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Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert?

Started byAxel_Berger@b.maus.de (Axel Berger)
First post2015-07-31 14:36 +0200
Last post2015-08-09 23:25 +0200
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  Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-07-31 14:36 +0200
    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-01 10:49 +0200
      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-01 17:27 +0800
        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-02 03:32 +0800
          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-02 09:25 +0200
        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2015-08-01 23:29 +0200
          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-02 09:41 +0200
        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-02 23:20 +0200
          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-03 09:57 +0200
            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-08-03 15:08 +0200
              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-03 16:18 +0200
                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2015-08-04 01:52 +0200
                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-04 11:37 +0200
            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-03 23:06 +0200
              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-04 12:37 +0200
                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2015-08-04 13:02 +0200
                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-04 23:40 +0200
                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-05 10:48 +0200
                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-05 21:57 +0200
                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-06 09:40 +0200
                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-06 23:37 +0200
                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-07 10:25 +0200
                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-07 22:53 +0200
                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-13 22:37 +0200
                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-14 07:57 +0200
                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-18 22:12 +0200
                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-06 23:11 +0200
            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-04 23:09 +0200
              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-05 13:02 +0200
                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-05 21:31 +0200
                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-06 11:02 +0200
                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-06 23:14 +0200
                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-07 11:05 +0200
                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-07 22:41 +0200
                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-08 14:01 +0200
                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-08 23:39 +0200
                              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-09 11:01 +0200
                                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-09 18:27 +0800
                                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-09 15:16 +0200
                                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-09 22:21 +0800
                                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-09 22:04 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-10 06:52 +0800
                                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-10 11:21 +0200
                                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-18 22:20 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-24 22:22 +0200
                                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-09 22:38 +0200
                                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-10 12:09 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Claas Thede <c.thede@gmx.de> - 2015-08-10 14:27 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-10 23:45 +0200
                                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-09 22:26 +0200
                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-13 23:00 +0200
                              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-14 02:31 +0200
                                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-18 22:38 +0200
                                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-08-19 02:10 +0200
                              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-14 11:41 +0200
                                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-24 23:00 +0200
                                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-25 10:07 +0200
                                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-26 21:27 +0200
                                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-26 22:36 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Kai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de> - 2015-08-26 22:50 +0200
                                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-08-27 07:19 +0800
                                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2015-08-27 08:01 +0200
                                        Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-31 22:28 +0200
                                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-08-31 22:33 +0200
                                          Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-01 09:50 +0200
                                            Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-09-01 16:49 +0200
                                              Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-10-08 19:29 +0200
                                            Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-10-08 19:35 +0200
                        Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-08-07 12:20 +0200
                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-09 23:11 +0200
                      Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-10 12:29 +0200
                Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-09 21:00 +0200
                  Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-08-09 22:21 +0200
                    Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-08-09 23:25 +0200

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#190785

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-09 22:04 +0200
Message-ID<mq8bm5$a6f$1@dont-email.me>
In reply to#190756
Am 09.08.2015 um 16:21 schrieb Reinhardt Behm:
> Christoph Müller wrote:
>> Am 09.08.2015 um 12:27 schrieb Reinhardt Behm:
>>> Christoph Müller wrote:

>> Gleichgewicht heißt aber nicht, dass überall die gleiche Temperatur
>> herrscht. Ist wie mit einer Balkenwaage. Am kurzen Ast muss man einfach
>> mehr dran hängen, damit das Ganze wieder ins Gleichgewicht kommt.
> 
> Thermisches Gleichgewicht heißt überall gleiche Temperatur. Dein Vergleich 
> hinkt gewaltig. Bei der Balkenwaage, gibt es zwei Parameter, Kraft und 
> Abstand vom Drehpunkt. Was ist bitte beim thermischen Gleichgewicht der 
> zweite Parameter?

Strahlung.

>>> Jetzt setzen wir die kleine Kugel in den zweiten Brennpunkt. Nach Deiner
>>> Theorie müsste diese sich auf wesentlich höhere Temperaturen als 6000K
>>> aufheizen.
>>
>> Nur dann, wenn es gelingt, dort eine höhere Flächenleistung als auf der
>> Quelle hin zu bekommen. Dazu müsste die große Kugel weitestgehend
>> senkrecht von der Oberfläche abstrahlen, was sie aber nicht tut, weil
>> sie ein Lambertstrahler ist und somit die meiste Energie am 2. Fokus
>> vorbei geht. Im 2. Fokus kommt ja nur an, was die große Kugel halbwegs
>> senkrecht zu ihrer Oberfläche verlässt. Damit die zweite Kugel heißer
>> wird als die Quelle, müsste die Quelle SEHR groß sein, weil ja nur der
>> senkrecht austretende Energieanteil zum Heizen der 2. Kugel verwendbar
>> ist. Alles Andere geht dran vorbei. Ein Größenverhältnis von 1:2 wird
>> dabei sicher NICHT ausreichen.
>>
>> Das Verhältnis von Sonne zu 1-cm-Kugel sollte allerdings leicht
>> ausreichen.
>>
>> Wenn du so willst, kann man aus dem Größenverhältnis auch einen
>> Wirkungsgrad ableiten, mit dem die kleine Kugel geheizt werden kann. Es
>> wird nie die komplette Leistung des Senders auf der kleinen Kugel
>> ankommen. Aber die Leistung, die ankommt, wird sie im Falle eines
>> Schwarzkörpers in Temperatur umsetzen. Je größer die Kugel wird, desto
>> mehr Leistung muss diese abstrahlen, wenn sie ihre Temperatur halten
>> will. Je größer die Kugel wird, desto mehr Leistung wird auch senkrecht
>> zu ihrer Oberfläche abgestrahlt. Diese Leistung kann rechnerisch in
>> einen unendlich kleinen Punkt fokussiert werden. Praktisch halt in einem
>> sehr kleinen Objekt. Dort kann die Flächenleistung sehr wohl deutlich
>> über der Flächenleistung der Quelle liegen. Dementsprechend höher wird
>> dort dann auch die Temperatur. Die Größenverhältnisse müssen's halt
>> hergeben.
>>
>>> Bei genügender Größe von Kg wird diese sich dabei nicht merklich
>>> abkühlen.
>>
>> Je größer sie ist, desto mehr Energie strahlt sie auch ab. Ein desto
>> kleinerer Anteil dieser Energie reicht dann aus, um die sehr viel
>> kleinere Kugel doch auf Temperaturen oberhalb der Quelle aufzuheizen.
> 
> Vorrechnen bitte.

Die Strahlleistung P = Epsilon * Sigma * A * T^4

Bei einem Schwarzkörper ist Epsilon = 1.
Sigma ist eine Konstante mit 5,67e-8 W/(m^2*K^4).
Die Temperatur möge mit 6000K konstant sein.
Damit kann man Epsilon * Sigma * T^4 als Konstante auffassen. Somit
steigt die Strahlleistung mit der Fläche des Strahlers und damit auch
die senkrecht zur Oberfläche abgestrahlte und damit die auf das
Zielobjekt bündelbare Leistung.

Fazit: Je größer die sendende Kugel ist, desto mehr Leistung lässt sich
auf die Empfängerkugel konzentrieren. Sollte dort eine
Temperaturobergrenze herrschen, die der Temperatur der Quelle
entspricht, dann sollte es ein entsprechendes Naturgesetz geben, das
diese höhere Temperatur genauso verbietet wie das Überschreiten einer
gewissen Strahldichte. Die Temperatur im Zielobjekt hängt jedoch nicht
von der Temperatur der Quelle ab, sondern von der Strahlleistung
(Strahldichte), die sie trifft und von ihrer Größe. Ihre Größe sorgt für
ihre temperaturentsprechende Abstrahlleistung.

Daraus lässt sich schließen, dass ein Objekt nur hinreichend klein sein
muss, damit es Temperaturen erreichen kann, die oberhalb der
Quelltemperatur liegen.

Ein Perpetuum mobile ist damit sicher nicht möglich.

>> Wie gesagt - die Strahlung, die die große Kugel senkrecht zu ihrer
>> Oberfläche verlässt, kann mathematisch in einen unendlich kleinen Fokus
>> gebündelt werden. Ins Technische übersetzt heißt das, dass der Fokus nur
>> sehr klein ist (mindestens Lichtwellenlänge). Was die Quelle nicht
>> senkrecht (genug) verlässt, trifft auch den Fokus nicht. Ist der Sender
>> sehr groß (die Sonne ist sehr groß), strahlt auch viel Energie senkrecht
>> zur Oberfläche ab, die entsprechend gut gebündelt werden kann.
> 
> Unbewiesene Behauptung.

Zumindest keine Pöbelei.

Die Zusammenhänge findest du weiter oben.

>> Jetzt
>> muss nur so viel Energie gebündelt werden, dass auf dem Zielobjekt die
>> Flächenleistung größer als auf der Sonne ist. Schon gibt's auch höhere
>> Temperaturen als auf der Sonne. Halt nur in einem kleinen Fleck. Aber
>> immerhin.
> 
> Nachweise bitte, nicht schwafeln. Du bist hier in einer _sci_ Gruppe.

Siehe oben.

>>> Ansonsten geh zu den Esoterikern, die
>>> fahren auf so was ab.
>>> "Strong claims need strong evidence."
>>
>> Erkläre mir den Fehler in meinen Überlegungen.
> 
> Gerne, was zahlst Du?
> 
> Du stellst Behauptungen auf. Also bist Du in der Bringschuld.

Ich bringe auch was und kriege Pöbeleien in einer sci-Gruppe dafür.

> Wissenschaft funktioniert nicht damit,

mit Pöbeleien übrigens auch nicht.

> dass man nur schwammige Behauptungen aufstellt und 
> dann fordert, beweist mir das Gegenteil.
> Genauso gut kannst Du behaupten, es gäbe rosa Einhörner.
> 
> Wenn Deine Behauptung stimmen würde, könnte man eine Perpetuum Mobile 
> zweiter Art bauen, was nach dem zweiten Hauptsatz unmöglich ist. Mehr 
> braucht man dazu nicht zu sagen. Oder möchtest Du jetzt die Naturgesetze 
> widerlegen?
> 
> Wenn Du Deine Behauptung beweisen könntest, wärst Du reif für einen  
> Nobelpreis. Also mach.

Denke, der mathematische Beweis steht oben. Das Größenverhältnis
zwischen Quelle und Senke muss halt groß genug sein. Dann geht's mit
Standard-(Spiegel-)Optik. Nobelpreis gibt's dafür garantiert keinen,
weil sicher auch andere wissen, wie man Strahlen bündeln kann.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#190794

FromReinhardt Behm <rbehm@hushmail.com>
Date2015-08-10 06:52 +0800
Message-ID<mq8lg5$g4c$1@dont-email.me>
In reply to#190785
Christoph Müller wrote:

> Am 09.08.2015 um 16:21 schrieb Reinhardt Behm:
>> Christoph Müller wrote:
>>> Am 09.08.2015 um 12:27 schrieb Reinhardt Behm:
>>>> Christoph Müller wrote:
> 
>>> Gleichgewicht heißt aber nicht, dass überall die gleiche Temperatur
>>> herrscht. Ist wie mit einer Balkenwaage. Am kurzen Ast muss man einfach
>>> mehr dran hängen, damit das Ganze wieder ins Gleichgewicht kommt.
>> 
>> Thermisches Gleichgewicht heißt überall gleiche Temperatur. Dein
>> Vergleich hinkt gewaltig. Bei der Balkenwaage, gibt es zwei Parameter,
>> Kraft und Abstand vom Drehpunkt. Was ist bitte beim thermischen
>> Gleichgewicht der zweite Parameter?
> 
> Strahlung.

Strahlung ist keine Größe sondern ein Phänomen. Welche physikalische (in 
Zahlen angebbare) Größe meinst Du also? Oder bleibst beim Schwafeln mit 
unbestimmten Begriffen.
 
>>>> Jetzt setzen wir die kleine Kugel in den zweiten Brennpunkt. Nach
>>>> Deiner Theorie müsste diese sich auf wesentlich höhere Temperaturen als
>>>> 6000K aufheizen.
>>>
>>> Nur dann, wenn es gelingt, dort eine höhere Flächenleistung als auf der
>>> Quelle hin zu bekommen. Dazu müsste die große Kugel weitestgehend
>>> senkrecht von der Oberfläche abstrahlen, was sie aber nicht tut, weil
>>> sie ein Lambertstrahler ist und somit die meiste Energie am 2. Fokus
>>> vorbei geht. Im 2. Fokus kommt ja nur an, was die große Kugel halbwegs
>>> senkrecht zu ihrer Oberfläche verlässt. Damit die zweite Kugel heißer
>>> wird als die Quelle, müsste die Quelle SEHR groß sein, weil ja nur der
>>> senkrecht austretende Energieanteil zum Heizen der 2. Kugel verwendbar
>>> ist. Alles Andere geht dran vorbei. Ein Größenverhältnis von 1:2 wird
>>> dabei sicher NICHT ausreichen.
>>>
>>> Das Verhältnis von Sonne zu 1-cm-Kugel sollte allerdings leicht
>>> ausreichen.
>>>
>>> Wenn du so willst, kann man aus dem Größenverhältnis auch einen
>>> Wirkungsgrad ableiten, mit dem die kleine Kugel geheizt werden kann. Es
>>> wird nie die komplette Leistung des Senders auf der kleinen Kugel
>>> ankommen. Aber die Leistung, die ankommt, wird sie im Falle eines
>>> Schwarzkörpers in Temperatur umsetzen. Je größer die Kugel wird, desto
>>> mehr Leistung muss diese abstrahlen, wenn sie ihre Temperatur halten
>>> will. Je größer die Kugel wird, desto mehr Leistung wird auch senkrecht
>>> zu ihrer Oberfläche abgestrahlt. Diese Leistung kann rechnerisch in
>>> einen unendlich kleinen Punkt fokussiert werden. Praktisch halt in einem
>>> sehr kleinen Objekt. Dort kann die Flächenleistung sehr wohl deutlich
>>> über der Flächenleistung der Quelle liegen. Dementsprechend höher wird
>>> dort dann auch die Temperatur. Die Größenverhältnisse müssen's halt
>>> hergeben.
>>>
>>>> Bei genügender Größe von Kg wird diese sich dabei nicht merklich
>>>> abkühlen.
>>>
>>> Je größer sie ist, desto mehr Energie strahlt sie auch ab. Ein desto
>>> kleinerer Anteil dieser Energie reicht dann aus, um die sehr viel
>>> kleinere Kugel doch auf Temperaturen oberhalb der Quelle aufzuheizen.
>> 
>> Vorrechnen bitte.
> 
> Die Strahlleistung P = Epsilon * Sigma * A * T^4
> 
> Bei einem Schwarzkörper ist Epsilon = 1.
> Sigma ist eine Konstante mit 5,67e-8 W/(m^2*K^4).
> Die Temperatur möge mit 6000K konstant sein.
> Damit kann man Epsilon * Sigma * T^4 als Konstante auffassen. Somit
> steigt die Strahlleistung mit der Fläche des Strahlers und damit auch
> die senkrecht zur Oberfläche abgestrahlte und damit die auf das
> Zielobjekt bündelbare Leistung.
> 
> Fazit: Je größer die sendende Kugel ist, desto mehr Leistung lässt sich
> auf die Empfängerkugel konzentrieren. Sollte dort eine
> Temperaturobergrenze herrschen, die der Temperatur der Quelle
> entspricht, dann sollte es ein entsprechendes Naturgesetz geben, das
> diese höhere Temperatur genauso verbietet wie das Überschreiten einer
> gewissen Strahldichte. Die Temperatur im Zielobjekt hängt jedoch nicht
> von der Temperatur der Quelle ab, sondern von der Strahlleistung
> (Strahldichte), die sie trifft und von ihrer Größe. Ihre Größe sorgt für
> ihre temperaturentsprechende Abstrahlleistung.
> 
> Daraus lässt sich schließen, dass ein Objekt nur hinreichend klein sein
> muss, damit es Temperaturen erreichen kann, die oberhalb der
> Quelltemperatur liegen.

Das lässt sich daraus eben nicht schließen. Es fehlt die Berechnung, wie 
diese Strahlungsleistung dahin kommt. Und genau daran wird es scheitern.
 
> Ein Perpetuum mobile ist damit sicher nicht möglich.

Warum sollte ein Perpetuum mobile _zweiter_Art_ damit nicht möglich sein? 
Dass es prinzipiell unmöglich ist wissen wir. Aber Du behauptest, es gäbe 
die Möglichkeit mit rein passiven Elementen Strahlung so zu bündeln, dass es 
einen Wärmestrom vom kälteren zu wärmeren Reservoir gibt. Genau dann wäre 
aber ein Perpetuum mobile _zweiter_Art_ möglich.
 
>>> Wie gesagt - die Strahlung, die die große Kugel senkrecht zu ihrer
>>> Oberfläche verlässt, kann mathematisch in einen unendlich kleinen Fokus
>>> gebündelt werden. Ins Technische übersetzt heißt das, dass der Fokus nur
>>> sehr klein ist (mindestens Lichtwellenlänge). Was die Quelle nicht
>>> senkrecht (genug) verlässt, trifft auch den Fokus nicht. Ist der Sender
>>> sehr groß (die Sonne ist sehr groß), strahlt auch viel Energie senkrecht
>>> zur Oberfläche ab, die entsprechend gut gebündelt werden kann.
>> 
>> Unbewiesene Behauptung.
> 
> Zumindest keine Pöbelei.
> 
> Die Zusammenhänge findest du weiter oben.

Wobei das entscheidende fehlt und das kannst Du auch nicht liefern.
 
>>> Jetzt
>>> muss nur so viel Energie gebündelt werden, dass auf dem Zielobjekt die
>>> Flächenleistung größer als auf der Sonne ist. Schon gibt's auch höhere
>>> Temperaturen als auf der Sonne. Halt nur in einem kleinen Fleck. Aber
>>> immerhin.
>> 
>> Nachweise bitte, nicht schwafeln. Du bist hier in einer _sci_ Gruppe.
> 
> Siehe oben.
> 
>>>> Ansonsten geh zu den Esoterikern, die
>>>> fahren auf so was ab.
>>>> "Strong claims need strong evidence."
>>>
>>> Erkläre mir den Fehler in meinen Überlegungen.
>> 
>> Gerne, was zahlst Du?
>> 
>> Du stellst Behauptungen auf. Also bist Du in der Bringschuld.
> 
> Ich bringe auch was und kriege Pöbeleien in einer sci-Gruppe dafür.
> 
>> Wissenschaft funktioniert nicht damit,
> 
> mit Pöbeleien übrigens auch nicht.

Dir zu widersprechen ist also Pöbelei. Dann muss ich mich wohl wegen 
Majestätsbeleidigung entschuldigen.
 
>> dass man nur schwammige Behauptungen aufstellt und
>> dann fordert, beweist mir das Gegenteil.
>> Genauso gut kannst Du behaupten, es gäbe rosa Einhörner.
>> 
>> Wenn Deine Behauptung stimmen würde, könnte man eine Perpetuum Mobile
>> zweiter Art bauen, was nach dem zweiten Hauptsatz unmöglich ist. Mehr
>> braucht man dazu nicht zu sagen. Oder möchtest Du jetzt die Naturgesetze
>> widerlegen?
>> 
>> Wenn Du Deine Behauptung beweisen könntest, wärst Du reif für einen
>> Nobelpreis. Also mach.
> 
> Denke, der mathematische Beweis steht oben. Das Größenverhältnis
> zwischen Quelle und Senke muss halt groß genug sein. Dann geht's mit
> Standard-(Spiegel-)Optik. Nobelpreis gibt's dafür garantiert keinen,
> weil sicher auch andere wissen, wie man Strahlen bündeln kann.

Da oben steht kein Beweis Deiner Behauptung, Du könntest Wärmeenergie mit 
passiven Elementen vom kalten zum warmen Reservoir transportieren. Sondern 
nur triviale Zahlenspiele und unbewiesene Behauptungen.

-- 
Reinhardt

Reinhardt

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#190806

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-10 11:21 +0200
Message-ID<mq9qcu$omo$1@dont-email.me>
In reply to#190794
Am 10.08.2015 um 00:52 schrieb Reinhardt Behm:
> Christoph Müller wrote:
>> Am 09.08.2015 um 16:21 schrieb Reinhardt Behm:
>>> Christoph Müller wrote:
>>>> Am 09.08.2015 um 12:27 schrieb Reinhardt Behm:
>>>>> Christoph Müller wrote:

>>>>> Bei genügender Größe von Kg wird diese sich dabei nicht merklich
>>>>> abkühlen.
>>>>
>>>> Je größer sie ist, desto mehr Energie strahlt sie auch ab. Ein desto
>>>> kleinerer Anteil dieser Energie reicht dann aus, um die sehr viel
>>>> kleinere Kugel doch auf Temperaturen oberhalb der Quelle aufzuheizen.
>>>
>>> Vorrechnen bitte.
>>
>> Die Strahlleistung P = Epsilon * Sigma * A * T^4
>>
>> Bei einem Schwarzkörper ist Epsilon = 1.
>> Sigma ist eine Konstante mit 5,67e-8 W/(m^2*K^4).
>> Die Temperatur möge mit 6000K konstant sein.
>> Damit kann man Epsilon * Sigma * T^4 als Konstante auffassen. Somit
>> steigt die Strahlleistung mit der Fläche des Strahlers und damit auch
>> die senkrecht zur Oberfläche abgestrahlte und damit die auf das
>> Zielobjekt bündelbare Leistung.
>>
>> Fazit: Je größer die sendende Kugel ist, desto mehr Leistung lässt sich
>> auf die Empfängerkugel konzentrieren. Sollte dort eine
>> Temperaturobergrenze herrschen, die der Temperatur der Quelle
>> entspricht, dann sollte es ein entsprechendes Naturgesetz geben, das
>> diese höhere Temperatur genauso verbietet wie das Überschreiten einer
>> gewissen Strahldichte. Die Temperatur im Zielobjekt hängt jedoch nicht
>> von der Temperatur der Quelle ab, sondern von der Strahlleistung
>> (Strahldichte), die sie trifft und von ihrer Größe. Ihre Größe sorgt für
>> ihre temperaturentsprechende Abstrahlleistung.
>>
>> Daraus lässt sich schließen, dass ein Objekt nur hinreichend klein sein
>> muss, damit es Temperaturen erreichen kann, die oberhalb der
>> Quelltemperatur liegen.
> 
> Das lässt sich daraus eben nicht schließen. Es fehlt die Berechnung, wie 
> diese Strahlungsleistung dahin kommt.

Fehlt nicht. Nimm einfach das, was senkrecht aus der kugelförmigen
Quelle austritt. Das lässt sich nämlich in einem beliebig kleinen Punkt
fokussieren. Wie hoch wird in diesem Fokus dann die Flächenleistung
sein? Immer noch kleiner als auf der Quelle selbst?

> Und genau daran wird es scheitern.

Woran sollte das liegen?

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#191029

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-18 22:20 +0200
Message-ID<mr03vc$dib$1@dont-email.me>
In reply to#190806
Christoph Müller schrieb:
>
> Fehlt nicht. Nimm einfach das, was senkrecht aus der kugelförmigen
> Quelle austritt. Das lässt sich nämlich in einem beliebig kleinen Punkt
> fokussieren. Wie hoch wird in diesem Fokus dann die Flächenleistung
> sein? Immer noch kleiner als auf der Quelle selbst?

Ja, sicher.

Der Anteil der Strahlung, die genau senkrecht aus einer Kugeloberfläche
austritt und genau auf einen Punkt gerichtet ist, ist Null. Sobald
du von Null wegwillst, musst du eine Winkelakzeptanz einbauen. Und
dann bildest du eine Fläche auf eine andere Fläche ab. Wie gross
die Senderfläche ist, ist egal, da es nur um die Helligkeit des
Flächenelements geht. Mit einem grösseren Sender kannst du allerdings
einen grösseren Empfänger aufheizen.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#191202

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-24 22:22 +0200
Message-ID<mrfua1$gio$1@dont-email.me>
In reply to#190785
Christoph Müller schrieb:
>
> Die Strahlleistung P = Epsilon * Sigma * A * T^4

Totale abgestrahlte Leistung. OK.
>
> Bei einem Schwarzkörper ist Epsilon = 1.
> Sigma ist eine Konstante mit 5,67e-8 W/(m^2*K^4).
> Die Temperatur möge mit 6000K konstant sein.
> Damit kann man Epsilon * Sigma * T^4 als Konstante auffassen. Somit
> steigt die Strahlleistung mit der Fläche des Strahlers und damit auch
> die senkrecht zur Oberfläche abgestrahlte und damit die auf das
> Zielobjekt bündelbare Leistung.

Nein. Sicher nimmt die abgestrahlte Leistung mit der Fläche zu,
die Fläche aber auch. Resultat: Mit einer grösseren Strahlungsfläche
kannst du mit einer bestehenden Optik einfach einen grösseren
Empfänger beleuchten.
>
> Fazit: Je größer die sendende Kugel ist, desto mehr Leistung lässt sich
> auf die Empfängerkugel konzentrieren.

Nein. Aus trivialen geometrischen Gründen, letztendlich Ausfallswinkel
gleich Einfallswinkel, geht das eben nicht.

> Sollte dort eine
> Temperaturobergrenze herrschen, die der Temperatur der Quelle
> entspricht, dann sollte es ein entsprechendes Naturgesetz geben, das
> diese höhere Temperatur genauso verbietet wie das Überschreiten einer
> gewissen Strahldichte. Die Temperatur im Zielobjekt hängt jedoch nicht
> von der Temperatur der Quelle ab, sondern von der Strahlleistung
> (Strahldichte), die sie trifft und von ihrer Größe. Ihre Größe sorgt für
> ihre temperaturentsprechende Abstrahlleistung.

Die Strahldichte ergibt sich aus Intensität und Öffnungswinkel. Bei
der Sonne sind das 20 MW/m^2/sr. Bitte bring nicht immer die Definitionen
der Grössen durcheinander.

Versuche doch BITTE wenigstens einmal das Grundlegende hier zu verstehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Strahldichte

> Daraus lässt sich schließen, dass ein Objekt nur hinreichend klein sein
> muss, damit es Temperaturen erreichen kann, die oberhalb der
> Quelltemperatur liegen.

Eben nicht. Das kleine Objekt produziert nur kleinere Bilder auf dem
Empfänger. Du musst schon die Strahldichte erhöhen. Das ist mit
normaler Optik nunmal unmöglich, aus trivialen geometrischen Gründen.
Ein thermischer Strahler einer bestimmten Temperatur gibt nun
einfach nicht mehr Leistung pro Fläche ab.


> Denke, der mathematische Beweis steht oben. Das Größenverhältnis
> zwischen Quelle und Senke muss halt groß genug sein. Dann geht's mit
> Standard-(Spiegel-)Optik. Nobelpreis gibt's dafür garantiert keinen,
> weil sicher auch andere wissen, wie man Strahlen bündeln kann.

Es geht nicht. Ginge es, hätte es einen Nobelpreis gegeben. Das hätte
man mitgekriegt.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#190790

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-08-09 22:38 +0200
Message-ID<20150809223813.5ec6b351@Achmuehle.WOR>
In reply to#190755
Hallo Christoph,

Du schriebst am Sun, 9 Aug 2015 15:16:58 +0200:

...
> > Die große Kugel wird in den eine Brennpunkt des Ellipsoids gesetzt
> 
> und ist als Schwarzkörperstrahler ein Lambertstrahler, der in alle
> Richtungen abstrahlt. Also einen sehr großen Anteil trotz Ellipsoid am
> 2. Brennpunkt vorbei.

Genau - und jetzt stellst Du mal die Beziehungen für diese Konfiguration
auf und integrierst alles auf, und dann siehst Du, was Dir alle hier
ständig deutlich machen wollen. Oder solltest es sehen.

...
> Dein Beispiel gilt wahrscheinlich nur unendlich kleine Quelle und einen
> unendlich kleinen Spiegel im 2. Brennpunkt.

Du bringst schon wieder was ganz anderes ins Spiel als vorgegeben wurde -
es ging _nicht_ um eine "unendlich kleine Quelle", absolut nicht, und es
gab überhaupt keinen "Spiegel im 2. Brennpunkt".

> Gehe ich mit meiner Wärmebildkamera durch die Landschaft, ist auch alles
> im Gleichgewicht. Trotzdem sind die Temperaturen sehr wohl sehr

In welcher Landschaft läufst _Du_ denn 'rum? Im Gleichgewicht ist da
überhaupt nichts, das ist nicht mal am Kältepol der Erde der Fall.
Da gibt's überall ein munteres Wechselspiel von Einstrahlung und
Abstrahlung, und alles in unterschideliche Richtungen und von und nach
unterschiedlichen Temperaturniveaus.

> unterschiedlich. Wäre es anders, würde Thermografie auch gar keinen Sinn
> machen.

Genau, im _Gelichgewicht_ sähst Du nämlich - nicht nur mir Thermographie -
überhaupt keine Kontraste.

> > Jetzt setzen wir die kleine Kugel in den zweiten Brennpunkt. Nach
> > Deiner Theorie müsste diese sich auf wesentlich höhere Temperaturen als
> > 6000K aufheizen.
> 
> Nur dann, wenn es gelingt, dort eine höhere Flächenleistung als auf der
> Quelle hin zu bekommen. Dazu müsste die große Kugel weitestgehend
> senkrecht von der Oberfläche abstrahlen, was sie aber nicht tut, weil
> sie ein Lambertstrahler ist und somit die meiste Energie am 2. Fokus
> vorbei geht. Im 2. Fokus kommt ja nur an, was die große Kugel halbwegs

Ja, da _hast_ Du doch schon den wesentlichen Grund, warum die Aufheizung
durch die (thermische) Strahlung der "großen Kugel" die "kleine" nicht über
deren Oberflächentemperatur aufheizen kann: die Divergenz.

> senkrecht zu ihrer Oberfläche verlässt. Damit die zweite Kugel heißer
> wird als die Quelle, müsste die Quelle SEHR groß sein, weil ja nur der
> senkrecht austretende Energieanteil zum Heizen der 2. Kugel verwendbar
> ist. Alles Andere geht dran vorbei. Ein Größenverhältnis von 1:2 wird
> dabei sicher NICHT ausreichen.

Es reicht eben _kein_ Größenverhältnis aus, weil in dem Maß, wie die
"große Kugel" größer wird, der Anteil der Strahlung zurückgeht, die auf
der "kleinen" ankommt, Das kompensiert sich _exakt_.

> Erkläre mir den Fehler in meinen Überlegungen.

Das nützt bei Dir offenbar nichts - Du wirst ihn wohl oder übel selber
erkennen müssen.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#190809

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-10 12:09 +0200
Message-ID<mq9t50$2ah$1@dont-email.me>
In reply to#190790
Am 09.08.2015 um 22:38 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Christoph,
> Du schriebst am Sun, 9 Aug 2015 15:16:58 +0200:

> ...
>>> Die große Kugel wird in den eine Brennpunkt des Ellipsoids gesetzt
>>
>> und ist als Schwarzkörperstrahler ein Lambertstrahler, der in alle
>> Richtungen abstrahlt. Also einen sehr großen Anteil trotz Ellipsoid am
>> 2. Brennpunkt vorbei.
> 
> Genau - und jetzt stellst Du mal die Beziehungen für diese Konfiguration
> auf und integrierst alles auf, und dann siehst Du, was Dir alle hier
> ständig deutlich machen wollen. Oder solltest es sehen.

Frage: Die sendende Kugel kann beliebig groß und die kleine empfangende
beliebig klein gemacht werden. Was senkrecht aus der großen Kugel
austritt, kann in mit Standard-Spiegeloptik in einen beliebig kleinen
Fleck (Grenze = Wellenlänge) konzentriert werden. Man kann also beliebig
große Energiemengen auf einen wirklich winzigen Punkt konzentrieren, so
dass dort die Flächenleistung deutlich höher ist als auf der Quelle.
Welche Temperatur stellt sich dort ein? Wie kann man diese Temperatur
berechnen? Ich denke da z.B. an die Strahlungsgleichung
P=Epsilon*Sigma*A*T^4. Wir gehen von konstant 6000K (Sonnentemperatur)
aus. Epsilon ist beim Schwarzkörper=1 und Sigma ist sowieso eine
Konstante. Damit hängt die Strahlleistung nur noch von der Fläche des
Strahlers ab. Das gilt auch für fokussierbare senkrecht ausgestrahlte
Leistung. WAS könnte jetzt die Leistung im Fokus begrenzen, wenn der
Sender per Kugelgröße beliebig leistungsstark gemacht werden kann? Eine
solche Grenze MUSS es geben, wenn die Temperatur im Empfänger die
Temperatur des Senders nicht übersteigen darf.

Es wurde behauptet, dass das daran läge, dass der Fokus der Quelle mit
dem Abstand (also der  immer größer würde. Aus diesem Grund betrachte
ich hier nur die Strahlung, die senkrecht aus dem Sender austritt. Denn
diese KANN in einem sehr winzigen Punkt fokussiert werden. Und das kann
bei einer großen sendenden Kugel ganz schön viel Leistung ergeben. Diese
kann auf ein winziges Objekt gesendet werden, das aufgrund seiner
kleinen Fläche die eingestrahlte Energie nur dann wieder los werden
kann, wenn es die Temperatur ÜBER die der Quelle bringt. WAS sollte
jetzt diese Übertemperatur unmöglich machen?

>>> Jetzt setzen wir die kleine Kugel in den zweiten Brennpunkt. Nach
>>> Deiner Theorie müsste diese sich auf wesentlich höhere Temperaturen als
>>> 6000K aufheizen.
>>
>> Nur dann, wenn es gelingt, dort eine höhere Flächenleistung als auf der
>> Quelle hin zu bekommen. Dazu müsste die große Kugel weitestgehend
>> senkrecht von der Oberfläche abstrahlen, was sie aber nicht tut, weil
>> sie ein Lambertstrahler ist und somit die meiste Energie am 2. Fokus
>> vorbei geht. Im 2. Fokus kommt ja nur an, was die große Kugel halbwegs
> 
> Ja, da _hast_ Du doch schon den wesentlichen Grund, warum die Aufheizung
> durch die (thermische) Strahlung der "großen Kugel" die "kleine" nicht über
> deren Oberflächentemperatur aufheizen kann: die Divergenz.

Du vergisst, dass die sendende Kugel beliebig groß gemacht werden kann
(die Sonne ist riesengroß gegenüber dem kleinen Empfängerkügelchen mit
1cm Durchmesser im Beispiel) und somit auch die senkrecht austretende
Leistung steigt, die in einem sehr winzigen Punkt mit
Standard-Spiegeloptik konzentriert werden kann. Wo ist die Grenze? Bei
wie viel Watt pro mm² liegt sie und wie berechnet sie sich?

>> senkrecht zu ihrer Oberfläche verlässt. Damit die zweite Kugel heißer
>> wird als die Quelle, müsste die Quelle SEHR groß sein, weil ja nur der
>> senkrecht austretende Energieanteil zum Heizen der 2. Kugel verwendbar
>> ist. Alles Andere geht dran vorbei. Ein Größenverhältnis von 1:2 wird
>> dabei sicher NICHT ausreichen.
> 
> Es reicht eben _kein_ Größenverhältnis aus, weil in dem Maß, wie die
> "große Kugel" größer wird, der Anteil der Strahlung zurückgeht, die auf
> der "kleinen" ankommt, Das kompensiert sich _exakt_.

Moment mal. Hier wird nur die SENKRECHT austretende Energie betrachtet.
Je größer die Kugel, desto größer die Sendeleistung. Und was senkrecht
austritt, das LÄSST SICH FOKUSSIEREN! Woher kommt also jetzt dein
postuliertes Temperaturlimit?

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#190816

FromClaas Thede <c.thede@gmx.de>
Date2015-08-10 14:27 +0200
Message-ID<mqa5a1$vmo$1@news.tf.uni-kiel.de>
In reply to#190809
Am 10.08.2015 12:09, schrieb Christoph Müller:
> Wir gehen von konstant 6000K (Sonnentemperatur) aus.

Ok, ein letzter Versuch, und mal ein ganz anderer Ansatzpunkt: weißt Du,
wieso die Sonne auf ihrer Oberfläche _nur_ 6000 K heiß ist? Die Prozesse
im Inneren der Sonne erzeugen ja viel höhere Temperaturen ...


Gruß
Claas

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#190831

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-08-10 23:45 +0200
Message-ID<20150810234515.4744e75e@Achmuehle.WOR>
In reply to#190809
Hallo Christoph,

Du schriebst am Mon, 10 Aug 2015 12:09:04 +0200:

> >> und ist als Schwarzkörperstrahler ein Lambertstrahler, der in alle
                                           ^^^^^^^^^^^^^^^
> >> Richtungen abstrahlt. Also einen sehr großen Anteil trotz Ellipsoid am
> >> 2. Brennpunkt vorbei.
        ^^^^^^^^^^^^^^^^^
> > Genau - und jetzt stellst Du mal die Beziehungen für diese Konfiguration
> > auf und integrierst alles auf, und dann siehst Du, was Dir alle hier
> > ständig deutlich machen wollen. Oder solltest es sehen.
> 
> Frage: Die sendende Kugel kann beliebig groß und die kleine empfangende
> beliebig klein gemacht werden. Was senkrecht aus der großen Kugel
> austritt, kann in mit Standard-Spiegeloptik in einen beliebig kleinen
> Fleck (Grenze = Wellenlänge) konzentriert werden. Man kann also beliebig
> große Energiemengen auf einen wirklich winzigen Punkt konzentrieren, so

Was ergibt beliebig viel Nichts?

> dass dort die Flächenleistung deutlich höher ist als auf der Quelle.

Nein, ist sie nicht. Du _brauchst_ ein gewisse Divergenz, um überhaupt
Leistung auf Deinen Empfänger bringen zu können, und die maximale Divergenz
geht invers zur Größe des Senders. Damit geht die Leistungsdichte invers
zum Quadrat der Divergenz, was die zum Quadrat des Radius des Senders
steigende Abstrahlfläche "leider" genau kompensiert.

> Es wurde behauptet, dass das daran läge, dass der Fokus der Quelle mit
> dem Abstand (also der  immer größer würde. Aus diesem Grund betrachte
> ich hier nur die Strahlung, die senkrecht aus dem Sender austritt. Denn
> diese KANN in einem sehr winzigen Punkt fokussiert werden. Und das kann

Aber leider liefert die keine verwertbare Leistung - ein Lambertstrahler
_verteilt_ seine Strahlungsleistung über den gesamten äußeren Halbraum,
die in einem Winkelbereich abgestrahlte Leistung geht proportional zum
Quadrat des Öffnungswinkel des erfassten Kegels. D.h. bei Öffnungswinkel 0
-> Leistung 0! Kannst Du das endlich mal akzeptieren?

> > Ja, da _hast_ Du doch schon den wesentlichen Grund, warum die Aufheizung
> > durch die (thermische) Strahlung der "großen Kugel" die "kleine" nicht
> > über deren Oberflächentemperatur aufheizen kann: die Divergenz.
> 
> Du vergisst, dass die sendende Kugel beliebig groß gemacht werden kann

Nein, wie oben gezeigt, ist das _nicht_ vergessen.

> > Es reicht eben _kein_ Größenverhältnis aus, weil in dem Maß, wie die
> > "große Kugel" größer wird, der Anteil der Strahlung zurückgeht, die auf
> > der "kleinen" ankommt, Das kompensiert sich _exakt_.
> 
> Moment mal. Hier wird nur die SENKRECHT austretende Energie betrachtet.

Ja, eben. Die ist 0.

> Je größer die Kugel, desto größer die Sendeleistung. Und was senkrecht

Jedes Vielfach von 0 ist 0, oder weißt Du das anders?

> austritt, das LÄSST SICH FOKUSSIEREN! Woher kommt also jetzt dein
> postuliertes Temperaturlimit?

Beantworte Dir das selber - mit obigen Informationen _solltest_ Du dazu in
der Lage sein. Wenn nicht, dann ist "Hopfen und Malz verloren", dann be...
(zensiert).

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#190789

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-08-09 22:26 +0200
Message-ID<20150809222604.276abef2@Achmuehle.WOR>
In reply to#190749
Hallo Christoph,

Du schriebst am Sun, 9 Aug 2015 11:01:04 +0200:

> Der Temperatur ist es egal, mit welcher Strahlung sie erzeugt wird. Das
> war gemeint.

Aber umgekehrt gilt das halt überhaupt nicht.

> >> NICHT von der Art der Strahlung abhängt, sondern wie viel Energie sie
> >> einkoppeln kann. Ein Schwarzkörper nimmt alles auf und strahlt
> >
> > Ja, und da ist Deine Verständnisblockade: thermische (Schwarzkörper-)
> > Strahlung besitzt eben die Eigenschaft, gerade _nicht_ zuzulassen, daß
> > sie stärker als auf Ursprungsintensität konzentriert werden kann.
> 
> WARUM nicht? Geometriegründe wurden angeführt. Mit Faseroptik sollten
> sie sich weitgehend umgehen lassen.

Ja, die Geometriegründe sind dafür sehr wesentlich. Ich sehe nur keinen
Grund, weshalb sie sich mit Faseroptik umgehen lassen sollten - eher im
Gegenteil, weil Fasern prinzipiell Verluste einbringen. Und "ideale"
verlustfreie Fasern sind nichts anderes als entprechende Spiegelrohre.

> Mit Laser bekommt man offenbar jeder Temperatur. Nehmen wir vom
> Sonnenlicht also nur die parallelen Strahlen, so dass die Größe der
> Sonnenscheibe keine Rolle mehr spielt und alles auf einen winzigen Punkt
> konzentriert werden kann

können wir also nur einen verschwindenden Teil der Strahlung überhaupt
prinzipiell nutzen. Genaugenommen überhaupt nichts, weil das Integral über
den Winkel 0 auch 0 Leistung liefert.

> konzentriert werden kann. Der Rest des Lichts wird verworfen (geht also
> am Zielobjekt vorbei). Dann hat man statt 1000 W/m² vielleicht noch 100
> W/m² Sonneninstrahlung auf der Erde zur Verfügung. Na und? Dann braucht

man halt eine Divergenz von 7,2" statt der 23" für die gesamte
Sonnenscheibe. Und die weiteren Verhältnisse sind wieder genau dieselben.

> zahlen wäre. Mir geht es ums Verständnis. Und da wird mir dauernd
> gesagt, dass ich es nicht verstanden hätte. Nur finde ich die Ursache
> nicht, woran das denn liegt. Die bisher angeführten Argumente reichen

Es scheint, daß Dein Vermögen, Größenverhältnisse zu vergleichen, nicht
ganz ausreicht, um solche Skalierungseffekte ohne genaue Berechnung
erkennen zu können. Das ist ansich nicht schlimm, das geht praktisch allen
so - man denke nur mal daran, wie verzerrt astronomische Größenverhältnisse
in der Presse dargestellt werden - aber Du verweigerst Dich zusätzlich noch
jeder "Anmaßung", die Verhältnisse mal auch nur überschlägig abzuschätzen,
geschweige denn nachzurechnen.

...
> >>>> Kugel eingestrahlt werden. Das entspricht einem Kreis mit Radius
> >>>> 2,71m. Sagen wir 3 Meter bzw. 6m Durchmesser. Denke, das sollte mit
> >>>> direkter und Faseroptik machbar sein.
> >>>
> >>> Zeigen!
> >>
> >> Kohle!
> >
> > Wen willst Du verkohlen?
> 
> Na, wenn du das nicht verstehst, muss ich eben deutlicher werden: Das zu
> zeigen kostet GELD! Wer's gezeigt haben will und es sich leisten kann,
> kanns ja mal ausprobieren. Gegen hinreichend Geld helfe ich gerne mit.

_Du_ behauptest, daß es ginge, also bist _Du_ derjenige, der das nachweisen
muß. Kannst Du das, brauchst Du Dich um die nötige "Kohle" nicht mehr zu
sorgen. Aber was unbewiesenes zu behaupten und dafür Geld zu verlangen ist
bei Esoterikern halt recht gängig...
(Ja, Du liegst jetzt in dieser Schublade.)

-- 
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#190887

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-13 23:00 +0200
Message-ID<mqj0el$n1l$1@dont-email.me>
In reply to#190724
Christoph Müller schrieb:
> Am 07.08.2015 um 22:41 schrieb Sieghard Schicktanz:
>>
>> Da kommt es halt darauf an, welche Art von Strahlung das Objekt beleuchtet.

Es kommt auf die Qualität der Strahlungsquelle an im Sinne von
Strahlstärke, die Art der Strahlung ist egal. Siehe z.B. Elektronenstrahl-
schweissen.
>
> Das ist ja doch genau der Kern der Frage. Ich meine, dass die Temperatur
> NICHT von der Art der Strahlung abhängt, sondern wie viel Energie sie
> einkoppeln kann. Ein Schwarzkörper nimmt alles auf und strahlt
> entsprechend seiner Temperatur wieder ab. So lange mehr eingestrahlt als
> abgegegben wird (Wärmekapazität lassen wir mal unberücksichtigt), steigt
> die Temperatur. Unabhängig davon, wie heiß die Strahlenquelle ist. Wenn
> diese eine thermische ist, dann wird die Temperatur im Zielobjekt höher
> als in der Quelle, wenn es gelingt, im Ziel eine höhere Flächenleistung
> zu realisieren als auf der Quelle.

Bis auf die Logik richtig. Richtiger [tm]. "...wenn es gelänge", und
das ist hier ja der Knackpunkt.

> Einem schwarzen Körper ist die Frequenzverteilung der Einstrahlung egal.
> Er setzt alles in Wärme um und damit letztlich auch in Temperatur, was
> in einer thermischen Abstrahlung - je nach Temperatur - resultiert.

Sehe ich auch so.
>
> Die Sonne hat eine bestimmte Flächenleistung. Der Brennfleck im
> Brennglas auch.
>
> 73,5e6 W/m² -> 6000K Schwarzkörperstrahlung der Sonne.
> 1000 W/m² kommen auf der Erde an.
> Um Sonnentemperatur zu erreichen, braucht man die gleiche
> Flächenleistung wie auf der Sonne.
> 73,5e6/1000=73.500
> Die Kugel mit 1cm Durchmesser hat 0,000314m²
> Multiplitziert mit 73.500 ergibt 23,09m²
> Die Sonnenstrahlung auf die Fläche von 23,09m² muss mindestens auf die
> Kugel eingestrahlt werden, um die 6000K der Sonne erreichen zu können.
> Das entspricht einem Kreis mit Radius 2,71m.
> Sagen wir 3 Meter bzw. 6m Durchmesser. Denke, das sollte mit direkter
> und Faseroptik machbar sein.

Die Sonne ist aber kein Punkt. Die Sonnenstrahlen divergieren um
ca. ein halbes Grad. Deine 6m-Linse respektive äquivalente optische
Anordnung muss zwecks maximaler Fokussierung 6m Brennweite haben,
womit das Bild der Sonne etwa 6cm gross wird. Man landet immer wieder
bei den 1 kW/cm^2, weit weg von den 7.3 kW/cm^2 der Sonne. Und ja,
der Intensitätsverlust beim Durchgang des Sonnenlichts durch die
Atmosphäre kommt hier _sehr_ ungelegen.
>
> Es gibt allerdings auch Stimmen, die meinen, dass es geometriebedingt
> grundsätzlich nicht möglich ist, den Konzentrationsfaktor von 73.500 zu
> überschreiten. Wenn das stimmt, dann kann mit Sonnenstrahlung auch keine
> Sonnentemperatur auf der Erde erzeugt werden.

Ja, das ist so. Einer der ersten Stimmen war die von Euklid.

> Aber nicht wegen der
> Frequenzverteilung, sondern weil man dann nicht genug Leistung auf das
> Ziel einstrahlen kann. Schließlich wird dieses ja selbst zum schwarzen
> Strahler und sendet damit die eingestrahlte Energie in thermischer
> Frequenzverteilung entsprechend der jeweiligen Körpertemperatur wieder ab.

Genau so.
...
>
> Warum denn nicht? Es passiert doch öfters, dass bestimmte Energieformen
> verdichtet werden. Ein Brennglas macht genau sowas. Im Universum gibt's
> Gravitationslinsen, die auch sowas können. Welches Naturgesetz sorgt
> dafür, dass eine Konzentration über 73.500 nicht möglich wäre?

Das bleibt doch schon an der Mittelschulgeometrie hängen.
>
> Parabolspiegel mit Fasereinkopplung im Brennpunkt. Die Faser kann dann
> nach Belieben verlegt werden.

Gute Idee. Damit das ganze funktioniert, müsstest du aber auch beim
Faseranfang über 7 kW/cm^2 draufkriegen. Kleine Faser, kleiner
Brennpunkt, grosse Linse/Spiegel nützt da nichts.
Ich hatte mal Sauerstoffspektren der Atmosphäre untersucht, hatte
keinen Nachführmotor für die Fasereinkopplung, ich habs nicht
bis ins Lab geschafft, bis wieder "finster" war.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#190893

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-08-14 02:31 +0200
Message-ID<20150814023158.4245bc75@Achmuehle.WOR>
In reply to#190887
Hallo Rolf,

Du schriebst am Thu, 13 Aug 2015 23:00:42 +0200:

> Christoph Müller schrieb:
...
> > als in der Quelle, wenn es gelingt, im Ziel eine höhere Flächenleistung
> > zu realisieren als auf der Quelle.
> 
> Bis auf die Logik richtig. Richtiger [tm]. "...wenn es gelänge", und
> das ist hier ja der Knackpunkt.

Ja, da hakt's schon die ganze Zeit...

> Die Sonne ist aber kein Punkt. Die Sonnenstrahlen divergieren um
...
> bei den 1 kW/cm^2, weit weg von den 7.3 kW/cm^2 der Sonne. Und ja,

Aber da mußt Du bisserl korrigieren, kleiner Faktor 10000. W/m² statt /cm².

> der Intensitätsverlust beim Durchgang des Sonnenlichts durch die
> Atmosphäre kommt hier _sehr_ ungelegen.

Der kommt bloß noch zu den geometrischen Beschränkungen dazu.

> > Parabolspiegel mit Fasereinkopplung im Brennpunkt. Die Faser kann dann
> > nach Belieben verlegt werden.
> 
> Gute Idee. Damit das ganze funktioniert, müsstest du aber auch beim
> Faseranfang über 7 kW/cm^2 draufkriegen. Kleine Faser, kleiner

Ja, aber er will ja eine _konische_ Faser benutzen. Die hat einen großen
Eintrittsquerschnitt. Daß die dann aber genauso wie ein entsprechendes
Spiegelrohr das Licht anteilig wieder zurückleitet, war anscheinend unklar.
Aber vielleicht hat er's jetzt doch eingesehen, jetzt kam schon mehrere
Tage keine Erwiderung - oder ist er in Urlaub gefahren?

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#191030

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-18 22:38 +0200
Message-ID<mr050i$i3b$1@dont-email.me>
In reply to#190893
Sieghard Schicktanz schrieb:
> Hallo Rolf,
>
> Du schriebst am Thu, 13 Aug 2015 23:00:42 +0200:
>
>> Christoph Müller schrieb:
> ...
>>> als in der Quelle, wenn es gelingt, im Ziel eine höhere Flächenleistung
>>> zu realisieren als auf der Quelle.
>>
>> Bis auf die Logik richtig. Richtiger [tm]. "...wenn es gelänge", und
>> das ist hier ja der Knackpunkt.
>
> Ja, da hakt's schon die ganze Zeit...
>
>> Die Sonne ist aber kein Punkt. Die Sonnenstrahlen divergieren um
> ...
>> bei den 1 kW/cm^2, weit weg von den 7.3 kW/cm^2 der Sonne. Und ja,
>
> Aber da mußt Du bisserl korrigieren, kleiner Faktor 10000. W/m² statt /cm².

Es geht um die Aufheizung seiner magischen Empfängerkugel. Bei
6000k strahlt die mit 7.3 kW/cm^2 ab. Die Sonne macht genau dasselbe
bei 6000K, sie strahlt mit 7.3 kW/cm^2 ab. Pro m^2 sind das 73 MW.

Auf der Erde kommen dann so 1 kW/m^2 an, und die sollen dann mit
magischen Spiegeln auf über 7.3 kw/cm^2 fokussiert werden.
Mit der 1m-Linse kriegt man aber nur 1 kW/cm^2 hin. Die sieht
allerdings auch nur 1 sr von ca 6 sr der Halbkugel. Alles richtig
zusammenmultipliziert (plus wegrechnen atmosphärische Absorption)
und man landet, Wunder über Wunder, bei den 7.3 kW/cm^2, dem
theoretischen Limit. Das steht nicht nur in Übereinstimmung
mit der axiomatischen Euklidischen Geometrie, sondern auch mit
dem einen oder andern Hauptsatz der Thermodynamik.
Kurz: Das Problem ist völlig umzingelt.

> Ja, aber er will ja eine _konische_ Faser benutzen. Die hat einen großen
> Eintrittsquerschnitt. Daß die dann aber genauso wie ein entsprechendes
> Spiegelrohr das Licht anteilig wieder zurückleitet, war anscheinend unklar.

Argumente aufzuführen, die man selber nicht versteht, war noch nie
frei von Risiken :-). Wobei, das mit den konischen Fasern, respektive
mit Faser-Tapern, höre ich immer wieder. Wobei man zugeben muss, dass
solche Bauteile wirklich völlig unerwartete und ungewöhnliche
optische Eigenschaften aufweisen. Lichtverstärkung ist mir allerdings
dabei nicht aufgefallen.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#191038

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2015-08-19 02:10 +0200
Message-ID<20150819021002.64daec89@Achmuehle.WOR>
In reply to#191030
Hallo Rolf,

Du schriebst am Tue, 18 Aug 2015 22:38:18 +0200:

> Es geht um die Aufheizung seiner magischen Empfängerkugel. Bei
> 6000k strahlt die mit 7.3 kW/cm^2 ab. Die Sonne macht genau dasselbe
> bei 6000K, sie strahlt mit 7.3 kW/cm^2 ab. Pro m^2 sind das 73 MW.

Achso, ja, ok, das ging aus dem Kontext nicht so eindeutig hervor.

> zusammenmultipliziert (plus wegrechnen atmosphärische Absorption)
> und man landet, Wunder über Wunder, bei den 7.3 kW/cm^2, dem

Ja, das versuchen hier alle dem Christoph klarzumachen. ABer was kann man
schon gegen "Magie"-Glauben ausrichten?

> > Ja, aber er will ja eine _konische_ Faser benutzen. Die hat einen großen
...
> Argumente aufzuführen, die man selber nicht versteht, war noch nie
> frei von Risiken :-). Wobei, das mit den konischen Fasern, respektive
> mit Faser-Tapern, höre ich immer wieder. Wobei man zugeben muss, dass
> solche Bauteile wirklich völlig unerwartete und ungewöhnliche
> optische Eigenschaften aufweisen. Lichtverstärkung ist mir allerdings
> dabei nicht aufgefallen.

Auch - besonders - bei einer idealen "Faser" ohne Verluste geht halt das
Licht, das unter einem größeren Winkel zur Achse einfällt, nur ein Stück
weit 'rein, bevor's wieder durch Mehrfachreflexion 'rausgespiegelt wird.
Das liegt dann halt außerhalb des Akzeptanzbereichs für das durchgelassene
Licht.
(Bei einer nicht idealen Faser verliert sich ein guter Teil des mehrfach
reflektierten Lichts sowieso per Absorption und heizt damit die Faser nur.)

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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#190894

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-14 11:41 +0200
Message-ID<mqkd1p$rrr$1@dont-email.me>
In reply to#190887
Am 13.08.2015 um 23:00 schrieb Rolf Bombach:
> Christoph Müller schrieb:
>> Am 07.08.2015 um 22:41 schrieb Sieghard Schicktanz:

>> Das ist ja doch genau der Kern der Frage. Ich meine, dass die Temperatur
>> NICHT von der Art der Strahlung abhängt, sondern wie viel Energie sie
>> einkoppeln kann. Ein Schwarzkörper nimmt alles auf und strahlt
>> entsprechend seiner Temperatur wieder ab. So lange mehr eingestrahlt als
>> abgegegben wird (Wärmekapazität lassen wir mal unberücksichtigt), steigt
>> die Temperatur. Unabhängig davon, wie heiß die Strahlenquelle ist. Wenn
>> diese eine thermische ist, dann wird die Temperatur im Zielobjekt höher
>> als in der Quelle, wenn es gelingt, im Ziel eine höhere Flächenleistung
>> zu realisieren als auf der Quelle.
> 
> Bis auf die Logik richtig. Richtiger [tm]. "...wenn es gelänge", und
> das ist hier ja der Knackpunkt.

Das dürfte vor allem eine Frage des Größenverhältnisses sein. Wenn
Quelle und Ziel gleich groß sind, geht's sicher nicht. Je größer aber
das Verhältnis von Quelle zu Senke wird, sollte es immer besser
funktionieren. Will man über die Quellentemperatur hinaus, muss man halt
viel Leistung von dieser auf wenig Fläche konzentrieren, so dass dort
die Flächenleistung höher wird als auf der Quelle. Man wird also ein
bestimmtes Mindestverhältnis brauchen. Die Senke muss IMMER kleiner sein
als die Quelle.

>> Die Sonne hat eine bestimmte Flächenleistung. Der Brennfleck im
>> Brennglas auch.
>>
>> 73,5e6 W/m² -> 6000K Schwarzkörperstrahlung der Sonne.
>> 1000 W/m² kommen auf der Erde an.
>> Um Sonnentemperatur zu erreichen, braucht man die gleiche
>> Flächenleistung wie auf der Sonne.
>> 73,5e6/1000=73.500
>> Die Kugel mit 1cm Durchmesser hat 0,000314m²
>> Multiplitziert mit 73.500 ergibt 23,09m²
>> Die Sonnenstrahlung auf die Fläche von 23,09m² muss mindestens auf die
>> Kugel eingestrahlt werden, um die 6000K der Sonne erreichen zu können.
>> Das entspricht einem Kreis mit Radius 2,71m.
>> Sagen wir 3 Meter bzw. 6m Durchmesser. Denke, das sollte mit direkter
>> und Faseroptik machbar sein.
> 
> Die Sonne ist aber kein Punkt.

Macht nichts. Dann greift man eben nur die parallel genug ankommenden
Strahlen ab und vergrößert dafür die Empfangsfläche. Die Quelle ist ja
riesengroß.

> Die Sonnenstrahlen divergieren um
> ca. ein halbes Grad. Deine 6m-Linse respektive äquivalente optische
> Anordnung muss zwecks maximaler Fokussierung 6m Brennweite haben,
> womit das Bild der Sonne etwa 6cm gross wird.

Die zu schrägen Strahlen können ja verworfen werden. Muss durch größere
Empfangsfläche kompensiert werden.

> Man landet immer wieder
> bei den 1 kW/cm^2, weit weg von den 7.3 kW/cm^2 der Sonne.

Ist schon irgendwie verwunderlich. Da stehen viele GW zur Verfügung und
bekommt davon nicht mal irgendwo 10 kW/cm² hin.

> Und ja,
> der Intensitätsverlust beim Durchgang des Sonnenlichts durch die
> Atmosphäre kommt hier _sehr_ ungelegen.

Klar. Es geht aber erst mal nur um ein Gedankenexperiment. Das sagt mir,
dass man aus hinreichend viel Fläche eigentlich genug Strahlung
einsammeln können müsste, um wenigstens auf einem kleinen Fleck eine
höhere Temperatur zu bekommen als die sendende Fläche hat.

>> Es gibt allerdings auch Stimmen, die meinen, dass es geometriebedingt
>> grundsätzlich nicht möglich ist, den Konzentrationsfaktor von 73.500 zu
>> überschreiten. Wenn das stimmt, dann kann mit Sonnenstrahlung auch keine
>> Sonnentemperatur auf der Erde erzeugt werden.
> 
> Ja, das ist so. Einer der ersten Stimmen war die von Euklid.

Schon ein Weilchen her. Hat er wirklich nachgewiesen, dass keine höhere
Flächenleistung und damit Temperatur als auf dem Sender möglich wäre?
Oder geht es da nicht eher nur um Geometrie?

>> Aber nicht wegen der
>> Frequenzverteilung, sondern weil man dann nicht genug Leistung auf das
>> Ziel einstrahlen kann. Schließlich wird dieses ja selbst zum schwarzen
>> Strahler und sendet damit die eingestrahlte Energie in thermischer
>> Frequenzverteilung entsprechend der jeweiligen Körpertemperatur wieder
>> ab.
> 
> Genau so.

Aber was genau verhindert, dass die Flächenleistung nirgendwo höher sein
kann als auf der Quelle?
Selbst auf einem See kann kleiner Wellengang wenig Wasser sehr deutlich
über das allgemeine Niveau spritzen lassen. Vom Meer kommende kleine
Wellen türmen sie sich im Küstenbereich oft meterhoch auf. Mit den
richtigen Strukturen kann das Wasser in kleinen Mengen noch sehr viel
höher als über die Wellenberge steigen.
Genug Energie für eine höhere Temperatur per Strahlung wäre ja da. Die
Strahlung selbst kennt in Sachen Temperatur auch keine Grenzen, wie man
von diversen Bearbeitungslasern ja gut kennt.

> ...
>>
>> Warum denn nicht? Es passiert doch öfters, dass bestimmte Energieformen
>> verdichtet werden. Ein Brennglas macht genau sowas. Im Universum gibt's
>> Gravitationslinsen, die auch sowas können. Welches Naturgesetz sorgt
>> dafür, dass eine Konzentration über 73.500 nicht möglich wäre?
> 
> Das bleibt doch schon an der Mittelschulgeometrie hängen.

Ich kenne keine Naturkonstante, die Verhindert, dass elektromagnetische
Strahlung nicht höher als 73.500-fach konzentriert werden könnte.

>> Parabolspiegel mit Fasereinkopplung im Brennpunkt. Die Faser kann dann
>> nach Belieben verlegt werden.
> 
> Gute Idee. Damit das ganze funktioniert, müsstest du aber auch beim
> Faseranfang über 7 kW/cm^2 draufkriegen.

Wozu? Können ja auch 1000 Fasern und 1000 Parabolspiegel sein. Auf dem
ZIEL muss die Flächenleistung erreicht oder höher werden. Doch nicht in
den Fasern.

> Kleine Faser, kleiner
> Brennpunkt, grosse Linse/Spiegel nützt da nichts.

Aber Lichtleitertechnik könnte was nützen, wie sie z.B. zum Beleuchten
von Schaltelementen in Fahrzeugen gerne benutzt werden. Da wird meist
der umgekehrte Weg gegangen: Kleine Quelle große und viele Senken.

> Ich hatte mal Sauerstoffspektren der Atmosphäre untersucht, hatte
> keinen Nachführmotor für die Fasereinkopplung, ich habs nicht
> bis ins Lab geschafft, bis wieder "finster" war.

Glaube ich dir gerne.
Apropos: Es ist immer wieder von Chemtrails, die viele Flugzeuge in die
Luft blasen, die Rede und weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Wäre halt schön wenn man nachweisen könnte, was die Flieger da hinten
raus blasen, was bei mindestens 10 km Abstand und hoher Verdünnung aber
nicht ganz einfach ist. Aber wenn du eh' solches Zeug in der Atmosphäre
untersuchst - vielleicht könntest du ja mal Licht ins Dunkel bringen.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#191209

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-24 23:00 +0200
Message-ID<mrg0j1$q6l$1@dont-email.me>
In reply to#190894
Christoph Müller schrieb:
> Am 13.08.2015 um 23:00 schrieb Rolf Bombach:
>>
>> Die Sonne ist aber kein Punkt.
>
> Macht nichts.

Es ist der entscheidende Punkt. Die Sonne liefert nur eine
begrenzte Anzahl Watt pro Quadratmeter. Natürlich sind das
etwa 63 MW/m^2 (bei 5777 K), aber eben NICHT unendlich.

> Dann greift man eben nur die parallel genug ankommenden
> Strahlen ab und vergrößert dafür die Empfangsfläche. Die Quelle ist ja
> riesengroß.

"Parallel genug" heisst, dass man den Rand abschneiden muss. Bei
halber Grösse hast du dann aber nur noch 250W/m2, die hier ankommen,
dafür kannst du das auf die halbe Grösse fokussieren, was dann
wieder das vierfache an Intensität liefert. Du drehst dich im Kreis.
>
>> Die Sonnenstrahlen divergieren um
>> ca. ein halbes Grad. Deine 6m-Linse respektive äquivalente optische
>> Anordnung muss zwecks maximaler Fokussierung 6m Brennweite haben,
>> womit das Bild der Sonne etwa 6cm gross wird.
>
> Die zu schrägen Strahlen können ja verworfen werden. Muss durch größere
> Empfangsfläche kompensiert werden.

Gibt weniger Licht auf kleinere Fläche. Gleiche Intensität....
>
>> Man landet immer wieder
>> bei den 1 kW/cm^2, weit weg von den 7.3 kW/cm^2 der Sonne.
>
> Ist schon irgendwie verwunderlich. Da stehen viele GW zur Verfügung und
> bekommt davon nicht mal irgendwo 10 kW/cm² hin.

Unter hohem Aufwand dann eben bis 6.3 resp 7.3 kW/cm^2. Mehr ist nicht.
Unter bezahlbarem Aufwand: Am PSI haben wir einen Heliostaten mit 122 m^2
Spiegelfläche, welcher das Sonnenlicht auf einen 8.5 Meter Parabolspiegel
richtet. Die Brennweite beträgt 5.13 Meter, sie lässt sich nachträglich
justieren. Im Brennpunkt werden lediglich maximal 5530 x 1014 W/m^2
erreicht. Theoretisch wären 46'000x möglich. So sind dann nur Stagnations-
temperaturen von 3150 K denkbar.

>
>>> Es gibt allerdings auch Stimmen, die meinen, dass es geometriebedingt
>>> grundsätzlich nicht möglich ist, den Konzentrationsfaktor von 73.500 zu
>>> überschreiten. Wenn das stimmt, dann kann mit Sonnenstrahlung auch keine
>>> Sonnentemperatur auf der Erde erzeugt werden.
>>
>> Ja, das ist so. Einer der ersten Stimmen war die von Euklid.
>
> Schon ein Weilchen her. Hat er wirklich nachgewiesen, dass keine höhere
> Flächenleistung und damit Temperatur als auf dem Sender möglich wäre?
> Oder geht es da nicht eher nur um Geometrie?

Es geht nur um Geometrie. Die sagt, dass die Strahldichte mit optischen
Mitteln nicht erhöht werden kann.

>
> Aber was genau verhindert, dass die Flächenleistung nirgendwo höher sein
> kann als auf der Quelle?

Die Leuchtdichte der Quelle. Sie ist nicht grösser als die
Schwarzkörperstrahlung, bei thermischen Strahlern jedenfalls.

> Genug Energie für eine höhere Temperatur per Strahlung wäre ja da. Die
> Strahlung selbst kennt in Sachen Temperatur auch keine Grenzen, wie man
> von diversen Bearbeitungslasern ja gut kennt.

Du müsstest allerdings die Energie zuerst zu Exergie umwandeln. Also
PV oder solarthermisches Kraftwerk. Damit dies funktioniert, brauchst
du aber zwingend einen Körper kälter als die Sonne. Carnot kennst du ja.
>
> Ich kenne keine Naturkonstante, die Verhindert, dass elektromagnetische
> Strahlung nicht höher als 73.500-fach konzentriert werden könnte.

Die krumme Zahl kommt vom Durcheinander (an dem ich fleissig mitgemacht
habe) her. Die maximale Konzentration des Sonnenlichts ist auf der
Erde 46200 glaub ich, kann mich verrechnet haben. Kommt bisschen auf
die Umstände respektive die Geometrie des Empfängers an. Die Zahl
bezieht sich auf den ebenen Empfänger, bei Halbkugel kann das Doppelte
rausschauen, allerdings ist die Halbkugel-Oberfläche auch doppelt so
gross wie die Kreisfläche.

Die maximale Konzentration kommt durch die Sonnengrösse von 32' zustande.
Eigentlich einfach zu rechnen.

> Apropos: Es ist immer wieder von Chemtrails, die viele Flugzeuge in die
> Luft blasen, die Rede und weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
> Wäre halt schön wenn man nachweisen könnte, was die Flieger da hinten
> raus blasen, was bei mindestens 10 km Abstand und hoher Verdünnung aber
> nicht ganz einfach ist. Aber wenn du eh' solches Zeug in der Atmosphäre
> untersuchst - vielleicht könntest du ja mal Licht ins Dunkel bringen.

Flugzeuge blasen H2O, CO2, CO, NOx und Russ in die Luft. Das ist schlimm genug.
Mit Nachbrenner schafft man IIRC bis 200g NOx, pro Sekunde. Soviel
kann man kaum aus einer Druckflasche rauslassen.
Und wenn da was anderes wäre, hätte man es längst messen können. Seit
der Entdeckung des Ozonlochs sind die Messverfahren extrem weiterentwickelt
worden. Schon Herzberg selig ist auf die Idee gekommen, Teleskope auf den
Sonnenuntergang zu richten und so die Luft mit 100 km effektiver Absorptions-
länge zu untersuchen.
Der Sauerstoffübergang ist dreifach-verboten. Trotzdem sehe ich in 1m
Luft die Absorption. Andere Moleküle hätten mit obiger Methode dann
etwa eine Billion mal höhere Nachweisempfindlichkeit. BTW, die Verdünnung
über die Länge ist egal, die Absorption bleibt gleich, bei den andern
beiden Dimensionen natürlich nicht.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#191228

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-25 10:07 +0200
Message-ID<mrh7l0$jne$1@dont-email.me>
In reply to#191209
Am 24.08.2015 um 23:00 schrieb Rolf Bombach:
> Christoph Müller schrieb:

>> Apropos: Es ist immer wieder von Chemtrails, die viele Flugzeuge in die
>> Luft blasen, die Rede und weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
>> Wäre halt schön wenn man nachweisen könnte, was die Flieger da hinten
>> raus blasen, was bei mindestens 10 km Abstand und hoher Verdünnung aber
>> nicht ganz einfach ist. Aber wenn du eh' solches Zeug in der Atmosphäre
>> untersuchst - vielleicht könntest du ja mal Licht ins Dunkel bringen.
> 
> Flugzeuge blasen H2O, CO2, CO, NOx und Russ in die Luft. Das ist schlimm
> genug.

Die Chemtrail-Leute meinen, dass da zusätzlich noch jede Menge anderes
Zeug raus geblasen wird, um damit z.B. das Klima gezielt beeinflussen zu
können. Z.B. Schwefel, Aluminium oder sonst was.

> Mit Nachbrenner schafft man IIRC bis 200g NOx, pro Sekunde. Soviel
> kann man kaum aus einer Druckflasche rauslassen.
> Und wenn da was anderes wäre, hätte man es längst messen können.

Womit eigentlich? Mit den üblichen Verfahren müsste man ja in den
Abgasstrom fliegen und z.B. irgendwelche Draeger-Röhrchen bemühen. Geht
aber auch nur, wenn man weiß, wonach man überhaupt suchen will.
Spektroskopie sollte da schon etwas universeller sein. Aber auf 10...20
km Distanz stelle ich mir das nicht mehr ganz trivial vor.

> Seit
> der Entdeckung des Ozonlochs sind die Messverfahren extrem weiterentwickelt
> worden.

Da weiß man wenigstens, wonach man suchen muss.

> Schon Herzberg selig ist auf die Idee gekommen, Teleskope auf den
> Sonnenuntergang zu richten und so die Luft mit 100 km effektiver
> Absorptions-
> länge zu untersuchen.

Ist dann aber eher was für großräumige Untersuchungen. Die Abgasströme
der Flugzeuge sind allerdings lokal ziemlich begrenzt.

> Der Sauerstoffübergang ist dreifach-verboten.

???

> Trotzdem sehe ich in 1m Luft die Absorption.

Im Durchlicht mit entsprechender Lichtquelle vermute ich mal. Wie geht
das aber auf einer Distanz von 10...20 km? Da wird wohl nur die Sonne
als Lichtquelle infrage kommen. Oder halt ein Lidar, mit dem die Atome
und Moleküle ionisiert werden. Bei den Abständen wird man allerdings
ganz schöne Wummer brauchen und/oder riesige Empfangsoptiken, weil ja
kaum was zurück kommt.

> Andere Moleküle hätten mit obiger Methode dann
> etwa eine Billion mal höhere Nachweisempfindlichkeit. BTW, die Verdünnung
> über die Länge ist egal, die Absorption bleibt gleich, bei den andern
> beiden Dimensionen natürlich nicht.

Fast. Man möchte ja auch wissen, WO das Zeug ist und in welcher
Konzentration es dort vorliegt.

Ich würde halt gerne mal wissen, ob die Chemtrailer nur esotherische
Spinner sind oder ob da wirklich was dran ist. Ich kann's nicht beurteilen.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#191293

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-08-26 21:27 +0200
Message-ID<mrl3ro$juu$1@dont-email.me>
In reply to#191228
Christoph Müller schrieb:
> Am 24.08.2015 um 23:00 schrieb Rolf Bombach:
>> Christoph Müller schrieb:
>
>>> Apropos: Es ist immer wieder von Chemtrails, die viele Flugzeuge in die
>>> Luft blasen, die Rede und weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
>>> Wäre halt schön wenn man nachweisen könnte, was die Flieger da hinten
>>> raus blasen, was bei mindestens 10 km Abstand und hoher Verdünnung aber
>>> nicht ganz einfach ist. Aber wenn du eh' solches Zeug in der Atmosphäre
>>> untersuchst - vielleicht könntest du ja mal Licht ins Dunkel bringen.
>>
>> Flugzeuge blasen H2O, CO2, CO, NOx und Russ in die Luft. Das ist schlimm
>> genug.
>
> Die Chemtrail-Leute meinen, dass da zusätzlich noch jede Menge anderes
> Zeug raus geblasen wird, um damit z.B. das Klima gezielt beeinflussen zu
> können. Z.B. Schwefel, Aluminium oder sonst was.

Blödsinn. Man würde eh nicht die Mengen hinkriegen. Unabsichtlich passiert
das mit Schiffen, die ja ausserhalb der ECAs mit was fahren, das man
am besten mit Asphalt beschreibt. Da kommt dann sehr viel Schwefel raus,
welcher Wolken bildet. Daher sieht man die Schiffsrouten auf Satelliten-
bildern auch sehr gut :-]. Wirkt dem Treibhauseffekt entgegen durch
Albedo-Erhöhung.
>
>> Mit Nachbrenner schafft man IIRC bis 200g NOx, pro Sekunde. Soviel
>> kann man kaum aus einer Druckflasche rauslassen.
>> Und wenn da was anderes wäre, hätte man es längst messen können.
>
> Womit eigentlich? Mit den üblichen Verfahren müsste man ja in den
> Abgasstrom fliegen und z.B. irgendwelche Draeger-Röhrchen bemühen. Geht
> aber auch nur, wenn man weiß, wonach man überhaupt suchen will.
> Spektroskopie sollte da schon etwas universeller sein. Aber auf 10...20
> km Distanz stelle ich mir das nicht mehr ganz trivial vor.

Notfalls Bodenlauf des Triebwerks.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pratt_%26_Whitney_J58
Siehe unteres Foto dort. Schnüffelsonde gut fixieren :-].

Es gibt aber auch tatsächlich Nachflug-Messungen.
>
>> Der Sauerstoffübergang ist dreifach-verboten.

Ausgehend von einem Triplett-Sigma-g Zustand gelangt man in einen
Singlet-Delta-g Zustand, dieser Übergang ist Spin-, Bahn- und
Paritätsverboten. Elektrotechnisch grob übertragen also
keine Spannung an einer unendlich kleinen Antenne in einer
Blechdose, naja, so dem Sinn nach.
>
> Ich würde halt gerne mal wissen, ob die Chemtrailer nur esotherische
> Spinner sind oder ob da wirklich was dran ist. Ich kann's nicht beurteilen.

Esoterische Spinner bis zum Nachweis des Gegenteils dürfte die
vernünftige Annahme sein. Okham etc,

-- 
mfg Rolf Bombach

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#191295

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-08-26 22:36 +0200
Message-ID<mrl7t7$4f9$1@dont-email.me>
In reply to#191293
Am 26.08.2015 um 21:27 schrieb Rolf Bombach:
> Christoph Müller schrieb:
>> Am 24.08.2015 um 23:00 schrieb Rolf Bombach:
>>> Christoph Müller schrieb:

>> Die Chemtrail-Leute meinen, dass da zusätzlich noch jede Menge anderes
>> Zeug raus geblasen wird, um damit z.B. das Klima gezielt beeinflussen zu
>> können. Z.B. Schwefel, Aluminium oder sonst was.
> 
> Blödsinn. Man würde eh nicht die Mengen hinkriegen. Unabsichtlich passiert
> das mit Schiffen, die ja ausserhalb der ECAs mit was fahren, das man
> am besten mit Asphalt beschreibt. Da kommt dann sehr viel Schwefel raus,
> welcher Wolken bildet.

Über ähnliche indirekte Effekte sollen die ja auch arbeiten. Nur halt
nicht als Neben- sondern als Haupteffekt. Was die damit überhaupt vor
haben - das können auch die Chemtrailer nicht sagen. Ist halt alles
ziemlich rätselhaft.

> Daher sieht man die Schiffsrouten auf Satelliten-
> bildern auch sehr gut :-]. Wirkt dem Treibhauseffekt entgegen durch
> Albedo-Erhöhung.

Eben. Um ähnliche Effekte soll's ja angeblich auch gehen. Nur halt
Haupt- und nicht als Nebeneffekt.

>>> Mit Nachbrenner schafft man IIRC bis 200g NOx, pro Sekunde. Soviel
>>> kann man kaum aus einer Druckflasche rauslassen.
>>> Und wenn da was anderes wäre, hätte man es längst messen können.
>>
>> Womit eigentlich? Mit den üblichen Verfahren müsste man ja in den
>> Abgasstrom fliegen und z.B. irgendwelche Draeger-Röhrchen bemühen. Geht
>> aber auch nur, wenn man weiß, wonach man überhaupt suchen will.
>> Spektroskopie sollte da schon etwas universeller sein. Aber auf 10...20
>> km Distanz stelle ich mir das nicht mehr ganz trivial vor.
> 
> Notfalls Bodenlauf des Triebwerks.

Na ja - die Chemtrailer scheinen den Verschwörungstheoretikern nahe zu
stehen. Kann ich aber nicht wirklich einordnen. Wenn sie Recht haben,
dann nützt ein Bodenlauf des Triebwerks überhaupt nichts, weil das
mysteriöse Zeug ja ganz gezielt erst ab einer gewissen Höhe rausgehauen
wird. Am Boden demnach sicher nicht.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Pratt_%26_Whitney_J58
> Siehe unteres Foto dort. Schnüffelsonde gut fixieren :-].

Wenn man sooo nah an der Technik ist, wär's doch viel einfacher, nach
entsprechenden Leitungen und Tanks zu suchen und gleich dort eine Probe
zu nehmen.

> Es gibt aber auch tatsächlich Nachflug-Messungen.

Die kann sich aber kein Normalo leisten. Und wenn die vorne den Nachflug
mitbekommen, drehen sie einfach den Hahn zu und es gibt ganz normale
Abgase. Ist zur Überwachung also nicht unbedingt ein gut geeignetes
Verfahren.

>>> Der Sauerstoffübergang ist dreifach-verboten.
> 
> Ausgehend von einem Triplett-Sigma-g Zustand gelangt man in einen
> Singlet-Delta-g Zustand, dieser Übergang ist Spin-, Bahn- und
> Paritätsverboten. Elektrotechnisch grob übertragen also
> keine Spannung an einer unendlich kleinen Antenne in einer
> Blechdose, naja, so dem Sinn nach.
>>
>> Ich würde halt gerne mal wissen, ob die Chemtrailer nur esotherische
>> Spinner sind oder ob da wirklich was dran ist. Ich kann's nicht
>> beurteilen.
> 
> Esoterische Spinner bis zum Nachweis des Gegenteils dürfte die
> vernünftige Annahme sein. Okham etc,

Denke ich an die erlogenen Massenvernichtungswaffen im Irak, die Grund
genug für einen richtigen Krieg mit zigtausenden von Toten waren, dann
kann ich mir eine ganze Menge vorstellen. Durchgeknallte und
verschworene Gemeinschaften gibt's überall genauso wie Irre in
Regierungsverantwortung. Das Potenzial, um die Menschheit binnen weniger
Tage gleich mehrfach zu eliminieren, existiert längst... Von
Vorverurteilungen halte ich deshalb nichts. Wissen wäre mir lieber als
Mutmaßungen. In diesem Fall wär's sinnvoll, wenn man die Abgasfahnen
halbwegs preiswert in ihrer Zusammensetzung vom Boden aus messen könnte.
Mit etwas Glück sollten die Flieger auch mit dieser Seite
identifizierbar sein:
http://www.radarvirtuel.com/index-de.html

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#191297

FromKai-Martin Knaak <knaak@iqo.uni-hannover.de>
Date2015-08-26 22:50 +0200
Message-ID<mrl8r7$61n$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#191295
Christoph Müller wrote:

> Na ja - die Chemtrailer scheinen den Verschwörungstheoretikern nahe zu
> stehen.

"Sind-ein-Musterbeispiel-für" trifft es eher als "nahe stehen". 

---<)kaimartin(>---
-- 
Kai-Martin Knaak

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