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Groups > de.sci.electronics > #199726 > unrolled thread

Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps?

Started by"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
First post2016-01-11 13:04 +0000
Last post2016-01-13 14:09 +0000
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  Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-11 13:04 +0000
    Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "MaWin" <me@private.net> - 2016-01-11 14:51 +0100
      Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-01-11 15:26 +0100
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-11 15:15 +0000
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-01-12 06:29 +0100
      Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-11 15:13 +0000
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-01-11 20:39 +0100
    Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-01-11 15:05 +0100
      Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-11 14:54 +0000
      Re: Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Axel Schwenke <axel.schwenke@gmx.de> - 2016-01-11 18:00 +0100
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-12 11:18 +0000
          Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-01-12 14:21 +0100
    Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-01-11 19:52 +0100
      Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-12 08:30 +0000
    Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-01-13 00:51 +0100
      Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-01-13 08:54 +0100
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-01-13 13:45 +0100
          Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-01-13 13:53 +0100
          Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-01-13 14:02 +0100
        Re: Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-01-13 14:09 +0000

#199726 — Einfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps?

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-11 13:04 +0000
SubjectEinfaches Netzteil +/- 5V .. +/- 15V für Opamps?
Message-ID<dfhnj1Fl42qU1@mid.individual.net>
Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein einstellbares
Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom. Vorhanden ist ein Trafo mit zwei
getrennten 20V Wicklungen gleicher Leistung.
Ich möchte die symmetrische Spannung mit nur einem Poti einstellen können, wobei
der Betrag der Versorgungsspannungen um 5% abweichen darf.
Ein normaler LM317 bzw. LM337 lässt sich ja mit auch mit einer Spannung am ADJ Eingang
einstellen. Es würde also reichen, z.B. aus der positiven Ausgangsspannung eine
betragsmässig um 1.25V (interne Referenz) kleinere Spannung abzuleiten und dem
ADJ-Pins des Negativreglers zuzuführen.
Auf http://4.bp.blogspot.com/_vfmOyxDCru8/Sq9tamLsx7I/AAAAAAAAGAw/gZUrUejZmuw/s1600-h/Dual_Power_Supply_Schematic.jpg wird dies auch so bewerkstelligt.

Würde dies auch mit zwei positven Reglern funktionieren, wenn ich wie bei mir zwei
galvanisch getrennte Wicklungen habe und für jede der Wicklungen einen eingenen
Gleichrichter verwende?

Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) herumliegen.
Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich innerhalb des
Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung zwar nur
max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

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#199729

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-01-11 14:51 +0100
Message-ID<n70c10$7cq$1@news.albasani.net>
In reply to#199726
"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:dfhnj1Fl42qU1@mid.individual.net...

> Würde dies auch mit zwei positven Reglern funktionieren, wenn ich wie bei 
> mir zwei
> galvanisch getrennte Wicklungen habe und für jede der Wicklungen einen 
> eingenen
> Gleichrichter verwende?

Nein.

> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) 
> herumliegen.
> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich 
> innerhalb des
> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung 
> zwar nur
> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

Du hast keine +/-15V Versorgung, sondern +/- 20-30V.
Und so ein TA8449 bringt nicht den Strom eines LM337, weil er die Wärme gar
nicht los wird, bei 15V rein und 10V raus könnte er maximal 500mA liefern,
bei 30V rein und 10V raus nur 100mA. Nimm lieber einen ordentlichen OpAmp
wie LM675. Der verträgt sowohl die 60V als auch den Strom und hat eine
Lasche um ihn an einen Kühlkörper zu schrauben.

-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#199733

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2016-01-11 15:26 +0100
Message-ID<n70e2h$2ti$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#199729
Am 11.01.2016 um 14:51 schrieb MaWin:
>
>> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR)
>> herumliegen.
>> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich
>> innerhalb des
>> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V
>> Versorgung zwar nur
>> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.
>
> Du hast keine +/-15V Versorgung, sondern +/- 20-30V.
> Und so ein TA8449 bringt nicht den Strom eines LM337, weil er die Wärme gar
> nicht los wird, bei 15V rein und 10V raus könnte er maximal 500mA liefern,
> bei 30V rein und 10V raus nur 100mA. Nimm lieber einen ordentlichen OpAmp
> wie LM675. Der verträgt sowohl die 60V als auch den Strom und hat eine
> Lasche um ihn an einen Kühlkörper zu schrauben.

Hallo,

ja die Trafospannung von 20 V ist für eine +-15-Versorgung recht hoch.
Man könnte daher leicht je einen LM317/LM337 als Strombegrenzer (siehe 
das  Datenblatt oder Aplikationen) vorschalten. Die Reserve von 1,25 V 
plus der Sättigungsspannung der LM317/LM337er ist ja vorhanden.


Bernd Mayer





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#199736

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-11 15:15 +0000
Message-ID<dfhv8jFn2ovU3@mid.individual.net>
In reply to#199733
Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> wrote:
>Am 11.01.2016 um 14:51 schrieb MaWin:
>>
>>> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR)
>>> herumliegen.
>>> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich
>>> innerhalb des
>>> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V
>>> Versorgung zwar nur
>>> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.
>>
>> Du hast keine +/-15V Versorgung, sondern +/- 20-30V.
>> Und so ein TA8449 bringt nicht den Strom eines LM337, weil er die Wärme gar
>> nicht los wird, bei 15V rein und 10V raus könnte er maximal 500mA liefern,
>> bei 30V rein und 10V raus nur 100mA. Nimm lieber einen ordentlichen OpAmp
>> wie LM675. Der verträgt sowohl die 60V als auch den Strom und hat eine
>> Lasche um ihn an einen Kühlkörper zu schrauben.

>Hallo,

>ja die Trafospannung von 20 V ist für eine +-15-Versorgung recht hoch.
>Man könnte daher leicht je einen LM317/LM337 als Strombegrenzer (siehe 
>das  Datenblatt oder Aplikationen) vorschalten. Die Reserve von 1,25 V 
>plus der Sättigungsspannung der LM317/LM337er ist ja vorhanden.
15V Festspannungsregler (Positiv und Negativ) habe ich in der Bastelkiste.






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#199801

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2016-01-12 06:29 +0100
Message-ID<dfji07F5fvsU2@mid.individual.net>
In reply to#199733
Bernd Mayer schrieb:

> ja die Trafospannung von 20 V ist für eine +-15-Versorgung recht hoch.

Bei etwa symmetrischer Last kann man den Spannungsbereich unterteilen, 
und mit 20V parallel oder 40V seriell fahren, mit schwebender Masse.

Oder einen Triac einfügen (primär, oder Thyristor sekundär), um die 
Spannung am Ladeelko grob zu regeln. Geht sekundär auch getrennt, mit 
zwei Thyristoren. Hat mir vor Einführung echter Schaltnetzteile 
geholfen, die Verlustleistung meiner 5V Bratregler zu reduzieren.

DoDi

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#199735

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-11 15:13 +0000
Message-ID<dfhv46Fn2ovU2@mid.individual.net>
In reply to#199729
MaWin <me@private.net> wrote:
>"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> schrieb im Newsbeitrag 
>news:dfhnj1Fl42qU1@mid.individual.net...

>> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) 
>> herumliegen.
>> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich 
>> innerhalb des
>> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung 
>> zwar nur
>> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

>Du hast keine +/-15V Versorgung, sondern +/- 20-30V.
Das könnte ich mit einem 7815 und 7915 erreichen.
>Und so ein TA8449 bringt nicht den Strom eines LM337, weil er die Wärme gar
>nicht los wird, bei 15V rein und 10V raus könnte er maximal 500mA liefern,
>bei 30V rein und 10V raus nur 100mA. Nimm lieber einen ordentlichen OpAmp
>wie LM675. Der verträgt sowohl die 60V als auch den Strom und hat eine
>Lasche um ihn an einen Kühlkörper zu schrauben.
Wie ich bereits schrieb reichen mir 100-200 mA. Der LM675 ist zwar nett, aber
für den Anwendungsfall IMO oversized. Zudem müsste ich ihn erst bestellen;
LM317 und LM337 lägen in der Bastelkiste. Vielleicht findet sich dort auch ein
lineares Zweifachpoti. Das ergäbe dann die einfachste Variante.

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#199762

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-01-11 20:39 +0100
Message-ID<n710cq$igi$1@news.albasani.net>
In reply to#199735
Am 11.01.2016 um 16:13 schrieb Peter Heitzer:

> Wie ich bereits schrieb reichen mir 100-200 mA. Der LM675 ist zwar nett, aber
> für den Anwendungsfall IMO oversized.
Auch wenns Jörg jetzt zerreist, früher hätte ich einen RC4194 verbaut,
heute eher klassische Nasenbohrerschaltung mit Transistor und Opamp.


Butzo

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#199732

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2016-01-11 15:05 +0100
Message-ID<n70crh$vjk$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#199726
Am 11.01.2016 um 14:04 schrieb Peter Heitzer:
> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein einstellbares
> Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom. Vorhanden ist ein Trafo mit zwei
> getrennten 20V Wicklungen gleicher Leistung.
> Ich möchte die symmetrische Spannung mit nur einem Poti einstellen können, wobei
> der Betrag der Versorgungsspannungen um 5% abweichen darf.
> Ein normaler LM317 bzw. LM337 lässt sich ja mit auch mit einer Spannung am ADJ Eingang
> einstellen. Es würde also reichen, z.B. aus der positiven Ausgangsspannung eine
> betragsmässig um 1.25V (interne Referenz) kleinere Spannung abzuleiten und dem
> ADJ-Pins des Negativreglers zuzuführen.
> Auf http://4.bp.blogspot.com/_vfmOyxDCru8/Sq9tamLsx7I/AAAAAAAAGAw/gZUrUejZmuw/s1600-h/Dual_Power_Supply_Schematic.jpg wird dies auch so bewerkstelligt.
>
> Würde dies auch mit zwei positven Reglern funktionieren, wenn ich wie bei mir zwei
> galvanisch getrennte Wicklungen habe und für jede der Wicklungen einen eingenen
> Gleichrichter verwende?
>
> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) herumliegen.
> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich innerhalb des
> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung zwar nur
> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

Hallo,

be einem Trackingregler kann man durch einen invertierenden Opamp mit 
Leistungsstufe für den negativen Teil leicht eine duale 
Spannungsversorgung für Opamps aufbauen. Wenn man für den Inverter 
1%-Widerstände verwendet dann ist die Abweichnung des Betrages maximal 
ca. 2%. Hier habe ich die beiden Widerstände selektiert und erreiche ein 
Tracking im mV-Bereich.

Eine leichte Unsymmetrie entsteht bei Überlastung oder Kurzschluß. Falls 
der positive Zweig in die Knie geht dann wird die Spannung symmetrisch 
getrackt, umgekehrt nicht.

Die LM317/LM337-Regler gibt es AFAIK nur in 100mA oder 1,5 A-Ausführung.
Hier habe ich daher eine diskrete Version im Einsatz mit ca. 200 mA 
Strombegrenzung und Foldbackkennlinie.

Basis ist eine alte Netzteilschaltung mit LM324 oder LM358-Opamps (rail 
to rail) und Leistungstransistoren am Ausgang dazu ein Inverter für den 
negativen Teil. Damit kann ich bis auf Null Volt herunterregeln.

Leistungsopamps taugen auch, den Opamps würde ich aber schon +-15V 
gönnen. Bei einer neuen Version die ich gerade plane werde ich evtl. bis 
+-18V oder sogar bis +-22V gehen.

Wenn man die A8449P-Leistungsopamps jeweils in einem Kanal betreibt 
(also mit der gleichgerichteten Spannung aus den 20V AC) dann ist auch 
mehr als 12V möglich.

Bei 2 positiven Regelungen erkenne ich für Opampversorgung erstmal keine 
Vorteile, ich müsste da auch erst überlegen wie das mit dem Tracking 
funktioniert


Bernd Mayer

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#199734

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-11 14:54 +0000
Message-ID<dfhu1fFn2ovU1@mid.individual.net>
In reply to#199732
Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> wrote:
>Am 11.01.2016 um 14:04 schrieb Peter Heitzer:
>> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein einstellbares
>> Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom. Vorhanden ist ein Trafo mit zwei
>> getrennten 20V Wicklungen gleicher Leistung.
>> Ich möchte die symmetrische Spannung mit nur einem Poti einstellen können, wobei
>> der Betrag der Versorgungsspannungen um 5% abweichen darf.
>> Ein normaler LM317 bzw. LM337 lässt sich ja mit auch mit einer Spannung am ADJ Eingang
>> einstellen. Es würde also reichen, z.B. aus der positiven Ausgangsspannung eine
>> betragsmässig um 1.25V (interne Referenz) kleinere Spannung abzuleiten und dem
>> ADJ-Pins des Negativreglers zuzuführen.
>> Auf http://4.bp.blogspot.com/_vfmOyxDCru8/Sq9tamLsx7I/AAAAAAAAGAw/gZUrUejZmuw/s1600-h/Dual_Power_Supply_Schematic.jpg wird dies auch so bewerkstelligt.
>>
>> Würde dies auch mit zwei positven Reglern funktionieren, wenn ich wie bei mir zwei
>> galvanisch getrennte Wicklungen habe und für jede der Wicklungen einen eingenen
>> Gleichrichter verwende?
>>
>> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) herumliegen.
>> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich innerhalb des
>> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung zwar nur
>> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

>Hallo,

>be einem Trackingregler kann man durch einen invertierenden Opamp mit 
>Leistungsstufe für den negativen Teil leicht eine duale 
>Spannungsversorgung für Opamps aufbauen. Wenn man für den Inverter 
>1%-Widerstände verwendet dann ist die Abweichnung des Betrages maximal 
>ca. 2%. Hier habe ich die beiden Widerstände selektiert und erreiche ein 
>Tracking im mV-Bereich.
5% Abweichung sind OK. 

>Eine leichte Unsymmetrie entsteht bei Überlastung oder Kurzschluß. Falls 
>der positive Zweig in die Knie geht dann wird die Spannung symmetrisch 
>getrackt, umgekehrt nicht.

>Die LM317/LM337-Regler gibt es AFAIK nur in 100mA oder 1,5 A-Ausführung.
>Hier habe ich daher eine diskrete Version im Einsatz mit ca. 200 mA 
>Strombegrenzung und Foldbackkennlinie.
Der Trafo ist sehr weich und kurzschlussfest (aus Titanladegerät 333) und
bringt max. 500 mA, wobei die Spannung auch schon stark einbricht.
Ich habe ca. 12 Ohm Wicklungswiderstand gemessen.

>Basis ist eine alte Netzteilschaltung mit LM324 oder LM358-Opamps (rail 
>to rail) und Leistungstransistoren am Ausgang dazu ein Inverter für den 
>negativen Teil. Damit kann ich bis auf Null Volt herunterregeln.
Auf 0 brauche ich nicht; +/- 1.5V reichen vollkommen.
>Leistungsopamps taugen auch, den Opamps würde ich aber schon +-15V 
>gönnen. Bei einer neuen Version die ich gerade plane werde ich evtl. bis 
>+-18V oder sogar bis +-22V gehen.

>Wenn man die A8449P-Leistungsopamps jeweils in einem Kanal betreibt 
>(also mit der gleichgerichteten Spannung aus den 20V AC) dann ist auch 
>mehr als 12V möglich.
Laut Datenblatt verträgt er max. +/- 15V als Versorgung.

>Bei 2 positiven Regelungen erkenne ich für Opampversorgung erstmal keine 
>Vorteile, ich müsste da auch erst überlegen wie das mit dem Tracking 
>funktioniert

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#199747

FromAxel Schwenke <axel.schwenke@gmx.de>
Date2016-01-11 18:00 +0100
Message-ID<um3dmc-4u4.ln1@xl.homelinux.org>
In reply to#199732
Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> wrote:
> Am 11.01.2016 um 14:04 schrieb Peter Heitzer:
>
> be einem Trackingregler kann man durch einen invertierenden Opamp mit
> Leistungsstufe für den negativen Teil leicht eine duale
> Spannungsversorgung für Opamps aufbauen.

Diese Topologie würde ich auch vorschlagen. Den Regler für den
Positivzweig mit einem Spannungsregler der Wahl nach Datenblatt und für
die negative Seite einen OPV a'la LM358 mit Emitterfolger dahinter.

> Die LM317/LM337-Regler gibt es AFAIK nur in 100mA oder 1,5 A-Ausführung.
> Hier habe ich daher eine diskrete Version im Einsatz mit ca. 200 mA
> Strombegrenzung und Foldbackkennlinie.

Bei den gegebenen Spannungen und Strömen wäre der Positivzweig sogar
noch ein Job für den guten alten LM723. Dem kann man dann nicht nur die
Strombegrenzung bei 200mA, sondern auch Foldback beibringen.


XL

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#199813

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-12 11:18 +0000
Message-ID<dfk5osFa4teU1@mid.individual.net>
In reply to#199747
Axel Schwenke <axel.schwenke@gmx.de> wrote:
>Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> wrote:
>> Am 11.01.2016 um 14:04 schrieb Peter Heitzer:
>>
>> be einem Trackingregler kann man durch einen invertierenden Opamp mit
>> Leistungsstufe für den negativen Teil leicht eine duale
>> Spannungsversorgung für Opamps aufbauen.

>Diese Topologie würde ich auch vorschlagen. Den Regler für den
>Positivzweig mit einem Spannungsregler der Wahl nach Datenblatt und für
>die negative Seite einen OPV a'la LM358 mit Emitterfolger dahinter.
Das halte ich mittlerweile auch für die einfachste Lösung.

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#199817

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2016-01-12 14:21 +0100
Message-ID<n72ulh$59e$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#199813
Am 12.01.2016 um 12:18 schrieb Peter Heitzer:
> Axel Schwenke <axel.schwenke@gmx.de> wrote:
>> Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> wrote:
>>> Am 11.01.2016 um 14:04 schrieb Peter Heitzer:
>>>
>>> be einem Trackingregler kann man durch einen invertierenden Opamp mit
>>> Leistungsstufe für den negativen Teil leicht eine duale
>>> Spannungsversorgung für Opamps aufbauen.
>
>> Diese Topologie würde ich auch vorschlagen. Den Regler für den
>> Positivzweig mit einem Spannungsregler der Wahl nach Datenblatt und für
>> die negative Seite einen OPV a'la LM358 mit Emitterfolger dahinter.
> Das halte ich mittlerweile auch für die einfachste Lösung.

Hallo,

da Du genügend Spannung hast könnte für den positiven Teil eine 
Variation der Schaltung Figure 22 "Laboratory Supply" interessant sein:

http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/LM317-D.PDF

Die beiden Fets kann man durch eine andere Konstanstromquelle ersetzen.

Für den negativen Teil könntest Du Deine Fundstelle noch um eine 
Strombegrenzung entprechend dem Datenblatt mit einem LM337 ergänzen. Die 
kann man ja beide auch fest auf die gewünschten 200mA einstellen.

http://4.bp.blogspot.com/_vfmOyxDCru8/Sq9tamLsx7I/AAAAAAAAGAw/gZUrUejZmuw/s1600-h/Dual_Power_Supply_Schematic.jpg


Bernd Mayer

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#199756

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2016-01-11 19:52 +0100
Message-ID<20160111195209.402b06e8@puma.das.netz>
In reply to#199726
"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> schrieb:

> normaler LM317 bzw. LM337

Normal deute ich mal als TO-220-Gehäuse. Selbst dabei mußt Du dann
kühlen, weil die Verlustleistung bei kleiner Ausgangsspannung zu groß
wird.

Marc

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#199805

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-12 08:30 +0000
Message-ID<dfjrtjF7mn8U1@mid.individual.net>
In reply to#199756
Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> wrote:
>"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> schrieb:

>> normaler LM317 bzw. LM337

>Normal deute ich mal als TO-220-Gehäuse. Selbst dabei mußt Du dann
>kühlen, weil die Verlustleistung bei kleiner Ausgangsspannung zu groß
>wird.
Passende Kühlkörper sind vorhanden und im Originalgehäuse des Ladegeräts ist
auch Platz dafür.

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#199886

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2016-01-13 00:51 +0100
Message-ID<n743ij$u4q$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#199726
On 11.01.16 14.04, Peter Heitzer wrote:
> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein einstellbares
> Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom.

Das werden aber nicht viele OPs.

> Vorhanden ist ein Trafo mit zwei
> getrennten 20V Wicklungen gleicher Leistung.

Gibt ohne Last je nach Trafobauart bis über 30V. Eher etwas viel.

> Ich möchte die symmetrische Spannung mit nur einem Poti einstellen können, wobei
> der Betrag der Versorgungsspannungen um 5% abweichen darf.

5% vom Sollwert - das wird lustig mit einem Standard-Poti.
5% relativ - dann nimm Metallfilm-Widerstände mit 1%.

Aber brauchst Du wirklich eine regelbare Spannung? Oder reichen 5V, 8V, 
10V, 15V? Wenn ja, schnalle ein paar 78xx/79xx hintereinander und ein 
Schalter und Du bist fertig. Da dann nicht einer alles verheizen muss, 
bekommst Du auch keine Probleme mit der Verlustleistung. Wenn Du es noch 
besser verteilen willst, hänge noch einen einen Transistor mit Z-Diode 
fürs Grobe davor.

> Ein normaler LM317 bzw. LM337 lässt sich ja mit auch mit einer Spannung am ADJ Eingang
> einstellen. Es würde also reichen, z.B. aus der positiven Ausgangsspannung eine
> betragsmässig um 1.25V (interne Referenz) kleinere Spannung abzuleiten und dem
> ADJ-Pins des Negativreglers zuzuführen.

Das wird nix genaues.

> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps  (Toshiba TA8449P AFAIR) herumliegen.
> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich innerhalb des
> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung zwar nur
> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.

Das mit der Verlustleistung hatten wir ja schon.

2 DC-gekoppelte Audioendstufen mit entsprechendem Widerstandsnetzwerk 
zur Ansteuerung wäre noch ein Plan.


Marcel

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#199896

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2016-01-13 08:54 +0100
Message-ID<n74vsh$u9k$1@news.albasani.net>
In reply to#199886
Marcel Mueller wrote:
> On 11.01.16 14.04, Peter Heitzer wrote:
>> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein
>> einstellbares Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom.

> Aber brauchst Du wirklich eine regelbare Spannung? Oder reichen 5V, 8V,
> 10V, 15V? Wenn ja, schnalle ein paar 78xx/79xx hintereinander und ein
> Schalter und Du bist fertig.

Genau so ein Kästchen (allerdings mit +/-5V, +/-8V, +/-_12V_ und +/-15V)
habe ich mir vor > 20 Jahren gebaut und ist heute noch in Benutzung.
Schlägt jedes einstellbare Netzteil, weil ich die positiven Festspannung
sehr häufig brauche und auch eine Schaltung versorgen kann, die ein
5V-Digitalteil und einen +/- 15 V OpAmp hat.

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#199917

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-01-13 13:45 +0100
Message-ID<n75gt7$tc2$2@news.albasani.net>
In reply to#199896
Am 13.01.2016 um 08:54 schrieb Edzard Egberts:

> Genau so ein Kästchen (allerdings mit +/-5V, +/-8V, +/-_12V_ und +/-15V)
--------------------------------------------------^
Aha, also auch Intersil / CMOS / Chopper :-)


Butzo

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#199921

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-01-13 13:53 +0100
Message-ID<n75hbv$tc2$5@news.albasani.net>
In reply to#199917
Am 13.01.2016 um 13:45 schrieb Klaus Butzmann:
> Aha, also auch Intersil / CMOS / Chopper :-)
Mist, Pfeil verschoben, sollte auf die "8" zeigen :-(

Butzo

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#199922

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2016-01-13 14:02 +0100
Message-ID<n75htv$vvc$1@news.albasani.net>
In reply to#199917
Klaus Butzmann wrote:
> Am 13.01.2016 um 08:54 schrieb Edzard Egberts:
> 
>> Genau so ein Kästchen (allerdings mit +/-5V, +/-8V, +/-_12V_ und +/-15V)
> --------------------------------------------------^
> Aha, also auch Intersil / CMOS / Chopper :-)

Meistens brauche ich die 8V für "Lüfter langsam", gedacht war das
ursprünglich für 9V-Geräte (9V-Blockbatterie). Da sind deshalb keine
7809/ 7909 eingebaut, weil die AFAIK damals nicht so gängig waren.

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#199929

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-01-13 14:09 +0000
Message-ID<dfn45fF2b7cU2@mid.individual.net>
In reply to#199896
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> wrote:
>Marcel Mueller wrote:
>> On 11.01.16 14.04, Peter Heitzer wrote:
>>> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein
>>> einstellbares Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom.

>> Aber brauchst Du wirklich eine regelbare Spannung? Oder reichen 5V, 8V,
>> 10V, 15V? Wenn ja, schnalle ein paar 78xx/79xx hintereinander und ein
>> Schalter und Du bist fertig.

>Genau so ein Kästchen (allerdings mit +/-5V, +/-8V, +/-_12V_ und +/-15V)
>habe ich mir vor > 20 Jahren gebaut und ist heute noch in Benutzung.
>Schlägt jedes einstellbare Netzteil, weil ich die positiven Festspannung
>sehr häufig brauche und auch eine Schaltung versorgen kann, die ein
>5V-Digitalteil und einen +/- 15 V OpAmp hat.
Festspannungen +/- 5V und +/- 12V gibt es auch. Im Gehäuse sind 6 Bananenbuchsenpaare,
die ich verwenden will. Die einstellbaren Spannungen sind für Test, wie sich die 
Schaltung bei unterschiedlichen Spannungen verhält. 

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