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Groups > de.sci.electronics > #193039 > unrolled thread

Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO

Started byJohannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>
First post2015-09-27 20:52 +0200
Last post2015-09-28 12:55 +0200
Articles 13 — 10 participants

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Contents

  Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-09-27 20:52 +0200
    Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2015-09-27 21:14 +0200
    Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2015-09-27 21:39 +0200
      Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-09-27 23:51 +0200
        Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2015-09-28 07:10 +0200
        Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-09-28 18:52 +0200
    Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO "Stefan U." <stefan.u.news108@gmx.de> - 2015-09-27 22:02 +0200
      Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-09-27 22:19 +0200
        Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO "Stefan U." <stefan.u.news108@gmx.de> - 2015-09-28 05:30 +0200
        Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-09-28 08:59 +0200
          Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2015-09-28 09:29 +0200
    Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2015-09-28 10:08 +0200
    Re: Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO Gunther Mannigel <newsgroups@mannigel.net> - 2015-09-28 12:55 +0200

#193039 — Angenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO

FromJohannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>
Date2015-09-27 20:52 +0200
SubjectAngenehmer Gong/Piep mit 1-bit µC GPIO
Message-ID<mu9dsj$dm1$1@news.albasani.net>
Hallo Gruppe,

ich habe hier für unseren Haushalt für ein Gerät eine kleine Lösung
gebaut, die ein Ereignis akustisch signalisiert. Dafür ist momentan ein
Piezo drin, der an einem GPIO-Pin eines ATtiny2313 hängt und in Software
angesteuert wird.

Das Gerät funktioniert einwandfrei. Es ist aber beim ersten Einsatz vom
Kunden (SWMBO) reklamiert worden mit dem Hinweis, das wäre ein
schreckliches Geräusch und man würde richtig erschrecken dabei.

Habe es selbst ausprobiert und tatsächlich zuckt man ein wenig zusammen,
wenn das Ding losgeht. Ist natürlich unangenehm.

Allerdings habe ich im verwendeten µC sowohl relativ wenig Platz (Flash,
SRAM) als auch keinen PWM-Ausgang frei. Es wird also sportlich :-) Wie
kriege ich mit so einem Ding mit minimalen Ressourcen einen einigermaßen
angenehmen Klang hin? Da müsste es doch einige Tricks geben, oder?

Ich habe hier noch einen SAE800 in der Bastelkiste herumliegen, aber das
wäre irgendwie unsportlich. Was wären denn so eure Ansätze, das Problem
zu lösen? Bin echt gespannt.

Viele Grüße,
Johannes

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#193041

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2015-09-27 21:14 +0200
Message-ID<mu9dcq$fef$1@news.bawue.net>
In reply to#193039
On 09/27/2015 08:52 PM, Johannes Bauer wrote:
>
> Ich habe hier noch einen SAE800 in der Bastelkiste herumliegen, aber das
> wäre irgendwie unsportlich. Was wären denn so eure Ansätze, das Problem
> zu lösen? Bin echt gespannt.

SAB0800? ;)

  Gerrit

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#193042

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2015-09-27 21:39 +0200
Message-ID<mu9gks$5l3$1@speranza.aioe.org>
In reply to#193039
Am 27.09.2015 20:52, schrieb Johannes Bauer:

> Allerdings habe ich im verwendeten µC sowohl relativ wenig Platz (Flash,
> SRAM) als auch keinen PWM-Ausgang frei. Es wird also sportlich :-) Wie
> kriege ich mit so einem Ding mit minimalen Ressourcen einen einigermaßen
> angenehmen Klang hin? Da müsste es doch einige Tricks geben, oder?

Geht sogar ganz ohne Rechenleistung: Spule parallel zum Piezo. 
Ansteurung dann nach Klasse C.


Gruß Dieter

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#193047

FromJohannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>
Date2015-09-27 23:51 +0200
Message-ID<mu9ocd$sm$1@news.albasani.net>
In reply to#193042
Am 27.09.2015 um 21:39 schrieb Dieter Wiedmann:
> Am 27.09.2015 20:52, schrieb Johannes Bauer:
> 
>> Allerdings habe ich im verwendeten µC sowohl relativ wenig Platz (Flash,
>> SRAM) als auch keinen PWM-Ausgang frei. Es wird also sportlich :-) Wie
>> kriege ich mit so einem Ding mit minimalen Ressourcen einen einigermaßen
>> angenehmen Klang hin? Da müsste es doch einige Tricks geben, oder?
> 
> Geht sogar ganz ohne Rechenleistung: Spule parallel zum Piezo.
> Ansteurung dann nach Klasse C.

Oha, habe ich noch nicht probiert. Wie die Spule dimensionieren, Pi mal
Daumen?

Mit Klasse C meinst du, ich soll ein Ende fest auf GND hängen und nur am
anderen Pin wackeln, oder?

Viele Grüße,
Johannes

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#193052

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2015-09-28 07:10 +0200
Message-ID<muai28$7v6$1@speranza.aioe.org>
In reply to#193047
Am 27.09.2015 23:51, schrieb Johannes Bauer:

> Wie die Spule dimensionieren, Pi mal Daumen?

Nein, Thomson, und dabei den Widerstand der Spule nicht vergessen.


> Mit Klasse C meinst du, ich soll ein Ende fest auf GND hängen und nur am
> anderen Pin wackeln, oder?

So ähnlich. Der Schwingkreis bekommt immer nur einen kurzen Schubs über 
einen O.C./O.D. Ausgang. Man kann das auch so machen, dass nur jede n-te 
Schwingung ein Schubs kommt.



Gruß Dieter

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#193066

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2015-09-28 18:52 +0200
Message-ID<mubr49$spq$1@dont-email.me>
In reply to#193047
> Oha, habe ich noch nicht probiert.

HP Barcodedecoder 8051:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/L-Piezo.pdf

Hat bei dem IC bei mir aber nicht funktioniert,
muß man wohl arg mit Piezo und Drossel experimentieren
wenn Software fix ist.

 > Was wären denn so eure Ansätze, das Problem zu lösen?

Bei meinen 5V Controllern spendiere ich 2 Pins

        |
    +---| Controller
    |   |
  Piezo |
    |   |
    +---|
        |

und habe dann mit minimalem Aufwand Gegentaktendstufe
mit guter Spannung.
Mit der Frequenz ( typ 1kHz ) muß man experimentieren:
der Piezo im Gehäuse mit dem Loch und dem Innenraum ist
als Helmholtzresonator nominell für eine bestimmte
Resonanzfrequenz ausgelegt die allerdings meist sehr
breitbandig ist.
Hauptproblem bei kleinen Piezos ist daß sie nicht
laut genug sind.

Gong-IC verwendet typisch Lautsprecher, die können
tiefe Frequenzen wie man sie von Gong erwartet.
Skeptisch ob Piezo da gute Wahl ist.

MfG  JRD

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#193043

From"Stefan U." <stefan.u.news108@gmx.de>
Date2015-09-27 22:02 +0200
Message-ID<d6r0abF5m3nU1@mid.individual.net>
In reply to#193039
Hallo,

Am 27.09.2015 um 20:52 schrieb Johannes Bauer:
> Was wären denn so eure Ansätze, das Problem
> zu lösen? Bin echt gespannt.

Ein Ping sollte sich recht einfach zusammenstricken lassen:
Rechteck, 2kHz, mit 50% Tastverhältnis beginnen und dann über 0,5s 
linear auf 0% runtergehen (Tastverhältnis entspricht in etwa der Lautstärke)

Davon immer 3 Pings zusammen, evtl. die erste Gruppe leiser starten, 
damit man nicht erschrickt.


Gruß
Stefan.

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#193044

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2015-09-27 22:19 +0200
Message-ID<d6r19tF5tufU1@mid.individual.net>
In reply to#193043
Stefan U. schrieb:

> Ein Ping sollte sich recht einfach zusammenstricken lassen:
> Rechteck, 2kHz, mit 50% Tastverhältnis beginnen und dann über 0,5s 
> linear auf 0% runtergehen (Tastverhältnis entspricht in etwa der Lautstärke)

Das Tastverhältnis hat kaum Einfluss auf die wahrgenommene Lautstärke.
Stattdessen verändern sich jedoch die Amplitude der Harmonischen und
damit der Klang mit dem Tastverhältnis.

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#193050

From"Stefan U." <stefan.u.news108@gmx.de>
Date2015-09-28 05:30 +0200
Message-ID<d6rqjlFbi35U1@mid.individual.net>
In reply to#193044
Am 27.09.2015 um 22:19 schrieb Christian Zietz:
> Stefan U. schrieb:
>
>> Ein Ping sollte sich recht einfach zusammenstricken lassen:
>> Rechteck, 2kHz, mit 50% Tastverhältnis beginnen und dann über 0,5s
>> linear auf 0% runtergehen (Tastverhältnis entspricht in etwa der Lautstärke)
>
> Das Tastverhältnis hat kaum Einfluss auf die wahrgenommene Lautstärke.
> Stattdessen verändern sich jedoch die Amplitude der Harmonischen und
> damit der Klang mit dem Tastverhältnis.

gut, ich hatte das mit nem Mini-Lautsprecher, also L, an open-drain gebaut.

Gruß
Stefan.

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#193054

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2015-09-28 08:59 +0200
Message-ID<DPhWN53DrLB@smial.prima.de>
In reply to#193044
newsgroup.1001@chz.xyz (Christian Zietz)  am 27.09.15:
> Stefan U. schrieb:

>> Ein Ping sollte sich recht einfach zusammenstricken lassen:
>> Rechteck, 2kHz, mit 50% Tastverhältnis beginnen und dann über 0,5s
>> linear auf 0% runtergehen (Tastverhältnis entspricht in etwa der
>> Lautstärke)

> Das Tastverhältnis hat kaum Einfluss auf die wahrgenommene
> Lautstärke. Stattdessen verändern sich jedoch die Amplitude der
> Harmonischen und damit der Klang mit dem Tastverhältnis.

Wie macht man das denn in geschalteten Audio-Endstufen?

Rainer

-- 
... da der Lernerfolg vom Spass abhängt, ists allemal besser bei
Grün zu fotografieren, als die Kamera auf M im Schrank zu lassen.
(Peter Fronteddu in de.alt.rec.digitalfotografie)

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#193055

FromBernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>
Date2015-09-28 09:29 +0200
Message-ID<d6s8jjFejk0U1@mid.individual.net>
In reply to#193054
Am 28.09.2015 um 08:59 schrieb Rainer Knaepper:

> Wie macht man das denn in geschalteten Audio-Endstufen?

Vollkommen anders:
PWM weit oberhalb der Audiofrequenz, Rekonstruktionsfilter (AKA Tiefpass).

Bernd
-- 
Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen.
P.Liedermann in defa

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#193056

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2015-09-28 10:08 +0200
Message-ID<29th0b98aantvfbha53uhfm0rpvute0fcu@4ax.com>
In reply to#193039
On Sun, 27 Sep 2015 20:52:03 +0200, Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote:

>Allerdings habe ich im verwendeten µC sowohl relativ wenig Platz (Flash,
>SRAM) als auch keinen PWM-Ausgang frei. Es wird also sportlich :-) Wie
>kriege ich mit so einem Ding mit minimalen Ressourcen einen einigermaßen
>angenehmen Klang hin? Da müsste es doch einige Tricks geben, oder?

Eventuell ist "Delta-Sigma-Modulation" ein Ansatz? Also eine sehr schnelle Folge
von 0/1 analog Tiefpass-filtern...


Thomas Prufer

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#193061

FromGunther Mannigel <newsgroups@mannigel.net>
Date2015-09-28 12:55 +0200
Message-ID<d6skl8Fhl9eU1@mid.individual.net>
In reply to#193039
Am 27.09.2015 um 20:52 schrieb Johannes Bauer:
> Hallo Gruppe,
> 
> ich habe hier für unseren Haushalt für ein Gerät eine kleine Lösung
> gebaut, die ein Ereignis akustisch signalisiert. Dafür ist momentan ein
> Piezo drin, der an einem GPIO-Pin eines ATtiny2313 hängt und in Software
> angesteuert wird.
> 
> Das Gerät funktioniert einwandfrei. Es ist aber beim ersten Einsatz vom
> Kunden (SWMBO) reklamiert worden mit dem Hinweis, das wäre ein
> schreckliches Geräusch und man würde richtig erschrecken dabei.
> 
> Habe es selbst ausprobiert und tatsächlich zuckt man ein wenig zusammen,
> wenn das Ding losgeht. Ist natürlich unangenehm.
> 
> Allerdings habe ich im verwendeten µC sowohl relativ wenig Platz (Flash,
> SRAM) als auch keinen PWM-Ausgang frei. Es wird also sportlich :-) Wie
> kriege ich mit so einem Ding mit minimalen Ressourcen einen einigermaßen
> angenehmen Klang hin? Da müsste es doch einige Tricks geben, oder?

Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Ich habe mir die Windowsklänge
angehört und mit einem Mixerprogramm gespielt: Weniger Auflösung (Bits
pro Sample), Samplefrequenz runter, FFT angucken. FFT hilft die obere
Grenzfrequenz für das LPF am Lautsprecherausgang zu bestimmen. Für genau
einen Klang kann man da sehr weit runter gehen. Der braucht nicht viele
Ressourcen.

Alternativ: mechanischer Gong? Glückwunschkarten-IC? Prozessorwechsel?
Wenigstens ein SPI- oder UART-Port frei? NE556, irgendwas mit Schwebung?
Vergiss nicht, dass Du sowieso einen Treiber für den Lautsprecher
brauchen wirst.

Gruß
Gunther


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