Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #203964 > unrolled thread
| Started by | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2016-03-10 11:28 +0100 |
| Last post | 2016-03-14 08:42 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 30 — 15 participants |
Back to article view | Back to de.sci.electronics
Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-03-10 11:28 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2016-03-10 12:24 +0000
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-10 13:34 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-03-10 15:07 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-10 16:41 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-03-10 17:05 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-10 17:29 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-03-10 16:43 +0000
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-03-10 19:18 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-10 19:26 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2016-03-10 05:08 -0800
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2016-03-10 15:34 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-11 09:41 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-03-11 09:55 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-03-11 10:21 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-03-11 10:37 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-11 10:56 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2016-03-11 11:06 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-03-11 11:49 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-11 11:13 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2016-03-10 11:05 -0800
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-03-11 07:31 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-11 08:13 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-11 16:41 +0000
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-03-11 18:42 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-12 19:01 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-03-13 04:25 +0800
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-03-13 09:06 +0000
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-03-13 13:58 +0100
Re: Welchen Microcontroller soll ich nehmen? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-03-14 08:42 +0000
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 11:28 +0100 |
| Subject | Welchen Microcontroller soll ich nehmen? |
| Message-ID | <nbri95$d42$1@news.albasani.net> |
Hallo, ich weiß, dass man mit der Frage einen Glaubenskrieg auslösen kann ;-) Bisher setzen wir diverse ATmega und STM32F103 ein. Für unser neuestes Projekt haben wir einen TI CC3200 eingesetzt. Was mir an dem Ding gefällt ist die relativ elegante Möglichkeit, eines Softwareupdate z.B. per Fernwartung. Der TI CC3200 ist ein Cortex-M4 Prozessor. Das Ding hat kein internes Programm-Flash. Das Programm wird nach dem Reset aus einem externen seriellen Flash ins RAM geladen und dort gestartet. Auf diesem Flash befindet sich ein FAT Dateisystem. Die Programmdatei ist dort als ganz normale Datei abgelegt. Diese Programmdatei kann der Prozessor nun einfach überschreiben. Ich muss in meinem Anwendungsprogramm also nur die Möglichkeit vorsehen, eine neue Programmdatei von irgendwoher zu laden und dann auf das externe Flash zu schreiben. Mit den nächsten Reset wird dann die neue Programmversion ausgeführt. Falls dabei etwas schief läuft, muss man einen Jumper umstecken und kann dann per Uarrt das Programm wieder einspielen. Problem bei dem TI CC3200 ist, der hat vergleichsweise wenig GPIOs. Deshalb kann ich meine bisherigen STM32 Projekte nicht mal eben auf den CC3200 umstellen. Ich suche deshalb einen Cortex-M3 oder M4, der soviele GPIOs hat wie ein STM32F103 und wo ein Softwareupdate so elegant geht wie beim CC3200. Gruß Stefan
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 12:24 +0000 |
| Message-ID | <dkd7b5Fbf9mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #203964 |
Stefan <df9bi@arcor.de>: > Ich muss in meinem Anwendungsprogramm also nur die Möglichkeit vorsehen, > eine neue Programmdatei von irgendwoher zu laden und dann auf das externe > Flash zu schreiben. Mit den nächsten Reset wird dann die neue > Programmversion ausgeführt. Ach wie schön ist das doch, wenn man alles mögliche Zeux mit uCs drin so unauffällig wie möglich per externem Zugriff kapern kann. Schön spannend, auf dass einem nicht langweilig wird: Macht das Ding noch, was wir ihm gesagt habe, oder wissen wir das schon nicht mehr so genau? Oder isses etwa tatsächlich vorgesehen, auf diesem Pfad noch eine Crypto-Schicht dazwischenzuschieben? Und wie ist der Umgang mit den Schlüsseln organisiert? Nurmal dezent leise fragen. Lass mich dies einfach ungeniert als phänomenologischen Aspekt anfügen: dass bei so etwas der kurze Draht der Verwandtschaftlichkeit in den Denkstrukturen wieder schnippisch zuschlägt. ich will neu ... Knopf drück ... jetzt ist neu ... Nicht, dass der Vorzug für so einen kurzen Draht in den Hirnwindungen nicht symptomatisch wäre, für den Umgang des Erfindergeists mit dem Zeugs, aber dass da noch eine große weite Welt drumherum ist, unterschlägt man dann gerne. Je mehr die Teile exponiert sind, umso mehr bekommt diese Nachlässigkeit prekäre Züge. Widdu die Drohne vom Himmel holen? hier, die Überfernsteuerung, hol sie dir! (und Leitners Felix berichtete einst von der Zoll-Überprüfung von Laptops hinter dem Vorhang, unten eine Klappe auf, Stöpsel hinein, ruckzuck BIOS gepatcht, wieder zu, alles in Ordnung, bitte weitergehen ... ach, was für ein Traum, all das stattdessen im Dauerzugriff per WLAN.) Nurmal als leises Staunen vor den Abgründen der Welt an dieser Stelle. Bitte nicht irritieren lassen. Weitermachen. Hilft eh nix.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 13:34 +0100 |
| Message-ID | <e768rc-ds4.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #203964 |
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: >Ich suche deshalb einen Cortex-M3 oder M4, der soviele GPIOs hat wie ein >STM32F103 und wo ein Softwareupdate so elegant geht wie beim CC3200. Und warum schreibst du dir nicht einen Bootloader fuer deinen F103 der das macht was du willst? Olaf
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 15:07 +0100 |
| Message-ID | <nbrv27$5fu$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #203971 |
Am 10.03.2016 um 13:34 schrieb Olaf Kaluza: > Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: > > >Ich suche deshalb einen Cortex-M3 oder M4, der soviele GPIOs hat wie ein > >STM32F103 und wo ein Softwareupdate so elegant geht wie beim CC3200. > > Und warum schreibst du dir nicht einen Bootloader fuer deinen > F103 der das macht was du willst? > > Olaf > Könnte man vieleicht machen. Das mit dem Flash beschreiben hab ich beim STM aber noch nicht im Griff bzw. noch nicht probiert. Ich fand die Lösung beim CC3200 einfach sehr elegant. Deshalb die Frage, obs das auch woanders gibt.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 16:41 +0100 |
| Message-ID | <17h8rc-lc5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #203973 |
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: >Könnte man vieleicht machen. Das mit dem Flash beschreiben hab ich beim >STM aber noch nicht im Griff bzw. noch nicht probiert. Wieso? Das ist doch gerade bei ST sehr gut dokumentiert und auch sehr einfach. Mach das mal bei einem MS430 und du wirst staunen. >Ich fand die Lösung beim CC3200 einfach sehr elegant. Naja, das ist genau dieselbe Loesung, bloss das TI dir da schon die Arbeit abgenommen hat und das Programm fuer dich in den Controller gepackt hat. >Deshalb die Frage, obs das auch woanders gibt. Renesas hat auch Controller die von extern laden koennen. Ich meine das mal bei einem M16C gesehen zu haben. Den konnte man an den PC anstecken, er hat sich als USB-Stick gemeldet und dann konnte man ein Binaerfile drauf kopieren. Und es gibt auch controller die beim einschalten die Firmware aus dem Datenflash ins interne RAM laden und dann starten. Booten von SD-Karte halte ich aber eigentlich fuer Murks. Es gibt viel zuviele Unterschiede als das man sicher sein koennte das es immer mit jeder Karte laeuft. Olaf
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 17:05 +0100 |
| Message-ID | <nbs611$imm$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #203980 |
Am 10.03.2016 um 16:41 schrieb Olaf Kaluza: > Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: > > > Booten von SD-Karte halte ich aber eigentlich fuer Murks. Es gibt viel > zuviele Unterschiede als das man sicher sein koennte das es immer mit > jeder Karte laeuft. Wir wollen auch nicht von SD-Karte booten sondern lediglich das Programm einspielen. Anschließend soll die SD-Karte wieder entfernt werden. Im Moment sind wir dabei, die Möglichkeit zu schaffen, Konfigurationsdaten über eine SD-Karte einzuspielen. Auf der Baugruppe mit dem STM32 ist ein 16 Mbit Flash für Konfigurationsparameter und als Protokollspeicher. Wenn beim Start eine bestimmte Datei auf der SD-Karte ist, werden die Konfigurationsdaten übertragen. Der Monteur bekommt dann mit dem Montageauftrag eine SD-Karte die er nach dem Zusammenbau in das Gerät stecken muss. Dann schaltet er ein, die Konfiguration wird geladen, auf dem Board gespeichert und die SD-Karte wird wieder entnommen. Wenn dann doch mal ein falsch konfiguriertes Gerät beim Endkunden landet, schickt man dem eine SD-Karte (oder eine E-Mail) und er kann die Konfiguration selber einspielen. Das ist auf jeden Fall weniger Aufwand als wenn er ein Notebook anschließen muss um dann mit einem Konfigurationstool die Parameter einzustellen. Das machen wir aktuelle aber nur mit den Konfigurationsdaten im seriellen Flash, nicht mit dem Programm im internen Flash des STM32. Gruß Stefan
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 17:29 +0100 |
| Message-ID | <e0k8rc-ne5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #203987 |
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: >Wir wollen auch nicht von SD-Karte booten sondern lediglich das Programm >einspielen. Anschließend soll die SD-Karte wieder entfernt werden. Das hab ich mir schon gedacht. Aber das bedeutet trotzdem das dein Bootloader die SD-Karten lesen muss. >Im Moment sind wir dabei, die Möglichkeit zu schaffen, >Konfigurationsdaten über eine SD-Karte einzuspielen. Viel Spass. :-) Ich hab 1999 mal ein Messgeraet entwickelt das sowas auch konnte. Im laufe der Jahre musste ich folgendes einbauen: 1. Uebergang von FAT12 auf FAT16 2. Uebergang von MMC auf SD 3. Uebergang von FAT16 auf FAT32 4. Unterstuetzung groessserer Karten wie 2GB. 5. Unterstuetzung groesserer Karten wie 32GB. 6. Oefters mal Nachbesserungen fuer neue Karten die leicht anders waren. Dann gab es noch tolle anrufe von Kunden die zu bloed waren Files auf einer SD-Karten zu loeschen sondern lieber die Karten formatiert haben. Irgendein windows Rotz hat dann jedesmal per default was anderes wie FAT32 formatiert. Suess waren auch die Bootsektorviren beim Kunden welche sich auf die Karte verbreitet haben. Mit anderen Worten der SD-Rotz war eine einzige Baustelle. Fuer Industrie eingentlich unzumutbar. >Der Monteur bekommt dann mit dem Montageauftrag eine SD-Karte die er >nach dem Zusammenbau in das Gerät stecken muss. Dann schaltet er >ein, >die Konfiguration wird geladen, auf dem Board gespeichert und die >SD-Karte wird wieder entnommen. Wir reden in 10Jahren nochmal. :-) >Wenn dann doch mal ein falsch konfiguriertes Gerät beim Endkunden >landet, schickt man dem eine SD-Karte (oder eine E-Mail) und er kann die >Konfiguration selber einspielen. Das ist auf jeden Fall weniger Aufwand Jaja..hab ich auch mal gedacht. :-D Olaf
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 16:43 +0000 |
| Message-ID | <dkdmiaFek3kU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #203988 |
Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: >Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: > >Wir wollen auch nicht von SD-Karte booten sondern lediglich das Programm > >einspielen. Anschließend soll die SD-Karte wieder entfernt werden. >Das hab ich mir schon gedacht. Aber das bedeutet trotzdem das dein >Bootloader die SD-Karten lesen muss. > >Im Moment sind wir dabei, die Möglichkeit zu schaffen, > >Konfigurationsdaten über eine SD-Karte einzuspielen. >Viel Spass. :-) Ich hab 1999 mal ein Messgeraet entwickelt das sowas >auch konnte. Im laufe der Jahre musste ich folgendes einbauen: >1. Uebergang von FAT12 auf FAT16 >2. Uebergang von MMC auf SD >3. Uebergang von FAT16 auf FAT32 >4. Unterstuetzung groessserer Karten wie 2GB. >5. Unterstuetzung groesserer Karten wie 32GB. >6. Oefters mal Nachbesserungen fuer neue Karten die leicht anders waren. Man könnte auch anstelle der SD-Karte eine kleine Platine mit einem aufgelöteten SPI-Flash (so gross wie das am Controller) verschicken. Auf dem SPI-Flash befindet sich der Inhalt so wie er später rein soll. Ein spezieller Bootloader prüft den Inhalt des Flash und schreibt nach erfolgreichem Test einfach 1:1 ins Konfigurationsflash des Controllers. Es fehlt bei der prorietären Updatekarte allerdings die Möglichkeit, daß der Kunde selbst das Image erstellt. Das sehe ich aber eher als Vorteil an :)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 19:18 +0100 |
| Message-ID | <nbsdpk$190$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #203989 |
Am 10.03.2016 um 17:43 schrieb Peter Heitzer: > Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: >> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: > > > Man könnte auch anstelle der SD-Karte eine kleine Platine mit einem > aufgelöteten SPI-Flash (so gross wie das am Controller) verschicken. > Auf dem SPI-Flash befindet sich der Inhalt so wie er später rein soll. > Ein spezieller Bootloader prüft den Inhalt des Flash und schreibt nach > erfolgreichem Test einfach 1:1 ins Konfigurationsflash des Controllers. > Es fehlt bei der prorietären Updatekarte allerdings die Möglichkeit, daß > der Kunde selbst das Image erstellt. Das sehe ich aber eher als Vorteil an :) Das wäre durchaus machbar...
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 19:26 +0100 |
| Message-ID | <fsq8rc-es5.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #203989 |
Peter Heitzer <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> wrote: >Man könnte auch anstelle der SD-Karte eine kleine Platine mit einem >aufgelöteten SPI-Flash (so gross wie das am Controller) verschicken. Das hab ich auch schon mal bei irgendeinem Messgeraet gesehen. Ist aber natuerlich aufwand. Man koennte auch ueberlegen Bluetooth einzubauen. Ist aber vermutlich auch nicht ohne so wegen Zulassung, Gehaeuse usw. Die Jungs vom Marketing werden ja immer ganz feucht sobald sie irgendwo IoT draufschreiben koennen und genehmigen das schon. :) Ich finde es eigentlich Schade das IRDA ausgestorben ist. Wenn das noch in jedem Handy drin waer dann koennte man das auch einfach nutzen. zumal interessanterweise die Controller von ST heute sehr oft IRDA integriert haben. Olaf
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | wernertrp <wernertrp@googlemail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 05:08 -0800 |
| Message-ID | <ff6a84f5-8356-4006-9307-5dd8b42cbf14@googlegroups.com> |
| In reply to | #203964 |
Am Donnerstag, 10. März 2016 11:28:54 UTC+1 schrieb Stefan: > Hallo, > > ich weiß, dass man mit der Frage einen Glaubenskrieg auslösen kann ;-) > > > Bisher setzen wir diverse ATmega und STM32F103 ein. Für unser neuestes > Projekt haben wir einen TI CC3200 eingesetzt. > > Was mir an dem Ding gefällt ist die relativ elegante Möglichkeit, eines > Softwareupdate z.B. per Fernwartung. > > Der TI CC3200 ist ein Cortex-M4 Prozessor. Das Ding hat kein internes > Programm-Flash. Das Programm wird nach dem Reset aus einem externen > seriellen Flash ins RAM geladen und dort gestartet. Auf diesem Flash > befindet sich ein FAT Dateisystem. Die Programmdatei ist dort als ganz > normale Datei abgelegt. Diese Programmdatei kann der Prozessor nun > einfach überschreiben. > > Ich muss in meinem Anwendungsprogramm also nur die Möglichkeit vorsehen, > eine neue Programmdatei von irgendwoher zu laden und dann auf das > externe Flash zu schreiben. Mit den nächsten Reset wird dann die neue > Programmversion ausgeführt. > > Falls dabei etwas schief läuft, muss man einen Jumper umstecken und kann > dann per Uarrt das Programm wieder einspielen. > > Problem bei dem TI CC3200 ist, der hat vergleichsweise wenig GPIOs. > Deshalb kann ich meine bisherigen STM32 Projekte nicht mal eben auf den > CC3200 umstellen. > > Ich suche deshalb einen Cortex-M3 oder M4, der soviele GPIOs hat wie ein > STM32F103 und wo ein Softwareupdate so elegant geht wie beim CC3200. > > > Gruß > > Stefan Firmware sollte etwas härter als Weichware sein. Ob es notwendig ist tägliche Updates dieser Firmware über das Netz einzuspielen ? Dann ist es schon lange keine Firmware mehr. Hauptsache die neue Firmware enthält keine neuen Fehler.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-10 15:34 +0100 |
| Message-ID | <dkdf07FddbgU1@mid.uni-berlin.de> |
| In reply to | #203972 |
Am 10.03.2016 um 14:08 schrieb wernertrp: > Firmware sollte etwas härter als Weichware sein. > Ob es notwendig ist tägliche Updates dieser Firmware über das Netz einzuspielen ? > Dann ist es schon lange keine Firmware mehr. > Hauptsache die neue Firmware enthält keine neuen Fehler. Manchmal ist es notwendig. Ein Kunde aus Österreich hatte eine Installation irgendwo in der Nähe von Omsk. An Ort und Stelle keine Leute, die mit Systemen wo U < 1000V und I < 1kA irgendetwas anfangen konnten. Also war er per Teamviewer mit den Jungs in Omsk verbunden, ich habe ihm telefonisch hints gegeben und er hat dann, via Remote Desktop->PC->System ein Update gemacht. Damit es einfacher war, saß ich zur dieser Zeit mitten in der Mojave-Wüste auf einem Air Force/NASA Gelände. Ich konnte nicht direkt auf den Rechner zugreifen, weil die Amis wohl nicht besonders erbaut wären, wenn ich um einen VPN-Tunnel nach Russland angefragt hätte. Also manchmal ist Remote Update nicht so flasch. Waldemar
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 09:41 +0100 |
| Message-ID | <7v05ebludlggchrto4d5tvmqctdubetr8t@4ax.com> |
| In reply to | #203974 |
Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> wrote: >Manchmal ist es notwendig. Ein Kunde aus Österreich hatte eine >Installation irgendwo in der Nähe von Omsk. An Ort und Stelle keine >Leute, die mit Systemen wo U < 1000V und I < 1kA irgendetwas anfangen >konnten. Also war er per Teamviewer mit den Jungs in Omsk verbunden, ich >habe ihm telefonisch hints gegeben und er hat dann, via Remote >Desktop->PC->System ein Update gemacht. Erinnert mich an die Aktion vorgestern; per teamviewer nach China, dort auf dem Rechner per VNC (mußte man natürlich auch erst aus der Ferne installieren auf dem Rechner) weiter auf unser Gerät - und dann feststellen, daß am Gerät die Berechtigungsstufe zu gering gewählt ist, der Mann mit dem Schlüssel aber nicht greifbar ist. Ja, so richtig hart mechanisch, ein Schlüsselschalter. Also gestern die Sache nochmal, behindert noch von einem Verbindungsabbruch. Die eigentliche Tätigkeit (eine simpelste IP-Konfiguration durchzuführen, zu der die Leute vor Ort zu doof waren) war dann eine Sache von einer Minute. 192.168.200.2 eintragen, bestätigen, fertig. Aber im Vorfeld waren da zwei, drei Mann bei uns und mindestens genausoviele am Anderen Ende stundenlang am MAchen und Diskutieren. Gnarf. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 09:55 +0100 |
| Message-ID | <dkffgmFdgdiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204035 |
Am 11.03.2016 um 09:41 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > Tätigkeit (eine simpelste IP-Konfiguration durchzuführen, zu der die > Leute vor Ort zu doof waren) war dann eine Sache von einer Minute. Die asiatische Höflichkeit gepaart mit der Angst des Gesichtsverlustes ist dort eine elendige Hürde in der Zusammenarbeit. Eher bringen sie sich um als zuzugeben, daß sie Deine Anleitung noch nicht verstanden hätten. So meine Erfahrung aus unzähligen Zusammenarbeiten mit z.B. Leuten in Shanghai. Bernd -- Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 10:21 +0100 |
| Message-ID | <dkfh15FdsvgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204039 |
On Fri, 11 Mar 2016 09:55:49 +0100, "Bernd Laengerich" posted: >Am 11.03.2016 um 09:41 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > >> Tätigkeit (eine simpelste IP-Konfiguration durchzuführen, zu der die >> Leute vor Ort zu doof waren) war dann eine Sache von einer Minute. > >Die asiatische Höflichkeit gepaart mit der Angst des Gesichtsverlustes ist >dort eine elendige Hürde in der Zusammenarbeit. Eher bringen sie sich um als >zuzugeben, daß sie Deine Anleitung noch nicht verstanden hätten. So meine >Erfahrung aus unzähligen Zusammenarbeiten mit z.B. Leuten in Shanghai. Oh ja. Ich hab immer versucht, mich um Meetings mit unseren japanischen Softwareentwicklern zu drücken. -- Schöne Grüße, Wolfgang
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 10:37 +0100 |
| Message-ID | <dkfhu4Fe4ctU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204042 |
Am 11.03.2016 um 10:21 schrieb Wolfgang Kynast: > Oh ja. Ich hab immer versucht, mich um Meetings mit unseren > japanischen Softwareentwicklern zu drücken. In Japan kommt wohl noch eine ganz spezielle Überheblichkeit hinzu: Die Aussage, ein Ausländer *könne* die japanische Kultur gar nicht verstehen, soll allgegenwärtig sein. Das ist direkt Esseresk. Bernd -- Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 10:56 +0100 |
| Message-ID | <jaharc-ii4.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #204044 |
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote: >In Japan kommt wohl noch eine ganz spezielle Überheblichkeit hinzu: Die >Aussage, ein Ausländer *könne* die japanische Kultur gar nicht verstehen, soll >allgegenwärtig sein. Das ist direkt Esseresk. Deine Aussage ist mindestens genauso Arrogant, ueberheblich und verallgemeinernd weil du nicht wahrhaben willst das es da genauso wie bei uns sehr unterschiedliche Charaktere gibt. Anders gesagt, die Japaner die ich bisher persoenlich kennengelernt habe waren alle sehr nett, entgegenkommend und hilfsbereit. Ich schliesse aber nicht aus das es auch in Japan Arschloecher gibt. Olaf
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 11:06 +0100 |
| Message-ID | <dkfjk9Fei4nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204047 |
Am 11.03.2016 um 10:56 schrieb Olaf Kaluza: > Deine Aussage ist mindestens genauso Arrogant, ueberheblich und > verallgemeinernd weil du nicht wahrhaben willst das es da genauso wie > bei uns sehr unterschiedliche Charaktere gibt. Sicher, ich kann da auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, Du bist da viel näher dran. Umso besser daß es nicht so ist. > Anders gesagt, die Japaner die ich bisher persoenlich kennengelernt > habe waren alle sehr nett, entgegenkommend und hilfsbereit. Ich > schliesse aber nicht aus das es auch in Japan Arschloecher gibt. :-) Als Deutschen kommen einem sowieso alle anderen nett und zuvorkommend vor, weil in Deutschland so viele Muffköppe sind. Bernd -- Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 11:49 +0100 |
| Message-ID | <dkfm6nFf7p1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #204047 |
Am 11.03.2016 um 10:56 schrieb Olaf Kaluza: > Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote: > > >In Japan kommt wohl noch eine ganz spezielle Überheblichkeit hinzu: Die > >Aussage, ein Ausländer *könne* die japanische Kultur gar nicht verstehen, soll > >allgegenwärtig sein. Das ist direkt Esseresk. > > Deine Aussage ist mindestens genauso Arrogant, ueberheblich und > verallgemeinernd weil du nicht wahrhaben willst das es da genauso wie > bei uns sehr unterschiedliche Charaktere gibt. > > Anders gesagt, die Japaner die ich bisher persoenlich kennengelernt > habe waren alle sehr nett, entgegenkommend und hilfsbereit. Ich > schliesse aber nicht aus das es auch in Japan Arschloecher gibt. > Die Nähe zu Düsseldorf wäre für das interkulturelle Verständnis mit Japan günstig. Dort sind ja etliche Vereine angesiedelt, die sich ein besseres Verständnis der beiden Kulturen auf die Fahnen geschrieben haben. Man muß sich halt nur drum kümmern. ;-) -- mfg hdw
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-03-11 11:13 +0100 |
| Message-ID | <3g65eblui2a2gapgm574hb3s8m7lj5ev6l@4ax.com> |
| In reply to | #204039 |
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote: >Die asiatische Höflichkeit gepaart mit der Angst des Gesichtsverlustes ist >dort eine elendige Hürde in der Zusammenarbeit. Eher bringen sie sich um als >zuzugeben, daß sie Deine Anleitung noch nicht verstanden hätten. So meine >Erfahrung aus unzähligen Zusammenarbeiten mit z.B. Leuten in Shanghai. Ja, wenn ich von Anfang an direkt involviert bin und irgendwas anleiten soll, dann schreibe ich immer ausdrücklich dazu (sinngemäß), daß sie sich unbedingt nochmal melden sollen, falls meine Anleitung zu beschissen war. Offenbar erlaubt das dann eher die Rückfrage ohne Gesichtsverlust, jedenfalls klappt es dann manchmal etwas geschmeidiger. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
Back to top | Article view | de.sci.electronics
csiph-web