Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #118993 > unrolled thread

Linux virtualisieren

Started byJan Schmidt <jan.schmidt@gmx.de>
First post2021-10-22 12:04 +0200
Last post2021-10-24 23:57 +0200
Articles 12 on this page of 32 — 11 participants

Back to article view | Back to de.comp.os.unix.linux.misc


Contents

  Linux virtualisieren Jan Schmidt <jan.schmidt@gmx.de> - 2021-10-22 12:04 +0200
    Re: Linux virtualisieren Marco Moock <invalid@invalid.invalid> - 2021-10-22 12:46 +0200
      Re: Linux virtualisieren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-10-22 18:29 +0200
    Re: Linux virtualisieren "Gerald E:scher" <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-10-22 10:54 +0000
      Re: Linux virtualisieren Jan Schmidt <jan.schmidt@gmx.de> - 2021-10-22 13:07 +0200
        Re: Linux virtualisieren "Gerald E:scher" <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-10-23 22:38 +0000
    Re: Linux virtualisieren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-10-22 18:42 +0200
      Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-23 21:20 +0200
        Re: Linux virtualisieren "Gerald E:scher" <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-10-23 22:27 +0000
          Re: Linux virtualisieren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-10-24 20:40 +0200
          Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-24 22:33 +0200
            Re: Linux virtualisieren Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2021-10-25 18:54 +0200
              Re: Linux virtualisieren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-10-25 19:22 +0200
              Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-25 19:37 +0200
            Re: Linux virtualisieren "Gerald E:scher" <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2021-10-25 21:05 +0000
        Re: Linux virtualisieren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-10-24 11:59 +0200
          Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-24 22:52 +0200
            Re: Linux virtualisieren Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2021-10-25 19:00 +0200
              Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-25 19:51 +0200
                Re: Linux virtualisieren Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2021-10-25 22:06 +0000
                  Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-27 22:40 +0200
                    Re: Linux virtualisieren Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2021-10-28 12:13 +0200
                Re: Linux virtualisieren Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2021-10-26 17:05 +0200
                  Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-27 22:59 +0200
                    Re: Linux virtualisieren Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2021-10-28 17:51 +0200
                Re: Linux virtualisieren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-10-26 20:53 +0200
                  Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-27 23:07 +0200
                    Re: Linux virtualisieren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-10-28 17:34 +0200
            Re: Linux virtualisieren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-10-25 22:23 +0200
              Re: Linux virtualisieren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-10-27 23:20 +0200
    Re: Linux virtualisieren Martin Fuchs <usenet-ng@gmx.net> - 2021-10-24 11:41 +0200
    Re: Linux virtualisieren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2021-10-24 23:57 +0200

Page 2 of 2 — ← Prev page 1 [2]


#119086

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-10-27 22:40 +0200
Message-ID<20211027224050.58fd6821c808d42df3868429@SchS.de>
In reply to#119053
Hallo Christian Garbs,

Du schriebst am Mon, 25 Oct 2021 22:06:46 -0000 (UTC):

> > Google hat bei mir "Hausverbot".
> 
> Hast Du eine andere Suchmaschine, die Du das fragen könntest?

Es gibt doch die sog. "Metasuchmaschinen".

> > Aber die "Bedeutung" "Universally Unique IDentifier" kenn'ich auch
...
> Es geht um notwendigerweise eindeutige IDs, z.B. in verteilten
> Datenbanken.  Der Algorithmus stellt mit ausreichender
> Wahrscheinlichkeit sicher, dass eine lokal ausgewürfelte UUID von
> keiner anderen Datenbank-Partition ebenfalls ausgewürfelt wird, womit

Naja, und das ist halt prinzipiell nicht möglich. Es ist nur extrem
unwahrscheinlich, was ja meistens reicht.
Es kann aber schon dann schiefgehen, wenn irgendwer eine solche "UUID"
von einer Stelle abschreibt und anderswo eingibt, wo eine gebraucht
wird.

...
> Und wenn Du Dir jetzt die Haare raufst, wie man sowas überhaupt nur

Aber nee, wieso denn? Ich stelle doch nur fest, wie löchrig die Idee
ist.

> denken kenn, google/such/lies/wikipediere mal "eventual
> consistency" ;-)

Ja, "eventual" im Sinne von "möglicherweise", "vielleicht",
"wahrscheinlich".


-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119100

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2021-10-28 12:13 +0200
Message-ID<itvbdhFcov3U1@mid.individual.net>
In reply to#119086
Sieghard Schicktanz schrieb am 27.10.2021 um 22:40:
(Einleitungsroman sachgerecht gekürzt)

> Christian schrieb am Mon, 25 Oct 2021 22:06:46 -0000 (UTC):
>
>> denken kenn, google/such/lies/wikipediere mal "eventual
>> consistency" ;-)
>
> Ja, "eventual" im Sinne von "möglicherweise", "vielleicht",
> "wahrscheinlich".

Du mögest bitte Deine Englischkenntnisse auffrischen.

Das englische "eventual" bedeutet "schließlich" oder "endlich" und hat
nichts mit dem deutschen "eventuell" zu tun.

Gruß
Claus

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119054

FromStefan Reuther <stefan.news@arcor.de>
Date2021-10-26 17:05 +0200
Message-ID<sl9ch2.2vc.1@stefan.msgid.phost.de>
In reply to#119043
Am 25.10.2021 um 19:51 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Claus Reibenstein,
> 
> Du schriebst am Mon, 25 Oct 2021 19:00:57 +0200:
> 
>>> [UUIDs]
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Universally_Unique_Identifier> hättest
>> Du sofort gefunden, wenn Du Dich bemüht hättest, die 4 Zeichen bei
>> Google einzutippen.
> 
> Google hat bei mir "Hausverbot".
> 
> Aber die "Bedeutung" "Universally Unique IDentifier" kenn'ich auch so.
> Und frage mich, wer auf sowas verfallen konnte.

Also lernresistent und stolz darauf.

> Gut, das "universally" könnte man als noch für "universelle Anwendung"
> gemeint durchgehen lassen, aber "unique" ist _NICHTS_, was nicht von
> einer einzigen zentralen Stelle vollständig überwacht und geprüft
> verteilt wird.

Überraschung: das ist bei Version 1 UUIDs der Fall. Der Namensraum ist
anhand der MAC-Adressen partitioniert. Und jede MAC-Adresse gibt's nur
einmal, sofern niemand sabotiert. Somit können legal keine zwei Systeme
die gleiche Version 1 UUID erstellen.

Und bei Version 3 bis 5 ist die "unique" Eigenschaft so gut, wie sie bei
128 Bit halt werden kann. Wer damit eine Kollision konstruieren kann,
kann vermutlich auch ein paar Kryptosysteme aufmachen. SSH private keys
werden auch nicht global koordiniert. Dennoch bricht einiges zusammen,
wenn ich zufällig denselben Schlüssel konstruiere wie du. Wenn du dich
davor fürchtest, solltest du prüfen, ob deine Rechtsschutzversicherung
Entführung durch Außerirdische abdeckt, dürfte ähnlich wahrscheinlich sein.

> Und sogar dann kann jeder dahergelaufene Fälscher so
> eine "Identifikation" nachmachen und damit eine vorhandene duplizieren.
> Was soll das also?

Resistenz gegen böswillige Fälschungen ist kein Designziel von GUIDs.


  Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119088

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-10-27 22:59 +0200
Message-ID<20211027225904.81f5d93079777950e9699883@SchS.de>
In reply to#119054
Hallo Stefan Reuther,

Du schriebst am Tue, 26 Oct 2021 17:05:37 +0200:

[UUIDs]
> > was nicht von einer einzigen zentralen Stelle vollständig überwacht
> > und geprüft verteilt wird.
> 
> Überraschung: das ist bei Version 1 UUIDs der Fall. Der Namensraum ist
> anhand der MAC-Adressen partitioniert. Und jede MAC-Adresse gibt's nur

Ohh, das ist ja großartig. Welcher Anteil davon? Es gibt ja
unterschiedlich umfangreiche UUIDs.

> einmal, sofern niemand sabotiert. Somit können legal keine zwei
> Systeme die gleiche Version 1 UUID erstellen.

Zumindest nicht, wenn sie MAC-Adressen benutzen, die in der (einer)
Hardware festgelegt sind. Es soll ja auch da Geräte geben, deren MAC-
Adeesse "programmierbar" ist oder gar bei der Initialisierung gesetzt
werden muß-

> Und bei Version 3 bis 5 ist die "unique" Eigenschaft so gut, wie sie
> bei 128 Bit halt werden kann. Wer damit eine Kollision konstruieren

Was um 10^-40.
Schon ganz nett, reicht aber nicht mal für alle Atome der Erde.

...
> Resistenz gegen böswillige Fälschungen ist kein Designziel von GUIDs.

Wobei das wieder nur "Globally ..." heißt, da ist der Anspruch sowieso
kleiner...

BTW, was muß man denn in einem Posting schreiben, um KLAR ZU MACHEN,
daß das nicht 123%ig ernst gemeint ist, aber trotzdem keine reine
Blödelei?

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119108

FromStefan Reuther <stefan.news@arcor.de>
Date2021-10-28 17:51 +0200
Message-ID<slenvn.37k.1@stefan.msgid.phost.de>
In reply to#119088
Am 27.10.2021 um 22:59 schrieb Sieghard Schicktanz:
> [UUIDs]
>>> was nicht von einer einzigen zentralen Stelle vollständig überwacht
>>> und geprüft verteilt wird.
>>
>> Überraschung: das ist bei Version 1 UUIDs der Fall. Der Namensraum ist
>> anhand der MAC-Adressen partitioniert. Und jede MAC-Adresse gibt's nur
> 
> Ohh, das ist ja großartig. Welcher Anteil davon? Es gibt ja
> unterschiedlich umfangreiche UUIDs.

Ich les dir jetzt nicht die Wikipedia vor.

>> einmal, sofern niemand sabotiert. Somit können legal keine zwei
>> Systeme die gleiche Version 1 UUID erstellen.
> 
> Zumindest nicht, wenn sie MAC-Adressen benutzen, die in der (einer)
> Hardware festgelegt sind. Es soll ja auch da Geräte geben, deren MAC-
> Adeesse "programmierbar" ist oder gar bei der Initialisierung gesetzt
> werden muß-

Wenn du nicht die MAC-Adresse benutzt, die dir auf dem dafür
vorgesehenen Wege zugewiesen wurde, bist du selber Schuld, wenn es nicht
funktioniert.

Nochmal: UUID-Generierung ist nicht resistent gegen böswillige Angreifer.

> BTW, was muß man denn in einem Posting schreiben, um KLAR ZU MACHEN,
> daß das nicht 123%ig ernst gemeint ist, aber trotzdem keine reine
> Blödelei?

Keine reine Blödelei schreiben?


  Stefan

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119059

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2021-10-26 20:53 +0200
Message-ID<1fvl4i-l91.ln1@news.martinen.de>
In reply to#119043
Am 25.10.21 um 19:51 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Claus Reibenstein,
> 
> Du schriebst am Mon, 25 Oct 2021 19:00:57 +0200:
> 
>>> [UUIDs]
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Universally_Unique_Identifier> hättest
> 
> Google hat bei mir "Hausverbot".

Und, du klickst auch nicht auf Links zur Wikipedia?

Nimm Startpage. Das fragt zwar auch google aber die kriegen dadurch
keine Daten von dir.

> Aber die "Bedeutung" "Universally Unique IDentifier" kenn'ich auch so.
> Und frage mich, wer auf sowas verfallen konnte.
> Gut, das "universally" könnte man als noch für "universelle Anwendung"
> gemeint durchgehen lassen, aber "unique" ist _NICHTS_, was nicht von

> Was soll das also?

Ich kenne UUIDs eigentlich nur um Festplatten ein zu binden. Und da geht
es ja um Platten die du an einem System Formatierst weil dabei die UUID
erst ensteht (IMHO). Da ist es m.E. völlig ausreichend wenn diese
Zeichenfolge für dein Lokales System "eindeutig" ist.

Und wenn du jetzt mit Externen Platten kommst: Mir wäre neu das die von
einem Beliebigem System automatisch NUR über die UUID eingebunden
würden. Ein Linux würde /dev/sdb1 einbinden, ein Windows dies eher als
Drive D: und die UUID ist bei beidem kein Faktor. Das wird es erst wenn
du die externe Platte fest an eine Bestimmte Stelle auf deinem Linux
einmounten willst und wenn es da kollisionen geben sollte dann wird dir
das Zwangsläufig gleich auffallen.



Bye/
   /Kay

-- 
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119087

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-10-27 23:07 +0200
Message-ID<20211027230708.713ee6673ab9a39c891eb5e3@SchS.de>
In reply to#119059
Hallo Kay Martinen,

Du schriebst am Tue, 26 Oct 2021 20:53:53 +0200:

> > Aber die "Bedeutung" "Universally Unique IDentifier" kenn'ich auch
...
> > Was soll das also?
> 
> Ich kenne UUIDs eigentlich nur um Festplatten ein zu binden. Und da

Nein, UUIDs werden nicht nur benutzt, um Fest Platten ein zu binden,
sie werden z.B. auch benutzt, um Partitionen auf zu finden und im Datei
System ein zu tragen. Aber es gibt sie auch ander wärtig, Christian hat
hier "neben an" z.B. die Nutzung in Daten Banken an gesprochen, wo
deren Aktionen unter scheid bar (unter scheidbar? oder wie getrennt
schreibt man das jetzt?) und nach voll zieh bar zu machen.
...
> Und wenn du jetzt mit Externen Platten kommst: Mir wäre neu das die
> von einem Beliebigem System automatisch NUR über die UUID eingebunden
> würden. Ein Linux würde /dev/sdb1 einbinden, ein Windows dies eher als
> Drive D: und die UUID ist bei beidem kein Faktor. Das wird es erst

Aber sicherdoch. Häng' halt mal ein paar bestimmte USB-Platten oder
-Sticks an verschiedene (Windows-, die machen das automatisch) Rechner
und schau', ob die immer gleich "montiert" werden. Werden sie nämlich
nicht, und das unabhängig davon, ob sie einen Namen (ein Label) haben
oder nicht.

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119107

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2021-10-28 17:34 +0200
Message-ID<hgsq4i-vpl.ln1@news.martinen.de>
In reply to#119087
Am 27.10.21 um 23:07 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Kay Martinen,
> 
> Du schriebst am Tue, 26 Oct 2021 20:53:53 +0200:
> 
>>> Aber die "Bedeutung" "Universally Unique IDentifier" kenn'ich auch
> ...
>>> Was soll das also?
>>
>> Ich kenne UUIDs eigentlich nur um Festplatten ein zu binden. Und da
> 
> Nein, UUIDs werden nicht nur benutzt, um Fest Platten ein zu binden,
> sie werden z.B. auch benutzt, um Partitionen auf zu finden und im Datei
> System ein zu tragen. Aber es gibt sie auch ander wärtig, Christian hat
> hier "neben an" z.B. die Nutzung in Daten Banken an gesprochen, wo
> deren Aktionen unter scheid bar (unter scheidbar? oder wie getrennt
> schreibt man das jetzt?) und nach voll zieh bar zu machen.

Wenn eine Datenbank ihre Daten-Partitionen nicht sicher finden kann dann
taugt m.E. entweder die DB nichts wenn sie dennoch irgendwo hinschreibt
oder das Drunterliegende System hat jemand verkackt. Kein Mitleid.

N.B. Ich verwende hier Platte und Partition Synonym weil es für die
Betrachtung erst mal irrelevant ist.

>> Und wenn du jetzt mit Externen Platten kommst: Mir wäre neu das die
>> von einem Beliebigem System automatisch NUR über die UUID eingebunden
>> würden. Ein Linux würde /dev/sdb1 einbinden, ein Windows dies eher als
>> Drive D: und die UUID ist bei beidem kein Faktor. Das wird es erst

N.B. ich meinte hier das automatische mounten mit dem so ein Medium z.b.
unter /Media/<kryptische_zeichenFolge> gemountet ist und (ggf. mittels
fuse) mit Dolphin o.a. Dateibrowsern verwendet werden kann. Kann man
verwenden wenn es mobil bleiben soll. Aber nicht für Externes das unter
einen Bestimmten Pfad soll!

> Aber sicherdoch. Häng' halt mal ein paar bestimmte USB-Platten oder
> -Sticks an verschiedene (Windows-, die machen das automatisch) Rechner
> und schau', ob die immer gleich "montiert" werden. Werden sie nämlich
> nicht, und das unabhängig davon, ob sie einen Namen (ein Label) haben
> oder nicht.

BTDT! Ich sprach vom automatischen Einbinden und weiß wohl das die
Externen Medien da nach belieben oder einsteck-reihenfolge sortiert
auftauchen.

Das ist aber nur der Automatisch-Mounten Fall. Wenn du; wie ich z.B.;
Zwei Externe Platten an einen Fileserver binden willst dann trägst du
die einmalig MANUELL in die fstab ein und das mit der UUID die du vorher
ermittelt hast. Und ab da wird Platte X auch immer wieder an Mountpoint
X landen und nicht krautundrüben. Dafür ist die UUID gut. Um der
Automatischen erkennung und zuordnung durch udev ein Schnippchen zu
schlagen und es so ein zu richten wie man selbst es will.

So gesehen ist UUID die Lösung für ein Problem das wir ohne udev nicht
hätten. :-)

BTW. In meinem Obigen Fall sind es zwei Platten und deren UUID ändert
sich ja nicht. Das system ändert da auch nichts und damit sind die
'Unique' genug für diesen Anwendungsfall. Universal im Sinne einer
Zentralen Verwaltung (wie du meintest) würde ich mir da auch verbitten
wollen. Nachher kommt noch eine Dreibuchstabenbehörde und will Platte X
mit UUID soundso von mir haben weil die gehört hätten das jemand gemeint
hat das da ein Floh gehustet hat... :-) Nix da!


Bye/
   /Kay

-- 
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119050

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2021-10-25 22:23 +0200
Message-ID<sl73nq$31em$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#119032
Am 24.10.21 um 22:52 schrieb Sieghard Schicktanz:
>> OK, das ist natürlich noch einfacher. Ich habe mit QEMU noch nichts
>> gemacht.
> 
> Wenn Du öfters mit VM-Dateien zu tun hast, solltest Du Dir den mal
> anschauen.

Ich habe seit 10 Jahren virtualisierte Desktops auf dem Keller-Server, 
aber ohne laufende VM auf die virtuellen Disks zugreifen musste ich 
bisher eigentlich noch nie. Die laufen und laufen und laufen.

Eine VM habe ich tatsächlich aus einem Rechner geklont. Aber da hätte 
mit QEMU auch nichts gebracht (so es die Funktion damals schon gab). Ein 
bootfähiges HPFS in einer erweiterten Partition bekommt der sicher nicht 
hin. ;-)


> [UUIDs]
>> - UUIDs sind halt eindeutig, wie der Name schon sagt, und müssen nach
> 
> Eindeutig? Wie ist das sichergestellt?
> 
>> dem Kopieren eines Systems angepasst werden.
>> - Labels wiederum sind nicht notwendigerweise eindeutig, was wiederum
> ...
>> Nur beim Klonen einer ganzen Platte bleiben die letzten beiden immer
>> konsistent erhalten.
> 
> D.h. damit ist die "Eindeutigkeit" von UUIDs schon erledigt.

Naja, kopieren kann man /alles/.

> Außerdem
> gibt es Programme zum Erzeugen, Auslesen, Kopieren u.a. von UUIDs,
> womit beide "U"s in der Bezeichnung kaum noch eine Farce sind. Der
> einzige "Vorteil" dieser Dinger ist, daß sie sich keiner merken kann...

Dafür wurde vor grob 30 Jahren die Zwischenablage erfunden.


>>>> - Grub auf der virtuellen Platte installieren. Dieser Schritt
>>>> erfordert etwas Erfahrung, weil man die Installation über ein
> ...
>>> Eigentlich muß man das schon lange nicht mehr - einen entsprechenden
>>> Mechanismus hat der grub doch schon selber? Er gibt das schon in
>>> seiner Hilfe an:
>>>                                vvvvvvvvvvvvvvvv
>>> Usage: grub-install [OPTION] [INSTALL_DEVICE]
>>
>> Das funktioniert nur, wenn die beiden Linuxe hinreichend kompatibel
>> sind, denn er würde das aktuell laufende System versuchen von dem
> ...
>>> Und er bietet dann auch eine Menge Optionen zur Anpassung der
>>> Installation an die vorhandene Konfiguration. Aufpassen, daß alles
> 
> Das funktioniert, die zugehörigen weiteren Optionsschalter richtig
> benutzt, auch bei unterschiedlichen Systemen. Leider ist es schon
> wieder viel zu lange her, daß ich sowas umfänglicher machen mußte, aber
> ich meine, ich hätte auch schon eine (evtl. sogar mehrere) solche
> "Kreuzinstallation" - erfolgreich - gemacht.

Ich hatte mal geguckt, was man da für Schalter setzen kann. Aber da war 
nicht annähernd genug dabei, um die Boot-Konfiguration des Zielsystems 
hinreichen wiederherzustellen. Das geht schon mit gemachten Änderungen 
an den Konfigurationsdateien los, und endet nicht mit dem Scanner für 
(andere) startfähige Betriebssysteme bei Multi-Boot. Und dann hatte ich 
auch schon Spaß mit der Grub-Version, die schlicht und ergreifend nicht 
mit dem anderen Linux kompatibel war. Das gebe ich mir alles keinesfalls 
nochmal.

>> Bei chroot kann man eigentlich nicht viel falsch machen, außer es
>> unvollständig durchzuführen. Die physikalischen Devices müssen halt
>                                          ^^^^#
> Das reicht halt u.U. auch schon.
> Das ist halt nicht meine bevorzugte Vorgehensweise.

Wenn es denn anders funktionieren würde...


>> Ich habe so ähnliche Sachen schon einige Male gemacht. Neu Aufsetzen
>> musste ich eigentlich nie. Vielleicht mal die fstab vergessen oder
>> so, aber das bekommt man mit Grub-Mitteln (e) on the fly geflickt.
> 
> Die fstab kannst Du mit dem grub nicht "flicken", aber das System
> kriegt man damit wenigstens rudimentär immer irgendwie zum Laufen, um
> sowas "grdezubiegen".

Ja, genau. Single-User-Mode mit Terminal reicht doch notfalls. Meist 
geht sogar mehr.


Marcel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119089

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-10-27 23:20 +0200
Message-ID<20211027232000.589a7851e50bfda3c2c4466c@SchS.de>
In reply to#119050
Hallo Marcel Mueller,

Du schriebst am Mon, 25 Oct 2021 22:23:21 +0200:

> > Wenn Du öfters mit VM-Dateien zu tun hast, solltest Du Dir den mal
> > anschauen.
> 
> Ich habe seit 10 Jahren virtualisierte Desktops auf dem
> Keller-Server, aber ohne laufende VM auf die virtuellen Disks
> zugreifen musste ich bisher eigentlich noch nie. Die laufen und
> laufen und laufen.

Schön, so sollte das ja auch sein. Aber wenn's dann soch mal einen
"Unfall" gibt, ist das schon nützlich. Oder wenn man was spezielles
machen möchte oder gar muß.

> Eine VM habe ich tatsächlich aus einem Rechner geklont. Aber da hätte 

Das ist ja auch nur eine 1:1-Kopie. Naja, evtl. fast, wenn da völlig
falsche Maschinendaten vorausgesetzt werden, kann es da auch Probleme
geben.

> mit QEMU auch nichts gebracht (so es die Funktion damals schon gab).
> Ein bootfähiges HPFS in einer erweiterten Partition bekommt der
> sicher nicht hin. ;-)

Sicher nicht - der stellt ja nur die "Datenträger" her oder zur
Verfügung. Aber eine Kopie eines solchen Systems (mit einem passenden
Treiber im Bearbeitungssystem, gab es mal sogar für Linux) ließe sich
damit schon machen.

> > [UUIDs]
> > einzige "Vorteil" dieser Dinger ist, daß sie sich keiner merken
> > kann...
> 
> Dafür wurde vor grob 30 Jahren die Zwischenablage erfunden.

Na, _Dafür_ sicher nicht. Da war nützlicheres der Anlaß. Aber egal,
ich mag die Dinger halt nicht.

...
> >>>                                vvvvvvvvvvvvvvvv
> >>> Usage: grub-install [OPTION] [INSTALL_DEVICE]
...
> Ich hatte mal geguckt, was man da für Schalter setzen kann. Aber da
> war nicht annähernd genug dabei, um die Boot-Konfiguration des
> Zielsystems hinreichen wiederherzustellen. Das geht schon mit
> gemachten Änderungen an den Konfigurationsdateien los, und endet
> nicht mit dem Scanner für (andere) startfähige Betriebssysteme bei
> Multi-Boot. Und dann hatte ich auch schon Spaß mit der Grub-Version,
> die schlicht und ergreifend nicht mit dem anderen Linux kompatibel
> war. Das gebe ich mir alles keinesfalls nochmal.

Naja, das war dann aber auch sicher kein "08/15"-System, sondern schon
"etwas" anspruchsvoller. Ein "grub-install" wird sich auch wenig um
Änderungen an den Konfigurationsdateien scheren, und diese komische
System-"Scanner"ei meide ich sowieso - die macht meiner Erfahrung nach
immer völlig unsinnige Sachen, wie mehrfache Einträge desselbe Systems
zumindest bei EFI-BIOSsen oder Einträge für Datenpartitionen o.ä.
Aber ich brauch's eigentlich auch nicht.

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119019

FromMartin Fuchs <usenet-ng@gmx.net>
Date2021-10-24 11:41 +0200
Message-ID<itko1hFbbg6U1@mid.individual.net>
In reply to#118993
> ich hab hier einen alten PC den ich gern in eine virtualbox verschieben> möchte.
> Da ist ein Windows, welches ich nicht übernehmen möchte auf Partition 1,
> das Linux ist in einer erweiterten Partition - original auf sda5. Grub
> ist im MBR installiert.

Wenn du den Originalrechner noch zur Verfügung hast, könntest du z.B.
- mit Clonezilla Live ein Image vom Originalrechner ziehen (und die Windows-Partition aussparen)
- auf einer nackten VM mit passender Plattengröße das Image wiedereinspielen




Gruß,
mf

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#119030

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2021-10-24 23:57 +0200
Message-ID<4g1h4i-opu.ln1@news.martinen.de>
In reply to#118993
Am 22.10.21 um 12:04 schrieb Jan Schmidt:
> Moin,
> 
> ich hab hier einen alten PC den ich gern in eine virtualbox verschieben
> möchte.

> das Linux ist in einer erweiterten Partition - original auf sda5. Grub
> ist im MBR installiert.

> 
> Wie stelle ich das am besten an?

Und von Original-Medium oder ISO einfach neu in die VM installieren und
daten rüber kopieren ist keine Option? Warum denn? Was ist das besondere
an dem Linux?

Hielte ich noch für die Einfachste und sauberste Möglichkeit denn um die
HW und Windows gehts ja offenbar nicht.

An ISOs von Alten Distris sollte man kommen können!

Bye/
   /Kay

-- 
🅟🅞🅢🅣🅔🅓 🅥🅘🅐 🅛🅔🅐🅕🅝🅞🅓🅔

[toc] | [prev] | [standalone]


Page 2 of 2 — ← Prev page 1 [2]

Back to top | Article view | de.comp.os.unix.linux.misc


csiph-web