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Groups > de.sci.electronics > #203472 > unrolled thread
| Started by | Oliver Betz <OBetz@despammed.com> |
|---|---|
| First post | 2016-03-05 12:03 +0100 |
| Last post | 2016-03-14 22:40 +0000 |
| Articles | 13 — 7 participants |
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Messtechnik Geothermie-Messungen? Oliver Betz <OBetz@despammed.com> - 2016-03-05 12:03 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-05 18:49 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Oliver Betz <OBetz@despammed.com> - 2016-03-06 11:09 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2016-03-06 11:48 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Oliver Betz <OBetz@despammed.com> - 2016-03-06 19:37 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Oliver Betz <OBetz@despammed.com> - 2016-03-06 19:37 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-03-09 09:16 -0800
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-09 22:25 +0000
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-03-09 14:51 -0800
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Henrik <metabastler@gmx.net> - 2016-03-12 23:56 +0000
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-13 09:33 +0000
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2016-03-14 15:39 +0100
Re: Messtechnik Geothermie-Messungen? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-14 22:40 +0000
| From | Oliver Betz <OBetz@despammed.com> |
|---|---|
| Date | 2016-03-05 12:03 +0100 |
| Subject | Messtechnik Geothermie-Messungen? |
| Message-ID | <1seldbtc8bfm4b3kjr3j27oshe4hukl8m9@4ax.com> |
Hallo Alle, hat jemand eine Quelle, wie die Verdrahtung und Auswertung der Geophone für die seismischen Messungen mit Vibro-Trucks funktioniert? Bei uns im Viertel fahren mal wieder die Vibro-Trucks (Geothermie-Erkundung) und es liegen kilometerweise orange Kabel herum, von denen alle zig Meter ein Dutzend Geophone abzweigen. Da kommen ordentliche Datenmengen zusammen, eine spannende Aufgabe. Wie die Synchronisation der drei Vibro-Trucks funktioniert, wäre auch interessant... Bitte keine Spekulationen wie man das machen /könnte/, sondern nur handfeste Informationen. TIA, Oliver
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2016-03-05 18:49 +0100 |
| Message-ID | <nbf621$rkm$2@dont-email.me> |
| In reply to | #203472 |
Oliver Betz schrieb: > > Bei uns im Viertel fahren mal wieder die Vibro-Trucks > (Geothermie-Erkundung) und es liegen kilometerweise orange Kabel > herum, von denen alle zig Meter ein Dutzend Geophone abzweigen. Da > kommen ordentliche Datenmengen zusammen, eine spannende Aufgabe. Keine Ahnung, trotzdem aus Neugier die Frage, ob es sich um DMT aus Essen handelt. Die fuhren hier monatelang rum, um einen Standort für ein Endlager auszukundschaften. Die Geophone waren zwar auch in unserem Garten, aber ich konnte nie jemanden greifen, um genaueres zu erfahren. Andererseits, ob die Kabelschlepper überhaupt technische Details kennen, ist fraglich. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Oliver Betz <OBetz@despammed.com> |
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| Date | 2016-03-06 11:09 +0100 |
| Message-ID | <k70odbpc208i41aqlkdqc4l8gcu7teqbuu@4ax.com> |
| In reply to | #203529 |
Rolf Bombach schrieb: >> Bei uns im Viertel fahren mal wieder die Vibro-Trucks >> (Geothermie-Erkundung) und es liegen kilometerweise orange Kabel >> herum, von denen alle zig Meter ein Dutzend Geophone abzweigen. Da >> kommen ordentliche Datenmengen zusammen, eine spannende Aufgabe. > >Keine Ahnung, trotzdem aus Neugier die Frage, ob es sich um DMT aus >Essen handelt. Die fuhren hier monatelang rum, um einen Standort ja. >für ein Endlager auszukundschaften. Die Geophone waren zwar auch >in unserem Garten, aber ich konnte nie jemanden greifen, um genaueres >zu erfahren. Andererseits, ob die Kabelschlepper überhaupt technische >Details kennen, ist fraglich. Ich habe den Seismometer-Schlepper gefragt *), der sprach nur Englisch und verwies mich auf Youtube. Er hatte meine (dann auch auf Englisch formulierte) Frage nach der Messtechnik wohl nicht verstanden. Servus Oliver *) Messungen wahrscheinlich vorsorglich, um evtl. Haftungsansprüche wegen Rissen in den Wänden abzuwehren.
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| From | Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> |
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| Date | 2016-03-06 11:48 +0100 |
| Message-ID | <092odbp9t5tic9n1igfshseg4aq1ga5lgb@4ax.com> |
| In reply to | #203589 |
Oliver Betz wrote: >*) Messungen wahrscheinlich vorsorglich, um evtl. Haftungsansprüche >wegen Rissen in den Wänden abzuwehren. http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Geothermie/Gewaltige-Schaeden-Erdwaermebohrungen "12.12.2013 Manchmal entscheiden nur wenige Meter zusätzlicher Tiefe oder seitlicher Abweichung darüber, ob es gelingt, ausreichende Mengen Wasser auf dem für ein Wärmenetz oder Kraftwerk benötigten Temperaturniveau zu fördern oder nicht. Diese wenigen Meter können eben auch darüber entscheiden, ob es 'seismische Ereignisse' gibt oder nicht." https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsrisse_in_Staufen_im_Breisgau Mit "Haftungsansprüche abwehren" is da wohl nich viel. Grüße, H.
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| From | Oliver Betz <OBetz@despammed.com> |
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| Date | 2016-03-06 19:37 +0100 |
| Message-ID | <a4uodbt4l3dkjgg8f4aqm4gbp8akqmphjb@4ax.com> |
| In reply to | #203595 |
Heinz Schmitz schrieb: >>*) Messungen wahrscheinlich vorsorglich, um evtl. Haftungsansprüche >>wegen Rissen in den Wänden abzuwehren. > >http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Geothermie/Gewaltige-Schaeden-Erdwaermebohrungen > "12.12.2013 > Manchmal entscheiden nur wenige Meter zusätzlicher Tiefe oder > seitlicher Abweichung darüber, ob es gelingt, ausreichende Mengen > Wasser auf dem für ein Wärmenetz oder Kraftwerk benötigten > Temperaturniveau zu fördern oder nicht. > Diese wenigen Meter können eben auch darüber entscheiden, ob es > 'seismische Ereignisse' gibt oder nicht." > >https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsrisse_in_Staufen_im_Breisgau > >Mit "Haftungsansprüche abwehren" is da wohl nich viel. Du hättest leicht darauf kommen können, dass ich Haftung wegen der Messungen meinte. Servus Oliver
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| From | Oliver Betz <OBetz@despammed.com> |
|---|---|
| Date | 2016-03-06 19:37 +0100 |
| Message-ID | <72uodbl8397g6dr4b4caejvdp1tbuk0j02@4ax.com> |
| In reply to | #203472 |
Ingrid schrieb: >hat jemand eine Quelle, wie die Verdrahtung und Auswertung der >Geophone für die seismischen Messungen mit Vibro-Trucks funktioniert? http://www.sercel.com/ Dachte mir schon, dass das in den Knoten zwischengespeichert wird. Servus Oliver
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| Date | 2016-03-09 09:16 -0800 |
| Message-ID | <dkb440Fpi6dU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #203662 |
On 2016-03-06 10:37, Oliver Betz wrote: > Ingrid schrieb: > >> hat jemand eine Quelle, wie die Verdrahtung und Auswertung der >> Geophone für die seismischen Messungen mit Vibro-Trucks funktioniert? > > http://www.sercel.com/ > > Dachte mir schon, dass das in den Knoten zwischengespeichert wird. > Muss nicht viel sein. Im Oelbereich speichern wir kaum mehr als in einen uC passen wuerde, nehmen allerdings auch externes (kleines) RAM, falls die Verbindung mal hakt. Bei meinen Projekten ueber Funk, Mote Netz mit "Konzentrator". Auch Sercel scheint die Funkmethode zu haben: http://www.sercel.com/products/Lists/ProductPublication/Current-cabled-and-cable-free-seismic-acquisition-systems.pdf -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
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| Date | 2016-03-09 22:25 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5C6EE36DE72BAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #203891 |
Joerg <news@analogconsultants.com>: > On 2016-03-06 10:37, Oliver Betz wrote: >> Ingrid schrieb: >> >>> hat jemand eine Quelle, wie die Verdrahtung und Auswertung der >>> Geophone für die seismischen Messungen mit Vibro-Trucks funktioniert? >> >> http://www.sercel.com/ >> >> Dachte mir schon, dass das in den Knoten zwischengespeichert wird. >> > > Muss nicht viel sein. Im Oelbereich speichern wir kaum mehr als in einen > uC passen wuerde, nehmen allerdings auch externes (kleines) RAM, falls > die Verbindung mal hakt. Bei meinen Projekten ueber Funk, Mote Netz mit > "Konzentrator". Auch Sercel scheint die Funkmethode zu haben: > > http://www.sercel.com/products/Lists/ProductPublication/Current-cabled-an > d-cable-free-seismic-acquisition-systems.pdf > Warum nimmt man da eigentlich Geophone und nicht empfindliche Beschleunigungssensoren? M. --
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
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| Date | 2016-03-09 14:51 -0800 |
| Message-ID | <dkbnn3F8cfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #203934 |
On 2016-03-09 14:25, Matthias Weingart wrote: > Joerg <news@analogconsultants.com>: > >> On 2016-03-06 10:37, Oliver Betz wrote: >>> Ingrid schrieb: >>> >>>> hat jemand eine Quelle, wie die Verdrahtung und Auswertung der >>>> Geophone für die seismischen Messungen mit Vibro-Trucks funktioniert? >>> >>> http://www.sercel.com/ >>> >>> Dachte mir schon, dass das in den Knoten zwischengespeichert wird. >>> >> >> Muss nicht viel sein. Im Oelbereich speichern wir kaum mehr als in einen >> uC passen wuerde, nehmen allerdings auch externes (kleines) RAM, falls >> die Verbindung mal hakt. Bei meinen Projekten ueber Funk, Mote Netz mit >> "Konzentrator". Auch Sercel scheint die Funkmethode zu haben: >> >> http://www.sercel.com/products/Lists/ProductPublication/Current-cabled-an >> d-cable-free-seismic-acquisition-systems.pdf >> > > Warum nimmt man da eigentlich Geophone und nicht empfindliche > Beschleunigungssensoren? > Ich kenne das nur aus dem Oelbereich und da wird ziemlich breitbandig aufgenommen, bis viele hundert Hertz und grossem Dynamikbereich. Der Sendeimpuls ist manchmal eine Sprengladung. Beschleunigungssensoren sind m.W. recht noisy, wenn man sei bei hoher Bandbreite betreibt. Aber ich kanne mich mir Beschleunigungssensoren nicht gibt aus, nur mit Transducers fuer Schall. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Henrik <metabastler@gmx.net> |
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| Date | 2016-03-12 23:56 +0000 |
| Message-ID | <nc2abh$vv0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #203934 |
On Wed, 09 Mar 2016 22:25:03 +0000, Matthias Weingart wrote: > Warum nimmt man da eigentlich Geophone und nicht empfindliche > Beschleunigungssensoren? > > M. Geophone sind auch empfindlich und robust. Beschleunigungssensoren geben ein Signal proportional zu a aus. Geophone und Seismometer üblicherweise ein Signal proportional zu v. Da im Boden eher die tiefen Frequnzen interessieren, ist v oder s da unten mit mehr Amplitude :) Geophone (elektrodynamisch, passiv) hat zB. 50 V/(m/s) Seismometer (servo, aktiv) zB. 750 V/(m/s)
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-13 09:33 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5CA6B705A027AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #204201 |
Henrik <metabastler@gmx.net>: > On Wed, 09 Mar 2016 22:25:03 +0000, Matthias Weingart wrote: >> Warum nimmt man da eigentlich Geophone und nicht empfindliche >> Beschleunigungssensoren? >> >> M. > > Geophone sind auch empfindlich und robust. > Beschleunigungssensoren geben ein Signal proportional zu a aus. Geophone > und Seismometer üblicherweise ein Signal proportional zu v. Da im Boden > eher die tiefen Frequnzen interessieren, ist v oder s da unten mit mehr > Amplitude :) > > Geophone (elektrodynamisch, passiv) hat zB. 50 V/(m/s) > Seismometer (servo, aktiv) zB. 750 V/(m/s) Aber sind die Geophone nicht gerade bei den tiefen Frequenzen problematisch? Grenzfrequenzen von 1Hz oder 0,1Hz sind ja üblich, und an diesem Knick wechselt das Verhalten von v-proportional zu a-proportional. MEMS-Beschleunigungssensoren können bei der Empfindlichkeit sicher nicht mit Geophonen mithalten (das kapazitive Auswerteprinzip erzeugt einfach zuviel Rauschen), aber denkbar sind ja auch andere Messprinzipien. M. --
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
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| Date | 2016-03-14 15:39 +0100 |
| Message-ID | <dko0odFjgf9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204218 |
Am 13.03.16 um 10.33 schrieb Matthias Weingart: > Aber sind die Geophone nicht gerade bei den tiefen Frequenzen problematisch? > Grenzfrequenzen von 1Hz oder 0,1Hz sind ja üblich, und an diesem Knick > wechselt das Verhalten von v-proportional zu a-proportional. wie tief herunter willst Du denn messen? In diesem Fall ist es doch super, wenn schon so früh wie möglich, nämlich im Sensor, der Hochpass steckt. Für statische Messungen nimmt man eh andere Verfahren. > MEMS-Beschleunigungssensoren können bei der Empfindlichkeit sicher nicht mit > Geophonen mithalten (das kapazitive Auswerteprinzip erzeugt einfach zuviel > Rauschen), aber denkbar sind ja auch andere Messprinzipien. Denkbar ist Vieles. Das Denkbare, das bisher nicht existiert, hat sich einfach nicht durchsetzen können, solange die Nachteile überwiegen. Und bei der Massenanwendung Exploration sind auch die Kosten ein wichtiger Faktor. Inzwischen gibts auch Sensoren mit MEMS: http://www.sercel.com/products/Pages/DSU1-508.aspx V.
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
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| Date | 2016-03-14 22:40 +0000 |
| Message-ID | <XnsA5CBF0CB1BA1BAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #204325 |
Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de>: > Am 13.03.16 um 10.33 schrieb Matthias Weingart: >> Aber sind die Geophone nicht gerade bei den tiefen Frequenzen >> problematisch? Grenzfrequenzen von 1Hz oder 0,1Hz sind ja üblich, und >> an diesem Knick wechselt das Verhalten von v-proportional zu >> a-proportional. > > wie tief herunter willst Du denn messen? In diesem Fall ist es doch > super, wenn schon so früh wie möglich, nämlich im Sensor, der Hochpass > steckt. Für statische Messungen nimmt man eh andere Verfahren. Mich wundert nur, dass die recht niederfrequent anregen - eigentlich in der Nähe des "Knicks" (der ja 1. Ordnung ist, und eventuell sogar schon beim Nutzsignal dämpfend wirkt) und dann damit noch was sinnvolles rauskommt, (in den Modellen muesste man dann den Frequenzgang des Geophons genau kennen und mit einbeziehen). Und wenn man schon filtern muss, dann macht man das ja gern mit möglichst hoher Ordnung, um das Nutzsignal so wenig wie möglich zu beeinflussen, da ist der dem Geophon innewohnende Hochpass meist eher unerwünscht. >> MEMS-Beschleunigungssensoren können bei der Empfindlichkeit sicher >> nicht mit Geophonen mithalten (das kapazitive Auswerteprinzip erzeugt >> einfach zuviel Rauschen), aber denkbar sind ja auch andere >> Messprinzipien. > > Denkbar ist Vieles. Das Denkbare, das bisher nicht existiert, hat sich > einfach nicht durchsetzen können, solange die Nachteile überwiegen. Und > bei der Massenanwendung Exploration sind auch die Kosten ein wichtiger > Faktor. > > Inzwischen gibts auch Sensoren mit MEMS: > > http://www.sercel.com/products/Pages/DSU1-508.aspx Danke und sehr erleuchtend! Kein Geophon, sondern ein sehr rauscharmer Beschleunigungssensor mit 0.5g Messbereich, Bandbreite von 0-800Hz und dabei nur ein Rauschen von 15ng/sqrt(Hz); vergleichbare MEMS-Chips mit 1g Messbereich haben typischerweise 15ug/sqrt(Hz) (kosten aber auch nur wenige Euro). Dacht ich es mir doch, dass man da mit Geophonen keinen Blumentopf gewinnt und mit herkömmlichen MEMs-Sensoren auch nicht :-). M. --
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