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Groups > de.sci.electronics > #239909 > unrolled thread
| Started by | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| First post | 2018-01-23 08:55 +0100 |
| Last post | 2018-01-23 09:22 +0100 |
| Articles | 8 — 6 participants |
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Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2018-01-23 08:55 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2018-01-23 08:59 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2018-01-23 08:34 +0000
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2018-01-23 09:54 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2018-01-25 21:43 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-02-06 22:37 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2018-01-23 10:03 +0100
Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland Fritz <fritz@tb.nomail.invalid> - 2018-01-23 09:22 +0100
| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2018-01-23 08:55 +0100 |
| Subject | Re: Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland |
| Message-ID | <5A66EA7B.1F36CE8B@yahoo.com> |
"J.Malberg" wrote: > > https://www.bernd-leitenberger.de/electron.shtml -------- Neuartig ist die Fertigung der "primären Komponenten" des Triebwerks über 3D-Drucker und dass die Turbopumpe keinen Gasgenerator, sondern einen bürstenlosen Gleichstromelektromotor und Hochleistungs-Lithium-Polymerbatterien als Energiequelle nutzt. Ohne den Gasgenerator erreicht das Triebwerk so einen spezifischen Impuls von 327 s (3207 m/s) im Vakuum, allerdings dürften die Batterien einiges wiegen, benötigt die Turbopumpe für das Rutherford-Triebwerk doch in etwa 37 kW Leistung, wenn auch nur für wenige Minuten. Bei 3 Minuten Betriebszeit und 150 Wh pro Kilogramm Batterie braucht man so pro Triebwerk Batterien mit einem Gewicht von 13 kg. Die Effizienz der Turbopumpe, die mit 40.000 U/min rotiert (für eine LOX/RP1 Förderung eine sehr hohe Rotationsrate) beträgt 95% gegenüber 50% beim Gasgenerator. Ich vermute das bezieht sich auf die Ausnutzung der Primärenergie. -------- Interessant ist dass er nur 37kW Pumpenleistung waehrend die A4 (Baujahr 1944) 10 mal soviel hatte (500PS), aber die hatte auch 300kN Schub waehrend die erste Stufe der Elektron 183.4kN hat. Man fragt sich natuerlich warum die Pumpe der Elektron offenbar 5 mal so effektiv arbeitet. 13kg Gewicht bei 37kW Leistung ergibt 2.8kW/kg Leistung/gewicht fuer die Batterie, mehr als ueberhaupt eine bekannte Batterie leisten kann, zumindest nach: http://www.itwissen.info/lex-images/energie-und-leistungsdichte-von-akkus-und-kondensatoren-dargestellt-im-ragone-diagramm.png Aber die Zahlen dafuer sind ja nicht angegeben und Leitenberger rechnet das Gewicht der Batterie aus der noetigen Kapazitaet aus, die ist aber gar nicht Limit hier, sondern die erreichbare Leistung. D.h. wahrscheinlich wiegt die Batterie 2.8 mal soviel... > > Sind Lithium Polymer Batterien die z. B. Hyundai im IONIQ einsetzt. Der hat einen 1.56kWh Akku der einen Motor mit 32kW Leistung antreiben kann. Aber ich schaetze der hat keine 150Wh/kg sondern deutlich weniger, ist also schwerer. > > Die Rakete ist klein und leicht und erreicht schon nach ca. 4 Minuten den Orbit > und die Batterie muss nur kurz Energie liefern und leere Zellen werden abgestoßen > um das Gewicht zu reduzieren. Das Problem ist die Leistung die die Batterie liefern muss. Wenn man die Batterie in zwei Teile teilt dann hat jeder teil die halbe Kapazitaet aber auch nur die halbe Leistung. Oder ist die Leistungsdichte heutiger Batterien doch viel groesser ?
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| From | "Michael S." <michaely@bigfoot.de> |
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| Date | 2018-01-23 08:59 +0100 |
| Message-ID | <fco8bcFnvjiU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #239909 |
Am 23.01.2018 um 08:55 schrieb Carla Schneider: > Oder ist die Leistungsdichte heutiger Batterien doch viel groesser ? Modellbauer leeren Ihr Lithium-Polymer-Akkus auch in 5 Minuten und die halten das doch einige Ladezyklen aus. Das ist also schon seit vielen Jahren Stand der Technik. In der Rakete muss das sogar nur 1mal funktionieren. Ich würde Akkus aber nicht mit denen aus E-Autos vergleichen, denn diese sind garantiert in eine ganz andere Richtung optimiert. -- Michael
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
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| Date | 2018-01-23 08:34 +0000 |
| Message-ID | <XnsA8736160AD878AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #239911 |
"Michael S." <michaely@bigfoot.de>: > Am 23.01.2018 um 08:55 schrieb Carla Schneider: > >> Oder ist die Leistungsdichte heutiger Batterien doch viel groesser ? > > Modellbauer leeren Ihr Lithium-Polymer-Akkus auch in 5 Minuten und die > halten das doch einige Ladezyklen aus. Das ist also schon seit vielen > Jahren Stand der Technik. In der Rakete muss das sogar nur 1mal > funktionieren. > Ich würde Akkus aber nicht mit denen aus E-Autos vergleichen, denn diese > sind garantiert in eine ganz andere Richtung optimiert. Wieso Akkus? Da werden ziemlich sicher Li-Primärzellen drin sein, und bei Primärzellen erreicht man in der Regel eine höhere Energiedichte, als bei Akkus. (Bei dem Startpreis von mehreren Millionen spielen die Kosten für die paar Kilogramm Li-Primärzellen überhaupt keine Rolle :-). M. --
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| From | "Michael S." <michaely@bigfoot.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-23 09:54 +0100 |
| Message-ID | <fcobi2Fom2cU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #239916 |
Am 23.01.2018 um 09:34 schrieb Matthias Weingart: > "Michael S." <michaely@bigfoot.de>: > >> Am 23.01.2018 um 08:55 schrieb Carla Schneider: >> >>> Oder ist die Leistungsdichte heutiger Batterien doch viel groesser ? >> >> Modellbauer leeren Ihr Lithium-Polymer-Akkus auch in 5 Minuten und die >> halten das doch einige Ladezyklen aus. Das ist also schon seit vielen >> Jahren Stand der Technik. In der Rakete muss das sogar nur 1mal >> funktionieren. >> Ich wÃŒrde Akkus aber nicht mit denen aus E-Autos vergleichen, denn diese >> sind garantiert in eine ganz andere Richtung optimiert. > > Wieso Akkus? Da werden ziemlich sicher Li-Primärzellen drin sein, und bei > Primärzellen erreicht man in der Regel eine höhere Energiedichte, als bei > Akkus. (Bei dem Startpreis von mehreren Millionen spielen die Kosten für die > paar Kilogramm Li-Primärzellen überhaupt keine Rolle :-). Im Artikel sind Lithium-Polymerbatterien erwähnt. Die Energiedichte ist hier ja nicht der Knackpunkt, sondern die Leistungsdichte. Kann man Primärzellen mit 20C entladen? -- Michael
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| From | Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> |
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| Date | 2018-01-25 21:43 +0100 |
| Message-ID | <p4dfi4$3cl$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #239921 |
Am 23.01.18 um 09:54 schrieb Michael S.: > > Im Artikel sind Lithium-Polymerbatterien erwähnt. > Die Energiedichte ist hier ja nicht der Knackpunkt, sondern die > Leistungsdichte. Kann man Primärzellen mit 20C entladen? Ja, aber dann ist die Rakete nur 7 Tage nach Heiligabend sinnvoll einsetzbar. Falk D.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2018-02-06 22:37 +0100 |
| Message-ID | <p5d770$n5h$1@dont-email.me> |
| In reply to | #239921 |
Michael S. schrieb: > > Im Artikel sind Lithium-Polymerbatterien erwähnt. > Die Energiedichte ist hier ja nicht der Knackpunkt, sondern die Leistungsdichte. Kann man Primärzellen mit 20C entladen? Ich frag mich gerade, ob es überhaupt Lithium-Ionen-Zellen als Primärzelle gibt; ich denke, dass die Materialien, die beim Laden entstehen (Litiuminterkalation ins Kristallgitter), nicht einfach so hergestellt werden können. Möglicherweise braucht es sogar einen Lade-Entlade-Ladezyklus, um vernünftige Energiemengen reinzukriegen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
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| Date | 2018-01-23 10:03 +0100 |
| Message-ID | <5A66FA4F.1B216718@yahoo.com> |
| In reply to | #239916 |
Matthias Weingart wrote: > > "Michael S." <michaely@bigfoot.de>: > > > Am 23.01.2018 um 08:55 schrieb Carla Schneider: > > > >> Oder ist die Leistungsdichte heutiger Batterien doch viel groesser ? > > > > Modellbauer leeren Ihr Lithium-Polymer-Akkus auch in 5 Minuten und die > > halten das doch einige Ladezyklen aus. Das ist also schon seit vielen > > Jahren Stand der Technik. In der Rakete muss das sogar nur 1mal > > funktionieren. > > Ich würde Akkus aber nicht mit denen aus E-Autos vergleichen, denn diese > > sind garantiert in eine ganz andere Richtung optimiert. > > Wieso Akkus? Da werden ziemlich sicher Li-Primärzellen drin sein, und bei > Primärzellen erreicht man in der Regel eine höhere Energiedichte, als bei > Akkus. (Bei dem Startpreis von mehreren Millionen spielen die Kosten für die > paar Kilogramm Li-Primärzellen überhaupt keine Rolle :-). Im Prinzip schon, (Wenn man Energiedichte durch Leistungsdichte ersetzt), aber wenn diese Primaerzellen zu diesem Zweck erst entwickelt werden muessten, wuerde das doch zu teuer kommen, fuer eine Billig-Rakete. Akkus von E-Autos brauchen auch nicht diese Leistungsdichte weil man ja genug Kapazitaet an Bord hat um Stunden zu fahren. Batterien von Hybrid Autos dagegen sind interessant, weil diese Batterien relativ klein sind aber trotzdem ausreichen den Elektromotor des Autos fuer wenige Minuten voll auszulasten, und vor allem auch die Bremsenergie zu speichern. Das bedeutet dass sie einen sehr niedrigen Innenwiderstand haben muessen. Aber was fuer eine Leistungsdichte haben die ?
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| From | Fritz <fritz@tb.nomail.invalid> |
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| Date | 2018-01-23 09:22 +0100 |
| Message-ID | <p46rc9$npm$4@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #239909 |
Am 23.01.18 um 08:55 schrieb Carla Schneider: > doch viel groesser ? Stimmt, deine Dummheit Umlaute zu ignorieren und zu Plenken ... und dies nun quer durchs Usenet! °°°° -- Fritz Das 'bunte' Treiben in manchen Gruppen: 'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten' 'Fake News' 'Bunte Sprache'
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