +0100 |
| Message-ID | <ncbbjj$362$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #204569 |
Am 16.03.2016 10:14, schrieb Hanno Foest: > Am 16.03.2016 08:52 schrieb Gerhard Hoffmann: > >> Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter >> Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht >> gefiltert. > > Wo ist das Problem dabei? Da fällt mir gerade kein guter Grund für ein. "Die gewünschte Arbeitsleistung (Wärmepumpleistung) des Peltierelementes wird durch den mittleren Gleichstrom bestimmt, während die Verlustleitung durch den Effektivstrom bestimmt wird. Wechselstromanteile erhöhen den Effektivstrom, also auch die Wärmeverluste. Im ungünstigsten Fall wird das Element dadurch zerstört. In jede Fall verschlechtert sich durch Wechselstromanteile aber die Kühlleistung und der Wirkungsgrad. Der Gleichstrom sollte also möglichst sauber und konstant sein." Muss man halt berücksichtigen. Gruß Dieter
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 13:27 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5CD930F6EA01AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #204580 |
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>: > Am 16.03.2016 10:14, schrieb Hanno Foest: >> Am 16.03.2016 08:52 schrieb Gerhard Hoffmann: >> >>> Peltiers vertragen übrigens auch kein DC mit überlagerter >>> Wechselspannung, also z.B. nur gleichgerichtet, aber nicht >>> gefiltert. >> >> Wo ist das Problem dabei? Da fällt mir gerade kein guter Grund für ein. > > "Die gewünschte Arbeitsleistung (Wärmepumpleistung) des Peltierelementes > wird durch den mittleren Gleichstrom bestimmt, während die > Verlustleitung durch den Effektivstrom bestimmt wird. > Wechselstromanteile erhöhen den Effektivstrom, also auch die > Wärmeverluste. Im ungünstigsten Fall wird das Element dadurch zerstört. > In jede Fall verschlechtert sich durch Wechselstromanteile aber die > Kühlleistung und der Wirkungsgrad. Der Gleichstrom sollte also möglichst > sauber und konstant sein." Die Mathematik dahinter ist: P=I^2*R (für die Verlustleistung durch den Innenwiderstand R) K=I*se*T (für die Kühlleistung, T=Temperaturdifferenz, se=Seebeckkoeff) Den quadratisch steigenden Anteil durch Welligkeit möchte man möglichst klein halten. T ebenfalls (drum bin ich dann von Ventilator auf Wasserkühlung gewechselt, das Element war danach viel wirkungsvoller :-). http://www.quick-ohm.com/peltier_elements/download/Peltierverhalten.pdf M. --
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 16:41 +0100 |
| Message-ID | <ncbulj$tc2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #204604 |
Matthias Weingart schrieb: > > Die Mathematik dahinter ist: > P=I^2*R (für die Verlustleistung durch den Innenwiderstand R) > K=I*se*T (für die Kühlleistung, T=Temperaturdifferenz, se=Seebeckkoeff) Plus Qpunk = delta_T * Wärmeleitfähigkeit. leider ist genau das sehr gross bei Peltztieren. Daher unbedingt den Wärmewiderstand von Heissseite zu Kühlkörper minimieren und Kühlkörper ausreichend dimensionieren und/oder ventilieren. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-16 22:07 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5CDEB47F79E4AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #204614 |
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>: > Matthias Weingart schrieb: >> >> Die Mathematik dahinter ist: >> P=I^2*R (für die Verlustleistung durch den Innenwiderstand R) >> K=I*se*T (für die Kühlleistung, T=Temperaturdifferenz, se=Seebeckkoeff) > > Plus > Qpunk = delta_T * Wärmeleitfähigkeit. > leider ist genau das sehr gross bei Peltztieren. Daher unbedingt > den Wärmewiderstand von Heissseite zu Kühlkörper minimieren und > Kühlkörper ausreichend dimensionieren und/oder ventilieren. .. oder eben Wasserkühlung. Ist zwar im Fehlerfall ne elende Schweinerei, naja aber Feuchtigkeit sammelt sich an den Elementen sowieso an. M. --
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-03-17 22:00 +0100 |
| Message-ID | <ncf5nr$i38$1@dont-email.me> |
| In reply to | #204651 |
Matthias Weingart schrieb: > Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>: > >> Matthias Weingart schrieb: >>> >>> Die Mathematik dahinter ist: >>> P=I^2*R (für die Verlustleistung durch den Innenwiderstand R) >>> K=I*se*T (für die Kühlleistung, T=Temperaturdifferenz, se=Seebeckkoeff) >> >> Plus >> Qpunk = delta_T * Wärmeleitfähigkeit. >> leider ist genau das sehr gross bei Peltztieren. Daher unbedingt >> den Wärmewiderstand von Heissseite zu Kühlkörper minimieren und >> Kühlkörper ausreichend dimensionieren und/oder ventilieren. > > .. oder eben Wasserkühlung. Ist zwar im Fehlerfall ne elende Schweinerei, > naja aber Feuchtigkeit sammelt sich an den Elementen sowieso an. Unsere Lehrlinge sind da sehr erfinderisch, jedenfalls mehr als ich. Heute gibt es ja billig bis gratis (aus Auschlachtaktionen) ganz super CPU-Kühlkörper, mit Venti, Heatpipe bis hin zur mini-Wasserkühlung. Damit haben die sehr vielseitige Peltier-Kühleinrichtungen gebaut. (Zweck hab ich vergessen, war irgendwas komplizierteres für die Beschleunigerphysik.) Kollateralschaden war eher, dass ich jetzt ein hochamperiges [tm] Netzgerät vermisse. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-17 22:09 +0100 |
| Message-ID | <ncf6dv$jpd$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #204749 |
Am 17.03.2016 22:00, schrieb Rolf Bombach: > Kollateralschaden war eher, dass ich jetzt > ein hochamperiges [tm] Netzgerät vermisse. Blöd, dass die keinen Kensington Lock haben. Gruß Dieter
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