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Groups > de.sci.electronics > #210142 > unrolled thread

Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

Started byRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
First post2016-06-29 09:10 +0200
Last post2016-07-02 14:41 +0200
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Contents

  Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-29 09:10 +0200
    Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? "MaWin" <me@private.net> - 2016-06-29 11:07 +0200
      Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2016-06-29 11:51 +0200
        Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-06-29 20:20 +0200
      Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-29 12:41 +0200
        Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? "MaWin" <me@private.net> - 2016-06-29 13:04 +0200
          Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-29 13:14 +0200
            Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-06-29 21:22 +0200
      OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-06-30 09:53 +0200
        Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? "MaWin" <me@private.net> - 2016-06-30 10:27 +0200
          Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-06-30 23:32 +0200
            Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2016-07-01 05:46 +0200
              Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-07-02 14:43 +0200
                Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2016-07-02 14:59 +0200
        Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-30 13:14 +0200
          Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-06-30 23:21 +0200
            Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2016-07-01 05:49 +0200
    Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-29 11:50 +0200
      Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-06-29 22:53 +0200
        Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-30 08:21 +0200
          Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-06-30 11:30 +0000
            Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-06-30 14:46 +0200
              Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-06-30 13:41 +0000
              Re: Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-30 13:58 +0000
                Re: Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-06-30 14:01 +0000
                Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-30 18:30 +0200
                Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-06-30 22:22 +0200
              Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-06-30 23:17 +0200
                Re: Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-07-01 06:19 +0000
                  Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-01 08:27 +0200
                  Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-07-02 14:50 +0200
                    Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2016-07-02 15:16 +0200
          Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-07-01 00:27 +0200
        Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-06-30 10:02 +0200
          Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-07-01 00:17 +0200
            Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-07-02 14:23 +0200
        Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-06-30 15:17 +0200
          Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2016-07-01 01:06 +0200
            Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-07-02 14:41 +0200

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#210142 — Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-29 09:10 +0200
SubjectSpannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nkvs9a$ggo$1@pi.h5.or.at>
Nachdem es von den üblichen Verdächtigen für Retrofit-Hausautomatisierung
(HomeMatic, Zwave, etc.) keine Fertigen Spannungssensoren für 230 Volt
(wirklich Spannung, für Strom gibt es Haufenweise Sachen) gibt, überlege
ich entweder mit einem Optokoppler oder einem Relais sowas selbst zu 
machen. 

Dabei scheint mir die Lösung mit dem Relais mechanisch einfacher (weil
es billig Din-Schienen-Relaissockel gibt in die man die Netzspannung schön
isoliert reinbringen kann), ohne irgendwelch wüsten Basteleien.

Spricht irgendwas praktisches dagegen so ein Relais direkt an 
einen üblichen Mikrocontroller-Eingang zu hängen (die üblichen
Verdächtigen sind für mich AVRs oder Raspberry Pis)?

Bei den Steckrelais von Finder hat man teilweise in den Datenblättern
(wenn ich das richtig verstehe) eine minimale geschaltete Leistung von
IIRC 300mW und eine minimale Spannung von 5V. Was passiert wenn man das
unterschreitet? Hat man dann kontaktprellen, undefinerte Zustände, wird
was hin?

TIA
/ralph

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#210146

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-06-29 11:07 +0200
Message-ID<nl035c$ev9$1@news.albasani.net>
In reply to#210142
"Ralph Aichinger" <ra@pi.h5.or.at> schrieb im Newsbeitrag 
news:nkvs9a$ggo$1@pi.h5.or.at...
> Nachdem es von den üblichen Verdächtigen für Retrofit-Hausautomatisierung
> (HomeMatic, Zwave, etc.) keine Fertigen Spannungssensoren für 230 Volt
> (wirklich Spannung, für Strom gibt es Haufenweise Sachen) gibt, überlege
> ich entweder mit einem Optokoppler oder einem Relais sowas selbst zu
> machen.
>
> Dabei scheint mir die Lösung mit dem Relais mechanisch einfacher (weil
> es billig Din-Schienen-Relaissockel gibt in die man die Netzspannung schön
> isoliert reinbringen kann), ohne irgendwelch wüsten Basteleien.
>
> Spricht irgendwas praktisches dagegen so ein Relais direkt an
> einen üblichen Mikrocontroller-Eingang zu hängen (die üblichen
> Verdächtigen sind für mich AVRs oder Raspberry Pis)?
>
> Bei den Steckrelais von Finder hat man teilweise in den Datenblättern
> (wenn ich das richtig verstehe) eine minimale geschaltete Leistung von
> IIRC 300mW und eine minimale Spannung von 5V. Was passiert wenn man das
> unterschreitet? Hat man dann kontaktprellen, undefinerte Zustände, wird
> was hin?
>
Ja, so ein Finder FIN 38.51 230V zieht auch bloss 4mA, das
lässt sich mit einfachem (Vorwiderstand) Optokoppler auch kaum
unterbieten, aber es leert dein Portemonnai natürlich schnell.

Na ja, heute dürfen Häuser kosten was sie wollen, der Kredit
wird sowieso nie zurückbezahlt (Tilgung 1%-> , Restschuld 88%
nach 10 Jahren) man hofft auf ewige Niedrigzinsen.

Der geschaltete Strom muss dem Mindestschaltstrom entsprechen,
bei dem Modell 10mA an 12V, damit die Kontakte zuverlässig gereinigt
werden, sonst wird es eines Tages nur unzuverlässig melden.

Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform, und falles Optokopplerboards
aus China eher aus. Die sind auch seltendst für Überspannungskategorie
II ausgelegt (4000V) wie sie für Festinstallation erforderlich ist,
sondern meist nur 2500V der CAT I oder sogar noch weniger (USA).
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

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#210150

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2016-06-29 11:51 +0200
Message-ID<nl05mq$mu9$1@pi.h5.or.at>
In reply to#210146
MaWin <me@private.net> wrote:
> Na ja, heute dürfen Häuser kosten was sie wollen, der Kredit
> wird sowieso nie zurückbezahlt (Tilgung 1%-> , Restschuld 88%
> nach 10 Jahren) man hofft auf ewige Niedrigzinsen.

Mein Haus gehört mir, kein Kredit, nix. Danke der Nachfrage.

> Der geschaltete Strom muss dem Mindestschaltstrom entsprechen,
> bei dem Modell 10mA an 12V, damit die Kontakte zuverlässig gereinigt
> werden, sonst wird es eines Tages nur unzuverlässig melden.

Kann man das dann wieder "herrichten", indem man kurz mal einen
größeren Strom drüberläßt? Kann man sagen, wie groß das Problem
in der Praxis wirklich ist? 

> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
> ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform, und falles Optokopplerboards
> aus China eher aus. Die sind auch seltendst für Überspannungskategorie
> II ausgelegt (4000V) wie sie für Festinstallation erforderlich ist,
> sondern meist nur 2500V der CAT I oder sogar noch weniger (USA).

Der Netzspannungsteil soll ja möglichst ein Fertiggerät sein,
darum die Idee mit dem Relais.

/ralph

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#210188

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2016-06-29 20:20 +0200
Message-ID<dtihrtFlfmgU1@mid.individual.net>
In reply to#210150
Am 29.06.2016 um 11:51 schrieb Ralph Aichinger:

>> Der geschaltete Strom muss dem Mindestschaltstrom entsprechen,
>> bei dem Modell 10mA an 12V, damit die Kontakte zuverlässig gereinigt
>> werden, sonst wird es eines Tages nur unzuverlässig melden.
>
> Kann man das dann wieder "herrichten", indem man kurz mal einen
> größeren Strom drüberläßt? Kann man sagen, wie groß das Problem
> in der Praxis wirklich ist?

Mit einem Installations-Wandtaster an einem uC-Eingang hatte ich Problem
bis ich eine genügend große Last damit parallel geschaltet habe (LED mit 
Vorwiderstand).
Da hier nur für einen kurzen Moment getastet wird tut die Last im 
"Dauerbetrieb" nicht weh.

Gerald

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#210155

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-06-29 12:41 +0200
Message-ID<nl08gi$pba$1@news.albasani.net>
In reply to#210146
Am 29.06.2016 um 11:07 schrieb MaWin:
> man hofft auf ewige Niedrigzinsen.
Ewig nicht, aber schon verdammt lang.

> Der geschaltete Strom muss dem Mindestschaltstrom entsprechen, bei
> dem Modell 10mA an 12V, damit die Kontakte zuverlässig gereinigt
> werden, sonst wird es eines Tages nur unzuverlässig melden.
Jep.

> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
Bauteile? CE? Bei Geräten ja, aber Bauteile?
--> http://www.zvei.org/publikationen/position-ce-bauelemente-2013.pdf

> ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform,
Eher nach dem Stand der Technik, zuverlässig und sicher.
Elektrotechnik im BGB, StGB? Wo?

> Die sind auch seltendst für Überspannungskategorie II ausgelegt
> (4000V) wie sie für Festinstallation erforderlich ist, sondern meist
> nur 2500V der CAT I oder sogar noch weniger (USA).
Korrekt,
Abstand halten, (Vor)Widerstände mit ausreichender Dimensionierung und
Optokoppler mit passender Isolation und Prüfspannung, Stichwort "sichere
Trennung"

EL814, sogar mit VDE Nummer 132249 oder CNY 64/65?



Butzo

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#210158

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-06-29 13:04 +0200
Message-ID<nl09vq$shi$1@news.albasani.net>
In reply to#210155
"Klaus Butzmann" <k.butzmann.usenet@online.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:nl08gi$pba$1@news.albasani.net...

>> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
> Bauteile? CE? Bei Geräten ja, aber Bauteile?
> --> http://www.zvei.org/publikationen/position-ce-bauelemente-2013.pdf

Ein Sicherungsuatomatist kein Gerät, aber ein Bauteil zum Einbau
in Hausinstallationen und muss CE tragen
Frag mich aber nicht nach welcher Norm, guck einfach auf deinen
(hoffentlich ausreichend modernen) Sicherungsautomaten.

> EL814, sogar mit VDE Nummer 132249 oder CNY 64/65?

Das Bauteil wäre zwar geeignet, ist aber offenbar nicht zum Einbau in den
Sicherungskasten, dazu fehlen schon die berührsicherungen Schraubanschlüsse.

Nenn also die Einheit die man verbaut wie du willst, Bauteil oder
Baugruppe oder Gerät, CE muss drauf (und darf auch echte Bauteile nicht
drauf, richtig).
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#210160

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-06-29 13:14 +0200
Message-ID<nl0aim$tlr$1@news.albasani.net>
In reply to#210158
Am 29.06.2016 um 13:04 schrieb MaWin:

> Frag mich aber nicht nach welcher Norm, guck einfach auf deinen
> (hoffentlich ausreichend modernen) Sicherungsautomaten.
Schraubautomat E27 mit "H" Charakteristik, da gabs weder CE noch EU, ist 
aber wie die Insulaner gezeigt haben heilbar.

> Das Bauteil wäre zwar geeignet, ist aber offenbar nicht zum Einbau in den
> Sicherungskasten, dazu fehlen schon die berührsicherungen
> Schraubanschlüsse.
Sollte nur ein Hinweis sein wie man sowas sauber bauen kann.

> Nenn also die Einheit die man verbaut wie du willst, Bauteil oder
> Baugruppe oder Gerät, CE muss drauf (und darf auch echte Bauteile nicht
> drauf, richtig).
Im Sinne Brandschutz, Versicherung, Haftung korrekt, nur der 
überbordende Nannystaat geht mir etwas auf die Nerven.
Sind wir derzeit schon wieder in der Vorkriegszeit?


Butzo

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#210198

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2016-06-29 21:22 +0200
Message-ID<Dgnu3TmDrLB@smial.prima.de>
In reply to#210160
k.butzmann.usenet@online.de (Klaus Butzmann)  am 29.06.16 um 13:14:

> Sind wir derzeit schon wieder in der Vorkriegszeit?

Sprich keine Worte mit böser Vorbedeutung aus...

Rainer

-- 

Zeit für eine neue Außenpolitik, die nicht nach außen
mit Füßen tritt, was im Innern verteidigt werden soll.
(Horst Lehner in maus.soziales.politik)

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#210228 — OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2016-06-30 09:53 +0200
SubjectOT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl2j5l$8rn$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#210146
Hi Manfred,

> Na ja, heute dürfen Häuser kosten was sie wollen, der Kredit
> wird sowieso nie zurückbezahlt (Tilgung 1%-> , Restschuld 88%
> nach 10 Jahren) man hofft auf ewige Niedrigzinsen.

Ich sehe da zwei verschiedene Zielrichtungen:

1. Die Zinsen sind billiger als die Miete. Nach 10 Jahren Mietzeit 
gehört mir ein Haus auch nicht, wenn ich aber für 2,x% Zinsen das Haus 
von der Bank mieten kann, warum dann 5% Mietzins an einen anderen 
Eigentümer abdrücken?

2. Man kann nicht nur in Staatsanleihen anlegen. Ich hab mein Haus auch 
auf Pump mit minimaler Tilgung finanziert und spare kräftig parallel 
dazu in ein bunt gestreutes Portfolio an Aktien- und Mischfonds. Das 
Zeitfenster von 10 bis 20 Jahre der Zinsbindung gedenke ich so zu 
nutzen, dass ich in einer Hausse in diesen 10 Jahren meine Ersparnisse 
auflösen und den Kredit abbezahlen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass 
dieser Deal aufgeht steht schon jetzt gar nicht schlecht. Falls nicht, 
hat immer noch 1. gegolten.

> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
> ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform,

Erzähl mir mehr! Wo steht das?

Marte

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#210233 — Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-06-30 10:27 +0200
SubjectRe: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl2l4q$9js$1@news.albasani.net>
In reply to#210228
"Marte Schwarz" <marte.schwarz@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:nl2j5l$8rn$1@news2.open-news-network.org...

>> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
>> ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform,
>
> Erzähl mir mehr! Wo steht das?

DIN 18015 und DIN VDE 0620, sogar die Klemmen zum zusammenklemmen
von Leitungen sind vorgeschrieben und dürfen nur aus der Norm stammen.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#M

Wer sein Haus so finanziert, daß nach 10 Jahren noch der Grossteil der
Schulden da ist, weil nur so die Kreditbelastung in Miethöhe liegt,
der ist in 10 Jahren insolvent. Es nützt auch nichts, dann das Haus zu
verkaufen, denn so ein Notverkauf bringt nicht die Restschulden ein. Und
im Gegensatz zu den USA wo eine Bank mit dem Restwert des Hypothekgutes
zufrieden sein muss (es geht einfach in ihren Besitz über) (man hat im
Erzland des Kapitalismus den Kundenschutz gesetzlich WESENTLICH höher
angesiedelt als in unserer korrupten Marktwirtschaft),
halten die Banken in Deutschland die Hand auch für die Restsumme auf.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#210348 — Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2016-06-30 23:32 +0200
SubjectRe: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl436b$ud5$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#210233
Hi Manfred,

>>> Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
>>> ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform,
>>
>> Erzähl mir mehr! Wo steht das?
>
> DIN 18015 und DIN VDE 0620, sogar die Klemmen zum zusammenklemmen
> von Leitungen sind vorgeschrieben und dürfen nur aus der Norm stammen.
>
> http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#M

Der Text stammt von Dir? Ich belege mich auch immer selbst durch meine 
Schriften ;-)

> Wer sein Haus so finanziert, daß nach 10 Jahren noch der Grossteil der
> Schulden da ist, weil nur so die Kreditbelastung in Miethöhe liegt,
> der ist in 10 Jahren insolvent.

Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? Ich kann jedes Jahr richtig viel 
Geld zurücklegen, das ich eben nicht an die Bank abdrücke. Wenn ich mit 
dem Geld auf einen Zeitraum zwischen 10 und 20 Jahre den Moment 
erwische, wo mein Depot mehr als die 4 % Zinsen erwirtschaftet, habe ich 
plus gemacht. Wahrscheinlich kann ich den ganzen Kredit dann in einem 
Zug Platt machen.

> Es nützt auch nichts, dann das Haus zu
> verkaufen, denn so ein Notverkauf bringt nicht die Restschulden ein.

Wer redet von Notverkauf?

> im Gegensatz zu den USA wo eine Bank mit dem Restwert des Hypothekgutes
> zufrieden sein muss (es geht einfach in ihren Besitz über) (man hat im
> Erzland des Kapitalismus den Kundenschutz gesetzlich WESENTLICH höher
> angesiedelt als in unserer korrupten Marktwirtschaft),
> halten die Banken in Deutschland die Hand auch für die Restsumme auf.

There is no free lunch! Hierzulande bekommst Du im Gegenzug eine 
verlässliche kalkulation angeboten und darfst auch bei steigenden Zinsen 
nach wie vor billige Kredite über viele Jahre behalten. Wenn in USA die 
Zinsen anziehen, bekommen die Banken reihenweise kalte Füße, weil sie 
dann wieder Hausbesitzer wider Willen werden...
Ich weiss, was mir da lieber ist.

Marte

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#210356 — Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2016-07-01 05:46 +0200
SubjectRe: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<1g8kwo67b309h.1r97cycnxz454$.dlg@40tude.net>
In reply to#210348
Am Thu, 30 Jun 2016 23:32:59 +0200 schrieb Marte Schwarz:

>> im Gegensatz zu den USA wo eine Bank mit dem Restwert des Hypothekgutes
>> zufrieden sein muss (es geht einfach in ihren Besitz über) (man hat im
>> Erzland des Kapitalismus den Kundenschutz gesetzlich WESENTLICH höher
>> angesiedelt als in unserer korrupten Marktwirtschaft),
>> halten die Banken in Deutschland die Hand auch für die Restsumme auf.
> 
> There is no free lunch! Hierzulande bekommst Du im Gegenzug eine 
> verlässliche kalkulation angeboten und darfst auch bei steigenden Zinsen 
> nach wie vor billige Kredite über viele Jahre behalten. Wenn in USA die 
> Zinsen anziehen, bekommen die Banken reihenweise kalte Füße, weil sie 
> dann wieder Hausbesitzer wider Willen werden...
> Ich weiss, was mir da lieber ist.

Ich nehme an dass man auch in den USA Kredite mit längerer Zinsbindung
vereinbaren kann.

Lutz

-- 
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#210523 — Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2016-07-02 14:43 +0200
SubjectRe: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl8ctk$hrr$2@news2.open-news-network.org>
In reply to#210356
Hi Lutz,

 > Ich nehme an dass man auch in den USA Kredite mit längerer Zinsbindung
> vereinbaren kann.

Das ist ja gerade eines der Probleme im amerikanischen immobilienmarkt, 
dass eben dies nicht üblich ist. Es wird mit variablem Zins finanziert. 
Ziehen die Zinsen dann an kommt es zum Liquiditätsengpass.

Marte

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#210525 — Re: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2016-07-02 14:59 +0200
SubjectRe: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<7qatk3fdifx4$.7q7wrv6jzvct.dlg@40tude.net>
In reply to#210523
Am Sat, 2 Jul 2016 14:43:32 +0200 schrieb Marte Schwarz:

>  > Ich nehme an dass man auch in den USA Kredite mit längerer Zinsbindung
>> vereinbaren kann.
> 
> Das ist ja gerade eines der Probleme im amerikanischen immobilienmarkt, 
> dass eben dies nicht üblich ist. Es wird mit variablem Zins finanziert. 
> Ziehen die Zinsen dann an kommt es zum Liquiditätsengpass.

Das ist klar, aber 'nicht üblich' heisst doch nicht dass dir nicht eine Bank
auf Nachfrage auch eine 'verlässliche Kalkulation' anbietet, wie du das
nennst.

Lutz

-- 
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#210261 — Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2016-06-30 13:14 +0200
SubjectRe: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl2uu2$s7h$1@news.albasani.net>
In reply to#210228
Am 30.06.2016 um 09:53 schrieb Marte Schwarz:

> 1. Die Zinsen sind billiger als die Miete. Nach 10 Jahren Mietzeit
> gehört mir ein Haus auch nicht, wenn ich aber für 2,x% Zinsen das
> Haus von der Bank mieten kann, warum dann 5% Mietzins an einen
> anderen Eigentümer abdrücken?
Liefer- und Verpackungskosten nicht vergessen, die sind auf alle Fälle
weg, bei 6,5% Grunderwerbsteuer, 6% Makler und 1.5% Notar nicht lustig.

Kurz überschlagen:
300.000 Euro Kaufpreis, 14% "Aufgeld", 42.000 Euro definitiv weg, / 120 
Nutzungsmonate, gibt 350 Eur "Miete" im Monat ganz ohne Zins, Tilgung, 
Instandhaltungsrücklage und ohne Nebenkosten.

Es gab Zeiten mit 0% Grunderwerbsteuer für selbst genutze Immos...


Butzo

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#210347 — Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2016-06-30 23:21 +0200
SubjectRe: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<nl42hm$u4u$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#210261
Hi Klaus,

>> 1. Die Zinsen sind billiger als die Miete. Nach 10 Jahren Mietzeit
>> gehört mir ein Haus auch nicht, wenn ich aber für 2,x% Zinsen das
>> Haus von der Bank mieten kann, warum dann 5% Mietzins an einen
>> anderen Eigentümer abdrücken?
> Liefer- und Verpackungskosten nicht vergessen, die sind auf alle Fälle
> weg, bei 6,5% Grunderwerbsteuer, 6% Makler und 1.5% Notar nicht lustig.

Makler hatten wir nicht. Zinsen zahlen wir 4%. Die Miete wäre nicht 
unter 7% zu haben gewesen. Die Differenz macht 3%, die die 
Anschaffungskosten in den letzten 6 Jahren schon üppig amortisiert hatten.

Marte

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#210357 — Re: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2016-07-01 05:49 +0200
SubjectRe: OT: Hausfinanzierung Re: Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?
Message-ID<1ieiys1ssltnc.c1ctlufdkpqe$.dlg@40tude.net>
In reply to#210347
Am Thu, 30 Jun 2016 23:21:57 +0200 schrieb Marte Schwarz:

>>> 1. Die Zinsen sind billiger als die Miete. Nach 10 Jahren Mietzeit
>>> gehört mir ein Haus auch nicht, wenn ich aber für 2,x% Zinsen das
>>> Haus von der Bank mieten kann, warum dann 5% Mietzins an einen
>>> anderen Eigentümer abdrücken?
>> Liefer- und Verpackungskosten nicht vergessen, die sind auf alle Fälle
>> weg, bei 6,5% Grunderwerbsteuer, 6% Makler und 1.5% Notar nicht lustig.
> 
> Makler hatten wir nicht. Zinsen zahlen wir 4%. Die Miete wäre nicht 
> unter 7% zu haben gewesen.

Klar, da sind ja neben den Zinsen auch noch Anteile für Reparaturen,
Renovierungen usw. enthalten ...

> Die Differenz macht 3%, die die 
> Anschaffungskosten in den letzten 6 Jahren schon üppig amortisiert hatten.

... die man auch bei der Betrachtung nicht vergessen sollte.

Lutz

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Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im 
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin 
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#210149

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-29 11:50 +0200
Message-ID<nl05lg$jv1$1@news.albasani.net>
In reply to#210142
Am 29.06.2016 um 09:10 schrieb Ralph Aichinger:
> Nachdem es von den üblichen Verdächtigen für Retrofit-Hausautomatisierung
> (HomeMatic, Zwave, etc.) keine Fertigen Spannungssensoren für 230 Volt
> (wirklich Spannung, für Strom gibt es Haufenweise Sachen) gibt, überlege
> ich entweder mit einem Optokoppler oder einem Relais sowas selbst zu
> machen.
>
> Dabei scheint mir die Lösung mit dem Relais mechanisch einfacher (weil
> es billig Din-Schienen-Relaissockel gibt in die man die Netzspannung schön
> isoliert reinbringen kann), ohne irgendwelch wüsten Basteleien.
>
> Spricht irgendwas praktisches dagegen so ein Relais direkt an
> einen üblichen Mikrocontroller-Eingang zu hängen (die üblichen
> Verdächtigen sind für mich AVRs oder Raspberry Pis)?

Was spricht dagegen, die 230V einfach über einen 10 MOhm Widerstand 
direkt auf den Eingang eines AVRs zu legen?

Bei 230V kommen wir da dann auf 23uA, bzw. in der Spitze haben wir da 
gut 30uA...

Gruß

Stefan




>
> Bei den Steckrelais von Finder hat man teilweise in den Datenblättern
> (wenn ich das richtig verstehe) eine minimale geschaltete Leistung von
> IIRC 300mW und eine minimale Spannung von 5V. Was passiert wenn man das
> unterschreitet? Hat man dann kontaktprellen, undefinerte Zustände, wird
> was hin?
>
> TIA
> /ralph
>

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#210204

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2016-06-29 22:53 +0200
Message-ID<20160629225348.13bd4278@Achmuehle.WOR>
In reply to#210149
Hallo Stefan,

Du schriebst am Wed, 29 Jun 2016 11:50:41 +0200:

> Was spricht dagegen, die 230V einfach über einen 10 MOhm Widerstand 
> direkt auf den Eingang eines AVRs zu legen?

Die fehlende Trennung zum Netz? Die Notwendigkeit, das nur _fest_
_angeschlossen_ zu betreiben? (Steck' den Stecker verdreht ein und halt'
mal Deine Finger an den AVR - aber ruf' vorsichtshalber vorher schon mal
den Rettungsdienst an...)

Vergibst Du öfter mal solche "Darwin-Awards"?

Nee, laß solche Experimente lieber sein und rate nicht anderen zu solchen
durchaus lebensgefährlichen Experimenten!

Sowas _ist_ lebensgefährlich, zumindest, wenn das Ding nicht schlußendlich
ausschließlich in einem fest verschlossenen, _voll_ isolierten Gehäuse ohne
weiteren Kontakt zur "Außenwelt" seine Funktion ausführen soll. Wobei die
Verwendung eines AVR zum Schalten eines einzigen Kontakts dann reichlich
sinnlos wird.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#210216

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-06-30 08:21 +0200
Message-ID<nl2dou$rsv$1@news.albasani.net>
In reply to#210204
Am 29.06.2016 um 22:53 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Stefan,
>
> Du schriebst am Wed, 29 Jun 2016 11:50:41 +0200:
>
>> Was spricht dagegen, die 230V einfach über einen 10 MOhm Widerstand
>> direkt auf den Eingang eines AVRs zu legen?
>
> Die fehlende Trennung zum Netz?

Wozu ist die notwendig? Es müssen nur die maximal zulässigen 
Ableitströme eingehalten werden. Bei einem Vorwiderstand von 10 MOhm 
(mit entsprechender Spannungsfestigkeit) dürfte das gegeben sein.

> Die Notwendigkeit, das nur _fest_
> _angeschlossen_ zu betreiben? (Steck' den Stecker verdreht ein und halt'
> mal Deine Finger an den AVR - aber ruf' vorsichtshalber vorher schon mal
> den Rettungsdienst an...)

Ist kein Problem. Die Stromversorgung für den AVR müsste eh aus einem 
externen Netzteil oder einer Batterie erfolgen. Die GND-Leitung kann man 
dann problemlos mit dem Schutzleiter verbinden, oder auch nicht.

> Vergibst Du öfter mal solche "Darwin-Awards"?
>
> Nee, laß solche Experimente lieber sein und rate nicht anderen zu solchen
> durchaus lebensgefährlichen Experimenten!

Für einen Laien kann auch der Umgang mit dem vom OP vorgeschlagenen 
Relais gefährlich sein. Und da die Relaisschaltung deutlich komplexer 
ist, ist die Gefahr eines Stromschlags aufgrund eines 
Verdrahtungsfehlers deutlich höher als bei der einfachen Lösung.

Im Übrigen findet man ähnliche Lösungen durchaus auch in offiziellen 
App-Notes:

http://www.atmel.com/images/doc2508.pdf

> Sowas _ist_ lebensgefährlich, zumindest, wenn das Ding nicht schlußendlich
> ausschließlich in einem fest verschlossenen, _voll_ isolierten Gehäuse ohne
> weiteren Kontakt zur "Außenwelt" seine Funktion ausführen soll. Wobei die
> Verwendung eines AVR zum Schalten eines einzigen Kontakts dann reichlich
> sinnlos wird.

Das Leben ist lebensgefährlich und endet immer mit dem Tod...

Gruß

Stefan

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