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Groups > de.sci.electronics > #213363 > unrolled thread
| Started by | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| First post | 2016-09-05 13:00 +0000 |
| Last post | 2016-09-11 07:50 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 23 — 11 participants |
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Ni-Akkus laden via USB? Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2016-09-05 13:00 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-09-05 15:36 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-09-05 15:56 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-09-05 18:14 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-09-05 15:09 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2016-09-05 15:19 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-09-05 18:11 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? "MaWin" <me@private.net> - 2016-09-06 10:48 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-09-06 12:56 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? "MaWin" <me@private.net> - 2016-09-06 13:59 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-09-06 14:59 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-09-06 15:19 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-09-06 14:24 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-09-06 20:42 +0800
Re: Ni-Akkus laden via USB? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-09-06 14:49 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> - 2016-09-06 15:02 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-09-11 08:01 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-09-11 08:30 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-09-11 14:31 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2016-09-12 22:07 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> - 2016-09-12 22:21 +0000
Re: Ni-Akkus laden via USB? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-09-06 12:06 +0200
Re: Ni-Akkus laden via USB? Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-09-11 07:50 +0200
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 13:00 +0000 |
| Subject | Ni-Akkus laden via USB? |
| Message-ID | <nqjq8mU5idaL1@news.in-ulm.de> |
Ich hab mir https://www.conrad.de/de/usb-led-lampe-mit-13-leds-777718.html gekauft. Leuchtet ueberraschend hell sowohl direkt am USB-Anschluss als auch mobil mit eingebauten 3 x AAA Zellen (Alkali) und ist SEHR GUENSTIG, Neugierig wie ich bin, hab ich es mal aufgemacht, der Boden ist nur eingeklipst. Die Stromversorgung vom USB geht kommt ueber eine Klinkenbuchse, die gleichzeitig Umschalter ist: eingesteckt wird das Batteriefach abgeklemmt, ausgesteckt kommt der Strom fuer die LEDs vom Batteriefach. 3 x 1.5 ergibt 4.5 V bei Verwendung frischer AAA Alkalizellen. Sobald die aber entladen werden, gehts mit der Spannung und damit der Leuchtkraft schnell bergab, da die LEDs nur einen Vorwiderstand haben. Ich will daher die Lampe auf 4 x AA Ni-LSD umbauen. Dann brauch ich keine Wegwerfzellen mehr und hab doppelt so lange mobile Leuchtdauer. Laden koennte ich ueber USB, dazu wuerde ich den separaten Einschalter zum Umschalter umbauen: ausgeschaltet werden die Akkus geladen. 5/4 ergibt 1.25 V, damit waeren die Akkus zu ca 3/4 voll. Das reicht mir. Eine Ueberladung ist so ausgeschlossen. Jetzt hab ich mal am Labornetzteil gemessen, was die 4 Ni-Zellen in Reihe bei 5 V an Strom ziehen, wenn sie ganz entladen sind (0.9 V): 1.1 A! USB 2 ist aber nur bis 500 mA spezifiziert, also eine Last von 10 Ohm. Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung reduziert? Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation? -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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| From | Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 15:36 +0200 |
| Message-ID | <AABXzXTlD2MAAAeu.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #213363 |
Ulli Horlacher wrote: > > [...] > Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB > Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, > schlimmstenfalls also das PC motherboard? Tut er bei ausreichender Überlast (habe ich schon gesehen). Deine knapp über 1A werden für die Zerstörung aber nicht ausreichen. > Oder wird die Spannung reduziert? > Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation? Teilweise hängt das einfach direkt am Netzteil, mit Glück gibt es noch eine Sicherung. Eine Abschaltung des Ports bei Überlast wäre erlaubt, das ist für Consumer-Hardware aber wohl zu teuer. Undefiniertes Verhalten des Host-Rechners (z.B. Absturz) sollte man auch einplanen, wenn man USB-Ports überlastet. Anders sieht es ggf. bei neueren USB-Hosts aus (solchen mit USB-C die auch Spannungen !=5V ausgeben können, oder solchen die explizit für Akku laden ausgelegt sind).
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 15:56 +0200 |
| Message-ID | <nqjtjm$ash$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #213363 |
Ulli Horlacher wrote: > USB 2 ist aber nur bis 500 mA spezifiziert, also eine Last von 10 Ohm. Naja, https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus: "Erst nach Freigabe durch den Host-Controller darf ein Gerät mehr als die bei einem Low-Powered-Port erlaubten 100 mA, aber nicht mehr als 500 mA (bis USB 2.0) bzw. 900 mA (USB 3.0)[9] Strom beziehen." Der Abschnitt "USB-Ladegeräte" mit der "Battery Charging Specification" ist vielleicht auch interessant.
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 18:14 +0200 |
| Message-ID | <57CD99F6.993CBF92@B.Maus.De> |
| In reply to | #213365 |
Edzard Egberts wrote: > "Erst nach Freigabe durch den Host-Controller darf ein Gerät mehr als > die bei einem Low-Powered-Port erlaubten 100 mA, aber nicht mehr als 500 > mA (bis USB 2.0) bzw. 900 mA (USB 3.0)[9] Strom beziehen." Stimmt und ich hatte auch schon einmal eines der sehr seltenen normgerechten Boards. Handelsübliche externe Platten ziehen im Einschaltmoment deutlich über 1 A und kommen mit weniger nicht erfolgreich hoch. An den meisten aller USB-Ports tun sie es trotzdem. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 15:09 +0000 |
| Message-ID | <XnsA67AAE88041C0AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #213363 |
Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de>: > Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB > Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, > schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung reduziert? > Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation? Ich hatte das schon mit ner 1A Last: der Port "schwingt", d.h. er legt mal kurz 1A an, dann schaltet er ab, dann legt es es wieder an, im Mittel waren das so ca. 200mA. 500mA hat er aber stabil geliefert. Musst Du halt den Strom auf dei 500mA begrenzen. Ein "Trick" ist auch, die beiden Datenleitungen kurzzuschliessen, das signalisiert die Nutzung des USB-Ports zum Laden. M. --
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 15:19 +0000 |
| Message-ID | <nqk2dhU5v7dL1@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #213367 |
Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> wrote: > Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de>: > > > Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB > > Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, > > schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung reduziert? > > Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation? > > Ich hatte das schon mit ner 1A Last: der Port "schwingt", d.h. er legt mal > kurz 1A an, dann schaltet er ab, dann legt es es wieder an, im Mittel waren > das so ca. 200mA. 500mA hat er aber stabil geliefert. Musst Du halt den Strom > auf dei 500mA begrenzen. Ok, dann eben 1 Ohm Vorwiderstand zum Laden. Das begrenzt den Strom bei 5 V und leeren Akkus auf 400 mA. > Ein "Trick" ist auch, die beiden Datenleitungen kurzzuschliessen, das > signalisiert die Nutzung des USB-Ports zum Laden. Ist wohl im Anschlusskabel bereits realisiert, denn die Lampe laeuft mit 250 mA -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-05 18:11 +0200 |
| Message-ID | <nqk3er$loo$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #213367 |
On 09/05/2016 05:09 PM, Matthias Weingart wrote: > Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de>: > >> Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB >> Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, >> schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung reduziert? >> Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation? > > Ich hatte das schon mit ner 1A Last: der Port "schwingt", d.h. er legt mal > kurz 1A an, dann schaltet er ab, dann legt es es wieder an, im Mittel waren > das so ca. 200mA. 500mA hat er aber stabil geliefert. Musst Du halt den Strom > auf dei 500mA begrenzen. > > Ein "Trick" ist auch, die beiden Datenleitungen kurzzuschliessen, das > signalisiert die Nutzung des USB-Ports zum Laden. Moment, das signalisiert dem zu ladenden Gerät, daß es an einem Ladegerät hängt und zugreifen darf und ist deshalb bei USB-Ladegeräten so implementiert. Meines Wissens funktioniert das nicht in zum Host hin. Gerrit
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 10:48 +0200 |
| Message-ID | <nqlvt3$8jk$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #213363 |
"Ulli Horlacher" <framstag@tandem-fahren.de> schrieb im Newsbeitrag
news:nqjq8mU5idaL1@news.in-ulm.de...
> Laden koennte ich ueber USB, dazu wuerde ich den separaten Einschalter
> zum Umschalter umbauen: ausgeschaltet werden die Akkus geladen.
> 5/4 ergibt 1.25 V, damit waeren die Akkus zu ca 3/4 voll.
Unsinn. NiMH-Akkus haben keine Ladeschlusspannung, sondern bloss einen
Innenwiderstand. Sie müssen mit einem STR=M geladen werden, entweder
14 Stunden mit C/10 oder -DeltaU bis die Spannung nicht weiter steigt.
> Das reicht mir. Eine Ueberladung ist so ausgeschlossen.
Quatsch. Bitte Grundlagen zu NiMH-Akkus lesen.
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21.1
> Jetzt hab ich mal am Labornetzteil gemessen, was die 4 Ni-Zellen in Reihe
> bei 5 V an Strom ziehen, wenn sie ganz entladen sind (0.9 V): 1.1 A!
Das wären 0.3 Ohm Innenwiderstand pro Zelle. Deine Zellen sind überlagert
und kaputt. Normal wäre 1/10 davon:
http://www.varta-microbattery.com/applications/mb_data/documents/data_sheets/DS55171.pdf
> USB 2 ist aber nur bis 500 mA spezifiziert, also eine Last von 10 Ohm.
Nein, bis 100mA ohne weitere Massnahmen.
> Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB
> Port anschliesst?
Ein guter Port schaltet dann ab, ein schlechter tut das:
> Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt,
Dein Ansatz ist falsch. Du hast 2 Varianten: Du kannst die Spannung an
LED+Vorwiderstand regeln damit sie gleich hell leuchten. Dazu tut es ein
step up Spannungswandler, du willst also niemals mehr als 3.6V, also
reichen 3 Zellen. Diese kann man langsam mit C/25 laden, also 28mA,
dann dürfen sie ewig am USB bleiben. Eine rückstromdiode, damit deine
Akkus nicht den ganzen PC versorgen, sollte davor, dann reicht ein 27
Ohm Vorwiderstand.
+-------+ 4.5V LED
USB --|>|--27R--+-----|step up|------R--|>|--+
1N4448 | +-------+ |
3.6V-Akku | |
| | |
Oder du läst mit -DeltaU Erkennung schnell, ein MAX712 täte es, der
braucht aber wenigstens 4*2+1.5 = 9.5V. Also muss nach USB erst mal
ein step up aus den 5V die 9.5V machen:
+-------+ 9.5V +------+ LED
USB --+---|step up|------|MAX712|--+--R--|>|--+
| +-------+ +------+ | |
USB --uC | | 4.8V-Akku |
| | | | |
Da man allerdings aus USB nur 100mA ziehen darf, wenn man nicht über
500mA verhandelt, muss ein uC die Verhandlung übernehmen. Dann hätte
man wenigstens einen Ladestrom von 250mA, was mehr als die mindestens
für -DeltaU benötigten C/4 wären.
Ja, beides ist aufwändiger als deine Primitivvorstellung. Aber nötig
für Dinge, die funktionieren sollen.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 12:56 +0200 |
| Message-ID | <57CEA0C9.D0AA224A@B.Maus.De> |
| In reply to | #213371 |
MaWin wrote: > NiMH-Akkus haben keine Ladeschlusspannung, sondern bloss einen > Innenwiderstand. Das ist falsch. Die Spannungserfassung für den Knick erfolgt idealerweise stromlos, wenn also der Innenwiderstand keine Wirkung zeigt. Genau wie alle anderen haben auch Nickelakkus eine Ladeschlußspannung. sie ist halt nur sehr stark temperaturabhängig, hängt ab von der kaum zu messenden Innentemperatur und ist stark fallend. Damit neigen alle Versuche mit Konstantspannung dazu, bis zur Zerstörung wegzulaufen. Wenn sowohl der Strom und damit die Erwärmung als auch die Endspannung stark begrenzt werden wie in Ulis Idee, dann kannn das gutgehen. Ich würde es nicht so machen, aber da NiMH im Gegensatz zu Blei keine regelmäßige Volladung brauchen schadet es ihnen nicht. Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr. Es gibt genug (fast immer) funktionierende billige Endgeräte, die sich blind darauf verlassen. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 13:59 +0200 |
| Message-ID | <nqmb38$sji$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #213373 |
"Axel Berger" <Axel_Berger@B.Maus.De> schrieb im Newsbeitrag news:57CEA0C9.D0AA224A@B.Maus.De... MaWin wrote: > > NiMH-Akkus haben keine Ladeschlusspannung, sondern bloss einen > > Innenwiderstand. > Das ist falsch. NiMH haben zwr zum Ende des Ladevorhang irgendeine Spannung, aber diese ist NICHT als Erkennungszeichen brauchbar wann der Akku voll ist. Ein "voller Akku" (gerade aus dem Ladegerät, das abgescdhaltet hat) der beispielsweise 1.6V hat oder 1.37V, wird im Laufe der folgenden Tage seine Zellenspannung auf 1.23V (etwas temperaturabhängig) absenken, obwohl er voll ist und in der Zeit voll bleibt. Einfach weil das die chemische Spannung der geladenen Zelle ist. > Die Spannungserfassung für den Knick erfolgt idealerweise stromlos, > wenn also der Innenwiderstand keine Wirkung zeigt. Ja, das wäre gut. Damit ist man den Term Innenwiderstand*Ladestrom los, da der Innenwiderstand sich verändert (Kristalle lösen sich auf oder bilden sich) wäre sonst selbst bei konstantem Ladestrom eventuell ein Knick in der Spannungskurve. Leider sinkt die Spannung je länger man nach Abschalten des Ladestroms wartet immer weiter, weil sie die Ladung im inneren der Zelle verteilt. > Genau wie alle anderen haben auch Nickelakkus eine > Ladeschlußspannung. sie ist halt nur sehr stark temperaturabhängig, > hängt ab von der kaum zu messenden Innentemperatur und ist stark > fallend. Siehe oben. Ich würde das NICHT als Ladeschlusspannung bezeichnen. > Damit neigen alle Versuche mit Konstantspannung dazu, bis zur > Zerstörung wegzulaufen. Richtig. > Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und > liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr. Ich liebe Geräte, die nur manchmal funktionieren (beim Test beim hersteller) und meistens nicht (bei mir). Bleib mir mit solchem Pfusch vom Hals. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 14:59 +0200 |
| Message-ID | <57CEBDAC.2EB21AAF@B.Maus.De> |
| In reply to | #213376 |
MaWin wrote: > > Die Spannungserfassung für den Knick erfolgt idealerweise stromlos, > Ja, das wäre gut. Nicht wäre, ist. Jedes mir bekannte halbwegs hochwertige Ladegerät macht es so, wenn auch meist viel zu aufwendig. Meines Wissens bin ich der einzige, der einfach mit dem lückenden ungeglätteten Strom aus einem Gleichrichter lädt und zur Spannungmessung einen Spitzenwertgleichrichter für die Minima einsetzt. Bei kurzschlußfesten Trafos mit hoher Selbstinduktion hängt der Ladestrom auch nur wenig von der Akkuspannung und dem Zuleitungswiderstand ab. Der Wirkungsgrad ist nicht gut, aber viel besser als wenn man dasselbe mit einem Vorwiderstand oder Linearregler erreichen wollte. > Leider sinkt die Spannung je länger man nach Abschalten > des Ladestroms wartet immer weiter, Ja, aber nicht nennenswert in rund der Hälfte von 10 msec. > Bleib mir mit solchem Pfusch vom Hals. Gerne. Du weißt ohnehin alles und würdest hier nie andere nach Ihrer Meinung fragen wollen. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 15:19 +0000 |
| Message-ID | <XnsA67BB0411DA2DAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #213376 |
"MaWin" <me@private.net>: >> Genau wie alle anderen haben auch Nickelakkus eine >> Ladeschluáspannung. sie ist halt nur sehr stark temperaturabh„ngig, >> h„ngt ab von der kaum zu messenden Innentemperatur und ist stark >> fallend. > > Siehe oben. Ich wrde das NICHT als Ladeschlusspannung bezeichnen. Abschaltkriterium ist eigentlich ansteigende Temperatur bzw. ansteigender Innendruck in der Zelle. Da dies jedoch nicht verzögerungsfrei bzw. direkt messbar ist, greift man darauf zurück, dass die Akkuspannung - infolge der inneren Erwärmung - nicht mehr ansteigt, sondern konstant bleibt bzw. bei weiterer Temperaturzunahme wieder abfällt: das -deltaPeak Verfahren. Die Ladespannung an sich wird sehr stark durch den Ladestrom beeinflusst. Die ist bei 1C, auch wenn inin einer Ladestrompause gemessen wird - höher als bei C/10... M. --
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 14:24 +0200 |
| Message-ID | <nqmckb$e28$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #213373 |
Axel Berger wrote: > Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und > liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr. Es gibt genug (fast > immer) funktionierende billige Endgeräte, die sich blind darauf > verlassen. Etwas weiter oben schreibt ein gewisser "Axel Berger" "ich hatte auch schon einmal eines der sehr seltenen normgerechten Boards". Sind wir jetzt schon so weit, dass sich Pfusch auf Pfusch verlässt und ordnungsgemäße Arbeit ein Fehler ist? Das erklärt einiges, aber ich möchte doch vorschlagen, dass wir uns zumindest in dieser Gruppe um ein ordentliches technisches Niveau bemühen. ;o) Zumindest möchte ich festhalten, dass ein Ausgang, der nur 100mA liefern soll, jedes Recht hat, bei 10fachem Überstrom kaputt zu gehen und das will man doch eigentlich nicht.
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| From | Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 20:42 +0800 |
| Message-ID | <nqmdj2$80f$1@dont-email.me> |
| In reply to | #213377 |
AT Tuesday 06 September 2016 20:24, Edzard Egberts wrote: > Axel Berger wrote: >> Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und >> liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr. Es gibt genug (fast >> immer) funktionierende billige Endgeräte, die sich blind darauf >> verlassen. > > Etwas weiter oben schreibt ein gewisser "Axel Berger" "ich hatte auch > schon einmal eines der sehr seltenen normgerechten Boards". Sind wir > jetzt schon so weit, dass sich Pfusch auf Pfusch verlässt und > ordnungsgemäße Arbeit ein Fehler ist? Das erklärt einiges, aber ich > möchte doch vorschlagen, dass wir uns zumindest in dieser Gruppe um ein > ordentliches technisches Niveau bemühen. ;o) > > Zumindest möchte ich festhalten, dass ein Ausgang, der nur 100mA liefern > soll, jedes Recht hat, bei 10fachem Überstrom kaputt zu gehen und das > will man doch eigentlich nicht. Na ja, das Recht kaputt zu gehen würde ich einem ordentlich entwickelten System nicht gerade zugestehen. Gerade ein Anschluss, der zum Missbrauch einlädt, sollte intern abgesichert sein. Dafür gibt's fertige ICs, die bei 500mA abschalten. Aber es ist leider so, dass da draußen viele Rechner gibt, die weder richtige Begrenzung noch Absicherung haben. Zum anderen gibt es viele Geräte, die nur funktionieren, wenn sie mehr Strom kriegen, als der Standard erlaubt. Wenn Frau Mustermann sich so ein Teil kauft und es an ihren normgerechten PC anschließt, geht es nicht. Dann findet sie in den Foren die üblichen Schwätzer, die ihr sagen, dass es bei ihnen ja funktioniert und das nur an ihrem Rechner liegen kann. Da sich so was weiter herum spricht, bleibt irgendwann dem PC Hersteller nichts anderes übrig, als seinen PC auch so zu bauen, dass er sich nicht an den Standard hält. So pflanzt sich Pfusch fort. (interessant, mein spell-checker mag auch keinen Pfusch und bemängelt schon das Wort). -- Reinhardt
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 14:49 +0200 |
| Message-ID | <57CEBB67.1497C2FD@B.Maus.De> |
| In reply to | #213377 |
Edzard Egberts wrote: > Sind wir > jetzt schon so weit, dass sich Pfusch auf Pfusch verlässt und > ordnungsgemäße Arbeit ein Fehler ist? Uli will kein Seriengerät anbieten sondern eine quick and dirty Lösung ganz für sich allein. Daß es eine nichtoptimale Primitivlösung sein wird, die gerade noch "gut genug" ist für seine Zwecke, weiß er, wie seine Posts zeigen, sehr genau selber. Damit paßt meine Aussage zur gestellten Aufgabe, zumal sie alle nötigen Einschränkungen schon explizit selbst enthält. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Edzard Egberts <ed_09@tantec.de> |
|---|---|
| Date | 2016-09-06 15:02 +0200 |
| Message-ID | <nqmeqo$f4m$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #213379 |
Axel Berger wrote: > Damit paßt meine Aussage zur gestellten Aufgabe, zumal sie alle > nötigen Einschränkungen schon explizit selbst enthält. Op: "Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an einen USB Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung kaputt, schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung reduziert? Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation?" A: "Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr." Naja...
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
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| Date | 2016-09-11 08:01 +0200 |
| Message-ID | <e3kaakFsss8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #213381 |
Am 06.09.2016 15:02, schrieb Edzard Egberts: >> Damit paßt meine Aussage zur gestellten Aufgabe, zumal sie alle >> nötigen Einschränkungen schon explizit selbst enthält. > > Op: "Was passiert nun, wenn man einen niederohmigeren Verbraucher an > einen USB Port anschliesst? Geht dann der Port wegen Ueberlastung > kaputt, schlimmstenfalls also das PC motherboard? Oder wird die Spannung > reduziert? Oder passiert *irgendwas*, da ausserhalb der Spezifikation?" > > A: "Real existierende USB Anschlüsse halten sich nicht an die Norm und > liefern ohne Anmeldung und ohne Murren 1 A und mehr." Ich verstehe nur nicht, wieso zum Laden der Lampe unbedingt der Computer dienen soll. Viel geeigneter und auch nicht teuer sind kleine 5V Netzteile, mit USB-förmigen Buchsen. Gibt es ab 1 Euro bei ebay oder auf dem Flohmarkt und nur etwas teurer bei den sonstigen Lieferanten für techno-Krimskrams. TH
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2016-09-11 08:30 +0200 |
| Message-ID | <nr2ril$m4j$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #213602 |
On 09/11/2016 08:01 AM, Thomas Heger wrote: > > Viel geeigneter und auch nicht teuer sind kleine 5V Netzteile, mit > USB-förmigen Buchsen. Gibt es ab 1 Euro bei ebay oder auf dem Flohmarkt > und nur etwas teurer bei den sonstigen Lieferanten für techno-Krimskrams. Die billigen davon sind allerdings oft gefährlich da innen die Mindestabsände zwischen Primärseite (230V) und Sekundärseite (5V) nicht eingehalten werden. Von den billigen USB-Netzteilen kann ich nur abraten. http://www.lygte-info.dk/info/usbPowerSupplyTest%20UK.html Kauf lieber Markenware. Gerrit
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
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| Date | 2016-09-11 14:31 +0200 |
| Message-ID | <DlddKoLTrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #213602 |
ttt_heg@web.de (Thomas Heger) am 11.09.16 um 08:01:
> Viel geeigneter und auch nicht teuer sind kleine 5V Netzteile, mit
> USB-förmigen Buchsen. Gibt es ab 1 Euro bei ebay oder auf dem
> Flohmarkt und nur etwas teurer bei den sonstigen Lieferanten für
> techno-Krimskrams.
China-Zisemännchen.
("Böller" ist schon für die 500-Watt-5-EUR-PC-Netzteile vergeben)
Rainer
--
seitdem hat WinOnCD bei mir einen Platz in der 'Hall of Hate' -
einem Regalbrett, auf dem u.a. IBM DOS 4.01, Windows 2.0, Word
Perfect 1.0 (Amiga) und andere Schandtaten der EDV ihr Dasein als
abschreckende Beispiele fristen. (bm in ger.ct)
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| From | Ulli Horlacher <framstag@tandem-fahren.de> |
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| Date | 2016-09-12 22:07 +0000 |
| Message-ID | <nr78ujUmb2jL2@news.in-ulm.de> |
| In reply to | #213602 |
Thomas Heger <ttt_heg@web.de> wrote: > Am 06.09.2016 15:02, schrieb Edzard Egberts: > Ich verstehe nur nicht, wieso zum Laden der Lampe unbedingt der Computer > dienen soll. Weil die Lampe sowieso am Computer haengt. Ich hab keine Lust sie zum Laden umzustoepseln. -- + Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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