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Groups > de.sci.electronics > #187368 > unrolled thread
| Started by | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| First post | 2015-06-20 01:33 +0200 |
| Last post | 2015-06-21 08:18 +0200 |
| Articles | 3 — 3 participants |
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Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-06-20 01:33 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> - 2015-06-20 07:58 +0200
Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-06-21 08:18 +0200
| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
|---|---|
| Date | 2015-06-20 01:33 +0200 |
| Subject | Re: Re: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <201506200133.a49020@b.maus.de> |
Wolfgang wrote on Fri, 15-06-19 07:18: >Wie verhindert das Netz dann, dass er die Netzspannung ein klein wenig >erhöht um trotz fehlendem Bedarf netzsynchron mehr "loszuwerden"? Nicht nur verhindert es keiner, er tut genau das. Dank der aktuellen Vorrangregelung preßt er immer soviel ins Netz hinein, wie er maximal kann. Wie das Netz damit zurechtkommt ist ihm Problem anderer Leute. Die neue Frage ist, was passiert bei genug Wind und Sonne in einem Netz (vorübergehend) ohne Großkraftwerke? Die Antwort ist klar, das übermäßige Einspeisen muß ihm verboten werden, läßt sich aber rein technisch von außen nicht unterbinden. Ein Lösungsansatz, wenn er denn funktioniert, ist der von Christoph. Deshalb verfolge ich das Thema hier interessiert.
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| From | Volker Staben <volker.staben@fh-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-20 07:58 +0200 |
| Message-ID | <cukdoeFlg3gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #187368 |
Am 20.06.15 um 01.33 schrieb Axel Berger: > Wolfgang wrote on Fri, 15-06-19 07:18: >> Wie verhindert das Netz dann, dass er die Netzspannung ein klein wenig >> erhöht um trotz fehlendem Bedarf netzsynchron mehr "loszuwerden"? > > Nicht nur verhindert es keiner, er tut genau das. Dank der aktuellen > Vorrangregelung preßt er immer soviel ins Netz hinein, wie er maximal > kann. Wie das Netz damit zurechtkommt ist ihm Problem anderer Leute. richtig. > Die neue Frage ist, was passiert bei genug Wind und Sonne in einem Netz > (vorübergehend) ohne Großkraftwerke? Die Antwort ist klar, das > übermäßige Einspeisen muß ihm verboten werden, läßt sich aber rein > technisch von außen nicht unterbinden. Derzeit nicht. Technisch ist es kein Problem, auch regenerative Einspeiser mit Androsselung zu betreiben und an der Frequenzstützung teilnehmen zu lassen. Man muss dann nur akzeptieren, dass ständig etwas weniger eingespeist werden würde, als nach Primärenergieangebot möglich wäre - was auch möglicherweise ein mentales Problem ist. Und man müsste entsprechend die Momentanreserve zur Verfügung stellen - also die im Rotor einer WKA gespeicherte Energie nutzen, einen Akku im Gleichspannungszwischenkreis nutzen oder die Zwischenkreiskapazität entsprechend erhöhen. Umrichter müssten auf höhere Spannungen und höhere Ströme umgerüstet werden. Das bedeutet erhöhte Kosten für Neuanlagen oder Umrüstung von Altanlagen. Bisher ist diese Option nicht vorgesehen, aber in der wissenschaftlichen Literatur längst ein Thema. Bereits seit 2008 kenne ich viele Aufsätze und Conference Proceedings, die genau das Thema betreffen. Eine Suche in wissenschaftlichen Datenbanken liefert Tausende von Treffern. Nur mal ein kurzes Zitat aus Erlich, I.; Wilch, M.: Primary frequency control by wind turbines. Proceedings of the IEEE Power and Energy Society General Meeting, 2010 "In this paper three different control concepts that enable wind turbines to participate on grid frequency control are introduced. The first uses pitch control together with the provision of reserve capacity by operating the wind turbine in part load mode. The second and third strategies utilize the kinetic energy of wind turbines to provide frequency support for a limited time following a disturbance." > Ein Lösungsansatz, wenn er denn > funktioniert, ist der von Christoph. Deshalb verfolge ich das Thema > hier interessiert. Das sei Dir unbenommen. Die Ansätze, die ich kenne, gehen grundsätzlich davon aus, mit der jetzigen Frequenzhaltung kompatibel zu sein. Was vermutlich auch sinnvoll ist. Und wenn Du wüsstest, wie groß die Lücke in der Wissenschaftlichkeit der Ansätze in der reichhaltigen Literatur zu Christophs Vorgehen ist, würdest Du möglicherweise auch etwas anders denken. Gruß, V.
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-21 08:18 +0200 |
| Subject | Re: Ist Smart Metering (intelligent e elektronische Stromzähler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert? |
| Message-ID | <mm5kt4$rug$1@dont-email.me> |
| In reply to | #187374 |
Am 20.06.2015 um 23:25 schrieb Siegfried Schmidt: > Christoph Müller schrieb: >> PV-Wechselrichter dürfen z.B. >> ab 50,2 Hz keinen Strom mehr einspeisen. Dann gilt das Netz nämlich >> bereits als "voll". Zu diesem Zweck wurden 2014 eigens kostenlose >> Updates an diese Wechselrichter verteilt. > > Gibt es eigentlich irgendein Thema, bei dem du dich tatsächlich auskennst > und nicht nur dein selbsterfundenes Pseudowissen darüber verbreitest? Sorry, aber da stand tatsächlich ein Handwerker in der Tür, der den Wechselrichtern eben diesen Update verpasst hat. Mit entsprechender vorheriger Ankündigung natürlich. Haben die mich angelogen? Warum sollten sie das tun? > Zu Klarstellung: die SysStabV von 2012 bestimmt genau das Gegenteil: > Wechselrichter dürfen NICHT mehr schlagartig bei der alten 50,2Hz-Grenze > abschalten. Demnach muss mich mit der Installateur angelogen haben. Er wurde von den Stadtwerken beauftragt. > Stattdessen schalten sie jetzt zur Vermeidung grosser Lastsprünge bei > einem zufälligen Wert zwischen 50,2 und 51,0 Hz ab, also viel später als > bisher. Du schreibst von 2012. Ich von 2014. Was gilt den nun jetzt? > Im übrigen betrifft das nur Anlagen >10kVA, also hat also keine > Auswirkung auf die Masse der Kleinanlagen. Auf ein Doppelhaus passen solche Anlagen schon. Davon gibt es durchaus reichlich. > Und von größeren Anlage sind > wiederum nur die betroffen, die sich ohne Austausch des WR umstellen > lassen, eine generelle Nachrüstpficht gibt es auch nicht. Aufgrund der 2 Jahre Differenz bin ich mir nicht sicher, ob wir überhaupt vom Gleichen Thema reden. -- Servus Christoph Müller http://www.astrail.de
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