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Groups > de.sci.electronics > #368372 > unrolled thread
| Started by | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2026-07-03 18:03 +0200 |
| Last post | 2026-07-07 19:00 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 26 — 10 participants |
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Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2026-07-03 18:03 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2026-07-03 19:12 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2026-07-05 16:01 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-03 19:27 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2026-07-04 00:22 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-07-07 20:43 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-07-08 07:51 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-07-08 08:45 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2026-07-09 14:39 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-09 15:24 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2026-07-09 16:17 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-07-09 17:21 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-07-09 17:29 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-07-09 18:07 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-07-09 18:42 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-07-09 20:24 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-09 21:08 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2026-07-13 17:18 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-13 18:59 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-07-13 22:05 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-07-14 12:07 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-07-10 07:55 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-07-10 10:43 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-09 18:59 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-07-09 19:44 +0200
Re: Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2026-07-07 19:00 +0200
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-03 18:03 +0200 |
| Subject | Rueckstromfestigkeit von Spannungsreglern |
| Message-ID | <d33lhm-8q4.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
Hallo, die meisten Spannungsregler, egal ob Linear- oder Schaltregler, sind ja nicht rückstromfest. Woran stirbt denn der Spannungsregler? Tatsächlich am rückwärts fließenden Strom oder an der verpolt anliegenden Spannung? Danke, Martin
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-03 19:12 +0200 |
| Message-ID | <1128qht$3i6lg$1@dont-email.me> |
| In reply to | #368372 |
> die meisten Spannungsregler, egal ob Linear- oder Schaltregler, > sind ja nicht rückstromfest. Es ist keine im Datenblatt spezifizierte Betriebsart. Es gab für Linearregler ehedem den Hinweis bei grossen Kapazitäten ( >>100uF ) am Ausgang und schnell abfallender Abschaltspannung eine 1N4001 parallel zu schalten die den Kondensator entlädt. > Woran stirbt denn der Spannungsregler? Tatsächlich am rückwärts > fließenden Strom oder an der verpolt anliegenden Spannung? Vgl üblicher Latchup Bipolar-ICs: Spannung >>0,3V und ausreichend Strom >>10mA zündet parasitären Thyristor. Folgender hoher Strom ( d.h. auch lokale Erwärmung ) demoliert den Chip. Der Betriebszustand kann bei Programmierung von Controllern über JTAG u.ä. durch das Programmiergerät eintreten, wenn sich auf der Leiterplatte kleiner lokaler Spannungsregler befindet. Der Regler im Programmiergerät ist typisch auf 20...50mA strombegrenzt, demoliert den rückgespeisten Regler auf Leiterplatte selten. Diese unkontrollierte Last sorgt allerdings meist dafür daß die 5V nicht sauber erreicht werden. Manchmal für Breadboards gangbar, eher nicht für Serienprogrammierung. MfG JRD
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| From | Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-05 16:01 +0200 |
| Message-ID | <6A4A63AA.CB08A51E@hrz.tu-chemnitz.de> |
| In reply to | #368373 |
Rafael Deliano wrote: > > Der Betriebszustand kann bei Programmierung von Controllern über > JTAG u.ä. durch das Programmiergerät eintreten, wenn sich auf der > Leiterplatte kleiner lokaler Spannungsregler befindet. > Der Regler im Programmiergerät ist typisch auf 20...50mA strombegrenzt, > demoliert den rückgespeisten Regler auf Leiterplatte selten. > Diese unkontrollierte Last sorgt allerdings meist dafür dass die 5V > nicht sauber erreicht werden. Manchmal für Breadboards gangbar, eher > nicht für Serienprogrammierung. Man kann verschiedene Typen ausprobieren. Die Auswahl ich ja heutzutage ziemlich groß. Ich hatte mal den LM3480 verwendet. Kaputt gegangen war der nicht, wurde aber ziemlich heiß. Dann ist mir der TS5204 übern Weg gelaufen, der bleibt friedlich. Vermutlich ist der CMOS und reicht den Strom einfach zum Eingang durch. MfG hjs > > MfG JRD
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-03 19:27 +0200 |
| Message-ID | <l18lhm-6hoj1.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368372 |
Am 03.07.26 um 18:03 schrieb Martin Klaiber: > die meisten Spannungsregler, egal ob Linear- oder Schaltregler, > sind ja nicht rückstromfest. Kommt sehr stark auf die Umstände an. Buck-Schaltregler mit MOSFET sollten durch die Substratdiode halbwegs rückstromfest sein, bei Boost-Reglern liegt die Gleichrichterdiode in Sperrrichtung im Rückpfad und verhindert Strom in die falsche Richtung. Diese beiden Varianten sollten Spannung "von hinten" einigermaßen schmerzlos wegstecken. Brisant wird es bei bipolaren Leistungsstufen oder Synchrongleichrichtung. > Woran stirbt denn der Spannungsregler? Tatsächlich am rückwärts > fließenden Strom oder an der verpolt anliegenden Spannung? Spannung alleine tut nichts, Strom tötet. Je nach internem Aufbau des Reglers stellt sich ein tödlicher Strom allerdings von alleine ein.
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-04 00:22 +0200 |
| Message-ID | <1129cne$25v4o$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368374 |
Hi Hergen, > Spannung alleine tut nichts, Strom tötet. Diese These ist nicht wirklich wahr, auch wenn bei entsprechend hart eingestellter Strombegrenzung ein "second breakdown" gelegentlich glimpflich ausgeht. Nicht jeder Halbleiter verträgt Avalance. Ein gutes Beispiel ist ein Durchbruch eines Gates. Wenn das durchschlägt, wars das üblicherweise auch schon bei sehr kleinen Energien Marte
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
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| Date | 2026-07-07 20:43 +0200 |
| Message-ID | <112jhcq$4hns$1@solani.org> |
| In reply to | #368375 |
Am 04.07.26 um 00:22 schrieb Marte Schwarz: > Hi Hergen, > >> Spannung alleine tut nichts, Strom tötet. > Diese These ist nicht wirklich wahr, auch wenn bei entsprechend hart > eingestellter Strombegrenzung ein "second breakdown" gelegentlich > glimpflich ausgeht. Nicht jeder Halbleiter verträgt Avalance. Ein gutes > Beispiel ist ein Durchbruch eines Gates. Wenn das durchschlägt, wars das > üblicherweise auch schon bei sehr kleinen Energien bei den meisten bipolaren Prozessen und einigen MOS-Prozessen gibt es eine Isolationswanne im Substrat, die die einzelnen Transistoren, Dioden, Diffusionswiderstände... voneinander trennt. Die muss immer in Sperrichtung sein, d.h., je nach Prozess maximal positiv oder negativ. Wenn die Wanne leitend wird, dann vereinigen sich alle Knoten der Schaltung im wesentlichen zu einem einzigen. Da funktioniert natürlich nix mehr. Beim 7805 wird erwartet, dass Vin am positivsten ist. Wenn die Eingangs- spannung mal temporär ausfällt und am Ausgang ist ein schon aufgeladener fetter Elko, dann ist das nicht mehr gegeben. Wenn das den 7805 nicht sofort killt, dann passiert das bevorzugt wenn die Eingangsspannung zurückkommt. Man kann sich da schützen, wenn man eine DICKE Diode einbaut, die vom Ausgang auf den Eingang zeigt. Dann kann die Falsch- polung nicht schlimmer ausfallen als ein knapper Diodendrop. Ich hatte mal strahlungsgehärtete Regler in einer Schaltung, aber auch da stand schon im Datenblatt, dass der Regelverstärker durchaus für ein paar ms ausrasten kann wenn er von einem Ion direkt getroffen wird. Ein FPGA oder sowas mag ein paar ms Rohspannung oder 0V garnicht. Als Abhilfe wurde ein Ausgangskondensator vorgeschlagen der so groß ist, dass der Regler auch im Berserk-Mode für einige ms nicht dagegen anstinken kann. Erlaubt waren nur schaltfeste Tantals. Das geht bei den nötigen Srömen für ein FPGA schnell ins Geld. Und die Diode nicht vergessen! (Gleich wird jemand gscheithaferln, dass es auch dielektrische Isolaton / silicon on sapphire gibt.) Gerhard
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 07:51 +0200 |
| Message-ID | <112kpbi$cpc$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #368388 |
On 7/7/26 20:43, Gerhard Hoffmann wrote: > > Beim 7805 wird erwartet, dass Vin am positivsten ist. Wenn die Eingangs- > spannung mal temporär ausfällt und am Ausgang ist ein schon aufgeladener > fetter Elko, dann ist das nicht mehr gegeben. Wenn das den 7805 nicht > sofort killt, dann passiert das bevorzugt wenn die Eingangsspannung > zurückkommt. Man kann sich da schützen, wenn man eine DICKE Diode > einbaut, die vom Ausgang auf den Eingang zeigt. Dann kann die Falsch- > polung nicht schlimmer ausfallen als ein knapper Diodendrop. Wobei ein 7805 mit so einem Fehler schwer zu töten ist, die Spannung ist zu klein. Ein 7812 hingegen stirbt schon eher. Wie erwähnt ist das mit einer 1N4001 problemlos zu verhindern. Gerrit
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
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| Date | 2026-07-08 08:45 +0200 |
| Message-ID | <112krmp$6bco$1@solani.org> |
| In reply to | #368394 |
Am 08.07.26 um 07:51 schrieb Gerrit Heitsch: > On 7/7/26 20:43, Gerhard Hoffmann wrote: >> >> Beim 7805 wird erwartet, dass Vin am positivsten ist. Wenn die Eingangs- >> spannung mal temporär ausfällt und am Ausgang ist ein schon aufgeladener >> fetter Elko, dann ist das nicht mehr gegeben. Wenn das den 7805 nicht >> sofort killt, dann passiert das bevorzugt wenn die Eingangsspannung >> zurückkommt. Man kann sich da schützen, wenn man eine DICKE Diode >> einbaut, die vom Ausgang auf den Eingang zeigt. Dann kann die Falsch- >> polung nicht schlimmer ausfallen als ein knapper Diodendrop. > > Wobei ein 7805 mit so einem Fehler schwer zu töten ist, die Spannung ist > zu klein. Ein 7812 hingegen stirbt schon eher. Wie erwähnt ist das mit > einer 1N4001 problemlos zu verhindern. Hallo, ich habe einmal ein digitales A-Meter für 12V Gleichstrom zerschossen, wegen internem Rückstrom. Ich war zu der Zeit noch der fehlgeleiteten Ansicht, mal eben einen Draht zum A-Meter unterbrechen zu können. Es passierte ohne Schauspiel, die Anzeige war schlicht hinüber. Peter
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 14:39 +0200 |
| Message-ID | <hdh4im-4q5.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #368388 |
Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> wrote: > bei den meisten bipolaren Prozessen und einigen MOS-Prozessen gibt es > eine Isolationswanne im Substrat, die die einzelnen Transistoren, > Dioden, Diffusionswiderstände... voneinander trennt. Die muss immer in > Sperrichtung sein, d.h., je nach Prozess maximal positiv oder negativ. > Wenn die Wanne leitend wird, dann vereinigen sich alle Knoten der > Schaltung im wesentlichen zu einem einzigen. Da funktioniert natürlich > nix mehr. Was ich grundsätzlich noch nicht verstehe: Nehmen wir mal einen ganz einfachen Spannungsregler an: Einen NPN-Transistor als Längsregler, also Eingang am Kollektor, Ausgang am Emitter und an der Basis eine Z-Diode nach Masse mit etwas Vorspannung vom Eingang. So wie hier: <https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm> Der NPN-Transistor sperrt ohne Vorspannung doch in beide Richtungen, oder? Wenn also der Emitter positiver wird als der Kollektor, dann liegt die Basis auf Kollektor-Niveau, also negativer als der Emitter, dann müsste der Transistor eigentlich sperren. Warum fließt dann Strom und wohin fließt er? > Beim 7805 wird erwartet, dass Vin am positivsten ist. Wenn die Eingangs- > spannung mal temporär ausfällt und am Ausgang ist ein schon aufgeladener > fetter Elko, dann ist das nicht mehr gegeben. Wenn das den 7805 nicht > sofort killt, dann passiert das bevorzugt wenn die Eingangsspannung > zurückkommt. Man kann sich da schützen, wenn man eine DICKE Diode > einbaut, die vom Ausgang auf den Eingang zeigt. Dann kann die Falsch- > polung nicht schlimmer ausfallen als ein knapper Diodendrop. Warum werden solche Dioden dann nicht schon bei der Herstellung des Reglers eingebaut? Zu teuer? Zu groß? Danke, Martin
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 15:24 +0200 |
| Message-ID | <s0k4im-kpto1.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368407 |
Am 09.07.26 um 14:39 schrieb Martin Klaiber: > Z-Diode nach Masse mit etwas Vorspannung vom Eingang. So wie hier: > > <https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm> > > Der NPN-Transistor sperrt ohne Vorspannung doch in beide Richtungen, > oder? Nein. Es gibt eine Durchbruchspannung, bei der der Transistor auch ohne Basisstrom leitend wird. Und in verkehrter Polung ist diese ganz erheblich niedriger als in korrekter Polung. Bei einer integrierten Schaltung kommen durch den Produktionsprozess dann noch unzählige parasitäre Dioden hinzu, welche die an der falschen Seite eingespeiste Spannung an nicht vorgesehene Stellen gelangen lassen, und schnell irgend eine Form von Latchup auslösen (=alles wird irgendwie leitend). Ist in diesem Moment dann noch etwas Strom dahinter (dicker Ausgangskondensator) ist das ein Todesurteil für den Regler. >> zurückkommt. Man kann sich da schützen, wenn man eine DICKE Diode >> einbaut, die vom Ausgang auf den Eingang zeigt. Dann kann die Falsch- >> polung nicht schlimmer ausfallen als ein knapper Diodendrop. > > Warum werden solche Dioden dann nicht schon bei der Herstellung des > Reglers eingebaut? Zu teuer? Zu groß? Eine DICKE Diode verbraucht mächtig Chipfläche und hat zudem eine hohe Kapazität, welche ggf. die Regeleigenschaften verschlechtert.
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 16:17 +0200 |
| Message-ID | <04n4im-9b6.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #368408 |
Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: > Am 09.07.26 um 14:39 schrieb Martin Klaiber: >> Der NPN-Transistor sperrt ohne Vorspannung doch in beide Richtungen, >> oder? > Nein. Es gibt eine Durchbruchspannung, bei der der Transistor auch ohne > Basisstrom leitend wird. Und in verkehrter Polung ist diese ganz > erheblich niedriger als in korrekter Polung. Ok, das erklärt dann alles. Danke. >> Warum werden solche Dioden dann nicht schon bei der Herstellung des >> Reglers eingebaut? Zu teuer? Zu groß? > Eine DICKE Diode verbraucht mächtig Chipfläche und hat zudem eine hohe > Kapazität, welche ggf. die Regeleigenschaften verschlechtert. Das mit der Chipfläche hatte ich mir auch schon gedacht. Aber würde eine extern angeschlossene Diode die Regeleigenschaften nicht genauso verschlechtern? Martin
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 17:21 +0200 |
| Message-ID | <112oea9$8c7e$1@solani.org> |
| In reply to | #368409 |
Am 09.07.26 um 16:17 schrieb Martin Klaiber: > Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: >> Am 09.07.26 um 14:39 schrieb Martin Klaiber: > >>> Der NPN-Transistor sperrt ohne Vorspannung doch in beide Richtungen, >>> oder? > >> Nein. Es gibt eine Durchbruchspannung, bei der der Transistor auch ohne >> Basisstrom leitend wird. Und in verkehrter Polung ist diese ganz >> erheblich niedriger als in korrekter Polung. > > Ok, das erklärt dann alles. Danke. > >>> Warum werden solche Dioden dann nicht schon bei der Herstellung des >>> Reglers eingebaut? Zu teuer? Zu groß? > >> Eine DICKE Diode verbraucht mächtig Chipfläche und hat zudem eine hohe >> Kapazität, welche ggf. die Regeleigenschaften verschlechtert. > > Das mit der Chipfläche hatte ich mir auch schon gedacht. Aber würde > eine extern angeschlossene Diode die Regeleigenschaften nicht genauso > verschlechtern? Eine 1n4004 kostet 5 Cent @ 1000, für sich alleine getestet, in Epoxy verpresst und verpackt. Das macht's Kraut nicht fett. Die Chipfläche kann es da wohl nicht sein. Möglicherweise ist der ganze Chip padbound; d.h. die Bonding- Pads bestimmen die minimale Chipgröße. Die Regeleigenschaften dürften zuerst bei richtig hohen Frequenzen leiden. Dort wirken aber die Abklatschkondensatoren schon recht gut. Die On-Chip-Diode würde wohl wie das meiste sonst auf dem Chip mit mit mindestens einem ihrer Enden an der großen Vereinigungs- party in der versagenden Isolationswanne teilnehmen. Gerhard
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| From | Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 17:29 +0200 |
| Message-ID | <112oeps$g183$1@dont-email.me> |
| In reply to | #368415 |
Am 09.07.2026 um 17:21 schrieb Gerhard Hoffmann: > Am 09.07.26 um 16:17 schrieb Martin Klaiber: >> Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: >>> Am 09.07.26 um 14:39 schrieb Martin Klaiber: >> >>>> Der NPN-Transistor sperrt ohne Vorspannung doch in beide Richtungen, >>>> oder? >> >>> Nein. Es gibt eine Durchbruchspannung, bei der der Transistor auch ohne >>> Basisstrom leitend wird. Und in verkehrter Polung ist diese ganz >>> erheblich niedriger als in korrekter Polung. >> >> Ok, das erklärt dann alles. Danke. >> >>>> Warum werden solche Dioden dann nicht schon bei der Herstellung des >>>> Reglers eingebaut? Zu teuer? Zu groß? >> >>> Eine DICKE Diode verbraucht mächtig Chipfläche und hat zudem eine hohe >>> Kapazität, welche ggf. die Regeleigenschaften verschlechtert. >> >> Das mit der Chipfläche hatte ich mir auch schon gedacht. Aber würde >> eine extern angeschlossene Diode die Regeleigenschaften nicht genauso >> verschlechtern? > > Eine 1n4004 kostet 5 Cent @ 1000, für sich alleine getestet, in > Epoxy verpresst und verpackt. Das macht's Kraut nicht fett. > Die Chipfläche kann es da wohl nicht sein. Naja, diskrete Dioden und Analog-IC laufen schon in deutlich verschiedenen Prozessen und kommen häufig auch aus verschiedenen Fabs. Die Flächenkosten sind daher schlecht vergleichbar. Wenn man mal gesehen hat, wie jemand mit einer EUR-Palette (aus HOLZ!!! =8-o ) in einem "Rein"raum fährt, dann wir einem der Unterschied schon recht deutlich....
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 18:07 +0200 |
| Message-ID | <112ogvp$8q8i$1@solani.org> |
| In reply to | #368416 |
Am 09.07.26 um 17:29 schrieb Eric Bruecklmeier: > Naja, diskrete Dioden und Analog-IC laufen schon in deutlich > verschiedenen Prozessen und kommen häufig auch aus verschiedenen Fabs. > Die Flächenkosten sind daher schlecht vergleichbar. Ach, iwo! Der allererste 7805 bei Digikey kostet 19ct @ 1000 von Onsemi; möchte nicht wissen was das als CE (China Export) kostet; das kommt doch aus keinem anspruchsvollem Prozess! Schon bei unseren popeligen Analog-Arrays AEG-B1000 vor 45 Jahren waren die Ausgangstreibertransistoren kleiner als die Pads. 5 um-Prozess, heute sind wir bei 5 nm. Damals konnten wir noch mit Nadeln auf dem Chip rumstochern. > Wenn man mal gesehen hat, wie jemand mit einer EUR-Palette (aus HOLZ!!! > =8-o ) in einem "Rein"raum fährt, dann wir einem der Unterschied schon > recht deutlich.... Gerhard
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| From | Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 18:42 +0200 |
| Message-ID | <112oj2q$g184$1@dont-email.me> |
| In reply to | #368417 |
Am 09.07.2026 um 18:07 schrieb Gerhard Hoffmann: > Am 09.07.26 um 17:29 schrieb Eric Bruecklmeier: > >> Naja, diskrete Dioden und Analog-IC laufen schon in deutlich >> verschiedenen Prozessen und kommen häufig auch aus verschiedenen Fabs. >> Die Flächenkosten sind daher schlecht vergleichbar. > > Ach, iwo! Doch, genau so. Das war mein Geschäft, ich weiß von was ich spreche. > > Der allererste 7805 bei Digikey kostet 19ct @ 1000 von Onsemi; möchte > nicht wissen was das als CE (China Export) kostet; das kommt doch aus > keinem anspruchsvollem Prozess! > Schon alleine wegen der Anzahl der Masken kostet ein popeliger Analogprozeß mindestens Faktor 4 mehr als ein diskreter. Wenn man anfängt die Sägerahmen zu optimieren, um Fläche zu sparen, dann baut man sich ganz sicher keine 1N4001 zusätzlich ein, um nicht erlaubte Betriebszustände abzufangen. Vermutlich wäre bei den üblichen Margen der Gewinn dann vollständig weg.
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 20:24 +0200 |
| Message-ID | <112op1o$8q8j$1@solani.org> |
| In reply to | #368418 |
Am 09.07.26 um 18:42 schrieb Eric Bruecklmeier: > Am 09.07.2026 um 18:07 schrieb Gerhard Hoffmann: >> Am 09.07.26 um 17:29 schrieb Eric Bruecklmeier: >> >>> Naja, diskrete Dioden und Analog-IC laufen schon in deutlich >>> verschiedenen Prozessen und kommen häufig auch aus verschiedenen >>> Fabs. Die Flächenkosten sind daher schlecht vergleichbar. >> >> Ach, iwo! > > Doch, genau so. Das war mein Geschäft, ich weiß von was ich spreche. > >> >> Der allererste 7805 bei Digikey kostet 19ct @ 1000 von Onsemi; möchte >> nicht wissen was das als CE (China Export) kostet; das kommt doch aus >> keinem anspruchsvollem Prozess! >> > > Schon alleine wegen der Anzahl der Masken kostet ein popeliger > Analogprozeß mindestens Faktor 4 mehr als ein diskreter. Wenn man > anfängt die Sägerahmen zu optimieren, um Fläche zu sparen, dann baut man > sich ganz sicher keine 1N4001 zusätzlich ein, um nicht erlaubte > Betriebszustände abzufangen. Vermutlich wäre bei den üblichen Margen der > Gewinn dann vollständig weg. Wenn man bei Digikey die 7805 nach aufsteigenden Preisen sortiert, dann bringt der billigste 7805 gerade noch 1 oder 2 cent mehr als die 1N4004. Die Diode muss keinen großen Strom tragen können; sie muss nur weniger DurchflussSpannung haben als die Wannendiode damit diese sicher nicht in Vorwärtsrichtung kommt. Eine popelige Schottkydiode wäre von der Belastung her genauso gut. cheers, Gerhard
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 21:08 +0200 |
| Message-ID | <u585im-lo3p1.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368424 |
Am 09.07.26 um 20:24 schrieb Gerhard Hoffmann: > Wenn man bei Digikey die 7805 nach aufsteigenden Preisen sortiert, > dann bringt der billigste 7805 gerade noch 1 oder 2 cent mehr als > die 1N4004. Der 7805 ist mehr als 50 Jahre alt! Es ist vollkommen sinnfrei, heutige Preise für diesen Restpostenartikel zu vergleichen. *DAMALS* (Ende 60er/Anfang 70er Jahre), als das Ding konstruiert wurde, war er ein recht anspruchsvolles Produkt und seine vielen Schwächen (von denen die mangelnde Rückstromfestigkeit die Allerkleinste ist) wurden nicht aus Geiz in Kauf gekommen. > Die Diode muss keinen großen Strom tragen können; Doch, muss sie. Wenn sich der Eingangs-Elko schneller entlädt als der Ausgangs-Elko, speist letzter unter Umständen über die Diode in mehrere andere Powerrails ein.
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| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-13 17:18 +0200 |
| Message-ID | <f6cfim-5s.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #368425 |
Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: > Am 09.07.26 um 20:24 schrieb Gerhard Hoffmann: >> Die Diode muss keinen großen Strom tragen können; > Doch, muss sie. Wenn sich der Eingangs-Elko schneller entlädt als der > Ausgangs-Elko, speist letzter unter Umständen über die Diode in mehrere > andere Powerrails ein. Soll die Diode nicht genau diesen Fall verhindern? Ich hatte Dich so verstanden, dass dieser Rückstrom dadurch entsteht, dass irgendwo Durchbruchspannungen überschritten werden. Aber die liegen doch vermutlich höher als 0,7 Volt, oder? Wenn der Eingangselko geladen war und dann die Spannungsversorgung wegbricht, sehe ich auch keine großen Ströme durch die Diode. Der Regler arbeitet in dem Fall ja nicht mehr und der Eingangselko entlädt sich nur durch seine Selbstentladung und den Ruhestrom des Reglers. Das müsste also recht langsam gehen. Anders sieht es natürlich aus, wenn keine Eingangsspannung am Regler anliegt und jemand, sagen wir, einen geladenen Akku an den Ausgang anschließt. Dann würde kurz ein ziemlich großer Strom durch die Diode fließen, bis der Eingangselko aufgeladen ist, aber das könnte man ja berechnen und die Diode dafür dimensionieren. Oder sehe ich das zu naiv? TIA, Martin
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-13 18:59 +0200 |
| Message-ID | <o4ifim-fgps1.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368458 |
Am 13.07.26 um 17:18 schrieb Martin Klaiber: > Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> wrote: >> Am 09.07.26 um 20:24 schrieb Gerhard Hoffmann: > >>> Die Diode muss keinen großen Strom tragen können; > >> Doch, muss sie. Wenn sich der Eingangs-Elko schneller entlädt als der >> Ausgangs-Elko, speist letzter unter Umständen über die Diode in mehrere >> andere Powerrails ein. > > Soll die Diode nicht genau diesen Fall verhindern? Ja, und eben deshalb muss sie den in diesem Fall auftretenden Strom vertragen können. Der Eingangselko entlädt sich ja nicht von alleine schneller als der (sehr viel kleinere) Ausgangselko, sondern, weil irgend ein anderer Verbraucher als unser Regler dort gerade viel Strom entnimmt. Dieser Fall ist nicht exotisch, gerne wurden zu Blütezeiten des 78xx größere Verbraucher wie Motoren oder Leistungsverstärker aus der ungeregelten Eingangsspannung versorgt, weil der 78xx zu schwachbrüstig war und ein fetterer diskret aufgebauter Regler kostenintensiv gewesen wäre. > Wenn der Eingangselko geladen war und dann die Spannungsversorgung > wegbricht, sehe ich auch keine großen Ströme durch die Diode. Der > Regler arbeitet in dem Fall ja nicht mehr und der Eingangselko > entlädt sich nur durch seine Selbstentladung und den Ruhestrom des > Reglers. Das müsste also recht langsam gehen. Wenn der Stromkreis unseres Reglers der einzige Verbraucher ist, braucht man die Diode in der Tat nicht. > Anders sieht es natürlich aus, wenn keine Eingangsspannung am Regler > anliegt und jemand, sagen wir, einen geladenen Akku an den Ausgang > anschließt. Das ist noch wieder ein anderer Sonderfall...
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-07-13 22:05 +0200 |
| Message-ID | <6A554505.59048138@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #368459 |
Hergen Lehmann wrote: > Wenn der Stromkreis unseres Reglers der einzige Verbraucher ist, braucht > man die Diode in der Tat nicht. Ich weiß es nicht, hätte aber Angst, daß schon eine einzige vor dem Regler versorgte Leuchtdiode mit 20 mA für ein Latchup reichen könnte. Der 78xx schickt auhc seine eigene Versorgung mit iirc um die 10 mA in den Groundpin. Wenn der Ausgang bis auf den Elko offen ist, reicht vielleicht sogar schon das. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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