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Warmwasserbereitung mit Solarunterstützung

From Thomas Schneider <Thomas_Schneider@gmx.net>
Newsgroups de.rec.heimwerken, de.sci.electronics
Subject Warmwasserbereitung mit Solarunterstützung
Followup-To de.rec.heimwerken
Date 2015-09-24 15:44 +0200
Organization solani.org
Message-ID <mu0umm$np6$1@solani.org> (permalink)

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Hallo,

ich habe einen Schichtenspeicher für die Warmwasserversorgung im Haus,
der möglichst effektiv mit einem Solarwärmetauscher auf dem Hausdach
aufgeheizt werden soll.
Aktuell gibt es dazu vom Hersteller eine kleine Steuerung, die zwei
Temperaturen misst (unten im Speicher und am Ausgang des
Solar-Wärmetauschers) und bei Temperaturdifferenz von 3 Grad
Solar>Speicher die Umwälzpumpe im Solarkreislauf einschaltet, bis die
Messung am Speicher bei 65 Grad Celsius ist oder die Temperaturdifferenz
auf 1 Grad fällt.
An der Steuerung kann man ein paar Parameter verstellen
(Differenztemperatur, Abschalttemperatur, ..) und an der Pumpe mit einem
mechanischen Schalter drei Geschwindigkeiten/Durchflussmengen vorwählen.

Das funktioniert auch leidlich, aber ich würde das gern optimieren. Ich
würde die Pumpendurchflussmenge gern in die Steuerung einbeziehen und
nicht wie jetzt einfach im Sommer auf Maximum und im Winter auf Minimum
schalten.
Die Pumpe ist eine einfache Heizungsumwälzpumpe, die ich am liebsten
dort belassen würde.

Meine Idee ist, die Durchflussmenge abhängig von der Temperaturdifferenz
Solarausgang/Wärmetauscher zu regeln, wobei der Durchfluss proportional
zur Temperaturdifferenz sein sollte (Viel Wärme -> viel Pumpe).
Damit möchte ich die Anzahl der Start/Stop-Vorgänge der Pumpe reduzieren
und erhoffe mir mehr "Ertrag".

Jetzt  meine Fragen dazu:
Ist die Überlegung überhaupt richtig?
Kann ich die Pumpe durch Zwischenschalten einer Drehzahlregelung (wenn
ja, welcher) steuern oder muss ich mit den 3 Stufen auskommen, die
mechanisch anwählbar sind?
Gibt es eine einfache und möglicherweise schon vorkonfigurierte
Möglichkeit, die drei Stufen elektrisch (Relais) zu schalten?
Gibt eventuell schon spezielle "Solarpumpen", die über die Messung von
Vorlauf- und Rücklauftemperatur eine Volumenregelung vornehmen?
Gib es andere Optimierungen, die einigermaßen einfach umsetzbar sind
(das ist sicher ein Punkt, der subjektiv bewertet wird) und die ich
übersehen habe?

Bitte keine langen Abhandlungen über die Gefährlichkeit von Strom (kann
man nicht sehen, tut trotzdem weh), den Nutzen von Fachleuten (... die
haben das doch nicht umsonst gelernt ..) und die weiteren, allseits
bekannten, Lebensrisiken. Kurze Hinweise auf mögliche Gefahren ersparen
allen ermüdende und ausufernde Diskussionen.

Danke, dass ihr den Text bis hierher gelesen habt.

Gruß Thomas

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Warmwasserbereitung mit Solarunterstützung Thomas Schneider <Thomas_Schneider@gmx.net> - 2015-09-24 15:44 +0200

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