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Groups > de.sci.electronics > #368190 > unrolled thread
| Started by | Marco Moock <mm@dorfdsl.de> |
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Lebensdauer Elkos Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-06-10 21:13 +0200
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Re: Lebensdauer Elkos Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-06-16 17:43 +0200
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Re: Lebensdauer Elkos Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-06-16 22:23 +0200
Re: Lebensdauer Elkos Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-16 23:40 +0200
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Re: Lebensdauer Elkos Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-15 15:43 +0200
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Re: Lebensdauer Elkos Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-06-15 10:41 +0200
Re: Lebensdauer Elkos Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-06-15 15:18 +0200
Re: Lebensdauer Elkos "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2026-06-13 00:53 +0200
Re: Lebensdauer Elkos Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-06-13 10:55 +0200
Re: Lebensdauer Elkos "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2026-06-13 21:07 +0200
Re: Lebensdauer Elkos Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-06-13 22:01 +0200
Re: Lebensdauer Elkos "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2026-06-13 23:56 +0200
Re: Lebensdauer Elkos Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-06-14 17:01 +0200
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| From | Kai-Martin Knaak <kaimartin@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-06-11 21:02 +0000 |
| Message-ID | <110f7pe$rmef$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368202 |
On Thu, 11 Jun 2026 19:46:51 +0200, Marcel Mueller wrote: > Die größte Kunst ist die Lötarbeit. Diese Multilayerplatinen mit dicken > Masseflächen zu erhitzen, ist gar nicht so ohne. Wenn ein Heißluftföhn verfügbar ist, empfiehlt sich ein großflächiges Vorheizen von unten. ---<)kaimartin(>---
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| From | Marco Moock <mm@dorfdsl.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-12 07:25 +0200 |
| Message-ID | <110g596$1dlem$4@paganini.bofh.team> |
| In reply to | #368202 |
On 11.06.2026 19:46 Marcel Mueller wrote: > Am 10.06.26 um 21:13 schrieb Marco Moock: > > Bei einem dauerhaft laufenden Mainboard muss ich einen geplatzten > > Elko tauschen. > > Checke auch gleich seine Nachbarn. Von diesem Typ ist nur einer verbaut. > > Heißt das, dass der wahrscheinlich nach 10000 Stunden (also etwas > > mehr als ein Jahr Dauerbetrieb wieder im Eimer ist? > > In der Regel ist alles, was du selber kaufst, besser als der > China-Plunder ab Werk. > > Ich habe schon öfter einfach 20 Jahre alte Ausschlacht-Elkos aus der > Grabbelkiste eingelötet, weil ich keine Lust hatte, auf irgendeine > Bestellung zu warten. Die haben immer länger gehalten als das > Original. > > Die größte Kunst ist die Lötarbeit. Diese Multilayerplatinen mit > dicken Masseflächen zu erhitzen, ist gar nicht so ohne. Das ist hier kein Problem. Ich habe die mit dem Lötkolben immer problemlos rausbekommen. Neues Lötzinn drauf und dann geht das eigentlich problemlos.
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-12 20:22 +0200 |
| Message-ID | <110hip7$2nbo$2@solani.org> |
| In reply to | #368206 |
Marco Moock wrote: [Lötarbeit von Multilayerplatinen] > Das ist hier kein Problem. Ich habe die mit dem Lötkolben immer > problemlos rausbekommen. Neues Lötzinn drauf und dann geht das > eigentlich problemlos. Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die neuen Elkos angelötet. -- CU Chr. Maercker.
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-12 21:38 +0200 |
| Message-ID | <110hn7s$12n7i$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368213 |
Am 12.06.26 um 20:22 schrieb Chr. Maercker: > Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen > haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die > neuen Elkos angelötet. Gute Idee, wenn man weiß, wie man einen plan anliegenden Elko abzwickt. Es gibt auch Leute, die sie abreißen und dann an die Stummel anlöten. Die Gefahr, dabei die Platine zu beschädigen ist aber erheblich. Und die zusätzlichen Millimeter geben nur störende parasitäre Induktivität. Marcel
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 00:41 +0200 |
| Message-ID | <110i1uu$31n1$1@solani.org> |
| In reply to | #368216 |
Marcel Mueller wrote on 12.06.2026 21:38: > Am 12.06.26 um 20:22 schrieb Chr. Maercker: >> Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen >> haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die >> neuen Elkos angelötet. > > Gute Idee, wenn man weiß, wie man einen plan anliegenden Elko abzwickt. > Es gibt auch Leute, die sie abreißen und dann an die Stummel anlöten. Die Gefahr, dabei die Platine zu beschädigen ist aber erheblich. > Und die zusätzlichen Millimeter geben nur störende parasitäre Induktivität. Die Wirkung wird vernachlässigbar sein. Solche Elkos können viele MHz nicht verarbeiten, trotz ESR. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 11:25 +0200 |
| Message-ID | <110j7lo$189t1$4@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368218 |
Am 13.06.26 um 00:41 schrieb Helmut Schellong: > Marcel Mueller wrote on 12.06.2026 21:38: >> Am 12.06.26 um 20:22 schrieb Chr. Maercker: >>> Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen >>> haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die >>> neuen Elkos angelötet. >> >> Gute Idee, wenn man weiß, wie man einen plan anliegenden Elko abzwickt. >> Es gibt auch Leute, die sie abreißen und dann an die Stummel anlöten. >> Die Gefahr, dabei die Platine zu beschädigen ist aber erheblich. >> Und die zusätzlichen Millimeter geben nur störende parasitäre >> Induktivität. > > Die Wirkung wird vernachlässigbar sein. > Solche Elkos können viele MHz nicht verarbeiten, trotz ESR. Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei höheren Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die direkt an der Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die Impedanz hoch. Und da zählt zuweilen jeder Millimeter. Marcel
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 12:41 +0000 |
| Message-ID | <slrn112qjvk.4fp.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #368222 |
On 2026-06-13, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >> Die Wirkung wird vernachlässigbar sein. >> Solche Elkos können viele MHz nicht verarbeiten, trotz ESR. > > Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei höheren > Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die direkt an der > Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt > natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die Impedanz hoch. Und da zählt > zuweilen jeder Millimeter. https://www.we-online.com/components/media/o720421v410%20ANP109b%20EN.pdf hat Impedanzkurven - Figure 8 ist ein 270uF Elko. Ab ca. 9MHz ist der bereits induktiv, da sollten ein paar nH extra keine Rolle spielen. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 17:54 +0200 |
| Message-ID | <110jugd$198pg$3@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368224 |
Am 13.06.26 um 14:41 schrieb Michael Schwingen: > On 2026-06-13, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >>> Die Wirkung wird vernachlässigbar sein. >>> Solche Elkos können viele MHz nicht verarbeiten, trotz ESR. >> >> Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei höheren >> Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die direkt an der >> Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt >> natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die Impedanz hoch. Und da zählt >> zuweilen jeder Millimeter. > > https://www.we-online.com/components/media/o720421v410%20ANP109b%20EN.pdf Das passt gut zu meinen Erfahrungen. > hat Impedanzkurven - Figure 8 ist ein 270uF Elko. Ab ca. 9MHz ist der > bereits induktiv, da sollten ein paar nH extra keine Rolle spielen. Hmm. Ich habe das tatsächlich nie durchgerechnet. Aber einen halben Zentimeter mehr sieht man auf dem Oszi sofort beim "Klingeln" der Schaltnetzteile. Grob geschätzt: 10nH hat man schnell zusammen. Und das tut bei 10 MHz schon erheblich weh. Marcel
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 19:05 +0000 |
| Message-ID | <slrn1130j7r.4fp.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #368225 |
On 2026-06-13, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >> hat Impedanzkurven - Figure 8 ist ein 270uF Elko. Ab ca. 9MHz ist der >> bereits induktiv, da sollten ein paar nH extra keine Rolle spielen. > > Hmm. Ich habe das tatsächlich nie durchgerechnet. Aber einen halben > Zentimeter mehr sieht man auf dem Oszi sofort beim "Klingeln" der > Schaltnetzteile. > Grob geschätzt: 10nH hat man schnell zusammen. Und das tut bei 10 MHz > schon erheblich weh. Hm, OK - ja, das ist nicht mehr komplett vernachlässigbar. Ja, ich habe DC/DC-Wandler mit 4MHz Schaltfrequenz ... aber ohne Elkos. Andererseits: bei den dicken Reglern auf PC-Mainboards würde ich eher 500kHz oder so erwarten, das ist dann nicht ganz so wild. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 22:36 +0200 |
| Message-ID | <110kf08$4it4$1@solani.org> |
| In reply to | #368222 |
Marcel Mueller wrote on 13.06.2026 11:25: > Am 13.06.26 um 00:41 schrieb Helmut Schellong: >> Marcel Mueller wrote on 12.06.2026 21:38: >>> Am 12.06.26 um 20:22 schrieb Chr. Maercker: >>>> Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen >>>> haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die >>>> neuen Elkos angelötet. >>> >>> Gute Idee, wenn man weiß, wie man einen plan anliegenden Elko abzwickt. >>> Es gibt auch Leute, die sie abreißen und dann an die Stummel anlöten. Die Gefahr, dabei die Platine zu beschädigen ist aber >>> erheblich. >>> Und die zusätzlichen Millimeter geben nur störende parasitäre Induktivität. >> >> Die Wirkung wird vernachlässigbar sein. >> Solche Elkos können viele MHz nicht verarbeiten, trotz ESR. > > Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei höheren Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die direkt > an der Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die Impedanz hoch. > Und da zählt zuweilen jeder Millimeter. Meine Einordnung, daß Vernachlässigbarkeit vorliegt, dürfte dennoch stimmen. Ich habe für 3mm Draht einen Xl von 19 mΩ bei 1 MHz errechnet. Schaltnetzteile für hohe Lasten arbeiten mit _wesentlich_ weniger als 1 MHz. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-06-14 17:00 +0200 |
| Message-ID | <110mfmo$1g2ea$6@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368229 |
Am 13.06.26 um 22:36 schrieb Helmut Schellong: > Marcel Mueller wrote on 13.06.2026 11:25: >> Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei >> höheren Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die direkt an >> der Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt >> natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die Impedanz hoch. Und da zählt >> zuweilen jeder Millimeter. > > Meine Einordnung, daß Vernachlässigbarkeit vorliegt, dürfte dennoch > stimmen. > Ich habe für 3mm Draht einen Xl von 19 mΩ bei 1 MHz errechnet. War das schon inklusive Rückleitung? Und welchen Leiterabstand hattest du genommen? > Schaltnetzteile für hohe Lasten arbeiten mit _wesentlich_ weniger als 1 > MHz. Kommt darauf an, was du unter hohen Lasten verstehst. Für kW stimmt das sicherlich. Aber der Trend geht zu immer höheren Schaltfrequenzen. Aber du musste das alles auch den Oberwellen der Schaltfrequenz erklären. ;-) Die gehen durchaus schon bei 100 kHz bis in dem MHz Bereich. Marcel
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-14 22:39 +0200 |
| Message-ID | <110n3hg$tvv3$1@solani.org> |
| In reply to | #368231 |
Marcel Mueller wrote on 14.06.2026 17:00: > Am 13.06.26 um 22:36 schrieb Helmut Schellong: >> Marcel Mueller wrote on 13.06.2026 11:25: >>> Jein. Der ESR von Elkos /sinkt/ mit der Frequenz. Es tragen bei höheren Frequenzen nur noch die Teile der Kapazität bei, die >>> direkt an der Oberfläche und nahe der Anschlüsse liegen. Aber irgendwann kommt natürlich ESL ins Spiel, und dann geht die >>> Impedanz hoch. Und da zählt zuweilen jeder Millimeter. >> >> Meine Einordnung, daß Vernachlässigbarkeit vorliegt, dürfte dennoch stimmen. >> Ich habe für 3mm Draht einen Xl von 19 mΩ bei 1 MHz errechnet. > > War das schon inklusive Rückleitung? Und welchen Leiterabstand hattest du genommen? Undefiniert. Ich schrieb von 3mm Draht. >> Schaltnetzteile für hohe Lasten arbeiten mit _wesentlich_ weniger als 1 MHz. > > Kommt darauf an, was du unter hohen Lasten verstehst. Für kW stimmt das sicherlich. Aber der Trend geht zu immer höheren > Schaltfrequenzen. Überwiegend war das 2..3 kW, als ich da noch arbeitete, der kleinste Wert war 500 W. Frequenzen bis ungefähr 250 kHz. > Aber du musste das alles auch den Oberwellen der Schaltfrequenz erklären. ;-) Die gehen durchaus schon bei 100 kHz bis in dem MHz > Bereich. Die Leistung der Oberwellen ist aber vergleichsweise sehr gering - vernachlässigbar. Was zählt, ist, daß bei 150 kHz weniger als 3 mΩ für den Draht vorliegen. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 07:11 +0200 |
| Message-ID | <110o1hk$1lsil$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368234 |
Hi Helmut & Marcel, > Marcel Mueller wrote on 14.06.2026 17:00: >> Am 13.06.26 um 22:36 schrieb Helmut Schellong: >>> Marcel Mueller wrote on 13.06.2026 11:25: >>> Ich habe für 3mm Draht einen Xl von 19 mΩ bei 1 MHz errechnet. > Die Leistung der Oberwellen ist aber vergleichsweise sehr gering - > vernachlässigbar. Die Leistung, die an Blindwiderständen in Wärme umgesetzt wird, ist Euch aber schon im Klaren? Marte
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 15:43 +0200 |
| Message-ID | <110ovib$v5ci$1@solani.org> |
| In reply to | #368235 |
Marte Schwarz wrote on 15.06.2026 07:11: > Hi Helmut & Marcel, >> Marcel Mueller wrote on 14.06.2026 17:00: >>> Am 13.06.26 um 22:36 schrieb Helmut Schellong: >>>> Marcel Mueller wrote on 13.06.2026 11:25: >>>> Ich habe für 3mm Draht einen Xl von 19 mΩ bei 1 MHz errechnet. >> Die Leistung der Oberwellen ist aber vergleichsweise sehr gering - vernachlässigbar. > > Die Leistung, die an Blindwiderständen in Wärme umgesetzt wird, ist Euch aber schon im Klaren? Ich weiß, daß in der Industrie Kondensatoren parallel geschaltet werden, um die Phase zu verschieben. Weil in der Industrie auch Blindleistung erhoben und berechnet wird. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 10:17 +0200 |
| Message-ID | <110ocfi$1m8ea$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368234 |
Hallo! Am 14.06.2026 um 22:39 schrieb Helmut Schellong: > Die Leistung der Oberwellen ist aber vergleichsweise sehr gering - > vernachlässigbar. > Was zählt, ist, daß bei 150 kHz weniger als 3 mΩ für den Draht vorliegen. Oh ja, das scheint vorherrschende Meinung zu sein, die dann nicht selten zum EMV-Super-GAU wird. So wie seit wenigen Wochen irgend ein Gerät in meiner Nachbarschaft, das Oberwellen seiner charakteristischen PWM munter über seine Leiterbahnen und Kabel als Antennen missbraucht und von 40MHz bis mindestens 469MHz hier weiträumig im Funkbereich rumspuckt. Aber klar - das ist eher kein Thema mehr für LowESR-Elkos, sondern viel mehr dem Tütchen Kerkos den die Entwickler bei solchen EMV-Dreckschleudern vergessen. Wozu auch, die Oberwellen sind ja "vernachlässigbar"... Jürgen Hüser
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 10:41 +0200 |
| Message-ID | <6A2FBACD.9D27C2C8@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #368236 |
Jürgen Hüser wrote: > Wozu auch, die Oberwellen sind ja "vernachlässigbar"... Wir sprechen hier aber nicht über Design sondern ausschließlich den Austausch eines defekten Elko. Ich verstehe davon zugegeben sehr wenig, mir scheint aber als Fazit des bisher gesagten, wenn der Rest der Platine in Ordnung ist, machen die kurzen Stummel am Elko keine Probleme. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 15:18 +0200 |
| Message-ID | <110ou2l$v49e$1@solani.org> |
| In reply to | #368236 |
Jürgen Hüser wrote on 15.06.2026 10:17: > Hallo! > > Am 14.06.2026 um 22:39 schrieb Helmut Schellong: > >> Die Leistung der Oberwellen ist aber vergleichsweise sehr gering - vernachlässigbar. >> Was zählt, ist, daß bei 150 kHz weniger als 3 mΩ für den Draht vorliegen. > > Oh ja, das scheint vorherrschende Meinung zu sein, die dann nicht selten zum EMV-Super-GAU wird. > So wie seit wenigen Wochen irgend ein Gerät in meiner Nachbarschaft, das Oberwellen seiner charakteristischen PWM munter über seine > Leiterbahnen und Kabel als Antennen missbraucht und von 40MHz bis mindestens 469MHz hier weiträumig im Funkbereich rumspuckt. > Aber klar - das ist eher kein Thema mehr für LowESR-Elkos, sondern viel mehr dem Tütchen Kerkos den die Entwickler bei solchen > EMV-Dreckschleudern vergessen. > Wozu auch, die Oberwellen sind ja "vernachlässigbar"... Ich schrieb nicht, daß sie hinsichtlich von EMV vernachlässigbar seien. Sondern in Bezug auf höheren Xl bei den hohen Frequenzen der Oberwellen. Die Oberwellen haben eine wesentlich kleinere Amplitude als die Hauptwelle. Oberwellen sind als quer einsteigender Aspekt hier eingefügt worden - relevant oder auch nicht. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 00:53 +0200 |
| Message-ID | <110i2m4$323o$1@solani.org> |
| In reply to | #368216 |
Marcel Mueller wrote: > Gute Idee, wenn man weiß, wie man einen plan anliegenden Elko abzwickt. Was ich auf Mainboards gesehen habe, sind i.a. stehende Elkos. In CPU-Nähe werden die ja recht heiß und gingen jahrelang regelmäßig kaputt. Abgezwickt wurde ca. 1mm über der Platine, etwas mühsam ist das Beseitigen der verbleibenden Reste zwischen den Anschlüssen. > Es gibt auch Leute, die sie abreißen und dann an die Stummel anlöten. > Die Gefahr, dabei die Platine zu beschädigen ist aber erheblich. Das will ich meinen. Und auch da könnten Reste vom Elko hängenbleiben, die dann weggefummelt werden müssen. > Und die zusätzlichen Millimeter geben nur störende parasitäre Induktivität. Was zum Schutz der Platine am ehesten in Kauf zu nehmen wäre. -- CU Chr. Maercker.
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| From | Marco Moock <mm@dorfdsl.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 10:55 +0200 |
| Message-ID | <110j5u1$3naf$4@solani.org> |
| In reply to | #368213 |
Am 12.06.26 um 20:22 schrieb Chr. Maercker: > Müssen die alten Elkos unbedingt ausgelötet werden? Meine ehem. Kollegen > haben sie abgezwickt und an die Stümpfe von deren Anschlussdrähten die > neuen Elkos angelötet. Kann man machen, ist meines Erachtens Pfusch und hier nicht notwendig. Die werden ausgelötet und gut ist. -- Gruß Marco Spam bitte an abfalleimer2001@stinkedores.dorfdsl.de
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 21:07 +0200 |
| Message-ID | <110k9pn$4fuc$2@solani.org> |
| In reply to | #368221 |
Marco Moock wrote: > Kann man machen, ist meines Erachtens Pfusch und hier nicht notwendig. > Die werden ausgelötet und gut ist. Wenn das bei Multilayer-Platinen ohne Schaden geht, gern. In der "guten alten Zeit" hätte ich ausgelötet, da waren die Leiterzüge gröber und das Lötzinn noch Lötblei mit entsprechend niedrigem Schmelzpunkt. -- CU Chr. Maercker.
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