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Groups > de.sci.electronics > #190780 > unrolled thread
| Started by | Holger <me@privacy.org> |
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| First post | 2015-08-09 20:27 +0200 |
| Last post | 2015-08-23 19:08 +0200 |
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Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <me@privacy.org> - 2015-08-09 20:27 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2015-08-10 16:57 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <me@privacy.org> - 2015-08-10 22:30 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-08-12 15:57 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-10 17:45 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-08-10 22:00 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-10 23:29 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <holger@invalid.invalid> - 2015-08-11 07:54 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-08-11 13:41 +0000
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <me@privacy.org> - 2015-08-12 08:28 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2015-08-13 18:51 +0000
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2015-08-13 14:32 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <holger@invalid.invalid> - 2015-08-13 15:11 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-08-13 00:01 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <holger@invalid.invalid> - 2015-08-13 01:55 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-08-13 23:00 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Holger <holger@invalid.invalid> - 2015-08-13 23:53 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-13 01:53 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-08-13 23:00 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-08-14 11:48 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-08-15 17:00 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2015-08-14 23:17 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-14 23:32 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-08-15 10:31 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2015-08-15 14:16 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-08-15 18:36 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2015-08-15 14:13 +0200
Re: Sony ist ein Meister kalter Lötstellen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-23 19:08 +0200
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-15 17:00 +0200 |
| Message-ID | <s51tsahhd0q0aa3k1r2qr7t1qnl1lhh593@4ax.com> |
| In reply to | #190895 |
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> schrieb: >> Ich halte es im übrigen für eine sehr komfortable Situation, von anderen >> Leuten öffentlich geplonkt zu werden. >Wenn ich mich recht erinnere hat Dieter einmal, als wir zwei >aneinanergerumpelt sind, geschrieben: Unter verfeindeten >Usenet-Teilnehmer herrscht Lesezwang :-) Cum grano salis: Es ist keine ganz so tolle Idee, einen an sich kompetenten Schreiber zu plonken, weil er etwas geschrieben hat, was einem nicht gefällt. Neulich hat einer mal Lutz Donnerhacke öffentlich geplonkt :-) Wer sowas tut, ist völlig offensichtlich selbst schief gewickelt. Ansonsten: "Usenet ist kein Ponyhof" oder "Wer den Dampf scheut, sollte nicht in die Küche gehen." >> *PS: Ich lese gerade, daß er nicht an sich halten konnte und eben doch >> eine Antwort geschrieben hat. Erinnerst Du Dich noch an Wolfgang "Jens >> Fittig" Gerber? Der hat ständig "plonk, plonk" herumgetönt und sich >> reproduzierbar an seine Ankündigung nicht gehalten. Da hat man dann >> schnell einen eindeutigen Ruf weg. :-) >Ja, ich glaube auch nicht, dass der einfach freiwillig "weg" ist aus der >Gruppe, so viel Beißreflex wie er immer gezeigt hat. Meine persönliche >Theorie ist, dass er einrücken musste und es im Bau kein Internet gibt. Klingt logisch, stimmt aber (höchstvermutlich) nicht. In seinem Motorradforum gibt er den Admin (und hat als solcher zuletzt vor wenigen Tagen geschrieben).
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-14 23:17 +0200 |
| Message-ID | <d37470F75ioU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190780 |
Holger schrieb: > Da habe ich doch versucht, einen Receiver mit Verstärker von Sony > wiederzubeleben. Das gute Stück produziert "protected" im Display, und > danach ist die Kiste tot. Beim Blick ins innere fielen die vielen kalten > Lötstellen auf. > > Sony ist also unfähig, einseitige Leiterplatten maschinell zu verlöten, > was für eine Krüppelbude! Tja, kenn ich, aber die Grundig-TVs der 100Hz-Generation CUC 18xx,19xx waren *noch* schlimmer. Ich habe mal einen Sony-TV auf dem Tisch gehabt, der nach 10 Jahren diverse Aussetzer hatte und nachgelötet werden wollte, aber die Grundigs fielen nach 2 Jahren auseinander. > Dann die > Masseführung: Masseanschlüsse auf der Leiterplatte werden mit Schrauben > über das Metallgehäuse verbunden. Das soll dann reichen. Ich halte das > für abenteuerlich. Macht Sony anscheinend gerne - ich habe auch mal einen solchen AV-Receiver nachgelötet und diese krude Konstruktion entdeckt. Ich habe alle diese Schrauben ordentlich nachgezogen. Aber Sony kann nicht nur billig, mein Sony-VCR war nie defekt, mein Trinitron-Monitor hat deutlich über 10 Jahre gehalten und ist nun verschlissen und mein Discman ist anscheinend unkaputtbar. Und der oben genannte TV lief nach dem Nachlöten nochmal 10 Jahre unter ständiger Benutzung (u.a. mit Spielekonsole), dann schwächelte so langsam die Röhre. Ich habe eher den Eindruck, Sony hat irgendwann nach dem Jahr 2000 die Lebensdauer ihrer Geräte "optimiert", weil diese zu lange gehalten haben. Guido
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
|---|---|
| Date | 2015-08-14 23:32 +0200 |
| Message-ID | <d3752kF7cqpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190900 |
Am 14.08.2015 23:17, schrieb Guido Grohmann: >> Sony ist also unfähig, einseitige Leiterplatten maschinell zu verlöten, >> was für eine Krüppelbude! > > Tja, kenn ich, aber die Grundig-TVs der 100Hz-Generation CUC 18xx,19xx > waren *noch* schlimmer. Ich habe mal einen Sony-TV auf dem Tisch gehabt, > der nach 10 Jahren diverse Aussetzer hatte und nachgelötet werden > wollte, aber die Grundigs fielen nach 2 Jahren auseinander. Ich weiß nicht, was ihr da fürn Tamtam macht. Eine Leiterplatte ohne durchkontaktierte Löcher erfordert flachgebogene Drähtchen und Beinchen zum Cu-Auge hin. Das ist ein aufwändinger Arbeitsgang. Besonders zB. bei den IC-Sockeln mit den gedrechten pins ist das gar nicht machbar, ohne die pins zu brechen. Da ist womöglich ein Zusatzdrahtstück erforderlich, das gewinkelt auf der Cu-Fläche den sicheren Kontakt macht. Bei "dicken Ampere" ist das auch nur schwer lösbar, zB. mit Litzen und mit Blechstreifen in Rechteckstanzlöchern. Die Ersparnis der einseitigen Leiterplatte ist keine: sowas macht ein Bastler für einen Prototyp. "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". GL -- Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die mittelmäßige Mehrheit.
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-15 10:31 +0200 |
| Message-ID | <DMwenFGTrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #190901 |
franz@meg-glaser.com (Franz Glaser) am 14.08.15: > Ich weiß nicht, was ihr da fürn Tamtam macht. Eine Leiterplatte > ohne durchkontaktierte Löcher erfordert flachgebogene Drähtchen und > Beinchen zum Cu-Auge hin. Hä? > Das ist ein aufwändinger Arbeitsgang. Wenn er denn erforderlich wäre. > "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". Wenn man brät, statt zu löten, mag das hinkommen. Rainer -- Darüber hinaus ist er Österreicher (spricht also Deutsch) (Der Rotstift in: z-netz.alt.esoterik)
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| From | Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> |
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| Date | 2015-08-15 14:16 +0200 |
| Message-ID | <d38otpFj9t0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #190902 |
Am 15.08.2015 10:31, schrieb Rainer Knaepper: > franz@meg-glaser.com (Franz Glaser) am 14.08.15: > >> Ich weiß nicht, was ihr da fürn Tamtam macht. Eine Leiterplatte >> ohne durchkontaktierte Löcher erfordert flachgebogene Drähtchen und >> Beinchen zum Cu-Auge hin. > > Hä? > >> Das ist ein aufwändinger Arbeitsgang. > > Wenn er denn erforderlich wäre. Bei einseitigen Leiterplatten ist er erforderlich - natürlich nicht in der _Kurzlebensdauerelektronikbranche_ --- meine Geräte wurden nach 25+ Jahren ausgemustert außer Direktblitz oder Juniorchef :-P >> "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". > > Wenn man brät, statt zu löten, mag das hinkommen. > > Rainer > Mein Apostroph aka Gänsefüßchen hat die Sprichwörtlichkeit der Aussage deutlich gemacht :-) "In der Tat" ist damit ausgedrückt, dass Lötzinn nicht nur altert, oxydiert und thermisch/chemisch-metallisch ein Eigenleben führt sondern auch von Anfang an mit Colophonium "durchsetzt" sein kann. Zusätzlich macht das Lötzinn elegante, elastische Litzen zu stumpfen, plumpen Keulen, ja zu Sollbruchstellen. GL -- Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die altmodischen Irren und vorne sind die progressiven Irren, beide kämpfen gegen die mittelmäßige Mehrheit.
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
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| Date | 2015-08-15 18:36 +0200 |
| Message-ID | <DMwf7S5yrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #190904 |
franz@meg-glaser.com (Franz Glaser) am 15.08.15: > Am 15.08.2015 10:31, schrieb Rainer Knaepper: >> franz@meg-glaser.com (Franz Glaser) am 14.08.15: >> >>> Ich weiß nicht, was ihr da fürn Tamtam macht. Eine Leiterplatte >>> ohne durchkontaktierte Löcher erfordert flachgebogene Drähtchen >>> und Beinchen zum Cu-Auge hin. >> >> Hä? >> >>> Das ist ein aufwändinger Arbeitsgang. >> >> Wenn er denn erforderlich wäre. > Bei einseitigen Leiterplatten ist er erforderlich - natürlich nicht > in der _Kurzlebensdauerelektronikbranche_ --- meine Geräte wurden > nach 25+ Jahren ausgemustert außer Direktblitz oder Juniorchef :-P Und? Mir ist auch noch kein Gerät zerfallen. Auch keins aus meiner vorberuflichen Bastelzeit, die nun locker 45 Jahre her ist. >>> "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". >> Wenn man brät, statt zu löten, mag das hinkommen. > Mein Apostroph aka Gänsefüßchen hat die Sprichwörtlichkeit der > Aussage deutlich gemacht :-) "Man kauft nichts bei Samsung, was sich drehende Teile enthält." Hat sprichwörtlich denselben Wahrheitsgehalt. > "In der Tat" ist damit ausgedrückt, dass Lötzinn nicht nur altert, > oxydiert und thermisch/chemisch-metallisch ein Eigenleben führt > sondern auch von Anfang an mit Colophonium "durchsetzt" sein kann. Wenn man brät, statt zu löten... Löten ist bei fachgerechter Ausführung trotzdem *kein* Kleber, sondern es entsteht an der Grenzschicht zwischen Draht und Lot eine Legierung, die den Laden zusammenhält. Daß Lötstellen insbesondere in feuchter Umgebung gammeln können, steht außer Frage. Aber das tun die auch bei deinen umgebogenen Drähten und auch bei Mehrlagenplatinen, bei denen du das Umbiegen ja nicht für nötig hältst. > Zusätzlich macht das Lötzinn elegante, elastische Litzen zu > stumpfen, plumpen Keulen, ja zu Sollbruchstellen. Was hat das mit umgebogenen Bauteilbeinchen auf einseitigen Leiterplatten zu tun? Rainer -- Le nationalisme, c'est la guerre. (F. Mitterand)
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-15 14:13 +0200 |
| Message-ID | <mqn9aq$u56$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #190901 |
On 08/14/2015 11:32 PM, Franz Glaser wrote: > "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". Das stimmt so aber nicht. Es leitet recht gut und bei jeder Lötstelle würde ein reiner Kleber ohne Leitfähigkeit nicht ausreichen. Gerrit
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-08-23 19:08 +0200 |
| Message-ID | <mrcuj5$uct$1@dont-email.me> |
| In reply to | #190903 |
Gerrit Heitsch schrieb: > On 08/14/2015 11:32 PM, Franz Glaser wrote: >> "Lötzinn ist kein Leiter sondern nur ein Kleber". > > Das stimmt so aber nicht. Es leitet recht gut und bei jeder Lötstelle würde ein reiner Kleber ohne Leitfähigkeit nicht ausreichen. Der Spruch war halt eine Karikatur. Richtig ist, dass von der mechanischen Festigkeit her Weichlöten eher kleben ist im Vergleich zu Schweissen oder Hartlöten. Und die Leitfähigkeit von Löterich-schonendem Kupfer-freiem Lot ist schon mies, mindestens eine Grössenordnung unter der von Kupfer. Fettes Verzinnen von Leiterbahnen bringt i.allg. gar nichts. Wie gut Leitkleber leiten, weiss ich nicht. -- mfg Rolf Bombach
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