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Groups > de.sci.electronics > #194592 > unrolled thread

Reflektor für 2,4Ghz Funk

Started byMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
First post2015-10-20 04:56 +0100
Last post2015-10-26 22:34 +0100
Articles 20 — 9 participants

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Contents

  Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-20 04:56 +0100
    Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-10-20 09:52 +0200
      Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-10-20 18:04 +0200
      Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-20 21:28 +0100
        Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-10-20 21:39 +0200
          Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-20 12:54 -0700
            Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-20 23:53 +0100
              Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2015-10-21 08:26 +0200
                Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-24 03:28 +0100
          Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-20 23:46 +0100
            Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-10-21 09:20 +0200
        Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-10-20 22:37 +0200
    Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-21 10:13 -0700
    Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2015-10-21 19:44 +0200
      Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-21 11:50 -0700
        Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-10-21 12:27 -0700
        Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2015-10-21 21:28 +0200
        Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> - 2015-10-24 03:30 +0100
          Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-10-24 04:21 +0200
    Re: Reflektor für 2,4Ghz Funk Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2015-10-26 22:34 +0100

#194592 — Reflektor für 2,4Ghz Funk

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-20 04:56 +0100
SubjectReflektor für 2,4Ghz Funk
Message-ID<n04aid$kmi$1@news.albasani.net>
Hola Gemeinde,

an einem Rechner sind drei TVs per HDMI angeschlossen. Zudem sind 3 
Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles eingelernt, damit man 
möglichst nicht mehr den Hintern hochnehmen muß.

Raum 1 = Funkverbindung perfekt
Raum 2 = Funkverbindung stottert schon
Raum 3 = Funkverbindung komplett weg

Also die USB-Dongles per Verlängerung erstmal hinter dem Rechner 
hervorgeholt, was die Reichweite schon mal erhöhte (aber nicht 
zufriedenstellend), dann kam mir die alte Antenne mit der Butterschale 
wieder in den Sinn und 'nagelte' die USB-Dongels an die Wand zzgl. 
Alufolie dahinter, mit Erfolg, Funkkrams in Raum 2 funktioniert nun 
einwandfrei, fehlt noch Raum 3.

Nun stand ich (Total-Laie) im Baumarkt vor dem Regal mit Blechen/Tafeln.

Zur Auswahl stand dann Alu, Kupfer, VA, Stahlblech.

Was würde Ihr wählen um die größtmöglich Reflektion bei 2,4Ghz zu erreichen?

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#194606

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-10-20 09:52 +0200
Message-ID<n04rs2$9f$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194592
On 20.10.15 05.56, Markus Lesch wrote:
> Nun stand ich (Total-Laie) im Baumarkt vor dem Regal mit Blechen/Tafeln.
>
> Zur Auswahl stand dann Alu, Kupfer, VA, Stahlblech.

Die Oberflächenleitfähigkeit ist der Faktor. Bei dieser Auswahl wäre 
Kupfer der Sieger, aber...

> Was würde Ihr wählen um die größtmöglich Reflektion bei 2,4Ghz zu
> erreichen?

... spannender dürfte die Frage sein, wie die Form aussieht. 2,4GHz sind 
einige Zentimeter Wellenlänge, heißt die Party sollte auf einen halben 
Zentimeter genau werden, wenn Du guten Effekt willst. Ferner muss 
natürlich auch der Abstand zum USB-Dongle gut stimmen, damit nicht das 
Gegenteil bewirkt wird.

Zuweilen hilft auch die Holzhammermethode nach dem Motto wo soll die 
Leistung schon hin. Das wäre dann eine offene, runde Dose bzw. 
Chipsrolle mit Folienbeschichtung. Da es nur eine Öffnung gibt kann auch 
nur da signifikant Leitung entweichen.

Wirklich zuverlässig wird es mit den 2,4GHz Funktastaturen aber nur, 
wenn der Empfänger im selben Raum ist. Da Du für HDMI ja sowieso ein 
Kabel legen musstest, kommt es auf das zweite dann auch nicht mehr an.


Marcel

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#194647

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-10-20 18:04 +0200
Message-ID<d8n70vFdq50U1@mid.individual.net>
In reply to#194606
Marcel Mueller schrieb:

> Zuweilen hilft auch die Holzhammermethode nach dem Motto wo soll die 
> Leistung schon hin. Das wäre dann eine offene, runde Dose bzw. 
> Chipsrolle mit Folienbeschichtung. Da es nur eine Öffnung gibt kann auch 
> nur da signifikant Leitung entweichen.

Das wäre dann eine Richtantenne, wie sie in
<http://www.heise.de/netze/artikel/WLAN-Richtfunk-mit-Hausmitteln-221433.html>
aus einem Klobürstenhalter realisiert wurde. Aber auch da ist die
Position der Einspeisung wichtig, also in welchem Abstand in diesem Fall
das Dongle zum metallischen Boden montiert wird. Falsch gewählt sieht
das Feld näherungsweise einen Kurzschluss.

> Wirklich zuverlässig wird es mit den 2,4GHz Funktastaturen aber nur, 
> wenn der Empfänger im selben Raum ist.

Full ACK.

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#194656

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-20 21:28 +0100
Message-ID<n064ms$rs4$1@news.albasani.net>
In reply to#194606
Am 20.10.2015 um 08:52 schrieb Marcel Mueller...

[...
> Die Oberflächenleitfähigkeit ist der Faktor. Bei dieser Auswahl wäre
> Kupfer der Sieger, aber...

Wie sähe das Ranking aus? Erst Kupfer, dann..., dann...

[...]

> ... spannender dürfte die Frage sein, wie die Form aussieht. 2,4GHz sind
> einige Zentimeter Wellenlänge, heißt die Party sollte auf einen halben
> Zentimeter genau werden, wenn Du guten Effekt willst. Ferner muss
> natürlich auch der Abstand zum USB-Dongle gut stimmen, damit nicht das
> Gegenteil bewirkt wird.
>
> Zuweilen hilft auch die Holzhammermethode nach dem Motto wo soll die
> Leistung schon hin. Das wäre dann eine offene, runde Dose bzw.
> Chipsrolle mit Folienbeschichtung. Da es nur eine Öffnung gibt kann auch
> nur da signifikant Leitung entweichen.

Da die Räume in L-Form angelegt sind, bringt das wenig mit der 
Chipsrolle, müßte für den 3. Raum eine größeren Öffnungswinkel haben.

> Wirklich zuverlässig wird es mit den 2,4GHz Funktastaturen aber nur,
> wenn der Empfänger im selben Raum ist. Da Du für HDMI ja sowieso ein
> Kabel legen musstest, kommt es auf das zweite dann auch nicht mehr an.

Auf einer Strecke von ca. 20 Metern mit USB arbeiten? Gibt ja alle 5 
Meter einen HUB oder Aktiv-Kabel.
Alternativ 6x PS2-Kabel durch die Hütte ziehen macht auch nicht so 
besonders Spaß, da wäre mir die funktionierende Funk-Lösung schon 
deutlich lieber.

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#194657

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-10-20 21:39 +0200
Message-ID<d8njk0Fh5a1U1@mid.individual.net>
In reply to#194656
Markus Lesch schrieb:

> Wie sähe das Ranking aus? Erst Kupfer, dann..., dann...

Der Unterschied auf die resultierenden Richtcharakteristiken ist
vernachlässigbar. Wie stellst Du Dir Deine Richtantenne eigentlich vor?
Blech und davor den USB-Dongle als Speiseelement?

Dann bedenke aber, dass der USB-Dongle ca. einen Abstand von lambda/4
vom Blech haben sollte. Bei ungünstiger Kombination (z.B. USB-Dongle
direkt auf dem Blech oder im Abstand lambda/2) verschlechterst Du die
Eigenschaften bloß.

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#194658

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-10-20 12:54 -0700
Message-ID<d8nkgfFhcmkU1@mid.individual.net>
In reply to#194657
On 2015-10-20 12:39 PM, Christian Zietz wrote:
> Markus Lesch schrieb:
>
>> Wie sähe das Ranking aus? Erst Kupfer, dann..., dann...
>

Da muss zuerst die Herzallerliebste gefragt werden. Denn sie, und nur 
sie, weiss, was in der Huette vom Stil her passt und was ueberhaupt 
nicht geht. Edelstahl ueber Gelsenkirchener Barock ware z.B. voelliger 
Stilbruch ... <duck>

Wenn sie (hoffentlich) mit Kupfer einverstanden ist, schon blankpolieren 
und dann lackieren. Gruene Patina, schwarzgewordene Fingerabdruecke und 
so kommen bei der Herzallerliebsten nicht gut an.


> Der Unterschied auf die resultierenden Richtcharakteristiken ist
> vernachlässigbar. Wie stellst Du Dir Deine Richtantenne eigentlich vor?
> Blech und davor den USB-Dongle als Speiseelement?
>
> Dann bedenke aber, dass der USB-Dongle ca. einen Abstand von lambda/4
> vom Blech haben sollte. Bei ungünstiger Kombination (z.B. USB-Dongle
> direkt auf dem Blech oder im Abstand lambda/2) verschlechterst Du die
> Eigenschaften bloß.
>

Wenn moeglich auch ein wenig parabelfoermig biegen und nachsehen, ob es 
im Dongle eine bevorzugte Polarisation gibt.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#194663

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-20 23:53 +0100
Message-ID<n06d5v$e48$1@news.albasani.net>
In reply to#194658
Am 20.10.2015 um 20:54 schrieb Joerg...


> Da muss zuerst die Herzallerliebste gefragt werden. Denn sie, und nur
> sie, weiss, was in der Huette vom Stil her passt und was ueberhaupt
> nicht geht. Edelstahl ueber Gelsenkirchener Barock ware z.B. voelliger
> Stilbruch ... <duck>

Der ist gut ;) Die hat in solchen Sachen nix dazu zu sagen 
*über-die-Schulter-schiel*

> Wenn sie (hoffentlich) mit Kupfer einverstanden ist, schon blankpolieren
> und dann lackieren. Gruene Patina, schwarzgewordene Fingerabdruecke und
> so kommen bei der Herzallerliebsten nicht gut an.

Klar würde das lackiert, ich fragte nur weil halt Kupfer etwas teurer 
ist, als z.B. Edelstahl oder billig Alu.

> Wenn moeglich auch ein wenig parabelfoermig biegen und nachsehen, ob es
> im Dongle eine bevorzugte Polarisation gibt.

Werde ich wohl so versuchen müssen...

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#194667

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2015-10-21 08:26 +0200
Message-ID<8obe2bl0fvr23khmprps2sqmbqj58iuuen@4ax.com>
In reply to#194663
On Tue, 20 Oct 2015 23:53:19 +0100, Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> wrote:

>Klar würde das lackiert, ich fragte nur weil halt Kupfer etwas teurer 
>ist, als z.B. Edelstahl oder billig Alu.

Nimm doch bitte das billigste. Das wäre eventuell ein toller
Folienverbundwerkstoff aus Plastik-kaschierter Alufolie auf einem stabilen
wasserfesten Edelfaserkarton -- bekommst du als "Tetrapak" umsonst, bzw. so
nebenher.

dann z.B. 

http://www.freeantennas.com/projects/Ez-10/


Thomas Prufer

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#194882

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-24 03:28 +0100
Message-ID<n0emtq$afg$1@news.albasani.net>
In reply to#194667
Am 21.10.2015 um 07:26 schrieb Thomas Prufer...

> Nimm doch bitte das billigste. Das wäre eventuell ein toller
> Folienverbundwerkstoff aus Plastik-kaschierter Alufolie auf einem stabilen
> wasserfesten Edelfaserkarton -- bekommst du als "Tetrapak" umsonst, bzw. so
> nebenher.
>
> dann z.B.
>
> http://www.freeantennas.com/projects/Ez-10/

Interessantes Projekt, mal im Hinterkopf halten, wenn das so einfach ist...

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#194662

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-20 23:46 +0100
Message-ID<n06cp1$cqk$1@news.albasani.net>
In reply to#194657
Am 20.10.2015 um 20:39 schrieb Christian Zietz...
> Der Unterschied auf die resultierenden Richtcharakteristiken ist
> vernachlässigbar. Wie stellst Du Dir Deine Richtantenne eigentlich vor?
> Blech und davor den USB-Dongle als Speiseelement?

Hatte ich eigentlich so vor, an den Dongles wollte ich eigendlich nix 
rumlöten.

> Dann bedenke aber, dass der USB-Dongle ca. einen Abstand von lambda/4
> vom Blech haben sollte. Bei ungünstiger Kombination (z.B. USB-Dongle
> direkt auf dem Blech oder im Abstand lambda/2) verschlechterst Du die
> Eigenschaften bloß.

Tja, nun müßte ich Ahnung davon haben...

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#194669

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-10-21 09:20 +0200
Message-ID<n07ebs$lcd$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194662
On 21.10.15 00.46, Markus Lesch wrote:
>> Dann bedenke aber, dass der USB-Dongle ca. einen Abstand von lambda/4
>> vom Blech haben sollte. Bei ungünstiger Kombination (z.B. USB-Dongle
>> direkt auf dem Blech oder im Abstand lambda/2) verschlechterst Du die
>> Eigenschaften bloß.
>
> Tja, nun müßte ich Ahnung davon haben...

3,1 cm ist der optimale Abstand der Antenne zum Reflektor. Der Antenne, 
nicht der USB-Elektronik! Die sitzt meistens vorne ziemlich nahe an der 
Kante.

Und wenn man das Blech wirklich parabolförmig biegen will, wie von Jörg 
vorgeschlagen, muss die Antenne im Fokus sitzen. Eine (deutlich) andere 
Krümmung wäre kontraproduktiv. Das gibt also nur einen recht kleinen 
Spiegel. Der Effekt ist aber trotzdem deutlich spürbar.

Wenn man etwas Größeres bauen will, muss man den nächsten Sweet-Spot 
nehmen. Der ist bei 15,6cm Abstand zum Spiegel. Und dann gibt es 
natürlich noch hundert andere, Antennenkonstruktionen für die Wellenlänge.


Marcel

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#194660

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-10-20 22:37 +0200
Message-ID<n068mq$bsn$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194656
On 20.10.15 22.28, Markus Lesch wrote:
> Am 20.10.2015 um 08:52 schrieb Marcel Mueller...
>
> [...
>> Die Oberflächenleitfähigkeit ist der Faktor. Bei dieser Auswahl wäre
>> Kupfer der Sieger, aber...
>
> Wie sähe das Ranking aus? Erst Kupfer, dann..., dann...

ORDER BY Leitfähigkeit DESCENDING


>> Zuweilen hilft auch die Holzhammermethode nach dem Motto wo soll die
>> Leistung schon hin. Das wäre dann eine offene, runde Dose bzw.
>> Chipsrolle mit Folienbeschichtung. Da es nur eine Öffnung gibt kann auch
>> nur da signifikant Leitung entweichen.
>
> Da die Räume in L-Form angelegt sind, bringt das wenig mit der
> Chipsrolle, müßte für den 3. Raum eine größeren Öffnungswinkel haben.

Dann nutzt auch die Bündelung mit der Antenne nur bedingt, wenn man sich 
nicht auf ein kleines Areal beschränken kann.

>> Wirklich zuverlässig wird es mit den 2,4GHz Funktastaturen aber nur,
>> wenn der Empfänger im selben Raum ist. Da Du für HDMI ja sowieso ein
>> Kabel legen musstest, kommt es auf das zweite dann auch nicht mehr an.
>
> Auf einer Strecke von ca. 20 Metern mit USB arbeiten? Gibt ja alle 5
> Meter einen HUB oder Aktiv-Kabel.

Ach was. Cat6-Kabel, USB Stecker dran und fertig.
Diese Tastatur-Devices sind doch keine USB3 Festplatten. Vermutlich 
alles USB 1.1.

20m HDMI-Kabel funktioniert jedenfalls wesentlich seltener.

> Alternativ 6x PS2-Kabel durch die Hütte ziehen macht auch nicht so
> besonders Spaß, da wäre mir die funktionierende Funk-Lösung schon
> deutlich lieber.

Funk ist ja OK, aber 2,4GHz Funktastaturen sind nicht für 
raumübergreifende Verbindung ausgelegt. Selbst wenn es heute leidlich 
funktioniert, heißt das für morgen, wenn der Nachbar weitere 3 
WLAN-Repeater in Betrieb nimmt, gar nichts.
Der Empfänger muss halt wenigstens in den Ziel-Raum.

Ich hätte ehrlich gesagt gar nicht erst eine solche Capriole gemacht. 
Entweder kleine Receiver (Raspi oder vergleichbares) in jedes Zimmer und 
Kommunikation über Netzwerk. Oder alternativ keine Funktastatur, sondern 
Bedienung über WLAN mit Smartphone oder ähnlichem. WLAN geht zumindest 
besser als diese Funktastaturen.


Marcel

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#194703

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-10-21 10:13 -0700
Message-ID<d8pvcvF4o9fU1@mid.individual.net>
In reply to#194592
On 2015-10-19 8:56 PM, Markus Lesch wrote:
> Hola Gemeinde,
>
> an einem Rechner sind drei TVs per HDMI angeschlossen. Zudem sind 3
> Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles eingelernt, damit man
> möglichst nicht mehr den Hintern hochnehmen muß.
>
> Raum 1 = Funkverbindung perfekt
> Raum 2 = Funkverbindung stottert schon
> Raum 3 = Funkverbindung komplett weg
>
> Also die USB-Dongles per Verlängerung erstmal hinter dem Rechner
> hervorgeholt, was die Reichweite schon mal erhöhte (aber nicht
> zufriedenstellend), dann kam mir die alte Antenne mit der Butterschale
> wieder in den Sinn und 'nagelte' die USB-Dongels an die Wand zzgl.
> Alufolie dahinter, mit Erfolg, Funkkrams in Raum 2 funktioniert nun
> einwandfrei, fehlt noch Raum 3.
>
> Nun stand ich (Total-Laie) im Baumarkt vor dem Regal mit Blechen/Tafeln.
>
> Zur Auswahl stand dann Alu, Kupfer, VA, Stahlblech.
>
> Was würde Ihr wählen um die größtmöglich Reflektion bei 2,4Ghz zu
> erreichen?


Faellt mir gerade was ein, da Du von Raum 3 schreibst. Seit es auch 
hierzulande fast nur noch DECT Telefone gibt und damit die leidigen 
Reichweitenprobleme und Funkloecher, machen Leute schonmal sowas: Zwei 
Loop-Antenne fuer den passenden Frequenzbereich biegen, bestehend aus je 
einem simplen Stueck steifem Draht mit grossem Durchmesser. Koax vom 
Computer (in Dongle-Naehe drapieren) zum Arbeitsplatz in Raum 3 legen, 
z.B. unter die Tischplatte, wenn die aus Holz ist. Eine Loop an jedes 
Ende loeten und sehen, ob das genug HF Energie rueberhievt.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#194706

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2015-10-21 19:44 +0200
Message-ID<20151021194428.4e2f48ff@puma.das.netz>
In reply to#194592
Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> schrieb:

> Hola Gemeinde,
> 
> an einem Rechner sind drei TVs per HDMI angeschlossen. Zudem sind 3
> Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles eingelernt, damit man
> möglichst nicht mehr den Hintern hochnehmen muß.
> 
> Raum 1 = Funkverbindung perfekt
> Raum 2 = Funkverbindung stottert schon
> Raum 3 = Funkverbindung komplett weg

Für Tastaturen, Fernbedienungen und so Zeug eignet sich
Infrarotübertragung. Bei Pollin hat's z.B. auch billige Repeater (oder
hatte, ist eine Weile her). Unempfindlich gegen 2,4 Ghz-Funk.

> Nun stand ich (Total-Laie) im Baumarkt vor dem Regal mit
> Blechen/Tafeln.

Falsche Abteilung, Haushaltswaren oder Tierbedarf. Stahl-
oder besser Eisenblechnäpfe, Kuper-Backformen, etc. sind mit Glück
bereits güntig geformt und sehen wie "normale" Deko aus.

Marc

-- 
"Mein Name ist Olo, Hans Olo"

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#194709

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-10-21 11:50 -0700
Message-ID<d8q534F66hmU2@mid.individual.net>
In reply to#194706
On 2015-10-21 10:44 AM, Marc Santhoff wrote:
> Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> schrieb:
>
>> Hola Gemeinde,
>>
>> an einem Rechner sind drei TVs per HDMI angeschlossen. Zudem sind 3
>> Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles eingelernt, damit man
>> möglichst nicht mehr den Hintern hochnehmen muß.
>>
>> Raum 1 = Funkverbindung perfekt
>> Raum 2 = Funkverbindung stottert schon
>> Raum 3 = Funkverbindung komplett weg
>
> Für Tastaturen, Fernbedienungen und so Zeug eignet sich
> Infrarotübertragung. Bei Pollin hat's z.B. auch billige Repeater (oder
> hatte, ist eine Weile her). Unempfindlich gegen 2,4 Ghz-Funk.
>

Wie soll das denn gehen? Infrarot-Laserdiode mit mehreren Watt, Loch 
durch die Wand in Raum 2 kokeln, dann weiter durch die Wand in Raum 3? 
Und wenn da gerade die Mona Lisa an der Wand haengt?


>> Nun stand ich (Total-Laie) im Baumarkt vor dem Regal mit
>> Blechen/Tafeln.
>
> Falsche Abteilung, Haushaltswaren oder Tierbedarf. Stahl-
> oder besser Eisenblechnäpfe, Kuper-Backformen, etc. sind mit Glück
> bereits güntig geformt und sehen wie "normale" Deko aus.
>

Alter Londoner Muelltonnendeckel. Kein Witz. Das soll der Grund sein, 
warum frueher so viele verschwanden und immer nur die Deckel.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#194712

FromStefan Engler <Lehrerfreund@web.de>
Date2015-10-21 12:27 -0700
Message-ID<9e085423-f68f-4c0c-910d-b412be7afef6@googlegroups.com>
In reply to#194709
Am Mittwoch, 21. Oktober 2015 20:50:14 UTC+2 schrieb Joerg:
> > Für Tastaturen, Fernbedienungen und so Zeug eignet sich
> > Infrarotübertragung. Bei Pollin hat's z.B. auch billige Repeater (oder
> > hatte, ist eine Weile her). Unempfindlich gegen 2,4 Ghz-Funk.
> Wie soll das denn gehen? Infrarot-Laserdiode mit mehreren Watt, Loch 
> durch die Wand in Raum 2 kokeln, dann weiter durch die Wand in Raum 3? 
> Und wenn da gerade die Mona Lisa an der Wand haengt?

Da eh schon die dicken HDMI-Kabel liegen kommt je Zimmer noch eine Verkabelung
für einen IR-Empfänger dazu.
Es gibt Geräte, an die man externe IR-Empfänger anschließen konnte. Oder man
nimmt einen IR-Sender und setzt diesen vor das Ziel-Gerät.

Meine Erfahrung ist, dass ein gut positionierter 2,4 Ghz Stick für fast eine
ganze Wohnung ausreicht (Blauzahn am 5m USB-Kabel, neben der Tür oben).

> Alter Londoner Muelltonnendeckel. Kein Witz. Das soll der Grund sein, 
> warum frueher so viele verschwanden und immer nur die Deckel.

Ich glaube zwar, dass diese einen hohen Wirkungsgrad und eine gute Richtwirkung
haben aber mit dem WAF gibt es sicher massive Probleme, da finden sich bestimmt
bessere Kompromisse.
Silber-Beschichtungen haben bestimmt einen höheren WAF als Kupfer, sollen
HF auch noch besser leiten und lassen sich schnell aus der Flasche selbst herstellen (solange es zum Lüften dabei draußen nicht zu kalt ist).

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#194713

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2015-10-21 21:28 +0200
Message-ID<20151021212805.2d186515@puma.das.netz>
In reply to#194709
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:

> On 2015-10-21 10:44 AM, Marc Santhoff wrote:
> > Markus Lesch <markus.lesch@gmx.net> schrieb:
> >
> >> Hola Gemeinde,
> >>
> >> an einem Rechner sind drei TVs per HDMI angeschlossen. Zudem sind 3
> >> Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles eingelernt, damit man
> >> möglichst nicht mehr den Hintern hochnehmen muß.
> >>
> >> Raum 1 = Funkverbindung perfekt
> >> Raum 2 = Funkverbindung stottert schon
> >> Raum 3 = Funkverbindung komplett weg
> >
> > Für Tastaturen, Fernbedienungen und so Zeug eignet sich
> > Infrarotübertragung. Bei Pollin hat's z.B. auch billige Repeater
> > (oder hatte, ist eine Weile her). Unempfindlich gegen 2,4 Ghz-Funk.
 
> Wie soll das denn gehen?

Kabel oder Spiegel.

> Und wenn da gerade die Mona Lisa an der Wand haengt?

Hasse Dich inne Tür vertan und wirst verhaftet.

-- 
Fortune's Fictitious Country Song Title of the Week:
        "How Can I Miss You if You Won't Go Away?"

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#194883

FromMarkus Lesch <markus.lesch@gmx.net>
Date2015-10-24 03:30 +0100
Message-ID<n0en1g$afg$2@news.albasani.net>
In reply to#194709
Am 21.10.2015 um 19:50 schrieb Joerg...

> Alter Londoner Muelltonnendeckel. Kein Witz. Das soll der Grund sein,
> warum frueher so viele verschwanden und immer nur die Deckel.

Hatte ich auch noch nicht gehört, was kostet eine Tagesfahrt? ;)

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#194884

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-10-24 04:21 +0200
Message-ID<d9088cFme7aU1@mid.individual.net>
In reply to#194883
Am 24.10.2015 um 04:30 schrieb Markus Lesch:
> Am 21.10.2015 um 19:50 schrieb Joerg...
>
>> Alter Londoner Muelltonnendeckel. Kein Witz. Das soll der Grund sein,
>> warum frueher so viele verschwanden und immer nur die Deckel.
>
> Hatte ich auch noch nicht gehört, was kostet eine Tagesfahrt? ;)
>

Vergiß es. Die Tonnen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/muelleimer-daten-london

-- 
mfg hdw

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#195049

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2015-10-26 22:34 +0100
Message-ID<n0m68d$s4g$1@news.albasani.net>
In reply to#194592
> Funktastaturen und Funkmäuse per USB-Dongles

> Raum 3 = Funkverbindung komplett weg

> Was würde Ihr wählen um die größtmöglich Reflektion bei 2,4Ghz zu
> erreichen?

Heise hat vor kurzem den Artikel für den 2,4GHz 
Richtantennenselbstbauzusatz online gestellt:
http://www.heise.de/make/artikel/Richtantenne-fuer-0-EUR-2840868.html?hg=1&hgi=1&hgf=false

mfG Wolfgang Martens

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