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Groups > de.sci.electronics > #205816

Re: Innenwiderstand Kollektorschaltung

From Roland Krause <roland.krause9@freenet.de>
Newsgroups de.sci.electronics
Subject Re: Innenwiderstand Kollektorschaltung
Date 2016-03-31 22:38 +0200
Message-ID <dm5g5lF99v2U1@mid.individual.net> (permalink)
References <dlsvrpF370qU1@mid.individual.net> <7c415421-5cd1-4068-a8fa-8ed10665b495@googlegroups.com> <dm02p4Frk13U1@mid.individual.net> <ndh5h7$4mi$1@dont-email.me>

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Am 30.03.16 um 20:25 schrieb Rolf Bombach:
> Roland Krause schrieb:
>> Am 29.03.16 um 11:29 schrieb Josef:
>>> Am Montag, 28. März 2016 17:10:51 UTC+2 schrieb Roland Krause:
>>>> Ich habe hier eine Kollektorschaltung mit einem BD139. Am Emitter
>>>> befindet sich eine Konstantstromquelle mit 100mA. Der gemessene
>>>> Innenwiderstand beträgt 16 Ohm.
>>>> Ich hätte den Wert lieber berechnet. Wo bekommt man aber die
>>>> entsprechenden Transistorparameter her? Die Datenblätter verraten nicht
>>>> sehr viel. In diesem konkreten Fall fehlt mir r(BE).
>>>
>>> r(be) kann man naeherungsweise berechnen.
>>>
>>> r(be) = hfe*VT/Ic = hfe*26mV/Ic
>
>> Das sieht doch interessant aus: 200*26mV/100mA -> 52 Ohm ist das
>> realistisch? Ich hatte schon vermutet, man kann r(be) vernachlässigen.
>
> Ich verstehe die Frage nicht. Redest du vom Eingangswiderstand deiner
> "Endstufe" oder von deren Ausgangswiderstand. Letzterer sollte in
> der Gegend von 25mV/Ic liegen, also 0.25 Ohm, was man erst mal
> vergessen kann. Dazu kommt eben 1/200 des Quellwiderstands. Oder
> anders ausgedrückt, der Eingangswiderstand deiner "Endstufe"
> liegt bei 50 Ohm, falls der Ausgang kurzgeschlossen ist. Ansonsten
> ist er hoch, eben so ca. 200x von dem was du als Last anhängst.
> Also ist ohne weitere Angaben keine Aussage möglich.
>
>> Die 16 Ohm ergeben sich dann aus einer recht hochohmigen Quelle
>> (PNP-Transistor, Emitterschaltung mit Stromgegenkopplung) und dann
>> habe ich über alles auch noch
>> eine 6dB-Spannungsgegenkopplung und diese 52 Ohm. Das muss ich mal im
>> Detail nachrechnen.
>
> Allerdings. Eine niederohmige Endstufe direkt mit einer hochohmigen
> Treiberstufe anzusteuern, ist etwas kurios, gelinde gesagt.
Wenn man einen niederohmigen Ausgang wünscht, ja.
>
>> Mein Ziel ist, mit dem nächsten Entwurf deutlich hochohmiger zu  werden.
>
> Keine Ahnung, was du damit meinst. Hochohmiger wo? Hochohmiger
> Emitterfolger durch hochohmige Ansteuerung? Hat wenigstens Neuigkeitswert.
>
Der Innenwiderstand der Endstufe soll steigen, ich werde mal Emitter- 
und Kollektorschaltung durchrechnen. Im Moment tendiere ich zur 
Kollektorschaltung.
>> Es geht übrigens um einen alten Enwurf für einen Kopfhöhrerverstärker.
>  > Eine höhere Ausgangsimpedanz scheint den Schallwandler besser zu
> bedämpfen.
>
> Kann unmöglich allgemein gelten. Generell werden allerdings viele
> Kopfhörer so mittelohmig angesteuert, allerdings aus verschiedenen
> Gründen.
Ich habe mal in einer HiFi-Zeitschrift gelesen, dass Hersteller ihre 
Kopfhöhrer auf eher hochohmigere Quellen optimieren (so 2-3kOhm).
>
>> Der Klang wird natürlicher.
>
> Das ist ein anderes Kapitel und hängt nicht direkt mit dem vorherigen
> zusammen. Mach einfach einen A/B-Vergleich mit einem Kopfhörer, der
> den Namen verdient.
Habe 3 Stück zum testen
>
>> Ja tut mir leid, 2-stufiger Transistorverstärker mit nachgeschalteter
>> 100mW-"Endstufe" wie beschrieben. Stromgegenkopplung in den ersten
>> beiden Stufen,
>> Gesamtverstärkung ca. 20, mit GK ca. 10.
>
> Immer noch unklar. Strom- oder Spannungsgegenkopplung über alles?
>
Spannungsgegenkopplung


-- 
Roland - roland.krause9@freenet.de

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  Re: Innenwiderstand Kollektorschaltung Josef <josef.chmel2@gmail.com> - 2016-03-29 02:29 -0700
    Re: Innenwiderstand Kollektorschaltung Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-03-29 21:19 +0200
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