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Groups > de.sci.electronics > #197386 > unrolled thread

Labornetzgerät m. Trojaner

Started byLutz Guettler <l.guettler@vodafone.de>
First post2015-12-01 16:58 +0000
Last post2015-12-05 17:15 +0000
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  Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-01 16:58 +0000
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2015-12-01 18:01 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-12-01 18:12 +0100
        Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-01 17:31 +0000
          Re: Labornetzgerät m. Trojaner Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-12-01 18:54 +0100
            Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-01 18:27 +0000
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-01 17:22 +0000
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2015-12-01 18:17 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-12-01 18:28 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Andeas Wenzel <awspambucket@gmx.de> - 2015-12-02 00:31 +0100
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-12-01 18:20 +0100
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2015-12-01 18:32 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-12-01 18:57 +0100
        Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-01 19:18 +0100
          Re: Labornetzgerät m. Trojaner Ignatios Souvatzis <u502sou@beverly.kleinbus.org> - 2015-12-01 20:01 +0000
            Re: Labornetzgerät m. Trojaner Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-12-02 08:02 +0100
              Re: Labornetzgerät m. Trojaner "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2015-12-02 08:45 +0000
                Re: Labornetzgerät m. Trojaner Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-12-02 09:49 +0100
                  Re: Labornetzgerät m. Trojaner "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2015-12-02 09:19 +0000
                    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-12-02 10:50 +0100
                      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-12-02 19:17 +0100
                Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-02 16:24 +0100
            Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-01 21:53 +0100
          Re: Labornetzgerät m. Trojaner Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2015-12-02 11:23 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2015-12-01 19:06 +0100
        Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-01 19:33 +0100
          Re: Labornetzgerät m. Trojaner Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2015-12-01 20:31 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-01 19:08 +0100
        Re: Labornetzgerät m. Trojaner "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2015-12-02 09:01 +0000
          Re: Labornetzgerät m. Trojaner Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2015-12-02 16:27 +0100
            Re: Labornetzgerät m. Trojaner "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2015-12-02 16:47 +0000
              Re: Labornetzgerät m. Trojaner wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2015-12-02 09:52 -0800
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-12-03 19:33 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-05 17:09 +0000
    Re: Labornetzgerät m. Trojaner Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-12-03 20:19 +0100
      Re: Labornetzgerät m. Trojaner Lutz Guettler <l.guettler@vodafone.de> - 2015-12-05 17:15 +0000

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#197386 — Labornetzgerät m. Trojaner

FromLutz Guettler <l.guettler@vodafone.de>
Date2015-12-01 16:58 +0000
SubjectLabornetzgerät m. Trojaner
Message-ID<dc61t7Fhpb9U1@mid.individual.net>
Hallo,

wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von Reichelt, 
in Betrieb nehmen.
Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle 
ausgestattet.
Beim Einlegen der CD meldet mir Antivir:

Name

TR/Crypt.ULPM.Gen 

Entdeckt am
08.10.2015 
Vollständige Beschreibung
Bei der Bezeichnung 'TR' handelt es sich um ein Trojanisches Pferd, dass 
in der Lage ist, ihre Daten auszuspähen, Ihre Privatsphäre zu verletzen 
und nicht erwünschte Änderungen am System vornehmen kann...

in der Setup.exe.
Vielleicht war es deshalb im Sonderangebot. ;-)

Ich muss mir jetzt überlegen, ob ich es behalte und wie ich dann an 
virenfreie Software komme - gruselig!

Gruß, Lutz

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#197387

FromTilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de>
Date2015-12-01 18:01 +0100
Message-ID<n3kjlb$6vl$1@dont-email.me>
In reply to#197386
Lutz Guettler schrieb:

> wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von Reichelt, 
> in Betrieb nehmen.
> Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle 
> ausgestattet.
> Beim Einlegen der CD meldet mir Antivir:
> 
> Name
> TR/Crypt.ULPM.Gen 
> Entdeckt am
> 08.10.2015 
> Vollständige Beschreibung
> Bei der Bezeichnung 'TR' handelt es sich um ein Trojanisches Pferd, dass 
> in der Lage ist, ihre Daten auszuspähen, Ihre Privatsphäre zu verletzen 
> und nicht erwünschte Änderungen am System vornehmen kann...
> 
> in der Setup.exe.
> Vielleicht war es deshalb im Sonderangebot. ;-)
> 
> Ich muss mir jetzt überlegen, ob ich es behalte und wie ich dann an 
> virenfreie Software komme - gruselig!

Prüfe die Datei erstmal (ggf. online) mit mehreren verschiedenen
Virenscannern. AntiVir schlägt schonmal Fehlalarm.

Tilmann

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#197388

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-12-01 18:12 +0100
Message-ID<dc62nuFi4ssU1@mid.individual.net>
In reply to#197387
Tilmann Reh schrieb:

> Lutz Guettler schrieb:

>> wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von
>> Reichelt, in Betrieb nehmen.
>> Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle
>> ausgestattet.

Nur die P-Version hat eine Schnittstelle, also hast Du wohl die
erworben. So aus Neugier: Wie viel günstiger als der normale Preis (109
€ bei Reichelt) war es denn?

>> Beim Einlegen der CD meldet mir Antivir:
>> 
>> Name
>> TR/Crypt.ULPM.Gen 

> Prüfe die Datei erstmal (ggf. online) mit mehreren verschiedenen
> Virenscannern. AntiVir schlägt schonmal Fehlalarm.

<https://www.virustotal.com/> bietet sich da an. Zumal ich vermute, dass
das ".Gen" für "Generic" steht, d.h. Antivir hält die Datei für
verdächtig, kann sie aber keinem konkreten Trojaner zuordnen.

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#197393

FromLutz Guettler <l.guettler@vodafone.de>
Date2015-12-01 17:31 +0000
Message-ID<dc63rvFhpb9U3@mid.individual.net>
In reply to#197388
Hallo Tilmann,

Tue, 01 Dec 2015 18:12:26 +0100 schrieb Christian Zietz:

> Tilmann Reh schrieb:
> 
>> Lutz Guettler schrieb:
> 
>>> wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von
>>> Reichelt, in Betrieb nehmen.
>>> Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle
>>> ausgestattet.
> 
> Nur die P-Version hat eine Schnittstelle, also hast Du wohl die
> erworben. So aus Neugier: Wie viel günstiger als der normale Preis (109
> € bei Reichelt) war es denn?

Ja, die P-Version für 74,90 € :-)

Das war dann der Grund, mein Uralt-Netzgerät, wo man nur die Spannung und 
nur noch unter wilden Ausschlägen der Zeiger in etwa einstellen konnte zu 
entsorgen.

Gruß, Lutz

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#197396

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-12-01 18:54 +0100
Message-ID<dc656jFipf3U1@mid.individual.net>
In reply to#197393
Lutz Guettler schrieb:

> Ja, die P-Version für 74,90 € :-)

Das ist ja tatsächlich ein ganzes Stück günstiger als regulär.

Anfänglich hatte das KA3005P ja einen heftigen Designfehler, siehe
<https://www.youtube.com/watch?v=Fya-4mjV4N4>. Aber Reichelt wird
sicherlich eine viel neuere und folglich gefixte Charge verkauft haben...

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#197401

FromLutz Guettler <l.guettler@vodafone.de>
Date2015-12-01 18:27 +0000
Message-ID<dc674eFhpb9U4@mid.individual.net>
In reply to#197396
Hallo Christian,

Am Tue, 01 Dec 2015 18:54:27 +0100 schrieb Christian Zietz:

> Lutz Guettler schrieb:
> 
>> Ja, die P-Version für 74,90 € :-)
> 
> Das ist ja tatsächlich ein ganzes Stück günstiger als regulär.
> 
> Anfänglich hatte das KA3005P ja einen heftigen Designfehler, siehe
> <https://www.youtube.com/watch?v=Fya-4mjV4N4>. Aber Reichelt wird
> sicherlich eine viel neuere und folglich gefixte Charge verkauft
> haben...

und das erwähnst Du so ganz beiläufig!
Ich kann auch nur hoffen, dass alles gefixt ist, aber ich werde trotzdem 
ein paar Tests machen, bevor ich das Ding auf empfindliche Gerätschaften 
loslasse. :-)

Gruß, Lutz

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#197391

FromLutz Guettler <l.guettler@vodafone.de>
Date2015-12-01 17:22 +0000
Message-ID<dc63bdFhpb9U2@mid.individual.net>
In reply to#197387
Hallo,

>> Beim Einlegen der CD meldet mir Antivir:
>> 
>> Name TR/Crypt.ULPM.Gen Entdeckt am 08.10.2015 Vollständige Beschreibung

>> in der Setup.exe.

>> Ich muss mir jetzt überlegen, ob ich es behalte und wie ich dann an
>> virenfreie Software komme - gruselig!
> 
> Prüfe die Datei erstmal (ggf. online) mit mehreren verschiedenen
> Virenscannern. AntiVir schlägt schonmal Fehlalarm.

es war anscheinend ein Fehlalarm.
Puh! :-)

Danke

Lutz

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#197389

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2015-12-01 18:17 +0100
Message-ID<dc6315Fi75bU1@mid.individual.net>
In reply to#197386
On 1 Dec 2015 16:58:15 GMT, "Lutz Guettler" posted:

>Hallo,
>
>wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von Reichelt, 
>in Betrieb nehmen.
>Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle 
>ausgestattet.
>Beim Einlegen der CD meldet mir Antivir:
>
>Name
>
>TR/Crypt.ULPM.Gen 
>
>Entdeckt am
>08.10.2015 
>Vollständige Beschreibung
>Bei der Bezeichnung 'TR' handelt es sich um ein Trojanisches Pferd, dass 
>in der Lage ist, ihre Daten auszuspähen, Ihre Privatsphäre zu verletzen 
>und nicht erwünschte Änderungen am System vornehmen kann...
>
>in der Setup.exe.
>Vielleicht war es deshalb im Sonderangebot. ;-)

:-)

>Ich muss mir jetzt überlegen, ob ich es behalte und wie ich dann an 
>virenfreie Software komme - gruselig!

Fordere Reichelt auf, Dir eine virenfreie Software zu liefern.
Heise zu informieren könnte auch nicht schaden.

Oder die realistische Lösung: jeder Virenscanner sollte das Ding auch
entfernen können. Meint Google ;-) 

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#197392

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-12-01 18:28 +0100
Message-ID<dc63m9Fiai1U1@mid.individual.net>
In reply to#197389
Wolfgang Kynast schrieb:

> Heise zu informieren könnte auch nicht schaden.

Selbst wenn wohl es kein Fehlalarm gewesen wäre: Meinst Du, die hätten
mehr als ein müdes Gähnen dafür übrig? Spannend wäre es gewesen, wenn
das Gerät selbst (via USB) Schadsoftware enthalten hätte, aber so...

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#197413

FromAndeas Wenzel <awspambucket@gmx.de>
Date2015-12-02 00:31 +0100
Message-ID<dc6ou9Fns4oU1@mid.individual.net>
In reply to#197389
Am 01.12.2015 um 18:17 schrieb Wolfgang Kynast:
> [...]
> Oder die realistische Lösung: jeder Virenscanner sollte das Ding auch
> entfernen können. Meint Google ;-)

Von einer CD?

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#197390

FromRupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
Date2015-12-01 18:20 +0100
Message-ID<ob11jc-qk.ln1@nntp.haselbeck-net.de>
In reply to#197386
Lutz Guettler schrieb:

> Ich muss mir jetzt überlegen, ob ich es behalte und wie ich dann an
> virenfreie Software komme - gruselig!

Zunächst würde ich mir überlegen, bzw. überprüfen, ob die Aussage der 
"Antivirensoftware" denn stimmt. Nicht alles, was ein solcher Virenjäger als 
Böse bezeichnet, ist auch tatsächlich böse.
Lade diese "Setup.exe" doch einfach mal zu "https://www.virustotal.com/" 
hoch, um sie zu testen

MfG
Rupert

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#197394

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2015-12-01 18:32 +0100
Message-ID<ale7g47zncit.1vzw5006lw535.dlg@40tude.net>
In reply to#197386
Am 1 Dec 2015 16:58:15 GMT schrieb Lutz Guettler:

> wollte gerade mein Labornetzgerät, einen Black-Friday-Kauf von Reichelt, 
> in Betrieb nehmen.
> Es heißt KA3005D/P und ist mit serieller und USB-Schnittstelle 
> ausgestattet.

Was macht man an einem Labornetzgerät mit so einer Schnittstelle?

Den Verbrauch erfassen? Oder auch die Ausgangsspannung einstellen?
Ein Problem der Software kann dann teuer werden wenn es die empfindliche
Schaltung im Laboraufbau mit Überspannung grillt ...

Lutz

-- 
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#197397

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2015-12-01 18:57 +0100
Message-ID<n3kn2l$ksq$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#197394
Lutz Schulze schrieb:
> Was macht man an einem Labornetzgerät mit so einer Schnittstelle?
> 
> Den Verbrauch erfassen? Oder auch die Ausgangsspannung einstellen?

Grundsätzlich kann man wahrscheinlich damit Strom und Spannung vorgeben,
sowie die tatsächlich gemessenen Werte abfragen. Was man dann damit
macht, bleibt der Fanatasie überlassen, z.B. Spannungsrampen, um
Glühbirnen schonend einzuschalten.

> Ein Problem der Software kann dann teuer werden wenn es die empfindliche
> Schaltung im Laboraufbau mit Überspannung grillt ...

Man kann auch am Regler hängenbleiben. So ein Netzgerät bekommt
normalerweise Befehle über die serielle Schnittstelle, z.B. "PV 3.5" für
"Program Voltage 3.5 V". Wenn das Programm abstürzt, bleibt die letzte
Einstellung stehen.

Wenn das Programm allerdings gemurkst ist, hast Du Recht, da kann z.B.
ein unerwarteter Unterlauf verheerende Folgen haben.

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#197402

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2015-12-01 19:18 +0100
Message-ID<2s41jc-8t3.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#197397
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> wrote:


 >> Ein Problem der Software kann dann teuer werden wenn es die empfindliche
 >> Schaltung im Laboraufbau mit Überspannung grillt ...

 >Man kann auch am Regler hängenbleiben. So ein Netzgerät bekommt
 >normalerweise Befehle über die serielle Schnittstelle, z.B. "PV 3.5" für
 >"Program Voltage 3.5 V". Wenn das Programm abstürzt, bleibt die letzte
 >Einstellung stehen.

Die Programmierung von dem Teil ist ziemlich einfach und eingaengig.

Beispiel:

  if (voltage>=10.0)
       MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%5.2f",voltage);
   else
       MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);

    sendString(MyString);



Oh..einen Haken hab ich noch vergessen. Ich hab Grund zu der Vermutung
das das Geraet einen Einstrahlungstest nicht ueberstehen wuerde. :-D 

Ich hab hier letztens fuer ein Projekt 20kV erzeugt und dabei
aehem.. etwas abgestrahlt. Da hat sich die Ausgangsspannung von dem
Netzgeraet verstellt. Allerdings nach unten.

Olaf

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#197405

FromIgnatios Souvatzis <u502sou@beverly.kleinbus.org>
Date2015-12-01 20:01 +0000
Message-ID<slrnn5rv3t.c59.u502sou@marie.beverly.kleinbus.org>
In reply to#197402
Olaf Kaluza wrote: 

> Die Programmierung von dem Teil ist ziemlich einfach und eingaengig.
>
> Beispiel:
>
>   if (voltage>=10.0)
>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%5.2f",voltage);
>    else
>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);

In welcher Runtime-Library aus der Hoelle ist das verschieden von

        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);

? Ich haette schon gern eine Warnung...

	-is

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#197415

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2015-12-02 08:02 +0100
Message-ID<n3m52u$q4f$1@news.albasani.net>
In reply to#197405
Ignatios Souvatzis wrote:
> Olaf Kaluza wrote: 
> 
>> Die Programmierung von dem Teil ist ziemlich einfach und eingaengig.
>>
>> Beispiel:
>>
>>   if (voltage>=10.0)
>>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%5.2f",voltage);
>>    else
>>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);
> 
> In welcher Runtime-Library aus der Hoelle ist das verschieden von
> 
>         MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);

Die zweite Zeile mit führender Null ist oktal! ;o)

Ich interpretiere das als "VSET1:5.2" "Voltage Set1 5.2". Hat das Ding
mehrere Ausgänge?

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#197417

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2015-12-02 08:45 +0000
Message-ID<dc7pd9F77sU1@mid.individual.net>
In reply to#197415
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> wrote:
>Ignatios Souvatzis wrote:
>> Olaf Kaluza wrote: 
>> 
>>> Die Programmierung von dem Teil ist ziemlich einfach und eingaengig.
>>>
>>> Beispiel:
>>>
>>>   if (voltage>=10.0)
>>>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%5.2f",voltage);
>>>    else
>>>        MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);
>> 
>> In welcher Runtime-Library aus der Hoelle ist das verschieden von
>> 
>>         MyString = "VSET1:" + MyString.sprintf("%05.2f",voltage);

>Die zweite Zeile mit führender Null ist oktal! ;o)

>Ich interpretiere das als "VSET1:5.2" "Voltage Set1 5.2". Hat das Ding
>mehrere Ausgänge?
Es gibt Modelle mit mehreren Ausgängen. Beim normalen Modell bewirkt ein VSETx für
x != 1 nichts. Welches Modell man hat, sollte die Software beim Start vom Netzgerät
erfragen. 
Die mitgelieferte Software habe ich mal installiert und nach 5 Minuten Test wieder 
entfernt. Für ein mittelmässiges Programm wird die NI Runtime mit mehreren 100 MiB
installiert. Notwendig ist dies IMO nicht. Mir reicht dafür Python und Pyserial.
Während eines Zugriffs via serieller Schnittstelle ist übrigens die Bedienung am
Gerät blockiert. Das passiert auch, wenn nur die aktuellen Werte von Strom und Spannung
ausgelesen werden. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#197418

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2015-12-02 09:49 +0100
Message-ID<n3mbbc$586$1@news.albasani.net>
In reply to#197417
Peter Heitzer wrote:
> Während eines Zugriffs via serieller Schnittstelle ist übrigens die Bedienung am
> Gerät blockiert. Das passiert auch, wenn nur die aktuellen Werte von Strom und Spannung
> ausgelesen werden. 

Macht das nur die mitgelieferte, oder auch die eigene Software? Im
ersten Fall würde ich im Befehlssatz nach dem "Keylock"-Befehl suchen.

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#197421

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2015-12-02 09:19 +0000
Message-ID<dc7rd1F77sU3@mid.individual.net>
In reply to#197418
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> wrote:
>Peter Heitzer wrote:
>> Während eines Zugriffs via serieller Schnittstelle ist übrigens die Bedienung am
>> Gerät blockiert. Das passiert auch, wenn nur die aktuellen Werte von Strom und Spannung
>> ausgelesen werden. 

>Macht das nur die mitgelieferte, oder auch die eigene Software? Im
>ersten Fall würde ich im Befehlssatz nach dem "Keylock"-Befehl suchen.

AFAIR auch die Originalsoftware. Ich vermute, daß die Einstellungen alle über 
den Hauptprozessor laufen. Sobald auf der Schnittstelle ein Byte ankommt, schaltet die
Firmware auf "Remote Control" um und blockiert die manuelle Einstellung. Das erscheint
mir auch sinnvoll, damit sich Software und Bediener nicht in die Quere kommen.
Eine "Remote" LED wäre aber nett gewesen.

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#197424

FromEdzard Egberts <ed_09@tantec.de>
Date2015-12-02 10:50 +0100
Message-ID<n3mesn$bpv$2@news.albasani.net>
In reply to#197421
Peter Heitzer wrote:
> Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> wrote:
>> Peter Heitzer wrote:
>>> Während eines Zugriffs via serieller Schnittstelle ist übrigens die Bedienung am
>>> Gerät blockiert. Das passiert auch, wenn nur die aktuellen Werte von Strom und Spannung
>>> ausgelesen werden. 
> 
>> Macht das nur die mitgelieferte, oder auch die eigene Software? Im
>> ersten Fall würde ich im Befehlssatz nach dem "Keylock"-Befehl suchen.
> 
> AFAIR auch die Originalsoftware. Ich vermute, daß die Einstellungen alle über 
> den Hauptprozessor laufen. Sobald auf der Schnittstelle ein Byte ankommt, schaltet die
> Firmware auf "Remote Control" um und blockiert die manuelle Einstellung. Das erscheint
> mir auch sinnvoll, damit sich Software und Bediener nicht in die Quere kommen.
> Eine "Remote" LED wäre aber nett gewesen.

Nein, ist nicht sinnvoll, weil so zwar das Blockieren funktioniert, aber
wie soll das zurückstellen? Automatisch, nach 2s bis 2h ohne Aktivität
der seriellen Schnittstelle? Mit Ein-/Ausschalten? Oder doch eher mit
dem passenden Befehl?

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