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Groups > de.sci.electronics > #369589 > unrolled thread
| Started by | Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> |
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| First post | 2026-09-27 11:14 +0200 |
| Last post | 2026-10-03 23:03 +0200 |
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Wozu Hallsensor A3144? Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> - 2026-09-27 11:14 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? OlafSchultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2026-09-27 12:47 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-09-27 22:28 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-09-28 09:56 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2026-09-28 08:14 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-09-28 11:39 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2026-09-28 10:51 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-09-28 13:53 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2026-09-28 12:55 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-09-28 20:21 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-09-28 23:32 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-09-29 11:07 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2026-09-29 10:36 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-09-29 19:46 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2026-09-29 18:33 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-10-04 02:58 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2026-10-04 03:29 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2026-10-04 14:45 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> - 2026-10-04 15:21 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-10-04 17:16 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-10-04 12:03 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-10-04 12:09 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-10-04 12:25 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-10-04 12:40 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-10-04 19:07 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2026-10-04 17:35 +0000
Re: Wozu Hallsensor A3144? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-10-04 21:11 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-09-28 10:24 +0200
Re: Wozu Hallsensor A3144? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-10-03 23:03 +0200
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| From | Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-27 11:14 +0200 |
| Subject | Wozu Hallsensor A3144? |
| Message-ID | <119ampl$fk0e$1@solani.org> |
Hallo, was habe ich verpasst? Es gibt da insbesondere in Zusammenhang mit Arduino und Co. nicht nur den Sensor sondern jede Menge fertige Module. Aber wozu? Um Magnetfelder zu erkennen? Aktuell mache ich das an 3 Fenstern und 2 Türen mit mit Reedkontakten. Gänzlich ohne zusätzlichen Aufwand rund um den A3144. Was ist das Besondere an so einem Modul? Wie z.B. https://www.pollin.de/p/joy-it-hall-magnetfeld-sensor-a3144-810913 Was übersehe ich hier? Grüße Jürgen
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| From | OlafSchultz <o.schultz@enhydralutris.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-27 12:47 +0200 |
| Message-ID | <119as8n$18mlc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #369589 |
On 9/27/26 11:14, Jürgen Jänicke wrote: > Hallo, was habe ich verpasst? Es gibt da insbesondere in Zusammenhang > mit Arduino und Co. nicht nur den Sensor sondern jede Menge fertige > Module. Aber wozu? Um Magnetfelder zu erkennen? Aktuell mache ich das an > 3 Fenstern und 2 Türen mit mit Reedkontakten. Gänzlich ohne zusätzlichen > Aufwand rund um den A3144. Was ist das Besondere an so einem Modul? Wie > z.B. https://www.pollin.de/p/joy-it-hall-magnetfeld-sensor-a3144-810913 > Was übersehe ich hier? > > Grüße Jürgen Erster Gedanke: Reeds können kleben bleiben... gut, dafür muß man die mit >I_nenn betreiben;-) Und man hat eine besser Auflösung als 0 und 1... Ich habe hier einen 3-achsen Magentsensor am Gaszähler... da war ich mit einem Reed nicht erfolgreich..* und, wenn ich wollte... könnte ich auch noch deutlich besser auflösen als nur den einen Impuls alle 0.01 m³. *War wohl zu ungeduldig und hatte verdrängt, daß der Impuls nur alle 0.01 m³ und nicht 0.001 m³ kommt. Viele Grüße, Olaf
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-27 22:28 +0200 |
| Message-ID | <119bu9p$19thi$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #369589 |
Hi Jürgen, > Hallo, was habe ich verpasst? Es gibt da insbesondere in Zusammenhang > mit Arduino und Co. nicht nur den Sensor sondern jede Menge fertige > Module. Wozu man für einen Pullup-Widerstand ein Modul braucht, hab ich auch nie verstanden. Aber wo ein Markt ist, wird er bedient. > Aber wozu? Um Magnetfelder zu erkennen? Aktuell mache ich das an > 3 Fenstern und 2 Türen mit mit Reedkontakten. Gänzlich ohne zusätzlichen > Aufwand rund um den A3144. Der einzige Mehraufwand, den ich sehe, ist die Versorgungsspannung, die Du aber spätestens mit externem Pull-Up auch beim Reedkontakt brauchst (ja, ich weiß, das geht intern im µC auch). Das IC ist aber deutlich schneller und kann die Richtung vom Magnet differenzieren. Ich hab sie schon in Elektromotorsteuerungen gesehen. So schnell könnte kein Reed schalten. Außerdem sind mir schon einige Reedschalter kaputtgegangen. Vor allem die kleinen Glasröhrchen sind doch mechanisch sehr empfindlich. Marte
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 09:56 +0200 |
| Message-ID | <c6jpom-6136.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #369596 |
Am 27.09.26 um 22:28 schrieb Marte Schwarz: > Wozu man für einen Pullup-Widerstand ein Modul braucht, hab ich auch nie > verstanden. Aber wo ein Markt ist, wird er bedient. Die Modulbauform richtet sich vermutlich vor allem an Bastler ohne Lötfertigkeiten. Arduino&Co haben eine Menge von dieser Clientel hervor gebracht. > Der einzige Mehraufwand, den ich sehe, ist die Versorgungsspannung, > die Du aber spätestens mit externem Pull-Up auch beim Reedkontakt > brauchst (ja, ich weiß, das geht intern im µC auch). Vorsicht - die internen Pullups sind zumeist sehr hochohmig (Größenordnung 100k und mehr). In Verbindung mit langen Leitungen wird das sehr störempfindlich. > Das IC ist aber deutlich schneller und kann die Richtung vom Magnet > differenzieren. Ich hab sie schon in Elektromotorsteuerungen gesehen. So > schnell könnte kein Reed schalten. So ist es.
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 08:14 +0000 |
| Message-ID | <nhulvuFha01U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369596 |
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: >Hi Jürgen, >> Hallo, was habe ich verpasst? Es gibt da insbesondere in Zusammenhang >> mit Arduino und Co. nicht nur den Sensor sondern jede Menge fertige >> Module. > >Wozu man für einen Pullup-Widerstand ein Modul braucht, hab ich auch nie >verstanden. Aber wo ein Markt ist, wird er bedient. > >> Aber wozu? Um Magnetfelder zu erkennen? Aktuell mache ich das an >> 3 Fenstern und 2 Türen mit mit Reedkontakten. Gänzlich ohne zusätzlichen >> Aufwand rund um den A3144. > Der einzige Mehraufwand, den ich sehe, ist die Versorgungsspannung, >die Du aber spätestens mit externem Pull-Up auch beim Reedkontakt >brauchst (ja, ich weiß, das geht intern im µC auch). > >Das IC ist aber deutlich schneller und kann die Richtung vom Magnet >differenzieren. Ich hab sie schon in Elektromotorsteuerungen gesehen. So >schnell könnte kein Reed schalten. Außerdem sind mir schon einige >Reedschalter kaputtgegangen. Vor allem die kleinen Glasröhrchen sind >doch mechanisch sehr empfindlich. Einige Vorteile haben aber Reedkontakte dennoch. Sie brauchen keine zusätzliche Betriebspannung, sondern nur den Magneten zum Schalten. Der A3144 braucht um die 5 mA. Bei einer Anwendung wie einem Fahrradtacho wäre dies wohl kaum akzeptabel. Ein weiterer Vorteil ist die galvanische Trennung. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 11:39 +0200 |
| Message-ID | <119dcl8$1fa8k$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #369598 |
Hallo Peter, > Einige Vorteile haben aber Reedkontakte dennoch. Sie brauchen keine > zusätzliche Betriebspannung, sondern nur den Magneten zum Schalten. Der > A3144 braucht um die 5 mA. Bei einer Anwendung wie einem Fahrradtacho > wäre dies wohl kaum akzeptabel. Logisch. > Ein weiterer Vorteil ist die galvanische > Trennung. Wo trennt sich beim Reed-Kontakt ein Potenzial, das beim IC nicht auch getrennt wäre? IMHO sind das einfach zwei verschiedene Sensortypen mit überlappenden Einsatzgebieten. Beide Lösungen habe ihre Nischen, in denen sie besser sind. Die ICs sind in der Regel kompakter und mechanisch wenigeranfällig, darüberhinaus schneller und Polaritätssensitiv, wohingegen die REED-Kontakte mit ihrer Einfachheit punkten, aber eben wenig punktuell arbeiten können und schnarchlangsam sind. Ein Porsche Carrera und ein Porsche Traktor (Opa hatte noch einen) kommen vom selben Stall, sind beides KfZ mit vier Rädern, haben aber sehr unterschiedliche Einsatzzwecke, wenngleich sie für manche Zwecke auch beide einsetzbar sind ;-) Marte
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 10:51 +0000 |
| Message-ID | <nhuv57Fipn6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369600 |
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: >Hallo Peter, > >> Einige Vorteile haben aber Reedkontakte dennoch. Sie brauchen keine >> zusätzliche Betriebspannung, sondern nur den Magneten zum Schalten. Der >> A3144 braucht um die 5 mA. Bei einer Anwendung wie einem Fahrradtacho >> wäre dies wohl kaum akzeptabel. > >Logisch. > >> Ein weiterer Vorteil ist die galvanische >> Trennung. > >Wo trennt sich beim Reed-Kontakt ein Potenzial, das beim IC nicht auch >getrennt wäre? Wenn ich das Schaltbild betrachte, sehe ich, daß der Emitter mit der Masse der Versorgungsspannung des ICs eine galvanische Verbindung hat. Wenn die Versorgung aus einem Kondensatornetzteil erfolgt, braucht es IMO zus. Massnahmen zur Isolierung. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 13:53 +0200 |
| Message-ID | <n31qom-gf66.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #369601 |
Am 28.09.26 um 12:51 schrieb Peter Heitzer: > Wenn ich das Schaltbild betrachte, sehe ich, daß der Emitter mit der Masse > der Versorgungsspannung des ICs eine galvanische Verbindung hat. > Wenn die Versorgung aus einem Kondensatornetzteil erfolgt, braucht es > IMO zus. Massnahmen zur Isolierung. Wozu? Die erfasste Messgröße ist ein Magnetfeld, die galvanische Trennung zwischen Umwelt und Elektronik ist somit sicher gewährleistet. Hältst du aus unerfindlichen Gründen eine doppelte Isolationsbarriere für erforderlich, musst du diese in gleicher Form auch beim Reedkontakt fordern.
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 12:55 +0000 |
| Message-ID | <nhv6d6Fjui6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369602 |
Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: >Am 28.09.26 um 12:51 schrieb Peter Heitzer: > >> Wenn ich das Schaltbild betrachte, sehe ich, daß der Emitter mit der Masse >> der Versorgungsspannung des ICs eine galvanische Verbindung hat. >> Wenn die Versorgung aus einem Kondensatornetzteil erfolgt, braucht es >> IMO zus. Massnahmen zur Isolierung. > >Wozu? Die erfasste Messgröße ist ein Magnetfeld, die galvanische >Trennung zwischen Umwelt und Elektronik ist somit sicher gewährleistet. > >Hältst du aus unerfindlichen Gründen eine doppelte Isolationsbarriere >für erforderlich, musst du diese in gleicher Form auch beim Reedkontakt >fordern. Du hast recht. Der Reedkontakt für sich alleine ergibt ja keinen Sinn. Er muss in eine Schaltung eingebaut werden. Und wenn diese mit einem Kondensatornetzteil versorgt wird, habe ich das selbe Problem. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 20:21 +0200 |
| Message-ID | <nhvpgtFn094U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369602 |
On 2026-09-28 13:53, Hergen Lehmann wrote: > Wozu? Die erfasste Messgröße ist ein Magnetfeld, die galvanische > Trennung zwischen Umwelt und Elektronik ist somit sicher gewährleistet. Das Magnetfeld ist die Meßgröße. Aber em Sensor gibt es Versorgung und Signal, und die sollen oft getrennt sein. Klassisch sind z.B. Optokoppler. Die am Reed nicht vorhandene Versorgung ist schon deshalb vom Signal getrennt. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-28 23:32 +0200 |
| Message-ID | <913rom-m7g6.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #369605 |
Am 28.09.26 um 20:21 schrieb Axel Berger: > On 2026-09-28 13:53, Hergen Lehmann wrote: >> Wozu? Die erfasste Messgröße ist ein Magnetfeld, die galvanische >> Trennung zwischen Umwelt und Elektronik ist somit sicher gewährleistet. > Das Magnetfeld ist die Meßgröße. Aber em Sensor gibt es Versorgung und > Signal, und die sollen oft getrennt sein. In erster Näherung gibt es dafür keine Notwendigkeit, wenn Sensor und Messobjekt bereits galvanisch getrennt sind. Lange Kabelwege oder hohe Störpegel können zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen, Schirmung oder differentielle Übertragung sind dabei aber wesentlich wirksamer als eine weitere Potentialbarriere. > Optokoppler. Die am Reed nicht vorhandene Versorgung ist schon deshalb > vom Signal getrennt. Das wird jetzt aber spannend. Wie genau überträgt in deiner Welt ein Reedkontakt seine Information an die Auswerteelektronik, wenn dort angeblich weder Signal noch Versorgungsspannung anliegen? Quantenverschränkung? Telepathie? Hyperraum?
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-09-29 11:07 +0200 |
| Message-ID | <ni1df4Fdo9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369607 |
On 2026-09-28 23:32, Hergen Lehmann wrote: > Das wird jetzt aber spannend. Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-29 10:36 +0000 |
| Message-ID | <slrn11bn54t.621.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #369610 |
On 2026-09-29, Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote: > Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum > Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang > und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung > nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann > kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. Äh - nein. Der Reedkontakt hängt ja nicht in der Luft, der braucht einen Pullup oder ähnliches, und schon hast Du auch da einen Versorgungsspannungsanschluß. Daß der beim Reed extern ist und beim Hallsensor direkt am IC macht ja keinen Unterschied. Bei beiden liegt das Ausgangssignal isolationsmässig auf dem Potential der Versorgungsspannung. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-09-29 19:46 +0200 |
| Message-ID | <ni2brnF561tU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369612 |
On 2026-09-29 12:36, Michael Schwingen wrote: > Äh - nein. Der Reedkontakt hängt ja nicht in der Luft, der braucht einen > Pullup oder ähnliches, und schon hast Du auch da einen > Versorgungsspannungsanschluß. Falsch. das gehört zum Ausgang und ist eben nicht Versorgung. Ein Hallsensor mit potentialfreiem Ausgang könnte z.B. einen Optokoppler als Ausgang haben. Der muß ebenso mit einer Spannung abgefragt werden und ist trotzdem nur Ausgang. Bei nicht potentialfreien open-collector ist es ebenso. Das gehört zu den Eigenschaften des Ausgangs und hat nichts mit der Versorgung des Meßgerätes selbst zu tun. Der Reedschalter hat keine und damit entfällt das Problem der Potentialtrennung. Das Potential des Ausgangs kann von der aufnehmenden Seite vollkommen frei und beliebig irgendwohin gelegt werden ohne mit einer Versorgung des Meßgerätes zu kollidieren. Das ist sehr oft nicht so und bei nicht potentialfreien Meßgeräten nie. Deshalb sind sie oft batteriebetrieben. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-09-29 18:33 +0000 |
| Message-ID | <slrn11bo13g.621.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #369619 |
On 2026-09-29, Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote: >> Äh - nein. Der Reedkontakt hängt ja nicht in der Luft, der braucht einen >> Pullup oder ähnliches, und schon hast Du auch da einen >> Versorgungsspannungsanschluß. > Falsch. das gehört zum Ausgang und ist eben nicht Versorgung. Es bedingt aber, daß Du eine Versorgung auf Ausgangs-Potential brauchst - das gehört zwar zum Ausgang, ohne ist der Ausgang abernicht benutzbar, daher macht es wenig Sinn, das trennen zu wollen. Wenn Du einen CMOS-Eingang *ohne* Pullup hast, kannst Du mit dem nackten Reedkontakt nichts anfangen. > Ein > Hallsensor mit potentialfreiem Ausgang könnte z.B. einen Optokoppler als > Ausgang haben. Der muß ebenso mit einer Spannung abgefragt werden und > ist trotzdem nur Ausgang. Bei nicht potentialfreien open-collector ist > es ebenso. Das gehört zu den Eigenschaften des Ausgangs und hat nichts > mit der Versorgung des Meßgerätes selbst zu tun. Der Reedschalter hat > keine und damit entfällt das Problem der Potentialtrennung. Wozu? Das ist in keinem der Fälle ein Problem - auch der Hallsensor ist galvanisch getrennt, nämlich über das Magnetfeld. > Das Potential des Ausgangs kann von der aufnehmenden Seite vollkommen > frei und beliebig irgendwohin gelegt werden ohne mit einer Versorgung > des Meßgerätes zu kollidieren. Das geht mit dem Hallsensor genauso. Trotz Versorgung aus dem Meßgerät stellt der selber die galvanische Trennung her, indem er keine weiteren Anschlüsse herausführt, sondern den Eingang per Magnetfeld kontaktlos liest. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2026-10-04 02:58 +0200 |
| Message-ID | <119s8br$3g3oc$2@dont-email.me> |
| In reply to | #369610 |
Axel Berger, 2026-09-29 11:07: > On 2026-09-28 23:32, Hergen Lehmann wrote: >> Das wird jetzt aber spannend. > Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum > Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang > und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung > nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann > kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. Und der Zustand des Reedkontakt wird ohne jeglichen elektrischen Kontakt ermittelt? Wie das? -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-10-04 03:29 +0200 |
| Message-ID | <87wlryjlvp.fsf@s-bot.de> |
| In reply to | #369707 |
Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> writes: > Axel Berger, 2026-09-29 11:07: > >> On 2026-09-28 23:32, Hergen Lehmann wrote: >>> Das wird jetzt aber spannend. >> Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum >> Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang >> und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung >> nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann >> kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. > > Und der Zustand des Reedkontakt wird ohne jeglichen elektrischen Kontakt > ermittelt? Wie das? Man könnte den Reed-Kontakt kurzschließen und induktiv befragen ... -- Stefan
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2026-10-04 14:45 +0200 |
| Message-ID | <119thom$3sbd1$1@dont-email.me> |
| In reply to | #369709 |
Am 04.10.2026 um 03:29 schrieb Stefan Wiens: > Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> writes: > >> Axel Berger, 2026-09-29 11:07: >> >>> On 2026-09-28 23:32, Hergen Lehmann wrote: >>>> Das wird jetzt aber spannend. >>> Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum >>> Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang >>> und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung >>> nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann >>> kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. >> >> Und der Zustand des Reedkontakt wird ohne jeglichen elektrischen Kontakt >> ermittelt? Wie das? > > Man könnte den Reed-Kontakt kurzschließen > und induktiv befragen ... > Was wiederum ein Magnetfeld benötigt, dass das zu detektierende Magnetfeld stören könnte. Ich würde den Reedkontakt mit einer Kamera beobachten, die per Bildauswertung oder KI... :-D
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| From | Stefan Wiens <s.wi@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2026-10-04 15:21 +0200 |
| Message-ID | <878q4dk3l0.fsf@s-bot.de> |
| In reply to | #369724 |
Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> writes: > Am 04.10.2026 um 03:29 schrieb Stefan Wiens: >> Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> writes: >> >>> Axel Berger, 2026-09-29 11:07: >>> >>>> On 2026-09-28 23:32, Hergen Lehmann wrote: >>>>> Das wird jetzt aber spannend. >>>> Wie deutlich muß ich es noch sagen? Es ging hier um den Vergleich zum >>>> Hallsensor. Der hat Anschlüsse für die Versorgung und für den Ausgang >>>> und da ist teilweise erheblicher Aufwand für eine Potentialtrennung >>>> nötig. Beim Reedschalter fällt die Versorgung weg und das allein kann >>>> kann je nach Anwendung viele seiner Nachteile ausgleichen. >>> >>> Und der Zustand des Reedkontakt wird ohne jeglichen elektrischen Kontakt >>> ermittelt? Wie das? >> Man könnte den Reed-Kontakt kurzschließen >> und induktiv befragen ... >> > > Was wiederum ein Magnetfeld benötigt, dass das zu detektierende > Magnetfeld stören könnte. Die Frequenz kann ja dort liegen, wo der Reed-Kontakt "taub" ist. > Ich würde den Reedkontakt mit einer Kamera beobachten, die per > Bildauswertung oder KI... :-D Das braucht dann Licht. Ganz ohne Energie kann man jedenfalls keinen Zustand ermitteln (Heisenberg). -- Stefan
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-10-04 17:16 +0200 |
| Message-ID | <nif8u3F4r8eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #369724 |
On 2026-10-04 14:45, Wolf gang P u f f e wrote: >> Man könnte den Reed-Kontakt kurzschließen >> und induktiv befragen ... > > Was wiederum ein Magnetfeld benötigt, dass das zu detektierende > Magnetfeld stören könnte. Wieso das? Der kurzgeschlossene Reedkontakt ist eine offene oder geschlossene Schleife und die Abfrage erfolgt am anderen Kabelende weit weg vom Kontakt. Ich sehe nur den Vorteil oder die Notwendigkeit nicht, aber "wenn's schee macht". -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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