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Groups > de.sci.electronics > #201858 > unrolled thread
| Started by | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| First post | 2016-02-09 23:22 +0100 |
| Last post | 2016-02-11 09:42 +0100 |
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Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-02-09 23:22 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2016-02-09 23:38 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-02-10 23:14 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-02-10 07:43 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-02-10 23:49 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Udo Pi <UpNg$0001@ifmd.de> - 2016-02-12 11:06 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-10 08:19 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-02-10 23:53 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2016-02-11 09:10 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2016-02-11 10:32 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-12 22:15 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2016-02-11 16:55 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-12 09:24 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2016-02-12 11:20 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-12 15:33 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2016-02-15 13:36 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-17 16:39 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-12 20:24 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-02-10 10:25 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-02-11 00:19 +0100
Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2016-02-11 09:42 +0100
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 23:22 +0100 |
| Subject | Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen |
| Message-ID | <dhv756F9ollU1@mid.individual.net> |
Die Temperatur einer fließenden Flüssigkeit in einem Plastik-Schlauch mit ca. 5mm Durchmesser soll gemessen werden. Gibt es dafür ein brauchbares Verfahren um die Messung von außen durchzuführen. Ein Sensor darf maximal von außen auf den Schlauch aufgepresst werden ohne den Querschnitt zu verengen. Es ist in keiner Form möglich einen Sensor innerhalb des Schlauches zu platzieren. Gerald
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| From | Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> |
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| Date | 2016-02-09 23:38 +0100 |
| Message-ID | <n9dpol$v8$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #201858 |
Am 09.02.2016 um 23:22 schrieb Gerald Oppen: > Die Temperatur einer fließenden Flüssigkeit in einem > Plastik-Schlauch mit ca. 5mm Durchmesser soll gemessen werden. Gibt > es dafür ein brauchbares Verfahren um die Messung von außen > durchzuführen. Ein Sensor darf maximal von außen auf den Schlauch > aufgepresst werden ohne den Querschnitt zu verengen. Es ist in > keiner Form möglich einen Sensor innerhalb des Schlauches zu > platzieren. Darf ein Stück Metallrohr eingefügt werden? Gibt es am Schlauchende einen Metallflansch? Dann dort Oberflächentemperatur messen, außen isolieren. Ungeprüfte Idee: Schlauchinnenseite schwarz lackieren und durch das klare PVC mit Strahlungspyrometer die Temperatur der schwarzen Fläche messen. mfG Wolfgang Martens
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-10 23:14 +0100 |
| Message-ID | <di1r1kFu4bvU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #201860 |
Am 09.02.2016 um 23:38 schrieb Wolfgang Martens: > Darf ein Stück Metallrohr eingefügt werden? Gibt es am Schlauchende > einen Metallflansch? Dann dort Oberflächentemperatur messen, außen > isolieren. > > Ungeprüfte Idee: Schlauchinnenseite schwarz lackieren und durch das > klare PVC mit Strahlungspyrometer die Temperatur der schwarzen Fläche > messen. Leider alles nicht möglich, in das geschlossene Schlauchsystem darf nicht eingeriffen werden. Gerald
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
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| Date | 2016-02-10 07:43 +0100 |
| Message-ID | <n9em1g$sov$1@dont-email.me> |
| In reply to | #201858 |
> Plastik-Schlauch mit ca. 5mm Durchmesser Die Wandstärke und damit das Problem sollte nicht zu gross sein. Würde es eincah testen: einen LM35 in Dose auf 2cm Streifen Kupferblech löten und das Blech um den Schlauch wickeln. Störung ist die Umgebungstemperatur. Also in Styrophor packen und noch einen Sensor aussen der diese erfasst. Man kann absehbar auch mit DS18B20 arbeiten. Dann GND und NC aufs Blech löten. MfG JRD
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
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| Date | 2016-02-10 23:49 +0100 |
| Message-ID | <di1t48F6odU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201872 |
Am 10.02.2016 um 07:43 schrieb Rafael Deliano: > > Plastik-Schlauch mit ca. 5mm Durchmesser > > Die Wandstärke und damit das Problem sollte > nicht zu gross sein. > Würde es eincah testen: einen LM35 in Dose > auf 2cm Streifen Kupferblech löten und das > Blech um den Schlauch wickeln. > Störung ist die Umgebungstemperatur. > Also in Styrophor packen und noch > einen Sensor aussen der diese erfasst. > Man kann absehbar auch mit DS18B20 arbeiten. > Dann GND und NC aufs Blech löten. Für langsame Temperaturänderung vielleicht eine Lösung, das ganze müsste dann aber in eine "Klammer" installiert werden da es leicht wechselbar sein muss. Da aber über den Sensor eine Temperaturregelung oder zumindest eine Temperaturüberwachung einer vorgeschalteten Temperaturregelung erfolgen soll fürchte ich das wird zu träge... Gerald
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| From | Udo Pi <UpNg$0001@ifmd.de> |
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| Date | 2016-02-12 11:06 +0100 |
| Message-ID | <n9kark$a0m$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #201928 |
Am 10.02.2016 um 23:49 schrieb Gerald Oppen: > Am 10.02.2016 um 07:43 schrieb Rafael Deliano: >> > Plastik-Schlauch mit ca. 5mm Durchmesser >> >> Die Wandstärke und damit das Problem sollte >> nicht zu gross sein. >> Würde es eincah testen: einen LM35 in Dose >> auf 2cm Streifen Kupferblech löten und das >> Blech um den Schlauch wickeln. >> Störung ist die Umgebungstemperatur. >> Also in Styrophor packen und noch >> einen Sensor aussen der diese erfasst. >> Man kann absehbar auch mit DS18B20 arbeiten. >> Dann GND und NC aufs Blech löten. > > Für langsame Temperaturänderung vielleicht eine Lösung, das ganze müsste > dann aber in eine "Klammer" installiert werden da es leicht wechselbar > sein muss. Da aber über den Sensor eine Temperaturregelung oder > zumindest eine Temperaturüberwachung einer vorgeschalteten > Temperaturregelung erfolgen soll fürchte ich das wird zu träge... Masse klein halten. ansonsten wäre auch die Frage erlaubt, welche Beeinflussung die Klammer auf Medium und Messung hat. Sie stellt ja auch nicht unerheblich zur thermischen Trägheit und wenn unisoliert gegen die Umgebung zu einer Wärmeabfuhr bei. Udo
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
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| Date | 2016-02-10 08:19 +0100 |
| Message-ID | <n9eo9u$psh$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #201858 |
Am 09.02.2016 um 23:22 schrieb Gerald Oppen: > Die Temperatur einer fließenden Flüssigkeit in einem Plastik-Schlauch > mit ca. 5mm Durchmesser soll gemessen werden. > Gibt es dafür ein brauchbares Verfahren um die Messung von außen > durchzuführen. Ein Sensor darf maximal von außen auf den Schlauch > aufgepresst werden ohne den Querschnitt zu verengen. > Es ist in keiner Form möglich einen Sensor innerhalb des Schlauches zu > platzieren. > > Gerald Benötigst du die absolute Temperatur oder nur eine Messgröße, die sich mit der Temperatur ändert? Ich frage deshalb, weil ein Kollege (Diplomant) seinerzeit an der Uni exakt dasselbe Problem hatte. Es sollte die Fließgeschwindigkeiten von Flüssigkeiten in einem Schlauch gemessen werden. Ich glaube, es ging um Blut. Jedenfalls hatte der Kollege damals einen Infusionsautomaten in seinem Versuchsaufbau. Experimentiert hat er aber mit Wasser bzw. einer NaCl-Lösung. Es wurden zwei Kondensatoren mit einem gewissen Abstand auf den Schlauch aufgebracht. Über den ersten sollte die Flüssigkeit mit einer Pseudozufallsfolge pulsweise erhitzt und über den zweiten die Temperatur gemessen werden. Per KKF sollte dann die Fließgeschwindigkeit berechnet werden. Die Temperatur beeinflusst die Dielektrizitätskonstante, deshalb sollte das eine Kapazitätsänderung zur Folge haben. Soweit ich mich erinnere, hat der Kollege damals die Temperaturdetektion aber so nicht hinbekommen. Insofern sehe ich das etwas skeptisch... Gruß Stefan
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
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| Date | 2016-02-10 23:53 +0100 |
| Message-ID | <di1tbpF8j8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201874 |
Am 10.02.2016 um 08:19 schrieb Stefan: > Benötigst du die absolute Temperatur oder nur eine Messgröße, die sich > mit der Temperatur ändert? Eine absolute Temperatur mit auf 1°C-2°C genau gemessen ist das Ziel > Ich frage deshalb, weil ein Kollege (Diplomant) seinerzeit an der Uni > exakt dasselbe Problem hatte. Es sollte die Fließgeschwindigkeiten von > Flüssigkeiten in einem Schlauch gemessen werden. Ich glaube, es ging um > Blut. Jedenfalls hatte der Kollege damals einen Infusionsautomaten in > seinem Versuchsaufbau. Experimentiert hat er aber mit Wasser bzw. einer > NaCl-Lösung. > > Es wurden zwei Kondensatoren mit einem gewissen Abstand auf den Schlauch > aufgebracht. Über den ersten sollte die Flüssigkeit mit einer > Pseudozufallsfolge pulsweise erhitzt und über den zweiten die Temperatur > gemessen werden. Per KKF sollte dann die Fließgeschwindigkeit berechnet > werden. > > Die Temperatur beeinflusst die Dielektrizitätskonstante, deshalb sollte > das eine Kapazitätsänderung zur Folge haben. Soweit ich mich erinnere, > hat der Kollege damals die Temperaturdetektion aber so nicht hinbekommen. > > Insofern sehe ich das etwas skeptisch... Schade, sowas in der Richtung hatte ich als brauchbare Lösung erhofft... Gerald
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| From | Hans-Jürgen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-11 09:10 +0100 |
| Subject | Re: Temperaturmessung einer Flüssigkeit in einem Schlauch von aussen |
| Message-ID | <56BC4201.B164F30A@hrz.tu-chemnitz.de> |
| In reply to | #201929 |
Gerald Oppen schrieb: > Am 10.02.2016 um 08:19 schrieb Stefan: > > Die Temperatur beeinflusst die Dielektrizitätskonstante, deshalb sollte > > das eine Kapazitätsänderung zur Folge haben. Soweit ich mich erinnere, > > hat der Kollege damals die Temperaturdetektion aber so nicht hinbekommen. > > Insofern sehe ich das etwas skeptisch... Weil es in Wirklichkeit keine Dielektrizitätsänderung gibt? Oder weil diese zu klein und schwer messbar ist? > Schade, sowas in der Richtung hatte ich als brauchbare Lösung erhofft... Im zweiten Fall könntest Du die Idee hier aufgreifen: http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/01014a.pdf MfG hjs
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-11 10:32 +0100 |
| Message-ID | <di32pfF8l9jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201941 |
Am 11.02.16 um 09.10 schrieb Hans-Jürgen Schneider: > Im zweiten Fall könntest Du die Idee hier aufgreifen: > http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/01014a.pdf Kapazitiv wäre ein Ansatz. Für die Messung kleiner bis kleinster Kapazitätsänderungen gibts eine Reihe von verfügbaren Lösungen, u.a.: http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/AD7747.pdf http://www.acam.de/fileadmin/Download/pdf/PICOCAP/English/DB_PCap01Ax_0301_en.pdf Das Problem dürfte halt sein, alle anderen Quereffekte, die die Kapazität ebenfalls beeinflussen, herauszuhalten. Wie konstant ist das Medium in seinen sonstigen Eigenschaften, die die Kapazität beeinflussen könnten? Möglicherweise hat die Geometrie des gesamten Aufbaus rund um den Schlauch (Schlauchdurchmesser?) einen Einfluss? Was ist mit dem Druck im Schlauch? Schlauchmaterial? Streukapazitäten sind immer ein Problem, aktives Guarding hilft. Von welchem Temperaturnivau reden wir? Unsicherheit war ja 1K...2K. Was darf das Ganze kosten? Großserie vs. einmalige Forschung? Gibt es irgendwelche Materialeffekte im fließenden Medium, die nennenswert von der Temperatur, aber sonst möglichst von nix abhängen? Irgend etwas optisches, Prinzip Luxtron: http://www.lumasenseinc.com/DE/branchenloesungen/technologie-grundlagen/fluoroptische-temperaturmessung/ Ansonsten wirds schwer, wenn man nicht eine irgendwie geartete Messküvette in den Schlauch bringen darf... Gruß, V.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2016-02-12 22:15 +0100 |
| Message-ID | <n9lhsi$qc7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #201941 |
Hans-Jürgen Schneider schrieb: > Gerald Oppen schrieb: >> Am 10.02.2016 um 08:19 schrieb Stefan: > >>> Die Temperatur beeinflusst die Dielektrizitätskonstante, deshalb sollte >>> das eine Kapazitätsänderung zur Folge haben. Soweit ich mich erinnere, >>> hat der Kollege damals die Temperaturdetektion aber so nicht hinbekommen. >>> Insofern sehe ich das etwas skeptisch... > > Weil es in Wirklichkeit keine Dielektrizitätsänderung gibt? > Oder weil diese zu klein und schwer messbar ist? Ja, geradezu winzig. Ändert sich so von 90 auf 50 im Temperatur- bereich von 0-100 °C. http://www1.lsbu.ac.uk/water/microwave_water.html#loss Der OP möge mal hier durchblättern: http://www1.lsbu.ac.uk/water/water_anomalies.html#T1 Die Seiten sind katastrophal und derer Organisation unorganisiert :-] aber es steht halt viel interessantes drin. Ultraschall-Schallgeschwindigkeitsmessung wäre was. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-11 16:55 +0100 |
| Message-ID | <di3p88FeesiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201929 |
Am 10.02.16 um 23.53 schrieb Gerald Oppen: >> Ich frage deshalb, weil ein Kollege (Diplomant) seinerzeit an der Uni >> exakt dasselbe Problem hatte. Es sollte die Fließgeschwindigkeiten von >> Flüssigkeiten in einem Schlauch gemessen werden. Ich glaube, es ging um >> Blut. Jedenfalls hatte der Kollege damals einen Infusionsautomaten in >> seinem Versuchsaufbau. Experimentiert hat er aber mit Wasser bzw. einer >> NaCl-Lösung. >> >> Es wurden zwei Kondensatoren mit einem gewissen Abstand auf den Schlauch >> aufgebracht. Über den ersten sollte die Flüssigkeit mit einer >> Pseudozufallsfolge pulsweise erhitzt und über den zweiten die Temperatur >> gemessen werden. da dürfte bei einem elektrisch leitfähigen Medium der Fehlschlag doch vorprogrammiert gewesen sein? V.
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
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| Date | 2016-02-12 09:24 +0100 |
| Message-ID | <n9k4s2$v74$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #201969 |
Am 11.02.2016 um 16:55 schrieb Volker Staben: > Am 10.02.16 um 23.53 schrieb Gerald Oppen: >>> Ich frage deshalb, weil ein Kollege (Diplomant) seinerzeit an der Uni >>> exakt dasselbe Problem hatte. Es sollte die Fließgeschwindigkeiten von >>> Flüssigkeiten in einem Schlauch gemessen werden. Ich glaube, es ging um >>> Blut. Jedenfalls hatte der Kollege damals einen Infusionsautomaten in >>> seinem Versuchsaufbau. Experimentiert hat er aber mit Wasser bzw. einer >>> NaCl-Lösung. >>> >>> Es wurden zwei Kondensatoren mit einem gewissen Abstand auf den Schlauch >>> aufgebracht. Über den ersten sollte die Flüssigkeit mit einer >>> Pseudozufallsfolge pulsweise erhitzt und über den zweiten die Temperatur >>> gemessen werden. > > da dürfte bei einem elektrisch leitfähigen Medium der Fehlschlag doch > vorprogrammiert gewesen sein? > Nein, soweit ich mich erinnere, hat das abgesehen von der Temperaturdetektion mit dem Kondensator schon funktioniert. Ein anderer Kollege hat die Erwärmung direkt mit zwei Elektroden gemacht, also eine Sonde mit zwei nebeneinander liegenden Stiften, so ca. 3mm-5mm Stiftabstand und 5mm-10mm Stiftlänge und dann mit einem HF-Generator geheizt. Der HF Generator war eine Baugruppe aus einem Elektrochirurgiegerät, Frequenz war so ca. 750 kHz wenn ich mich recht erinnere. Der Detektor war ein PT-100 in SMD der in 5cm Abstand angebracht war. Später hat ein anderer Kollege dann einen Infrarotsensor gebaut, aber ebenfalls als Sonde, die in das Medium eingetaucht wurde. Falls Interesse besteht, kann ich dir Literaturstellen nennen. Gruß Stefan
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-12 11:20 +0100 |
| Message-ID | <di5pvuFu004U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #202040 |
Am 12.02.16 um 09.24 schrieb Stefan: >> da dürfte bei einem elektrisch leitfähigen Medium der Fehlschlag doch >> vorprogrammiert gewesen sein? >> > > Nein, soweit ich mich erinnere, hat das abgesehen von der > Temperaturdetektion mit dem Kondensator schon funktioniert. ich meinte auch die Temperaturmessung per Kapazität an einem leitfähigen Medium. Das wird wohl nicht funktionieren können. V.
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-12 15:33 +0100 |
| Message-ID | <n9kqf2$6jn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #202049 |
Am 12.02.2016 um 11:20 schrieb Volker Staben: > Am 12.02.16 um 09.24 schrieb Stefan: >>> da dürfte bei einem elektrisch leitfähigen Medium der Fehlschlag doch >>> vorprogrammiert gewesen sein? >>> >> >> Nein, soweit ich mich erinnere, hat das abgesehen von der >> Temperaturdetektion mit dem Kondensator schon funktioniert. > > ich meinte auch die Temperaturmessung per Kapazität an einem leitfähigen > Medium. Das wird wohl nicht funktionieren können. Eine direkte Messung der absoluten Temperatur funktioniert so wohl nicht, aber das war in dem Fall nicht nötig. So ein Medium hat ja keine unendliche Leitfähigkeit. Mein Vorschlag seinerzeit war, diesen "Kondensator" in einen Oszillator einzubauen und diesen dann per PLL an einen Referenzoszillator anzubinden. Das funktioniert durchaus auch mit verlustbehafteten Kondensatoren. Die gewünschte Information hätte sich dann aus der Regelspannung der PLL ergeben, aber nur deshalb, weil die absolute Temperatur dabei unwichtig war. Dabei hätte es auch keine Rolle gespielt, ob nun nur die Kapazität, oder die Leitfähigkeit oder beides temperaturabhängig sind. Beides hätte eine Frequenzänderung bzw. eine Spannungsänderung an der PLL zur Folge gehabt. Über die KKF hätte man dann die Fließgeschwindigkeit berechnen können. Gruß Stefan
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-15 13:36 +0100 |
| Message-ID | <didv21F2l0nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #202056 |
Am 12.02.16 um 15.33 schrieb Stefan: > So ein Medium hat ja keine unendliche Leitfähigkeit. nein. Aber bei guter Leitfähigkeit kleine Kapazitäten ordentlich auflösen zu wollen, ist schon eine Herausforderung. Der Aufwand, der in entsprechenden Kapazitätsmessbrücken getrieben wird, ist dementsprechend enorm. > Mein Vorschlag seinerzeit war, diesen "Kondensator" in einen Oszillator > einzubauen und diesen dann per PLL an einen Referenzoszillator > anzubinden. Das funktioniert durchaus auch mit verlustbehafteten > Kondensatoren. Im Prinzip schon. Man muss nur dafür sorgen, dass nur der kapazitive Anteil und nicht die Dämpfung in die Schwingfrequenz eingeht, v.a., wenn die Dämpfung auch noch variiert. > Die gewünschte Information hätte sich dann aus der Regelspannung der PLL > ergeben, aber nur deshalb, weil die absolute Temperatur dabei unwichtig > war. Dabei hätte es auch keine Rolle gespielt, ob nun nur die Kapazität, > oder die Leitfähigkeit oder beides temperaturabhängig sind. Beides hätte > eine Frequenzänderung bzw. eine Spannungsänderung an der PLL zur Folge > gehabt. Also: Hauptsache, irgendein Messeffekt, der mit der Temperatur korreliert? Und trotzdem hat die Temperaturdetektion mit dem Kondensator nicht funktioniert? Wenn es wie hier darum geht, die Temperatur zu messen, hat man vermutlich deutlch härtere Randbedingungen. > Über die KKF hätte man dann die Fließgeschwindigkeit berechnen können. ja, das ist trivial. Und dabei spielt der Wert der Temperaturänderung keine Rolle. V.
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-17 16:39 +0100 |
| Message-ID | <na2471$g8t$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #202204 |
Am 15.02.2016 um 13:36 schrieb Volker Staben: > Am 12.02.16 um 15.33 schrieb Stefan: > Also: Hauptsache, irgendein Messeffekt, der mit der Temperatur > korreliert? Und trotzdem hat die Temperaturdetektion mit dem Kondensator > nicht funktioniert? Richtig. Warum es nicht funktioniert hat kann ich nicht genau sagen. War nicht mein Projekt. Hätte eigentlich funktionieren müssen... > > Wenn es wie hier darum geht, die Temperatur zu messen, hat man > vermutlich deutlch härtere Randbedingungen. Das denke ich auch. > >> Über die KKF hätte man dann die Fließgeschwindigkeit berechnen können. > > ja, das ist trivial. Und dabei spielt der Wert der Temperaturänderung > keine Rolle. Klar, hat in anderen Versuchsaufbauten (anderer Kollegen) auch funktioniert. Gruß Stefan
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-02-12 20:24 +0100 |
| Message-ID | <di6ptvF7ru1U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #202049 |
Volker Staben schrieb: > Am 12.02.16 um 09.24 schrieb Stefan: >>> da dürfte bei einem elektrisch leitfähigen Medium der Fehlschlag doch >>> vorprogrammiert gewesen sein? >>> >> Nein, soweit ich mich erinnere, hat das abgesehen von der >> Temperaturdetektion mit dem Kondensator schon funktioniert. > > ich meinte auch die Temperaturmessung per Kapazität an einem leitfähigen > Medium. Das wird wohl nicht funktionieren können. Eine kapazitve Leitfähigkeitsmessung leidet da an einer starken Temperaturabhängigkeit. Wenn man die Temperatur messen kann, dann kann man sie in diesem Fall auch kompensieren, aber wenn Leitfähigkeit *und* Temperatur nicht getrennt meßbar sind, sieht's duster aus :-( DoDi
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-10 10:25 +0100 |
| Message-ID | <n9evg7$ovv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #201858 |
Am 09.02.2016 um 23:22 schrieb Gerald Oppen: > Die Temperatur einer fließenden Flüssigkeit in einem Plastik-Schlauch > mit ca. 5mm Durchmesser soll gemessen werden. > Gibt es dafür ein brauchbares Verfahren um die Messung von außen > durchzuführen. Ein Sensor darf maximal von außen auf den Schlauch > aufgepresst werden ohne den Querschnitt zu verengen. > Es ist in keiner Form möglich einen Sensor innerhalb des Schlauches zu > platzieren. Plastik hat i.d.R. einen Emissionskoeffizienten von recht nahe an 1. Per Pyrometer (oder noch besser Wärmebildkamera) lässt sich damit die Oberflächentemperatur recht gut messen. Um die Umwelteinflüsse auszuschalten, sollte ein möglichst dünnwandiger PE- oder PP-Schlauch (durchsichtig im richtigen Frequenzbereich) koaxial in wenigen Millimetern Abstand drüber gezogen werden. Frischhaltefolie könnte funktionieren. Idealerweise als Fenster eines Gehäuses, das die Umwelteinflüsse (insbesondere Wind und mechanischer Kontakt zu Wärmesenken) vom Schlauch fern hält. -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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| From | Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-11 00:19 +0100 |
| Message-ID | <di1uriFkc0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #201884 |
Am 10.02.2016 um 10:25 schrieb Christoph Müller: > Am 09.02.2016 um 23:22 schrieb Gerald Oppen: > >> Die Temperatur einer fließenden Flüssigkeit in einem Plastik-Schlauch >> mit ca. 5mm Durchmesser soll gemessen werden. >> Gibt es dafür ein brauchbares Verfahren um die Messung von außen >> durchzuführen. Ein Sensor darf maximal von außen auf den Schlauch >> aufgepresst werden ohne den Querschnitt zu verengen. >> Es ist in keiner Form möglich einen Sensor innerhalb des Schlauches zu >> platzieren. > > Plastik hat i.d.R. einen Emissionskoeffizienten von recht nahe an 1. Per > Pyrometer (oder noch besser Wärmebildkamera) lässt sich damit die > Oberflächentemperatur recht gut messen. Um die Umwelteinflüsse > auszuschalten, sollte ein möglichst dünnwandiger PE- oder PP-Schlauch > (durchsichtig im richtigen Frequenzbereich) koaxial in wenigen > Millimetern Abstand drüber gezogen werden. Frischhaltefolie könnte > funktionieren. Idealerweise als Fenster eines Gehäuses, das die > Umwelteinflüsse (insbesondere Wind und mechanischer Kontakt zu > Wärmesenken) vom Schlauch fern hält. Gerade mal mit einer PET-Flasche und einem IR-Themometer getestet - könnte funktionieren... Gerald
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