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Groups > de.sci.electronics > #187069 > unrolled thread
| Started by | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| First post | 2015-06-15 09:36 +0200 |
| Last post | 2015-06-17 01:01 +0200 |
| Articles | 12 — 9 participants |
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Multimeter falsch benutzen Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> - 2015-06-15 09:36 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-15 10:21 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2015-06-15 10:32 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-06-15 10:32 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2015-06-15 09:11 +0000
Re: Multimeter falsch benutzen Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-06-15 21:55 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-06-15 21:57 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2015-06-16 01:17 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-06-18 14:09 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2015-06-15 10:32 +0200
Re: Multimeter falsch benutzen wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2015-06-15 02:11 -0700
Re: Multimeter falsch benutzen "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-06-17 01:01 +0200
| From | Albrecht Mehl <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 09:36 +0200 |
| Subject | Multimeter falsch benutzen |
| Message-ID | <cu7dj8Fbn84U1@mid.individual.net> |
Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt,
was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, auch bei einem
Drehspulinstrument, verwendet. Ich hab Vermutungen, wäre für
Stellungnahmen der Experten dankbar, da ich nicht gerne Experimente machte.
Drehsp.instrument
=================
1. Wechselspannung bei eingestellter Gleichspannung
keine Anzeige, da System zu träge
2. Gleichspannung bei eingestellter Wechselspannung
hängt von Spannungsrichtung im Verhältnis zur
Diodenrichtung ab: mal Anzeige, mal keine
Digit. MM
=========
1. Wechselspannung bei eingestellter Gleichspannung
2. Gleichspannung bei eingestellter Wechselspannung
Keine Ahnung in beiden Fällen
A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92
64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 10:21 +0200 |
| Message-ID | <cu7g7mFcd3dU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #187069 |
Albrecht Mehl schrieb: > Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt, > was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, auch bei einem > Drehspulinstrument, verwendet. Ich hab Vermutungen, wäre für > Stellungnahmen der Experten dankbar, da ich nicht gerne Experimente machte. Zwei Erinnerungen zu Drehspulinstrumenten: Wechselstrom-Bereich eingestellt und ab in die Steckdose. Bei Kindern wohl die häufigste Ursache von Frühausfällen ;-) Und dann war da noch der Ingenieur (nicht ET), der wissen wollte, wieviel Strom sein Anlasser zieht. Der Zeiger des Meßinstruments hat sich gekringelt vor Lachen ;-) Bei allen Instrumenten dürften die Effekte stark vom jeweiligen Innenleben abhängen. Robuste Instrumente (für Elektriker/Bau) dürften auch gegen Fehlbedienung besser abgesichert sein als klapprige Massenware. Gips dafür irgendwelche Prüfzeichen? DoDi
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 10:32 +0200 |
| Message-ID | <mlm2go$ocq$1@speranza.aioe.org> |
| In reply to | #187073 |
Am 15.06.2015 10:21, schrieb Hans-Peter Diettrich: > Gips dafür irgendwelche Prüfzeichen? Darwin in Gold/Silber/Bronze. Gruß Dieter
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 10:32 +0200 |
| Message-ID | <mlm2ik$gkl$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #187073 |
Am 15.06.2015 um 10:21 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Albrecht Mehl schrieb: >> Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt, >> was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, auch bei einem >> Drehspulinstrument, verwendet. Ich hab Vermutungen, wäre für >> Stellungnahmen der Experten dankbar, da ich nicht gerne Experimente >> machte. > > Zwei Erinnerungen zu Drehspulinstrumenten: > > Wechselstrom-Bereich eingestellt und ab in die Steckdose. > Bei Kindern wohl die häufigste Ursache von Frühausfällen ;-) > > Und dann war da noch der Ingenieur (nicht ET), der wissen wollte, > wieviel Strom sein Anlasser zieht. > Der Zeiger des Meßinstruments hat sich gekringelt vor Lachen ;-) > > > Bei allen Instrumenten dürften die Effekte stark vom jeweiligen > Innenleben abhängen. Robuste Instrumente (für Elektriker/Bau) dürften > auch gegen Fehlbedienung besser abgesichert sein als klapprige > Massenware. Gips dafür irgendwelche Prüfzeichen? Hallo, mil. Das ist eine Abkürzung und heißt übersetzt etwa: Aktion deppenfest. Peter
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| From | Paul Berger <3847106@owlpic.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 09:11 +0000 |
| Message-ID | <mlm4sm$uvb$1@speranza.aioe.org> |
| In reply to | #187073 |
Hans-Peter Diettrich wrote: > Und dann war da noch der Ingenieur (nicht ET), der wissen wollte, > wieviel Strom sein Anlasser zieht. Ich habe sowas mal "umgekehrt" gemacht. Ich wollte die Batteriespannung messen - im 20A-Bereich meines Digitalmultimeters. Daraufhin geschah folgendes (Achtung, Darstellung in extremer Zeitlupe und in Schwarzweiss): - Der Shunt im Messgerät lötete sich aus - die Prüfspitzen begannen sich von den Kabeln abzulöten. Da letzteres mit erheblichem dT/dt geschah und T bereits imposante Werte annahm, beschloß mein Gehirn, ohne aktive Zuhilfenahme des Bewusstseins die Messspitzen wegzuwerfen. - satter Abrissfunke an den Batteriepolen [/Zeitlupe] Das Ganze geschah im Sub-Sekundenbereich. Unnötig zu sagen, daß sich die Batterie völlig unbeeindruckt sah. [Zeitraffer] - Shunt wieder eingelötet - Prüfspitzen wieder angelötet [/Zeitraffer] [Timewarp in die Gegenwart] Das Multimeter erfreut sich noch immer bester Gesundheit, auch und speziell der 20A-Bereich. Und das, obwohl der Vorfall bereits eine gut zweistellige Anzahl an Jahren in der Vergangenheit liegt. Das war mein spektakulärster Fall von Falschbenutzung. Damals war ich noch kein Ing, über den letzten Fall (als Ing) breite ich beschämt den Mantel des Schweigens. Gruß, Paul
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
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| Date | 2015-06-15 21:55 +0200 |
| Message-ID | <201506152155.a45203@b.maus.de> |
| In reply to | #187087 |
Paul Berger wrote on Mon, 15-06-15 11:11: >Das war mein spektakulSigmrster Fall von Falschbenutzung. Sowas ähnliches habe ich mit dem guten H&B 0.5 Prozenter meines Vaters gemacht. Dummerweise hat das getrennte Buchsen für Strom und Spannung und der richtige Spannungsmeßbereich war ausgewählt, aber die falsche Buchse gesteckt. Damals hatte Hartmann und Braun eine Vetretung in Köln. Die Werksreparatur, die natürlich aus meinem Taschengeld kam, war nicht billig. Der Shunt hat sich nicht ausgelötet sondern wurde zur Sicherung.
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 21:57 +0200 |
| Message-ID | <cu8phsFn7snU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #187073 |
Siegfried Schmidt schrieb: > Hans-Peter Diettrich schrieb: > >> Und dann war da noch der Ingenieur (nicht ET), der wissen wollte, >> wieviel Strom sein Anlasser zieht. >> Der Zeiger des MeÃ?instruments hat sich gekringelt vor Lachen ;-) > > In allen Multimetern die ich offen hatte, war das Instrument mit einem > antiparallelen Diodenpaar überbrückt, um eben diesen Kringeln zu > verhindern. Ist das nicht mehr üblich? Ich habe nicht reingeschaut, würde aber vermuten, daß solche Dioden nach dem Härtetest auch hinüber wären. DoDi
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
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| Date | 2015-06-16 01:17 +0200 |
| Message-ID | <201506160117.a45542@b.maus.de> |
| In reply to | #187151 |
Hans-Peter Diettrich wrote on Mon, 15-06-15 21:57: >Ich habe nicht reingeschaut, wnrde aber vermuten, daoo solche Dioden nach >dem HSigmrtetest auch hinnber wSigmren. Die kleinste mir bekannte handelsübliche hat 100 mA. Das ist so rund das tausendfache der üblichen Drehspulinstrumente. Wenn die Diode durchbrennt, dann ist der Rest des Multimeters mit allen seinen Teilern längst verdampft.
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-18 14:09 +0200 |
| Message-ID | <mlucd5$1qg$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #187073 |
Am 15.06.2015 um 10:21 schrieb Hans-Peter Diettrich: > Albrecht Mehl schrieb: >> Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt, >> was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, auch bei einem >> Drehspulinstrument, verwendet. Ich hab Vermutungen, wäre für >> Stellungnahmen der Experten dankbar, da ich nicht gerne Experimente >> machte. Hallo, bei einem "russischen Multimeter" löst eine Gerätesicherung das Problem. http://www.mikrocontroller.net/topic/310322 Kantige Stürze vom Tisch überleben die dafür weniger gut. Peter
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 10:32 +0200 |
| Message-ID | <cu7gt6Fcd6qU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #187069 |
Am 15.06.2015 um 09:36 schrieb Albrecht Mehl: > Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt, > was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, was verstehst Du unter *falscher* Spannungsart? Bei einem zeitgemäßen TRMS Multimeter erhältst Du Folgendes: DC: Gleichanteil des Signals AC: RMS des Wechselanteils AC/DC: RMS des Mischsignals
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| From | wernertrp <wernertrp@googlemail.com> |
|---|---|
| Date | 2015-06-15 02:11 -0700 |
| Message-ID | <80607414-df64-461f-8f60-30caa4cc1816@googlegroups.com> |
| In reply to | #187069 |
Am Montag, 15. Juni 2015 09:36:09 UTC+2 schrieb Albrecht Mehl: > Anläßlich des Kaufs eines digitalen Multimeters habe ich mich gefragt, > was geschieht, wenn man die falsche Spannungsart, auch bei einem > Drehspulinstrument, verwendet. Ich hab Vermutungen, wäre für > Stellungnahmen der Experten dankbar, da ich nicht gerne Experimente machte. > > Drehsp.instrument > ================= > > 1. Wechselspannung bei eingestellter Gleichspannung > keine Anzeige, da System zu träge > 2. Gleichspannung bei eingestellter Wechselspannung > hängt von Spannungsrichtung im Verhältnis zur > Diodenrichtung ab: mal Anzeige, mal keine > > Digit. MM > ========= > > 1. Wechselspannung bei eingestellter Gleichspannung > > 2. Gleichspannung bei eingestellter Wechselspannung > > Keine Ahnung in beiden Fällen > > A. Mehl > -- > Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde > Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92 > 64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All' > http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html Ich würde kein Instrument kaufen das keine getrennten Buchsen für Strom und Spannung hat. (aber die gibt es sicher garnicht ?? oder doch) Dann würde ich keines kaufen das keine automatische Abschaltung (zur Batterieschonung hat). Ansonsten bin ich für jeden Mist offen. Da gibt es Riesenpaletten von 5.- bis 500.- Euro Manche Instrumente haben im Stromkreis keine Sicherungen sondern einen Schmorbraten, damit wird durch Geruchsentwicklung gewarnt.
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| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-06-17 01:01 +0200 |
| Message-ID | <mlq9pm$hdh$2@tota-refugium.de> |
| In reply to | #187086 |
"wernertrp" schrieb am 15.06.2015 um 11:11:40: > Ich würde kein Instrument kaufen das keine getrennten Buchsen für Strom und > Spannung hat. Hier geht's nicht ums Verwechseln von Strom und Spannung, sondern nur ums Verwechseln von Gleich- und Wechselspannung. Das ist nach meiner Erfahrung bei Digitalmultimetern komplett harmlos. Schlimmstenfalls zeigt das Multimeter nix verwertbares an, aber kaputtgehen kann nichts. Gruß Michael
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