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Groups > de.sci.electronics > #204660 > unrolled thread
| Started by | Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> |
|---|---|
| First post | 2016-03-17 04:10 +0100 |
| Last post | 2016-03-17 16:57 +0100 |
| Articles | 2 — 2 participants |
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Re: Viele "Öko"birnen verbrauchen mehr Strom und liefern weniger Licht als angegeben Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> - 2016-03-17 04:10 +0100
Re: Viele "Öko"birnen verbrauchen mehr Strom und liefern weniger Licht als angegeben Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2016-03-17 16:57 +0100
| From | Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> |
|---|---|
| Date | 2016-03-17 04:10 +0100 |
| Subject | Re: Viele "Öko"birnen verbrauchen mehr Strom und liefern weniger Licht als angegeben |
| Message-ID | <ncd77i$chl$18@news2.open-news-network.org> |
Gernot Griese wrote: > <ftp://ftp.ncdc.noaa.gov/pub/data/paleo/icecore/greenland/summit/gisp2/isotopes/gisp2_temp_accum_alley2000.txt> >> >> > Grönland ist für dich die ganze Welt? > Bei diesen Messreihen werden die Erkenntnisse über das Paleoklima vom Verhältnis stabiler Isotope des Sauerstoff abgeleitet. Dieses Verhältnis spiegelt nicht die Temperatur vor Ort, sondern den Anteil an Wasser, das als Eis gebunden ist. Der Hintergrund dafür ist, dass Wassermoleküle mnit weniger Masse leichter verdampfen. Das Kondensieren hängt auch leicht von der Masse ab. Schnee der das Inland-Eis bildet, enthält systematisch etwas mehr leichte Isotope als das Meerwasser der Ozeane. Dieser Unterschied ist so klein, dass er mit den üblichen Methoden der Massenspektrometrie nicht nachweisbar ist. Aber er ist vorhanden und bewirkt, dass in Zeiten mit wachsendem Eisschild im Meerwasser die schweren Isotope angereichert werden. Da die Eisschilde einen nennenswerten Anteil des Wassers binden, ist die Anreicherung signifikant und vergleichsweise leicht messbar. Sie spiegelt sich im Isotopenvehältnis des Eis des zur jeweiligen Zeit gefallenen Schnees. Im Ergebnis spiegelt die Messreihe ausdrücklich einen Aspekt des globalen Klimas und ganz aussdrücklich nicht dei lokalen Verhältnisse in Grönland. Hoffe, das war soweit nachvollziehbar. Wenn nicht, frag nach. ---<)kaimartin(>--- Kai-Martin Knaak
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| Date | 2016-03-17 16:57 +0100 |
| Message-ID | <201603171657.a2318@b.maus.de> |
| In reply to | #204660 |
Kai-Martin Knaak wrote on Thu, 16-03-17 04:10: >Der Hintergrund daf?Pilcr ist, dass Wassermolek?Pilcle mnit weniger Masse >leichter verdampfen. >Im Ergebnis spiegelt die Messreihe ausdr?Pilccklich einen Aspekt des >globalen Klimas und ganz aussdr?Pilccklich nicht dei lokalen Verh?ñltnisse >in Gr?Anland. Nicht ganz. Was Du beschreibst sind die MIS aus den Sedimenten vom Meeresboden. Die spiegeln die Zusammensetzung des Meerwassers und damit wie Du beschriebst die Summe der Eismasse. Für das Eis in Grönland ist der zweite Effekt wichtiger, die Kondensation der Luftfeuchtigkeit. Und dafür ist tatsächlich die lokale Temperatur der Hauptfaktor. Die Iosotopenkurven der Eisbohrungen haben deshalb oft zwei Skalen, eine für das gemessene Isotopenverhältnis und eine zweite für die daraus abgeschätzte Temperatur.
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