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Groups > de.sci.electronics > #223815 > unrolled thread

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

Started byw-buechsenschuetz@web.de
First post2017-02-27 23:19 -0800
Last post2017-03-02 22:32 +0100
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Contents

  Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? w-buechsenschuetz@web.de - 2017-02-27 23:19 -0800
    Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-28 09:37 +0100
      Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2017-02-28 15:52 +0100
        Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-02-28 16:15 +0100
        Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-02-28 18:54 +0100
          Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2017-02-28 19:41 +0100
            Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-02-28 19:45 +0100
            Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-02-28 20:12 +0100
            Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-03-01 07:59 +0100
              Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? niemand und keiner hats gelesen <sender1@testserver111.invalid> - 2017-03-01 10:32 +0100
                Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-03-01 11:00 +0100
                  Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2017-03-01 17:01 +0100
                    Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-03-02 07:51 +0100
                      Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-03-02 17:07 +0100
              Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2017-03-01 10:32 +0100
                Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Ronald Konschak <dl1dww@darc.de> - 2017-03-03 09:21 +0100
                  Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-03-03 13:33 +0100
          Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Wolfgang <wsc.allmail@web.de> - 2017-03-01 10:12 +0100
    Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-02-28 09:52 +0100
    Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-02-28 11:17 +0100
      Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? w-buechsenschuetz@web.de - 2017-02-28 23:20 -0800
        Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-03-02 02:14 +0000
          Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2017-03-04 18:45 +0100
        Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2017-03-04 18:25 +0100
    Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2017-03-01 09:48 +0100
      Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-03-02 22:06 +0100
        Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-03-02 22:32 +0100

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#223815 — Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

Fromw-buechsenschuetz@web.de
Date2017-02-27 23:19 -0800
SubjectRe: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Message-ID<312dbda1-c154-46d1-8455-bfa4fc532866@googlegroups.com>
X-No-archive: Yes

Am Donnerstag, 15. Mai 2008 01:41:52 UTC+2 schrieb Gerhard Hoffmann:
> Ja. Die glatten Frequenzen waren schon weg, weil wir mal 'nen Krieg verloren haben.
> Das war auch der Grund, warum UKW/FM in .de zuerst hochkam.

Ein anderer Grund war, daß die relativ geringe Reichweite der UKW-Sender der förderalistischen Staats- und Medienstruktur der BRD entgegenkam. Es gab mal ne Zeit, da hatte fast jedes Bundesland der Alt-BRD nen eigenen Sender, manche sogar mehrere. Wenn die alle auf MW oder LW gewesen wären, wäre es knapp geworden. Auf UKW konnten sich ausreichend weit auseinanderliegende Stationenen Frequenzen teilen. 

Im wesentlich zentralistisccherem Frankreich war bis vor etlichen Jahren noch MW-Rundfunk vorherrschend. Das macht es u.a. schwierig, für Oldtimer stilgerechte Autoradios aufzutreiben, die man auch heute (mit auch dort aufkommenden UKW-Regional- und Privatsendern) sinnvoll benutzen kann, da die französischen Radios bis in die 60er großenteils nur MW und LW hatten. Da baut sich dann mancher Franzose zähneknirschend ein altes deutsches Autoradio ein, die hatten schon immer UKW. 

> >Ferner ist 6x 77500 genau 465kHz. Das war früher wohl mal ne gängige 
> >ZF-Frequenz.
> 
> Wer eine Referenzfrequenz * n  als ZF wählt, ist an den Birdies seines Empfängers
> selber schuld. (wenn man die Ref tatsächlich benutzt)

Die Zwischenfrequenzen hatten bzw. haben div. Werte zwischen 460 und 480kHz. Ausschlaggebend für diese Wahl dürfte gewesen sein, daß damit die ZF außerhalb aller Rundfunkbänder liegt, hoch genug für relativ kleine Induktivitäten in den Filtern ist und niedrig genug, um mit damaligen Bauteilen verstärkt werden zu können.

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#223816

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2017-02-28 09:37 +0100
Message-ID<nnd$46d94c4f$3625fa88@c44e791076268e79>
In reply to#223815
w-buechsenschuetz@web.de schrieb:

> Ein anderer Grund war, daß die relativ geringe Reichweite der UKW-Sender
> der förderalistischen Staats- und Medienstruktur der BRD entgegenkam. Es
> gab mal ne Zeit, da hatte fast jedes Bundesland der Alt-BRD nen eigenen
> Sender, manche sogar mehrere. Wenn die alle auf MW oder LW gewesen wären,
> wäre es knapp geworden. Auf UKW konnten sich ausreichend weit
> auseinanderliegende Stationenen Frequenzen teilen.

Das waren noch Zeiten. Mittlerweile plärren die UKW-Sender in Germanien 
dicht an dicht mit geringeren Sendeleistungen aber teilweise im Abstand von 
100kHz. (Beispiel DLF Wesel 102,8 MHz bei mir empfangbar, Nordhelle 102,7 
gleichstarker Empfang) rechts und links im Abstand von 100-200kHz gibt es 
dann schon wieder andere Sender) Das treibt manches Autoradio an die Grenzen 
der Trennschärfe.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

Anno 1877 erfand Alexander Graham Bell das Telefon, damit zwei Menschen,
die miteinander sprechen wollen, nicht am gleichen Ort sein müssen.
Anno 2007 erfand Steven Paul Jobs das Iphone, damit zwei Menschen,
die am gleichen Ort sein wollen, nicht miteinander sprechen müssen.

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#223823

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2017-02-28 15:52 +0100
Message-ID<MPG.331fad243b79fb2e9896d2@reader.albasani.net>
In reply to#223816
Andreas Bockelmann:
> Mittlerweile plärren die UKW-Sender in Germanien 
> dicht an dicht mit geringeren Sendeleistungen aber teilweise im Abstand von 
> 100kHz. (Beispiel DLF Wesel 102,8 MHz bei mir empfangbar, Nordhelle 102,7 
> gleichstarker Empfang) rechts und links im Abstand von 100-200kHz gibt es 
> dann schon wieder andere Sender) Das treibt manches Autoradio an die Grenzen 
> der Trennschärfe.

Hier im Norden wird ein ÖRR-UKW-Sender nach dem anderen nach 
DAB+ verschoben. Im Grunde könnten sie die auch abstellen, 
die Reichweiten-Umfragen sind bei den DAB+-Angeboten 
desaströse.

Falk D.

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#223824

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-02-28 16:15 +0100
Message-ID<ehlih6F3lpbU1@mid.individual.net>
In reply to#223823
Am 28.02.2017 um 15:52 schrieb Falk Duebbert:
> Andreas Bockelmann:
>> Mittlerweile plärren die UKW-Sender in Germanien

> Hier im Norden wird ein ÖRR-UKW-Sender nach dem anderen nach
> DAB+ verschoben. Im Grunde könnten sie die auch abstellen,
> die Reichweiten-Umfragen sind bei den DAB+-Angeboten
> desaströse.

Wen wunderts. DAB+ ist vertikal polarisiert und arbeitet im Band III (ca 
175-239MHz). Stationäre Antennen für UKW-FM (88-108MHz, horizontale 
Polarisation) sollten beim Umbau gleich durch eine passende Antenne 
ersetzt werden.
Auch waren (sind?) mW die Ausgangsleistungen der DAB+ Sender zu gering 
bemessen.
-- 
---hdw---

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#223825

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2017-02-28 18:54 +0100
Message-ID<c7zvtc8r1uj4$.1x34lvr78o1uw.dlg@40tude.net>
In reply to#223823
Am Tue, 28 Feb 2017 15:52:45 +0100 schrieb Falk Duebbert:

> Hier im Norden wird ein ÖRR-UKW-Sender nach dem anderen nach 
> DAB+ verschoben. Im Grunde könnten sie die auch abstellen, 
> die Reichweiten-Umfragen sind bei den DAB+-Angeboten 
> desaströse.

Mittlerweile ist das doch völlig egal. Die Meldungen werden fast unisono von
DPA bezogen, da würden auch einer oder zwei reichen.

Lutz

-- 
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im 
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin 
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

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#223827

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2017-02-28 19:41 +0100
Message-ID<o94g40$jgm$1@news.mixmin.net>
In reply to#223825
Am 28.02.2017 um 18:54 schrieb Lutz Schulze:
> Am Tue, 28 Feb 2017 15:52:45 +0100 schrieb Falk Duebbert:
>
>> Hier im Norden wird ein ÖRR-UKW-Sender nach dem anderen nach
>> DAB+ verschoben. Im Grunde könnten sie die auch abstellen,
>> die Reichweiten-Umfragen sind bei den DAB+-Angeboten
>> desaströse.
>
> Mittlerweile ist das doch völlig egal. Die Meldungen werden fast unisono von
> DPA bezogen, da würden auch einer oder zwei reichen.

Eben. Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man 
nach spätestens 10 sek die Krätze. Das macht MW wieder interessanter, 
weil man dort von dt. Sendern mittlerweile verschont bleibt.

Gruß Karl

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#223828

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2017-02-28 19:45 +0100
Message-ID<o94gji$6fj$2@news.albasani.net>
In reply to#223827
Am 28.02.2017 um 19:41 schrieb Karl Sauer:
> Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man
> nach spätestens 10 sek die Krätze.

Was denn, was denn - jubelst du unserer Regierung etwa nicht zu? ;)

-- 
http://www.hkraus.eu/

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#223829

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-02-28 20:12 +0100
Message-ID<ehm0cmF6glvU1@mid.individual.net>
In reply to#223827
Am 28.02.2017 um 19:41 schrieb Karl Sauer:

> Eben. Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man
> nach spätestens 10 sek die Krätze. Das macht MW wieder interessanter,
> weil man dort von dt. Sendern mittlerweile verschont bleibt.
>

So ist das eben wenn man eine Steuer, die ja keine sein soll, begründen 
muß.
-- 
---hdw---

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#223836

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-03-01 07:59 +0100
Message-ID<o95rgg$j1t$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#223827
Karl Sauer wrote:
> Eben. Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man
> nach spätestens 10 sek die Krätze.

Ich höre schon mindestens seit 20 Jahren kein Radio mehr, weil der
sogenannte "Bildungsauftrag" eine grobe Beleidigung meiner Intelligenz
darstellt. Musik, die ich mag (im Gegensatz zu den Hits von gestern,
vorgestern und dazumals), hatte ich zuerst auf CD und inzwischen kann
man wochenlang Musik auf einen USB-Stick packen. Musikantenstadel mit
Moderatorengefasel gehört für mich in die vordigitale Zeit, von mir aus
können die alles abschalten.

Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also auch
nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das funktioniert,
fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung aus?

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#223842

Fromniemand und keiner hats gelesen <sender1@testserver111.invalid>
Date2017-03-01 10:32 +0100
Message-ID<o964f2$2s5$1@solani.org>
In reply to#223836
On 01.03.2017 07:59, Edzard Egberts wrote:
> Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also auch
> nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das funktioniert,
> fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung aus?

Mit dem gesprochenen Verkehrsfunk bin ich nie zurechtgekommen.
Wenn man da gerade auf der Autobahn fährt und der erzählt da minutenlang von Staus und auf einmal kommt dann deine Ecke:
"A6 Kirchdorf Richtung Aalen zwischen Anschlussstelle Neuenberg und Unterleimlich 2km Stau"
Jetzt muss man auf der fremden BAB nur noch wissen, wo diese ganzen Orte sind und ob man da schon vorbei ist oder ob das auf der Gegenfahrbahn ist.

Wie bekommt dein Navi denn Verkehrsfunk? Über RDS?


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#223844

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-03-01 11:00 +0100
Message-ID<o9663j$s1j$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#223842
niemand und keiner hats gelesen wrote:
> On 01.03.2017 07:59, Edzard Egberts wrote:
>> Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also
>> auch nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das
>> funktioniert, fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung
>> aus?
> 
> Wie bekommt dein Navi denn Verkehrsfunk? Über RDS?

Okay, ich war bloß zu faul zum googeln:

"Wenn Sie den RDS-TMC Verkehrsinfo-Empfänger an Ihr TomTom-Gerät
anschließen, erscheint eine Nachricht in der oberen rechten Ecke des
Displays, und die Verkehrsinfo-Leiste wird auf der rechten Seite des
Displays angezeigt.

Wenn ein UKW-Sender gefunden wird, der RDS-TMC-Verkehrsinformationen
ausstrahlt, nimmt der Kreis am oberen Rand der Verkehrsinfo-Leiste eine
grüne Farbe an."

Funktioniert also mit UKW, hätte ich auch gleich nachschlagen können.

So ganz überzeugt hat mich das übrigens nicht, dafür wechselt die
"schnellste Strecke" zu oft - wenn man gerade auf der Umleitung ist, ist
plötzlich die Originalroute wieder schneller, oder man muss alle paar
Minuten eine neue Empfehlung wegdrücken, wenn man sich endgültig für
eine Route entschieden hat. Im Sommer war Bayern auch ein paar Mal
komplett zu, da konnte man sich von Umleitung zu Umleitung hangeln, ohne
wirklich weiter zu kommen. Am Besten bleibt man zu Hause! ;o)

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#223855

FromAlexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de>
Date2017-03-01 17:01 +0100
Message-ID<slrnobds3c.2or.als@mordor.angband.thangorodrim.de>
In reply to#223844
Edzard Egberts <news@edzeg.net> wrote:
> niemand und keiner hats gelesen wrote:
>> On 01.03.2017 07:59, Edzard Egberts wrote:
>>> Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also
>>> auch nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das
>>> funktioniert, fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung
>>> aus?
>> 
>> Wie bekommt dein Navi denn Verkehrsfunk? Über RDS?
>
> Okay, ich war bloß zu faul zum googeln:
>
> "Wenn Sie den RDS-TMC Verkehrsinfo-Empfänger an Ihr TomTom-Gerät
> anschließen, erscheint eine Nachricht in der oberen rechten Ecke des
> Displays, und die Verkehrsinfo-Leiste wird auf der rechten Seite des
> Displays angezeigt.
>
> Wenn ein UKW-Sender gefunden wird, der RDS-TMC-Verkehrsinformationen
> ausstrahlt, nimmt der Kreis am oberen Rand der Verkehrsinfo-Leiste eine
> grüne Farbe an."
>
> Funktioniert also mit UKW, hätte ich auch gleich nachschlagen können.
>
> So ganz überzeugt hat mich das übrigens nicht, dafür wechselt die
> "schnellste Strecke" zu oft - wenn man gerade auf der Umleitung ist, ist
> plötzlich die Originalroute wieder schneller, oder man muss alle paar
> Minuten eine neue Empfehlung wegdrücken, wenn man sich endgültig für
> eine Route entschieden hat. Im Sommer war Bayern auch ein paar Mal
> komplett zu, da konnte man sich von Umleitung zu Umleitung hangeln, ohne
> wirklich weiter zu kommen. Am Besten bleibt man zu Hause! ;o)

Wobei TomTom auf Android die Verkehrsdaten halt gleich direkt per
Datenverbindung übers Mobilfunknetz bezieht. Und die haben sich bisher
als beeindruckend präzise erwiesen.

Man liest sich,
             Alex.
-- 
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
 looks like work."                                      -- Thomas A. Edison

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#223861

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-03-02 07:51 +0100
Message-ID<o98fcv$o4v$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#223855
Alexander Schreiber wrote:
> Edzard Egberts <news@edzeg.net> wrote:
>> Funktioniert also mit UKW, hätte ich auch gleich nachschlagen
>> können.
>> 
>> So ganz überzeugt hat mich das übrigens nicht, dafür wechselt die 
>> "schnellste Strecke" zu oft - wenn man gerade auf der Umleitung
>> ist, ist plötzlich die Originalroute wieder schneller, oder man
>> muss alle paar Minuten eine neue Empfehlung wegdrücken, wenn man
>> sich endgültig für eine Route entschieden hat.
> 
> Wobei TomTom auf Android die Verkehrsdaten halt gleich direkt per 
> Datenverbindung übers Mobilfunknetz bezieht. Und die haben sich
> bisher als beeindruckend präzise erwiesen.

Aha, das ist also die Alternative ohne UKW. Mein TomTom ist noch
Hardware, die unter Linux läuft und ohne Mobilfunknetz funktioniert.

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#223872

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2017-03-02 17:07 +0100
Message-ID<nnd$4493020e$417f14f7@972286eae55a5a07>
In reply to#223861
Edzard Egberts schrieb:
> Alexander Schreiber wrote:
>> Edzard Egberts <news@edzeg.net> wrote:
>>> Funktioniert also mit UKW, hätte ich auch gleich nachschlagen
>>> können.
>>>
>>> So ganz überzeugt hat mich das übrigens nicht, dafür wechselt die
>>> "schnellste Strecke" zu oft - wenn man gerade auf der Umleitung
>>> ist, ist plötzlich die Originalroute wieder schneller, oder man
>>> muss alle paar Minuten eine neue Empfehlung wegdrücken, wenn man
>>> sich endgültig für eine Route entschieden hat.
>>
>> Wobei TomTom auf Android die Verkehrsdaten halt gleich direkt per
>> Datenverbindung übers Mobilfunknetz bezieht. Und die haben sich
>> bisher als beeindruckend präzise erwiesen.
>
> Aha, das ist also die Alternative ohne UKW. Mein TomTom ist noch
> Hardware, die unter Linux läuft und ohne Mobilfunknetz funktioniert.
>
Mein Tomtom ist auch noch Hardware und bezieht seine Daten per integriertem GSM.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann
   F/V +49-3221-1143516

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#223843

FromWaldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de>
Date2017-03-01 10:32 +0100
Message-ID<ehniplFfo0rU1@mid.uni-berlin.de>
In reply to#223836
Am 01.03.2017 um 07:59 schrieb Edzard Egberts:
> Karl Sauer wrote:
>> Eben. Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man
>> nach spätestens 10 sek die Krätze.
>
> Ich höre schon mindestens seit 20 Jahren kein Radio mehr, weil der
> sogenannte "Bildungsauftrag" eine grobe Beleidigung meiner Intelligenz
> darstellt. Musik, die ich mag (im Gegensatz zu den Hits von gestern,
> vorgestern und dazumals), hatte ich zuerst auf CD und inzwischen kann
> man wochenlang Musik auf einen USB-Stick packen. Musikantenstadel mit
> Moderatorengefasel gehört für mich in die vordigitale Zeit, von mir aus
> können die alles abschalten.
>
> Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also auch
> nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das funktioniert,
> fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung aus?

Der Verkehrsfunk in de ist sowieso ein Witz. Du fährst als Ortsfremde 
auf irgendeiner Autobahn und hörst dort "zwischen Weißichwo und 
Niedagewesen 20km Stau". Es hilft ungemein. Da lobe ich mir die VN in 
den anderen Ländern, wo man nur die Zählwörter verstehen muß um zu 
erfahren, wo irgendetwas passiert ist. Dort werden die Ausfahrtnummer 
angegeben. Wenn die Ausfahrtnummer noch mit dem Kilometer der Autobahn 
übereinstimmt, ist es noch einfacher.

Waldemar

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#223899

FromRonald Konschak <dl1dww@darc.de>
Date2017-03-03 09:21 +0100
Message-ID<hklnod-6g3.ln1@dl1dww-u.ampr.org>
In reply to#223843
Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> schrieb:
> Am 01.03.2017 um 07:59 schrieb Edzard Egberts:
>> Karl Sauer wrote:
>>> Eben. Und bei diesem gnadenlosen Regierungs-Jubel-Bullshit kriegt man
>>> nach spätestens 10 sek die Krätze.
>>
>> Ich höre schon mindestens seit 20 Jahren kein Radio mehr, weil der
>> sogenannte "Bildungsauftrag" eine grobe Beleidigung meiner Intelligenz
>> darstellt. Musik, die ich mag (im Gegensatz zu den Hits von gestern,
>> vorgestern und dazumals), hatte ich zuerst auf CD und inzwischen kann
>> man wochenlang Musik auf einen USB-Stick packen. Musikantenstadel mit
>> Moderatorengefasel gehört für mich in die vordigitale Zeit, von mir aus
>> können die alles abschalten.

Ich höre im Auto mit Vorliebe Hörbücher. Das Auto ist einer der wenigen
Orte, an denen es mir gelingt, länger als 15 min zuzuhören. :-)

>> Und den Verkehrsfunk bearbeitet mein Navi direkt, muss ich mir also auch
>> nicht mehr anhören. Da weiß ich aber gar nicht, wie das funktioniert,
>> fällt diese Funktion bald wegen Digital-Umstellung aus?
> 
> Der Verkehrsfunk in de ist sowieso ein Witz. Du fährst als Ortsfremde 
> auf irgendeiner Autobahn und hörst dort "zwischen Weißichwo und 
> Niedagewesen 20km Stau". Es hilft ungemein. Da lobe ich mir die VN in 
> den anderen Ländern, wo man nur die Zählwörter verstehen muß um zu 
> erfahren, wo irgendetwas passiert ist. Dort werden die Ausfahrtnummer 
> angegeben. Wenn die Ausfahrtnummer noch mit dem Kilometer der Autobahn 
> übereinstimmt, ist es noch einfacher.

Der Verkehrsfunk bringt meist unzutreffende Meldungen. Da wird die
falsche Richtung angegeben, Staus, die schon lange nicht mehr
existieren, und vor allem: Die Standspur ist blockiert!!! Wer,
ausser der Polizei, interessiert sich denn dafür, ob man auf der
Standspur fahren kann? Auch manche Blitzermeldungen sind überflüssig,
weil die Blitzer immer da stehen. Die Stau- und Blitzermeldungen
aus der zuständigen App sind zuverlässiger.

				Ronald.

-- 
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff 
übergehen.
				Bertolt Brecht

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#223911

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2017-03-03 13:33 +0100
Message-ID<58B962AB.46ACC64@Berger-Odenthal.De>
In reply to#223899
Ronald Konschak wrote:
> Ich höre im Auto mit Vorliebe Hörbücher. Das Auto ist einer der wenigen
> Orte, an denen es mir gelingt, länger als 15 min zuzuhören. :-)

Ich habe inzwischen das Auto weitestgehend durch die Straßenbahn
ersetzt. Dazu kommen Spülen, Kelleraufräumen und ähnliche Gelegenheiten.
Meine Beobachtung ist, daß alle Tätigkeiten gehen, die das Sprachzentrum
unberührt lassen. Löten nach Schaltplan (i.e. Bild) geht, Lesen von
Aufschriften oder Etiketten hinterläßt Lücken im Gehörten.

Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#223840

FromWolfgang <wsc.allmail@web.de>
Date2017-03-01 10:12 +0100
Message-ID<o96393$m44$1@news.albasani.net>
In reply to#223825
Am 28.02.2017 um 18:54 schrieb Lutz Schulze:
> Am Tue, 28 Feb 2017 15:52:45 +0100 schrieb Falk Duebbert:
>
>> Hier im Norden wird ein ÖRR-UKW-Sender nach dem anderen nach
>> DAB+ verschoben. Im Grunde könnten sie die auch abstellen,
>> die Reichweiten-Umfragen sind bei den DAB+-Angeboten
>> desaströse.
>
> Mittlerweile ist das doch völlig egal. Die Meldungen werden fast unisono von
> DPA bezogen, da würden auch einer oder zwei reichen.
>
> Lutz
>

AFP nicht zu vergessen! :-)

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#223817

FromEric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2017-02-28 09:52 +0100
Message-ID<ehks1hFsncvU1@mid.individual.net>
In reply to#223815
> Im wesentlich zentralistisccherem Frankreich war bis vor etlichen Jahren noch MW-Rundfunk vorherrschend. Das macht es u.a. schwierig, für Oldtimer stilgerechte Autoradios aufzutreiben, die man auch heute (mit auch dort aufkommenden UKW-Regional- und Privatsendern) sinnvoll benutzen kann, da die französischen Radios bis in die 60er großenteils nur MW und LW hatten. Da baut sich dann mancher Franzose zähneknirschend ein altes deutsches Autoradio ein, die hatten schon immer UKW.
>

Ah, verstehe - LW war für mich damals ein Grund, zum Gerät von Clarion 
zu greifen und die haben wohl viel für den franz. Markt produziert...

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#223820

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2017-02-28 11:17 +0100
Message-ID<ehl11hF1n6U1@mid.individual.net>
In reply to#223815
Am 28.02.2017 um 08:19 schrieb w-buechsenschuetz@web.de:
> X-No-archive: Yes
>
> Am Donnerstag, 15. Mai 2008 01:41:52 UTC+2 schrieb Gerhard Hoffmann:
>> Ja. Die glatten Frequenzen waren schon weg, weil wir mal 'nen Krieg verloren haben.
>> Das war auch der Grund, warum UKW/FM in .de zuerst hochkam.

Weg waren besonders die Exklusivfrequenzen unterhalb 1MHz. Also 
Frequenzen die eine zuverlässige Versorgung 24h gewährleisteten.

> Ein anderer Grund war, daß die relativ geringe Reichweite der UKW-Sender der förderalistischen Staats- und Medienstruktur der BRD entgegenkam. Es gab mal ne Zeit, da hatte fast jedes Bundesland der Alt-BRD nen eigenen Sender, manche sogar mehrere. Wenn die alle auf MW oder LW gewesen wären, wäre es knapp geworden. Auf UKW konnten sich ausreichend weit auseinanderliegende Stationenen Frequenzen teilen.

UKW war ein Notnagel. Erst mit Zulassung von Privatsendern auf UKW haben 
die ÖRR versucht, alle UKW-Frequenzen zu belegen.

> Im wesentlich zentralistisccherem Frankreich war bis vor etlichen Jahren noch MW-Rundfunk vorherrschend. Das macht es u.a. schwierig, für Oldtimer stilgerechte Autoradios aufzutreiben, die man auch heute (mit auch dort aufkommenden UKW-Regional- und Privatsendern) sinnvoll benutzen kann, da die französischen Radios bis in die 60er großenteils nur MW und LW hatten. Da baut sich dann mancher Franzose zähneknirschend ein altes deutsches Autoradio ein, die hatten schon immer UKW.

Mit wenigen Sender eine zuverlässige Versorgung des Landes zu 
gewährleisten ist mit MW besser LW Sendern machbar.

>>> Ferner ist 6x 77500 genau 465kHz. Das war früher wohl mal ne gängige
>>> ZF-Frequenz.
>>
>> Wer eine Referenzfrequenz * n  als ZF wählt, ist an den Birdies seines Empfängers
>> selber schuld. (wenn man die Ref tatsächlich benutzt)

Eigentlich sollte die ZF möglichst hoch sein. Zu Zeiten von Röhren & 
Spulenfiltern lag der Kompromis für die ZF oft zwischen 450-470kHz. 
500kHz war eine Seenotfrequenz.

> Die Zwischenfrequenzen hatten bzw. haben div. Werte zwischen 460 und 480kHz. Ausschlaggebend für diese Wahl dürfte gewesen sein, daß damit die ZF außerhalb aller Rundfunkbänder liegt, hoch genug für relativ kleine Induktivitäten in den Filtern ist und niedrig genug, um mit damaligen Bauteilen verstärkt werden zu können.
>

-- 
---hdw---

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