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Groups > de.sci.electronics > #187477 > unrolled thread
| Started by | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| First post | 2015-06-21 11:10 +0200 |
| Last post | 2015-06-21 17:20 +0200 |
| Articles | 15 — 7 participants |
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Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-06-21 11:10 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-21 14:04 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-27 20:21 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-28 21:02 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-29 19:09 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-29 23:18 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2015-06-30 12:10 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-30 20:49 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-30 20:22 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz㧬er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Bernhard Wohlgemuth <wohliks@gmx.de> - 2015-06-29 09:12 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-29 21:20 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) - 2015-06-30 20:38 +0000
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Bernhard Wohlgemuth <wohliks@gmx.de> - 2015-07-01 09:01 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2015-06-21 16:15 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? "MaWin" <me@private.net> - 2015-06-21 17:20 +0200
| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| Date | 2015-06-21 11:10 +0200 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <201506211110.a50046@b.maus.de> |
Siegfried Schmidt wrote on Sun, 15-06-21 01:12: >Da der Tarif auch Haushalten ohne Speicherheizung angeboten *) wurde Ich vermute mal rein juristisch wegen der Gleichbehandlung. Oder kennst Du Fälle, in denen das Angebot auch angenommen wurde? Haushalte, in denen der Tarif wegen der Heizung schon da war gab es aber viele und mir ist keine Verhaltensanpassung bekannt.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-21 14:04 +0000 |
| Message-ID | <mm6gab$slb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #187477 |
Axel Berger schrieb: > Ich vermute mal rein juristisch wegen der Gleichbehandlung. Hier haben die Stadtwerke dies aktiv beworben und jedem mit einem entsprechenden Stromverbrauch Angebote geschickt. Der Grund dürfte darin liegen, dass sie Strom nicht nur einfach durchleiten, sondern eigene Erzeuger betreiben und deren Auslastung im Blick haben. > Oder kennst > Du Fälle, in denen das Angebot auch angenommen wurde? Haushalte, in > denen der Tarif wegen der Heizung schon da war gab es aber viele und > mir ist keine Verhaltensanpassung bekannt. Zu ersterem kann ich nichts sagen, für mich war es nicht attraktiv genug. Aber bei letzterem ist mir kein Haushalt mit NT bekannt, der dies nicht aktiv nutzen würde. Es wird wohl wie bei allen laufenden Kosten damit zusammenhängen, wer die Rechnung tatsächlich bezahlt. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-27 20:21 +0000 |
| Message-ID | <k90uoa542dco1to8lf97idd2rbeaenfs40@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #187491 |
"Siegfried Schmidt" schrieb am Sun, 21 Jun 2015 14:04:59 +0000 (UTC) in de.sci.electronics: >Hier haben die Stadtwerke dies aktiv beworben und jedem mit einem >entsprechenden Stromverbrauch Angebote geschickt. Der Grund dürfte darin >liegen, dass sie Strom nicht nur einfach durchleiten, sondern eigene >Erzeuger betreiben und deren Auslastung im Blick haben. Sorry, ich bin ein wenig spät auf den Thread aufmerksam geworden, trotzdem: *Selbstverständlich* ging es den Anbietern immer um den eigenen Profit. Und eine gleichmäßige Auslastung von Kraftwerken und Leitungen ist da sehr zu begrüßen. Eben *deshalb* wurde mit der Vergünstigung des Stromtarifs geworben - und den gibt es für Interessierte auch heute noch. Sowas nennt man IIRC eine win-win-Situation, die man doch eigentlich nur begrüßen kann. >Zu ersterem kann ich nichts sagen, für mich war es nicht attraktiv genug. Kenne ich auch nicht, da ja der Aspekt "Heizung" immer im Vordergrund stand. >Aber bei letzterem ist mir kein Haushalt mit NT bekannt, der dies nicht >aktiv nutzen würde. Es wird wohl wie bei allen laufenden Kosten damit >zusammenhängen, wer die Rechnung tatsächlich bezahlt. Dann lernst Du jetzt einen kennen. ;-) Der Preis für eine Sache muß nicht *billig*, sondern *angemessen* sein, dann kann man die auch verkaufen. Es mag nun überraschen, oder auch nicht, dass es Menschen gibt, deren Prämisse nicht lautet "wieviel kann ich denn sparen", sondern "wie hoch ist mein Nutzen". Nehmen wir diese Prämisse mal als gegeben an, dann führt kaum noch ein Weg an der Elektroheizung vorbei, zumal *selbst heutzutage*, wo Strom weder billig, *noch* zu einem angemessenen Preis zu beziehen ist (was aber nicht die Erzeuger oder Netzbetreiber zu verantworten haben) selbige nicht oder kaum teurer ist, als eine vergleichbare Zentralheizung auf der Basis von Öl oder Gas. Es geht hier in erster Linie um Komfort, Behaglichkeit und Bequemlichkeit - kurz ujm so etwas wie ein Minimum an Wohlstand. Ich sehe da weit und breit keine Alternative. Wir leben nicht, um Energie zu sparen (die wir noch dazu im Überfluß haben), sondern um uns wohlzufühlen. Schöne Grüße Robert.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-28 21:02 +0000 |
| Message-ID | <mmpncl$gl2$3@news.albasani.net> |
| In reply to | #188054 |
Robert Pecks schrieb: > Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht - ich sehe das aber eher > positiv, da Erzeuger *und* Verbraucher gleichermaßen profitieren. Der Zug ist doch abgefahren - die Tag/Nacht-Unterschiede der Strompreise sind dank PV so zusammengebrochen, dass Speicherkraftwerke unrentabel sind. Hätten die Versorger die freie Wahl, gäbe es Nachttarife längst nicht mehr und ich würde mir mit einer Speicherheizung langsam Sorgen machen, dass es ohne entsprechenden Gegendruck dazu demnächst kommt. Dir ist bekannt, dass gerade die Stillegung einiger Braunkohlekraftwerke beschlossen wurde? > BTW: ein zweiter "dicker Brummer" beim Verbrauch wären Klimaanlagen, > die sich bei passendem Endverbraucherpreis für Strom auch hierzulande > sicherlich stärker durchsetzen würden. Was nützt das, wenn die Klimaanlagen überall dann laufen müssen wenn es überall warm ist - also genau dann wenn man die Last loswerden will? > 1. *Echter* Raumthermostat > Ich kann völlig unabhängig für jeden Raum die mir angenehme Temperatur > einstellen (ohne von einer Zentrale abhängig zu sein, die meint, dass > sie gerade keinen Bock hat Wärme nachzuschieben weil > Außentemperaturfühler hat beschlossen "warm genug", oder weil > irgendeine dämliche (weil starre) Zeitschaltung "Nachtabsenkung" > beschlossen hat, oder... Stimmt nicht. Stelle die Steuerung der Gasheizung entsprechend deiner eigene Prämisse Komfort geht vor Kosteneinsparung mit entsprechenden Reserven ein und lass die ohnehin umstritten wirksame Nachabsenkung weg und schon hast du auch dort genau den gleichen Komfort. Wenn du schon vergleichst, müssen auch überall die gleichen Randbedingungen gelten. > 2. Schnelles Erreichen der Solltemperatur > Selten genutzte Räume können innerhalb weniger Minuten von "eisekalt" > auf "gemütlich warm", sagen wir mal von 17 auf 25 Grad gebracht > werden. Bei einer Konvektionsheizung muß ich da geradezu meinen > Aufenthalt in einem solchen Raum "vorplanen". Ebenfalls falsch. Die für den WW-Bedarf ausgelegten und damit meist überdimensionierten Heizungen können das genausogut. Ausserdem kann ein Raum in dem sich eine gutgeladene Speicherheizung befindet, gar nicht eisekalt auskühlen - die unvermeidlichen Verluste verhindern das. > Das sind die beiden für mich wichtigsten Punkte. Hmm. Und die sind so einfach widerlegbar? > Es gibt aber eine Menge mehr, angefangen von der nicht mehr > erforderlichen Zentrale (dabei kann schonmal ein ganzer Raum > unbenutzbar werden) Eine wandhängende Heizung belegt sicher weniger Grundfläche als der kostbare durch die E-Öfen belegte Platz in den Wohnräumen und kann vom Keller bis zu Speicher in jeder toten Ecke untergebracht werden. > über die bei der Installation nicht erforderliche > "Verrohrung", über die geringere Gefährdung mangels explosivem > Brennstoff bis hin zu einem günstigeren Preis Es gibt in deutschen Haushalten pro Jahr etwa doppelt soviele tötliche Unfälle durch Strom als duch Gas. Siegfried -- Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den Darstellungen abweichen.
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-29 19:09 +0000 |
| Message-ID | <nh33pahbf1cn0v065vrfd07e36660prvcf@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #188126 |
"Siegfried Schmidt" schrieb am Sun, 28 Jun 2015 21:02:13 +0000 (UTC) in de.sci.electronics: >Der Zug ist doch abgefahren - die Tag/Nacht-Unterschiede der Strompreise >sind dank PV so zusammengebrochen, dass Speicherkraftwerke unrentabel >sind. Schau Dir mal die aktuellen Zubauraten von PV an und denke dran, dass die Einspeisevergütung (gottlob) noch weiter sinken wird. Entsprechend dürfte das Interesse weiterhin sinken. Anders ausgedrückt: ich erwarte seitens der PV nicht mehr allzuviel Beitrag an noch größerer künftiger Unwirtschaftlichkeit. >Hätten die Versorger die freie Wahl, gäbe es Nachttarife längst >nicht mehr und ich würde mir mit einer Speicherheizung langsam Sorgen >machen, dass es ohne entsprechenden Gegendruck dazu demnächst kommt. Davon wäre ich mal nicht so sehr überzeugt. ;-) Dank der Rundsteuerempfänger und der beinahe beliebig wählbaren Zeitspanne in der die Speicherheizung versorgt werden kann wird man eher aus der Nachtspeicherheizung eine Tagspeicherheizung machen. Dann muß man nämlich nicht ganz so viel Strom kostenpflichtig entsorgen^w^wzu negativen Preisen "exportieren". BTW: welchen Schluß ziehst Du aus der Tatsache, dass das Gesetz, das die Nachtspeicherheizung ab 2020 (oder war's 2022?) verbieten sollte außer Kraft gesetzt wurde? > Dir ist bekannt, dass gerade die Stillegung einiger Braunkohlekraftwerke >beschlossen wurde? Ja. Mir sind auch viele andere Dämlichkeiten in der hiesigen Energiepolitik nur zu gut bekannt. Beispielsweise die vielen Abschaltanträge für Kohle- , Gas- und Pumpspeicherkraftwerke. Bei den meisten sagt die BNA "systemrelevant" - und nach einem Jahr Frust für den Betreiber zahlen wir dann den dort nicht erzeugten Strom über die allgemeine Steuer auch noch gleich mit. Aber in Bereitschaft laufen müssen die Dinger dann doch, denn PV und Wind... naja, Du weißt schon. Und selbst Frau Merkel scheint das mittlerweile bemerkt zu haben. >> BTW: ein zweiter "dicker Brummer" beim Verbrauch wären Klimaanlagen, >> die sich bei passendem Endverbraucherpreis für Strom auch hierzulande >> sicherlich stärker durchsetzen würden. > >Was nützt das, wenn die Klimaanlagen überall dann laufen müssen wenn es >überall warm ist - also genau dann wenn man die Last loswerden will? Wieso sollte man zu der Zeit (heutzutage) Last loswerden? Der PV-Strom muß schließlich irgendwohin - und die Begeisterung im benachbarten Ausland geht *trotz Ramschpreise* immer mehr gegen null. >> 1. *Echter* Raumthermostat >> Ich kann völlig unabhängig für jeden Raum die mir angenehme Temperatur >> einstellen (ohne von einer Zentrale abhängig zu sein, die meint, dass >> sie gerade keinen Bock hat Wärme nachzuschieben weil >> Außentemperaturfühler hat beschlossen "warm genug", oder weil >> irgendeine dämliche (weil starre) Zeitschaltung "Nachtabsenkung" >> beschlossen hat, oder... > >Stimmt nicht. Stelle die Steuerung der Gasheizung entsprechend deiner >eigene Prämisse Komfort geht vor Kosteneinsparung mit entsprechenden >Reserven ein und lass die ohnehin umstritten wirksame Nachabsenkung weg >und schon hast du auch dort genau den gleichen Komfort. Wie bitte soll das denn gehen? Das kann ich nur an der Zentrale machen (und ist hier weitgehend auch so eingestellt, ich experimentiere da noch rum). Ergebnis: sind alle Heizungen "aufgedreht" läßt sich das Ding auf eine Vorlauftemperatur von rund 70-75 Grad ein; das reicht dann im Kellerbüro auch spät abends für eine angenehme Temperatur. Sobald dann in anderen Zimmern die Heizkörper runtergreht werden, meint das Schlauteil es könne jetzt auch mit dem Vorlauf runtergehen - es wird ja *insgesamt* weniger benötigt. *Dann* reicht es hier unten aber auch nicht mehr. Grausam. Noch'n Klops: da ich irgendwie den Eindruck hatte, dass die Raumtemperatur ungleichmäßig ist, habe ich mal ein paar Thermofühler verteilt. Ergebis (bei "Komforttemperatur"): 1m oberhalb des Heizkörpers kuschelig 57 Grad. Am Schreibitisch, Bodenniveau: 19,7 Grad, Arbeitsplattenhöhe: 23,7 Grad, in 1,5m Höhe 24,5 Grad. Mist, sowas. >Wenn du schon vergleichst, müssen auch überall die gleichen >Randbedingungen gelten. Das bekomme ich aufgrund der unterschioedlichen technischen Konzeption der Heizungen aber irgendwie nicht gebacken. ;-) >> 2. Schnelles Erreichen der Solltemperatur >> Selten genutzte Räume können innerhalb weniger Minuten von "eisekalt" >> auf "gemütlich warm", sagen wir mal von 17 auf 25 Grad gebracht >> werden. Bei einer Konvektionsheizung muß ich da geradezu meinen >> Aufenthalt in einem solchen Raum "vorplanen". > >Ebenfalls falsch. Die für den WW-Bedarf ausgelegten und damit meist >überdimensionierten Heizungen können das genausogut. Wir haben hier zwar kein WW an der Gastherme; das läuft über DLEs. Das Ding *könnte* das aber - und ist für unsere bescheidene Hütte in der Tat (rein rechnerisch) eher ein wenig überdimensioniert. Genausogut wie die E-Heizung meiner Eltern bekommt sie es aber definitiv nicht hin. Bei weitem nicht. >Ausserdem kann ein >Raum in dem sich eine gutgeladene Speicherheizung befindet, gar nicht >eisekalt auskühlen - die unvermeidlichen Verluste verhindern das. Die sind nun auch nicht *so* riesig, aber nach abendlichen Abschalten bei gut 25 Grad Thermostattemp. schaltet das Teil morgens bereits bei 20 Grad wieder ein. Die Diff. hier bei der Gasheizung (bei gleichen Rahmenbedingungen <eg>) sind dann morgendliche 17 Grad. >> Das sind die beiden für mich wichtigsten Punkte. > >Hmm. Und die sind so einfach widerlegbar? Ich sehe die noch keinesfalls widerlegt. *So* leicht nun doch nicht. >> Es gibt aber eine Menge mehr, angefangen von der nicht mehr >> erforderlichen Zentrale (dabei kann schonmal ein ganzer Raum >> unbenutzbar werden) > >Eine wandhängende Heizung belegt sicher weniger Grundfläche als der >kostbare durch die E-Öfen belegte Platz in den Wohnräumen und kann vom >Keller bis zu Speicher in jeder toten Ecke untergebracht werden. Bleiben wir doch auch hier bei gleichen Rahmenbedingungen - und vergleichen nicht die gusseisernen<g> Boliden der späten 60er mit halbwegs aktuellen Speicheröfen. Die sind nicht mehr sehr viel dicker als ein moderner Flachheizkörper. Und ob der nun an der Wand hängt oder an der gleichen Stelle auf dem Boden steht, macht auch keinen großen Unterschied. Und die *Zentrale* kommt bei einer Warmwasserheizung eben *zusätzlich* ins Spiel. Ärgerlich ist auch, dass das Ding auch noch Kondenswasser entsorgt - ein Abfluß muß also auch noch her. BTW: bei meinen Eltern wurden die Teile in Nischen unter den Fensterbänken eingebaut - weg sind sie, fast komplett. Dabei fällt mir gleich noch ein gravierender Vorteil ein: wartungsfreier Betrieb über 40 Jahre kein Problem (in dieser Zeit wurde bei meinen Eltern ein Heizkörper und wegen der Brummerei 1 Satz Schütze ausgetauscht. Dass man auch keinen Schornsteinfeger mehr braucht und sich keinen Kopp um irgendwelche Emissionswerte machen muß, sei da nur am Rande vermerkt. >> über die bei der Installation nicht erforderliche >> "Verrohrung", über die geringere Gefährdung mangels explosivem >> Brennstoff bis hin zu einem günstigeren Preis > >Es gibt in deutschen Haushalten pro Jahr etwa doppelt soviele tötliche >Unfälle durch Strom als duch Gas. Naja, dafür sind die Kollateralschäden bei Gas dann, *wenn* es knallt sehr viel spektakulärer... Schöne Grüße Robert.
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| From | Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-29 23:18 +0000 |
| Message-ID | <mmsjod$emb$4@news.albasani.net> |
| In reply to | #188204 |
Robert Pecks schrieb:
> Anders ausgedrückt: ich erwarte seitens der PV nicht mehr allzuviel
> Beitrag an noch größerer künftiger Unwirtschaftlichkeit.
Der weitere Zubau ist gebremst, aber keineswegs abgewürgt. Manche
Gegenden hängen dem allgemeinen Trend hinterher und holen trotz erhöhter
Hürden erst mal nach was anderswo längst fertig ist. Ausserdem gibt es
einen neuen Trend zu Eigenverbrauchsanlagen.
Es ist noch zu früh, eine Sättigung in der PV zu feinern.
> BTW: welchen Schluß ziehst Du aus der Tatsache, dass das Gesetz, das
> die Nachtspeicherheizung ab 2020 (oder war's 2022?) verbieten sollte
> außer Kraft gesetzt wurde?
Dass die Gesetzgebung im Wesentlichen von planlosem Handeln bestimmt ist,
was allerdings kein neuer Zustand ist.
> Wie bitte soll das denn gehen? Das kann ich nur an der Zentrale machen
> (und ist hier weitgehend auch so eingestellt, ich experimentiere da
> noch rum).
Du stellst die Steuerkennlinie so ein, dass der abrufbare Wärmestrom im
Wasseer immer etwas oberhalb dem tatsächlich abgerufenen liegt. Und bei
der Gelegenheit löscht du auch die gespeicherten Zeiten zur Absenkung.
> Ergebnis: sind alle Heizungen "aufgedreht" läßt sich das Ding auf eine
> Vorlauftemperatur von rund 70-75 Grad ein; das reicht dann im
> Kellerbüro auch spät abends für eine angenehme Temperatur.
Wenn das ausserhalb strengem Frost lediglich ausreichend ist, hat die
Anlage mit Sicherheit einen Abgleich- oder gar Änderungsbedarf.
> Sobald dann
> in anderen Zimmern die Heizkörper runtergreht werden, meint das
> Schlauteil es könne jetzt auch mit dem Vorlauf runtergehen - es wird
> ja *insgesamt* weniger benötigt. *Dann* reicht es hier unten aber auch
> nicht mehr. Grausam.
Dann guck im Handbuch der Steuerung nach, wie dieses Verhalten
ausgeschaltet werden kann.
> Noch'n Klops: da ich irgendwie den Eindruck hatte, dass die
> Raumtemperatur ungleichmäßig ist, habe ich mal ein paar Thermofühler
> verteilt.
>
> Ergebis (bei "Komforttemperatur"):
>
> 1m oberhalb des Heizkörpers kuschelig 57 Grad. Am Schreibitisch,
> Bodenniveau: 19,7 Grad, Arbeitsplattenhöhe: 23,7 Grad, in 1,5m Höhe
> 24,5 Grad. Mist, sowas.
Kein Wunder bei Vorlauftemperaturen, die bei funktionieren Heizungen erst
bei -25 Grad erreicht werden.
> Das bekomme ich aufgrund der unterschioedlichen technischen Konzeption
> der Heizungen aber irgendwie nicht gebacken. ;-)
Nichts von den obigen Problemen ist prinzipbedingt, deine Anlage hat
'lediglich' kapitale Fehlfunktionen. Es kann sein, dass es mit einer
einwandfreien Einstellung der Wasserverteilung ('hydraulische Abgleich')
und Programmierung der Kesselsteuerung nach deinen Wünschen getan ist, es
kann auch sein, dass bei der Heizflächenauslegung Fehler gemacht wurden.
Du brauchst dringend jemand, der gewillt und in der Lage ist, die
vorhandene Anlage richtig einzustellen und wenn das nicht geht, die
Ursache ermitteln und beseitigen kann, was bei weitem nicht jedem
Heizungsbauer gegeben ist. So wie du es beschreibst, hat die Anlage wohl
noch nie korrekt funktioniert, d.h. die Fähigheiten des Erbauers sind
wohl schon überschritten. Viel Glück beim Suchen.
> Genausogut wie die E-Heizung meiner Eltern bekommt sie es aber
> definitiv nicht hin. Bei weitem nicht.
Dann erfolgte die Einstellung der Anlage und/oder die Dimensionierung der
Heizfläche im betreffenden Raum sicher nicht nach der Prämisse Komfort
geht vor Einsparung.
Siegfried
--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind
mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-30 12:10 +0200 |
| Message-ID | <cvf88fFrmh4U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #188204 |
Am 29.06.2015 21:09 schrieb Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks): > Schau Dir mal die aktuellen Zubauraten von PV an und denke dran, dass > die Einspeisevergütung (gottlob) noch weiter sinken wird. Entsprechend > dürfte das Interesse weiterhin sinken. > > Anders ausgedrückt: ich erwarte seitens der PV nicht mehr allzuviel > Beitrag an noch größerer künftiger Unwirtschaftlichkeit. Ich kenne Leute, die sich den Kram sogar ohne Förderung aufs Dach stellen, weil er inzwischen billig genug ist. Was ziemlich genau das ist, was das Gesetz erreichen wollte. Hanno
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-30 20:49 +0000 |
| Message-ID | <ptv5pa5aerto8bo9goh11t0dsn80pci8bh@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #188284 |
"Hanno Foest" schrieb am Tue, 30 Jun 2015 12:10:23 +0200 in de.sci.electronics: >> Anders ausgedrückt: ich erwarte seitens der PV nicht mehr allzuviel >> Beitrag an noch größerer künftiger Unwirtschaftlichkeit. > >Ich kenne Leute, die sich den Kram sogar ohne Förderung aufs Dach >stellen, weil er inzwischen billig genug ist. Was ziemlich genau das >ist, was das Gesetz erreichen wollte. Ich denke, kein Mensch hat was dagegen, wenn sich ein paar Enthusiasten sowas auf Dach legen. Im Gegenteil, ich kann's mir sogar für mich selbst vorstellen (allerdings dann auch *mit* Speicher, sonst macht's einfach keinen Sinn). Das Problem taucht erst durch den Einspeisezwang nebst (immer noch) exorbitanter Vergütung auf, die alle zahlen müssen (auch wenn sie sich sowas finanziell oder mangels PV-Fläche grundsätzlich) nicht leisten können - und - diejenigen Kraftwerke, die letztlich unsere Versorgung wirklich sicherstellen damit in einen nicht mehr rentablen Betrieb gezwungen werden. Schöne Grüße Robert.
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-30 20:22 +0000 |
| Message-ID | <gtt5pa9oe0orjokhtpntmbf9mh8c8itgdg@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #188204 |
"Axel Berger" schrieb am Tue, 30 Jun 2015 03:16:00 +0200 in de.sci.electronics: >Da macht man die Wände überall dick und isolierend, nur hinter dem >Heizkörper, wo die Lufttemperatur 80 Cel erreichen kann, läßt man sie >papierdünn. Tolle Idee. Ich habe um 1990 fast alle Heizkörper im Haus >von 1961 aus den Nischen nach vorn geholt und die Nischen isoliert. Tja, vieles macht man falsch. ;-) Aber das mit den Nischen *muss* nicht unbedingt schlecht sein. Ich schrieb vom Haus meiner Eltern, Bj. 57, da hat man eben noch *Wände* verbaut, keine Eigentumsumrandungen mit Styroporeinfassung. Das sind 27er-Mauern-->Luftschicht-->Klinker. Ich möchte mal (gerne auch per IR-Kamera) sehen, wie Du das mit dem modernen Geraffel wirklich toppen willst. Das Problem ist doch heutzutage, dass man neben der Dämmung schlicht und einfach vergißt, dass man auch noch *Wände* braucht. ;-) Schöne Grüße Robert.
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| From | Bernhard Wohlgemuth <wohliks@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-29 09:12 +0200 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz㧬er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <1wceb34wpmibl.idokrhwsw8wb.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #188054 |
Robert Pecks schrieb: > über die geringere Gefährdung mangels explosivem > Brennstoff Zum Ausgleich dafür hat man - und so kommen wir wieder zum Thema der Gruppe zurpück ;-) - jede Menge Leitungen und Verbindungsstellen, über die ziemlich hohe Ströme fließen. Wenn das nicht regelmäßig geprüft wird, kann es schnell mal sehr heiß werden... In dem (Gebraucht-) Haus, das wir gekauft haben, waren die Anschlüsse an einer Phase der Vorsicherung der Ladestromkreise schon ordentlich verschmurgelt - da war deutlich zu erkennen, dass die im Begriff waren, sich zum Brandauslöser zu entwickeln. Gruß B.
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-29 21:20 +0000 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <29d3palukblt4k421cl0hosjpomh64fr9t@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #188054 |
"Bernhard Wohlgemuth" schrieb am Sun, 28 Jun 2015 09:24:10 +0200 in de.sci.electronics: >> [...] Elektroheizung [...] >> selbige nicht oder kaum teurer ist, als eine vergleichbare >> Zentralheizung auf der Basis von Öl oder Gas. > >Das kann sich aber nicht auf die Energiekosten beziehen - meine >Erfahrung bei der Umstellung von Nachtspeicher auf Gas-Brennwert: ...ähhhm..., doch. ;-) >Der (wetterbereinigte) Energiebedarf des Hauses in kWh/a ist nach dem >Systemwechsel nahezu gleich geblieben (ist ja eigentlich auch logisch), >aufgrund der Preisdifferenz 16 ct/kWh Nachtstrom zu 5,5 ct/kWh Gas (zum >Zeitpunkt der Umstellung) betrugen die Enerigekosten allerdings nachher >nur noch gut ein Drittel... Wie machst Du das? Entweder Du richtest Dich bei der Gasheizung nach der Prämisse der voreingestellten Leitwerte an der Therme (dann sparst Du natürlich jede Menge) oder Du hast es halbwegs gemütlich warm. Im letzteren Fall schneidet die E-Heizung deutlich besser ab, da sie nur dort Wärme (und damit EUROs) abruft, wo sie gerade auch gebraucht wird. Sagen wir es mal so: für *mein* Nutzerprofil taugt eine zentral gesteuerte Heizung nix; das muß schon pro genutztem Raum gesteuert werden können. Diese Möglichkeit bietet Dir die E-Heizung gleich zweifach; einmal durch die tatsächlich eingestellte Raumtemperatur und zum anderen durch die je Heizkörper individuell einstellbare Aufladung. Schöne Grüße Robert.
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| From | Robert.Pecks@t-online.de (Robert Pecks) |
|---|---|
| Date | 2015-06-30 20:38 +0000 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <ltu5pa1pigg5jcg161qb8bl57vvlthjrvm@news.tota-refugium.de> |
| In reply to | #188215 |
"Bernhard Wohlgemuth" schrieb am Tue, 30 Jun 2015 08:37:40 +0200 in de.sci.electronics: >Das ist bei uns anders: Wir bewohnen unser Haus komplett und es gibt >praktisch keine geschlossenen Türen. Das ganze Haus ist - mal abgesehen >vom kühleren Schlafbereich - nahezu gleichmäßig temperiert. Dieser Punkt ist hier gleich. Geschlossenen Türen stören nur. Dennoch hätte ich gerne unten im Kellerbüro abends um 1:00 gerne mollige 24-25 Grad, während oben in Küche und Wohnzimmer auch 22-23 Grad reichen. Im Schlafzimmer darf es dann gerne *deutlich* darunter liegen. Die Problemzeit ist meist die Übergangszeit Winter/Frühjahr bzw. Herbst/Winter. Da kapiert der Außentemperaturfühler respektive sein in Silicium gegossener Auswertepartner irgendwie nicht, was ich meine, ihm vermitteln zu wollen. Wir haben uns mittlerweile geeinigt (er hat verloren!), ohne dass ich das Ergebnis in Euro ausdrücken kann. >Alles schön und gut, aber die E-Heizung müsste den Heizenergieverbrauch >auf 1/3 reduzieren, um verbrauchskostenmäßig überhaupt erstmal mit Gas >gleichzuziehen - das halte ich für ziemlich ambitioniert, da der >Wärmebedarf wesentlich durch die Eigenschaften des Gebäudes bestimmt >wird. Ich habe bislang keine Abrechnung bei der Gasheizung vorliegen - und kann daher diesbezüglich schlecht argumentieren. In unserer früheren Mietwohnung mit 100qm (Ölheizung, eigentlich begünstigte Mitteletage, Bj. 72) haben wir deutlich mehr bezahlt, als meine Eltern fürs ganze Haus (Bj. 57, 200qm, Katzenhaltung=Küchentür nach draußen immer offen) bei der E-Heizung. Vergleichszeitraum 2000-2010. Schöne Grüße Robert.
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| From | Bernhard Wohlgemuth <wohliks@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-01 09:01 +0200 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromz?er) in Deutschl and schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <1qegg7rrvlkm$.apk1w1i6uu4q$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #188337 |
Robert Pecks schrieb: > Dennoch hätte ich gerne unten im Kellerbüro abends um 1:00 gerne > mollige 24-25 Grad, während oben in Küche und Wohnzimmer auch 22-23 > Grad reichen. Im Schlafzimmer darf es dann gerne *deutlich* darunter > liegen. Eigentlich kein Problem: Du brauchst im Kellerbüro einen größer dimensionierten Heizkörper. > Ich habe bislang keine Abrechnung bei der Gasheizung vorliegen - und > kann daher diesbezüglich schlecht argumentieren. Wir sind hier schon ziemlich OT, aber abschließend hier meine Erfahrung: Haus (Bj 1912) mit Nachtspeicherheizung im Sommer 2007 gekauft, 2007/8 und 2008/9 elektrisch geheizt, im Sommer 2009 auf Gas-Brennwert umgestellt. Die Heizkörper sind auf große Strahlflächen und wenig Konvektionsanteil ausgelegt, die Vorlauftemperatur ist daher relativ niedrig. In Summe ein Komfortgewinn, weil die Räume jetzt gleichmäßiger erwärmt werden und weniger unerwünschte Luftbewegung stattfindet. Der Heizenergieverbrauch in kWh vorher/nachher ist (wetterbereinigt) gleich, die Gasheizung hat also keine nennenswert höheren Verluste als die Stromheizung. Die jährl. Heizkosten sind auf ca. 1/3 gesunken. Gruß B.
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-21 16:15 +0200 |
| Message-ID | <mm6gu7$k1g$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #187477 |
Hi Axel, > Ich vermute mal rein juristisch wegen der Gleichbehandlung. Oder kennst > Du Fälle, in denen das Angebot auch angenommen wurde? Haushalte, in > denen der Tarif wegen der Heizung schon da war gab es aber viele und > mir ist keine Verhaltensanpassung bekannt. Doch, daran kann ich mich sogar gut erinnern, dass Mutter eigentlich nur nach 22:00 Uhr die WaMa angeworfen hatte. Auch Kuchen-und Brotbacken war eigentlich immer Nachtprogramm. Bei Hefekuchen geht das ja eigentlich fast nicht anders, Morgens wird der Hefeteig zubereitet und der muss ja erst mal gehen... Und damit der Nachts nicht weggeht, muss man ihn backen... machen Bäcker ja auch so, dass sie nachts backen ;-) Marte
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| From | "MaWin" <me@private.net> |
|---|---|
| Date | 2015-06-21 17:20 +0200 |
| Message-ID | <mm6kom$ibt$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #187477 |
"Axel Berger" <Axel_Berger@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag news:201506211110.a50046@b.maus.de... > Siegfried Schmidt wrote on Sun, 15-06-21 01:12: > > Da der Tarif auch Haushalten ohne Speicherheizung angeboten *) wurde > > Ich vermute mal rein juristisch wegen der Gleichbehandlung. > Oder kennst Du Fälle, in denen das Angebot auch angenommen wurde? Nein, auch ich kenne nur Haushalte mit Nachtstromzähler wegen Nachspeicherheizung. Aber es kann schon welche geben. > Haushalte, in denen der Tarif wegen der Heizung schon da war gab es > aber viele und mir ist keine Verhaltensanpassung bekannt. Mir schon. Waschmaschine, Geschirrspüler, Duschen (falls elektrisch) zum Nachttarif. Du siehst, du kennst nicht alles. -- MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/ dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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