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Groups > de.sci.electronics > #240659 > unrolled thread

seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren

Started byAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
First post2018-02-08 14:33 +0100
Last post2018-02-10 18:25 +0100
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Contents

  seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-02-08 14:33 +0100
    Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2018-02-08 15:59 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-02-08 19:23 +0100
        Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2018-02-09 09:50 +0100
    Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2018-02-08 16:23 +0100
    Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-02-09 08:32 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-02-09 08:37 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-02-09 10:57 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2018-02-09 13:47 +0100
        Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren nirwa <nirwana@gmx.li> - 2018-02-09 08:21 -0800
        Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren nirwa <nirwana@gmx.li> - 2018-02-09 08:25 -0800
          Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-02-09 17:38 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2018-02-09 23:48 +0100
        Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2018-02-21 16:27 +0100
      Re: seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-02-10 18:25 +0100

#240659 — seltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2018-02-08 14:33 +0100
Subjectseltsamer Effekt bei Leuchtstoffroehren
Message-ID<5A7C51BC.CF315B87@Berger-Odenthal.De>
Mir ist jetzt mehrfach etwas recht seltsames an elektronischen
Vorschaltgeräten aufgefallen. 
Wenn ich in eine konventionelle Leuchte eine neue Lanpe einsetze und
einschalte, dann leuchtet sie mit leichtem 100 Hz Flimmern und das
war's. An elektronischen Vorschaltgeräten habe ich jetzt mehrfach das
folgende beobachtet und zwar sowohl bei neuen Lampen als auch solchen,
die schon viele Brennstunden in konventionellen Leuchten hinter sich
haben:

Nach dem Einschalten bleibt das mittlere Drittel der Röhre sehr deutlich
sichtbar dunkler als die Außebereiche. In den beiden äußeren Dritteln
wabern gut sichtbare schmale dunkle Banden. Nach ungefähr zwanzig
Minuten "Einbrenndauer" ist der Spuk vorbei und die Lampe leuchtet hell
(heller als zu Anfang) und flimmerfrei auf ganzer Länge. Ab dann ist sie
auch bei jedem neuen Einschalten sofort ganz da und der Effekt tritt
nicht wieder auf. Beim Aus- und Einschalten vor dem "Einbrennen" bleibt
er.

Das ganze mit mehreren verschiedenen Röhren und Leuchten. Was ist da
los?

Danke
	Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#240660

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2018-02-08 15:59 +0100
Message-ID<443431c756.assel@nuconverter.de>
In reply to#240659
In message <5A7C51BC.CF315B87@Berger-Odenthal.De>
          Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote:


> Das ganze mit mehreren verschiedenen Röhren und Leuchten. Was ist da
> los?
Resonanz?

D.h. es wird eine stehende Druckwelle in der Röhre durch die
Frequenz der elektrischen Ansteuerung angeregt.

Wenn das GAs sich erwärmt und die Brennspannung hoch kommt,
verschiebt sich das zu höheren Frequenzen und auch in der Röhre
selbst ergibt sich eine gleichmässigere Verteilung, so dass der 
beobachtete Effekt schwindet.

Habe allerdings selber nix für Neontubes entwickelt, allerdings
gibt es diese Problem von instabilen Entladungen auch bei GDLs
mit höherem Druck.
> Danke
>         Axel



-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504

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#240675

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2018-02-08 19:23 +0100
Message-ID<5A7C95B1.869F06A9@Berger-Odenthal.De>
In reply to#240660
Joerg Niggemeyer wrote:
> Wenn das GAs sich erwärmt und die Brennspannung hoch kommt,
> verschiebt sich das zu höheren Frequenzen

Das könnte ich ja verstehen. Aber es tritt mit jeder Röhre nur ein Mal
auf und nach dem einmaligen "Einbrennen" nie wieder auch nicht beim
ersten Einschalten am Morgen. Und es war mehr als nur eine Leuchte.

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
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#240707

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2018-02-09 09:50 +0100
Message-ID<1e3b93c756.assel@nuconverter.de>
In reply to#240675
In message <5A7C95B1.869F06A9@Berger-Odenthal.De>
          Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote:

> Joerg Niggemeyer wrote:
>> Wenn das GAs sich erwärmt und die Brennspannung hoch kommt,
>> verschiebt sich das zu höheren Frequenzen

> Das könnte ich ja verstehen. Aber es tritt mit jeder Röhre nur ein Mal
> auf und nach dem einmaligen "Einbrennen" nie wieder auch nicht beim
> ersten Einschalten am Morgen. Und es war mehr als nur eine Leuchte.
Abbau/Reaktion von Verunreinigungen?




-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504

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#240661

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2018-02-08 16:23 +0100
Message-ID<bpqo7d9di32us9kttupahutqst6jdaoa1l@4ax.com>
In reply to#240659
On Thu, 08 Feb 2018 14:33:48 +0100, Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote:

>Nach dem Einschalten bleibt das mittlere Drittel der Röhre sehr deutlich
>sichtbar dunkler als die Außebereiche. In den beiden äußeren Dritteln
>wabern gut sichtbare schmale dunkle Banden. Nach ungefähr zwanzig
>Minuten "Einbrenndauer" ist der Spuk vorbei und die Lampe leuchtet hell
>(heller als zu Anfang) und flimmerfrei auf ganzer Länge. Ab dann ist sie
>auch bei jedem neuen Einschalten sofort ganz da und der Effekt tritt
>nicht wieder auf. Beim Aus- und Einschalten vor dem "Einbrennen" bleibt
>er.

Das habe ich auch so bei Vorschaltgeräten Marke "Drossel uralt" gesehen...


Thomas Prufer

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#240698

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2018-02-09 08:32 +0100
Message-ID<p5jiq7$260$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#240659
On 08.02.18 14.33, Axel Berger wrote:
> Nach dem Einschalten bleibt das mittlere Drittel der Röhre sehr deutlich
> sichtbar dunkler als die Außebereiche.

Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der 
Röhre verteilt werden. Früher hat man das großzügiger dosiert, da war es 
egal.

> In den beiden äußeren Dritteln
> wabern gut sichtbare schmale dunkle Banden.

Das sind Resonanzen.

> Nach ungefähr zwanzig
> Minuten "Einbrenndauer" ist der Spuk vorbei und die Lampe leuchtet hell
> (heller als zu Anfang) und flimmerfrei auf ganzer Länge. Ab dann ist sie
> auch bei jedem neuen Einschalten sofort ganz da und der Effekt tritt
> nicht wieder auf. Beim Aus- und Einschalten vor dem "Einbrennen" bleibt
> er.

Wenn Du sie lange genug im Keller lagerst oder wenn sie alt wird, kann 
das wieder kommen.


Marcel

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#240700

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2018-02-09 08:37 +0100
Message-ID<p5jj3j$1441$2@gioia.aioe.org>
In reply to#240698
Am 09.02.2018 um 08:32 schrieb Marcel Mueller:
> On 08.02.18 14.33, Axel Berger wrote:
>> Nach dem Einschalten bleibt das mittlere Drittel der Röhre sehr deutlich
>> sichtbar dunkler als die Außebereiche.
>
> Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der
> Röhre verteilt werden. Früher hat man das großzügiger dosiert, da war es
> egal.

Und man hat die Lampen in der Fabrik ein paar Minuten leuchten lassen, 
zur Qualitätssicherung.


Gruß Dieter

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#240711

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2018-02-09 10:57 +0100
Message-ID<5A7D7085.E06F1C2F@Berger-Odenthal.De>
In reply to#240698
Marcel Mueller wrote:
> Wenn Du sie lange genug im Keller lagerst

Bei der schon länger benutzten waren es wohl anderthalb Jahre. Du
dürftest recht haben. Ist mir nur bei konventionellen Leuchten nie so
aufgefallen.

Danke
	Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
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#240715

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2018-02-09 13:47 +0100
Message-ID<rv5r7dti2jlhu55kqa0fod0bdqnu13s365@4ax.com>
In reply to#240698
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:

>Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der 
>Röhre verteilt werden.

Ich kenne den Effekt, und das war auch meine Annahme. Irgendwo meine
ich mal gelesen zu haben, das Hg säße in irgendwelchen Depots an den
Elektroden bzw. Heizwendeln und müsse erst verdampfen und sich
verteilen. 


-ras

-- 
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ 

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#240719

Fromnirwa <nirwana@gmx.li>
Date2018-02-09 08:21 -0800
Message-ID<3c3df85b-b16f-4b6a-98b7-cd81e2594c35@googlegroups.com>
In reply to#240715
Am Freitag, 9. Februar 2018 13:47:09 UTC+1 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> 
> >Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der 
> >Röhre verteilt werden.
> 
> Ich kenne den Effekt, und das war auch meine Annahme. Irgendwo meine
> ich mal gelesen zu haben, das Hg säße in irgendwelchen Depots an den
> Elektroden bzw. Heizwendeln und müsse erst verdampfen und sich
> verteilen. 

Vielleicht heizen deine Starter die Röhren nicht genügend auf. Erst vorglühen, dann starten, wie beim Diesel. Amalgam ist das Stichwort.

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#240720

Fromnirwa <nirwana@gmx.li>
Date2018-02-09 08:25 -0800
Message-ID<1c4cab9a-bfb3-45ac-b787-d1e9ebda4aa2@googlegroups.com>
In reply to#240715
Am Freitag, 9. Februar 2018 13:47:09 UTC+1 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> 
> >Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der 
> >Röhre verteilt werden.
> 
> Ich kenne den Effekt, und das war auch meine Annahme. Irgendwo meine
> ich mal gelesen zu haben, das Hg säße in irgendwelchen Depots an den
> Elektroden bzw. Heizwendeln und müsse erst verdampfen und sich
> verteilen. 

Vielleicht heizen deine Starter die Röhren nicht genügend auf. Erst vorglühen, dann starten, wie beim Diesel. Amalgam ist das Stichwort.

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#240723

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2018-02-09 17:38 +0100
Message-ID<p5kiph$5ck$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#240720
On 09.02.18 17.25, nirwa wrote:
> Am Freitag, 9. Februar 2018 13:47:09 UTC+1 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
>>
>>> Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der
>>> Röhre verteilt werden.
>>
>> Ich kenne den Effekt, und das war auch meine Annahme. Irgendwo meine
>> ich mal gelesen zu haben, das Hg säße in irgendwelchen Depots an den
>> Elektroden bzw. Heizwendeln und müsse erst verdampfen und sich
>> verteilen.
>
> Vielleicht heizen deine Starter die Röhren nicht genügend auf. Erst vorglühen, dann starten, wie beim Diesel.

Das hat aber eher auf die Elektronenemission Auswirkungen. Ich habe hier 
auch Röhren mit Billig-EVG ohne Vorglühzeit. Wenn es nicht gerade 
ziemlich kalt im Raum ist, sind die in weit unter einer Sekunde hell. 
Und wenn es kalt ist, hilft Elektroden vorglühen auch nicht. Das kennt 
man ja noch von den alten Garagenlampen mit KVG. Da hilft nur warten, 
bis die ganze Röhre warm ist.

> Amalgam ist das Stichwort.

Amalgam-Lampen sind aber nochmal eine ganz andere Nummer. Die sind für 
Innenbeleuchtung nahezu gänzlich ungeeignet. Bis die ihre Nennhelligkeit 
einigermaßen erreichen ist das Licht oft schon wieder aus. Man nimmt die 
Dinger für außen, weil sie im Gegensatz zu den klassischen 
Leuchtstoffröhren auch im Kalten funktionieren.

Im Innenraum haben die sich nur verbreitet, weil die Kunden und einige 
Pressefuzzis Amalgam und Quecksilber nicht übereinander bekommen haben 
und man die Leuchtmittel als vermeintlich quecksilberfrei verkauft hat.


Marcel

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#240742

FromKlaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de>
Date2018-02-09 23:48 +0100
Message-ID<p5l8g7$hqs$1@news.albasani.net>
In reply to#240698
Am 09.02.2018 um 08:32 schrieb Marcel Mueller:

> Wenn Du sie lange genug im Keller lagerst oder wenn sie alt wird, kann 
> das wieder kommen.
Achtung beim dimmen:

Vor dem herunterdimmen Röhren 100 Stunden auf Volldampf laufen lassen, 
weis' auch kaum einer.


Butzo

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#241185

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2018-02-21 16:27 +0100
Message-ID<p6k35v$clj$1@news.albasani.net>
In reply to#240742
Klaus Butzmann wrote:

> Vor dem herunterdimmen Röhren 100 Stunden auf Volldampf laufen
> lassen, weis' auch kaum einer.

Einbrennen ist wohl auch ratsam, bevor man häufiger schaltet.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457
Noch 1984 mussten Flüchtlinge ihre Toiletten selbst reinigen!

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#240785

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2018-02-10 18:25 +0100
Message-ID<p5n9ue$god$1@dont-email.me>
In reply to#240698
Marcel Mueller schrieb:
> On 08.02.18 14.33, Axel Berger wrote:
>> Nach dem Einschalten bleibt das mittlere Drittel der Röhre sehr deutlich
>> sichtbar dunkler als die Außebereiche.
> 
> Ich schätze da musste das (sparsam dosierte) Quecksilber erst mal in der Röhre verteilt werden. Früher hat man das großzügiger dosiert, da war es egal.

Das sehe ich auch so. Das Quecksilber wird sich an den Metallteilen festgesetzt
haben, oberflächlich oder irgendwie leicht reinlegiert. Das dampft dann im
Betrieb mit zunehmender Temperatur wieder aus. Da die Druckunterschiede in
der Röhre minimal sind und bei tiefem Druck kaum Konvektion auftritt, dauert
das ziemlich lange, bis sich der Quecksilberdampf wieder verteilt hat. Er
kämpft dabei gegen das Stützgas (Argon) an, ohne dieses würde er sich natürlich
mit Schallgeschwindigkeit (OK, die ist bei Hg etwas tiefer) ausbreiten.

Bei diesen 35W 1m45 Spaghettilampen ist der Effekt bei JEDEM Einschalten nach
vergleichsweise kurzer Pause da, und zwar enorm. Dauert gefühlte 5 min bis
vernünftig und überall Licht rauskommt. Kurz nach dem Starten sind die sogar
heller als 10 sek später, also Badewannenkurve der Leuchtkraft. Nervt total.

-- 
mfg Rolf Bombach

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