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Groups > de.sci.electronics > #189640 > unrolled thread
| Started by | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2015-07-18 09:48 +0200 |
| Last post | 2015-07-19 23:02 +0200 |
| Articles | 15 — 9 participants |
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UDP Probleme Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-07-18 09:48 +0200
Re: UDP Probleme Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-07-18 16:03 +0800
Re: UDP Probleme Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-07-18 10:44 +0200
Re: UDP Probleme Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-07-18 10:51 +0200
Re: UDP Probleme Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-07-18 11:12 +0200
Re: UDP Probleme Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> - 2015-07-19 14:18 +0000
Re: UDP Probleme Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-07-26 11:35 -0700
Re: UDP Probleme Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2015-07-18 10:45 +0200
Re: UDP Probleme Stefan <df9bi@arcor.de> - 2015-07-18 11:15 +0200
Re: UDP Probleme Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-07-18 11:57 +0200
Re: UDP Probleme Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2015-07-18 18:32 +0200
Re: UDP Probleme Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> - 2015-07-19 14:20 +0000
Re: Ethernet controller (was: UDP Probleme) Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> - 2015-07-19 22:17 +0000
Re: Ethernet controller Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2015-07-20 11:57 +0000
Re: UDP Probleme Markus Marquardt <usenet1312@o2mail.de> - 2015-07-19 23:02 +0200
| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 09:48 +0200 |
| Subject | UDP Probleme |
| Message-ID | <mod0ch$su5$1@news.albasani.net> |
Hallo, hat zwar mehr mit Software als mit Elektronik zu tun, aber ich versuchs trotzdem mal hier. Wir haben ein Microcontroller-System mit STM32 und ENC28J60. Dieses System kommuniziert mit einem externen Webserver (V-Server). Auf dem Server läuft ein Python-Script, das auf Kommandos vom Microcontroller antwortet. Der Microcontroller sendet jede Minute ein kurzes UDP-Paket raus, ich meine, das wäre Port 10100. Der Server empfängt das Paket, wertet es aus und antwortet, z.B. mit einem <ack>. Das funktioniert soweit ganz gut, wenn wir das hier von mir im Betrieb aus machen. Als ich das beim Kunden vorführen wollte, bekam ich aber aus dessen Netz keine Verbindung hin. Deren Netzwerkadmin war zu dem Zeitpunkt nicht greifbar... Ich hab mir dann gedacht, für solche Vorführungen baue ich mir eine mobile Lösung, also einen Ethernet zu Wlan Adapter bestellt (TP-Link TL-WA890EA). Das Ding per Tethering mit meinem Android Smartphone (Vodafone) verbunden und den ENC per Patchkabel an den WA890. Jetzt kann der Server die Datenpakete vom Microcontroller/ENC28J60 empfangen, aber das Datenpaket vom Server zum Microcontroller geht nicht durch. Ich programmier das jetzt nicht selber und will dem Mitarbeiter der das bearbeitet mit ein paar Tips auf die Sprünge helfen. Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat, woran das liegen kann, also jetzt speziell das Problem mit der Mobilfunkverbindung. Vieleicht ist ja einfach die Wahl des Ports ungünstig... Gruß Stefan
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| From | Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 16:03 +0800 |
| Message-ID | <mod15a$s9e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #189640 |
Stefan wrote: > Hallo, > > hat zwar mehr mit Software als mit Elektronik zu tun, aber ich versuchs > trotzdem mal hier. > > Wir haben ein Microcontroller-System mit STM32 und ENC28J60. Dieses > System kommuniziert mit einem externen Webserver (V-Server). Auf dem > Server läuft ein Python-Script, das auf Kommandos vom Microcontroller > antwortet. > > Der Microcontroller sendet jede Minute ein kurzes UDP-Paket raus, ich > meine, das wäre Port 10100. Der Server empfängt das Paket, wertet es aus > und antwortet, z.B. mit einem <ack>. > > Das funktioniert soweit ganz gut, wenn wir das hier von mir im Betrieb > aus machen. Als ich das beim Kunden vorführen wollte, bekam ich aber aus > dessen Netz keine Verbindung hin. Deren Netzwerkadmin war zu dem > Zeitpunkt nicht greifbar... > > Ich hab mir dann gedacht, für solche Vorführungen baue ich mir eine > mobile Lösung, also einen Ethernet zu Wlan Adapter bestellt (TP-Link > TL-WA890EA). Das Ding per Tethering mit meinem Android Smartphone > (Vodafone) verbunden und den ENC per Patchkabel an den WA890. > > Jetzt kann der Server die Datenpakete vom Microcontroller/ENC28J60 > empfangen, aber das Datenpaket vom Server zum Microcontroller geht nicht > durch. > > Ich programmier das jetzt nicht selber und will dem Mitarbeiter der das > bearbeitet mit ein paar Tips auf die Sprünge helfen. > > Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat, woran das liegen kann, > also jetzt speziell das Problem mit der Mobilfunkverbindung. > > Vieleicht ist ja einfach die Wahl des Ports ungünstig... Bei UDP wird für jedes Paket eine getrennte Verbindung aufgebaut. D.h., Dein Controller schickt was ab. Das ist eine Verbindung. Der Server will für sein ACK auch eine Verbindung aufbauen. Das geht aber nicht, weil Dein Controller wahrscheinlich keine öffentliche IP hat. In Eurem Netz zu Hause geht das, weil sich beide im gleichen internen Netz (wahrscheinlich irgendwas 192.168.x.x) befinden. Wenn Du das mit TCP machst, könte der Conrtoller di Verbindung aufbauen und der Server auf der Bestehenden antworten. Das obige ist sprachlich nicht ganz korrekt, denn UDP ist connectionless. Aber das Prinzip ist wie beschrieben. -- Reinhardt
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2015-07-18 10:44 +0200 |
| Message-ID | <mod3li$ot2$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #189641 |
On 18.07.15 10.03, Reinhardt Behm wrote: > In Eurem Netz zu Hause geht das, weil sich beide im gleichen internen Netz > (wahrscheinlich irgendwas 192.168.x.x) befinden. UDP geht auch, aber Du musst erst ein Loch in eventuell vorhandene NAT-Router/Firewalls bohren. Dafür gibt es auch Protokolle, aber es ist natürlich einiger Aufwand. Jeder Streaming-Dienst dürfte dasselbe Problem gelöst haben. Solange nur ein NAT Router genutzt wird und die Verbindung von dahinter initial aufgebaut wird, funktioniert es auch vollautomatisch, wie eben bei gängigen Internetanschlüssen. Hinzu kommt aber, dass alles außer Standardprotokollen von vielen Firmen-Firewalls blockiert wird. Wenn das Unternehmensstrategie ist, enden deine Bemühungen mit einem eigenen Protokoll genau hier. Es bleibt dann ausschließlich der Weg über Port 80 (http), der zudem auch HTTP-Konform ablaufen sollte, weil etliche Firmen explizite oder transparente Zwangsproxies haben, die alles andere blocken oder nicht verstehen. Du Wirst also Web-Services nutzen müssen. SOAP muss nicht unbedingt sein. HTTP-Services gehen i.A. auch. Marcel
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| From | Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 10:51 +0200 |
| Message-ID | <mod427$3ev$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #189642 |
On 18.07.2015 10:44, Marcel Mueller wrote: > Es bleibt dann ausschließlich der Weg über Port 80 (http), der zudem > auch HTTP-Konform ablaufen sollte, weil etliche Firmen explizite oder > transparente Zwangsproxies haben, die alles andere blocken oder nicht > verstehen. Naja, da kommt man dann vom Hundersten ins Tausendste. Und kann sich überlegen, welche Arten von Proxies man unterstützen will (HTTP oder SOCKS oder beides). Transparente Proxies sind in Firmennetzen eher selten gesehen. Und allerspätestens wenn man dann will, dass die Applikation "wie der Browser" seine Proxy automatisch findet, wird's richtig hässlich. Dann darf man sich eine JavaScript-Engine hinpfuschen, weil die Designer die brilliante Idee hatten, eine Touring-vollständige Sprache zu verwenden, um auf einem gegebenen Hostname die passende Proxy zu ermitteln. Das ist also alles nicht zielführend. Das Produkt sollte genau das können, was letztlich in der Anwendung gefordert ist und nicht mehr. Viele Grüße, Johannes -- >> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt? > Zumindest nicht öffentlich! Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage. - Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
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| Date | 2015-07-18 11:12 +0200 |
| Message-ID | <mod5am$5ki$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #189642 |
Am 18.07.2015 um 10:44 schrieb Marcel Mueller: > On 18.07.15 10.03, Reinhardt Behm wrote: >> In Eurem Netz zu Hause geht das, weil sich beide im gleichen internen >> Netz >> (wahrscheinlich irgendwas 192.168.x.x) befinden. Nein, wir haben dem MC im internen Netz mit 192.168.x.x und der Server befindet sich beim Provider (Strato). Von unserem Netz aus gehts, vom Kundennetz aus nicht. > UDP geht auch, aber Du musst erst ein Loch in eventuell vorhandene > NAT-Router/Firewalls bohren. genau so war das gedacht > Dafür gibt es auch Protokolle, aber es ist > natürlich einiger Aufwand. ok, ich dachte, das Loch ist kurzfristig offen, wenn ein UDP Paket rausgeht > Jeder Streaming-Dienst dürfte dasselbe > Problem gelöst haben. Solange nur ein NAT Router genutzt wird und die > Verbindung von dahinter initial aufgebaut wird, funktioniert es auch > vollautomatisch, wie eben bei gängigen Internetanschlüssen. > > Hinzu kommt aber, dass alles außer Standardprotokollen von vielen > Firmen-Firewalls blockiert wird. Wenn das Unternehmensstrategie ist, > enden deine Bemühungen mit einem eigenen Protokoll genau hier. > > Es bleibt dann ausschließlich der Weg über Port 80 (http), der zudem > auch HTTP-Konform ablaufen sollte, weil etliche Firmen explizite oder > transparente Zwangsproxies haben, die alles andere blocken oder nicht > verstehen. verstanden, aber noch nicht ganz akzeptiert... ;-) Gruß Stefan
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| From | Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> |
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| Date | 2015-07-19 14:18 +0000 |
| Message-ID | <slrnmqnce3.5nu.news-1326478115@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #189645 |
On 2015-07-18, Stefan <df9bi@arcor.de> wrote: > Am 18.07.2015 um 10:44 schrieb Marcel Mueller: >> On 18.07.15 10.03, Reinhardt Behm wrote: >>> In Eurem Netz zu Hause geht das, weil sich beide im gleichen internen >>> Netz >>> (wahrscheinlich irgendwas 192.168.x.x) befinden. > > Nein, wir haben dem MC im internen Netz mit 192.168.x.x und der Server > befindet sich beim Provider (Strato). Von unserem Netz aus gehts, vom > Kundennetz aus nicht. Das heisst, die Firewall des Kunden und deren NAT-Router müssen mitspielen - ohne Absprache mit deren Netzwerk-Admin ist das unwahrscheinlich. Bei vielen Firmen hättest Du Ärger bekommen, den MC überhaupt ohne Rücksprache mit der IT-Abteilung in deren Netz zu hängen ... Relativ sicher geht das nur mit HTTP(s) über die Standardports - UDP dürfte häufig gesperrt sein, TCP über nicht-essentielle Ports je nach Admin auch. Wenn Du richtig Pech hast, bekommt Dein MC nichtmal Verbindung zum LAN, ohne sich per 802.1x anzumelden. Die reine UDP-Lösung ist IMHO nur im LAN brauchbar (d.h. wenn Dein Server im gleichen Netz steht). Alternativ: LTE-Modul einbauen, so dass Dein Gerät sein funktionierendes Netzwerk selber mitbringt. cu Michael
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| From | Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> |
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| Date | 2015-07-26 11:35 -0700 |
| Message-ID | <4e3859b1-dd35-4da2-8aaf-08f982ad3d5b@googlegroups.com> |
| In reply to | #189682 |
Am Sonntag, 19. Juli 2015 16:18:45 UTC+2 schrieb Michael Schwingen: > Das heisst, die Firewall des Kunden und deren NAT-Router müssen mitspielen - > ohne Absprache mit deren Netzwerk-Admin ist das unwahrscheinlich. Bei > vielen Firmen hättest Du Ärger bekommen, den MC überhaupt ohne Rücksprache > mit der IT-Abteilung in deren Netz zu hängen ... Es kommt auf den Switch an; wenn man Pech hat ist der Port des Switches jetzt dauerhaft deaktviert und eine Alarm-Nachricht liegt am Controler-Switch. Eine normale (sicherheitsbewusste) Config eines Switches bzgl. der Access-Ports verhindert die Anbindung weiterer Switches und unbekannter Geräte. > Die reine UDP-Lösung ist IMHO nur im LAN brauchbar (d.h. wenn Dein Server im > gleichen Netz steht). Alternativ: LTE-Modul einbauen, so dass Dein Gerät > sein funktionierendes Netzwerk selber mitbringt. Eine http konforme Lösung wäre am einfachsten und flexibelsten. Leidgeplate Admins sind schon zufrieden wenn überhaupt IP benutzt wird. Gemäß der Beschreibung erfüllt das ACK keinen Sinn und könnte demanch weggelassen werden. Dann braucht es auch keine zweiseitige UDP-Verbindung. Das TCP im Mobilfunk besser ist, kann ich nicht bestätigen. In D bin ich mit TCP besser dran und in A ist UDP zuverlässiger und TCP dafür (von HTTP abgesehen) kaum möglich.
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| From | Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> |
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| Date | 2015-07-18 10:45 +0200 |
| Message-ID | <mod3md$2sn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #189640 |
On 18.07.2015 09:48, Stefan wrote: > Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat, woran das liegen kann, > also jetzt speziell das Problem mit der Mobilfunkverbindung. Ich würde als erstes ausprobieren, ob dein Mobilfunkprovider überhaupt UDP routet. Es gibt einige, die UDP nicht zulassen, weil sie nicht wollen, dass man VoiP über die Datenverbindung fährt. Also einfach mal einen UDP-Server per netcat oder so laufen lassen und Pingpong spielen, das ganze mit Wireshark aufzeichnen. Dann hast du in 5 Minuten Gewissheit. Noch eine zusätzliche Info: Der ENC28J60 macht nur 10 MBit. Ich bin auch schon mal reingefallen, als ich den Fall erlebt hatte, dass ein moderner GBit-Switch keine 10 MBit mehr unterstützt hat. Hätte eigentlich erwartet, dass die *immer* rückwärtskompatibel sind, sind aber offenbar auch nicht alle. Fürs Produkt ist es dann ein ENC424J600 geworden, der ist auch nicht so megabeschissen designed wie sein Bruder. Viele Grüße, Johannes -- >> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt? > Zumindest nicht öffentlich! Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage. - Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 11:15 +0200 |
| Message-ID | <mod5ga$5ki$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #189643 |
Am 18.07.2015 um 10:45 schrieb Johannes Bauer: > On 18.07.2015 09:48, Stefan wrote: > >> Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat, woran das liegen kann, >> also jetzt speziell das Problem mit der Mobilfunkverbindung. > > Ich würde als erstes ausprobieren, ob dein Mobilfunkprovider überhaupt > UDP routet. Es gibt einige, die UDP nicht zulassen, weil sie nicht > wollen, dass man VoiP über die Datenverbindung fährt. Also einfach mal > einen UDP-Server per netcat oder so laufen lassen und Pingpong spielen, > das ganze mit Wireshark aufzeichnen. Dann hast du in 5 Minuten Gewissheit. Wie schon geschrieben: in die eine Richtung funktioniert es. Am Server sehen wir die Datenpakete, aber der ENC bekommt keine Antwort > Noch eine zusätzliche Info: Der ENC28J60 macht nur 10 MBit. Ich bin auch > schon mal reingefallen, als ich den Fall erlebt hatte, dass ein moderner > GBit-Switch keine 10 MBit mehr unterstützt hat. Hätte eigentlich > erwartet, dass die *immer* rückwärtskompatibel sind, sind aber offenbar > auch nicht alle. Fürs Produkt ist es dann ein ENC424J600 geworden, der > ist auch nicht so megabeschissen designed wie sein Bruder. ok, werd ich mal prüfen > > Viele Grüße, > Johannes >
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 11:57 +0200 |
| Message-ID | <d0um7uFs9bmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #189646 |
Stefan schrieb: > Wie schon geschrieben: in die eine Richtung funktioniert es. Am Server > sehen wir die Datenpakete, aber der ENC bekommt keine Antwort Der Server sendet die Antwort auch an die Portnummer von der er die Anfrage bekommen hat und nicht an eine hartkodierte Portnummer? NATs müssen die Quellportnummer ggf. ändern, um Kollisionen zu vermeiden. Also: uC sendet: von: Interne-IP:Quellport an: Server-IP:Zielport NAT-Endpunkt macht daraus: von: Öffentliche-IP:Zufälliger-Port an: Server-IP:Zielport Dann muss der Server natürlich an "Öffentliche-IP:Zufälliger-Port" antworten und nicht an "Öffentliche-IP:Quellport". UDP-Pakete an andere Ports als "Zufälliger-Port" werden nicht durch die NAT an den uC durchgereicht. Siehe <http://tools.ietf.org/html/rfc4787#section-4.1> Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
|---|---|
| Date | 2015-07-18 18:32 +0200 |
| Message-ID | <d0vddlF3gptU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #189649 |
Stefan schrieb: > Das Python Script auf der Server Seite horcht nur auf Port 10100 und > antwortet auf 10100 wenn er ein gültiges Telegramm erhalten hat. Das ist schlecht, wenn der NAT-Endpunkt die Quell-Portnummer umschreibt. Guckt doch auf dem Server mal nach, von welcher Portnummer die Pakete dort eintreffen. Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-19 14:20 +0000 |
| Message-ID | <slrnmqnch5.5nu.news-1326478115@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #189643 |
On 2015-07-18, Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote: > Noch eine zusätzliche Info: Der ENC28J60 macht nur 10 MBit. Ich bin auch > schon mal reingefallen, als ich den Fall erlebt hatte, dass ein moderner > GBit-Switch keine 10 MBit mehr unterstützt hat. Hätte eigentlich > erwartet, dass die *immer* rückwärtskompatibel sind, sind aber offenbar > auch nicht alle. Fürs Produkt ist es dann ein ENC424J600 geworden, der > ist auch nicht so megabeschissen designed wie sein Bruder. Ich weiß ja nicht - wenn man schon einen STM32 hat, dann kann man auch einen mit integriertem Ethernet nehmen und einen klassichen MII-PHY anschließen - dann hat man den ganzen Protokollstapel unter eigener Kontrolle. cu Michael
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| From | Michael Schwingen <news-1326478115@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-19 22:17 +0000 |
| Subject | Re: Ethernet controller (was: UDP Probleme) |
| Message-ID | <slrnmqo8gd.5nu.news-1326478115@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #189683 |
On 2015-07-19, Michael Baeuerle <michael.baeuerle@gmx.net> wrote: > >> Ich weiß ja nicht - wenn man schon einen STM32 hat, dann kann man auch einen >> mit integriertem Ethernet nehmen und einen klassichen MII-PHY anschließen - >> dann hat man den ganzen Protokollstapel unter eigener Kontrolle. > > Das hat man mit externem MAC auch. Ob die Ethernet-Adresse mitgeliefert > wird oder man selbst eine organisieren muss ist auch noch interessant. Hm, stimmt, ich habe den anscheinend mit diesen Teilen mit integriertem IP-Stack (Wiznet?) verwechselt. Aber auch dann würde ich den integrierten MAC (mit 100MBit/s und DMA) vorziehen. Ich bin eigentlich der Meinung, daß ein 1000BaseT-Switch zwingend 10BaseT können muss, um standardkonform zu sein - kann es sein, daß da eines der vielen Errata des Chips greift? cu Michael
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| From | Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-20 11:57 +0000 |
| Subject | Re: Ethernet controller |
| Message-ID | <AABVrN39zJ0AAAoN.A1.flnews@WStation3.stz-e.de> |
| In reply to | #189694 |
Matthias Weingart wrote: > Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>: > > Am 19 Jul 2015 22:17:49 GMT schrieb Michael Schwingen: > > > > > > Ich bin eigentlich der Meinung, daß ein 1000BaseT-Switch zwingend > > > 10BaseT können muss, um standardkonform zu sein - kann es sein, daß da > > > eines der vielen Errata des Chips greift? > > > > Ich bekomme auch mitunter Rückmeldungen von Kunden, dass deren > > Gigabit-Switche 10 MBit nicht mher unterstützen - allerdings ist das > > sehr selten. > > Oder vielleicht ist es auch nur die fehlende Autoneg. und mit einem (schon > fast vergessenen) Cross-Over-Kabel würde es laufen? Bei dem Problem mit dem CP2200 am 1000BaseT-Switch kann ich das aus- schließen. Das Kabel war passend (und der CP2200 beherrscht neben Auto- Negotation für Speed und Duplex-Mode prinzipiell auch Auto-Crossover). Ob der Switch das nun gar nicht unterstützte, oder nur besonders pingelig war und ihm vielleicht das Signal des CP2200 nicht gefallen hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Der CP2200 hat ein Errata im Transmitter, das soll aber mit einem normkonformen Empfänger keine Problem verursachen. Mit anderen 10/100/1000 Switches hat es dann auch funktioniert.
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| From | Markus Marquardt <usenet1312@o2mail.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-19 23:02 +0200 |
| Message-ID | <moh3a2$fft$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #189640 |
Am 18.07.2015 09:48, schrieb Stefan: > Das funktioniert soweit ganz gut, wenn wir das hier von mir im Betrieb > aus machen. Als ich das beim Kunden vorführen wollte, bekam ich aber aus > dessen Netz keine Verbindung hin. Deren Netzwerkadmin war zu dem > Zeitpunkt nicht greifbar... Wie schon erwähnt ist UDP ein verbindungsloses(!) Protokoll. Viele Firewalls erlauben aber dennoch ankommende "Antwortpakete" wenn vorher aus dem internen Netz ein UDP Paket nach extern geschickt wurde. Die erste Frage wäre, ob ausgehende Pakete zu diesem Port überhaupt erlaubt sind, normalerweise wird auf Firewalls die "was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten" Strategie implementiert -> Paket wird sowieso gefiltert. Die NAT-Problematik wurde ja schon erwähnt. Ein NAT-Router oder Firewall werden auf jeden Fall den Absenderport modifizieren, so dass es nicht mehr Port 10100 ist. D.h. der Daemon auf dem externen Server muss das Antwortpaket an den Zielport schicken, den er im empfangenen Datagramm als Absenderport bekommen hat. > Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat, woran das liegen kann, > also jetzt speziell das Problem mit der Mobilfunkverbindung. Ich bin mir auch nicht sicher ob man auf dem Mobiltelefon eine ÖFFENTLICHE IP-Adresse erhält, oder ob die Provider dort auch private RFC1918 Adressen verwenden, ich meine ich hätte mal sowas gesehen... Da trifft dann das oben gesagte mit dem NAT genauso zu, da der Provider ja irgendwo dann einen Übergang in das Internet hat, wo er NAT machen muss. Ciao... Markus
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