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Groups > de.rec.heimwerken > #194459 > unrolled thread

selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter

Started byAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
First post2026-07-02 20:18 +0000
Last post2026-07-06 10:52 +0200
Articles 17 — 6 participants

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  selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2026-07-02 20:18 +0000
    Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Lutz Meisinger <L.Meisinger@web.de> - 2026-07-03 11:47 +0200
      Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2026-07-03 22:14 +0200
        Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Lutz Meisinger <L.Meisinger@web.de> - 2026-07-04 09:36 +0200
    Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-03 18:55 +0200
      Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2026-07-03 18:52 +0000
        Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-04 11:21 +0200
        Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Lutz Meisinger <L.Meisinger@web.de> - 2026-07-04 12:23 +0200
          Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-04 14:13 +0200
            Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2026-07-04 22:07 +0200
      Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Lutz Meisinger <L.Meisinger@web.de> - 2026-07-04 10:09 +0200
        Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-04 11:20 +0200
    Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Ludger Averborg <ludger_averborg@web.de> - 2026-07-04 13:47 +0200
      Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-05 15:29 +0200
        Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Ludger Averborg <ludger_averborg@web.de> - 2026-07-05 23:01 +0200
          Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-06 00:41 +0200
            Re: selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter Ludger Averborg <ludger_averborg@web.de> - 2026-07-06 10:52 +0200

#194459 — selbstreinigender Zisternen-Einlauffilter

FromAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
Date2026-07-02 20:18 +0000
Subjectselbstreinigender Zisternen-Einlauffilter
Message-ID<nanvc0Fb8heU1@mid.individual.net>
Unsere Regenwasser-Zisterne tut seit 25 Jahren unauffällug Ihren Dienst und
 stellt Regenwasser für den Garten und die Klospülung bereit. 
Da das Zisternenwasser in den letzten Jahren immer knapper wird (längere
 Zeiten ohne ergiebigen Niederschlag), ist es wichtig, dass wenn es doch mal
 regnet, nicht der Einlauffilter mit Moos etc. zusetzt und das Wasser an der
 Zisterne vorbei in die Versickerung läuft. Unser bisheriger Filter ärgert
 mich in letzter Zeit diesbezüglich. Es ist dieses Modell, bei der das
 Regenwasser samt Moospartikeln über eine geschlitzte Kunststoffplatte
 läuft. Das setzt sich vorhersehbar zu: 
https://shop.greenlife.de/Tankeinbaufilter/G0000379
Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
 Dach?
Andreas

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#194462

FromLutz Meisinger <L.Meisinger@web.de>
Date2026-07-03 11:47 +0200
Message-ID<11280gb$3a4bs$1@dont-email.me>
In reply to#194459
Am 02.07.2026 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
> Unsere Regenwasser-Zisterne tut seit 25 Jahren unauffällug Ihren Dienst und
> stellt Regenwasser für den Garten und die Klospülung bereit. Da das Zisternenwasser in den letzten 
> Jahren immer knapper wird (längere
> Zeiten ohne ergiebigen Niederschlag), ist es wichtig, dass wenn es doch mal
> regnet, nicht der Einlauffilter mit Moos etc. zusetzt und das Wasser an der
> Zisterne vorbei in die Versickerung läuft. Unser bisheriger Filter ärgert
> mich in letzter Zeit diesbezüglich. Es ist dieses Modell, bei der das
> Regenwasser samt Moospartikeln über eine geschlitzte Kunststoffplatte
> läuft. Das setzt sich vorhersehbar zu: https://shop.greenlife.de/Tankeinbaufilter/G0000379
> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
> Dach?
> Andreas

ich habe auch eine Regenwasser-Sammelanlage. Das Wasser wird erst am Eingang des Fallrohrs durch den 
üblichen Filterkorb, dann nach dem Fallrohr durch ein Edelstahldrahtnetz gefiltert. Vor der Pumpe 
hängt noch ein Feinfilter (Aldi-Modell). Das alles ist nicht wartungsfrei. Zweimal im Sommer muß ich 
reinigen. An einer besseren Lösung wäre ich auch interessiert. Meine Lösung ist gut zugänglich und 
kostet fast nichts.

Gruß

L.

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#194466

FromOlaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de>
Date2026-07-03 22:14 +0200
Message-ID<naqjhjFm5shU2@mid.individual.net>
In reply to#194462
On 7/3/26 11:47, Lutz Meisinger wrote:
> Am 02.07.2026 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
>> Unsere Regenwasser-Zisterne tut seit 25 Jahren unauffällug Ihren 
>> Dienst und
>> stellt Regenwasser für den Garten und die Klospülung bereit. Da das 
>> Zisternenwasser in den letzten Jahren immer knapper wird (längere
>> Zeiten ohne ergiebigen Niederschlag), ist es wichtig, dass wenn es 
>> doch mal
>> regnet, nicht der Einlauffilter mit Moos etc. zusetzt und das Wasser 
>> an der
>> Zisterne vorbei in die Versickerung läuft. Unser bisheriger Filter ärgert
>> mich in letzter Zeit diesbezüglich. Es ist dieses Modell, bei der das
>> Regenwasser samt Moospartikeln über eine geschlitzte Kunststoffplatte
>> läuft. Das setzt sich vorhersehbar zu: https://shop.greenlife.de/ 
>> Tankeinbaufilter/G0000379
>> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 
>> 100qm
>> Dach?
>> Andreas
> 
> ich habe auch eine Regenwasser-Sammelanlage. Das Wasser wird erst am 
> Eingang des Fallrohrs durch den üblichen Filterkorb, dann nach dem 
> Fallrohr durch ein Edelstahldrahtnetz gefiltert. Vor der Pumpe hängt 
> noch ein Feinfilter (Aldi-Modell). Das alles ist nicht wartungsfrei. 
> Zweimal im Sommer muß ich reinigen. An einer besseren Lösung wäre ich 
> auch interessiert. Meine Lösung ist gut zugänglich und kostet fast nichts.
> 
> Gruß
> 
> L.

Hier:
n-Dächersammlung, von Vorbesitzern in einen Kellerraum eingebaut.
Vorne, Straße... die hohen Pappeln, 2014 wegen fortschreitender Faüle 
gefällt... brauchte die Scheiben nur über die Straße zu rollen... längst 
Verheizt)... deren Schmutz ist weg... neuer naht wegen Nachpflanzung 
durch was ähnlichem... Sammlung vorne: Ohne "Vorfilter", 100er 
Sammelleitung und ein Syphon aus 100er vier 90-Grad-Winkeln+1 
T-Stück+Rohr+Verschlußstopfen in der Mitte.. wird alle 10 Jahre mal 
gereinigt. Ich hatte bis zur Fällung der Pappeln diese geschlitzten 
"Kunststoffzylindernetze"  (FunkeGruppe Laubfanggitter) drin.
Hatte recht gut geklappt. Nur beim Nachbarn mußte ich letztes Jahr (er 
hatte länger auch dort nicht gereinigt) den Aufwuchs dort rausziehen... 
waren auf 4 Meter mehrere Eimer Schmodder und 2 "Bäume".

Nach hinten: Die Fallrohre haben diese typischen Drahtkörbe in den 
Öffnungen.. mehrmals im Jahr zu reinigen (niedrigere Dächer mit Rosen, 
Kiwi (Strahlengriffel) schmeißen da Laub rauf. Klappt recht gut. Komme 
gut an die Körbe ran/auf die Flachdächer da rauf). Den Syphon in dem 
Zweig der 100er Sammelleitung alle 10 Jahre mal saubergemacht.

Der Clou ist wohl aber der Sammeltank: Es sind zwei 1500ltr-Tanks... 
Zufluß in den ersten... von dort etwas über den Boden in den zweiten mit 
1"-Schlauch. Dort hängt dann die Tauchpumpe drin.

Den ersten Tank hatte ich zuletzt vor 12 Jahren mal saubergemacht 
(Naßsauger).

Lange Rede kurzer Sinn: Wie wäre es mit einem Vorfilterbehälter... als 
Holzwurm würde ich sagen "Zyklon";-) Oberidisch, gut zugänglich.. Mit 
einer Maurerbütt o.ä, ist das sicherlich preiswert was herstellbar.

Viele Grüße,

Olaf

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#194467

FromLutz Meisinger <L.Meisinger@web.de>
Date2026-07-04 09:36 +0200
Message-ID<112ad6o$3vgu3$1@dont-email.me>
In reply to#194466
Am 03.07.2026 um 22:14 schrieb Olaf Schultz:
> On 7/3/26 11:47, Lutz Meisinger wrote:
>> Am 02.07.2026 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
>>> Unsere Regenwasser-Zisterne tut seit 25 Jahren unauffällug Ihren Dienst und
>>> stellt Regenwasser für den Garten und die Klospülung bereit. Da das Zisternenwasser in den 
>>> letzten Jahren immer knapper wird (längere
>>> Zeiten ohne ergiebigen Niederschlag), ist es wichtig, dass wenn es doch mal
>>> regnet, nicht der Einlauffilter mit Moos etc. zusetzt und das Wasser an der
>>> Zisterne vorbei in die Versickerung läuft. Unser bisheriger Filter ärgert
>>> mich in letzter Zeit diesbezüglich. Es ist dieses Modell, bei der das
>>> Regenwasser samt Moospartikeln über eine geschlitzte Kunststoffplatte
>>> läuft. Das setzt sich vorhersehbar zu: https://shop.greenlife.de/ Tankeinbaufilter/G0000379
>>> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
>>> Dach?
>>> Andreas
>>
>> ich habe auch eine Regenwasser-Sammelanlage. Das Wasser wird erst am Eingang des Fallrohrs durch 
>> den üblichen Filterkorb, dann nach dem Fallrohr durch ein Edelstahldrahtnetz gefiltert. Vor der 
>> Pumpe hängt noch ein Feinfilter (Aldi-Modell). Das alles ist nicht wartungsfrei. Zweimal im Sommer 
>> muß ich reinigen. An einer besseren Lösung wäre ich auch interessiert. Meine Lösung ist gut 
>> zugänglich und kostet fast nichts.
>>
>> Gruß
>>
>> L.
> 
> Hier:
> n-Dächersammlung, von Vorbesitzern in einen Kellerraum eingebaut.
> Vorne, Straße... die hohen Pappeln, 2014 wegen fortschreitender Faüle gefällt... brauchte die 
> Scheiben nur über die Straße zu rollen... längst Verheizt)... deren Schmutz ist weg... neuer naht 
> wegen Nachpflanzung durch was ähnlichem... Sammlung vorne: Ohne "Vorfilter", 100er Sammelleitung und 
> ein Syphon aus 100er vier 90-Grad-Winkeln+1 T-Stück+Rohr+Verschlußstopfen in der Mitte.. wird alle 
> 10 Jahre mal gereinigt. 

verstehe ich nicht wie das aussieht, klingt aber interessant

Ich hatte bis zur Fällung der Pappeln diese geschlitzten
> "Kunststoffzylindernetze"  (FunkeGruppe Laubfanggitter) drin.
> Hatte recht gut geklappt. Nur beim Nachbarn mußte ich letztes Jahr (er hatte länger auch dort nicht 
> gereinigt) den Aufwuchs dort rausziehen... waren auf 4 Meter mehrere Eimer Schmodder und 2 "Bäume".
> 
> Nach hinten: Die Fallrohre haben diese typischen Drahtkörbe in den Öffnungen.. mehrmals im Jahr zu 
> reinigen (niedrigere Dächer mit Rosen, Kiwi (Strahlengriffel) 

bei mir auch: Kiwis, Rosen und Efeu

schmeißen da Laub rauf. Klappt recht
> gut. Komme gut an die Körbe ran/auf die Flachdächer da rauf). 

nein, die Dachrinne ist bei mir sehr hoch und auf die Leiter steige ich nur mit Angst (Höhe > 6 Meter)

Den Syphon in dem Zweig der 100er
> Sammelleitung alle 10 Jahre mal saubergemacht.
> 
> Der Clou ist wohl aber der Sammeltank: Es sind zwei 1500ltr-Tanks... Zufluß in den ersten... von 
> dort etwas über den Boden in den zweiten mit 1"-Schlauch. Dort hängt dann die Tauchpumpe drin.
> 
ich habe auch noch einen 5000-Liter-Tank, der oberirdisch steht und in dem auch eine Tauchpumpe 
schlummert.

> Den ersten Tank hatte ich zuletzt vor 12 Jahren mal saubergemacht (Naßsauger).
> 
ich noch nie

> Lange Rede kurzer Sinn: Wie wäre es mit einem Vorfilterbehälter... als Holzwurm würde ich sagen 
> "Zyklon";-) Oberidisch, gut zugänglich.. Mit einer Maurerbütt o.ä, ist das sicherlich preiswert was 
> herstellbar.

das setzt voraus, dass der Vorfilter auf dem Boden steht. Meine Installationen laufen aber alle von 
der Dachrinne zur Containeröffnung. Der Vorfilter wäre schwer, nicht nur wegen dem Wasser, man müßte 
ihn auch noch mit Steinen füllen, sonst filtert er nicht.

> 
> Viele Grüße,
> 
> Olaf

ja, ist komischerweise sehr ähnlich meiner Installation. Nach den Dachrinnen mit darübergespannten 
Plastiknetzen kommen Drahtkörbe, dann eine Konstruktion aus 90-Grad-Winkeln und einem T-Stück, die 
dafür sorgt, dass das Wasser außerhalb der Scheune (!) abläuft, wenn innen der Zulauf gesperrt wird. 
(Wenn die Container voll sind muß das Wasser anderswo ablaufen). Das Regenwasser läuft, falls offen, 
durch Edelstahlsiebe in einen der sieben 1000-Liter-Behälter - ich habe sie am Auslauf verbunden, so 
dass nur einer/zwei gefüllt werden müssen.

Es gibt noch zwein "Wasserhähne", die ich aus je einem Wasserrohr konstruiert habe, das entweder 
nach unten in den Container (offen) oder nach oben (geschlossen) zeigt. Ist der Hahn geschlossen, 
staut sich das Wasser und fließt außerhalb der Scheune ins Erdreich.

Das alles ist mit 90er-Fallrohren gemacht (von Hagebau). Es gibt auch noch 90er-Rohrverschlüsse mit 
Öffnungshebel, nach denen ich lange gesucht habe. Sie stammen von Lüftungsrohren - für Fallrohre 
habe ich keine Verschlußklappen gefunden.

https://de.aliexpress.com/item/1005003686007921.html?spm=a2g0o.detail.pcDetailBottomMoreOtherSeller.45.4469vAmjvAmjHd&gps-id=pcDetailBottomMoreOtherSeller&scm=1007.40050.354490.0&scm_id=1007.40050.354490.0&scm-url=1007.40050.354490.0&pvid=2a612979-44c3-4f3d-90e2-6e854bba074b&_t=gps-id%3ApcDetailBottomMoreOtherSeller%2Cscm-url%3A1007.40050.354490.0%2Cpvid%3A2a612979-44c3-4f3d-90e2-6e854bba074b%2Ctpp_buckets%3A668%232846%238109%231935&pdp_ext_f=%7B%22order%22%3A%22107%22%2C%22eval%22%3A%221%22%2C%22sceneId%22%3A%2230050%22%2C%22fromPage%22%3A%22recommend%22%7D&pdp_npi=6%40dis%21EUR%217.82%217.19%21%21%2159.24%2154.47%21%40210382de17831492518103785e0e5d%2112000026799737355%21rec%21DE%21%21ABXZ%211%210%21n_tag%3A-29910%3Bd%3A20668be7%3Bm03_new_user%3A-29895&utparam-url=scene%3ApcDetailBottomMoreOtherSeller%7Cquery_from%3A%7Cx_object_id%3A1005003686007921%7C_p_origin_prod%3A

So etwas bekommt man auch elektrisch gesteuert.


Als Versickerungsbecken habe ich eine 3 x 3 Meter Grube ausgehoben, mit Drainagestoff ausgeschlagen 
und mit Wackersteinen gefüllt. Das Wasser versickert aber leider nur langsam darin.

Gruß

L.

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#194464

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-03 18:55 +0200
Message-ID<1128pha$25a4u$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194459
Am 02.07.26 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
> Dach?

Ich habe zwar keine Zisterne, aber IBC-Container.
Als Filter nutze ich einen Fallrohrfilter T33. Die Dinger gibt es 
baugleich von verschiedenen Quellen. Die Kunstoffkonstruktion ist eher 
billig und unpräzise gemacht, aber die Methodik ist genial und braucht 
normalerweise gar keine Reinigung. So alle zwei Jahre schaue ich mal 
nach. Das Matallsieb ist so fein, dass man fast nicht durchgucken kann, 
aber unter dem Wasserhahn geht der Strahl praktisch gerade aus durch. 
Das gesammelte Wasser ist glasklar. Das einzige, was durch kommt, sind 
Pollen und evtl. auch mal ein Ei von einer Mückenlarve (ohne 
Überlebenschance).

Die 1¼" werden die für 100m² vmtl. nicht reichen, aber das Prinzip ist 
außerordentlich effektiv. Vor allem die Sache mit dem diagonal 
angebrachten Filter, auf den im rechten Winkel das Wasser drauf donnert. 
Natürlich kostet das einige Prozent Verlust, aber dafür halt nahezu 
wartungsfrei.
Es gibt die Dinger als als 2" Version (T50) oder gleich 4" (Z100). Die 
habe ich aber selber noch nicht getestet. Das Prinzip ist aber das gleiche.
Mein Dach hat etwa nur ein Drittel Fläche, aber dafür folgen 11m 
Schlauch zum Tank. Ich habe den Filter aber 5m über dem Container 
eingebaut. Dadurch bekomme ich einen ordentlichen Sog (bis zu 0,5 Bar 
halt), und der Schlauch ist kaum Engpass.

In einem anderen Haus habe ich noch so einen. Dort stehen rund herum 
einige sehr große Linden. Deren Pollen (oder was auch immer das ist) 
sind ziemlich klebrig. Da funktioniert die Reinigung im Frühjahr nicht 
immer ganz so gut.

Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren 
Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn sie immer schön sauber sind. Das 
scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig Regen.


Marcel

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#194465

FromAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
Date2026-07-03 18:52 +0000
Message-ID<naqenrFn53eU1@mid.individual.net>
In reply to#194464
Am 03.07.26 18:55, schrieb Marcel Mueller:
>Am 02.07.26 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
>> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
>> Dach?
>
>Ich habe zwar keine Zisterne, aber IBC-Container.
>Als Filter nutze ich einen Fallrohrfilter T33. Die Dinger gibt es 
>baugleich von verschiedenen Quellen. Die Kunstoffkonstruktion ist eher 
>billig und unpräzise gemacht, aber die Methodik ist genial und braucht 
>normalerweise gar keine Reinigung. So alle zwei Jahre schaue ich mal 
>nach. Das Matallsieb ist so fein, dass man fast nicht durchgucken kann, 
>aber unter dem Wasserhahn geht der Strahl praktisch gerade aus durch. 


Ist halt die Frage, wo es solch feines Edelstahlgewebebzu kaufen gibt und
 wie man einen Rahmen dafür bastelt, ohne dass es "ausfranst".


>Die 1" werden die für 100m² vmtl. nicht reichen, aber das Prinzip ist 
>außerordentlich effektiv. Vor allem die Sache mit dem diagonal 
>angebrachten Filter, auf den im rechten Winkel das Wasser drauf donnert. 
>Natürlich kostet das einige Prozent Verlust, aber dafür halt nahezu 
>wartungsfrei.


Ich habe in den Fallrohren simple Filter aus Edelstahlgewebe eingebaut. Die
 filtern alles grobere raus - insbesondere alles was sonst im Einlauffilter
 Wurzeln schlagen würde. Aber es geht noch ne Menge feineres Zeug durch oder
 bildet sich erst im weiteren Verlauf der Rohre. Immerhin sind die
 Fallrohrfilter passabel zu reinigen. Bei der Zisterne muß eine Betonplatte
 angehoben werden und man dann kopfüber nen halben Meter unter Tage
 arbeiten...

>Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren 
>Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn sie immer schön sauber sind. Das 
>scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig Regen.

Ich möchte schon nahezu 100% Wasser auffangen. Etwas Pollen oder Staub im
 Gießwasser stört nicht.

Andreas 

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#194470

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-04 11:21 +0200
Message-ID<112ajai$429$3@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194465
Am 03.07.26 um 20:52 schrieb Andreas Oehler:
> Am 03.07.26 18:55, schrieb Marcel Mueller:
>> Als Filter nutze ich einen Fallrohrfilter T33. Die Dinger gibt es 
>> baugleich von verschiedenen Quellen. Die Kunstoffkonstruktion ist eher 
>> billig und unpräzise gemacht, aber die Methodik ist genial und braucht 
>> normalerweise gar keine Reinigung. So alle zwei Jahre schaue ich mal 
>> nach. Das Matallsieb ist so fein, dass man fast nicht durchgucken 
>> kann, aber unter dem Wasserhahn geht der Strahl praktisch gerade aus 
>> durch. 
> 
> Ist halt die Frage, wo es solch feines Edelstahlgewebebzu kaufen gibt und
> wie man einen Rahmen dafür bastelt, ohne dass es "ausfranst".

Die Siebe: keine Ahnung. Die sind auch empfindlich. Ein Teil der Lösung 
bei diesen Dingern ist, dass das Sieb in regelmäßigen Abständen direkt 
in den Kunststoffhalter eingeschmolzen ist. So etwas in der Art benötigt 
man auch. Und vor allem, darf auf der schmutzigen Seite wirklich nichts 
überstehen. Es sieht aus, als hätten die das Sieb auf eine glatte 
Oberfläche gelegt, und dann den weichen Kunststoff drauf gedrückt.

Grobes Edelstahlgitter als Grundlage und das eigentliche Feinsieb drüber 
spannen könnte ich mir vorstellen. Oben fest, unten mit Gewichten, wegen 
Ausdehnung.

Die Kunststoffteile könnte ein 3D Drucker bauen, ggf. Dienstleister.
Wichtig ist, dass sich nirgends größere Wassermengen dauerhaft sammeln 
können, sonst ist das ganze nicht winterfest.


> Ich habe in den Fallrohren simple Filter aus Edelstahlgewebe eingebaut. Die
> filtern alles grobere raus - insbesondere alles was sonst im Einlauffilter
> Wurzeln schlagen würde. Aber es geht noch ne Menge feineres Zeug durch oder
> bildet sich erst im weiteren Verlauf der Rohre. Immerhin sind die
> Fallrohrfilter passabel zu reinigen. Bei der Zisterne muß eine Betonplatte
> angehoben werden und man dann kopfüber nen halben Meter unter Tage
> arbeiten...

Könnte man da nicht etwas feineres einbauen? Dann würde sich jeder 
weitere Filter erübrigen.

Der Vorteil im Fallrohr ist halt, dass dort das reinigende Wasser mit 
Schmackes drauf donnert, was die Selbstreinigungswirkung drastisch 
erhöht, sobald da mal ein Brocken hängt.
Bei flach leicht strömenden Wasser, gerade bei wenig Niederschlag, 
kannst du das komplett vergessen.

Das einzige, was die Einfilterlösung an ihre Grenzen bringt, ist wenn 
Vögel Nester am Fallrohransatz bauen und längere Stöckchen darin 
versenken. Da kann sich dann schon mal eins in der Umlenkvorrichtung 
verfangen. Das hatten wir einmal in jetzt 15 Jahren Filter.


>> Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren 
>> Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn sie immer schön sauber sind. Das 
>> scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig Regen.
> 
> Ich möchte schon nahezu 100% Wasser auffangen. Etwas Pollen oder Staub im
> Gießwasser stört nicht.

Natürlich nicht. Es steuert allerdings das Intervall, wie oft man zum 
Reinigen in die Zisterne klettern muss.

Aber wenn du ständig den Filter reinigen müsstest und das womöglich 
nicht gleich merkst, hat deine vermeintlich 100%-Lösung im Jahresmittel 
dann doch nur noch 70%.
Da sind im Mittel 85% der selbstreinigenden Lösung (beim großen sogar 
95%) am Ende besser.
Die Herstellerangaben der erwähnten Fallrohrfilter bezüglich 
Wirkungsgrad kann ich bestätigen. Ich habe es mal für unsere Dachfläche 
im Verhältnis zur Niederschlagsmenge durchgerechnet. Selbst der kleine 
hat definitiv >80%.

Ich würde versuchen zuerst am Fallrohr anzusetzen und dort so viel wie 
möglich loswerden.
An den anderen Stellen tut man sich einen Gefallen, wenn man nicht all 
zu großzügig mit den Querschnitten vor allem bei fast waagerechter 
Führung umgeht. Ja, bei Starkregen kann es dann mal eng werden. Aber 
eben die dabei entstehende Strömungsgeschwindigkeit führt eben auch zu 
Selbstreinigung von Ablagerungen. Ich habe als Verbindung Teichschlauch 
verwendet. Die sind innen sehr glatt. Die bekommt man bis 2" problemlos.

Wenn man mit DN100 verrohrt ist Trick eher, dass darin im 30 Jahren 
nicht genug Ablagerung entsteht, als dass es stören würde. Voraussetzung 
man hat überall das Mindestgefälle eingehalten. Horizontal ist böse, 
Senke ein no-go.

Das eröffnet eine neue Frage: Hast du den aktuellen Filter wirklich 
waagerecht eingebaut? Wenn ja, verpasse ihm mal mindestens 15° Neigung. 
Das sollte die Verschmutzung auch schon deutlich reduzieren. Gegen 
festgewachsene Moose hilft das natürlich nicht, aber es reduziert 
zumindest die längere Zeit verfügbare Nahrungsmenge.
Btw. stimmt die Skizze wirklich, dass am Ende der Siebs eine Kante beim 
Übergang in das "Schmutzrohr" ist, wo alles hängen bleibt? Das wäre eine 
probate Fehlkonstruktion.


Marcel

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#194471

FromLutz Meisinger <L.Meisinger@web.de>
Date2026-07-04 12:23 +0200
Message-ID<112amul$2af3$2@dont-email.me>
In reply to#194465
Am 03.07.2026 um 20:52 schrieb Andreas Oehler:
> Am 03.07.26 18:55, schrieb Marcel Mueller:
>> Am 02.07.26 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
>>> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
>>> Dach?
>>
>> Ich habe zwar keine Zisterne, aber IBC-Container.
>> Als Filter nutze ich einen Fallrohrfilter T33. Die Dinger gibt es baugleich von verschiedenen 
>> Quellen. Die Kunstoffkonstruktion ist eher billig und unpräzise gemacht, aber die Methodik ist 
>> genial und braucht normalerweise gar keine Reinigung. So alle zwei Jahre schaue ich mal nach. Das 
>> Matallsieb ist so fein, dass man fast nicht durchgucken kann, aber unter dem Wasserhahn geht der 
>> Strahl praktisch gerade aus durch. 
> 
> 
> Ist halt die Frage, wo es solch feines Edelstahlgewebebzu kaufen gibt und
> wie man einen Rahmen dafür bastelt, ohne dass es "ausfranst".
> 
Kellerfensterabdeckungen, die Rolle kostet wenig und es gibt sie gelegentlich beim discounter.

Einen Rahmen braucht man nicht, man kann die Edelstahlnetze einfach in Plastikeimer, die unten 
Löcher haben, pressen.

> 
>> Die 1" werden die für 100m² vmtl. nicht reichen, aber das Prinzip ist außerordentlich effektiv. 
>> Vor allem die Sache mit dem diagonal angebrachten Filter, auf den im rechten Winkel das Wasser 
>> drauf donnert. Natürlich kostet das einige Prozent Verlust, aber dafür halt nahezu wartungsfrei.
> 
Das geht nur für kleine Dächer und kleine Container. Ich muss leider für mehr Wasser sorgen.

> 
> Ich habe in den Fallrohren simple Filter aus Edelstahlgewebe eingebaut. Die
> filtern alles grobere raus - insbesondere alles was sonst im Einlauffilter
> Wurzeln schlagen würde. Aber es geht noch ne Menge feineres Zeug durch oder
> bildet sich erst im weiteren Verlauf der Rohre. Immerhin sind die
> Fallrohrfilter passabel zu reinigen. Bei der Zisterne muß eine Betonplatte
> angehoben werden und man dann kopfüber nen halben Meter unter Tage
> arbeiten...
> 
>> Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn 
>> sie immer schön sauber sind. Das scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig 
>> Regen.
> 
ja die Filter sind das Problem. Ich habe ein paar ausprobiert und dann lieber selber was 
konstruiert. Sie müssen nicht nur Dreck aussortieren, sondern auch frostfest sein.

Die Filter sind meistens verhältnismäßig teuer und funktionieren nicht. Sie verstopfen mit Moos und 
Laub und die Sonne ruiniert sie auch.

> Ich möchte schon nahezu 100% Wasser auffangen. Etwas Pollen oder Staub im
> Gießwasser stört nicht.
> 

Gruß

L.

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#194473

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-04 14:13 +0200
Message-ID<112atcq$g83$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194471
Am 04.07.26 um 12:23 schrieb Lutz Meisinger:
>> Ist halt die Frage, wo es solch feines Edelstahlgewebebzu kaufen gibt und
>> wie man einen Rahmen dafür bastelt, ohne dass es "ausfranst".
>>
> Kellerfensterabdeckungen, die Rolle kostet wenig und es gibt sie 
> gelegentlich beim discounter.

Das ist aber zumindest wesentlich gröber, als das, was ich habe. Die 
Maschenweite hier dürfte eher bei geschätzt <300µm liegen. Man kann kaum 
durchschauen, Wasser läuft aber einfach gerade aus durch.
Bei gröberen kommt halt mehr durch und, wichtiger, es kann sich auch 
etwas verhaken.


> Einen Rahmen braucht man nicht, man kann die Edelstahlnetze einfach in 
> Plastikeimer, die unten Löcher haben, pressen.

Und dann? Dann ist der Eimer früher oder später voll Dreck. Ich dachte 
es ging gerade darum, das zu vermeiden.


>>> Die 1" werden die für 100m² vmtl. nicht reichen, aber das Prinzip 
>>> ist außerordentlich effektiv. Vor allem die Sache mit dem diagonal 
>>> angebrachten Filter, auf den im rechten Winkel das Wasser drauf 
>>> donnert. Natürlich kostet das einige Prozent Verlust, aber dafür halt 
>>> nahezu wartungsfrei.
>>
> Das geht nur für kleine Dächer und kleine Container. Ich muss leider für 
> mehr Wasser sorgen.

Also, die DN100 Ausführung macht angeblich mehrere Liter pro Sekunde 
mühelos mit. Das halte ich für plausibel. Das reicht bei einem 100 m² 
Dach immer noch für >150 mm Niederschlag pro Stunde! Was habt ihr denn 
vor? 1000 m² Dach an einem Rohr?


>>> Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren 
>>> Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn sie immer schön sauber sind. Das 
>>> scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig Regen.
>>
> ja die Filter sind das Problem. Ich habe ein paar ausprobiert und dann 
> lieber selber was konstruiert. Sie müssen nicht nur Dreck aussortieren, 
> sondern auch frostfest sein.

Ack. Das erreicht man am besten durch passendes Gefälle, so dass sich 
das Wasser erst gar nicht sammelt. Ein, zwei Millimeter Eis sind kein 
Problem, die brechen einfach, vor allem dann, wenn die Einfassung 
gekrümmt ist.

> Die Filter sind meistens verhältnismäßig teuer und funktionieren nicht. 
> Sie verstopfen mit Moos und Laub und die Sonne ruiniert sie auch.

Wie gesagt, ich habe keine Probleme mit Reinigung. Dass einmal ein 
Stöckchen nicht durch kam, was einfach mechanisch zu groß war, kann man 
ihm kaum vorwerfen. Da hingen dann natürlich ein paar Blätter dran.

Das mit der Sonne (UV-Strahlung) stimmt allerdings. Unserer ist jetzt 
ca. 15 Jahre und wird allmählich spröde. Direkte Sonne SSW. Jo mei, 
notfalls muss ich halt eine Abschreibung von 3,50/Jahr einkalkulieren.
Ein zweiter ist nicht so alt und zeigt noch keinerlei Veränderung. Der 
sitzt aber auch an einer Nordwand im Efeu. Der wird vmtl. ewig halten.


Marcel

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#194474

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2026-07-04 22:07 +0200
Message-ID<sspi4ld8a1tv9j4du6q0cvv5vsjb5pq166@4ax.com>
In reply to#194473
On Sat, 4 Jul 2026 14:13:14 +0200, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
wrote:

>Das ist aber zumindest wesentlich gröber, als das, was ich habe. Die 
>Maschenweite hier dürfte eher bei geschätzt <300µm liegen. Man kann kaum 
>durchschauen, Wasser läuft aber einfach gerade aus durch.

Material gibt's bei Aliexpress, zB:

50x50cm 304 Stainless Steel Filter Screen, 10-400 Mesh Woven Wire Mesh, High
Precision Stainless Steel Screening Filter Sheet

zB 80 mesh, Loch 0,23mm, 50 cm x 50 cm ~8€

Thomas Prufer

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#194468

FromLutz Meisinger <L.Meisinger@web.de>
Date2026-07-04 10:09 +0200
Message-ID<112af3s$1jr$1@dont-email.me>
In reply to#194464
Am 03.07.2026 um 18:55 schrieb Marcel Mueller:
> Am 02.07.26 um 22:18 schrieb Andreas Oehler:
>> Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
>> Dach?
> 
> Ich habe zwar keine Zisterne, aber IBC-Container.
> Als Filter nutze ich einen Fallrohrfilter T33. Die Dinger gibt es baugleich von verschiedenen 
> Quellen. Die Kunstoffkonstruktion ist eher billig und unpräzise gemacht, aber die Methodik ist 
> genial und braucht normalerweise gar keine Reinigung. So alle zwei Jahre schaue ich mal nach. Das 
> Matallsieb ist so fein, dass man fast nicht durchgucken kann, aber unter dem Wasserhahn geht der 
> Strahl praktisch gerade aus durch. Das gesammelte Wasser ist glasklar. Das einzige, was durch kommt, 
> sind Pollen und evtl. auch mal ein Ei von einer Mückenlarve (ohne Überlebenschance).
> 
> Die 1¼" werden die für 100m² vmtl. nicht reichen, aber das Prinzip ist außerordentlich effektiv. 

hier gibt es zwei Scheunen von deren Dächern ich das Wasser sammele. Eine hat ein 450 qm Dach, die 
andere etwa 300 qm. Da entsteht Moos. Das Laub kommt eher spärlich angeweht.

Bis vor die Container habe ich DN90-Rohre installiert, keine Schläuche.

Dachrinnen müssen bei uns ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden, auch wenn horizontal Netze 
darübergespannt sind. Die oben angegebenen Funke-Netze, die nach oben gewölbt sind, werde ich mal 
ausprobieren.

Vor
> allem die Sache mit dem diagonal angebrachten Filter, auf den im rechten Winkel das Wasser drauf 
> donnert. Natürlich kostet das einige Prozent Verlust, aber dafür halt nahezu wartungsfrei.
> Es gibt die Dinger als als 2" Version (T50) oder gleich 4" (Z100). Die habe ich aber selber noch 
> nicht getestet. Das Prinzip ist aber das gleiche.
> Mein Dach hat etwa nur ein Drittel Fläche, aber dafür folgen 11m Schlauch zum Tank. Ich habe den 
> Filter aber 5m über dem Container eingebaut. Dadurch bekomme ich einen ordentlichen Sog (bis zu 0,5 
> Bar halt), und der Schlauch ist kaum Engpass.
> 
> In einem anderen Haus habe ich noch so einen. Dort stehen rund herum einige sehr große Linden. Deren 
> Pollen (oder was auch immer das ist) sind ziemlich klebrig. Da funktioniert die Reinigung im 
> Frühjahr nicht immer ganz so gut.
> 
> Natürlich gibt es Filterkonstruktionen mit einem noch besseren Wirkungsgrad, aber halt nur, wenn sie 
> immer schön sauber sind. Das scheint mir am Ende der wichtigere Parameter, vor allem bei wenig Regen.

ich würde auch mehr für einen (selbstreinigenden) Filter ausgeben, aber die Dinger tun es alle 
nicht, auch wenn sie teurer sind.

Gruß

L.

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#194469

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-04 11:20 +0200
Message-ID<112aj8r$429$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194468
Am 04.07.26 um 10:09 schrieb Lutz Meisinger:
> ich würde auch mehr für einen (selbstreinigenden) Filter ausgeben, aber 
> die Dinger tun es alle nicht, auch wenn sie teurer sind.

Kann ich nicht behaupten. Wie gesagt, ich schaue alle ein, zwei Jahre 
mal rein. Meist ist nichts drin. Und wir haben auch große Ahorn- und 
Kastanienbäume in der Umgebung und keine Netze über der Dachrinne.


Marcel

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#194472

FromLudger Averborg <ludger_averborg@web.de>
Date2026-07-04 13:47 +0200
Message-ID<itrh4ltbb9u3h69c5p1q3u0i39tjengso4@4ax.com>
In reply to#194459
On 2 Jul 2026 20:18:08 GMT, Andreas Oehler
<andreas.oehler@gmx.de> wrote:

>Unsere Regenwasser-Zisterne tut seit 25 Jahren unauffällug Ihren Dienst und
> stellt Regenwasser für den Garten und die Klospülung bereit. 
>Da das Zisternenwasser in den letzten Jahren immer knapper wird (längere
> Zeiten ohne ergiebigen Niederschlag), ist es wichtig, dass wenn es doch mal
> regnet, nicht der Einlauffilter mit Moos etc. zusetzt und das Wasser an der
> Zisterne vorbei in die Versickerung läuft. Unser bisheriger Filter ärgert
> mich in letzter Zeit diesbezüglich. Es ist dieses Modell, bei der das
> Regenwasser samt Moospartikeln über eine geschlitzte Kunststoffplatte
> läuft. Das setzt sich vorhersehbar zu: 
>https://shop.greenlife.de/Tankeinbaufilter/G0000379
>Was könnt Ihr alternativ empfehlen zum Einbau in den Tank-Dom für ein 100qm
> Dach?
>Andreas

Ich zapfe Regenwasser aus dem Fallrohr mit einem Marley
Rainboy (https://marley.de/products/marley-rainboy).

Der hat innen an der Außenseite ein feines Edelstahlnetz
über einer Ablauftrinne. Laub etc wird weiter in das
Abflussrohr bespült. Der "Nutzwasseranschluss" geht seitlich
raus mit 1" Schlauchanschluss.
Man sollte die Zapfstelle In der Höhe so einbauen, dass sie
grade bisschen niedriger liegt als der Höchstlevel im
Wasserspeicher und den Schlauch unten am Speicher
anschließen. Dann wird der Speicher voll, es fließt aber
nichts über (kommunizierende Röhren).
Ist wartungsfrei, das Wasser ist recht sauber.
Man kann an das Schauchsystem auch noch einen Abzweig zu
einem Hahn anbringen um Gießkannen zu befüllen.

l.

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#194475

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-05 15:29 +0200
Message-ID<112dm7v$7gv2$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194472
Am 04.07.26 um 13:47 schrieb Ludger Averborg:
> Ich zapfe Regenwasser aus dem Fallrohr mit einem Marley
> Rainboy (https://marley.de/products/marley-rainboy).

Der hat eine ähnliche Konstruktion wie das, was ich vorgeschlagen hatte. 
Vmtl. noch etwas mehr Wirkungsgrad aber dafür etwas anfälliger gegen 
verklemmende Stöckchen.

> Man sollte die Zapfstelle In der Höhe so einbauen, dass sie
> grade bisschen niedriger liegt als der Höchstlevel im
> Wasserspeicher und den Schlauch unten am Speicher
> anschließen. Dann wird der Speicher voll, es fließt aber
> nichts über (kommunizierende Röhren).

Das sollte man aber nur mit einer sehr kurzen Verbindung machen, und die 
Verbindung darf auch nicht mehr als eine Senke haben, andernfalls kommt 
so gut wie nichts an.

Alternativ: ein großer Höhenunterschied. Dann braucht man entweder am 
Sammelbehälter bzw. der Zisterne einen Überlauf oder aber ein 
niederdruckfähiges Schwimmerventil. Damit kann man auch größere 
Entfernungen zum Behälter überwinden.


Marcel

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#194477

FromLudger Averborg <ludger_averborg@web.de>
Date2026-07-05 23:01 +0200
Message-ID<532l4lpah77cqgdsktqka6v7l4g07nlvgn@4ax.com>
In reply to#194475
On Sun, 5 Jul 2026 15:29:35 +0200, Marcel Mueller
<news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:

>Am 04.07.26 um 13:47 schrieb Ludger Averborg:
>> Ich zapfe Regenwasser aus dem Fallrohr mit einem Marley
>> Rainboy (https://marley.de/products/marley-rainboy).
>
>Der hat eine ähnliche Konstruktion wie das, was ich vorgeschlagen hatte. 
>Vmtl. noch etwas mehr Wirkungsgrad aber dafür etwas anfälliger gegen 
>verklemmende Stöckchen.
>
Der Abgang ins Regenrohr ist sehr weit, nahe 10 cm

>> Man sollte die Zapfstelle In der Höhe so einbauen, dass sie
>> grade bisschen niedriger liegt als der Höchstlevel im
>> Wasserspeicher und den Schlauch unten am Speicher
>> anschließen. Dann wird der Speicher voll, es fließt aber
>> nichts über (kommunizierende Röhren).
>
>Das sollte man aber nur mit einer sehr kurzen Verbindung machen, 

Bei mir sind es so um die 6 m, um die Hausecke und dann
unter dem Fundament des Wintergartens durch. Funktioniert
problemlos. 

und die 
>Verbindung darf auch nicht mehr als eine Senke haben, andernfalls kommt 
>so gut wie nichts an.
>
l.

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#194478

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2026-07-06 00:41 +0200
Message-ID<112emit$8m0a$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#194477
Am 05.07.26 um 23:01 schrieb Ludger Averborg:
> On Sun, 5 Jul 2026 15:29:35 +0200, Marcel Mueller
> <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> 
>> Am 04.07.26 um 13:47 schrieb Ludger Averborg:
>>> Ich zapfe Regenwasser aus dem Fallrohr mit einem Marley
>>> Rainboy (https://marley.de/products/marley-rainboy).
>>
>> Der hat eine ähnliche Konstruktion wie das, was ich vorgeschlagen hatte.
>> Vmtl. noch etwas mehr Wirkungsgrad aber dafür etwas anfälliger gegen
>> verklemmende Stöckchen.
>>
> Der Abgang ins Regenrohr ist sehr weit, nahe 10 cm

Ich meinte den Weg um die Ecke. Da ist doch in der Mitte so ein Pilz, um 
das Wasser auf das umlaufende Sieb umzuleiten. Sieht jedenfalls so aus.

>>> Man sollte die Zapfstelle In der Höhe so einbauen, dass sie
>>> grade bisschen niedriger liegt als der Höchstlevel im
>>> Wasserspeicher und den Schlauch unten am Speicher
>>> anschließen. Dann wird der Speicher voll, es fließt aber
>>> nichts über (kommunizierende Röhren).
>>
>> Das sollte man aber nur mit einer sehr kurzen Verbindung machen,
> 
> Bei mir sind es so um die 6 m, um die Hausecke und dann
> unter dem Fundament des Wintergartens durch. Funktioniert
> problemlos.

Ich hatte da schon Schwierigkeiten mit der Durchflussmenge. Es ging zwar 
im Prinzip, aber es gab bei stärkerem Regen halt doch einen gewissen 
Rückstau mit entsprechendem Überlauf ins Fallrohr.

Btw. wie hast Du das Frost-Problem gelöst. Ich habe mir aus dem Grund 
kürzlich eine vergleichbare Konstruktion (für einen Überlauf) 
verkniffen, weil ich für den Winter das Wasser aus dem verbuddelten 
Schlauch nicht mit vertretbarem Aufwand herausbekomme.


Marcel

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#194479

FromLudger Averborg <ludger_averborg@web.de>
Date2026-07-06 10:52 +0200
Message-ID<s1rm4l1j3jf0ddiuas0djsbhksb0m9cap5@4ax.com>
In reply to#194478
On Mon, 6 Jul 2026 00:41:33 +0200, Marcel Mueller
<news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:

>Btw. wie hast Du das Frost-Problem gelöst. Ich habe mir aus dem Grund 
>kürzlich eine vergleichbare Konstruktion (für einen Überlauf) 
>verkniffen, weil ich für den Winter das Wasser aus dem verbuddelten 
>Schlauch nicht mit vertretbarem Aufwand herausbekomme.
>
Der Schlauch wird nicht geschädigt, wenn das Wasser darin
gefriert. Ist offenbar ausreichend elastisch.

l.

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