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Groups > de.sci.electronics > #189471 > unrolled thread
| Started by | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
|---|---|
| First post | 2015-07-15 12:38 +0000 |
| Last post | 2015-08-20 10:51 +0200 |
| Articles | 4 — 3 participants |
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Re: Warum brennen diese FETs durch? Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2015-07-15 12:38 +0000
Re: Warum brennen diese FETs durch? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2015-07-15 15:22 +0200
Re: Warum brennen diese FETs durch? Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2015-07-15 21:04 +0000
Re: Warum brennen diese FETs durch? Ingolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de> - 2015-08-20 10:51 +0200
| From | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2015-07-15 12:38 +0000 |
| Subject | Re: Warum brennen diese FETs durch? |
| Message-ID | <d0n2j1Fu7nsU1@mid.individual.net> |
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de>: > Wenn man diese Schaltung nun unbelastet hoch laufen lässt und dann > plötzlich kurzschließt,zappen da so etwa 50 V/ 30 A durch und schießen > zuverlässig einen der vier Ausgangs-FETs - welchen es erwischt, scheint > vom Zufall abhängig zu sein. Die Situation ist recht eindeutig - wegen > unbelastet werden alle FETs in die Sättigung durchgesteuert und können > dann beim Kurzschluß nicht schnell genug zu machen. Als kleine Betrachtung nur auf die Differenzeingänge bei U9, die Plusseite wird von IC1 satt bedient, die Minusseite wiederum kommt über den Shunt dazu, dagegenzuwirken. Zugleich ist diese Stufe um eine Nummer flinker ausgelegt als die Stufe mit IC1 als umliegendem Kreis. Mit scheint dann nicht ganz durchsichtig, wie an U9 die Differenzeingänge für ein Herunterregeln sorgen, noch bevor hierzu IC1 (plus außenherum der unsichtbare Teil) ebenso wirksam wird. Der Spannungsabfall an den Teil-Shunts muss ja enorm hochfahren, dass er gegen die Vorgabe unmittelbar an den Pluseingängen anstinken kann, in dem kleinen Zeitfenster der schnelleren Reaktion dieser Stufe. Also wenn die Pluseingänge von U9 via Spannungsteiler bedient würden, so mal rein experimentall reflektiert, dann hätten die Minuseingänge eine weniger hohe Hürde zum herunterregeln. (Nebenbei irritiert mich bei den Shunts an der Beschriftung die mögliche Doppeldeutigkeit, ist 0R1/2W ein Zehntel Ohm mit zwei Watt oder ein satte Brücke für ein halbes Watt? Die Antwort ist vom Zusammenhang her zwar naheliegend, aber so rein von der Notation her stutze ich erstmal.)
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-15 15:22 +0200 |
| Message-ID | <mo5o4s$go2$1@news4.open-news-network.org> |
| In reply to | #189471 |
Ewald Pfau wrote: > Als kleine Betrachtung nur auf die Differenzeingänge bei U9, die Plusseite > wird von IC1 satt bedient, die Minusseite wiederum kommt über den Shunt > dazu, dagegenzuwirken. Zugleich ist diese Stufe um eine Nummer flinker > ausgelegt als die Stufe mit IC1 als umliegendem Kreis. Mit scheint dann > nicht ganz durchsichtig, wie an U9 die Differenzeingänge für ein > Herunterregeln sorgen, noch bevor hierzu IC1 (plus außenherum der > unsichtbare Teil) ebenso wirksam wird. Der Spannungsabfall an den > Teil-Shunts muss ja enorm hochfahren, dass er gegen die Vorgabe unmittelbar > an den Pluseingängen anstinken kann, in dem kleinen Zeitfenster der > schnelleren Reaktion dieser Stufe. Die Eingänge + und - werden vom OpAmp auf gleichem Potential gehalten und die 10k vernachlässigen wir jetzt einfach mal, dann wird mit + die Spannung am Shunt vorgegeben, z.B. 3 A * 0.1 R = 0.3 V bei maximaler Last. Um den FET so weit aufzumachen, muss der Ausgang zwar ein ganzes Stück hoch laufen, aber das stellt sich von selber ein. Wenn man das ganze Geraffel an U9 dann geistig als einen einzigen Treiber sieht, hat man mit IC1 noch einmal die selbe Schaltung (diesmal 6k8 vernachlässigen ;o), die auf maximal 0.25 V eingestellt ist, wobei der Ausgang so weit hoch läuft, bis der "Treiber" weit genug durchschaltet, also etwa 0.55 V. Da stellen sich überall ganz saubere Arbeitspunkte ein, allerdings natürlich nur, weil die Treiberstufe deutlich schneller als die Regelstufe ist. > ist 0R1/2W ein Zehntel Ohm mit zwei Watt oder ein satte > Brücke für ein halbes Watt? Die Antwort ist vom Zusammenhang her zwar > naheliegend, aber so rein von der Notation her stutze ich erstmal.) Mir ist das seit etwa 40 Jahren als übliche Notation bekannt, R für Ohm und k für Kiloohm ersetzt das Komma, z.B. 4k7 (4,7 kΩ) oder eben 0R1 (0,1 Ω). Keine Ahnung, ob das aus der Mode gekommen ist, weil man inzwischen besser an das Ω herankommt.
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| From | Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> |
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| Date | 2015-07-15 21:04 +0000 |
| Message-ID | <d0o07gF7gaoU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #189473 |
Edzard Egberts <ed_09@tantec.de>: > Mir ist das seit etwa 40 Jahren als übliche Notation bekannt, R für Ohm > und k für Kiloohm ersetzt das Komma, z.B. 4k7 (4,7 kΩ) oder eben 0R1 > (0,1 Ω). Keine Ahnung, ob das aus der Mode gekommen ist, weil man > inzwischen besser an das Ω herankommt. Kein Problem. Betraf nur die Fortsetzung mit 1/2W. Nun ja, für die Notation gäbe es dann wohl 0R1/.5W - wenn man das als ausgemacht vorwegnimmt, ist 0R1/2W wieder eindeutig.
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| From | Ingolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2015-08-20 10:51 +0200 |
| Message-ID | <mr44bg$hfp$1@dont-email.me> |
| In reply to | #189504 |
Am 15.07.2015 um 23:04 schrieb Ewald Pfau: > Edzard Egberts <ed_09@tantec.de>: > >> Mir ist das seit etwa 40 Jahren als übliche Notation bekannt, R für Ohm >> und k für Kiloohm ersetzt das Komma, z.B. 4k7 (4,7 kΩ) oder eben 0R1 >> (0,1 Ω). Keine Ahnung, ob das aus der Mode gekommen ist, weil man >> inzwischen besser an das Ω herankommt. > > Kein Problem. Betraf nur die Fortsetzung mit 1/2W. Nun ja, für die Notation > gäbe es dann wohl 0R1/.5W - wenn man das als ausgemacht vorwegnimmt, ist > 0R1/2W wieder eindeutig. Wenn dann konsequent 0R1/0W5 Ingolf
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