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Groups > de.sci.electronics > #190913 > unrolled thread
| Started by | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2015-08-15 22:50 +0200 |
| Last post | 2015-09-09 21:18 +0200 |
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Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-08-15 22:50 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-16 00:56 +0200
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-08-16 12:51 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-16 21:34 +0200
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-08-17 00:27 +0200
Re: Funksteckdose markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> - 2015-08-17 18:01 +0000
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-08-17 21:23 +0200
Re: Funksteckdose Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-08-17 13:48 -0700
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-18 01:35 +0200
Re: Funksteckdose markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> - 2015-08-18 18:45 +0000
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-08-19 13:54 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-18 01:34 +0200
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-09-08 18:53 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-08 21:37 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-09 07:30 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-09 19:22 +0200
Re: Funksteckdose Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2015-09-10 00:55 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-10 22:30 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-09 21:53 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-10 22:30 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-11 01:58 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-11 06:40 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-11 07:25 +0200
Re: Funksteckdose Martin D. Bartsch <M.D.Bartsch@arcor.de> - 2015-09-12 20:37 +0200
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-09-12 22:54 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-13 08:57 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-13 09:50 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-11 21:30 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-12 13:57 +0200
Re: Funksteckdose Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-12 15:55 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-12 21:29 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-13 09:02 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-13 20:58 +0200
Re: Funksteckdose Martin D. Bartsch <M.D.Bartsch@arcor.de> - 2015-09-13 22:19 +0200
Re: Funksteckdose Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-12 11:31 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-12 14:04 +0200
Re: Funksteckdose Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-12 16:02 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-12 21:36 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-13 09:05 +0200
Re: Funksteckdose Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2015-09-13 09:50 +0200
Re: Funksteckdose Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-09-13 15:38 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-13 21:05 +0200
Re: Funksteckdose Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-10 18:44 +0200
Re: Funksteckdose Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-09-11 01:08 -0700
Re: Funksteckdose Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-09-11 09:59 +0000
Re: Funksteckdose Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-11 13:20 +0200
Re: Funksteckdose Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-09-11 21:42 +0200
Re: Funksteckdose Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-09-12 13:45 +0200
Re: Funksteckdose Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> - 2015-09-09 21:18 +0200
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-15 22:50 +0200 |
| Subject | Re: Funksteckdose |
| Message-ID | <mqo8it$huj$1@dont-email.me> |
Bernd Lammer schrieb am 21.12.2014 um 15:26: > Bernd Lammer schrieb am 20.12.2014 um 15:11: >> Bernd Lammer schrieb am 16.12.2014 um 18:56: > >> So, es ist eine Telecomfort Plus geworden. > > Inzwischen läuft es bei meinen Eltern. Testweise bin ich zwei Etagen > weiter nach unten in den Keller in die letzte Ecke gegangen. Das Ding > hat einwandfrei 3 Etagen weiter gefunkt. Inzwischen liegt das Teil wieder bei mir zu Hause. Es hat erst sporadisch und nun ständig nur noch rund 1s lang durchgeschaltet. Wenn man es einschaltet, hört man das Relais klicken und die Status-LED zeigt an, dass das Gerät durchschaltet. Angeschlossene Geräte laufen aber nur rund 1s und danach nicht mehr. Wenn ich dann auf "off" drücke, hört man wieder das Relais. Das Teil scheint defekt zu sein. "Mal eben" nachsehen geht nicht, weil tief versenkte kleine Sicherheitsschrauben verwendet wurden und ich den Gewährleistungsanspruch nicht verlieren möchte. -- Bernd
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-16 00:56 +0200 |
| Message-ID | <20150816005648.08b3d796@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #190913 |
Hallo Bernd, Du schriebst am Sat, 15 Aug 2015 22:50:09 +0200: > Wenn man es einschaltet, hört man das Relais klicken und die Status-LED > zeigt an, dass das Gerät durchschaltet. Angeschlossene Geräte laufen > aber nur rund 1s und danach nicht mehr. Wenn ich dann auf "off" drücke, > hört man wieder das Relais. Na, was wird _da_ wohl kaputt sein? Chinaerzeugnis? Dann ist das Relais wohl so ausgeführt wie ein Lüftermotörchen, das ich mal hatte (war sowas wie ein Werbegeschenk): Stromaufnahme in der Gegend von 1..2A bei 12V, hat insgesamt ca. 15min lang gelüftert, dann wollt' er nicht mehr. Zerlegen war leicht problematisch, weil das Gehäuseblech so hart war, daß Rückbiegen der Verschlußprägungen fast nicht ging. Aber nach Abnahme des Deckels war die Ursache klar: die Kontaktfederchen am Kollektor gab's nur noch zu einem kleinen Teil. Ca. 0,05mm kupferfarbenes Blech, daraus ein Gäbelchen mit zwei insgesamt vielleich 1,5mm breiten Züngelchen gestanzt, die auf einem dreiteiligen Kollektor mit ca. 6mm Durchmesser schliffen... was sie wegen der Funkenbildung halt nicht lange verkraftet haben, verständlicherweise. > Das Teil scheint defekt zu sein. "Mal eben" nachsehen geht nicht, weil > tief versenkte kleine Sicherheitsschrauben verwendet wurden und ich den > Gewährleistungsanspruch nicht verlieren möchte. Nachdem die Diagnose recht eindeutig ist, gib's am besten gegen Rückerstattung zurück. Repariert wird das eh nicht werden, und ein anderes in gleicher Bauart wird wohl auch nicht länger halten. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-16 12:51 +0200 |
| Message-ID | <mqppta$4om$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190918 |
Sieghard Schicktanz schrieb am 16.08.2015 um 00:56: > Hallo Bernd, > > Du schriebst am Sat, 15 Aug 2015 22:50:09 +0200: > >> Wenn man es einschaltet, hört man das Relais klicken und die Status-LED >> zeigt an, dass das Gerät durchschaltet. Angeschlossene Geräte laufen >> aber nur rund 1s und danach nicht mehr. Wenn ich dann auf "off" drücke, >> hört man wieder das Relais. > > Na, was wird _da_ wohl kaputt sein? Bei einem defekten Relais oder Wackelkontakt würde ich erwarten, dass es nur kurz die erwähnten Symptome zeigt und nicht bei zig Versuchen kurz hintereinander immer wieder. > Chinaerzeugnis? Das steht nicht drauf. Es ist nur die Adresse von REV Ritter auf einem Aufkleber. Bei dem Preis gehe ich aber davon aus, dass es in Asien hergestellt wird. Die Steckdose selbst sieht aber nicht besonders billig aus, sondern eher ziemlich solide. Die Funkverbindung funktioniert super. > Dann ist das Relais wohl so ausgeführt wie ein Lüftermotörchen, das ich mal > hatte (war sowas wie ein Werbegeschenk): Stromaufnahme in der Gegend von > 1..2A bei 12V, hat insgesamt ca. 15min lang gelüftert, dann wollt' er nicht > mehr. Zerlegen war leicht problematisch, weil das Gehäuseblech so hart war, > daß Rückbiegen der Verschlußprägungen fast nicht ging. Aber nach Abnahme > des Deckels war die Ursache klar: die Kontaktfederchen am Kollektor gab's > nur noch zu einem kleinen Teil. Ca. 0,05mm kupferfarbenes Blech, daraus ein > Gäbelchen mit zwei insgesamt vielleich 1,5mm breiten Züngelchen gestanzt, > die auf einem dreiteiligen Kollektor mit ca. 6mm Durchmesser schliffen... > was sie wegen der Funkenbildung halt nicht lange verkraftet haben, > verständlicherweise. Wenn es an miesen Kontakten liegt, wie erklärt sich dann, dass Verbraucher unabhängig ihrer Leistungsaufnahme immer wieder 1s lang laufen? >> Das Teil scheint defekt zu sein. "Mal eben" nachsehen geht nicht, weil >> tief versenkte kleine Sicherheitsschrauben verwendet wurden und ich den >> Gewährleistungsanspruch nicht verlieren möchte. > > Nachdem die Diagnose recht eindeutig ist, gib's am besten gegen > Rückerstattung zurück. Repariert wird das eh nicht werden, und ein anderes > in gleicher Bauart wird wohl auch nicht länger halten. Da die Funkverbindung wirklich super funktioniert, wäre mir ein Geräteaustausch lieber. Wenn das neue Gerät die gleichen Symptome zeigt, kann ich es immer noch zurück geben. In dem Fall können wir dann sicher sein, dass die billigen Kram anbieten. -- Bernd
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-16 21:34 +0200 |
| Message-ID | <20150816213412.253510e5@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #190935 |
Hallo Bernd, Du schriebst am Sun, 16 Aug 2015 12:51:59 +0200: > >> Wenn man es einschaltet, hört man das Relais klicken und die Status-LED > >> zeigt an, dass das Gerät durchschaltet. Angeschlossene Geräte laufen > >> aber nur rund 1s und danach nicht mehr. Wenn ich dann auf "off" drücke, > >> hört man wieder das Relais. > > > > Na, was wird _da_ wohl kaputt sein? > > Bei einem defekten Relais oder Wackelkontakt würde ich erwarten, dass es > nur kurz die erwähnten Symptome zeigt und nicht bei zig Versuchen kurz > hintereinander immer wieder. Kommt durchaus auf die Versuchsbedingungen an. Was hast Du denn angeschlossen? Eine kräftige Glühbirne > 60W oder nur 'ne kleine LED-Funzel? Die Kontakte könnten Fremdschichten entwickelt haben, die beim Einschalt- "Klack" mal kurz durchgedrückt werden, sich dann aber wieder erholen und unterbrechen. Mit kräftigerem Strom könnten die weggebrannt werden. Oder die Federlis sind zu schwächlich, werden bei schon mäßigem Strom warm und verlieren dann noch mehr an Kraft, so daß die Kontaktpünktchen auseinanderklaffen und den Strom ganz unterbinden. Da gibt's schon ein paar mögliche Mechanismen. (Ein Techniker in einer Firma, für die ich gelegentlich arbeite, hat mal ein paar Relais offen rumliegen gehabt. Gefragt, was damit wäre, hat er erzählt, daß die immer wieder ausfielen, und sie als Grund gefunden hätten, daß die nur einseitig geführte Kontaktfedern hätten. Mit Relais eines anderen Herstellers, die beidseitig geführt wären, hätten sie jetzt keine Probleme mehr, wie auch zu Anfang. Manchmal macht billig eben auch höhere Kosten.) > > Chinaerzeugnis? > > Das steht nicht drauf. Es ist nur die Adresse von REV Ritter auf einem > Aufkleber. Bei dem Preis gehe ich aber davon aus, dass es in Asien Also Chinaerzeugnis. Wenn kein "Made in ..." draufsteht, schämt sich der Hersteller - eher Vertreiber - wohl eher dafür. > Wenn es an miesen Kontakten liegt, wie erklärt sich dann, dass > Verbraucher unabhängig ihrer Leistungsaufnahme immer wieder 1s lang > laufen? S.o. - kommt drauf an, ob die Leistungsaufnahme signifikant eine gewisse Schwelle überschreitet oder nicht. > > Nachdem die Diagnose recht eindeutig ist, gib's am besten gegen ... > Da die Funkverbindung wirklich super funktioniert, wäre mir ein Naja, was nützt Dir die "super" Funkverbindung, wenn das Ding seinen eigentlichen Zweck, die Kontakte zusammenzuhalten, nicht erfüllt? > Geräteaustausch lieber. Wenn das neue Gerät die gleichen Symptome zeigt, > kann ich es immer noch zurück geben. In dem Fall können wir dann sicher > sein, dass die billigen Kram anbieten. Tu, was Du für richtig hältst - es ist Dein Gerät und damit Deine Entscheidung, die Dir niemand abnehmen kann. Viel Erfolg dazu. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 00:27 +0200 |
| Message-ID | <mqr2l2$l08$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190958 |
Sieghard Schicktanz schrieb am 16.08.2015 um 21:34: > Du schriebst am Sun, 16 Aug 2015 12:51:59 +0200: >> >> Bei einem defekten Relais oder Wackelkontakt würde ich erwarten, dass es >> nur kurz die erwähnten Symptome zeigt und nicht bei zig Versuchen kurz >> hintereinander immer wieder. > > Kommt durchaus auf die Versuchsbedingungen an. > Was hast Du denn angeschlossen? Eine kräftige Glühbirne > 60W oder nur 'ne > kleine LED-Funzel? Ich habe absichtlich unterschiedliche Lasten probiert: Standardmäßig hing ein konventioneller 300W-Halogen-Trafo dran. Ich habe außerdem einen Haarfön in zwei unterschiedlichen Stufen und ein 6W Steckernetzteil probiert -> immer das gleiche Verhalten. >> > Chinaerzeugnis? >> >> Das steht nicht drauf. Es ist nur die Adresse von REV Ritter auf einem >> Aufkleber. Bei dem Preis gehe ich aber davon aus, dass es in Asien > > Also Chinaerzeugnis. Wenn kein "Made in ..." draufsteht, schämt sich der > Hersteller - eher Vertreiber - wohl eher dafür. Irgendwie so. In China wird aber auch brauchbares Zeug produziert. Die Steckdose muss deswegen kein Müll sein. >> > Nachdem die Diagnose recht eindeutig ist, gib's am besten gegen > ... >> Da die Funkverbindung wirklich super funktioniert, wäre mir ein > > Naja, was nützt Dir die "super" Funkverbindung, wenn das Ding seinen > eigentlichen Zweck, die Kontakte zusammenzuhalten, nicht erfüllt? Vorher waren zwei unterschiedlich Funksteckdosen installiert, welche eine miese Funkverbindung hatten. Das ist auch nix. Bei dem aktuellen Teil würde ich evtl. ein anderes Relais einlöten, denn sonst geht die Sucherei nach einem brauchbaren Teil wieder los. Am Besten wäre es, wenn mir der Händler Ersatz schickt und das Ding dann einfach funktioniert. Dann wäre das Probleme eben einfach ein Montagsmodell. Time will tell... -- Bernd
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| From | markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 18:01 +0000 |
| Message-ID | <1747804374461526917.720497markusphi.news-solinetcafe.org@news.individual.de> |
| In reply to | #190959 |
Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> wrote: > denn sonst geht die > Sucherei nach einem brauchbaren Teil wieder los. Wenn Die Sucherei wieder los geht und Du eine Fritzbox mit DECT haben solltest nimm FritzDECT, das funktioniert sehr ordentlich und (hier) viel zuverlässiger als Funklösungen.
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 21:23 +0200 |
| Message-ID | <mqtc83$h1m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190983 |
markus philippi schrieb am 17.08.2015 um 20:01: > Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> wrote: > > >> denn sonst geht die >> Sucherei nach einem brauchbaren Teil wieder los. > > Wenn Die Sucherei wieder los geht und Du eine Fritzbox mit DECT haben > solltest nimm FritzDECT, das funktioniert sehr ordentlich und (hier) viel > zuverlässiger als Funklösungen. Fritz haben wir hier zwar eh nicht, aber aus Interesse: Gibt es für Fritz DECT spezielle Fernbedienungen, um die Steckdosen zu schalten, oder hantiert man dann mit einem Telefon/Smartphone herum? -- Bernd
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| From | Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-17 13:48 -0700 |
| Message-ID | <ff344880-a972-4ac2-8d5e-9c55e610dca5@googlegroups.com> |
| In reply to | #190986 |
Am Montag, 17. August 2015 21:23:22 UTC+2 schrieb Bernd Lammer: > Fritz haben wir hier zwar eh nicht, aber aus Interesse: > Gibt es für Fritz DECT spezielle Fernbedienungen, um die Steckdosen zu > schalten, oder hantiert man dann mit einem Telefon/Smartphone herum? Die Dosen nutzen wohl ein DECT-Protokoll. Es geht mit Smartphone, Online über die Fritzbox oder über die Fritz!Phones oder direkt an der Dose zu bedienen. Wenn man sowieso Fritz!Phone hat, ist es bestimmt eine tolle Sache. Der Energieverbrauch wird auch aufgezeichnet. Man bei heutigen GSM-Preisen schon eine GPRS-Leitung nutzen, wenn freier Funk zu viel Ärger macht. Das AVM-Fritz Ding gibt es auch als Powerline-Variante.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 01:35 +0200 |
| Message-ID | <20150818013537.108cffe4@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #190991 |
Hallo Stefan,
Du schriebst am Mon, 17 Aug 2015 13:48:07 -0700 (PDT):
> Man bei heutigen GSM-Preisen schon eine GPRS-Leitung nutzen, wenn freier
^^^^^^^^^^^^
Interessant, ist das sowas wie WLAN-Kabel?
--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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| From | markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 18:45 +0000 |
| Message-ID | <945437003461615088.956064markusphi.news-solinetcafe.org@news.individual.de> |
| In reply to | #190991 |
Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> wrote: >> Gibt es für Fritz DECT spezielle Fernbedienungen, um die Steckdosen zu >> schalten, oder hantiert man dann mit einem Telefon/Smartphone herum? > > Die Dosen nutzen wohl ein DECT-Protokoll. Es geht mit Smartphone, > Online über die Fritzbox oder über die Fritz!Phones oder direkt an > der Dose zu bedienen. Und es gibt diverse Möglichkeiten nach Zeitplänen zu schalten. Eine Fernbedienung gibt es meines Wissens nicht, für meinen Anwendungsfall würde mich das aber auch eher Nerven weil die Anzahl der Fernbedienungen steigt. Bei mir hier hat eh jedes Familienmitglied verschiedene Anwendungen auf dem Smartphone/IPad laufen ( z.B. Fritzphone fürs Telefonieren im Festnetz, Sonos fürs Musikhören, Amazon Remote für den FireTV-Stick).
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-19 13:54 +0200 |
| Message-ID | <mr1qln$u0r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190991 |
Stefan Engler schrieb am 17.08.2015 um 22:48: > Am Montag, 17. August 2015 21:23:22 UTC+2 schrieb Bernd Lammer: >> Fritz haben wir hier zwar eh nicht, aber aus Interesse: >> Gibt es für Fritz DECT spezielle Fernbedienungen, um die Steckdosen zu >> schalten, oder hantiert man dann mit einem Telefon/Smartphone herum? > > Die Dosen nutzen wohl ein DECT-Protokoll. Es geht mit Smartphone, > Online über die Fritzbox oder über die Fritz!Phones oder direkt an > der Dose zu bedienen. Mit der Funksteckdose, die hier gerade zickt, soll das Licht im Badezimmer meiner Eltern geschaltet werden. Das möchten die nicht per Telefon machen, sondern nur am Türeingang an einem separaten Taster. Das Fritz-Ding ist sicher für andere Sachen gedacht (Aquarium, Fernseher, Gartenbeleuchtung, ...) -- Bernd
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-18 01:34 +0200 |
| Message-ID | <20150818013403.17d2b977@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #190959 |
Hallo Bernd, Du schriebst am Mon, 17 Aug 2015 00:27:19 +0200: > Ich habe absichtlich unterschiedliche Lasten probiert: Sehr gut. > Standardmäßig hing ein konventioneller 300W-Halogen-Trafo dran. > Ich habe außerdem einen Haarfön in zwei unterschiedlichen Stufen und ein > 6W Steckernetzteil probiert -> immer das gleiche Verhalten. Das deutet dann auf schlapp gewordene Kontaktfedern hin. Damit ist das Ding - wenigstens das Relais - "entsorgungsfähig". > > Also Chinaerzeugnis. Wenn kein "Made in ..." draufsteht, schämt sich der > > Hersteller - eher Vertreiber - wohl eher dafür. > > Irgendwie so. In China wird aber auch brauchbares Zeug produziert. Die Ja, sicher, wenn eine strikte Qualitätskontrolle vor Ort und eine gute Nachkontrolle nach dem Import gemacht wird, geht das schon. > Teil würde ich evtl. ein anderes Relais einlöten, denn sonst geht die > Sucherei nach einem brauchbaren Teil wieder los. Wenn Du da was geeignetes findest (am besten ein Markenprodukt, mit Chinakram wirst Du nicht froh werden, siehe Anakdote vom letztenmal.), ist das wohl die beste Lösung. Vorausgesetzt, der Funkteil hält auch durch... > Am Besten wäre es, wenn mir der Händler Ersatz schickt und das Ding dann > einfach funktioniert. Dann wäre das Probleme eben einfach ein > Montagsmodell. Time will tell... Ja... -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Bernd Lammer <bernd.lammer@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 18:53 +0200 |
| Message-ID | <msn3mg$qev$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190995 |
Sieghard Schicktanz schrieb am 18.08.2015 um 01:34: > Du schriebst am Mon, 17 Aug 2015 00:27:19 +0200: >> Am Besten wäre es, wenn mir der Händler Ersatz schickt und das Ding dann >> einfach funktioniert. Dann wäre das Probleme eben einfach ein >> Montagsmodell. Time will tell... > > Ja... Kurze Rückmeldung: Der Händler, bei dem ich das Teil gekauft hatte, meinte, dass ich nach mehr als 6 Monaten beweisen müsse, dass der Fehler schon beim Verkauf angelegt gewesen wäre und hat daraufhin auch nicht mehr auf meine Antwort reagiert. Für solche Händler müsste es ein Verzeichnis geben. Ich habe dann den Hersteller angeschrieben, welcher mir inzwischen eine Ersatzlieferung zugesendet hat. Das ist ungeahnt guter Service. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei denen so gut läuft, weil die auch immer wieder Feinkost Albrecht beliefern und sich dort keinen Ärger erlauben können. Ich habe nun das Nachfolgemodell aus der Reihe "icomfort" erhalten. Die Komponenten sehen zwar gleich aus, sind aber nicht kompatibel. Darauf hatte mich der Mann vom Service auch hingewiesen, damit ich keine Problem bekomme, falls ich weitere Komponenten aus der alten Serie habe. Den Laden werde ich mir merken. -- Bernd
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-08 21:37 +0200 |
| Message-ID | <20150908213719.555eb727@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #191926 |
Hallo Bernd, Du schriebst am Tue, 08 Sep 2015 18:53:19 +0200: [Time will tell...] > Kurze Rückmeldung: > > Der Händler, bei dem ich das Teil gekauft hatte, meinte, dass ich nach > mehr als 6 Monaten beweisen müsse, dass der Fehler schon beim Verkauf > angelegt gewesen wäre und hat daraufhin auch nicht mehr auf meine > Antwort reagiert. Die Vorteile des "neuen" Gewährleistungsrechts. Nach 6 Monaten für den Händler. > Für solche Händler müsste es ein Verzeichnis geben. Wozu? Das ist das ganz normale Gebahren eines geschäftstüchtigen Händlers. Er ist schließlich im Recht. > Ich habe dann den Hersteller angeschrieben, welcher mir inzwischen eine > Ersatzlieferung zugesendet hat. Das ist ungeahnt guter Service. Ich Den _wirklichen_ Hersteller oder bloß den, der nach EU-Importrecht als Hersteller auftreten können dürfen muß, weil der echte Hersteller außerhalb der EU nicht belangbar ist? Ich tippe auf letzteres. > Ich habe nun das Nachfolgemodell aus der Reihe "icomfort" erhalten. Die > Komponenten sehen zwar gleich aus, sind aber nicht kompatibel. Darauf Das deutet wohl "ein wenig" darauf hin, daß es mit Deinem Originalteil auch anderweitig gewisse Probleme gegeben habe könnte. "Man" hat wohl den Lieferanten gewechselt und hofft, daß damit die größeren Probleme "vom Tisch" sind. > hatte mich der Mann vom Service auch hingewiesen, damit ich keine > Problem bekomme, falls ich weitere Komponenten aus der alten Serie habe. D.h. Kunden, die funktionsfähige Geräte erwischt haben, dürfen sehen, wo sie bleiben, sollten sie eine Erweiterung haben wollen. Zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt? > Den Laden werde ich mir merken. Ist wohl anzuraten, wird aber nicht viel nützen - solche Gepflogenheiten sind inzwischen leider viel zu verbreitet, als daß man sie sinnvoll vermeiden könnte... -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 07:30 +0200 |
| Message-ID | <kcs4cc-1ch.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #191936 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > Du schriebst am Tue, 08 Sep 2015 18:53:19 +0200: > [Time will tell...] >> Kurze Rückmeldung: >> >> Der Händler, bei dem ich das Teil gekauft hatte, meinte, dass ich nach >> mehr als 6 Monaten beweisen müsse, dass der Fehler schon beim Verkauf >> angelegt gewesen wäre und hat daraufhin auch nicht mehr auf meine >> Antwort reagiert. > > Die Vorteile des "neuen" Gewährleistungsrechts. Nach 6 Monaten für den > Händler. Richtig. Vor 2002 wars noch nach 0 (null!) Monaten für den Händler - und mit der Gewährleistung wars nach sechs Monaten völlig vorbei. Und die Welt ist mit dieser Rechtslage in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren nicht untergegangen... Was ist eigentlich daran so schwer zu kapieren, dass es völlig selbstverständlich ist, dass man die Voraussetzungen für das, was man von einem anderen verlangt, ggfls. auch tatsächlich beweisen muss? >> Für solche Händler müsste es ein Verzeichnis geben. > > Wozu? Das ist das ganz normale Gebahren eines geschäftstüchtigen Händlers. > Er ist schließlich im Recht. Richtig. Es mag wenig kundenfreundlich sein, aber vielleicht glaubt er dazu Gründe zu haben. MfG Rupert
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 19:22 +0200 |
| Message-ID | <mspptf$f54$1@solani.org> |
| In reply to | #191950 |
Am 09.09.2015 um 07:30 schrieb Rupert Haselbeck: >> Die Vorteile des "neuen" Gewährleistungsrechts. Nach 6 Monaten für den >> Händler. > > Richtig. Vor 2002 wars noch nach 0 (null!) Monaten für den Händler - und mit > der Gewährleistung wars nach sechs Monaten völlig vorbei. Und die Welt ist > mit dieser Rechtslage in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren nicht > untergegangen... > Was ist eigentlich daran so schwer zu kapieren, dass es völlig > selbstverständlich ist, dass man die Voraussetzungen für das, was man von > einem anderen verlangt, ggfls. auch tatsächlich beweisen muss? Völlig richtig! Ergänzend könnte man noch sagen, dass Gewährleistung nach Gesetz nur bedeutet, dass der Gegenstand zum Zeitpunkt des Kaufes einwandfrei war. Der Käufer hat 2 Jahre Zeit, das zu überprüfen. Sollte sich innerhalb der ersten 6 Monate herausstellen, dass das nicht der Fall ist, steht es dem Verkäufer frei, das Gegenteil zu behaupten und das dann im Streitfall zu beweisen. Nach diesen 6 Monaten ändert sich nichts bis zum Ablauf der 2 Jahre, ausser, das in dieser Zeit der Käufer beweisen müsste, das die Sache bereits zum Zeitpunkt des Kaufes fehlerhaft war. Das könnten Materialfehler, Montagefehler oder auch Konstruktionsfehler sein. Hab ich das so richtig verstanden?
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 00:55 +0200 |
| Message-ID | <d5brmjFcsb2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #191966 |
Am 09.09.2015 um 19:22 schrieb Wolfgang: > Völlig richtig! Ergänzend könnte man noch sagen, dass Gewährleistung > nach Gesetz nur bedeutet, dass der Gegenstand zum Zeitpunkt des Kaufes > einwandfrei war. Der Käufer hat 2 Jahre Zeit, das zu überprüfen. Sollte > sich innerhalb der ersten 6 Monate herausstellen, dass das nicht der > Fall ist, steht es dem Verkäufer frei, das Gegenteil zu behaupten und > das dann im Streitfall zu beweisen. Nach diesen 6 Monaten ändert sich > nichts bis zum Ablauf der 2 Jahre, ausser, das in dieser Zeit der Käufer > beweisen müsste, das die Sache bereits zum Zeitpunkt des Kaufes > fehlerhaft war. Das könnten Materialfehler, Montagefehler oder auch > Konstruktionsfehler sein. > > Hab ich das so richtig verstanden? Soweit ich weiß, ja. Und das mit der Beweislastumkehr ist auch nicht ganz so eng zu sehen. Siehe 2. Absatz von https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hrleistung#Beweislast Hanno
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 22:30 +0200 |
| Message-ID | <sc59cc-972.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #191966 |
Wolfgang schrieb: > Völlig richtig! Ergänzend könnte man noch sagen, dass Gewährleistung > nach Gesetz nur bedeutet, dass der Gegenstand zum Zeitpunkt des Kaufes > einwandfrei war. Der Käufer hat 2 Jahre Zeit, das zu überprüfen. Sollte > sich innerhalb der ersten 6 Monate herausstellen, dass das nicht der > Fall ist, steht es dem Verkäufer frei, das Gegenteil zu behaupten und > das dann im Streitfall zu beweisen. Nach diesen 6 Monaten ändert sich > nichts bis zum Ablauf der 2 Jahre, ausser, das in dieser Zeit der Käufer > beweisen müsste, das die Sache bereits zum Zeitpunkt des Kaufes > fehlerhaft war. Das könnten Materialfehler, Montagefehler oder auch > Konstruktionsfehler sein. > > Hab ich das so richtig verstanden? Ja, exakt so ist es. MfG Rupert
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-09 21:53 +0200 |
| Message-ID | <20150909215300.36b4e0be@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #191950 |
Hallo Rupert, Du schriebst am Wed, 09 Sep 2015 07:30:04 +0200: > Richtig. Vor 2002 wars noch nach 0 (null!) Monaten für den Händler - und > mit der Gewährleistung wars nach sechs Monaten völlig vorbei. Und die > Welt ist mit dieser Rechtslage in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren > nicht untergegangen... Nee, nicht ganz, aber die goldenen Nasen waren schon nicht zu übersehen. > Was ist eigentlich daran so schwer zu kapieren, dass es völlig > selbstverständlich ist, dass man die Voraussetzungen für das, was man von > einem anderen verlangt, ggfls. auch tatsächlich beweisen muss? Kannst Du mal erklären, wie Du auf die Idee kommst, daß eine Ware, die üblicherweise unzugänglich verpackt übergeben wird, mit einer solchen Sicherheit als vollkommen mangelfrei anzusehen sein soll, daß ein solches Beweisverlangen überhaupt in Betracht zu ziehen wäre? Und bei der Komplexität der meisten Geräte heute ist es meistens bei weitem nicht ausreichend, mal schnell einen kurzen Funktionstest vorgeführt zu bekommen - eine andere gebrauchswichtige Funktion, die nicht benutzt wird, könnte schon nicht mehr gehen. Die Zeit, das wirklich gründlich zu testen, gibt's nicht, und das Personal dazu auch nicht. Es gibt weitere Argumente, warum heute das Vertrauen in die einwandfreie Herstellung der von den Händlern angebotenen Waren geringer geworden ist - nicht der geringste ist der, daß die Händler heute noch viel weniger wissen - z.T. durchaus auch nichtmal mehr wissen können - wo die Waren überhaupt herkommen, wie sie entstanden sind und welchen Weg sie gegangen sind. Warum also regst Du Dich so auf? -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-10 22:30 +0200 |
| Message-ID | <io59cc-972.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #191971 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > Du schriebst am Wed, 09 Sep 2015 07:30:04 +0200: > >> Richtig. Vor 2002 wars noch nach 0 (null!) Monaten für den Händler - und >> mit der Gewährleistung wars nach sechs Monaten völlig vorbei. Und die >> Welt ist mit dieser Rechtslage in einem Zeitraum von mehr als 100 Jahren >> nicht untergegangen... > > Nee, nicht ganz, aber die goldenen Nasen waren schon nicht zu übersehen. > >> Was ist eigentlich daran so schwer zu kapieren, dass es völlig >> selbstverständlich ist, dass man die Voraussetzungen für das, was man von >> einem anderen verlangt, ggfls. auch tatsächlich beweisen muss? > > Kannst Du mal erklären, wie Du auf die Idee kommst, daß eine Ware, die > üblicherweise unzugänglich verpackt übergeben wird, mit einer solchen > Sicherheit als vollkommen mangelfrei anzusehen sein soll, daß ein solches > Beweisverlangen überhaupt in Betracht zu ziehen wäre? > Und bei der Komplexität der meisten Geräte heute ist es meistens bei > weitem nicht ausreichend, mal schnell einen kurzen Funktionstest > vorgeführt zu bekommen - eine andere gebrauchswichtige Funktion, die nicht > benutzt wird, könnte schon nicht mehr gehen. Die Zeit, das wirklich > gründlich zu testen, gibt's nicht, und das Personal dazu auch nicht. > Es gibt weitere Argumente, warum heute das Vertrauen in die einwandfreie > Herstellung der von den Händlern angebotenen Waren geringer geworden ist - > nicht der geringste ist der, daß die Händler heute noch viel weniger > wissen - z.T. durchaus auch nichtmal mehr wissen können - wo die Waren > überhaupt herkommen, wie sie entstanden sind und welchen Weg sie gegangen > sind. > > Warum also regst Du Dich so auf? Ich rege mich doch nicht auf. Ich habe lediglich den Unfug richtig gestellt, den mein Vorposter da so verbreitet hat. Es ist völlig egal, ob die Ware gut oder schlecht verpackt ist, ob sie aus einem Pfund Mehl oder einem hochkomplexen technischen Gerät besteht. Wer es in einem halben Jahr nicht schafft, zu prüfen, ob die vertragsgemäß zu fordernden Eigenschaften gegebn sind, der wird das auch in fünf Jahren nicht schaffen. Das Unvermögen des Käufers ist aber kein Grund, das Risiko einseitig auf den Händler zu verlagern MfG Rupert
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